Noch bis Ende Januar ist die Foto-Ausstellung „Mit anderen Augen sehen“ in der Auferstehungskirche in Duisburg Ungelsheim zu sehen. Großflächige Bilder zeigen die Lebensfreude und den Lebenswillen von kleinen Kämpferinnen und Kämpfern, die keinen leichten Start ins Leben hatten. Es sind Fotos von Kindern, die viel zu früh auf die Welt kamen, durch schwere Krankheiten beeinträchtigt waren oder noch sind oder mit einer Behinderung leben müssen. Ergänzt werden die Bilder durch sensible Berichte, die im Interview mit Müttern, Vätern und Geschwistern entstanden sind. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation des Bunten Kreises Duisburg mit Studierenden der Universität Duisburg-Essen, die die Familien besuchen und Momente mit ihren Kameras festhalten.
Seit über 23 Jahren begleitet der Bunte Kreis Duisburg-Niederrhein und westliches Ruhrgebiet Familien mit schwerkranken, zu früh geborenen, behinderten und chronisch kranken Kindern auf ihrem Weg von der Entlassung aus der Klinik bis in ein gut organisiertes Leben zuhause. Die professionellen Mitarbeiterinnen bemühen sich darum, dass es allen Familienmitgliedern in dieser schwierigen Situation so gut wie möglich geht und der Alltag nach und nach allein bewältigt werden kann. Auch davon sprechen die Bilder der Ausstellung.
Zu sehen ist die Ausstellung zu den Gottesdienstzeiten sowie zu den Veranstaltungszeiten von Kreisen und Gruppen – nur noch bis Ende Januar; nach Anmeldung führt Pfarrerin Ulrike Kobbe gerne durch die Ausstellung (Tel.: 0203 9331907; Mobil: 0178 681 72 80; E-Mail: ulrike.kobbe@ekir.de). Der Eintritt ist frei. Infos zur Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd gibt es im Netz www.evgds.de, zum Bunten Kreis unter https://bunter-kreis-duisburg.de.
Das Bild zeigt Dr. Sassa von Roehl, Ditmar Schädel und Pfarrerin Ulrike Kobbe – rechts – beim Aufbau der Ausstellung „Mit anderen Augen sehen“, Foto: Rolf Schotsch
