Nachrichtenüberblick

  • Rolf Schotsch

Auf dieser Seite sind Nachrichten aus dem Bereiche der evangelischen Kirche und Diakonie in chronologischer Reihenfolge – ohne Fotos – zu finden; diese gibt es hier:

Pressemitteilungen mit Fotos.

 

Und hier gibt es Infos zu den Gottesdiensten und hier geht´s zum Veranstaltungskalender.

 

++++Nachrichtenüberblick++++

 


 

Meidericher Gemeinde lädt zum Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum

(25.8.2026)

Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 1. September um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden. Wer mag, bringt gerne eigene Spiele – egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele – mit, die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und Snacks gibt’s zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Anmeldung fürs Konfirmationsjubiläum im Duisburger Norden

(25.8.2026)

Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh feiert am 20. September 2026 in der Marxloher Kreuzeskirche die Jubiläen derer, die vor 50, 60, 65, 70 oder noch mehr Jahren in den ehemaligen Gemeinden Marxloh und Obermarxloh konfirmiert wurden. Wer anderswo konfirmiert wurde und das eigene Konfi-Jubiläum mitfeiern möchte, ist herzlich eingeladen. Damit gute Planungen auch für den anschließenden Empfang, wo Erinnerungen bei Plausch und Sekt aufgefrischt werden, möglich sind, bittet die Gemeinde um Anmeldungen. Diese nimmt Silke Dittberner-Rejek im Gemeindebüro gerne bis zum 6. September entgegen (Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail: bonhoeffer-duisburg@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Pfarrer Asmus am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

(25.8.2026)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 31. August 2026 von Sören Asmus, Pfarrer beim Dialogreferat im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, besetzt.

 


 

Pfarrerin Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(24.8.2026)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 28. August 2026 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Ab jetzt Tickets für die Arlberger-Revival-Party

(21.8.2026)

Gleich mehrere Generationen in Buchholz nennen und nannten „ihren“ Stadtteil-Treffpunkt im Kindes- und Jugendalter einfach „das Arlberger“. Jetzt wird das Jugendzentrum an der Arlberger Str. 10 62 Jahre alt, und die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt deshalb zur „Arlberger-Revival-Party“ ein, bei der ein DJ die beste Musik aus den letzten Jahrzenten bunt gemischt auflegt. Besucherinnen und Besucher werde ihre Hits hören, zu denen sie schon vor Jahren im Jugendzentrum getanzt oder gechillt haben. Vom Kartenerlös zu zehn Euro wird der DJ bezahlt. Tickets für das Event am 26. September – es startet um 19.30 Uhr – gibt es für alle ab 16 Jahren jetzt schon im Vorverkauf im Jugendzentrum oder benachbarten Gemeindebüro (Tel. 0203 / 738 26 93). Infos zur Kirchengemeinde und zum Arlberger Jugendzentrum gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

Das Jugendzentrum „Arlberger“ ist ein offener Ort für alle jungen Menschen ab sechs Jahren und eine durch die Stadt Duisburg geförderte Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Es zeichnet sich durch die gemeindliche und auch offene Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien aus. Die Jugendfreizeitstätte Arlberger wurde 1964 eröffnet und bis 1983 ehrenamtlich geführt. 1984 stellte die damalige Gemeinde Buchholz eine hauptamtliche Leitung, erst für halbe Tage und nach zwei Jahren für ganze Tage ein. Mit der hauptamtlichen Leitung wurde dieses Haus offiziell zum evangelischen Jugendzentrum „Arlberger“ – mit Bastelraum, Kicker-Raum, den Tobe-Raum, Disco und einem großen Garten. Hier können Kinder und Jugendliche chillen, spielen, Musik hören, lesen, kreativ sein, Tischtennis oder Billard spielen, zocken, kochen, backen und vieles mehr. Wasser gibt es jederzeit kostenlos.

 

 


 

Kaffee, Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof

(21.8.2026)

Wenn Trauernde am 29. August die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, können sie sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee oder Tee aufwärmen. Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem Himmel Getränke frisch zubereiten. Sie schenken zwischen 14 und 16 Uhr die schmackhafte Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne wiederholen. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und dankt den dreien für das Engagement sehr.

 


 

Gutes Essen und gute Gemeinschaft
Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein

(21.8.2026)

Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag – meist dem letzten – im Monat zur gemeinsamen Mahlzeit nach dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 30. August kommen um 12 Uhr Nudelauflauf sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Zusatzinfos: Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun. Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt.

 


 

Orgelfestival.Ruhr in Salvator wird zur „Tour de France“

(20.8.2026)

Frankreich gilt nicht nur als DAS Orgelland mit herausragenden Kathedralen und Instrumenten, sondern auch als DIE Fahrradnation. Dies inspirierte Kirchenmusikdirektor, selbst großer Frankreich- und Rad-Fan Marcus Strümpe zu dem Programm seines diesjährigen Festivalkonzerts in der Salvatorkirche Duisburg: Ausschließlich französische Komponisten mit herausragenden Werken. Auf dem einstündigen Parcours sind Stücke von Jean Langlais, Claude Debussy, Olivier Messiaen, Marcel Dupré und am Ende die berühmte Toccata in F-Dur von Charles M. Widor zu hören. „Alles in allem ein auf und ab durch vier Jahrhunderte französische Orgelmusik“ findet der Salvatororganist, der sich jetzt schon auf die musikalische Tour freut: Sie findet statt am Sonntag, den 30. August um 18 Uhr, Zaungäste sind herzlich willkommen und zahlen an der Abendkasse 12 Euro, Schüler und Studenten haben freien Eintritt. Am Ziel gibt es ein Glas mit französischem Weißwein. Infos zum Orgelfestival gibt es unter www.orgelfestival.ruhr, zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Werke von Bach, seinen Vorbildern und Zeitgenossen beim Sommerorgelkonzert in der Friedenskirche 

(20.8.2026)

Beim letzten Musikabend der Reihe „Sommerliche Orgelkonzerte“ am 26. August um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, seinen Vorbildern und seinen Zeitgenossen. Das interessante Programm hat Andy von Oppenkowski, seit 2007 Kantor an der Kreuzeskirche Essen und künstlerischer Leiter des Forum Kreuzeskirche Essen e.V. sowie Mitinitiator des Orgelfestival.Ruhr, zusammengestellt: Der Musiker spielt an der Eule-Orgel der Hamborner Friedenskirche u.a. Bach´s Präludium (Toccata), „Liebster Jesu, wir sind hier“ (BWV 730 und 731), die Fuge E-Dur BWV 566 und die Passacaglia c-Moll BWV 582, aber auch Dietrich Buxtehudes „Ciacona in e“, die Fuge in g von Johann Adam Reincken und Michelangelo Rossi´s „Toccata settima“.

Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Auch für das letzte Konzert der Reihe gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.

 


 

Rock vorm Treppchen
Open-air-Livemusik in Neudorf

(20.8.2026)

Die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf lädt mit dem Begegnungs- und Beratungszentrum der Evangelischen Dienste Duisburg wieder zum Open-Air-Konzert vor dem Gemeindehaus auf der Gustav-Adolf-Straße 65 in Neudorf. Die Musik-Party mit Snacks und Getränken steigt am 28. August 2025 ab 16 Uhr und steht wie im letzten Jahr unter dem Motto „Rock vorm Treppchen“. Für Stimmung sorgt die Band „100 Kühe“ mit ihrem Mix aus Rockklassikern und Liedermachersongs. Von Rolling Stones über Black Sabbath bis Georg Danzer ist für alle etwas dabei. Außerdem treten noch weitere Bands aus dem Umfeld der Gemeinde an diesem Nachmittag auf. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de, zum BBZ unter www.edd.de.

 


 

Wärmewende für ein Bauwerk aus dem Mittelalter: Salvatorkirche erhält Fernwärme

(19.8.2026, www.dvv.de)

Eine Kirche, deren Grundstein vermutlich bereits 1316 gelegt wurde, wird künftig mit Fernwärme beheizt. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Heizungstausch klingt, ist tatsächlich ein Beispiel dafür, wie die Wärmewende auch bei besonders anspruchsvollen Gebäuden gelingen kann. Mit dem Anschluss der denkmalgeschützten Salvatorkirche setzt die Fernwärme Duisburg gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der Stadt Duisburg ein Zeichen dafür, dass Klimaschutz und Denkmalschutz kein Widerspruch sein müssen.

Die Salvatorkirche als Duisburger Stadtkirche gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Bauwerken am Niederrhein. Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1415 ist sie eine der besonderen Landmarken der Stadt an Rhein und Ruhr. Gleichzeitig steht sie stellvertretend für viele historische Gebäude, deren energetische Modernisierung nur eingeschränkt möglich ist. Außendämmungen, Veränderungen an der Fassade oder technische Umbauten sind häufig ausgeschlossen oder nur unter strengen Auflagen zulässig. Gerade deshalb gewinnen Lösungen an Bedeutung, die den Ausstieg aus fossilen Energieträgern ermöglichen, ohne den Charakter des Gebäudes zu verändern.

Die Idee, die Kirche an das Fernwärmenetz anzuschließen, entstand auf Initiative von Oberbürgermeister Sören Link, der den Kontakt zwischen den Beteiligten herstellte. Ausschlaggebend für die Umsetzung waren der Wunsch nach einer klimafreundlicheren Wärmeversorgung, langfristige Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen. „Die Salvatorkirche zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz und Denkmalschutz gemeinsam funktionieren können. Wir machen ein Gebäude, das seit Jahrhunderten unsere Stadt prägt, fit für die Zukunft – ohne seine historische Identität zu verändern. Dieses Projekt kann Vorbild für viele weitere besondere Gebäude sein“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Bislang wurde die Kirche mit einer Gaszentralheizung beheizt. Künftig übernimmt Fernwärme diese Aufgabe. Die Anschlussleistung beträgt 400 Kilowatt (kW). Für die Besucherinnen und Besucher der Kirche ändert sich dabei kaum etwas und sie werden den Heizungstausch kaum bemerken: Die bestehende Wärmeverteilung bleibt erhalten, lediglich der Wärmeerzeuger wird ausgetauscht. „Für uns als Kirche ist die Bewahrung der Schöpfung ein zentrales Anliegen unseres Handelns. Wir haben uns für alle unsere Gebäude die Vorgabe gemacht, bis im nächsten Jahrzehnt klimaneutral zu werden. Mit dem Umstieg auf Fernwärme sparen wir sofort Emissionen ein und können unsere Kirche trotzdem weiter wie gewohnt auch in den kalten Monaten nutzen“, erklärt Martin Winterberg, Pfarrer an der Salvatorkirche und Vorsitzender des Presbyteriums.

Planungen laufen seit Dezember 2024
Die Planungen für den Fernwärmeanschluss der Salvatorkirche begannen bereits im Dezember 2024. Die Bauarbeiten starteten dann Mitte Juni dieses Jahres. Dabei wurde auch der bisherige Gasanschluss zurückgebaut. Parallel erfolgen im Gebäude vorbereitende Arbeiten für die Installation der Fernwärme-Übergabestation.

Die größte Herausforderung lag jedoch nicht unter der Straße, sondern im Gebäude selbst. Aufgrund des Denkmalschutzes durfte die historische Bausubstanz nur minimal verändert werden. Üblicherweise erfolgt ein Fernwärmeanschluss über eine neue Hauseinführung oder – falls dies nicht möglich ist – über ein kleines oberirdisches Anschlussbauwerk. Beides kam bei der Salvatorkirche nicht infrage. Nach intensiven Abstimmungen mit den zuständigen Behörden entwickelte die Fernwärme Duisburg eine individuelle Lösung: Die bestehende Hauseinführung des ehemaligen Gasanschlusses wird künftig auch für die Fernwärmeleitungen genutzt. So bleiben sowohl die historische Fassade als auch das äußere Erscheinungsbild der Kirche vollständig erhalten. „Gerade denkmalgeschützte Gebäude verlangen maßgeschneiderte Lösungen. Dieses Projekt zeigt, dass Fernwärme auch unter schwierigen baulichen Rahmenbedingungen technisch zuverlässig umgesetzt werden kann. Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir einen Weg gefunden, der sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes als auch einer modernen Wärmeversorgung gerecht wird“, sagt Joel Schlüter, der das Projekt für die Fernwärme Duisburg leitet.

