Düsseldorf (2. Juli 2026). Mehr als 3200 Menschen sind im Jahr 2025 über die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen abgeschoben worden, das sind sieben Prozent mehr als im Jahr zuvor. Grund für den Anstieg ist unter anderem die fortgeführte „Rückführungsoffensive“ der Bundesregierung. Der Flughafen Düsseldorf bleibt weiterhin einer der Flughäfen, über die bundesweit die meisten Abschiebungen erfolgen.
Über die Begleitumstände der Abschiebungen gibt der Bericht der unabhängigen Abschiebungsbeobachtung Auskunft. Themenschwerpunkte des Berichts sind unter anderem Abschiebungen von vulnerablen Gruppen, Abschiebungen von Kindern und Familien, die Anwendung von Zwangsmaßnahmen sowie die Rolle von Ärzt*innen im Abschiebungsvollzug. Die zentralen Ergebnisse des Jahresberichts 2025 möchten wir Ihnen in einer
H Y B R I D E N P R E S S E K O N F E R E N Z
am Dienstag, 7. Juli 2026, 10 Uhr, im Evangelischen Büro NRW, Hubertusstraße 3, 40219 Düsseldorf,
vorstellen. Ihre Gesprächspartner*innen sind:
- Mert Sayim (Abschiebungsbeobachter der Diakonie RWL),
- Manuel Kamp (stellvertretender Leiter der Abteilung 5 „Flucht“ und Leiter der Gruppe 52 „Rückkehrmanagement“ des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen),
- Polizeidirektorin Anja Kleimann (stellvertretende Inspektionsleitung der Bundespolizeiinspektion Flughafen Düsseldorf),
- Kirchenrat Rafael Nikodemus (Moderator des Forums Flughäfen in Nordrhein-Westfalen).
Die Personen stehen auch für individuelle O-Töne zur Verfügung. Journalistinnen und Journalisten werden gebeten, sich bis zum 6. Juli per E-Mail an pressestelle@diakonie-rwl.de anzumelden und das gewünschte Format mitzuteilen. Für die digitale Teilnahme erhalten sie kurzfristig vorab einen Teams-Einwahllink.
