Nachrichtenüberblick 2022

  • Rolf Schotsch

Auf dieser Seite sind Nachrichten aus dem Bereiche der evangelischen Kirche und Diakonie in chronologischer Reihenfolge – ohne Fotos – zu finden; diese gibt es hier:

 

Pressemitteilungen mit Fotos.

 

Und hier gibt es Infos zu den Gottesdiensten und hier geht´s zum Veranstaltungskalender.

 

++++Nachrichtenüberblick++++

 


 

Duisburger Gemeinden laden zur „Sommerkirche Tatort Bibel“ ein
Im Gottesdienst bekannten Bibelstellen mal aus anderem Blickwinkel auf die Spur kommen

(25.6.2022)

Die evangelischen Kirchengemeinden Meiderich und Obermeiderich laden schon seit vielen Jahren zur gemeinsamen Sommerkirche in ihre Kirchen ein. Die jährlichen Gottesdienstreihen, sollen den Menschen Lust auf Gottesdienste auch während des Sommerlochs machen, haben immer ein Thema als roten Faden und die Gottesteams können sich an diesen Themen ausprobieren. So auch in diesem Jahr, in dem die vier Juli-Gottesdienste – alle in der Kirche an der Emilstraße 27 – 29 um 11 Uhr – unter dem Motto „Tatort Bibel“ stehen. Gemeinsames Ziel ist es, in den vier Gottesdiensten durchaus bekannten Bibelstellen mal aus einer anderen Perspektive auf die Spur zu kommen.

So geht es am 3. Juli 2022 beim Fall „Der Erbschleicher“ um die Bibelstelle 1. Mose 27; Ermittler ist Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt. Am 10. Juli 2022 nimmt das Ermittlerteam Pfarrerin Esther Immer und Prädikant André Welters den „Raubüberfall bei Jericho“ Anhand der Bibelstelle Lukas 10 unter die Lupe. Ob die Bibelstelle 2. Samuel 11 auf einen perfekten Mord hindeutet untersuchen am 17. Juli 2022 Pfarrerin Monika Gebhardt und Yao Moto. Die Krimi-Gottesdienst-Reihe endet am 24. Juli 2022 mit dem Fall um das „Massaker von Bethlehem“, dem Sarah Süselbeck mit der Bibelstelle Matthäus 2 auf den Grund geht.

Den Aufwand, den die beiden Gemeinden für die Sommergottesdienste betreiben ist nicht gering. So haben Ehrenamtliche Werbematerial mit Fadenkreuzen und Absperrbannern ganz im Stil von Krimiserien gestaltet. Und auch die Kirchenmusik sucht schon nach passenden Liedern, so dass an dem einen oder anderen Sonntag neben Bekanntem aus dem Gesangbuchwerben durchaus auch die Tatort-Melodie von der Orgel erklingen könnte. Infos zu beiden Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de bzw. www.obermeiderich.de.

 


 

Berufsorientierung geht neue Wege

Auch im Gesundheits- und Sozialwesen müssen neue Wege für die nachhaltige Gewinnung von Nachwuchskräften in sozialen Berufen beschritten werden. Ein kreatives Beispiel hierfür in Duisburg ist die aktuell unterzeichnete Kooperationsvereinbarung des Ev. Christophoruswerkes e.V. und der e.du care – Gesellschaft für Aus- und Fortbildung in der Pflege Rhein Ruhr gGmbH mit den fünf Schulen Gesamtschule Globus am Dellplatz, der Gesamtschule Emschertal, der Gesamtschule Meiderich, der Herbert-Grillo-Gesamtschule und der Sekundarschule Am Biegerpark. Die Kooperation beruht auf dem Vernetzungskonzept „care4future“ der auf Gesundheits- und Sozialwesen spezialisierten contec-Organisationsentwicklungs GmbH mit Sitz auf dem Gesundheitscampus in Bochum.  Gemeinsam entwickeln die Kooperationspartner Berufsorientierungstage mit den fünf Schulen. Die Tage werden unter Beteiligung von Auszubildenen im Bereich Pflege durchgeführt und ermöglichen so den Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in die Pflegeberufe. Die ersten Schulklassen waren auch schon zu Besuch im Ev. Christophoruswerk und bei e.du care. Teil der Berufsorientierungstage waren vor Ort verschiedene Stationen, in denen typisch pflegerische Tätigkeiten ausprobiert werden konnten, Gespräche mit Bewohner*innen von Einrichtungen möglich waren und viele Fragen mit bereits in der Ausbildung befindlichen Jugendlichen besprochen werden konnten. Das gab für manche Schüler*innen ganz neue Einblicke in eine Berufswelt, die sie vorher gar nicht für sich erwogen hatten. Dabei ist eine Ausbildung in der Pflege mittlerweile besser als ihr Ruf. Mit der Neuausrichtung der Pflegeausbildung 2020 wurden quasi drei Berufe zusammengeführt. Wer eine Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann macht, wird in der Altenpflege, Kinderkrankenpflege oder in der Krankenpflege ausgebildet, kann sehen, was am besten passt und hat vielfältige berufliche Perspektiven, einen garantiert krisensicheren Job und bei Eignung quasi eine Übernahmegarantie. Drei Berufe in einem mit Sinn und Perspektive. Dennoch steht die Pflege bei der Berufsorientierung oft hinten an. Die Kooperation zeigt bereits jetzt schon, dass wer schon mal die Möglichkeit hatte hineinzuschnuppern, Einrichtungen zu besuchen, mit Bewohner*innen zu sprechen, Tätigkeiten auszuprobieren oder ein Praktikum zu machen, oft mit neuen Augen auf die Pflege schaut, und Schüler*innen die bis dahin dachten, dass die Pflege nicht zu ihnen passt, hier doch ganz neue Möglichkeiten für sich entdecken.  Das nun geschlossene Netzwerk ist offen und wird sich sicherlich noch erweitern. Als nächsten Schritt werden für die Schüler*innen der 9. Klassen Praktikumsplätze angeboten.

Pressemitteilung 24.6.2022, www.cwdu.de

 


 

Sommerliche Orgelkonzerte in der Hamborner Friedenskirche

(15.6.2022)

Die Tradition der sommerlichen Orgelkonzerte in der Hamborner Friedenskirche wird auch in diesem Jahr fortgesetzt, das bewährte Konzept bleibt gleich, so dass an sechs Mittwochabenden um 20 Uhr in dem Gotteshaus an der Duisburger Straße 174 erklingen wird. Und wenn das Wetter mitspielt kann das kulturinteressierte Publikum mit den Musizierenden nach den Konzerten beim Umtrunk im Kirchgarten ins Gespräch kommen.

Los geht es am Mittwoch, 29. Juni 2022 mit dem Orgelspiel Danny Sebastian Neumann, dem Kreiskantor im Evangelischen Kirchenkreis Oberhausen. Der vielseitige Musiker, der neben umfangreichen Aktivitäten in der klassischen und populären Kirchenmusik als Dirigent, Organist, Korrepetitor und Sänger ebenso in Rockband, Jazz-Combo und Sinfonieorchester heimisch ist, stellt sein Konzert unter den Titel „Summertime – Blumenwalzer bis Sommersturm“. Ausbildungen in Keyboard, Klavier, Trompete, Posaune, Schlagzeug, E-Bass und Blockflöte ergänzen das kirchenmusikalische Standardrepertoire.

Genau eine Woche später zeigt Konrad Paul aus Münster unter dem Konzerttitel „Sehnen und Streben“ sein Können beim Spiel von Orgelwerken von Johann Sebastian Bach, Froberger, Franck, Liszt und Widor. Am 13. Juli erklingt deutsche Orgelmusik aus Barock und Romantik in der Friedenskirche, denn Andrej Romanov (Ukraine) spielt Orgelmusik von Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Schumann, Brahms und anderen Komponisten. Das 4. Sommerliche Orgelkonzert, 20. Juli, trägt den Programmtitel „Klänge aus der Synagoge“: Tenor Nikola David, Kantor der Liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Shalom München, und Organistin Bettina Strübel  interpretieren gemeinsam Werke von Isaac Offenbach, Siegfried Würzburger, Louis Lewandowski und Emanuel Kirschner. Das Konzert am 27. Juli mit der Programmüberschrift „Zwischen Bach und Minimalismus“ bestreitet Organistin Olga Zhukova (St. Petersburg) mit dem Orgelspiel von Werken von J.S. Bach, Philip Glass, Arvo Pärt und anderen Komponisten.
Zum Abschluss der diesjährigen Reihe spielen am 3. August Posaunistin Sigrid Raschke (Dortmund) und Organist Klaus Müller (Berlin) Werken von Johann Sebstian Bach, Alexandre Guilmant, Max Reger und weiteren Komponisten.

Der Eintritt zu jedem Konzert kostet zehn Euro, aktuelle Infos zu den Konzerten und Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Meidericher Kirchenkneipe unter freiem Himmel

(15.6.2022)

Meist am letzten Freitag im Monat öffnet im evangelischen Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 24. Juni 2022, wo Besucherinnen und Besucher ab 19.30 Uhr wieder eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt. Das besondere diesmal: passend zur Mitsommernacht am 24. Juni heißt die Kirchenkneipe „Kyrka Bar“ und stilecht dazu gibt es schwedisches Flair, Köttbullar und schwedischen Hotdogs. Bei schönem Wetter wird auf dem Kirchplatz gefeiert, so wie beim Mitarbeitenden-Abend in diesem Jahr. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

 


 

Kreatives Mitmachen bei der Kita-Kunst-Ausstellung im Familienzentrum Obermarxloh

(15.6.2022)

Mädchen und Jungen des evangelischen Familienzentrums Obermarxloh haben in den letzten Monaten ihre eigene Kunstausstellung erschaffen. Bei dem Projekt haben sie mit so viel Freude gemalt, gebastelt, gelacht, gekleckst, geklebt, gezeichnet und gepinselt, dass sehenswerte Kunstwerke entstanden sind, die es verdienen ausgestellt zu werden. Dazu laden die Kinder zusammen mit Kitaleiterin Petra Rettkowski und ihrem Team in das Familienzentrum an der Wittenbergerstr.15 ein. Dort können am Samstag, 25, Juni 2022 von 11 bis 15 Uhr die Zeichnungen, Collagen und Installationen bewundern. Außerdem gibt es für Groß und Klein Mitmachkunst, so dass mit viele Spaß gleich neue Werke entstehen. Die Werke der Kitakinder können übrigens gegen eine Spende für den guten Zweck erworben werden. Vom Erlös werden Bildtafeln der Kunstwerke entstehen, die am langen Außenzaun angebracht werden und dann von Passanten bewundert werden können.  Mehr Infos gibt es unter 0203 / 75969702. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Band-Contest in Hochfeld mit Tonstudio-Tagen als Preis

(15.6.2022)

Die Organisatorinnen und Organisatoren der „Acoustic Night“ der Evangelischen Gemeinde Duisburg Hochfeld suchen Musikgruppen, die beim „Paulus-Band-Contest“ auftreten. Für die Gewinner gibt´s von der fünfköpfigen Jury dank Sponsor sogar Tonstudio-Tage zur Aufnahme der eigenen Musik.

Mit dem „Paulus-Band-Contest“ möchten Jugendleiterin Marion Brozek und ihr Orga-Team der „Acoustic Night“ Bands bei ihrer Arbeit im Musikbereich unterstützen und ihnen eine Bühne für ihr Können bieten. Die Fans der schon traditionellen „Acoustic Night“ und Musikinteressierte kommen mit einem weiteren Konzert in Hochfeld auch auf ihre Kosten.

Gesucht werden nun Nachwuchsbands aller Sparten und Musikrichtungen aus Duisburg. Die Band sollte es nicht länger als seit einem Jahr geben und sie darf nicht bei einem Label oder einer Künstleragentur unter Vertrag sein. Geplant ist, dass den „Paulus-Band-Contest“ an einem Samstag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus auf der Johanniterstraße im Oktober auszurichten, das genaue Datum wird noch festgelegt. Anmeldungen sind ab jetzt per Mail – bitte mit Bandinfos und Bandfoto – möglich: jugendarbeit.hochfeld@ekir.de.

Möglich und richtig attraktiv wird der Contest durch die Spende der TARGOBANK, durch die auch die Preise vergeben werden können:  Platz eins bekommt drei Tage in einem Tonstudio zur Aufnahme der eigenen Musik, Platz zwei bekommt zwei Tage in einem Tonstudio zur Aufnahme der eigenen Musik und Platz drei erhält einen Gutschein für ein Musikfachgeschäft. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

Die Organisatorinnen und Organisatoren der „Acoustic Night“ der Evangelischen Gemeinde Duisburg Hochfeld suchen Musikgruppen, die beim „Paulus-Band-Contest“ auftreten. Für die Gewinner gibt´s von der fünfköpfigen Jury dank Sponsor sogar Tonstudio-Tage zur Aufnahme der eigenen Musik.

Mit dem „Paulus-Band-Contest“ möchten Jugendleiterin Marion Brozek und ihr Orga-Team der „Acoustic Night“ Bands bei ihrer Arbeit im Musikbereich unterstützen und ihnen eine Bühne für ihr Können bieten. Die Fans der schon traditionellen „Acoustic Night“ und Musikinteressierte kommen mit einem weiteren Konzert in Hochfeld auch auf ihre Kosten.

Gesucht werden nun Nachwuchsbands aller Sparten und Musikrichtungen aus Duisburg. Die Band sollte es nicht länger als seit einem Jahr geben und sie darf nicht bei einem Label oder einer Künstleragentur unter Vertrag sein. Geplant ist, dass den „Paulus-Band-Contest“ an einem Samstag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus auf der Johanniterstraße im Oktober auszurichten, das genaue Datum wird noch festgelegt. Anmeldungen sind ab jetzt per Mail – bitte mit Bandinfos und Bandfoto – möglich: jugendarbeit.hochfeld@ekir.de.

Möglich und richtig attraktiv wird der Contest durch die Spende der TARGOBANK, durch die auch die Preise vergeben werden können:  Platz eins bekommt drei Tage in einem Tonstudio zur Aufnahme der eigenen Musik, Platz zwei bekommt zwei Tage in einem Tonstudio zur Aufnahme der eigenen Musik und Platz drei erhält einen Gutschein für ein Musikfachgeschäft. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Pfarrer Asmus am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(15.6.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Am Montag, 27. Juni 2022 ist Pfarrer Sören Asmus am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg, eine Woche vorher, am 20. Juni, ist es zur gleichen Uhrzeit seine Kollegin Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh.