Die Salvatorkirche ist dabei weit mehr als ein Einzelprojekt. Sie steht beispielhaft für viele Bestandsgebäude, deren energetische Sanierung nur eingeschränkt möglich oder wirtschaftlich kaum darstellbar ist. Moderne Wärmepumpen können zwar heute auch höhere Vorlauftemperaturen erreichen, ihre Einsatzmöglichkeiten hängen jedoch stark von den jeweiligen Gebäudegegebenheiten ab. Gerade in dicht bebauten Innenstädten, bei denkmalgeschützten Gebäuden oder dort, wo Platz für Außengeräte fehlt, stoßen sie mitunter an Grenzen.

Fernwärme liefert hohe Vorlauftemperaturen
Fernwärme bietet in solchen Fällen oft eine überzeugende Alternative. Sie liefert die erforderlichen Vorlauftemperaturen unmittelbar, sodass bestehende Heizkörper häufig weiter genutzt werden können. Gleichzeitig sind keine sichtbaren Außengeräte erforderlich und Eingriffe in die Gebäudesubstanz bleiben gering. Für viele historische Gebäude eröffnet sie damit einen praktikablen Weg, fossile Energieträger zu ersetzen, ohne den Gebäudecharakter zu verändern. Mit dem Ausbau der Wärmenetze wächst zugleich ihr Beitrag zum Klimaschutz. Während eine Gasheizung dauerhaft auf fossile Brennstoffe angewiesen bleibt, entwickelt sich die Fernwärme kontinuierlich weiter. Bereits heute setzt die Fernwärme Duisburg auf einen Energiemix aus Erdgas, industrieller Abwärme, Biomasse und Großwärmepumpen. Außerdem soll die Wärmeerzeugung ab 2035 vollständig CO₂-neutral erfolgen. Jeder neu angeschlossene Kunde profitiert damit automatisch von der fortschreitenden Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung.

Der Anschluss der Salvatorkirche zeigt, dass die Wärmewende nicht nur in Neubaugebieten stattfinden kann. Auch historische Kirchen, öffentliche Gebäude und andere schwer sanierbare Bestandsimmobilien können ihren Beitrag leisten.

 

 


 

Hamborner Gemeinde lädt zum Tauschtag von Kuchentellern- und Tortenplatten in die Friedenskirche ein

(19.8.2026)

Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn lädt wieder zum Tauschtag in die Sakristei der Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ein. Dort können Interessierte am Freitag, 28. August von 15 bis 17 Uhr diesmal Kuchenteller und Tortenplatten im Tausch für andere – vielleicht kleinere, passendere – erhalten. Die Idee zu dem Tauschtag – es ging auch schon um gemalte Bilder, Osterdeko, Vasen, CD´s und Körbe – hatten Engagierte der Gemeinde, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen und es schade finden, wenn gut erhaltene, schöne oder praktische Dinge einfach entsorgt werden. Daher lädt das Team um Edith Bauer (Tel. 0203 554460) jetzt zum Kuchenteller- und Tortenplatten-Tausch ein. Der Eintritt ist frei.

 


 

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich

(18.8.2026)

In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 25. August, wenn sie um 12.30 Uhr Nudelsalat mit Bockwürstchen servieren. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Pfarrerin Dörthe Lahann am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

(18.8.2026)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 24. August 2026 von Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann besetzt.

 


 

Prädikant Lagoda am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle

(17.8.2026)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Am Freitag, 21. August 2026 heißt Prädikant Jürgen Lagoda von 14 bis 17 Uhr Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Kinder spielen in Wedau Kirche

(14.8.2026)

Kinder können jetzt in Duisburg Wedau Kirche auf Augenhöhe spielerisch erleben, entdecken und einfach ausprobieren – von der Taufe, Hochzeit bis zur Trauerfeier. Dazu hat die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis eine sogenannte „Spielkirche“ angeschafft, ein mobiles, knapp zwei Meter hohes, hölzernes Gotteshaus auf Rollen, das an allen vier Seiten spannende Erkundungen bietet und die Kinder in den Mittelpunkt des kirchlichen Gemeindelebens mitnimmt – mit Altar, Kreuz, Glocke, Kerzen und Blumen, wie in jeder großen Kirche auch. Alles, was man für das „kirchliche Leben“ braucht, findet sich in den Fächern der Kirche. Taufschale und Taufkerze genauso wie Geschirr für das Abendmahl, Ausstattung für die Trauung und Blumen zum Streuen natürlich auch.

Pfarrerin Ute Sawatzki setzt die Spielkirche bei der „Kirche mit Kindern“ und im Schulgottesdienst ein. Sie rollt die Spielkirche aus dem Atrium im Gemeindezentrum in die benachbarte Wedauer Kirche, Am See. Dann gilt es, gemeinsam mit der Pfarrerin die einzelnen Fächer der Spielkirche zu entdecken. „Letztens haben wir ein richtiges Abendmahl gefeiert.“ Zwei Kinder im Talar haben Brot und Saft in großer Runde verteilt. Andere Kinder, die mit den Familien zu Besuch im Gemeindehaus sind, spielen auch ganz spontan damit. „Seit neuestem haben wir auch ein Brautkleid, das sehr gerne angezogen wird.“ In der Spielkirche wurden schon einige Paare getraut, und den Segen bekamen sie von kleinen Pfarrerinnen und Pfarrern, die dafür extra einen Talar in Kindergröße anziehen.

Die Nachricht von der „Spielkirche“ hat sich herumgesprochen, denn inzwischen kommen auch Kinderchorkinder extra früh, damit sie dort noch Zeit zum Spielen haben. „Auch ein kleiner Sarg ist dabei, in dem ein Playmobilmännchen namens Thaddäus liegt, über das wir viele gute Sachen erzählen und dann feierlich begraben. Wir machen dann einen richtigen Trauerzug durch die Kirche und ich sage: ´Wer sich Thaddäus verbunden fühlte, kann jetzt hinter dem Sarg hergehen.´ Einmal kam ein kleines Mädchen zu mir und sagte: ´Thaddäus war übrigens mein Mann.´“ Mit der Spielkirche feiern die Kinder natürlich die fröhlichen Anlässe, „sie blenden die traurigen aber nicht aus“, sagt die Pfarrerin, „denn sie wissen schon, dass auch der Tod zum Leben dazu gehört.“

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Kirchenkneipe in Neudorf
Gemeinde lädt zum Auspannen ein

(13.8.2026)

Am Freitag, 21. August 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

 


 

Trompetenglanz und Orgelpracht beim nächsten Sommerkonzert in Hamborn

(13.8.2026)

Beim vorletzten Musikabend der Reihe „Sommerliche Orgelkonzerte“ am 19. August um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, erwartet das Publikum eine festliche Begegnung von Trompete und Orgel: Klaus Eldert Müller und der Trompeter Frank Düppenbecker – beide Musiker sind international tätig und bringen große Konzert- und Rundfunkerfahrung mit – präsentieren Werke von Puccini, Lully, Förster und anderen Komponisten. Zu hören ist auch eine Bearbeitung für Trompete von Georg Friedrich Händels „Feuerwerksmusik“. Die Verbindung von strahlender Trompete und der Klangfülle der Orgel verspricht ein besonders eindrucksvolles Konzerterlebnis. Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.

 


 

Pfarrerin Humbert am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

(12.8.2026)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 17. August 2026 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 


 

Pfarrer Korn am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle

(12.8.2026)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 14. August 2026 heißt Pfarrer Stefan Korn Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Musikalischer Blumenstrauß beim nächsten Sommerlichen Orgelkonzert in Hamborn

(5.8.2026)

Beim nächsten Konzert der Reihe „Sommerliche Konzerte“, in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, geht es am 12. August um 19.30 Uhr ist Ute Gremmel-Geuchen aus Kempen zu Gast. Die Cembalistin und Organistin konzertiert seit vielen Jahren mit einem umfangreichen, vielseitigen Repertoire, das von frühester Musik über Werke des Barock und der Romantik bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht. Ihre Konzerte führten sie an bedeutende historische Orgeln in ganz Europa und in die USA. In der Hamborner Friedenskirche reicht sie dem Publikum einen musikalischen Blumenstrauß, so der Titel des Konzertes: Sie spielt Werke von Dietrich Buxtehude, Michel Corrette, Felix Mendelssohn Bartholdy, Zsolt Gardony und Johann Sebastian Bach. Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.

 


 

Ein „leckerer Tag“ in Mettmann
Neumühler Gemeinde lädt zu Ferienkirche unterwegs

(5.8.2026)

Die Ferienkirchen unterwegs der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl haben eine jahrzehntelange Tradition, die auch in diesem Jahr fortgesetzt wird. Diesmal geht es nach Mettmann, wo es ein fröhliches Wiedersehen mit der langjährigen Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand gibt, die dort ihren neuen Wirkungskreis gefunden hat.

Am Sonntag, 30. August, startet der Bus um 9 Uhr von der Neumühler Gnadenkirche am Hohenzollernplatz/Obermarxloher Straße nach Mettmann. Ziel ist die dortige evangelische Kirche an der Freiheitsstraße. Aufgrund der regen Nachfrage hat die Gemeinde jetzt einen größeren Bus geordert, so dass jetzt noch Plätze frei sind.

Die letzten Details hat das Neumühler Ferienkirchenteam jetzt vor Ort in Mettmann mit Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und Küster Clemens Welle abgesprochen. Die Teilnehmer werden am 30. August nach der Ankunft in Mettmann zunächst eine Tasse Kaffee trinken und Kekse knabbern, ehe es in den Gottesdienst geht, den Anja Buchmüller-Brand hält.

Anschließend gibt es eine Führung durch die historische Kirche, die zwischen 1774 und 1780 erbaut wurde und eine bewegte und bewegende Geschichte hat. Im Laufe der Zeit gab es verschiedene Veränderungen und Modernisierungen.

Um 13 Uhr gibt es „was auf die Gabel“, wie es im Ruhrgebiet so schön heißt. Schließlich lautet das „Geschmacksmotto“ diesmal „Der Pott bittet zu Tisch“. Eingeladen dazu ist auch die Mettmanner Gemeinde.

Das Küchen- und Ferienkirchenteam um Gisela Usche, Ursel Schulz, Nadine Wallasch, Christoph Schultz und Reiner Terhorst serviert ein vor Ort im Mettmanner Gemeindehaus frisch zubereitetes reichhaltiges „Ruhrpott-Büffet“ an Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Es wird vielfältig und lecker.

Und eine musikalische Begleitung durch den Neumühler Gemeinde-Organisten Silvester Pece sorgt für zusätzliche Unterhaltung. Mit von der Partie ist auch Pfarrer Jens Storm, der seit gut einem Jahr engagiert in der Neumühler Gemeinde wirkt.
Nach dem Essen und einer kleinen Erkundung der Umgebung steht für die Nemüher und ihre „Mitfahrenden“ noch das Kaffeetrinken bei selbst gebackenem Kuchen an, ehe der Bus um 17 Uhr zurück nach Neumühl fährt.

Die Kosten für Fahrt und volle Verpflegung betragen 27,50 Euro pro Person. Anmeldungen im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Neumühl, Telefon 0203 / 580448. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 20. August. Die begrenzte Platzzahl wird in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

 


 

Für jede Lebensphase das passende Angebot – das neue Kursprogramm des Evangelischen Bildungswerkes

(5.8.2026)

Ob erste Krabbelgruppe, Entspannung nach dem Arbeitsalltag oder ein kreativer Workshop – die Familienbildung des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg startet mit einem vielseitigen neuen Kursprogramm in die zweite Jahreshälfte.

