Aus fremd wird Freund - Gemeinde lädt zum TACHELES-Streitgespräch

Mit dem Format TACHELES lädt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis zu einem offenen Dialog über gesellschaftlich relevante Themen ein und macht eine politisch engagierte Kirche erlebbar. In wertschätzender Atmosphäre werden unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht, kontrovers diskutiert und gemeinsam reflektiert.

Bei der neuen Ausgabe von TACHELES am 29. April um 19 Uhr in der Kirche Duisburg Wedau, Am See 8, stehen zwei Biografien im Mittelpunkt, die beispielhaft für gelebte europäische Verständigung sind: Roland Fedorczyk, Geschäftsführungsmitglied der Deutsch-Polnischen Außenhandelskammer, und Dr. Sebastian Schulze, technischer Leiter eines mittelständischen Unternehmens, sind vor Ort und berichten von ihrem Aufwachsen im wiedervereinigten Deutschland – und von den Erfahrungen, die sie bis heute prägen.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist das Jahr 1987: die Ankunft als polnisches Kind in einem damals noch geteilten Deutschland. Was bedeutet es, in einem neuen Land Fuß zu fassen? Wie entwickeln sich Freundschaft und gegenseitiges Verständnis über kulturelle Grenzen hinweg? Und welche Rolle spielt das gemeinsame Älterwerden in einem Europa, das sich stetig verändert?

Im Zentrum des Abends stehen Fragen, die weit über persönliche Geschichten hinausweisen: Kann Frieden innerhalb Europas auch im Kleinen entstehen und gefestigt werden? Welche Verantwortung tragen die Menschen im Alltag für ein respektvolles Miteinander? Und welchen Beitrag kann ein christlich geprägtes Wertegerüst dabei leisten?

Die Veranstaltung lädt dazu ein, zuzuhören, mitzudenken und mitzudiskutieren – offen, ehrlich und auf Augenhöhe. Für anregende Unterbrechungen am Klavier sorgt Hyunsuk Hong. Der Eintritt ist frei.

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 

 

  • 21.04.2026
  • Rolf Schotsch
  • Red