Mit dem Erntedankfest erinnern Christinnen und Christen an den engen Zusammenhang von Menschen und Natur. Sie danken Gott für die Schöpfung und die Gaben. Zu der Zeit des Dankes, von allem genug zu haben, gehöre aber auch das Denken, sagt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seinem Kurzvideo zum Erntedanktag am 5. Oktober: „Warum ist der Wohlstand so ungerecht verteilt, dass noch immer Menschen hungern müssen?“ Erntedank – das sei die Freude über unseren Wohlstand, „und das ist gut und schön.“ Aber: „Erntedenk – das ist die Erinnerung an unsere Verantwortung, und die ist nötig und richtig.“
Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.
Hier ist der Redetext des Videostatements:
Wir spüren es kaum noch: Es ist Erntezeit. Beim Einkaufen vergessen wir leicht, dass hinter unseren Lebensmitteln intensive Arbeit steht – an der viele verdienen, aber viele viel zu wenig.
Es ist Erntezeit – und damit auch Zeit des Dankes: dafür, dass wir von allem genug haben. Doch zum Danken gehört auch das Denken: Warum ist der Wohlstand so ungerecht verteilt, dass noch immer Menschen hungern müssen?
Erntedank – das ist die Freude über unseren Wohlstand, und das ist gut und schön. Erntedenk – das ist die Erinnerung an unsere Verantwortung, und die ist nötig und richtig.