Das Programm richtet sich an Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen. Einen Schwerpunkt bilden die Kurse für Familien mit Babys und Kleinkindern. Angebote wie PEKiP, Kinderturnen oder Eltern-Kind-Spielgruppen begleiten junge Familien durch die ersten Lebensjahre ihrer Kinder und bieten gleichzeitig Gelegenheit zum Austausch mit anderen Eltern.

Ganz neu im Programm sind Rückbildungskurse für junge Mütter – mit oder ohne Baby. Sie ergänzen die Angebotspalette rund um Schwangerschaft und Geburt, zu denen auch „Yoga für Schwangere“ zählt, aber ebenso zahlreiche „Elternstart-Treffs“.

Daneben umfasst das neue Programm zahlreiche Gesundheits- und Bewegungsangebote, Kreativ- und Kochkurse sowie Sprach- und Bildungsangebote für Erwachsene. Auch Themen wie Digitalisierung und Medienkompetenz finden ihren Platz. Ziel ist es, Menschen unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen Möglichkeiten zum Lernen, Ausprobieren und Begegnen zu bieten.

Deutlich ausgeweitet wurden die Wochenend-Workshops im Entspannungs- und Kreativbereich. Von „Lach-Yoga“ über Qigong zum Kerzengießen und Tetrapack-Druck – die Workshops bieten vielfältige Möglichkeiten um Neues auszuprobieren. Auch Anja Lerch, die bekannte Duisburger Sängerin, ist wieder mit Angeboten im neuen Kursprogramm vertreten. Ihr „Singseminar für Frauen“ hat als Motto: „Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen“, einen Satz von Yehudi Menuhin.

Ein besonderes Highlight ist der neue kostenlose Spieletreff für Jung und Alt. Unter dem Motto: „Duissern spielt“ öffnet das Bildungswerk an drei Samstagen von 16.30 bis 21 Uhr sein Foyer und stellt unterschiedliche Spiele zur Verfügung, damit sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen beim Spielen begegnen und gemeinsam Spaß haben.

Antje Knüttel, eine der beiden Leiterinnen der Familienbildung, würde sich sehr freuen, wenn es gelingt, diesen Treff dauerhaft zu etablieren: „Wir wollen mit unseren Kursangeboten Orte der Begegnung schaffen. Für uns bedeutet Familienbildung viel mehr als nur Wissensvermittlung. Wir bieten Menschen Anlässe um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu unterstützen.“

Passend dazu werden auch die ebenfalls kostenlosen „Kochkurse für Verwitwete“ noch ausgeweitet, die bereits im ersten Halbjahr gut angenommen wurden.

Gerade diese kostenlosen Kursangebote sind für Antje Knüttel eine „Herzensangelegenheit“. „Gesellschaftliche Teilhabe darf nicht vom Einkommen abhängen. Daher sind wir froh und stolz, dass rund 100 unserer 330 Angebote unentgeltlich sind.“

Ab sofort sind Anmeldungen für das Herbstsemester 2026 auf der Homepage www.ebw-duisburg.de möglich, aber auch telefonisch unter 0203/2951-2800. Raum für Bildung und Begegnung gibt es dabei nicht nur im „Haus der Familie“ in Duissern, Hinter der Kirche 34, sondern auch in evangelischen Familienzentren, Kitas, den Kirchengemeinden und bei anderen Kooperationspartnern in den unterschiedlichen Duisburger Stadtteilen. Dort liegt das neue Programmheft „fabian“ als Broschüre aus.

 


 

Singnachmittage mit Popkantor Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort

(4.8.2026)

Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 12. August um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 13. August um 15 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer. Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.

 


 

Ressourcen-(V)acation für Eltern
Beratungsstelle lädt zum kostenfreien Kurs nach Hamborn

(4.8.2026)

Die Anforderungen des Alltags führen oft zu Stress. Für Eltern mit Kindern ist diese Belastung oft besonders groß. Das weiß auch Dipl.- Sozialpädagogin Julia Tacir von der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg / Moers und lädt deshalb Eltern aus Duisburg zu einer stärkenden „Auszeit mit den eigenen Ressourcen“ ein. In dem kostenfreien Kurs hilft die systemische Familientherapeutin den Teilnehmenden dabei, wie sie eigene Bedürfnisse gut erkennen und eigene Kompetenzen besser entdecken und einsetzen können. Zudem gilt es, aus positiven Lebenserfahrungen Kraft für den Alltag zu schöpfen, zu lernen, den achtsamen Umgang mit sich zuzulassen und emotionale Regulierung einzuüben.

Interessierte sollten wissen: Der vierteilige, aufeinander aufbauende Kurs startet am 5.10.; weitere Termine sind am 2.11., 7.12. und am 11.01.2027; immer am Standort in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 172, von 17.30 bis 19 Uhr. Anmeldungen sind ab jetzt bei Julia Tacir möglich (Tel.: 0203 / 990690 oder per Mail an: j.tacir@ev-beratung.de). Die Teilnehmendenzahl ist auf sechs Plätze begrenzt.

 


 

Pfarrer Schmidt am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

(4.8.2026)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 10. August 2026 von Ernst Schmidt, Pfarrer in der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, besetzt.

 


 

Pfarrer i.R. Armin Schneider am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(3.8.2026)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 7. August 2026 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, ehemaliger Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Alternative Hafenrundfahrt voll auf Kurs

(3.8.2026)

Nach großem Zuspruch in den letzten zehn Jahren gibt es auch jetzt wieder die Gelegenheit, die unterschiedlichen Seiten des Duisburger Hafens auf kritisch-informative Weise kurzweilig und begleitet von passender Akkordeonmusik kennen zu lernen. Die beliebte „Alternative Hafenrundfahrt“ startet diesmal am 27. August um 18 Uhr am Anleger Schifferbörse in Duisburg Ruhrort.

Der Duisburger Hafen stellt insbesondere für den Industriestandort Duisburg einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels in der Region. Gleichzeitig verpflichtet die Auszeichnung Duisburgs als „Fairtrade-Town“ dazu, auch die Schattenseiten zu benennen und für ein verstärktes Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen zu werben. Die „Alternative Hafenrundfahrt“ bietet die Gelegenheit, das Spannungsfeld der vielfältigen Aktivitäten im größten Binnenhafen Europas aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Die Mitfahrenden dürfen sich auf einen inhaltlich breit gefächerten Abend an Bord der Rheinfels freuen, begleitet und akzentuiert durch themenbezogene Musik mit Silvester Pece (Akkordeon) und Gesang.

Zur Veranstaltergemeinschaft gehören: Bürgerinitiative Saubere Luft/Umweltgruppe West, Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales, Exile Kulturkoordination e.V., FairNetz Duisburg e.V., Oikocredit Regionalgruppe Duisburg.

Karten für die 2,5-stündige „Alternative Hafenrundfahrt“ können nur über die Internetseite www.exile-ev.de/Veranstaltungen/ gebucht werden. Das Ticket kostet 21 Euro. Am Schiff gibt es keinen Kartenverkauf!

 


 

Gemeinde lädt zum Sommerausflug mit Bergischer Kaffeetafel

(30.7.2026)

Der nächste Sommerausflug der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh führt ins Bergische Land nach Solingen, und Organisatorin Marlene Bschorr lädt herzlich zum Mitreisen ein. Denn am 19. August erwartet die Tagesausflügler um 15.30 Uhr auf Schloss Burg eine Bergische Kaffeetafel mit grandiosem Ausblick. Danach stehen Schlossmuseum und Park für einen Besuch offen. Es gibt noch Restplätze. Anmeldungen sind bei Marlene Bschorr bis zum 12. August möglich (Mobil: 0172-2698574). Sie hat auch genau Infos zu den Abfahrtzeiten. Der Ausflug kostet inkl. Fahrt und Bergischer Kaffeetafel 40 Euro. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Bach im Spiegel der Zeiten beim nächsten Sommerlichen Orgelkonzert in Hamborn

(30.7.2026)

Beim nächsten Konzert der Reihe „Sommerliche Konzerte“, in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, geht es am 5. August um 19.30 Uhr um „Bach im Spiegel der Zeiten“. Dabei spielt die mehrfach ausgezeichnete Musikern Olga Zhukova natürlich nicht nur Werke des berühmten Komponisten (u.a. die Toccata d-Moll, „Die Dorische“), sondern auch Werke von Henry Purcell, Max Reger und Bálint Karosi.

Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.

 


 

„Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort

(29.7.2026)

Bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen. Die Idee der besonderen Andacht zum Innehalten während der Woche hat sich in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg viele Jahre gut bewährt. Die Freie Evangelische Gemeinde Wanheimerort und die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem Konzept auch überzeugt, so dass seit einiger Zeit alle drei Gemeinden alle zwei Monate gemeinsam zum „Innehalten in der Woche“ einladen. Das nächste Zusammenkommen ist am Donnerstag, 6. August 2026 um 18 Uhr in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1. Weitere Informationen haben Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607) und Karen Sommer-Loeffen (Tel. 0203 / 727723).

 


 

Zirkus Holiday Ferienprogramm mit kleinen Wundern in der Manege

(28.7.2026)

Das Beste kommt zum Schluss. Nach einer aufregenden Woche im Ferienprogramm der evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden Trinitatis, Versöhnungsgemeinde und Rheingemeinde sitzen über 60 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren aufgeregt im Huckinger Gemeindezentrum und warten auf ihren großen Auftritt. Für das, was sie gleich ihren Eltern, Geschwistern und Verwandten zeigen werden, haben sie eine Woche lang geübt.

Sie haben gemeinsam verborgene Talente entdeckt, sich in Zirkusdirektorinnen, Jongleure, Spaßmacherinnen, Seiltänzer, Zauberinnen und Fakire verwandelt. Sie sind über das Drahtseil gelaufen, über das Nagelbrett und durch das Scherbenbett. Sie haben sich aufs Einrad getraut und ins Glitzerröckchen. Sie haben laut ins Mikro die nächste Nummer ansagen geübt und gelernt, wie man sich schön verbeugt. Sie haben Quatsch gemacht, sich gegenseitig mit der luftig leichten Riesenkeule verdroschen und einander schön theatralisch durch die Manege gejagt.

Ihre Betreuer und Betreuerinnen haben vorgelesen, Tricks gezeigt, Hilfestellung gegeben, Gemüse geschnibbelt, die Manege aufgebaut, Andachten gehalten, gesungen und Musik gemacht, Pflaster geklebt, Streit geschlichtet, Getränke serviert, gelobt, ermutigt und begleitet.
Die Pfarrerin der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd Ulrike Kobbe, die einen Arbeitsschwerpunkt in der Kinder- und Jugendarbeit hat, ist den vielen Leuten dankbar, die zum Gelingen der großen Aktion beigetragen haben. Yvonne Queder, die Jugendleiterin der Gemeinde Trinitatis habe sich so effektiv um die Anträge auf Förderung der Zirkuswoche gekümmert, dass man sie den Eltern am Ende zu einem wirklich sehr familienfreundlichen Preis anbieten konnte. Presbyterinnen haben organisiert. Die Zirkuspädagogen vom Mitmachzirkus Zipfel haben ihr Material und Knowhow beigesteuert. Bei weiterem Personalbedarf unter der Woche haben einzelne Leute alles stehen und liegen gelassen, um auszuhelfen. Kobbe erzählt von einer Frau, die anrief, um ganz unverbindlich zu fragen, ob man sie an einem von ihrer Firma gesponserten Ehrenamtstag gebrauchen könnte. Als sie von der Zirkuswoche hörte, war sie sofort dabei und gab einen Tag lang alles für die gute Sache. „Die Jugendlichen im Team haben mich am meisten beeindruckt!“, sagt Ulrike Kobbe. Eine ganze Ferienwoche lang jeden Morgen von acht Uhr anzutreten und sich tüchtig reinhängen, damit die Kleinen Spaß haben und gut versorgt sind, das ist keine Kleinigkeit in dem Alter, findet die Pastorin.