 


 

Zeit fürs Wesentliche statt Dauerpräsenz auf zu vielen Ebenen
Klaus Fleckner geht in den Ruhestand und blickt auf ein bewegtes Pfarrerleben zurück

(14.6.2022)

Er sei ja nicht aus der Welt, sagt Klaus Fleckner. Wenn der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck im Gottesdienst in der Beecker Kirche am Sonntag, 19. Juni, 15 Uhr, in den Ruhestand verabschiedet und von Superintendent Dr. Christoph Urban „entpflichtet“ wird, steht für ihn eine Zäsur an, längst aber kein Ende. Nicht nur im Eiskunstlauf, sondern auch für Klaus Fleckner heißt es dann: „Nach der Pflicht kommt die Kür.“

Er bleibt nämlich hier vor Ort wohnen und wird, wie er selbst sagt, „schauen, wie und wo ich mich als Mitglied unserer Gemeinde hier bei uns weiter einbringen kann.“ Der hauptamtliche Teil seines engagierten Wirkens ist jedenfalls zum Monatsende Geschichte. Was er im Ruhestand genau machen wird, hat er noch nicht vollständig auf dem Schirm. Einiges wird er einfach auf sich zukommen lassen.

Auf jeden Fall wird es Momente des Rückschauens geben. Auch am Sonntag. Highlights eines bewegten Pfarrerlebens gab es genug, Freude, Frust, Trauer und Herausforderungen gehörten jedoch mit dazu. Am 1. September 2008 hatte er seine Arbeit als Gemeindepfarrer für den Bezirk Süd der Kirchengemeinde angetreten. Die Laarer Kirche war sein Mittelpunkt.

Jedoch, es gab schon bald Änderungen, die nicht überall in der Gemeinde auf Zustimmung stießen. Es waren „Zwänge“, die die Leitungsgremien zu unpopulären, letztlich aber notwendigen Entscheidungen veranlassten. Die Gemeindefinanzen schrumpften. Die Aufgabe der Laarer Kirche war eine Folge. Neben der Gottesdienststätte gab es die Schließung von Gemeindehäusern, Kindergärten und Friedhöfen. Das tat weh. Klaus Fleckner: „Der Rückzug der Gemeinde auf weniger Gebäude und Angebote fand wenig Akzeptanz bei denen, die dabei Verlusterfahrungen gemacht haben.“ Doch sei man durch den schwierigen Prozess der Umstrukturierungen näher zusammengerückt.

Die Worte Nähe und Zusammenrücken hatten für den Pfarrer immer eine große Bedeutung. Nähe spürte er auch in der Ferne, wo das Zusammenrücken nicht von heute auf morgen gelang. Klaus Fleckner hat lange Jahre als Gemeindepfarrer in Italien gearbeitet. Dort gab es nach einem vierwöchigen Crash-Krus in Italienisch in Florenz durchaus Anlaufschwierigkeit, denn seine dortige Gemeinde war vielsprachig. Ein weiterer Crashkurs in Niederländisch in Hilversum schloss sich an.

„Wir haben aber in Italien schöne, ein- und mitnehmende Jahre gehabt, die meine Frau, unser Sohn und ich nicht missen möchten“, denn da habe er gelernt und erfahren, was Zusammenhalt bedeutet. Nur wenn man zusammenhält, könne man etwas erreichen und bewirken.

Das hatte sich für den gebürtigen Wuppertaler auch an anderen Stationen gezeigt. In der Gemeinde Gemarke-Wupperfeld in seiner Heimatstadt hat er ein gelungenes Projekt mit auf den Weg gebracht, das noch heute bei ihm leuchtende Augen hervorruft. Dort entstand eine City-Kirche als Glasanbau neben Kirche und Synagogenbau. Da kommt das Wort Zusammenrücken wieder ins Gespräch.

Zehn Jahre hat Fleckner auch als Sekten- und Weltanschauungsbeauftragter in Wuppertal gearbeitet. Für ihn ist Kirche seitdem auch Anwalt und Raum der Freiheit gegenüber Strukturen und Machtansprüchen in Sekten und zum Teil auch in der Psychoszene. Vieles in seiner Arbeit hat ihn dabei selbst ins Grübeln und „nachdenkliche Nachdenken“ gebracht.

Jetzt lacht Fleckner und erinnert daran, wie er selbst zum Pfarrerberuf kam: „Ich hatte als junger Mensch Fragen, die nur durch ein Theologiestudium zu beantworten waren.“ Viele Fragen haben sich im Laufe seines Pfarrerlebens beantwortet, andere werden offen bleiben.

Dass er nach vielen auswärtigen Stationen in seiner jetzigen Gemeinde wohnen bleibt, hat schon einiges mit Verbundenheit, Wohlfühlen und Dankbarkeit zu tun. Er denkt gerne an viele Kindergarten- und Schulgottesdienste, an seine Zeit als Religionslehrer an der Gustav-Stresemann-Realschule, an seine Mitwirkung im Chor und viele seelsorgerische Gespräche zurück.

Jetzt runzelt er die Stirn. Es gab und gibt allerdings auch Frustanlässe. Er nennt das Schrumpfen der Mitgliederzahlen, der Gottesdienstbesucher, der Gruppen und Kreise oder Kirchenaustritte. Die Ausdünnung der Decke an Ehrenamtlichen und die Tendenz zur Überalterung bereite auch nicht unbedingt Freude.

Und dann führt er auch noch zu lange Sitzungen, zu viele Präsesaufgaben und zu viel Bürokratie an. Statt Dauerpräsenz auf zu vielen Ebenen sei Zeit fürs Wesentliche sinnvoller. Die wird Klaus Fleckner künftig haben. Er geht und bleibt zugleich an Bord im Schiff, das sich Gemeinde nennt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.

Text: Reiner Terhorst

 


 

Sommerferienprogramm in Duisburg Hochfeld

(14.6.2022)

Kreatives, Sportliches und Leckeres soll es auch beim diesjährigen Sommerferienprogramm in Hochfeld geben. Das verspricht Marion Brozek, Jugendleiterin der Evangelischen Gemeinde Hochfeld, die Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren zu zwei aktionsreichen Wochen zum Ende der Ferien einlädt. Dabei wird es in der Zeit vom 25. Juli und 5. August in jeder der beiden Wochen neben dem täglichen Freizeitspaß von 10 b bis 15 Uhr im Jugendheim an der Pauluskirche, Paulusstraße 30, je einen Tagesausflug geben. Mehr Infos gibt es bei der Anmeldung im Jugendheim bzw. per Mail jugendarbeit.hochfeld@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Gottesdienst und Kirchencafé auf der Duisserner Gemeindewiese

(14.6.2022)

Das breite Grün hinter dem Kirchturm der Lutherkirche, Martinstr. 35, bietet einen schönen Blick auf das Gotteshaus. Deshalb lädt der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg schon seit mehreren Jahren im Sommer zum schon traditionellen Wiesengottesdienst. Den nächsten feiert die Gemeinde mit allen Gästen unter der Leitung von Pfarrer Stefan Korn und Posaunenmusik am Sonntag, 26. Juni 2022 um 11 Uhr. Nach dem Gottesdienst ist beim Open-Air-Kirchencafé Schlemmen im Freien angesagt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.eakdu.de.

 


 

Gospel, Kinderchor und Instrumentalkreis
Kirchenmusikerin lädt im Sommer zu Schnupperkursen ein

(13.6.2022)

Anke Schmock, die schon seit zehn Jahren als Kirchenmusikerin in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde zum Beispiel in der Chorarbeit und auch als Organistin tätig ist, möchte in diesem Sommer kleinen und großen Musikfreunden ihre Liebe zu Instrumenten und Gesang näher bringen und lädt daher zu gleich drei verschiedenen Schnupperkursen sein. „Gospel & Co“ richtet sich an alle, die gerne singen und herausfinden möchten, ob diese Musikrichtung vielleicht so viel Spaß macht, dass vielleicht ein Singen im Chor infrage kommt. An drei Montagabenden – 27. Juni, 4. und 11. Juli – können Interessierte dies auch ohne Notenkenntnisse und in lockerer Atmosphäre gemeinsam herausfinden. Geprobt wird immer zwei Stunden lang im Ungelsheimer Gemeindezentrum der Auferstehungskirche, Blankenburger Straße 103, immer ab 19.30 Uhr.

Beim Schnupperkurs Instrumentalkreis sollen Menschen zusammenkommen, die ihr Instrument nach vielleicht langer Pause wieder ausprobieren möchten, um eventuell festzustellen, was auf ihrem Instrument noch möglich ist und bei dieser Aktion die Freude am gemeinsamen Musizieren wiederentdecken wollen. Notenkenntnisse sind in diesem Fall wünschenswert. Geprobt wird am 28. Juni, 5. und 11 Juli 2022 jeweils von 18 Uhr bis 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Huckingen, Angerhauser Straße 91.

Schließlich lädt Anke Schmock Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren zu einem Kindersingmorgen. Dieser liegt mit dem 4. Juli 2022 in den Ferien, wo nun auch einmal Zeit für andere Dinge, wie z.B. für Singen und Musik ist. Kirchenmusikerin Schmock, die auch ausgebildete Erzieherin ist freut sich darauf von 10 bis 13 Uhr im Gemeindezentrum Huckingen, Angerhauer Str. 91, mit den Kindern zu singen und spielerisch Musik zu erfahren.

Alle Schnupperkurse sind kostenfrei; Anke Schmock freut sich auf zahlreiche Anmeldungen unter ankeschmock@web.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Pflege ist systemrelevant – Konsequenzen aus der Pandemie
Drei Veranstaltungen thematisieren Forderungen für Pflege- und Gesundheitssystem, Auftakt in Salvatorkirche

(13.6.2022)

Die Corona-Pandemie hat im Pflege- und Gesundheitssystem und dabei insbesondere in der Altenpflege die Schwachstellen, Probleme und Ergebnisse falscher politischer Entscheidungen der letzten Jahrzehnte aufgezeigt. Wie und warum dringend aus der Krise Konsequenzen gezogen werden müssen, soll in einer Veranstaltungsreihe gezeigt werden, in denen Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Bereich zu Wort kommen und sich den Fragen des Publikums stellen. Inhaltlicher roter Faden sind die Überlegungen, dass die Pandemie deutlich gemacht hat, dass Pflege das gesellschaftliche Leben am Laufen hält, die sozial-ökologische Transformation ohne Pflege nicht gelingen kann und ohne Pflege kein Zusammenhalt der Generationen im demografischen Wandel möglich ist. Pflege ist systemrelevant.

Zum Auftakt geht es um das Thema „Kommunen stärken: Pflegerische Infrastruktur und Förderung des Gemeinwesens als kommunale Pflichtaufgabe“. Dazu werden am Dienstag, 21. Juni 2022 um 16.30 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, Wilfried Wesemann von den „Stiftungen Sarepta und Nazareth“ und Ulrich Christofczik, Vorstand vom Evangelischen Christophoruswerk e.V. und Sprecher der Ruhrgebietskonferenz Pflege über die Rolle der Kommunen im Bereich der Pflege reden. Zu den Forderungen gehört, dass der Ausbau der pflegerischen Infrastruktur und die Förderung eines zukunftsfähigen Gemeinwesens zu kommunalen Pflichtaufgaben werden. Die Kommune soll nicht nur für die kommunale Altenplanung verantwortlich sein, sondern auch finanziell für diese Steuerungsaufgabe ausgestattet werden.

Einen Tag später gilt es in Bezug auf die Pflege Lehren aus der Pandemie zu ziehen. Dies werden unter dem Titel „Pflege ist Daseinsvorsorge“ Sozial- und Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. disc. pol. habil. Diana Auth von der FH Bielefeld, Birgit Kessler, Geschäftsführerin von „Die Pflege“ ambulanter Pflegedienst GmbH, Dr. Oliver Hautz, Geschäftsführer der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers und Thorsten Krüger, Geschäftsbereichsleiter Grafschafter Diakonie Pflege, gemeinsam und mit viel Praxisbezug vornehmen. Veranstaltungsort ist am Mittwoch, 22. Juni 2022 um 19 Uhr die Moerser Begegnungsstätte Haus am Schwanenring, Schwanenring 5.

Am gleichen Ort zur gleichen Uhrzeit steht einen Tag später das Thema „Gute Sorge ohne gute Arbeit?“ im Vordergrund. Referentinnen und Referenten sprechen darüber, wie es gelingen kann, bei Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben und welche Möglichkeiten der Hilfe es dabei gibt. Wird eine 24-Stunden-Haushalts- und Betreuungskraft eingesetzt, muss die Pflege für alle Beteiligten gut gestaltet werden, prekäre Beschäftigung und Arbeitsausbeutung müssen dabei vermieden werden.

An der Diskussion beteiligen sich Simone Habel vom Oswald von Nell‐Breuning-Institut für Wirtschafts‐ und Gesellschaftsethik der Phil.‐Theol. Hochschule Sankt Georgen, Stefan Lux von der SHD Seniorenhilfe Dortmund GmbH und stellvertretender Vorsitzender Bundesverband für häusliche Betreuung und Pflege VHBP e.V, Dr.jur. Bernadett Petö, Branchenkoordinatorin „Häusliche Betreuung & Beraterin“ und Beate Oberschür von der „Lebenswert24®“ GmbH.

Die Reihe soll im Herbst fortgesetzt werden mit der Veranstaltung „Gute Pflege leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Strukturwandel in der Region“ am 15. September 2022. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Mehr Infos zu den Veranstaltungen hat Dieter Zisenis vom „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“ (Mobil: 0179 758 7289; Mail: kda@kirche-duisburg.de); er nimmt die Anmeldungen zu den Veranstaltungen entgegen.

Die Organisation der Veranstaltungsreihe erfolgt in Kooperation vom „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“ mit dem Evangelischen Christophoruswerk e.V., der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers, der Ruhrgebietskonferenz Pflege und WQ4 – Verein zur Förderung der Quartiersentwicklung e.V.

Das „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“ wird von den Evangelischen Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel getragen und untersucht anhand von Veranstaltungen die gesellschaftlich-ökonomischen Beziehungen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und versteht sich als protestantische Ideenschmiede für ethisches Wirtschaften. Mehr Infos gibt es unter www.ev-laboratorium.de.

 


 

Dank für gutes und segensreiches Wirken

(13.6.2022)

Das vielfältige Angebot für Jung und Alt könnte es in der Evangelischen Gemeinde Großenbaum-Rahm ohne das große Engagement der Ehrenamtlichen und der Mitarbeitenden so nicht geben. Am letzten Sonntag war es Zeit, allen von Herzen zu danken. Das tat in einem besonderen Gottesdienst in der Versöhnungskirche im Namen des Presbyterium Ernst Schmidt: „Danke für euer gutes und segensreiches Wirken!“ Der Pfarrer machte deutlich, dass ohne das engagierte und oft langjährige Tun der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Gemeindeleben nicht denkbar wäre. Dank und Glückwünsche bekam auch Gemeindeprediger Klaus Andrees, der vor 27 Jahren in das Amt des Prädikanten eingeführt wurde. Aus dem pfarramtlichen Dienst in der Gemeinde Großenbaum-Rahm verabschiedet wurde Pastorin Ulrike Kobbe, die dem Duisburger Süden jedoch erhalten bleibt: Sie tritt am 1. Juli ihre neue Stelle als gemeinsame Jugendpastorin der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm und der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd an.