Aus ihrer Sicht hat alles wunderbar geklappt. Die große Altersspanne der Teilnehmenden wurde durch individuelle Einheiten ausgeglichen. Die kleinen Sechsjährigen bekamen Möglichkeiten, sich auszuruhen, wenn die Größeren durchpowern wollten. Es ist nichts passiert, was nicht mit ein bisschen Trost, einem Kühlkissen oder einem Pflaster wieder gut zu machen war. Und es hat sogar kleine Wunder gegeben. Kobbe hat tatsächlich mit eigenen Augen gesehen, wie die Kinder mittags Eintopf gegessen haben, in dem Kohlrabi und Möhren drin waren. Gemüse! Mehrere Sorten! Ohne Gemotze! Für viele Eltern sicherlich ein unfassbarer Vorgang. Im Zirkus, wo die Artisten mittags ordentlich Hunger haben und viel zu besprechen, da ist das scheinbar gar kein Problem.

Unfassbar auch, wie friedlich und einträchtig sechzig Kinder während der Vorstellung auf ihren Matten sitzen und zuschauen, bis sie mit ihrem Auftritt dran sind. Auch für dieses kleine Wunder hat Kobbe eine Erklärung: „Die haben ja alle in den letzten Tagen schwerpunktmäßig ihre eigenen Nummern geübt. Und jetzt sind sie natürlich sehr gespannt, zu sehen, was die anderen Gruppen auf die Beine gestellt haben.“ Auch beim elterlichen Publikum ist die Begeisterung groß. „Ich hätte gewettet, dass mein schüchterner Sohn sich nicht auf die Bühne traut“, sagt eine Mama ganz gerührt, „und jetzt zaubert er und balanciert vor all den Leuten hier, als wäre das ganz selbstverständlich.“

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Pfarrer Korn am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

(28.7.2026)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 3. August 2026 von Stefan Korn, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.

 


 

Meidericher Gemeinde lädt zum Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum

(27.7.2026)

Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 4. August um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden. Wer mag, bringt gerne eigene Spiele – egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele – mit, die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und Snacks gibt’s zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Die Erinnerung als Zeichen der Liebe tragen
Gedenken in Salvator ist Angehörigen der Opfer Loveparade-Katastrophe wichtig

(27.7.2026)

Auch nach 16 Jahren kommen die Angehörigen der bei der Loveparade-Katastrophe Getöteten zum Jahrestag des Unglücks zum Gedenken nach Duisburg. Und die nicht-öffentliche Andacht in der Duisburger Salvatorkirche ist ihnen nach wie vor wichtig. Das hat Pfarrer Martin Winterberg am letzten Freitag bei der Begegnung mit den Angehörigen zum Jahrestag wieder erfahren. Im Gedenkgottesdienst sprach er ihren Schmerz an: „„Sechzehn Jahre. Und doch wissen wir alle, die wir in diesem Raum sitzen: Manche Wunden heilen nicht mit der Zeit. Sie verändern sich. Sie werden vielleicht stiller. Aber sie bleiben. (…) Sechzehn Jahre Lücke – am Tisch, im Herzen, im Leben. Dieser Raum kennt euren Schmerz. Diese Kirche hat ihn Jahr für Jahr aufgenommen und gehalten.“ Nach der Auflösung der Stiftung hatte sich der Evangelische Kirchenkreis Duisburg entschieden, die Gottesdienste am Gedenktag bis auf Weiteres fortzuführen. „Die Entscheidung war richtig und wichtig“ sagt Pfarrer Winterberg.

In der Predigt nahm Pfarrer Winterberg das Bild des Märchens vom Tränenkrüglein auf und bezog es auf die Botschaft der Bibel und des Glaubens: „Gott selbst sammelt unsere Tränen, wie es in Psalm 56 heißt. Keine geht verloren (…) wir gedenken der einundzwanzig Menschen, die am 24. Juli 2010 ihr Leben verloren haben. Wir sprechen ihre Namen in unseren Herzen. Wir tragen die Erinnerung an sie – nicht als Last, sondern als Zeichen der Liebe, die der Tod nicht auslöscht.“ Nachzulesen ist die Predigt hier als PDF.

 


 

Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle

(26.7.2026)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 31. Juli heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Zusammen dem Meeresrauschen lauschen
Gemeinden laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein

(24.7.2026)

Unter dem Motto „Gemeinsam Meeresrauschen“ laden die evangelischen Kirchengemeinden Duisburg Obermeiderich, Meiderich und Ruhrort-Beeck, die bald zusammen die „Hafengemeinde“ bilden, zur diesjährigen Sommerkirche ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Gottesdienstreihe rund um das Thema Meer – mit inspirierenden Predigten, bewegenden Geschichten und Raum für Begegnung.

Die fünf Gottesdienste – immer sonntags um 11 Uhr – greifen biblische Bilder und Erfahrungen auf: von der Sehnsucht nach neuen Ufern über das Leben im Sturm bis hin zur Hoffnung und Orientierung. Veranstaltungsorte sind am 2.8 und 30.8. die evangelische Kirche in Obermeiderich, Emilstr. 27, sowie am 9., 16. und 23.8 die evangelische Kirche Beeck, Friedrich-Ebert-Str. 370. Damit alle unkompliziert teilnehmen können, verkehrt an jedem Sonntag ein kostenloser Shuttlebus zwischen Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich.

Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.

 


 

Würfel, Karten, Knabbereien
Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim

(24.7.2026)

Am 3. August 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln. Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.

 


 

Saxophon trifft Orgel beim nächsten sommerlichen Konzert – 29.Juli – in der Friedenskirche Hamborn

(23.7.2026)

In der Reihe der Sommerlichen Orgelkonzerte erwartet das Publikum am 29. Juli um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, unter dem Titel „Saxophon trifft Orgel“ ein außergewöhnliches Klangerlebnis: Der Komponist und Organist Hans-André Stamm musiziert gemeinsam mit dem renommierten Saxophonisten Martin Hilner. Die ungewöhnliche Kombination der beiden Instrumente verspricht spannende musikalische Begegnungen zwischen romantischer Klangfülle und modernen Farben. Neben Werken der französischen Spätromantik stehen auch eigene Kompositionen von Hans-André Stamm auf dem Programm.

Der Eintritt kostet jeweils zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Und für jedes Konzert gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.

 


 

KLANG:zeit Mitsingwochenende in Duisburg

(22.7.2026)

Sänger:innen aus Duisburg und Umgebung aufgepasst! Der Chorverband NRW e.V. lädt am 16.-18. Oktober 2026 herzlich ein zur zweiten KLANG:zeit, der neuen Mitsing-Konzertreihe unter der künstlerischen Leitung von Nicolas Fink.

Der Chorverband NRW e.V. lädt Sängerinnen und Sänger aus ganz Nordrhein-Westfalen ein, Teil dieses besonderen musikalischen Projekts zu werden. Gemeinsam mit Nicolas Fink und Mitgliedern des Landesjugendchores NRW entsteht ein außergewöhnlicher Klangraum, in dem gemeinsames Singen und musikalische Begegnung im Mittelpunkt stehen.

Unter dem Titel „Frisches Wasser“ widmet sich dieses Mitsing-Wochenende den romantischen Meisterwerken von Felix Mendelssohn Bartholdy. Auf dem Programm stehen seine bekannten Psalmen und Motetten Herr, nun lässest du deinen Diener, Hör mein Bitten, Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir sowie Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser. Dieses Programm bündelt eindrucksvoll die geistliche Klangwelt Felix Mendelssohns in ihrer ganzen Vielfalt. Die Werke reichen von schlichter, inniger Andacht bis zu weitgespannter, dramatischer Ausdruckskraft und verbinden klare Formen mit großer emotionaler Tiefe. Dabei entsteht ein facettenreiches Bild einer Musik, die zugleich transparent, klangschön und unmittelbar berührend ist.

Mitmachen kann jede:r, der das Singen liebt und Freude daran hat, sich zuhause mithilfe von Übe-Aufnahmen auf dieses besondere Erlebnis vorzubereiten. Die gemeinsamen Proben unter der Leitung von Nicolas Fink finden am 16., 17. und 18. Oktober 2026 in der Marienkirche, im Theater und in der Salvatorkirche in Duisburg statt.

Das Ergebnis des Wochenendes wird beim Abschlusskonzert am 18. Oktober 2026 um 17.00 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg präsentiert. Der Eintritt hierzu ist frei.

Die offizielle Anmeldefrist für Mitsingende ist der 31. Juli 2026.

Infos und Anmeldung unter www.klangzentrale.de

 

 


 

Vereint unter dem Vereinslogo Gottes
Begeisternder Fußball-Gottesdienst mit bewegender Predigt

(22.7.2026)

Am Sonntagabend fand das Finale der Fußball-WM in den USA statt, ohne deutsche Beteiligung. Am Sonntagmorgen gab es auf der Platzanlage des SC Hertha Hamborn den Auftakt zu den Ferienkirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl. Bei dem Open-Air-Gottesdienst war die Beteiligung groß, denn mit von der Partie waren auch die Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und die Gemeinde Duisburg Hamborn.

Die drei Gemeinden wollen zusammenwachsen und zum 1. Januar 2027 eine große vereinte Gemeinde bilden, mit lauter Stimme und kreativer Zukunft. Und da sind schon im Vorfeld Teamgeist, Fairness und das „Sich-die-Bälle-zuspielen“ gefragt, wie halt beim Fußball.

„Sport und Kirche, da gab und gibt es so manche Parallelen“, betonte Pfarrer Jens Storm in seiner einfühlsamen und motivierenden Predigt. Er, selbst eingefleischter Fußball-Fan mit Herzblut und Leidenschaft, machte aus den etwa 70 Gottesdienstbesuchern eine begeisterte Fangemeinde des großen Miteinanders: Es wurde im Takt gesungen, geklatscht, nach norwegischer Art gerudert („Ro!“), Bälle wurden zugepasst und in Storms Predigt erinnerte der Apostel alle an den unvergänglichen Siegerkranz. Nachzulesen ist sie unter https://kirche-duisburg.de/inhalt/fussballgottesdienst-2026-rueckblick/

Auch der „Rahmen“ war beeindruckend, denn über 20 verschiedene Vereinstrikots an zwei langen Wäscheleinen verdeutlichten Vielfalt, „bunte Unterschiede“ und Gemeinschaft zugleich. Jens Storm: „Heute waren wir vereint unter dem Vereinslogo Gottes, das alle Christenmenschen eint, dem Kreuz.“

Er schloss den Gottesdienst relativ spontan mit den Worten: „So eine euch alle der Segen Gottes zu einer Mannschaft“. Der Fußball-Gottesdienst hat allen riesigen Spaß gemacht. Anschließend wurde gemeinsam gegrillt, gegessen, geklönt, gelacht und man hat den Gesprächsball rollen lassen.

Text: Reiner Terhorst

 


 

Desert Wind Sonata
Musik für Saxophon, Querflöte und Ney mit Maren Lueg

(22.7.2026)

Am 2. August ist Saxophonistin und Flötistin Maren Lueg zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld-Neudorf: Sie bietet um 18 Uhr im Neudorfer Gemeindesaal, Wildstraße 31, einen faszinierenden Einblick in die Verbindung zwischen orientalischer Musik und westlicher Klassik.

Maren Lueg hat sich auf ihrer musikalischen Reise als Komponistin von den großen klassischen Meistern wie Beethoven, Ravel, Rimsky-Korsakov, Debussy und Liszt inspirieren lassen. Luegs Kompositionen spiegeln ihre eigenen Reisen nach Kairo und Istanbul und ihr Studium der arabischen und türkischen Kunstmusik wider. In diesem Konzert präsentiert sie eine vielfältige Auswahl von Werken, die sie für Alt-, Tenor- und Sopransaxophone sowie Querflöten arrangiert hat. Das Konzert verspricht eine fesselnde musikalische Reise durch die Welt der orientalischen und westlichen Klassik, die die kulturellen Brücken zwischen diesen beiden Traditionen aufzeigt und die zeitlose Schönheit und Vielfalt der Musik feiert. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freut sich die Künstlerin.

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de, zur Musikerin unter https://marenlueg.org.

 


 

Die Seele berühren lassen
Südgemeinde lädt zum Singen ein

(22.7.2026)

Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert am 9. August um 10.30 Uhr im Huckinger Gemeindehaus, Angerhauser Str. 91, einen Lobpreisgottesdienst für die ganze Familie und lädt zum Mitfeiern ein. Wer gerne mitsingt, ist auch herzlich eingeladen zu den offenen Proben am 3. und 6. August um 19.30 Uhr im Huckinger Gemeindehaus. Lobpreis (worship/praise) ist eine besondere Form des Gebets, das in seiner musikalischen Form ein dynamisches Element im christlichen Gemeindeleben ist. „In dem Gottesdienst wollen wir mit vielen modernen und freudigen Liedern Gott nahekommen, den Alltag vergessen und die Seele berühren lassen“ sagt Kirchenmusikern Anke Schmock und freut sich auch schon auf die Proben. Mehr Infos hat Anke Schmock (anke.schmock@ekir.de oder 01771685929), eine Anmeldung zu den Proben ist nicht erforderlich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.

 


 

Meidericher Bienenautomat ist zurück
Kirchengemeinde schützt Artenvielfalt mit Blumenzwiebeln aus dem Kaugummiautomaten

(22.7.2026)

Der knallgelbe Bienenfutterautomat an der Mauer des Meidericher Gemeindebüros, Auf dem Damm 6, ist wieder an seinem Platz. Nachdem der erste Bienenautomat letztes Jahr dem Vandalismus zum Opfer gefallen war, stand für die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich schnell fest: „Aufgeben ist keine Option. Unser Versprechen, Meiderich ein Stück bunter und lebenswerter zu machen, gilt weiter.“ Das sagt Gemeindesekretärin Katja Hüther, die den Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung dankt und sich mit anderen für den Schutz der Artenvielfalt und der Bienen im Stadtteil einsetzt.

Die Aktion funktioniert so: Mit einer 50-Cent-Münze können in Kapseln verpackte, heimische Blumenzwiebeln aus dem ehemaligen Kaugummiautomaten gezogen werden. Diese im Herbst einfach auf Balkon oder im Garten eingraben, so dass sie im nächsten Frühjahr Bienen & Co Nahrung bieten.

„Natürlich hoffen wir, dass der neue Automat diesmal lange erhalten bleibt“ sagt Katja Hüther. „Wir werden ihn diesmal besonders gut beobachten und sowieso jeden Tag leeren – und freuen uns, wenn auch viele Meidericherinnen und Meidericher ein Auge darauf haben.“

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, Infos zur Aktion unter www.bienenretter.com/bienenautomat.

 


 

Waldgottesdienst am Kammerberg mit Picknick

(21.7.2026)

Die evangelischen Gemeinden der Duisburger Stadtmitte Alt-Duisburg und Hochfeld-Neudorf und die Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort / Wanheim) laden herzlich zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September. Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den nächsten richtet die Gemeinde Alt-Duisburg am 2. August aus. Es predigt Pfarrer Stephan Blank. Nach dem Gottesdienst sind alle zu einem kleinen Picknick vor Ort eingeladen. Essen und Trinken sind dafür vorbereitet. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen. Ein Fahrdienst vom Fuße des Waldweganstiegs an der Kammerstraße aus ist wieder gewährleistet. Wer diesen in Anspruch nehmen will, meldet sich bitte bei Pfarrer Blank an (Tel. 0203 24808 oder E-Mail: stephan.blank@ekir.de).

 


 

Die Citykirche kennenlernen
Kostenfreie Führung durch Salvator

(21.7.2026)

Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus. Am Sonntag, 2. August 2026 um 15 Uhr macht Margot Dippe mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Pfarrerin Lisa Federl am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

(21.7.2026)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 27. Juli von Lisa Federl, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, besetzt.

 


 

Mach wirklich Pause
Video-Sommer-Segen von Assessor Pfarrer Andreas Satzvey

(21.7.2026)

Dem Leben zuschauen. Lauschen. Wirklich Mal Pause machen. Dazu regt Assessor Andreas Satzvey in seiner Videoansprache zum Beginn der Ferien an. Schließlich wünscht der stellvertretende Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg „sonnige, stille und freudevolle Momente… und dass Sie sich gesegnet fühlen.“ Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Hier ist der Redetext des Videostatements:

Guten Morgen und Hallo,
Dieses Mal hat uns der Sommer geradezu überrollt.
Für viele ist jetzt eine unruhige Zeit, weil vor den eigenen Urlaubstagen auf der Arbeit noch alles erledigt werden soll. Oder weil man alles einkaufen und packen möchte, um wegzufahren. Dafür schon einmal gutes Gelingen!
Was aber, wenn man die Unruhe gar nicht los wird und sie durch den ganzen Sommer und alle Unternehmungen weitergeht?
Manchmal endet die Sommerzeit mit tausend Fotos, die man hat, aber nie anschaut. Man hat alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert, aber nichts erlebt. Man hat auch sonst alles unternommen, aber kein Moment ist gut genug.

Du Mensch, mach wirklich Pause. Gib dem, was um dich herum ist, die Möglichkeit, auf dich zu wirken. Nimm auf, was kommt. Schau dem Leben zu. Lausche.
Wir in den Kirchen erzählen in vielen Varianten: Wir sind Beschenkte. Und das macht uns lebendig. Wir nennen das, „gesegnet sein“. (Auch wir haben alle viel zu tun.) Aber noch mehr wird uns gegeben. — In einem sonnigen Moment. An einem stillen Fleckchen. In der Freude, die uns durch andere begegnet.
Das wünschen wir einander und wünschen wir Ihnen – sonnige, stille und freudevolle Momente. Dass Sie beschenkt werden und dass Sie sich gesegnet fühlen.

 


 

Garten an der Duisserner Notkirche ist jetzt eine Oase für die Seele

(21.7.2026)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg kam vor gut einem Jahr die Idee auf, das verwilderte kleine Gärtenstück der Gemeinde an der Notkirche Duissern, Martinstr. 35, wieder herzurichten. „Es ist eine richtige Oase für die Seele für Besucherinnen und Besucher des ‚CaféNotkirche‘ des Seniorentreffs geworden“ freut sich Pfarrer Stefan Korn. Ob Konfi-Gruppen, Jugend- und Seniorenarbeit, ob Männer- oder Frauenkreis – alle, die sich in der Notkirche treffen, können jetzt im Grünen und im Schatten von Notkirche und Lutherkirche kleine Auszeiten genießen. Es war viel Arbeit und Aufwand nötig, bis das Grundstück zur Oase werden konnte.

Nachdem das Presbyterium beschlossen hatte, das Spenden basierte Projekt zu unterstützen, haben sich insbesondere Monika Philipp-Korn als Leiterin des Seniorentreffs zusammen mit dem Café Team und Pfarrer Stefan Korn um Spenden bemüht, auch durch besondere Projekte, z.B. dem Kürbisfest und der Adventsmusik, deren Erlös dem Gartenprojekt zu Gute kamen.

Mit kleinen und großen Einzelspenden von Gemeindemitgliedern, waren die Kosten von 9.500 Euro schon nach einem halben Jahr voll abgedeckt. Presbyterin Dr. Wiebke Breustedt und ihr Ehemann Sven Wackerbeck halfen tatkräftig mit Spaten und Harke mit, zuerst etliches Gehölz und Kleinschnitt. Mit größerem Maschinengeräten hat eine beauftragte Gartenbaufirma aus Duisburg im Februar 2026 den gesamten Bereich komplett entkernt, alte Steinplatten sowie die vermoderten Holzzäune und Sichtschutze entfernt und große Mengen an tief verwurzelten Efeuranken herausbefördert, manche toten Gewächse ganz entwurzelt und die Fläche eingeebnet. In einem zweiten Schritt wurde ein Begrenzungszaun zur Straßenseite gesetzt, Richtung Einfahrt eine kleine neue Buschreihe gepflanzt und auf die zukünftige Nutzfläche Rollrasen fachmännisch eingelegt.

„Die Spendengelder reichten dann noch für wetterfeste, ansprechende Gartenmöbel, so dass nun ein beschaulicher und einladender Ort der Entspannung und der Geselligkeit entstanden ist, der im Sommer hoffentlich vielen Besucherinnen und Gemeindegliedern unserer Gemeinde Alt- Duisburg Freude bereiten wird“ freut sich Pfarrer Stefan Korn.

Das „CaféNotkirche“ ist dienstags und donnerstags von 9-12 Uhr geöffnet. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Anmelden für eine unvergessliche Jubiläumskonfirmation im Duisburger Süden

(17.7.2026)

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt alle, die vor 50, 60, 65, 70 oder sogar 75 Jahren konfirmiert wurden, herzlich zur Feier der Jubiläumskonfirmation am 11. Oktober um 10.30 Uhr in die Buchholzer Jesus-Christus-Kirche ein. Mitfeiern können natürlich auch die Gemeindemitglieder, die woanders als in den Duisburger Bezirken Buchholz und Wedau bzw. Bissingheim konfirmiert wurden. Zur guten Planung sind alle gebeten sich bis zum 1. August unter Angabe der Kontaktdaten bei Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 726575 oder dirk.sawatzki@ekir.de) oder im Gemeindebüro (0203 / 738 26 93) anzumelden. Wer in der Nähe wohnt ist von Pfarrer Sawatzki herzlich zu einem Vorgespräch am Mittwoch, 5. August um 11 Uhr im Wedauer Gemeindehaus, Am See 8, eingeladen. Bei dem Treffen gibt es erste Infos, wie der Tag der Jubiläumskonfirmation unvergesslich werden soll. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Gutes Essen und gute Gemeinschaft
Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein

(16.7.2026)

Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag – meist dem letzten – im Monat zur gemeinsamen Mahlzeit nach dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 26. Juli kommen um 12 Uhr Schaschliktopf mit Beilage sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Zusatzinfos: Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun. Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt.

 


 

Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Duisserner Lutherkirche

(15.7.2026)

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt zur Feier der Goldenen (50 Jahre), Diamantenen (60 Jahre), Eisernen (65 Jahre) und der Gnaden-Konfirmation (70 Jahre und mehr) zu einem gemeinsamen Festgottesdienst ein. Anmeldungen sind ab jetzt möglich.
Wer zu einem der Konfirmationsjahrgänge 1976, 1966, 1961, 1956, 1951 oder sogar 1946 gehört und in Neuenkamp, Kaßlerfeld, in der Innenstadt oder in Duissern konfirmiert wurde, ist herzlich eingeladen zum Festgottesdienst am 27. September um 11 Uhr in der Lutherkirche in Duisburg Duissern, Martinstr. 39 – mit anschließendem Mittagessen und Klönen in der benachbarten Notkirche. Anmelden können sich aber auch die, die woanders konfirmiert wurden, aber ihr Konfirmationsjubiläum hier mitfeiern möchten. Den Gottesdienst leitet Pfarrer Stefan Korn. Bei ihm sind Anmeldungen ab jetzt möglich (0203 330490 oder per Mail: stefan.korn@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Klang und Vielfalt bei sechs sommerlichen Orgelkonzerten in der Friedenskirche Hamborn

(14.7.2026)

Die sommerlichen Orgelkonzerte in der Friedenskirche Duisburg Hamborn sind beliebt. Ein guter Grund, sie auch in diesem Jahr fortzusetzen und das Konzept zu bewahren: Es erklingen an sechs Mittwoch-Abenden jeweils um 19.30 Uhr in der über die Region hinaus als Konzertstätte bekannten Kirche an der Duisburger Straße 174 Werke der Orgelmusik und mehr. Zu Gast sind wieder Musikerinnen und Musiker aus anderen Städten. Und wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit ihnen nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen.