 


 

Pfarrer i.R. Müller am Freitag in der Kircheneintrittsstelle in Salvator

(13.6.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 17. Juni 2022 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Ergebnisse und Themen der Synode Duisburg Juni 2022

(11.6.2022)

Die Tagung der Synode, dem Parlament des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, am letzten Samstag in Meiderich wurde zu einem großen Wiedersehen für viele Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählte Presbyterinnen und Presbyter der 15 Kirchengemeinden sowie berufene Mitglieder, denn die knapp 100 Abgeordneten kamen wegen der Pandemie erstmals seit November 2019 zu einer gemeinsamen Sitzung in einem Gotteshaus und nicht per Videokonferenz zusammen. Viel Zeit für den persönlichen Austausch blieb jedoch kaum, denn nach dem Abendmahlsgottesdienst in der Meidericher Kirche galt es, im benachbarten Gemeindehaus viele Tagesordnungspunkte zu diskutieren, beschließen und abzuarbeiten.

So stimmten die Synodalen für die Gründung eines Verwaltungsverbandes Rhein-Ruhr und beschlossen auch eine entsprechende Satzung. Wenige Stunden später stimmten die Abgeordneten des evangelischen Kirchenparlamentes in Dinslaken auf ihrer gleichzeitig laufenden Tagung für die gleichen Beschlüsse, denn erst die parallelen Voten ermöglichen nun den Zusammenschluss der Verwaltungsämter der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken und Duisburg. So soll ein großer kirchlicher Dienstleister mit ca. 80 Mitarbeitenden gebildet werden, der für die insgesamt 23 Kirchengemeinden sowie Einrichtungen und Dienste beide Kirchenkreise Verwaltungsaufgaben wie z.B. Sitzungsbegleitungen, Gebäudemanagement, Personalverwaltung oder Finanzplanungen übernimmt. „Die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt“  betont Svenja Stepper, Leiterin des Duisburger Verwaltungsamtes. Zusammen mit ihrer Kollegin Sandra Sommer aus Dinslaken wird die Kirchenoberverwaltungsrätin im Verwaltungsverband eine Doppelspitze bilden und in drei Jahren – so ist die Zielsetzung – gemeinsam mit den Mitarbeitenden in der Detailplanung Aufgaben, Arbeitsabläufe oder die eingesetzte Software aufeinander abstimmen. „Es liegt also noch ein größerer Teil des Weges vor uns“ sagte sie den Synodalen offen. „Von den Effekten sollten aber mittelfristig alle profitieren: Die Gemeinden, Einrichtungen und Dienste, die in Zeiten geringer werdender Kirchensteuermittel einen guten Verwaltungsservice zu vernünftigen Kosten bekommen. Aber ebenso die Mitarbeitenden, die ihre Arbeit unter guten und flexiblen Bedingungen durchführen können und deren Arbeitsplätze dadurch krisensicherer werden.

Dem Vorschlag zur gemeinsamen Wahrnehmung der Notfallseelsorge mit den Evangelischen Kirchenkreisen Dinslaken, Kleve, Moers und Wesel hat sich die Duisburger Synode nicht anschließen können. In der intensiven Diskussion kamen die Probleme der Besetzung dieses Dienstes von Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Ehrenamtlichen zur Sprache. Diese Schwierigkeiten seien auch durch eine Organisation der Notfallseelsorge über Stadtgrenzen hinaus und eine extra dafür einzurichtende Stelle zur Koordination der Dienste nicht zu lösen, bemerkten einige Synodale. Einig waren sich jedoch alle, dass das Thema Notfallseelsorge dringend in den Duisburger Gremien beraten werden muss, denn das Arbeitsgebiet sei an der Grenze zum Kollaps. Superintendent Dr. Urban weiß, dass unbedingt Lösungen gesucht werden müssen. Der Auftrag der Kirche sei es, mit der Notfallseelsorge allen Menschen beizustehen, die plötzlich in eine lebensverändernde Notlage geraten. „Wir müssen aber auch darüber sprechen, wie wichtig uns dieses Arbeitsgebiet ist. Und wenn es uns besonders wichtig ist, müssen wir auch entsprechende Mittel bereitstellen und entsprechende Strukturen schaffen.“

Weiteres Synodenthema war die  Reorganisation der Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen im Kirchenkreis Duisburg. Seit dem Ruhestand des Jugendreferenten konnte die vakante Stelle nicht wieder besetzt werden. Verantwortliche und Gremien der Kinder- und Jugendarbeit haben daher drei Modelle skizziert, nach denen eine zukünftige kreiskirchliche Kinder- und Jugendarbeit ausgerichtet werden könnte. Die Arbeitsgruppe bat die Synodalen darum, an einem Modell weiterarbeiten zu können, wonach Kirchenkreis und Gemeinden einen Mischverband gründen, unter dessen Dach Jugendreferat, gemeindliche Jugendleitungen und der Verein Evangelische Jugendarbeit zusammenkommen sollen. Die Synodalen wiederum bitten nun per Beschluss die Kirchengemeinden, das Jugendforum sowie die Mitarbeitendenvertretungen um Stellungnahme zu diesem Modell. Zudem wird die Arbeitsgruppe, das Modell weiter auszuarbeiten und neben Grundzügen einer inhaltlichen Konzeption auch den Finanz- und Personalbedarf zu skizzieren. „Natürlich wäre es schön, wenn wir nach so langer Vakanz weiter beim Thema wären“ resümiert Superintendent Dr. Urban. „Dass aber zur Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg eine so angeregte, sachliche Diskussion entstanden ist, zeigt sehr allen Synodalen dieses Arbeitsfeld am Herzen liegt. Die Kinder- und Jugendarbeit ist ein Baustein unserer Identität als Evangelische Kirche.“

Mit einem starken Plädoyer warb Arnd Henze, Journalist und Mitglied der 13. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland bei den Abgeordneten des evangelischen Kirchenparlamentes in Duisburg, den Weg zur Treibhausgasneutralität 2035 der Evangelischen Kirche im Rheinland mitzugehen. Henze, der auch Mitglied der rheinischen Synode ist, gab zu, dass Klimaschutz für Kirchenkreise und Kirchengemeinden teuer ist. „Das kostet, da dürfen wir uns nichts vormachen. Aber wir müssen die Rechnung aufmachen, was es kostet, nichts zu tun. Nicht-Handeln hat auch seinen Preis.“ Das sahen auch die Mitglieder der Duisburger Synode so, die sich mit einem einstimmigen Votum den Beschluss „Auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität 2035“ der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland zu eigen machte und sich damit zum Ziel setzt, gleichfalls bis 2035 nur noch treibhausgasneutrale Gebäude in Gemeinden, kreiskirchlichen Einrichtungen und Werken zu nutzen. Welche Gebäude behalten werden können, soll bis 2027 entschieden werden. Dazu soll ein Konzept zur Treibhausgasneutralität mit dem Schwerpunkt „Gebäudebedarfsplanung“ bis zur Herbstsynode 2022 entwickelt werden, in dem neben den Maßnahmen auch deren Finanzierung aufgezeigt werden soll. „Die knappe Zeitschiene für die Erstellung eines Konzeptes bis zur Herbstsynode ist in der Relevanz und Dringlichkeit des Themas begründet. Wir wollen als Kreissynode ein Zeichen setzen“ heißt es im Beschluss.

Ein ebenfalls wichtiges, nichtbinnenkirchliches Thema für die Abgeordneten des evangelischen Kirchenparlamentes war die Gleichbehandlung aller Geflüchteten auch in Duisburg. Sie forderten diese durch das eindeutige Votum für eine Erklärung des Synodalausschusses für Interreligiösen Dialog, Migration und Integration mit dem Titel „Unteilbare Nächstenliebe“ und durch die verabschiedeten Leitsätze zum Thema „Ukraine, Flucht und Zusammenleben in Duisburg“. In letzteren heißt es: „Flucht nach Duisburg bedeutet für uns auch Zusammenleben in Duisburg. Wir warnen davor, die verschiedenen Gruppen von Geflüchteten gegeneinander auszuspielen. Die Menschen, die in der Vergangenheit aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten nach Deutschland und nach Duisburg gekommen sind, dürfen wegen ihrer Russischkenntnisse nicht als „Russen“ ausgegrenzt werden. Sie sind als Russland-Deutsche wertvolle Brückenbauer zwischen den Nationen, ebenso wie Deutsch-Türken, Deutsch-Italiener und viele andere.“ Weiter heißt es: „Wir wissen, dass es im Zusammenleben und Dialog auch zu Spannungen und Konflikten kommen kann. (…) Wir werden weiterhin am interkulturellen und interreligiösen Dialog festhalten.“ Und schließlich: „Das Zusammenleben in Duisburg braucht Menschen, die sich dafür einsetzen und es gestalten — zum Wohle aller. Die evangelische Kirche in Duisburg gehört dazu, denn `Nächstenliebe ist unteilbar´.“

Die Leitsätze und die Erklärung des Synodalausschusses sind als PDF hier auf dieser Seite nachzulesen.

Zur nächsten Tagung kommt die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg im November 2022 zusammen. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

 


 

Duisburg-Exkursion nach Neviges
Zwischen calvinistischer Frömmigkeit und Marienwallfahrt

(10.6.2022)

Neviges im Bergischen Land ist als Wallfahrtsort bekannt, doch ist der Ort, ungewöhnlich für einen Wallfahrtsort, von einer evangelischen Bevölkerungsmehrheit geprägt. Im Rahmen vom „LABORATORIUM – Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“ geht es am Samstag, 18. Juni 2022 in einer Exkursion von Duisburg aus zu den evangelischen und katholischen Kirchen des gemütlichen Fachwerkortes.

Mit dabei ist Dr. Vera Bücker, die mit Fachwissen glänzt, und zum Beispiel viel zum Inventar der evangelischen Kirche berichten kann. Weiter geht es u.a. zum Mariendom mit seinem wie eine Piazza umbauten Raum – 6.000 Leute passen hinein -, der den Weltruf seines Architekten Gottfried Böhm begründete. Diese Betonfaltenkonstruktion gilt als eine der gewagtesten der Moderne und reiht den Mariendom in die international wichtigsten Sakralbauten nach 1950 ein. Start ist am Samstag, 18. Juni 2022 um 10 Uhr an der Kreuzeskirche Marxloh, die Rückkehr am gleichen Ort ist gegen 17 Uhr. Für die Fahrt, die 40 Euro kostet, sind noch wenige Plätze frei; Anmeldungen bei Pfarrer Hans-Peter Lauer sind erforderlich (Telefon: 0203 4829133 oder hans-peter.lauer@ekir.de).

Infos zum Veranstalter gibt es unter www.ev-laboratorium.de. Das „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“ wird von den Evangelischen Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel getragen und untersucht anhand von Veranstaltungen die gesellschaftlich-ökonomischen Beziehungen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und versteht sich als protestantische Ideenschmiede für ethisches Wirtschaften.

 


 

Wieder Orgelcafé in der Hamborner Friedenskirche

(10.6.2022)

In der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, öffnet nach langer Zeit das Orgelcafé wieder. Das Konzept, auf der Empore, ganz nah an der Orgel zu sitzen, der Musik und den Erklärungen zu lauschen und danach Kaffee und Kuchen zu genießen, kam schon 2013 gut an. Los geht es am Sonntag, 19. Juni 2022 um 15 Uhr mit Kirchenmusiker Silvester Pece, der nicht nur viel zur Orgel sagt und sie spielt, sondern auch sein Akkordeon mitbringt, dessen Funktionsweise erklärt und ebenfalls gekonnt erklingen lässt. Zu hören sind an der Orgel Bach´s kleines Präludium und Fuge F- Dur und e- Moll, Johann Ludwig Krebs „Vier kleine Präludien“ und  „Trumpet Voluntary“ von Gordon Young. Zudem spielt Pece auf dem Akkordeon von Domenico Scarlatti die Sonate D- Dur, „L‘ Entretien des Muses“ von Jean Philipe Rameau, das Intermezzo von Alexander Borodin und einen spanischen Tanz von Wolfgang Jacobi. Kaffee und Kuchen gibt es anschließen in der Sakristei oder im Kirchgarten. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Kirchenmusik nimmt die Gemeinde gerne an. Organisiert wird das Ganze von Kirchenmusiker Tiina Henke, die jetzt im Ruhestand ist und das Orgelcafé in Hamborn erfand und jetzt wieder ins Leben rief. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Das ist doch einer von den Wise Guys
Gartenkonzert in Duisburg Wanheim

(9.6.2022)

Die Wise Guys sind als a-capella-Band weit über kirchliche Kreise hinaus bekannt. Gründungsmitglied Eddi Hüneke kommt einen Tag vor den Sommerferien nach Duisburg und gibt in Wanheim ein Gartenkonzert.

Eddi Hüneke hat nach der Trennung der Wise Guys 2017 eine Solokarriere als Pop-Liedermacher gestartet und begeisterte während der Pandemie bei Online-Konzerten seine Fans jeden Monat via Videostreaming mit Musik, wechselnden Gästen und Humor. Großen Zuspruch bekamen auch die privaten Wohnzimmer- und Gartenkonzerte von Eddi Hüneke, für die sich Interessierte im Netz bewerben konnten. Engagierte aus der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim hatten Glück: Eddi Hüneke wird am 24. Juni 2022 um 19 Uhr in Duisburg-Wanheim ein Gartenkonzert geben. Es gibt nur noch wenige freie Plätze, die gerne vergeben werden: Wer mit einer Spende für den Künstler, einem Beitrag zum Fingerfood-Buffet und einen negativen Coronatest dabei sein möchte, kann sich anmelden unter anke.bendokat@ekir.de.

 


 

Selbstverteidigungskurs für Jugendliche

(9.6.2022)

Ein Selbstverteidigungskurs kann auch Jugendlichen helfen, Gefahrensituationen richtig zu erkennen und sich im Ernstfall erfolgreich zur Wehr zu setzen. Das Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort lädt Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren zum 90minütigen Kurs ein. Durchgeführt wird dieser im Jugendzentrum Nikolaistr. 62 von den Leuten der Red Lion Sportakademie am 24. Juni 2022 von 17.30 bis 19 Uhr. Wer noch einen der freien Plätze ergattern will, sollte zehn Euro einplanen und sich bis zum 15. Juni bei Jugendleiterin Kathrin Rosengart anmelden (0203 776282 oder 01511 7614093 oder per Mail: Kathrin.Rosengart@ekir.de).