Los geht es am 22. Juli mit Ansgar Schlei aus Wesel. Den Kirchenmusikdirektor, der auch Vorsitzender des Verbandes für Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche im Rheinland e.V. ist, führen seine vielen Konzerte auch oft ins Ausland. Am Eröffnungsabend spielt er auf der Eule-Orgel der Friedenskirche unter dem Titel „ORANJE“ Werke von niederländischen Komponisten, wie Sweelinck, Feike Asma, Jan Zwart, Margaretha Christina de Jong und anderen.

Am 29.7. heißt es mit den Musikern Martin Hilner und Hans-André Stamm „Saxophon trifft Orgel“, beim dritten Konzert, 5.8. spielt Olga Zhukova unter dem Titel „Bach im Spiegel der Zeiten“ Musik von Purcell, Bach, Reger und Karosi, und am 12. August gibt Ute Gremmel-Geuchen mit Werken von Buxtehude, J.S. Bach, Corette, F. Mendelssohn und Zsolt Gárdony ein Konzert. Am 19.8. sorgen Frank Düppenbecker und Klaus Eldert Müller für „Trompetenglanz & Orgelpracht“ – mit Musik von Händel, Lübeck, Rinck, Puccini u.a. Das Abschlusskonzert für dieses Jahr gibt am 26.8. Andy von Oppenkowski. Er spielt unter dem Titel „J.S. Bach, seine Vorbilder und Zeitgenossen“ Werke von D. Buxtehude, J.A. Reincken, M. Rossi und natürlich J.S. Bach.

Der Eintritt zu den sommerlichen Orgelkonzerten kostet jeweils zehn Euro. Schüler und Studenten zahlen bei Vorlage des Ausweises nur fünf Euro. Bei Rückfragen oder Wünschen zu weiteren Informationen zu den Konzerten können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.

 


 

Landesinitiative „Endlich ein Zuhause“ schafft Wohnraum

(Pressemitteilung Diakoniewerk Duisburg, 1.7.2026)

Menschen in Duisburg, die einen erschwerten Zugang zum Wohnungsmarkt haben und von Wohnungslosigkeit bedroht sind, werden von der Stadt Duisburg und dem Diakoniewerk Duisburg in reguläre Mietverhältnisse vermittelt. Dabei unterstützen Wohnungsunternehmen wie die Vonovia GmbH, die Wohn- und Geschäftsbau Ruhr GmbH, die Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH, die GEBAG, die LEG und auch private Vermieterinnen und Vermieter.

Vorgestellt: „Endlich ein Zuhause“

Am 1. Juni 2022 ist das Kümmerer-Projekt „Endlich ein Zuhause“ gestartet, um das bestehende System der Wohnungslosenhilfe in Duisburg zu ergänzen und Wohnungslosigkeit gezielt zu bekämpfen. Finanziert wird das NRW-Projekt mit Fördergeldern der Europäischen Union und einem städtischen Eigenanteil. Aktuell wurde die Anschlussförderung bis Ende 2027 bewilligt. Seit Beginn konnten bereits 122 Wohnungen vermittelt werden, darunter 54 Familien mit insgesamt 106 Kindern und 71 Einzelpersonen. Darüber hinaus haben die „Kümmerer“-Kolleginnen weitere 383 Personen (darunter 214 Kinder) erfolgreich dabei unterstützt, einen Mietvertrag für eine eigenständig gesuchte Wohnung zu erhalten. (Stand der Statistik: 1.6.2026)

Im Duisburger System der Wohnungslosenhilfe gibt es verschiedene Unterstützungs-angebote, um ein Zuhause zu finden oder zu behalten z.B. in einer eigenen Wohnung, in einer Wohngemeinschaft oder in einer Gemeinschaftsunterkunft. „Der erste Schritt bei der (ordnungsbehördlichen) Unterbringung wohnungsloser Personen ist oftmals der Einzug in eine Gemeinschaftsunterkunft“, erläutert Yvonne Wagner, Leiterin des Fachbereichs „Beratung & Wohnen“ im Diakoniewerk Duisburg. „Sprachschwierigkeiten, Unkenntnis über das deutsche Mietrecht, Armut und Vorbehalte der Wohnungsgeber erschweren für viele Betroffene den Zugang zum regulären Wohnungsmarkt. Deshalb besuchen im Projekt ‚Endlich ein Zuhause‘ unsere Immobilienfachkraft und unsere Sozialarbeiterin die Menschen teilweise direkt in den Gemeinschaftsunterkünften und arbeiten eng mit den Flüchtlingsberatungsstellen zusammen.“

Das zweiköpfige Team berät zu den Rechten und Pflichten im Mietrecht, notiert die individuellen Wünsche und Bedarfe, begleitet zu Wohnungsbesichtigungsterminen, unterstützt bei allen Formalitäten bis zum Mietvertragsabschluss und begleitet die Beteiligten bei der Einrichtung und beim Einzug. Wenn zusätzlich ein Bedarf an wohnbegleitenden Hilfen besteht, kümmert sich auch hier eine Fachkraft um die Vermittlung an die richtigen Stellen wie z.B. Jobcenter, Schuldnerberatung etc.

Die Immobilienfachkraft im Team hat die zentrale Aufgabe, die Beziehungen mit bereits kooperierenden Wohnungsgebenden zu vertiefen und neue Kontakte mit weiteren Vermieterinnen und Vermietern zu knüpfen.

„Unser oberstes Ziel sind menschenwürdige Mietverhältnisse“, betont Geschäftsführerin Pfarrerin Barbara Montag. „Wir erleben Menschen mit sehr komplexen Problemlagen, die oft isoliert und ausgegrenzt sind. Hier funktioniert das Projekt „Endlich ein Zuhause“ wie eine Brücke zurück in gesellschaftliche Strukturen.“

Große Nachfrage nach günstigem Wohnraum – Vonovia stellt Wohnungen in Duisburg zur Verfügung

In vielen Städten und Gemeinden von NRW übersteigt die Nachfrage nach günstigem Wohnraum das Angebot. Besonders schwierig ist die Lage in großen Städten wie Duisburg. Die Landesinitiative „Endlich ein Zuhause“ setzt daher auf eine enge Kooperation der Wohnungslosenhilfe mit der Wohnungswirtschaft, denn die wichtigste Voraussetzung für ein gutes Gelingen ist die (schnelle) Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum. Im Projekt kooperieren NRW-Sozialministerium, Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V., Vonovia, LEG und Vivawest.

Für Duisburg haben Vonovia und Diakoniewerk Duisburg im Sommer 2024 auch auf lokaler Ebene einen Kooperationsvertrag geschlossen. In der Projektbilanz wurden nach aktuellem Stand die meisten Wohnungen von Vonovia zur Verfügung gestellt. Besonders die Vermittlung von familienfreundlichen Wohnungen mit ausreichendem Platzangebot ist ein Gewinn für das Projekt.

„Wohnraum ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Gleichzeitig wissen wir, wie knapp bezahlbarer Wohnraum gerade ist. Umso wichtiger ist es uns, dass unsere Wohnungen wirklich bei denen ankommen, die sie am dringendsten brauchen“, erklärt Sebastian Hiese-Brakonier, Regionalleiter bei Vonovia. „Seit wir 2024 mit dem Diakoniewerk Duisburg einen Kooperationsvertrag geschlossen haben, setzen wir das gemeinsam in die Praxis um und merken dabei, wie viel möglich wird, wenn Wohnungswirtschaft und soziale Träger wirklich an einem Strang ziehen. Bereits 24 Wohnungen konnten wir erfolgreich innerhalb des Projektes `Endlich ein Zuhause` vermitteln.“

Weitere Wohnungsunternehmen und auch private Vermieterinnen und Vermieter sind herzlich eingeladen, sich in dem Projekt „Endlich ein Zuhause“ zu engagieren.

 


 

Bonhoeffergemeinde lädt zur Krümelkirche

(14.7.2026)

Am 19. Juli darf in der Lutherkirche Duisburg Obermarxloh, Wittenberger Straße 15 , ab 16 Uhr gerne gekrümelt, gegessen und getrunken werden, denn zu Gast sind Kinder im Alter zwischen 0 und fünf Jahren. Sie sind mit ihren Eltern herzlich eingeladen zur „Krümelkirche“, einer Gottesdienstform, die ganz auf die Ebene der Krabbelkinder zugeschnitten ist. Das Format wird sich mit der Kinderkirche und der Familienkirche abwechseln. Entwickelt hat „Churchies“, das Paket der Glaubensangebote für Kinder und Familien, Diakonin Nicole Enders mit ihrem Team in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, die herzlich zum Mitfeiern einlädt. Detailinfos und weitere Termine nennt Nicole Enders (Mobil: 0173 7344055 oder Mail: nicole.enders@ekir.de) gerne. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Pfarrer Blank am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

(14.7.2026)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 20. Juli 2026 von Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.

 


 

„Loswerden, was einem auf dem Herzen liegt“
Gelungene Aktion „Das Ruhrgebiet spricht“ mit starken Worten aus Duisburg

(13.7.2026)

Luke Barton-Andrews, 17jähriger Schüler am Landfermann-Gymnasium, bringt es auf den Punkt: „Hier kann ich loswerden, was mir auf dem Herzen liegt und ich rede mit Menschen, mit denen ich sonst niemals ins Gespräch gekommen wäre. Tolle Aktion“.

„Das Ruhrgebiet spricht“ heißt die Aktion, zu der vier evangelische Citykirchen in Dortmund, Essen, Bochum und Duisburg am vergangenen Samstag interessierte Menschen eingeladen hatte. Auf der Wiese hinter Salvatorkirche kamen gut 30 „Meinungsträgerinnen und Meinungsträger“ zusammen, um sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. In Zweier- und Dreiergruppen hielt niemand mit seiner Auffassung hinter dem Berg.

Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, gut unterstützt von den Evangelischen Diensten und der VHS, bewies erneut, dass Zuhören verbindet und Verständigung möglich ist. Für Duisburgs Superintendent Dr. Christoph Urban ist es dabei wichtig, offen zu bleiben auch für andere Meinungen: „Jeder soll seine Meinung sagen und in einen Austausch kommen, dafür wollen wir als Kirche einen breiten Raum bieten.“

Man hat eine ganze Reihe von Themen angesprochen und abgearbeitet. Eines davon war der Klimawandel. Ist die Diskussion darüber übertrieben und ruft unnötige Ängste hervor? Oder ist es bereits fünf nach zwölf, wenn man die steigende Zahl an Naturkatastrophen vor Augen hat?

„Wir spüren den Klimawandel am eigenen Leib“, betonte eingangs Martin Winterberg, Pfarrer an Salvator und Duisburger Ansprechpartner und Wegbereiter der Aktion. Einige angemeldete Teilnehmer hatten aufgrund der Hitze abgesagt. Die Anwesenden suchten sich ein schattiges Plätzchen, so dass gelegentliches Stühlerücken angesagt war, wenn die Sonne ihre Runde machte.

„Reden über Klimawandel ist die eine Seite, etwas Konkretes gegen die Erderwärmung tun, die andere“, lautete der Tenor in mehreren Gesprächsgruppen. Panikmache nutze nichts, aber Maßnahmen und Entscheidungen, die jeder verstehe, schon. Und damit hatte man den Bogen zu einem weiteren Thema gespannt, der Nutzung von Social Media oder KI.