 


 

Duisburg Buchholz: Initiative „Afrikasiedlung“ lädt zum Infoabend ein

(9.6.2022)

In der sogenannten Afrikasiedlung in Duisburg Buchholz gibt es Straßennamen, die eine Verbindung zur Kolonialzeit haben. Das deutsche Kaiserreich als Kolonialmacht hat die Bevölkerung der heutigen Staates Namibia (ehemals Deutsch-Südwestafrika) versklavt, ausgebeutet und einen großen Teil der Herero- und Nama-Völker in einem Vernichtungskrieg getötet als diese dich wehrten. Viele der Straßennamen der „Afrikasiedlung“ erinnern an diese Kolonialgeschichte. Solange diese Geschichte nicht erzählt wird, bleibt sie weiter verborgen. Der Initiative „Afrikasiedlung“ geht es nicht vorrangig darum, die Straßennamen zu ändern, sondern durch ergänzende Erklärungen die Geschichte um die jeweiligen Namen nicht zu vergessen. Die Einrichtung eines Lern- und Erinnerungsortes in der Nähe des Bezirksamtes am Sittardsberg soll zusätzlich das Wissen um diese Geschehnisse vertiefen. Die Gruppe „Aufstehen gegen Rassismus“ lädt zu einem Infoabend ein, um von der Initiative mehr über die Historie der „Afrikasiedlung“ zu erfahren. Interessierte sind herzlich eingeladen. Stattfinden wird der Infoabend am Montag, 20. Juni um 18.30 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße. Kontaktperson für den Abend ist die Jugendleitung der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, Isa Dvorak (isa.dvorak@arlberger.de).

 


 

Anmeldungen zum Neudorfer Sommerferienprogramm

(9.6.2022)

Ferientage mit Action und Entspannung soll es für Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren im evangelischen Jugendzentrum an der Gustav-Adolf-Str. geben. Dafür sorgen Kathleen Rawe und ihr Team, die ein kurzweiliges Programm mit Sport, Kreativem und Kulinarischem ausgetüftelt haben, in dem die aktuellen Pandemiebestimmungen berücksichtigt sind. Die bunte Mischung aus Ausflügen, Spielen, Kreativem und Bewegung gibt es in der Zeit vom 27. Juni bis zum 8. Juli 2022. Dazu jeden Tag ein gemeinsames Frühstück und Mittagessen. Rückfragen beantwortet Jugendleiterin Rawe gerne (Mobil: 0163/6644454, zap.jugendzentrum@ekir.de). Mehr Infos zum Jugendzentrum gibt es auf der Internetseite der Gemeinde www.neudorf-west.ekir.de.

 


 

Sommerfest in Untermeiderich

(8.6.2022)

Am Samstag, 18. Juni feiert die Evangelische Gemeinde Meiderich im und am Begegnungscafé „die Ecke“ auf der Horststraße 44a in Untermeiderich ein buntes Sommerfest und lädt Klein und Groß aus dem Stadtteil herzlich zum Mitfeiern ein. Viele fröhliche Aktionen sind geplant und auch bei der Verpflegung ist von Waffeln über Würstchen und Sommerdrinks an alles gedacht. Yvonne de Temple-Hannappel wird mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von 13 bis 17 Uhr rund um die Ecke ein sommerliches Programm anbieten. Klar ist jetzt schon, dass da die vielen kleinen aber auch an die großen Besucher und Besucherinnen einiges an Spiel und Spaß erwarten dürfen. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Düsterer Beethoven und glücklicher Schumann
Klavierkonzert mit vier Händen in der Duisserner Lutherkirche

(8.6.2022)

Nach der gelungen Aufführung in Hochfeld präsentieren nun Andreas Lüken und Volker Nies ihr Programm „Musik aus drei Jahrhunderten“ am Sonntag 19. Juni 2022 um 17 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 35, Die beiden Kirchenmusiker haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und spielen vor allem Werke aus Barock, Klassik und Romantik. Volker Nies kündigt an: „Im Konzert stehen nebeneinander etwa ein pathetischer Balbastre, ein fröhlicher Haydn, ein düsterer Beethoven, ein glücklicher Schumann, ein meditativer Satie.“ Und vierhändiges Klavierspiel soll es auch geben. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, eine Spende am Ausgang wird nicht abgelehnt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Bibelgespräch im Duisburger Süden

(7.6.2022)

Bei den Bibelgesprächen in der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd geht es in diesem Jahr um ein Thema das im Trend liegt: Säen und Pflanzen. Allerdings braucht man keinen grünen Daumen, sondern Interesse am Austausch über biblische Texte. So geht es am Mittwoch, 15. Juni 2022 um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103 a, um „Der König der Bäume und Sträucher“ (Richter 9, 7-1 ). Interessierte sind herzlich willkommen. Mehr Infos hat Pfarrer Rainer Kaspers (0203 – 7297702, rainer.kaspers@ekir.de), mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Momente wie dieser Gottesdienst befeuern das Herz
Flammen und ein kleines, großes Licht am Pfingstmontag in der Gießhalle

(7.6.2022)

Nach der Pandemie-Pause feierten Christinnen und Christen erstmals wieder seit 2019 gemeinsam den schon traditionellen ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag in der Gießhalle im Landschaftspark Duisburg Nord. Auf die Leitfrage, ob – wie am Industriestandort selbst – auch den Kirchen der Ofen ausgeht und den Menschen manchmal das Feuer und die Leidenschaft für den Glauben und die Lebensfreude abhandenkommt, gab im Gottesdienst ein eindrucksvollen Bild die Antwort: auch wenn jedes Feuer erlischt, so gibt es doch ein Licht, das alle jeder Zeit und immer wieder entzünden können – es steht für Gottes Geist und ist ein Licht, das niemals erlischt.
Mit dem Fazit, dass Momente wie dieser Gottesdienst das Herz befeuern, standen Christa Scholten-Herbst und Sarah Süselbeck aus dem Vorbereitungsteam, die gemeinsam die Predigt frei am Mikro ohne Vorlage hielten, nicht allein da. Auch viele Gottesdienstbesucherinnen und -besucher teilten die Freude über die schöne Stunde in der Gießhalle. Sie nahmen am Ausgang ein kleines Geschenk mit: eine Streichholzschachtel mit dem Spruch „Komm Heiliger Geist, entzünde ins und das Feuer deiner Liebe.“
Atmosphäre entstand schon vor Beginn des Gottesdienstes, als im Landschaftspark festliche Posaunenmusik alle Menschen auf die Feier einstimmte und Chor- und Bandmitglieder aus der katholischen Pfarrei St. Johann während des Gottesdienstes Pfingstlieder spielten und sangen.
Das Feuer in den Gottesdienst brachte der Künstler Andre Fuego, der sein Können im Umgang mit größten Flammen demonstrierte. An ihm lag es auch, das Feuer schließlich doch zum Erlöschen zu bringen. Mit diesem Sinnbild berichtet Pfarrerin Sarah Süselbeck im ersten Teil der Predigt von den Jüngern der Bibel, die ausgebrannt waren und denen einfach das Feuer fehlte, immer mit so viel Leidenschaft wie Jesus von Gott zu erzählen. Pfingsten fachte aber deren Leidenschaft neu an.
Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrei St. Michael in Meiderich, fragte im zweiten Teil der Predigt, wie es eigentlich bei den Menschen ist, wenn der Ofen aus ist und woher neues Feuer, neue Leidenschaft, neue Energie kommt. Für sie war es zum Beispiel ein Moment wie dieser Gottesdienst, der ihr Herz befeuert. Während der Predigt brannte das flammende Herz auf der Bühne immer weniger, ging aus und Christa Scholten-Herbst entzündete ein Licht in einer kleinen Laterne. Sie stellte diese vor die versammelten Menschen, so dass die Botschaft selbst ohne Worte angekommen wäre: Auch wenn den Herzen mal das Feuer ausgeht, die Menschen ausgebrannt sind, nichts mehr in ihnen leuchtet, gibt es den Geist Gottes. Er ist dieses Licht, an dem die Gläubigen ihre Leidenschaft und Hoffnung wieder entfachen können. Die geschenkte Streichholzschachtel soll die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher genau daran erinnern: Wann immer sie damit etwas anzünden, sollen sie daran denken, dass es Gottes Geist ist, der in den Menschen das Feuer entfacht.

 


 

Wieder „Acoustic Night“ in der Pauluskirche

(7.6.2022)

Am 18. Juni 2022 ist wieder „Acoustic Night“ in der Hochfelder Pauluskirche. Diesmal tritt die Band „The Reenactments“ auf. Stilistisch wird es kunterbunt, denn über Banjo, Mandoline und E-Gitarre spielen die Moerser Punk, irische Folkmusik und auch bekannte Songs aus 80er und 90er, was schon im Vorfeld ganz nach einer Party klingt. Der Eintritt zu dem um 20 Uhr beginnenden Konzert ist frei; Spenden zur Kostendeckung sind gerne gesehen. Infos zur Pauluskirche und der evangelischen Gemeinde Hochfeld gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Pfarrerin Humbert am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(7.6.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 13. Juni 2022 und am Montag darauf, am 20. Juni von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 


 

Pfarrer Hüter ist am Freitag in der Eintrittsstelle der Salvatorkirche

(6.6.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 10. Juni 2022 heißt Michael Hüter, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Salvatorkirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Evangelisches Kirchenparlament tagt in Meiderich

(3.6.2022)

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg – vergleichbar mit einem Parlament auf politischer Ebene – kommt nach mehreren Videokonferenzen während der Pandemie erstmals seit November 2019 wieder zu einer Tagung vor Ort in einer Gemeinde zusammen.

Die Abgeordneten – Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählte Presbyterinnen und Presbyter der 15 Kirchengemeinden sowie berufene Mitglieder, die gemeinsam den Kirchenkreis leiten – erwartet eine umfangreiche Tagesordnung im evangelischen Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 8: Der Freitagabend, 10. Juni 2022 ist mit Synodenbeginn um 18 Uhr einem einzigen Thema vorbehalten: Dem Positionspaper der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland „Wir gestalten ´evangelisch rheinisch´ zukunftsfähig“. Cornelia vom Stein, Leiterin der Gemeindeberatung der Evangelischen Kirche im Rheinland, wird es vorstellen und dessen Themen den Synodalen zur Diskussion stellen. Ziel ist es, Projekte zu identifizieren, die zukünftig auch im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg umgesetzt werden sollen und können.

Fortgesetzt wird die Synode am Samstag, 11. Juni 2022 um 9 Uhr mit dem Abendmahlsgottesdienst in der benachbarten Kirche in Meiderich, Auf dem Damm 6. Ihm folgen weitere Beratungen, deren Ende für 17 Uhr angesetzt ist. Los geht es mit Beschlüssen zur Gründung eines Verwaltungsverbandes Rhein-Ruhr: Die Verwaltungsämter der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken und Duisburg planen seit geraumer Zeit einen Zusammenschluss in einem Verband, um sich angesichts massiver Veränderungen bei Kirche zukunftsfähig aufzustellen. Im Vorfeld hat es zahlreiche Gespräche der beiden Ämter miteinander gegeben.

Auf der Tagesordnung stehen außerdem Beratungen zu einer Erklärung mit dem Titel „Unteilbare Nächstenliebe“ und Leitsätze zum Thema „Ukraine, Flucht und Zusammenleben in Duisburg“. Zudem geht es um das Thema „Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit im Ev. Kirchenkreis Duisburg“ sowie um Auftaktberatungen zum Thema „Auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität 2035“. Außerdem stimmen die Synodalen über eine geplante gemeinsame Wahrnehmung der Notfallseelsorge der Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Kleve, Moers und Wesel ab.

Die Tagung ist öffentlich; Interessierte sind herzlich zur Feier des Gottesdienstes und zur Teilnahme an der gesamten Tagung eingeladen. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

 


 

Segensreiche Arbeit über Jahrzehnte hinweg
Kirchengemeinde lädt zum Abschied von Kitaleiterin Cerstin Kruse ein

(3.6.2022)

Nach über zwei Jahrzehnten segensreicher Arbeit als Leiterin der Huckinger Gemeindekita in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd verabschieden Presbyterium, Gemeindemitglieder, Freundinnen und Freunde und auch viele ehemalige Kitakinder Cerstin Kruse in den Vor-Ruhestand.

Den Abschied teilt sie sich am 12. Juni um 11 Uhr im Segensgottesdienst in der Evangelischen Kirche Huckingen, Angerhauser Str. 91, mit den Mädchen und Jungen, die jetzt das Familienzentrum in Richtung Schule verlassen. Dass sie hier mittendrin dabei ist, war ihr ausdrücklicher Wunsch. So war und ist sie in ihrem Element, so fühlt sich Cerstin Kruse am wohlsten.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es einen Empfang mit Essen und Getränken in den Gemeinderäumen, bei dem die Gäste Cerstin Kruse persönlich verabschieden können. Danach führt das Kinder- und Jugendtheater Duisburg in der Kirche das Stück „Etwas ist anders“ auf. Das Presbyterium der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd ist sehr dankbar, dass Cerstin Kruse so fröhlich, verlässlich, herzlich, zugewandt und segensreich gewirkt hat. „Sie war vielen Generationen von Kindern und Eltern eine wichtige Hilfe auf dem Weg. Nun müssen wir sie dankbar und auch wehmütig verabschieden“ teilt das Presbyterium mit, und lädt zum Abschied alle Weggefährtinnen und Weggefährten herzlich ein https://evaufdu.de.

 


 

Orgelfestival Ruhr startet in der Duisburger Salvator

(2.6.2022)

Zur Eröffnung des Orgelfestival.Ruhr 2022 spielt am Sonntag, 12. Juni 2022 um 18 Uhr ein Ausnahmemusiker in der Duisburger Salvatorkirche: Jean-Baptiste Robin gehört zur Spitzengarde der Künstler, der nicht nur am Instrument Orgel in allen Konzertsälen der Welt zu Hause ist, sondern dessen Kompositionen auch von führenden Orchestern der Welt gespielt werden. Er ist Organist der traditionsreichen Kapelle von Schloss Versailles in Paris, eine Stellung, die berühmte französische Musiker in der Vergangenheit innehatten. Robin bringt ein hochvirtuoses und farbiges Programm mit Kompositionen von Lully, Bach, Franck und Vierne zu Gehör, welches genau auf die Kuhn-Orgel und die Akustik der Salvatorkirche zugeschnitten ist. Eine Einführung gibt es um 17.45 Uhr, der Eintritt beträgt 10 Euro, Schüler und Studenten haben freien Eintritt. Kleiner Empfang bei einem Glas Wein im Anschluss. Infos zur Salvatorkirche gibt es unter www.salvatorkirche.de, zum Künstler unter www.jbrobin.com.

 


 

Singend beten und zur Ruhe kommen
Musikalische Abendandacht mit Chormusik

(2.6.2022)

Unter dem Motto „singend beten und zur Ruhe kommen – Gottes Wort hören und Kraft tanken“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West regelmäßig zu musikalischen Abendandachten ein. Die nächste wird im am 11. Juni um 18 Uhr bei der Nachbargemeinde im Gemeindezentrum in der Wildstraße 31 gefeiert und durch ein besonderes musikalisches Highlight bereichert: Der Chor „Friends of Thomas Tallis“ aus Neudorf und Hochfeld singt Anthems und Lieder von Thomas Tallis, Heinrich Schütz und Melchior Vulpius. Außerdem begleitet der Chor die singende Gemeinde bei den modernen Liedern und den stimmungsvollen Taizé-Gesängen. Der Eintritt zur Andacht ist natürlich frei.

 


 

Praystation zum Thema gerechte Welt
Glaube, Segen, Live-Musik, Gespräche und Getränke

(2.6.2022)

Zur Praystation, einem beliebten Gottesdienstformat aus der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, kommen inzwischen Menschen aller Generationen, da die Themen Jung und Alt angehen. So haben zur nächsten Praystation – am Samstag, 11. Juni 2022 um 18 Uhr in der Auferstehungskirche in Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, – Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit weiteren Jugendlichen einen Abend zum Thema „Gerechtigkeit“ vorbereitet. Und sie haben diesmal einen Gast eingeladen, der sich im Interview den Fragen der Jugendlichen stellt: Martin Schaper, Leiter der Infostelle „Dritte Welt“ vom Evangelischen Kirchenkreis Duisburg. Seit über 40 Jahren ist sie eine Anlaufstelle für Duisburgerinnen und Duisburger, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen. Wie immer gibt es im und rund um den Jugendgottesdienst Aktionen. Ein QR-Code auf dem Plakat lädt zum Gewinnspiel ein. Für Live-Musik ist gesorgt. Und nach dem Segen gibt es noch Snacks, Getränke und Raum, die Zeit mit Freundinnen und Freunden zu verbringen. Infos zur Auferstehungsgemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Kleine Bühnenstars führen Kindermusical „Zachäus“ zum zweiten Mal auf
Nach der Premiere in Obermeiderich folgt eine Vorstellung in Wanheimerort

(2.6.2022)

Gundula Heller und Claudia Becker sind in der Evangelischen Gemeinde Duisburg Obermeiderich seit vielen Jahren ein eingespieltes Team, wenn es um die Gestaltung von Kindermusicals geht. Zusammen bringen sie in diesem Jahr das Kindermusical „Zachäus“ auf die Bühne. Nach der Premiere im Mai in Obermeiderich gibt es nun in Wanheimerort die zweite Aufführung. Kantorin Heller hat in den vergangenen Wochen mit dem Kinderchor und Solist*innen die Lieder einstudiert, Regisseurin Becker die Spielszenen. Diesmal geht es um die Geschichte des Zöllners Zachäus und seine Begegnung mit Jesus. Die verändert sein ganzes Leben. Das Musical wurde von Ruthild Wilson geschrieben und erzählt die Geschichte mit poppigen und swingenden Songs. Die Kinder, die von einigen erwachsenen Chorsängerinnen unterstützt werden, bekommen musikalische Begleitung einer vierköpfigen Band um Pop-Kantor Daniel Drückes. Auch für beste technische Unterstützung ist durch Johannes Eumann gesorgt. Das Musical „Zachäus“ wird aufgeführt am Sonntag, 12. Juni 2022 um 17 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz in Wanheimerort. Der Eintritt ist frei.

 

 


 

Im Juni spielt sich viel Meidericher Gemeindeleben unter freiem Himmel ab

(1.6.2022)

Im Juni spielt sich viel vom Leben in der Evangelischen Gemeinde Meiderich unter freiem Himmel ab. So macht sich die Gemeinde weiterhin fürs Klima und die Umwelt stark und lädt zur nächsten „CleanUp!“ -Aktion ein. Bei der kommen am 11. Juni von 10 bis 13 Uhr Engagierte und sammeln mit Greifzangen und Müllbeutel im Stadtteil Müll ein. Wie auch bei früheren „CleanUp´s“ der Gemeinde ist für Wegstärkung und ebenso gute Laune gesorgt. Treffpunkt für das Clean Up das Begegnungscafé die Ecke auf der Horststr.44a.

Festliche Stimmung gibt es einen Tag später, am 12. Juni um 11 Uhr, beim ökumenischen Kirchplatz-Gottesdienst vor dem evangelischen Gotteshaus, Auf dem Damm 6. Unter dem Titel „Es ist Zeit“ geht es in dem farbenfrohen Open-Air-Gottesdienst um Grundfragen, die alle bewegen: Wofür nehmen wir uns Zeit, wie kann man diese geschenkte Zeit sinnvoll füllen, was ist Zeit heutzutage überhaupt noch wert und wem schenken wir unsere Zeit? Zeit für ein gemütliches Beisammensein gibt es auch im Anschluss an den Gottesdienst. Und wer an diesem Tag noch weiterziehen möchte, ist herzlich zum Tag der Vereine von 13 bis 17 Uhr auf die Von der Mark Straße in Meiderich eingeladen. Neben dem verkaufsoffenen Sonntag werden Meidericher Vereine und Gruppen ihre Aktivitäten vorstellen. Auch die evangelische Kirchengemeinde wird zusammen mit dem Förderverein der evangelischen Kirche, „pro doMMo e.V.“ und dem Evangelischen Jugendforum einen Stand mit Infos und Aktionen rund um die Gemeinde bestücken. Vorbeikommen lohnt sich auch hier auf jeden Fall, teilt die Gemeinde mit.

Zeit für Geselligkeit gibt es in der Gemeinde außerdem bei den Treffen der Gruppen und Kreise und natürlich bei der monatlichen Kirchenkneipe: Die Kirchenkneipe am 24. Juni ist die letzte vor den Sommerferien und wird – sollte das Wetter mitspielen – auf dem Kirchplatz stattfinden. Wie immer gibt es neben gutem Essen und Trinken auch jede viel Möglichkeit, Zeit gemütlich mit anderen zu verbringen. Los geht es ab 19.30 Uhr vor der Kirche; wer möchte, trifft sich schon um 19 Uhr in der Kirche zur Wochenschlussandacht.

Infos zur Gemeinde, dem Gemeindeleben und zu allen Aktionen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und per Telefon im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622.

 


 

Vorstandswechsel im Evangelischen Christophoruswerk

(31.5.2022)

Christian aus dem Moore (Foto rechts) ist seit Anfang April neuer kaufmännischer Vorstand im Ev. Christophoruswerk. Er ist Nachfolger von Vorstand Tim Liedmann, der seine berufliche Zukunft als Partner in einer Managementberatung für das Gesundheits- und Sozialwesen fortsetzt und dort nun auch sein fundiertes Praxiswissen in zukunftsorientierte Unternehmensberatung übersetzen kann. Auch die Auswahl von Christian aus dem Moore war in jeglicher Beziehung zukunftsorientiert, denn sie erfolgte einmütig bereits von den Aufsichtsgremien des Ev. Christophoruswerkes und der Ev. Altenhilfe Duisburg. Beide Unternehmen befinden sich in der finalen Phase der Gründung der gemeinsamen Holding Evangelische Dienste Duisburg (EDD) – Duisburgs dann größten und umfassenden Anbieter von Leistungen im Bereich ambulanter und stationärer Altenpflege, Hilfen bei Demenz, umfangreiche Beratungsangebote, seniorengerechtes Wohnen, Betreuung, Begleitung und Wohnformen für Menschen mit einer Behinderung u.v.m. Ulrich Christofczik (Foto links), ebenfalls Vorstand im Ev. Christophoruswerk, leitet nun zusammen mit Christian aus dem Moore das Ev. Christophoruswerk – nach der Gründung der EDD werden beide ihre geschäftsführende Tätigkeit in neuer Struktur fortsetzen. Christian aus dem Moore verfügt hierfür über umfangreiches Fachwissen und berufliche Erfahrungen. Der studierte Kaufmann war u.a. als Prüfungsleiter der führenden Wirtschaftsprüfungs-, Steuer-, Rechts- und Unternehmensberatung von Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft tätig, leitete das Finanz- und Rechnungswesen eines großen diakonischen Unternehmens im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen und leitete bis zuletzt das Dezernat Finanzen einer Universitätsklinik. Projektverantwortung trug er dort z.B. für die Digitalisierung von Abläufen und eine konzernweite Prozessoptimierung – Erfahrungen und Kenntnisse, die dann auch den Evangelischen Diensten Duisburg zugutekommen werden.

Pressemitteilung www.cwdu.de

 


 

 

Freiluftgottesdienst am Pfingstmontag mit Taufen am und im Duisburger Wambachsee

(31.5.2022)

Zum schon traditionellen Open-Air-Gottesdienst mit Taufen lädt die evangelische Kirchengemeinde Trinitatis am Pfingstmontag, 6. Juni 2022 ein. Gefeiert wird der Gottesdienst, der um 10.30 Uhr beginnt, wie immer auf dem Gelände des Kanusportvereins am Wambachsee, Kalkweg 242. Es singt der Jugendchor unter der Leitung von Mechthild Dühr. Und natürlich werden passend zum Thema des Gottesdienstes – „Taufe – ein Gottesgeschenk“ – auch Kinder direkt am und im See getauft: 10 Mädchen und Jungen sind es in diesem Jahr. Es predigt Pfarrerin Ute Sawatzki. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

„Geist der Liebe und des Friedens“
Musikgottesdienst in Duisburg Großenbaum zum Pfingstfest

(31.5.2022)

Am Sonntag, 5. Juni 2022 um 11 Uhr gibt es in der evangelischen Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 23, einen Pfingstgottesdienst mit viel Musik. Zu dem Thema „Geist der Liebe und des Friedens“ werden Mitglieder der Kantorei Großenbaum, Anja auf der Heiden an der Querflöte und weitere Mitwirkende diesen Gottesdienst unter der Leitung von Annette Erdmann gestalten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Pfarrer Dirk Sawatzki am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(30.5.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 6. Juni 2022 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz, Wedau, Bissingehim), besetzt.

 


 

Ansprache von Superintendent Dr. Urban zum Geburtstag der Kirche

(30.5.2022)

Was Pfingsten, der Kirchengeburtstag, und andere Geburtstagspartys gemeinsam haben, und was Pfingsten dann doch unterscheidet, ist Thema der aktuellen Videobotschaft von Dr. Christoph Urban. Zu sehen ist das Video vom Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hier auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“; Infos zum Kirchenkreis und den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Hier ist der Redetext des Videostatements:

<<Ich habe gerne Geburtstag. Als Kind habe ich mich wochenlang auf die Geschenke gefreut. Heute freue ich mich, wenn ich den Grill anschmeiße und mich jemand besuchen kommt. Feiern ist wichtig. Weil es das Leben schöner macht. Und weil das Leben gefeiert gehört.

An Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche. Mit dem Pfingstwunder fing alles an, wie die Bibel berichtet. Ehrengast damals: Der Heilige Geist. Gott schickt ihn zu den Freunden von Jesus, die über den Gekreuzigten trauern.

Seitdem schenkt uns der Heilige Geist viele Gaben, mit denen unser Leben reicher wird. Freude, Zuneigung, Solidarität, einfach alles, was unser Leben schön macht — das sind für Christinnen und Christen Gaben des Heiligen Geistes.

Irgendwann ist jede Geburtstagsparty vorbei. Die Gäste gehen nach Hause. Aber mit Pfingsten ist das anders. Der Heilige Geist bleibt und er lässt sich weitertragen. In dem Sinne: Fröhliche Pfingsten!>>

 


 

Der Geist des Friedens soll am Pfingstmontag im Innenhafen wehen  

(30.5.2022)

Der Pfingstgottesdienst unter freiem Himmel ist im Duisburger Innenhafen schon seit vielen Jahren Tradition. Nach zweijähriger Pause feiern deshalb die evangelischen Gemeinden Alt-Duisburg, Hochfeld, Neudorf-West, Neudorf-Ost und Wanheimerort sowie die katholische Pfarrei Liebfrauen gemeinsam einen großen Gottesdienst im Garten der Erinnerung am Innenhafen. Dabei verbindet der Gottesdienst das Fest des Heiligen Geistes mit dem besonders heute drängenden Wunsch nach Frieden. Zum Thema „Geist des Friedens“ predigen Vikarin Annalena Prott und Pastoralreferentin Ingrid Jungsbluth, es gibt Lieder, Aktionen und Gebete. Neben den beiden Theologinnen leiten die Pfarrer Stephan Blank, Jürgen Muthmann und Bernd Wolharn den Gottesdienst. Musikalisch gestaltet wird er vom Posaunenchor Neudorf-West unter Leitung von Volker Nies sowie einem 40 Stimmen starken ökumenischen Projektchor unter Leitung von Stefanie Melisch und Daniel Drückes. Der Gottesdienst ist offen für jedermann und jedefrau und beginnt an Pfingstmontag, 6. Juni 2022, um 11 Uhr.

 


 

„Ist der Ofen aus?“ – Wofür brennen wir?
Pfingstmontag wieder ökumenischer Gottesdienst im Landschaftspark Nord

(30.5.2022)

Es ist wieder so weit. Nach zwei Jahren Corona bedingter Zwangspause laden in diesem Jahr erneut evangelische und katholische Seelsorgerinnen und Seelsorger aus dem Duisburger Norden zum Pfingst-Open-Air-Gottesdienst in die Gießhalle im Landschaftspark Nord ein. Die ökumenische Feier am Pfingstmontag, 6. Juni steht diesmal unter dem Motto „Ist der Ofen aus?“. Beginn des Gottesdienstes ist um 12.00 Uhr.

Das Motto passt zum Veranstaltungsort: Im Landschaftspark ist schon lange „der Ofen aus“, es wird kein Stahl mehr produziert, kein Feuer brennt. „Und wie ist das bei uns Christen? Wofür brennen wir?“, hat sich das Vorbereitungsteam der evangelischen Kirchengemeinden Duisburg-Nord sowie der katholischen Pfarreien St. Michael und St. Johann gefragt. Dieser Frage soll auch im Laufe des Gottesdienstes in vielfältiger Weise nachgegangen werden. Und zwar nicht nur durch Worte und Lieder, sondern auch durch eine „feurige Aktion“, über die aber mehr noch nicht verraten wird.

Für eines brennen aber ganz sicher alle – Seelsorgende wie Gottesdienstbesucher. Das ist der Wunsch nach Frieden. Hierzu erklärt Pastorin Sarah Süselbeck von der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich: „Gerade an Pfingsten rückt die brennende Leidenschaft unseres Glaubens in den Mittelpunkt. In diesem Jahr ist der Frieden unsere brennende Leidenschaft. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Unterkunft für Geflüchtete wollen wir gemeinsam mit möglichst vielen Menschen für den Frieden beten.“

Das Motto passt zum Veranstaltungsort: Im Landschaftspark ist schon lange „der Ofen aus“, es wird kein Stahl mehr produziert, kein Feuer brennt. „Und wie ist das bei uns Christen? Wofür brennen wir?“, hat sich das Vorbereitungsteam der evangelischen Kirchengemeinden Duisburg-Nord sowie der katholischen Pfarreien St. Michael und St. Johann gefragt. Dieser Frage soll auch im Laufe des Gottesdienstes in vielfältiger Weise nachgegangen werden. Und zwar nicht nur durch Worte und Lieder, sondern auch durch eine „feurige Aktion“, über die aber mehr noch nicht verraten wird.