Was da im Netz verbreitet werde an Falschinformationen oder „ungefiltertem Schlucken von KI-News“, sei irreführend und könne eine Gesellschaft irritieren oder gar spalten. Reiner Siebert, gestandener älterer Aktivposten im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, befürwortete im Dialog mit seinem wesentlich jüngeren Gesprächspartner Luke zum Schutz von Kindern und Jugendlichen klare Regel im Netz. „Verantwortung statt Verunglimpfung“ müsse sich breit machen. Das aber, so Luke, setze Aufklärung voraus. Und die beginne schon früh, etwa in der Schule. An „seinem“ Landfermann-Gymnasium gebe es schon so etwas wie eine Informations- und Gesprächskultur innerhalb der Schülerschaft und mit den Lehrern.

Und, so machte der Jugendliche dem älteren Semester Reiner Siebert deutlich, die digitalen Möglichkeiten seien auch eine Chance. Er beispielsweise nutze sie einerseits zur Entspannung im Spiel, aber auch und gerade zur Weiterbildung und zum Blick über den Tellerrand. Da müsse man nicht alles akzeptieren, aber vieles reflektieren.

Ein paar Tische weiter befand sich seine Mutter Verena im „Reflektionsgespräch“. Luke hatte ihr von dem Termin an der Salvatorkirche erzählt und sie ermuntert, mitzukommen, denn schließlich werde ja auch zuhause viel über Politik, Gesellschaft und Zukunft gesprochen. Mit ihren Mit-Diskutantinnen Conny und Andrea war sie bei einigen Themen auf einer Wellenlänge, bei anderen gab es keine Übereinstimmung. Aber wichtig war, dass man die Meinung der anderen, wenn nicht akzeptiere, so doch respektiere. Respekt vor Andersdenkenden sei maßgeblich für eine intakte Gesellschaft. Durch Verteufelung entstehe schnell Hass, waren sich die drei einig.

Nach gut eineinhalb Stunden war die diesjährige Aktion am Standort Salvatorkirche beendet. Alle lobten die ungefilterte Diskussion und die ungezwungene Atmosphäre, zu der Silvester Pece mit seinen Akkordeonklängen im Stil einer anregenden Caféhaus-Musik sorgte. Passend dazu auch das Kaffeemobil der katholischen Kirche.

Martin Winterberg zog ein erstes Fazit: „Gelungen. Kreativ. Zukunftsorientiert. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus Dortmund, Essen und Bochum werde ich das weitere Vorgehen besprechen und die Weichen für eine neuen Aufschlag stellen.“

Text: Reiner Terhorst

Infos zur gesamten Aktion gibt es unter https://dasruhrgebietspricht.de/

 


 

Viel Zulauf bei der Aktion von Kirchen, Diakonie und Caritas am Marina-Markt
Ein Zeichen, wie Begegnung, Austausch und Gemeinschaft gelingen können

(13.7.2026)

Die Bänke am langen Tisch bei der gestrigen Aktion von Kirchen, Diakonie und Caritas am Marina-Markt waren ab 11 durchgehend gut gefüllt. Am mobilen Backofen fanden die 500 frischen, kostenfreien Brote schnell ihre Abnehmerinnen und Abnehmer – bis 17 Uhr waren alle weg. Der amerikanische Schulbus der katholischen Kirche war die ganze Zeit über beliebter Selfie-Spot, und bis zum Ende um 18 Uhr malten im Schatten der Pavillons Kinder Vorlagen für ihre Buttons zum Mitnehmen aus, während Engagierte aus allen Arbeitsbereichen von Kirchen, Diakonie und Caritas dort mit Gästen und auch untereinander ins Gespräch kamen. Mit auf den Weg gab es für Groß und Klein Armbänder mit Botschaft: „DU bist ein Segen!“. Diese besondere Begegnung am Innenhafen beim Marina-Markt hatte Duisburg Kontor dankenswerterweise ermöglicht.

Sarah Philipp, Landtagabgeordnete für Duisburg, war einer der vielen, gut gelaunten Besucherinnen. Sie beschrieb die ökumenische Aktion treffend: „Manchmal braucht es gar nicht viel, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Einen gemeinsamen Tisch, ein Stück Brot und die Bereitschaft zuzuhören.“ Ein (schönes) Lob bekamen die Kirchen und die beiden Wohlfahrtsverbände auch mit auf den Weg: „Ein schönes Zeichen dafür, wie Begegnung, Austausch und Gemeinschaft gelingen können.“ Denn genau dies war das Ziel der Aktion, die Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie Duisburg und Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg, Petra Keysers, Vorständin und Direktorin des Caritasverbandes Duisburg, Pfarrer Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Stadtkirche in Duisburg und Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ins Leben riefen: Brot teilen, miteinander ins Gespräch kommen und einander in den Blick nehmen. Es scheint, als sei eine Fortsetzung von „DU bist eingeladen“ nicht ausgeschlossen.

Weitere Informationen unter www.oekumene-duisburg.de

 


 

Geänderte Öffnungszeiten an Salvator

(13.7.2026)

Zum Beginn der Sommerferien ändern sich die Öffnungszeiten an der Salvatorkirche: Die über 700 Jahre alte Citykirche neben dem Rathaus ist für Besucherinnen und Besucher zur Besichtigung oder zum Innehalten und dem Anzünden einer Kerze dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Montags ist das Gotteshaus geschlossen, sonntags ist die Kirche zu den Gottesdienstzeiten geöffnet (aktuelle Gottesdienstangaben gibt es unter www.salvatorkirche.de). Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt herzlich zum Besuch der Salvatorkirche ein, die jetzt im Sommer ein guter Ort zur Abkühlung ist – an Hitzetagen über 30 Grad wird zusätzlich kühles Mineralwasser angeboten.

 


 

Pfarrerin Esther Immer am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(13.7.2026)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Duisburger Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 17. Juli 2026 heißt Esther Immer, Pfarrerin bei den Evangelischen Diensten in Meiderich und in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Fußball-Gottesdienst bei Hertha Hamborn
Neumühler Ferienkirche mit der Bonhoeffer Gemeinde und Hamborn

(10.7.2026)

Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl hat den Fußball-WM-Finaltag schon früh zum Anlass genommen, den Start ihrer traditionellen Ferienkirche an dem Tag auf den Fußballplatz zu verlegen. Daher lädt sie herzlich zur diesjährigen „Ferienkirche zuhause“ am Sonntag, 19. Juli, 11 Uhr, auf der Platzanlage des SC Hertha Hamborn, Gerlingstraße / Iltispark, ein.

Pfarrer Jens Storm, selbst „eingefleischter Fußball-Fan mit Herzblut und Leidenschaft“, leitet den Gottesdienst. Natürlich wird der Fußball in seiner Predigt eine Rolle spielen, und auch Begeisterung, Gemeinschaft und das Miteinander kommen ebenfalls nicht zu kurz. Die Neumühler Gemeinde feiert diesen Gottesdienst übrigens als Regionalen Gottesdienst gemeinsam mit der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Evangelischen Gemeinde Hamborn.

Dieser Gottesdienst setzt die beliebte Reihe der „Gottesdienste am anderen Ort“ fort. Und es ist nicht das erste Mal, dass die Gemeinde zu Gast bei der Hamborner Hertha ist, die zu den engagierten Traditionsvereinen in Neumühl zählt. Vor neun Jahren gab es dort schon einmal einen „Fußball-Gottesdienst“. Seitdem hat sich in der Gemeinde, aber auch bei der Hertha einiges verändert. Die rote Asche auf dem Fußballfeld ist einem Kunstrasen gewichen, die Tribüne gibt es auch nicht mehr. Vorsitzender ist nach wie vor der damalige Kirchmeister der Evangelischen Gemeinde, Christian Birken, und der amtierende Baukirchmeister Sebastian Schulz hat ebenfalls wichtige Funktionen im Verein inne.

„Das wird ein Tag des Miteinanders“, sagt Christian Birken, und weist zudem darauf hin, dass die Gottesdienstbesucher anschließend noch die Gelegenheit haben, die 1. Mannschaft ab 15 Uhr bei einem Vorbereitungsspiel auf die neue Saison anzufeuern.

Direkt nach dem Gottesdienst wird das Neumühler Ferienkirchenteam übrigens gemeinsam mit den Herthanern für das leibliche Wohl sorgen. Aller Voraussicht nach wird gegrillt und dazu gibt es verschiedene Salate und Obst.

Um das Essen besser planen zu können, bittet die Gemeinde um Anmeldung zur „Ferienkirche zuhause“ bis Dienstag, 14. Juli, im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Tel. 0203 / 580448.

 


 

Kirchenkneipe in Neudorf
Gemeinde lädt zum Auspannen ein

(10.7.2026)

Am Freitag, 17. Juli 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

 


 

Kraft tanken bei der Worship-Night am Vogelsangplatz

(10.7.2026)

Mit Musik und Impulsen Kraft tanken, das können die Besucherinnen und Besucher der Worship-Night in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg am Samstag, 18. Juli um 19 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1. Dieser Abend mit rockig-fetzigen, aber auch besinnlichen Lobpreis- und Anbetungsliedern sowie Texten und Impulsen und bestimmt auch wieder einem spannenden Spiel lädt alle ein, die vom Alltag abschalten wollen und mit Gesang und Musik Gott begegnen wollen. Es spielt die Band um Popkantor Daniel Drückes mit Christine Gladbach, Wolfgang Willeke, Lukas Rissel und Tim Hofer. Pfarrer Jürgen Muthmann führt durch den Abend. Und natürlich gibt es auch wieder Snacks und Getränke.

 


 

Bonhoeffergemeinde lädt Kinder zum Sommerferienspaß

(9.7.2026)

Diakonin Nicole Enders hat mit ihrem Team in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ein spannendes Ferienprogramm erarbeitet und lädt Kinder im Vor- und Grundschulalter zum Mitmachen ein. Treffpunkt ist in den beiden Sommerferienwoche vom 20. bis 24. Juli und vom 27. bis 31. Juli von 9 bis 16 Uhr das Gemeindezentrum an der Lutherkirche Duisburg Obermarxloh, Wittenberger Str. 15. Dort können die Kids Spaß und Gemeinschaft, basteln und spielen, singen und quatschen sowie essen und trinken erwarten – es ist für alles gesorgt. Anmeldungen sind für eine der beiden Wochen möglich (kosten je 35 Euro, Geschwisterkinder zahlen den halben Beitrag), es sind noch wenige Plätze frei. Mehr Infos hat Nicole Enders (Mobil: 0173 7344055 oder Mail: nicole.enders@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Pfarrer Schmidt am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

(9.7.2026)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 13. Juli 2025 von Ernst Schmidt, Pfarrer in der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, besetzt.

 


 

Das Ruhrgebiet spricht: Über 125 Eins-zu-eins-Gespräche in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen

(9.7.2026)

Zum zweiten Mal bringt der Bürgerdialog „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen Menschen zusammen, die sich nicht kennen und deren Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen möglichst weit auseinanderliegen. Bis zum Schluss der Online-Anmeldung am 7. Juli hatten sich über 250 Menschen für das Format angemeldet, so dass es mindestens 125 Eins-zu-eins-Gespräche geben wird. In Bochum, Duisburg und Essen sind noch Plätze frei, sodass in diesen drei Städten auch eine spontane Teilnahme möglich ist.

Bochum/Dortmund/Duisburg/Essen, 8. Juli 2026 – „Muss es wieder eine allgemeine Wehrpflicht geben? Machen dir die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz Angst? Was macht dir Mut?“ – diese Fragen bewegen viele. In einer Welt, die zunehmend polarisiert wirkt, gibt „Das Ruhrgebiet spricht“ eine konkrete Antwort – das Bürgerdialogprojekt bringt Menschen mit unterschiedlichen Meinungen an zentralen Orten mitten in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen zusammen und feierte im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Premiere. Das Ziel: miteinander zu reden – statt übereinander. Das Projekt lädt dazu ein, Lust auf echten Austausch zu entwickeln: „Wie oft reden wir wirklich mit jemandem, den wir nicht kennen und der anders denkt als wir?“, fragen die Initiatoren. „Das Ruhrgebiet spricht“ macht genau das möglich: Es fördert ehrliche Gespräche zwischen Menschen mit gegensätzlichen Meinungen. „Dabei geht es nicht darum, zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen. „Zuhören verbindet – und Verständigung ist möglich“, so die Überzeugung der Projektverantwortlichen. Wer die Anmeldefrist verpasst hat, kann in Bochum, Duisburg und Essen ganz spontan vorbeischauen; die Organisatoren vor Ort suchen einen Gesprächspartner oder eine Gesprächspartnerin aus. Teilnehmen können Bürgerinnen und Bürger ab einem Alter von 16 Jahren. Vorkenntnisse oder Vorbereitung sind nicht nötig – außer der Bereitschaft, sich unvoreingenommen und offen auf ein ehrliches Gespräch einzulassen.

Die vier Veranstaltungsorte

Die Eins-zu-eins-Gespräche finden am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr an den folgenden zentralen Orten statt:

  • Bochum: rund um die Pauluskirche in der Innenstadt
  • Dortmund: auf dem Opernvorplatz des Theaters Dortmund; hier sind alle Plätze bereits vergeben und eine spontane Teilnahme ist nicht möglich!
  • Duisburg: auf der Wiese hinter der Salvatorkirche
  • Essen: rund um die Marktkirche in der Innenstadt

In Duisburg wird für „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11. Juli morgens auf der Wiese an der Salvatorkirche alles vorbereitet sein: Angemeldete Teilnehmende werden mit dem Akkordeonspiel von Silvester Pece empfangen und treffen dann ihre Gesprächspartner oder Gesprächspartnerinnen, mit denen sie dann ungestört an Stehtischen oder Bistrotischen über ihre gemeinsamen und unterschiedlichen Ansichten reden können. Stärkung gibt es für sie und alle, die noch spontan hinzukommen, am Getränke- und Grillstand der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und beim „Marienkäfer“, dem dreirädrigen Ape-Kaffeemobil der katholischen Kirche.

Dass das Projekt berührt, zeigen die Stimmen derer, die bei der Premiere 2025 dabei waren: „Ich habe mit einer Person gesprochen, die ich sonst nie getroffen hätte. Das war total bereichernd, weil es meinen Kosmos erweitert hat.“ – Eine andere Teilnehmerin berichtet: „Die Zeit verging wie im Flug, wir hätten noch viel länger sprechen können. Das hätte ich nicht gedacht.“ – Und: „Ich habe gemerkt, wie sehr wir in unserer eigenen Bubble stecken und wie gut der Austausch über Stadtgrenzen hinweg ist, um Demokratie zu leben.“ Die Organisatoren freuen sich über die große Unterstützung von starken Partnern aus der gesamten Region, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglichen. „Gemeinsam arbeiten wir daran, dass starke Verbindungen zwischen den Menschen im Ruhrgebiet entstehen und der Dialog unsere Gesellschaft stärkt.“ Internet: dasruhrgebietspricht.de.

Stichwort: „Das Ruhrgebiet spricht“

„Das Ruhrgebiet spricht“ ist ein gemeinsames Projekt der evangelischen City- und Stadtkirchen in Bochum, Dortmund (hier in Kooperation mit dem Theater Dortmund und der Diakonie Dortmund und Lünen), Duisburg und Essen. In ihren jeweiligen Innenstädten setzen sich die vier Citykirchen für das Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und eine weltoffene Kultur an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft ein. „Das Ruhrgebiet spricht“ ist eine Adaption des erfolgreichen Gesprächsformats „Deutschland spricht“ der ZEIT Verlagsgruppe und fand 2025 erstmals in den vier genannten Städten statt. Zu „Deutschland spricht“ haben sich seit 2017 schon mehr als 90.000 Menschen angemeldet. Davon inspiriert, wollen sich die genannten Citykirchen mit ihrer regionalen Aktion für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der demokratischen Gesprächskultur im Ruhrgebiet einsetzen. Mehr als 40 Partnerorganisationen in den vier Städten und der Region unterstützen das Projekt. In Duisburg unterstützen „Das Ruhrgebiet spricht“ die Evangelischen Dienste Duisburg und die VHS Duisburg „Das Ruhrgebiet spricht“ und rufen mit zum spontanen Mitmachen auf. Internet: dasruhrgebietspricht.de.

 


 

Würfel, Karten, Knabbereien
Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim

(9.7.2026)

Am 13. Juli 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln. Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.

 


 

DU bist eingeladen!
Duisburg is(s)t im Dialog. Kirchen und Wohlfahrtsverbände bitten zu Tisch

(9.7.2026)

Christliche Werte sind das Fundament der Arbeit von Caritas, Diakonie, evangelischer und katholischer Kirche. Ihre Angebote finden sich überall in Duisburg – in jedem Stadtteil. Um christliches Engagement in der Stadt sichtbarer zu machen, haben die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände das Bündnis „Ökumene Duisburg“ gegründet. Als Auftaktveranstaltung wird beim Marina-Markt im Innenhafen am 12. Juli 2026 von 11 bis 18 Uhr die „längste Tafel in Duisburg“ aufgebaut. Unter dem Motto „DU bist eingeladen“ geht es darum, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen, neue Ideen zu entwickeln, Fragen zu beantworten und herauszufinden, wie bekannt die christlichen Träger in Duisburg sind.

„DU bist eingeladen“ – Programm

Menschen auf der ganzen Welt treffen sich als Tischgemeinschaft, wenn sie gemeinsam essen und feiern, aber auch um gemeinsam zu trauern, Verträge auszuhandeln, Ideen zu entwickeln. An diesen Gedanken knüpft auch die ökumenische Tafel auf dem Marina-Markt an. Mit Unterstützung der Geschäftsführung des Veranstalters Duisburg Kontor (Uwe Kluge und Christoph Späh) wurde ein Standort im Familienbereich vor der Stadtmauer gefunden, ganz in der Nähe des Spielplatzes. Ein umgebauter amerikanischer gelber Schulbus aus der katholischen Jugendarbeit ist schon aus weiter Entfernung das Erkennungszeichen – und darf als besonderer Insta-Spot genutzt werden. Daneben wird ein mobiler Ofen aufgebaut, wo den ganzen Tag über frisches Fladenbrot gebacken wird – ganz in christlicher Tradition wie vor 2.000 Jahren. Das Angebot ist kostenfrei.

„Was wäre die längste Tafel in Duisburg ohne Brot?“, erklärt Pfarrer Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Stadtkirche in Duisburg. „An vielen Stellen in der Bibel wird davon erzählt, dass Gott die Menschen satt macht – zum Beispiel als Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen den Hunger tausender Menschen stillte. Das bedeutet für mich, dass wir lernen müssen zu teilen und niemanden aus dem Blick verlieren dürfen, der uns braucht. Gemeinsam laden die Kirchen, Caritas und Diakonie ein, Brot zu teilen, zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einander in den Blick zu nehmen. Alle sind willkommen!“

Über den Tag verteilt besuchen zahlreiche Gesprächspartnerinnen/ Gesprächspartner die Tafel aus unterschiedlichen ökumenischen Arbeitsfeldern wie Theologie, Sozialarbeit, Ehrenamt, Stadtgesellschaft – sie berichten gerne im direkten Gespräch von ihrem Wirken, ihrer Arbeit. Auch die Leitungen der beiden Stadtkirchen sowie von Caritas und Diakonie sind vor Ort. Für die kleinen Gäste wird eine Mal- und Bastelaktion angeboten. Kinder können einen „DU bist eingeladen“- Button gestalten und ihn an Freunde oder Familie verschenken. Außerdem werden kreative Bildvorschläge gesammelt zum Thema „Wer soll an deinem Tisch sitzen?“ und es gibt das Ausmalheft „Religionen – und miteinander leben in Deutschland.“

Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, fasst das Ziel des Projektes zusammen: „‚DU bist eingeladen!‘ – als Kirchen, Caritas und Diakonie geht es uns darum, Menschen miteinander in Verbindung bringen. Gerade in einer Zeit, in der vieles auseinander zu driften scheint, sind solche Begegnungen besonders wertvoll. Mit unserer Präsenz beim Marina-Markt möchten wir zeigen: Kirche ist mitten im Leben der Menschen – offen, zugewandt und ansprechbar.“

Ökumene in Duisburg

Über 150.000 Menschen in Duisburg gehören der katholischen oder evangelischen Kirche an. Vermutlich hat fast jeder Mensch in Duisburg schon einmal ein christliches Angebot genutzt – vielleicht sogar mehr. Für jeden Menschen ist etwas dabei, vom Anfang des Lebens bis zum Ende. Es gibt mehr als 130 Standorte von Caritas und Diakonie im gesamten Stadtgebiet, hier sind mehr als 6.000 Mitarbeitende im Einsatz – viele von ihnen auch nachts, an Feiertagen und an Wochenenden. Hinzu kommen unzählige freiwillig Engagierte, die in den Diensten und Einrichtungen unterstützen. Damit zählen ökumenische Angebote zu den größten sozialen Versorgungsstrukturen der Stadt. Die älteste ökumenische Einrichtung der Stadt ist die 1913 gegründete Ökumenische Bahnhofsmission.

Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie Duisburg und Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg, erklärt: „Ökumenische Angebote sind ein ganz wesentlicher Bestandteil der Stadtgesellschaft in Duisburg, dazu gehören neben den Gemeinden auch konfessionelle Krankenhäuser, Kindergärten und Altenpflege, Familienbildung, Beratungsstellen, Sozialkaufhäuser, Quartiersarbeit und vieles mehr. Wir sind an der Seite der Menschen, wenn sie krank sind oder einsam, wenn sie Schulden oder Probleme haben, wenn sie wohnungslos oder arbeitslos sind, wenn sie traurig oder glücklich sind. Gleichzeitig sind die Kirchen und Wohlfahrtsverbände auch wichtige Arbeitgeber hier vor Ort.“

Ausblick: Demokratie und Vielfalt fördern

Christen glauben daran, dass sie einen Auftrag haben: Die Welt gerechter, liebevoller und friedlicher zu machen. Evangelische und katholische Christen gehören zu der gleichen Wertegemeinschaft – einer Gemeinschaft, die sich für ein respektvolles Miteinander einsetzt und rassistischen, menschenfeindlichen Worten und Taten entschieden entgegensteht. „Duisburg ist eine vielfältige Stadt, in der Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten, Erfahrungen und Perspektiven zusammenkommen“, betont Petra Keysers, Vorständin und Direktorin des Caritasverbandes Duisburg. „Diese Vielfalt ist eine große Stärke – und braucht Orte, an denen Begegnung möglich wird. Genau das möchten wir mit unserer Aktion schaffen: einen offenen Raum, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, einander zuhören und sich auf Augenhöhe begegnen können. ‘DU bist eingeladen’ ist deshalb mehr als ein Motto – es ist eine Haltung, die wir gemeinsam in die Stadt tragen möchten.“

„Zur Haltung von Caritas, Diakonie und Kirche gehört es, Menschen in Not zur Seite zu stehen – seien sie arm, geflüchtet oder auf andere Weise hilfsbedürftig. Wir nehmen die Menschen in den Blick, die sonst weniger sichtbar sind und die unter Isolation und Ausgrenzung leiden. In einer Zeit aufgeladener gesellschaftspolitischer Debatten mit spürbarem Rechtsruck gilt es mehr denn je darum, die Demokratie zu stärken – entschlossen und tatkräftig im täglichen Miteinander“, da sind sich alle ökumenischen Vertreterinnen und und Vertreter in Duisburg einig.
Weitere Informationen unter www.oekumene-duisburg.de

 


 

 

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