Für eines brennen aber ganz sicher alle – Seelsorgende wie Gottesdienstbesucher. Das ist der Wunsch nach Frieden. Hierzu erklärt Pastorin Sarah Süselbeck von der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich: „Gerade an Pfingsten rückt die brennende Leidenschaft unseres Glaubens in den Mittelpunkt. In diesem Jahr ist der Frieden unsere brennende Leidenschaft. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Unterkunft für Geflüchtete wollen wir gemeinsam mit möglichst vielen Menschen für den Frieden beten.“

Pressemitteilung www.stadtkirche-duisburg.de vom 30.5.2022

 


 

Das volle Leben – Niederländische Stillleben zwischen Fasten und Strunzen
Vortrag in Duisburg Hamborn

(30.5.2022)

Martina Will, engagiertes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, ist gelernte Kunstlehrerin und verfügt über umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Druckgraphik und Malerei. Sie lädt Kunstinteressierte zum Ausflug zu den niederländischen Malern des Barock ein. Ihr Vortrag am 1. Juni 2022 um 19.30 Uhr in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, trägt den Titel „Das volle Leben – Niederländische Stillleben zwischen Fasten und Strunz“. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht mehr nötig. Mehr Infos gibt es unter 0203 510472; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Auf dem Weg zu einer Kirchengemeinde
Leitungsgremien laden zur gemeinsamen Gemeindeversammlung ein

(30.5.2022)

Die Presbyterien der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm und der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd führen schon seit mehreren Monaten Gespräche mit dem Ziel, dass aus beiden Gemeinden bald eine werden soll. Damit alle interessierten Gemeindeglieder die Möglichkeit bekommen, sich an diesem Prozess zu beteiligen, luden die beiden Leitungsgremien bereits Ende Oktober 2021 zu damals noch getrennten Gemeindeversammlung ein. Jetzt gibt es am Donnerstag, 2. Juni 2022 um 18 Uhr in der Versöhnungskirche Großenbaum die erste gemeinsame Gemeindeversammlung. Hier sollen die Mitglieder über den aktuellen Stand der Planungen informiert werden. Dabei geht es auch um die Neuausrichtung der Kinder und Jugendarbeit, die Neuaufstellung der Konfirmandenarbeit und die Veränderungen im Pfarrdienst. Beide Leitungsgremien laden herzlich zu der Versammlung ein und möchten mit ihr allen Mitgliedern die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen, Kritik zu äußern und Anregungen zu geben.

Zur Geburt der neuen Gemeinde könnte es schon 2024 kommen. Sie würde das Gebiet Großenbaum und Rahm – bislang Gemeinde Großenbaum-Rahm -, sowie Huckingen, Hüttenheim, Ungelsheim, Mündelheim, Ehingen und Serm – bislang Auferstehungsgemeinde – umfassen.

Grund der Umstellung zur Großgemeinde, teilten die beiden Leitungsgremien schon im Oktober 2021 mit, sei nicht die finanzielle Not. Es sei jedoch sinnvoll und notwendig, personell viel stärker zusammenzuarbeiten, um auch zukünftig gute Gemeindearbeit zu bieten. Es gehe letztendlich um eine Neuausrichtung der gemeindlichen Arbeit und um die Erfahrung, dass man gemeinsam stärker ist.

Beide Gemeinden freuen sich, wenn möglichst viele Menschen an den Gemeindeversammlungen teilnehmen. Informationen zu beiden Gemeinden gibt es im Netz unter www.ekgr.de bzw. https://evaufdu.de.

 


 

Pfarrerin Lahann am Freitag in der Kircheneintrittsstelle in Salvator

(30.5.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 3. Juni 2022 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

Freie Plätze im Demenz-Café Mikado

(Pressemitteilung www.cwdu.de vom 25.5.2022)

Es ist das älteste Betreuungscafé für Menschen mit Demenz in Duisburg. Viele Jahre in Ruhrort beheimatet, begrüßt das Café Mikado seine Gäste seit einigen Jahren im Ev. Christophoruswerk, Seniorenzentrum am Landschaftspark in Mittelmeiderich. Nach der pandemiebedingten Pause öffnet das Café Mikado nun wieder immer am Donnerstag ab 14:30 Uhr für ca. 3 Stunden seine Türen. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Betroffenen schenkt es eine wohltuende Abwechslung im Alltag und eine Teilhabe am sozialen Leben. Gleichzeitig können die Angehörigen die Zeit für sich nutzen, mal „abschalten“, Kraft tanken oder Dinge erledigen, zu denen sie sonst schlecht kommen. Die Gäste im Café Mikado werden von Fachkräften und engagierten und geschulten ehrenamtlichen Kräften betreut. Die Gruppe von max. 6 Teilnehmer*innen verbringt einen schönen Nachmittag in angenehmer Atmosphäre. Neben Kaffee trinken werden unterschiedliche Aktivitäten angeboten, z.B. Gespräche, Spiele, Spaziergänge sowie alle Aktivitäten, die den Wünschen der Gruppe entsprechen – von musikalisch bis kreativ – der Wohlfühlfaktor entscheidet. Die Kosten von 15,00 € pro Nachmittag können bei der Pflegekasse eingereicht und erstattet werden.

Nähere Information und Anmeldung: Sarah Bosveld, Seniorenzentrum am Landschaftspark, Bronkhorststr. 132, 47137 Duisburg, sarah.bosveld@cwdu.de, Tel.: 0203-600138-88.

 


 

Förderung für die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit

(Pressemitteilung Stadt Duisburg vom 18. Mai 2022)

Für den Zeitraum bis 31. März 2023 wurden jetzt rund 154.000 Euro für zwei Personalstellen bewilligt, die beim Diakoniewerk Duisburg angesiedelt werden. Damit werden eine Immobilienfachkraft für die Wohnraumakquise und eine Fachkraft für soziale Arbeit aus dem Fördertopf finanziert.

„Dieses ‚Kümmerer‘-Team ergänzt unser trägerübergreifendes Hilfesystem der Wohnungslosenhilfe in Duisburg optimal. Dank der eingespielten Zusammenarbeit mit dem Partner Diakoniewerk können wir das Projekt kurzfristig starten“, so Oberbürgermeister Sören Link.

„Die Bekämpfung der Wohnungslosigkeit in Duisburg ist mir ein persönliches Anliegen. Wohnungslosen Menschen in Duisburg soll möglichst schnell der Sprung in ein eigenes Zuhause gelingen, jeder Tag in Wohnungslosigkeit ist für mich einer zu viel“, betont die Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales, Astrid Neese.

Udo Horwat, Geschäftsführer des Diakoniewerkes Duisburg GmbH, freut sich „dass im Rahmen des Projektes auch ein Fokus auf die direkte und nachhaltige Verbesserung der Wohnsituation von anerkannten Flüchtlingen gelegt wird. Die Zusammenarbeit der Immobilienfachkraft mit den Wohnungsgebern und die flankierende soziale Unterstützung der Wohnungslosen vor und nach dem Einzug wird hier der Schlüssel zum Erfolg werden“, ist Horwat überzeugt.

 


 

Generationenwechsel bei der Krisenbegleitung der Ökumenischen TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen

Pressemitteilung www.stadtkirche-duisburg.de, 20.5.2022

Als Rosemarie Schettler 1992 als damals 35-jährige Dipl. Sozialpädagogin und Gestalttherapeutin bei der ökumenischen TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen anfing, hätte die heutige Leiterin der Krisenbegleitung sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass sie dieser Arbeit 30 Jahre lang treu bleiben würde. Und doch ist es so gekommen. Nun ist sie 65 und geht in Rente. Was sie besonders freut: Ihre Nachfolgerin steht nicht nur schon fest, die 32-jährige Suzanne Langendörfer ist auch fast im gleichen Alter wie sie damals war. Es ist also ein wirklicher Generationenwechsel, der sich da bei der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen ankündigt. Und das sei gut so, betont Schettler.

Zu den künftigen Aufgaben von Suzanne Langendörfer gehört unter anderem auch die Krisenbegleitung, in der es in erster Linie um eine langfristigere Begleitung Suizid gefährdeter Menschen im geschützten Raum vertraulicher Gespräche geht. Dass sich katholische und evangelische Kirche gemeinsam ein solches Unterstützungsangebot für Duisburg, Mülheim und Oberhausen bis heute leisten, finden die beiden in Zeiten immer knapperer Kassen nicht selbstverständlich. „Die TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen gehört damit tatsächlich zu den ganz wenigen TelefonSeelsorge-Einrichtungen, die diese so wichtige Präventionsarbeit bereits seit 1986 ohne jede Unterstützung durch Projektgelder finanziert und das auch in Zukunft tun will“, betont Rosemarie Schettler.

Suzanne Langendörfer steht mit 32 Jahren noch ziemlich am Anfang ihres Berufsweges. Eine Anfängerin ist sie deshalb aber keineswegs. Die Diplom-Sozialpädagogin hat bereits einige Jahre in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gearbeitet und zudem vor fünf Jahren eine Weiterbildung zur systemischen Beratung gemacht. Kompetenzen, die sie für ihre neuen Aufgaben gut wird nutzen können. Denn wie schon bei Rosemarie Schettler wird das Arbeitsgebiet auch für Suzanne Langendörfer deutlich mehr umfassen als die Krisenbegleitung. Zu ihren Aufgaben zählt ebenso die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeitenden sowie die Chat-Seelsorge. Ein Angebot das es erst seit einiger Zeit bei der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen gibt, das aber immer häufiger frequentiert wird. Auch hier spielt häufig die Suizid-Prävention eine große Rolle.

Wenn „die Neue“ bei der TelefonSeelsorge nach den vier Wochen der Einarbeitung ab 1. Juni dann alleine die Leitung der Krisenbegleitung und die stellvertretende Leitung der TelefonSeelsorge übernimmt, wird sie von Anfang an gut zu tun haben. So ist sie schon jetzt in einem intensiven Austausch mit dem Leiter der TelefonSeelsorge, Olaf Meier, mit dem sie gemeinsam im August die nächste Ausbildung ehrenamtlicher Telefonseelsorger*innen leiten wird. Schon das Auswahlverfahren fiel in ihre Einarbeitungszeit. „Das erleichtert den Einstieg natürlich enorm“, betont Suzanne Langendörfer. Noch viel wichtiger für einen guten Einstieg ist für sie aber die Erkenntnis: „Hier arbeitet ein hoch motiviertes Team in einem Betriebsklima, wo jedem und jeder mit großer Wertschätzung begegnet wird. Ich freue mich sehr auf diese spannende Arbeit.“

30 Jahre lang war Rosemarie Schettler Leiterin der Krisenbegleitung bei der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen. Als sie anfing, lagen die Suizidzahlen bundesweit bei jährlich bis zu 20 Tausend Fällen. Heute hat sich diese Zahl halbiert, könnte aber bei einer flächendeckenderen Krisenbegleitung noch deutlich geringer sein, findet Rosemarie Schettler. Aus ihrer täglichen Arbeit weiß sie: Suizidgefährdete finden auch heute noch nur sehr schlecht Gesprächspartner. Zu groß ist die Angst davor, als Berater*in mit in die Verantwortung gezogen zu werden, wenn der Absicht dann wirklich Taten folgen. Dabei kann ein Gespräch über die Gedanken, seinem Leben ein Ende setzen zu wollen, tatsächlich bei vielen schon zu einer deutlichen Entlastung führen und den Tunnelblick wieder weiten auf das, was lebenswert ist. „Stellvertretende Hoffnung‘“ nennt Rosemarie Schettler das und betont: „Es geht bei solchen Präventionsgesprächen viel darum, die Ratsuchenden dabei zu unterstützen, ihr Blickfeld zu weiten und sich ihrer eigenen Ressourcen bewusst zu werden.“

Kontaktdaten TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen
Notrufnummern 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
Krisenbegleitung (0203) 2951-3333
Mail- und Chatseelsorge www.telefonseelsorge-duisburg.de

 


 

„Celikatessen“ in der Wanheimer Kirche
Entdeckungsreise durch die stilistische Vielfalt klassischer Musik

20.5.2022

Nach der Corona-Pause knüpft die Evangelische Gemeinde Wanheim wieder an die beliebte Tradition an, jeweils am letzten Sonntag des Monats unter der Überschrift „KUNST LIEBT KIRCHE – KIRCHE LIEBT KUNST“ zu Musik, Lesungen, Kabarett und viel Spaß und Freude einzuladen. Am Sonntag, 29. Mai 2022 um 17 Uhr geht es in diesem Sinne wieder los in der Kirche Wanheim, Wanheimer Straße 667: Annemieke Schwarzenegger und Bernhard Bücker sind wieder zu Gast und werden unter dem Titel „Cellikatessen – Klangzauber“ Cello und Klavier gekonnt erklingen lassen. Es gibt prickelnde Kabinettstückchen, von leichter, edler Klassik bis zu beliebten, populären Melodien. So sind Werke von Vivaldi zu hören, aber auch Stücke der „Wiener Dreigestirns“: eine spritzige, brillante Sonate des noch jungen Beethoven, berührende, sakrale Klänge von Mozart und ein pfiffiges Divertimento von Joseph Haydn. Dazu Fetziges und Gefühlvolles aus Russland und Frankreich. Das Organisationsteam der Gemeinde freut sich eine große Programmvielfalt mit köstlichen musikalischen Leckerbissen und lädt herzlich dazu ein. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

„Glänzende Aussichten“ in der Salvatorkirche
Ausstellung mit Karikaturen richtet Blick auf die Herausforderungen der Zeit

20.5.2022

In der Duisburger Salvatorkirche ist vom 29. Mai bis zum 25. Juni 2022 eine vom katholischen Hilfswerk MISEREOR zusammengestellte Karikaturen-Ausstellung zu sehen. „Glänzende Aussichten“ – so der Titel – umfasst 99 Karikaturen zu Themen wie Lebensstil, Konsum, Klimawandel und Gerechtigkeit. Dabei wagen 40 Karikaturistinnen und Karikaturisten einen überraschend anderen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit. „Der erste Blick mag zum Schmunzeln anregen, aber mit dem zweiten Blick wird die Hintergründigkeit deutlich, die unser eigenes Handeln und Tun in den Kontext der Veränderungen stellt“ sagt Martin Winterberg, Pfarrer an der Salvatorkirche, der die Ausstellung gemeinsam mit Martin Schaper, dem Leiter der Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in die Stadt geholt hat.
Die Ausstellungseröffnung erfolgt am 29. Juni 2022 im Rahmen des Gottesdienstes um 10 Uhr, Pfarrer Winterberg wird in seiner Predigt Gedanken zur Ausstellung aufnehmen: „Das Schmunzeln stärkt die Tatkraft und somit die Bereitschaft einen neuen Weg einzuschlagen. Das muss bei jedem einzelnen Menschen im Kleinen beginnen, damit es im Großen des gesamtgesellschaftlichen Lebens gelingen kann. Genau dazu möchte diese Ausstellung anregen und reiht sich damit in den konziliaren Prozess von ´Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung´ ein, den sich die weltweit agierenden christlichen Kirchen verschrieben haben.“
Die Ausstellung kann – auch von Gruppen – während der Öffnungszeiten der Duisburger Stadtkirche (dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr, sonntags nach dem Gottesdienst bis 13 Uhr) besichtigt werden. Ein kleiner Katalog mit einem Großteil der Karikaturen kann in der Kirche erworben werden. Infos zur Salvatorkirche gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Elf Musikerinnen und Musiker mit Ehrentitel ausgezeichnet
Neue Kirchenmusikdirektorinnen und -direktoren erhielten ihre Urkunden

Pressemitteilung 19.5.2022, www.ekir.de

Düsseldorf (19. Mai 2022). Elf Kirchenmusikerinnen und -musiker sind heute Vormittag mit dem Ehrentitel „Kirchenmusikdirektorin“ bzw. „Kirchenmusikdirektor“ ausgezeichnet worden. Vizepräsident Dr. Johann Weusmann überreichte den Ausgezeichneten im Haus der Landeskirche in Düsseldorf die entsprechenden Urkunden.

Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern auf A- oder B-Kirchenmusikstellen kann für überragende Leistungen und eine überregionale Wirksamkeit auf kirchenmusikalischem Gebiet durch die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland der Titel „Kirchenmusikdirektorin“ oder „Kirchenmusikdirektor“ verliehen werden. Vizepräsident Dr. Johann Weusmann würdigte im Beisein von Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek die Verdienste der neuen Titelträgerinnen und -träger: Neben künstlerisch herausragenden Leistungen hätten die Musikerinnen und Musiker vielfach auch durch Kompositionen, CD-Produktionen, Ensemblearbeit, Unterrichtstätigkeiten und Kirchenmusikprojekte besondere Akzente gesetzt.

Die elf neuen Kirchenmusikdirektorinnen und -direktoren im Überblick:

  • Wolfgang Abendroth (Johanneskirche Düsseldorf), Kreiskantor des Kirchenkreises Düsseldorf;
  • Georg Hage (Kirchengemeinde Aachen);
  • Susanne Hiekel (Kirchengemeinde Düsseldorf-Kaiserswerth);
  • Stefan Horz (Kreuzkirche Bonn);
  • Stephan Peller (Auferstehungskirche Essen-Holsterhausen);
  • Michael Porr (Kirchengemeinde (Leverkusen-)Opladen)
  • Ulrich Seibert (Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken);
  • Ansgar Schlei (Kantor am Willibrordi-Dom Wesel), Kreiskantor im Kirchenkreis Wesel;
  • Stephanie Schlüter (Kirchengemeinde Solingen-Dorp), Kreiskantorin im Kirchenkreis Solingen;
  • Marcus Strümpe (Salvatorkirche Duisburg), Kreiskantor des Kirchenkreises Duisburg;
  • Stefanie Westerteicher (Kirchengemeinde Essen-Altstadt).

Stichwort: Kirchenmusik

Seit der Reformation hat die Musik in der evangelischen Kirche einen besonderen Stellenwert. Fast 40.000 Menschen wirken in der rheinischen Kirche in einem Chor oder Instrumentalensemble mit. Einen ebenso unverzichtbaren Anteil an der kirchenmusikalischen Verkündigung haben die Posaunenchöre. Allein dem Rheinischen Posaunenwerk gehören knapp 200 Posaunenchöre mit etwa 2000 Mitgliedern an.

 


 

„Wann reißt der Himmel auf?“
Evangelischer Open Air Gottesdienst an Christi Himmelfahrt im Biegerpark

(19.5.2022)

Traditionell laden die Evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden an Christi Himmelfahrt zu einem gemeinsamen Gottesdienst in den Biegerpark ein. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause kann der Gottesdienst nun wieder unter freiem Himmel gefeiert werden. Unter dem Motto „Wann reißt der Himmel auf?“ predigt Pfarrerin Ute Sawatzki nicht nur zur bekannten Himmelfahrtsgeschichte. Pfarrerin Sara Randow wird den Gottesdienst ebenfalls liturgisch mitgestalten. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von den Blechbläser*innen der Gemeinden Großenbaum-Rahm und Trinitatis unter Leitung von Wolfgang Beckmann. Außerdem wird Pop-Kantor Daniel Drückes einige Stücke am Klavier beitragen. Der Open Air Gottesdienst beginnt am Himmelfahrtstag, 26. Mai 2022 um 10.30 Uhr auf der Wiese am Biergarten Biegerpark.

 


 

Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“

(19.5.2022)

Auch in diesem Jahr finden wieder die traditionellen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf statt, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September. Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden von mehreren evangelischen Gemeinden im Wechsel verantwortet. Den Auftaktgottesdienst gibt es aber schon an Christi Himmelfahrt, am 26. Mai 2022 um 10 Uhr, es predigt Pfarrer Martin Hoffmann. Am Pfingstsonntag, 5. Juni um 10 Uhr gibt es auf dem Kammerberg gleich den nächsten Waldgottesdienst. Es predigt Pfarrer Rainer Gertzen und für die Musik sorgt – wie bei allen Waldgottesdiensten – der Posaunenchor aus Neudorf.

 


 

Open-Air-Gottesdienst an Himmelfahrt an der Markuskirche am Ostacker

(19.5.2022)

Die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck feierte zu Christi Himmelfahrtstag erstmals 2021 einen Open-Air-Gottesdienst hinter der Markuskirche auf dem Ostacker. Der Grund waren damals die Corona-Beschränkungen, die einen größeren Taufgottesdienst mit mehreren Kindern gar nicht möglich sein ließen. Die gute Erfahrung mit diesem Gottesdienst unter Gottes freiem Himmel ermutigte die Verantwortlichen, in diesem Jahr den Gottesdienst am 26. Mai „einfach so“ wieder draußen zu feiern. Auf einen strahlend blauen Himmel hoffen auch Familien, denn vor der Markuskirche werden ein Säugling und ein Konfirmand getauft. Der Jugendliche wird sich deshalb wahrscheinlich später in besonderer Weise an ihre Taufe erinnern können.

Der Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt wird am 26. Mai 2022 um 11 Uhr mit Pfarrer i.R. Wolfgang Tereick vor dem blauen Pavillon auf der Wiese hinter der Markuskirche, Ostackerweg 75, gefeiert. Musik kommt vom Keyboard, das von der Gemeinde-Organistin Jiyoung Kim meisterhaft gespielt wird. Anders als im vergangenen Jahr darf die Gemeinde diesmal auch selbst mitsingen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.

 


 

Kinderbibeltag in Wanheim

(19.5.2022)

Gemeinsam spielen, erzählen, singen, kochen und spannende biblische Geschichten gibt es am Samstag, 28. Mai 2022 beim Kinderbibeltag der Evangelischen Gemeinde Wanheim. Treffpunkt von 14 bis 17 Uhr ist das Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45. Es geht diesmal natürlich um Pfingsten, den Geburtstag der Kirche. Mädchen und Jungen im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren sind herzlich eingeladen; der Kinderbibeltag ist kostenfrei. Fragen vorab beantwortet Jugendleiterin Kathrin Rosengart (E-Mail: kathrin.rosengart@ekir.de, Telefon 0203 / 702008). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Kleine Musicalstars auf der großen Bühne
Kindermusical „Zachäus“ wird gleich zwei Mal aufgeführt

(17.5.2022)

Gundula Heller und Claudia Becker sind in der Evangelischen Gemeinde Duisburg Obermeiderich seit vielen Jahren ein eingespieltes Team, wenn es um die Gestaltung von Kindermusicals geht. Zusammen bringen sie in diesem Jahr endlich wieder ein neues Stück auf die Bühne. Kantorin Heller hat in den vergangenen Wochen mit dem Kinderchor und Solist*innen die Lieder einstudiert, Regisseurin Becker die Spielszenen. Diesmal geht es um die Geschichte des Zöllners Zachäus und seine Begegnung mit Jesus. Die verändert sein ganzes Leben. Das Musical wurde von Ruthild Wilson geschrieben und erzählt die Geschichte mit poppigen und swingenden Songs. Die Kinder, die von einigen erwachsenen Chorsängerinnen unterstützt werden, bekommen musikalische Begleitung einer vierköpfigen Band um Pop-Kantor Daniel Drückes. Auch für beste technische Unterstützung ist durch Johannes Eumann gesorgt.

Das Musical „Zachäus“ wird aufgeführt am Sonntag, 22. Mai 2022 um 11 Uhr im Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße, 27-29. Der Eintritt ist frei. Eine weitere Aufführung wird es am Sonntag, 12. Juni 2022 um 17 Uhr geben, dann im Evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz in Wanheimerort.

 


 

Festival-Feeling in Duisburg Meiderich
30 Jugendliche führen neue TEN SING Show auf

(17.5.2022)

Endlich wieder laufen die Vorbereitungen für die nächste große Show von TEN SING Duisburg, und zwar auf Hochtouren. Denn am Freitag, 27. und Samstag, 28. Mai 2022 soll es jeweils ab 19 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Mittelmeiderich, Auf dem Damm 6, soll es besonderes „Festivalfeeling“ geben. Dafür haben über 30 Jugendliche wieder die Köpfe rauchen lassen, sich dieses Show-Thema überlegt, proben, was die Bühnenbretter, die Tanzschuhe, die Trommeln, Notenständer, Lötkolben und was nicht alles hergeben, um wieder ein faszinierendes, selbst erarbeitetes Programm zu präsentieren. Untertitel der Show wird sein „Du siehst durchaus durch aus“. Wer neugierig ist, darf sich auf einen spannenden Gang durch unterschiedliche Rock-Pop-Rap-Indie-Folk-Festivals freuen. Weitere Informationen gibt auch gerne Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt (0203 43 79 88), bei dem auch Karten im Vorverkauf (8,-€, ermäßigt 6,-€) reserviert werden können. Karten kosten an der Abendkasse 9 Euro.

TEN SING bedeutet „Teenager singen“ und steht für ein Konzept von kirchlicher Jugendarbeit, das im norwegischen CVJM entwickelt wurde. Eine TEN SING-Gruppe arbeitet ungefähr ein Jahr auf ein Konzert hin. Dort sind die unterschiedlichsten Elemente enthalten, für die es einzelne Workshops gibt. Alle Workshops bilden zusammen den sogenannten Großchor. Mitmachen können in einer TEN SING-Gruppe alle, die zwischen 14 und 19 Jahren alt ist. Die Show jedoch ist nur das Ergebnis, welches präsentiert wird. Im Vordergrund stehen die Gemeinschaft, gemeinsame Aktionen, der Spaß an der Sache und Jesus Christus. Deutschlandweit existieren mittlerweile etwa 130 TEN SING-Gruppen mit insgesamt ca. 5000 begeisterten TEN SINGern.

 


 

Alternative Hafenrundfahrt wieder voll auf Kurs

(17.5.2022)

Nach großem Zuspruch in den letzten Jahren und der Pause in 2020 und 2021 gibt es jetzt gleich zwei Mal die Gelegenheit, die unterschiedlichen Seiten des Duisburger Hafens auf kritisch-informative Weise kurzweilig und begleitet von passender Akkordeonmusik und den Liedern von Hochfeldern Marktsängern kennen zu lernen. Die „Alternativen Hafenrundfahrten“ starten am 23. Juni und am 1. Juli jeweils um 18.30 Uhr ab Schifferbörse in Ruhrort.

Der Duisburger Hafen stellt insbesondere für den Industriestandort Duisburg einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels in der Region. Gleichzeitig verpflichtet die Auszeichnung Duisburgs als „Fairtrade-Town“ dazu, auch die Schattenseiten zu benennen und für ein verstärktes Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen zu werben. Interessierte können durch die alternativen Hafenrundfahrten das Spannungsfeld der vielfältigen Aktivitäten im größten Binnenhafen Europas aus verschiedenen Blickwinkeln erleben. Zu den Themen gehören: Container-Schifffahrt, geplantes klimaneutrale Gateway-Terminal, Maritime Seidenstraße, Logistik und Verkehr, Recycling, Weltreise einer Jeans, Bio und Fair in Duisburg und vieles mehr. Neben vielen Infos dürfen sich die Mitfahrenden an Bord des Fahrgastschiffes „Rheinfels“ auch auf ein Rahmenprogramm freuen, denn es gibt Livemusik vom Akkordeon und von Hochfelder Marktsängerinnen und Marktsänger.

Karten für die jeweils zweistündige Fahrt kosten je 18.50 Euro und können bei Martin Schaper, dem Leiter der Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg reserviert werden (drittewel@aol.com). Er koordiniert die Alternative Hafenrundfahrt zusammen mit den Co-Veranstaltern (Bürgerinitiative Saubere Luft e.V., Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales, Exile Kulturkoordination e.V., „Laboratorium“ der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel, Oikocredit Regionalgruppe Duisburg und Umweltgruppe West.

 


 

Pfarrer Dirk Sawatzki am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(16.5.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 23. Mai 2022 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz, Wedau, Bissingehim), besetzt. Am 30. Mai ist zur gleichen Uhrzeit Pfarrer Sören Asmus am Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

 


 

Stellungnahme des Duisburger Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage: Ukraine-Flüchtlinge in ganz Duisburg heimisch machen

(16.5.2022)

Die Zuwanderung von mehreren Tausend Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine bedeutet eine neue große Aufgabe für die gesamte Stadt Duisburg. In dieser Situation fordert das Duisburger Bündnis für Toleranz & Zivilcourage eine gute Organisation der Unterbringung im gesamten Stadtgebiet. Bündnis-Sprecher Rainer Bischoff erklärt: „In allen Bezirken unserer Stadt wird preisgünstiger Wohnraum gebraucht. Zentrale Orte für die Erstaufnahme und -versorgung, die derzeit im Norden der Stadt aufgebaut wurden, sind gut und nötig. Aber die Weiterleitung der geflüchteten Menschen muss breit angelegt werden, weshalb es neben dem Norden auch dringend Wohnmöglichkeiten in Mitte, im Süden und Westen geben muss.“

Außerdem appelliert das Bündnis noch einmal eindringlich an alle Duisburger, sich auch weiterhin engagiert zum Beispiel als Wohnungs- oder Familienpaten für die Geflüchteten einzusetzen. Nur so könne es gelingen, stadtweit möglichst vielen Geflüchteten ganz persönliche Hilfe und Unterstützung etwa beim Umgang mit Behörden oder bei der Wohnungssuche und -einrichtung bieten zu können. „Diese Aufgabe kann nicht nur von den Engagierten aus dem Duisburger Norden geschultert werden, hier sind alle gefragt. Auch das ist Zivilcourage“, mahnt der Bündnissprecher und erinnert daran: „Zeltstädte sind keine Dauerlösung und privater Wohnraum sollte in ganz Duisburg genutzt werden können.“

Deshalb appelliert das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage an die Vermieter in allen sieben Stadtbezirken, preisgünstige Wohnungen anzubieten. Damit seien auch für die Eingliederung der Menschen bessere Voraussetzungen gegeben als bei einer Häufung in wenigen Stadtbezirken, heißt es in dem Zusammenschluss von rund 20 Institutionen aus allen gesellschaftlichen Bereichen.

Pressemitteilung vom 16.5.2022, https://www.toleranz-zivilcourage-duisburg.de/, der Evangelische Kirchenkreis Duisburg ist Mitglied des Bündnisses

 


 

Vortrag über rechte Christen

(16.5.2022)

Pfarrer Sören Asmus will mit seiner Arbeit im Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg Begegnung fördern und diskutiert dabei gerne theologische, interkulturelle und ethische Fragen. Dazu lädt er auch bei seinen Vorträgen ein, die er in diesem Jahr im Evangelischen Bildungswerk Duisburg anbietet. Spannend ist auch das Thema zum nächsten Vortrag der Reihe: Am 24. Mai spricht der Pfarrer im Duisserner Haus der Familie, Hinter der Kirche 34, um 18 Uhr über Rechtsextreme und populistische Meinungen und Stimmungen unter Christinnen und Christen. Dabei nennt er Beispiele und erörtert, inwieweit Gläubige von „den Rechten“ benutzt werden und Kirchen unterwandert werden. Schließlich fragt er, wie solche Positionen zum christlichen Glauben passen, „der sich an alle richtet“, und wie damit umzugehen ist. Anmeldungen sind über die Internetseite des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg möglich. Dort gibt es auch Info zu weiteren Vorträgen des Pfarrers. Interessierte können für Rückfragen direkt Kontakt mit Pfarrer Sören Asmus aufnehmen (Tel.: 0203 29513104; E-Mail soeren.asmus@kirche-duisburg.de).

 


 

Vom Duisburger Rheinorange nach Krefeld und weiter Düsseldorf
Staffelstab mit christlichen Friedenswünschen weiter auf dem Weg nach Karlsruhe

(16.5.2022)

Am letzten Samstag, 14. Mai schickten Christinnen und Christen bei der Ruhrmündung am Rheinorange einen Staffelstab, der seit Anfang Mai im Rahmen einer Pilgerstafette auf dem Weg nach Karlsruhe ist, weiter zur nächsten Etappe nach Krefeld. Nach der ökumenischen Andacht von Superintendent Dr. Christoph Urban wurde der Staffelstab mit zusätzlichen Duisburger Segenswünschen zur katholischen Kirche St. Matthias Hohenbudberg gebracht. Nach einem Gottesdienst kamen die Botschaften am gleichen Tag noch in Düsseldorf an. Letztes Ziel der Reise der vom Arbeitskreis Christlicher Kirchen NRW (ACK NRW) organisierten Aktion ist Karlsruhe. Dort wird im August der Staffelstab – gefüllt mit Gebeten, Segenstexten und Friedensbotschaften – der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der christlichen Kirchen, in dem über 130 christliche Kirchen aus aller Welt vertreten sind, überreicht.

In der Andacht ging es um Psalm 104. Hier die Ansprache von Superintendent Dr. Urban (es gilt das gesprochene Wort):

<<Wir stehen am Wasser, an zwei Flüssen, die zusammenkommen. Aufbrechen wollen Sie, den Rhein entlang, auf dem Weg zur Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen nach Karlsruhe. Auf diesem Weg leitet uns das Wasser, leitet uns der Fluß. Der Rhein ist uns so vieles: Erholungsgebiet für die Anwohner, Wasserstraße für die Wirtschaft, Lebensraum für Pflanzen und Tiere… Vor allem aber ist der Fluß eben Teil von Gottes Schöpfung. Und der Blick auf die Natur als Gottes Schöpfung macht uns dankbar und erinnert uns an unsere Verantwortung.

Der 104 Psalm ist ein langer Psalm, den zu beten einem diese Dankbarkeit vor Augen führt. Alles um uns herum kommt von Gott und steht in einer Beziehung zu ihm Und alles dient dem Leben, macht das Leben schön. Die Verse 10 — 16 sind dafür ein schönes Beispiel.

Das ist der Blick auf die Schöpfung: Er fragt nicht, wie etwas beschaffen ist und wie es sich nutzen lässt, sondern stellt fest, wie das Leben reich und schön wird durch Wasser, Regen, Pflanzen und Tiere. Und natürlich erlaubt die Schöpfung auch den Menschen reiche Frucht anzubauen und das Leben zu genießen. Und die Antwort, die die Menschen darauf geben, ist Dankbarkeit, ist Freude.

Was in diesem Schöpferlob fehlt ist jede Vorstellung davon, dass es den Menschen je möglich sein könnte, diese Vielfalt und Lebensfülle zu zerstören. Doch die Zedern des Libanon wurden bereits in der Antike abgeholzt. Die Bäche und Ströme bringen heute Abwasser und Gifte mit sich, sodass sie zum Trinken und Erfrischen aufbereitet werden müssen. Viele von Ihnen versiegen überall auf der Welt als Folge des Klimawandels. Auch bei uns bringen die Äcker nicht mehr die reiche Frucht, weil das Wasser von oben fehlt.

Das ist die Verantwortung, die die Wahrnehmung der Natur als Gottes Schöpfung mit sich bringt. G0tt schuf die Welt, damit sie voller Leben sei. Das ist das Wesen der Schöpfung: Es gibt die Welt, damit sie voll Leben sei, damit wir leben können und uns freuen. Bewahrung der Schöpfung heißt daher nicht anderes, als das Geschenk des Lebens annehmen und weitergeben. Unsere Verantwortung wäre als nur, das Leben nicht zu zerstören. Dieser Verantwortung werden wir nicht gerecht.

So wollen wir uns auf den Weg machen: Auf den Weg nach Karlsruhe, auf dem Weg zur Liebe Christi, die die Welt bewegt, versöhnt und eint. Auf den Weg zur Bewahrung der Schöpfung, dem Weg der Bewahrung und Freude an der Schöpfung in unserem Alltag. Auf den Weg der Gerechtigkeit und des Friedens, der uns zu denen führt, die unserer Hilfe bedürfen. Gott segne uns auf all diesen Wegen.>>

 


 

Himmelschreiendes vom Niederrhein im Ruhrorter Mercator-Buchladen
Musikalische Lesung von und mit Okko Herlyn und Heike Kehl

(16.5.2022)

Okko Herlyn, der ehemalige Wanheimer Gemeindepfarrer und Theologieprofessor an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, ist seit vielen Jahren auch als Kabarettist und Kleinkünstler bekannt, auch durch seine Kultkolumne „HÖRNSEMA“. Diese gibt es jetzt auch als Buch, das er zusammen mit Chansonsängerin Heike Kehl und viel himmelschreiendem vom Niederrhein am Freitag, 20. Mai 2022 um 19 Uhr im Ruhrorter Mercator-Buchladen, Bergiusstr. 18-20, in einer musikalischen Lesung vorstellt. „HÖRNSEMA“ lebt aus einer fast schon schmerzhaft genauen Wahrnehmung von Menschen in der niederrheinischen Provinz, meist mitten auf der gefährlichen Grenze zwischen Gemütvollem und Abgründigem – mal mehr ironisch gebrochen, mal mehr poetisch versponnen, mal hart neben der Stammtischkante. Es geht um den täglichen Kleinkram, absurde Marotten und milieubedingte Zwangsneurosen – kurz um alles, was so zum niederrheinischen Himmel schreit. „Publik-Forum“ nannte Okko Herlyn „einen begnadeten Nachfahren des großen Hanns Dieter Hüsch.“  Der Eintritt kostet zehn Euro, Kartenbestellungen sind unter www.mercator-verlag.de oder 0203/34682521 möglich.

 


 

Pfarrerin Esther Immer am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(16.5.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 20. Mai 2022 heißt Pfarrerin Esther Immer Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Musik verbindet Menschen

(15.5.2022)

Am Samstag hatte Duisburg einen besonderen Gast: Seth Sululu hat mit ca. 20 begeisterten Teilnehmenden im Wanheimeorter Gemeindehaus Vogelsangplatz  Lieder aus seiner Heimat Tansania gesungen. Dass Musik die Menschen verbindet, zeigte sich auch darin, dass die Sprachbarriere (der Workshop fand auf Englisch statt) schon nach wenigen Minuten kein Problem mehr darstellte. „Es ist egal, woher wir kommen, ob ich vielleicht etwas dunklere Haut habe als ihr – was uns verbindet ist Jesus und unser Glaube“ sagte Kirchenmusiker Seth Sululu bei der Begrüßung. „Das war so gut und hat einfach nur Spaß gemacht!“ bescheinigte eine Teilnehmerin am Ende des Workshops. Seth Sululu ist aktuell für sechs Wochen zu Gast in Deutschland, wo er neben Workshops in Gemeinden auch Vorlesungen an der Evangelischen Pop-Akademie der Hochschule für Kirchenmusik in Witten hält. Pop-Kantor Daniel Drückes hatte ihn für den Evangelischen Kirchenkreis Duisburg zusammen mit der Vereinten Evangelische Mission (VEM) nach Duisburg eingeladen.

 


 

Christophoruswerk Duisburg: Friedensbanner abgerissen

(15.5.2022)

Kurz nach Beginn des Angriffskrieges Rußlands gegen die Ukraine hängte das Evangelische Christophoruswerk ein Banner als Zeichen und Aufruf für Frieden und Solidarität an die Einfahrt zu seinem Gelände in Meiderich. Dreimal wurde dieses Banner bisher mutwillig abgerissen und zerstört. Das Evangelische Christophoruswerk erneuert es immer wieder, weil es zu seiner Überzeugung steht, dass Frieden nicht erst an Landesgrenzen beginnt. Frieden muss auch im Kleinen und bis ins private Umfeld immer wieder bewusst erarbeitet werden – durch Offenheit für die Auseinandersetzung mit konträren Meinungen, durch Gespräche und den Willen zum friedlichen Mit- oder Nebeneinander. Deshalb steht auf dem Banner das Bibelwort „Suche Frieden und jage ihm nach.“ Was im Kleinen beginnt, kann große Kreise ziehen.

Pressemitteilung www.cwdu.de, 13.5.2022

 


 

Ökumenische  Segensfeier für Familien mit Babys

(13.5.2022)

„Willkommen im Leben, kleiner Segen“ ist das Motto besonderer ökumenischer Segensfeiern für Familien mit Babys, zu denen die katholische und evangelische Kirche am 22. Mai erneut einladen. Die Feier um 15 Uhr soll wieder – sofern das Wetter mitspielt – auf dem Vorplatz der St. Joseph-Kirche an der Rennerstraße in Alt-Hamborn durchgeführt werden. Bei schlechtem Wetter wird alles in die Kirche verlegt. Eingeladen sind Eltern, egal welcher Konfession oder Religion sie angehören, mit ihren Neugeborenen (bis zu einem Jahr) sowie deren Geschwisterkindern. Auch Oma und Opa können mit dabei sein.

Eine Segensfeier für Babys ist keine Taufe und will es auch gar nicht sein. Hierzu erklärt Sr. Mariotte aus dem Vorbereitungsteam: „Unabhängig davon, ob sich Eltern für die Taufe entscheiden oder damit noch warten wollen, ihr Kind ist von Beginn an Gottes geliebtes Kind und steht unter Gottes Segen. Das wollen wir den Babys, seinen Eltern, Großeltern und den Geschwistern mit unserer Segensfeier zusagen. Und wir wollen in Gemeinschaft mit anderen jungen Familien das neue Leben und die glückliche Geburt feiern.“

Die Familien erwartet eine stimmungsvolle halbe Stunde mit kindgerechter Musik, die mit einem persönlichen Segen für jede Familie durch Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Vorbereitungsteam endet. Im Mittelpunkt der Feier soll die Erkenntnis stehen, wie wunderbar und einzigartig jedes Kind und alles ist, was Gott geschaffen hat.

Eine Anmeldung mit Angabe der zu erwartenden Anzahl der jeweiligen Familienmitglieder per E-Mail an duisburg@segenfuerbabys.de wird dringend empfohlen. Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen und zusätzlich Maskenpflicht.

Pressemitteilung Katholische Stadtkirche Duisburg; Zusatzinfo: Die Segensfeier für Familien mit Babys ist ein Gemeinschaftsprojekt der katholischen Pfarreien und evangelischen Gemeinden aus dem Bezirk Hamborn, aus Meiderich und Duisburg Mitte sowie der KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung und dem Evangelischen Bildungswerk. Die nächsten Segensfeiern sind für den 4. und 25. September in der Lutherkirche, Wittenberger Straße geplant.

 


 

„Mit Geduld und Spucke“ ist Thema beim Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich

(13.5.2022)

Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am Sonntag, 22. Mai 2022 um 18 Uhr um das Thema „Mit Geduld und Spucke“. Der Ausdruck „Mit Geduld und Spucke“ geht auf ein Alltagsgeschehen zurück, nämlich dem Einfädeln des Fadens in die Öse der Nadel. Und die Beobachtung, mit Spucke geht es wohl besser. Um dieses Bild geht es auch im Gottesdienst, denn Geduld ist eine Eigenschaft, die den Menschen manchmal viel abverlangt. Letztendlich geht es auch um die Frage, was Geduld im Blick auf Gott und das Leben als Christinnen und Christen bedeutet. Und auch was in diesem Vergleich die Spucke sein kann, ist im Durchblicke-Gottesdienst zu erfahren. Übrigens: Im Gottesdienst gibt es wieder viel Musik und es wird ein Kind getauft und nach dem Gottesdienst gibt es wieder Essen und Getränke in gemütlicher Runde. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter https://www.obermeiderich.de/durchblicke.

 


 

Duisburger Stadtarchiv stellt Kirchen- und Adressbücher online zur Verfügung

(12.5.2022)

Für das Förderprogramm „WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur“ des Deutschen Bibliotheksver-bandes hat das Stadtarchiv Duisburg seine Kirchen- und Adressbücher digitalisieren lassen. Damit steht nun eine vor allem für die Familienforschung bedeutende Quellengattung online zur freien Nutzung zur Verfügung.
In der Zeit vor der Einführung des staatlichen Personenstandwesens in Preußen im Jahr 1874 wurden Taufen, Eheschließungen und Bestattungen in den jeweiligen Kirchengemeinden dokumentiert. Dem Stadtarchiv liegen Kopien dieser sogenannten Kirchenbücher für alle sich im heutigen Stadtgebiet befindlichen Gemeinden beinahe lückenlos vor. Analoge Ausdrucke der Kirchenbuchkopien konnten Besucherinnen und Besucher bislang nur während der Öffnungszeiten des Archivs einsehen. Nach der vollumfänglichen Digitalisierung stehen nunmehr 527 Kirchenbücher einer interessierten Öffentlichkeit online auf dem Portal „Archive in Nordrhein-Westfalen“ unter dem Link https://www.archive.nrw.de/stadtarchiv-duisburg/familienforschung zur Verfügung und können kostenfrei und bequem von zu Hause genutzt werden.

Für dasselbe Projekt wurden auch 74 Duisburger Adressbücher digitalisiert und sind ab sofort auf dem Archivportal unter dem Link https://www.archive.nrw.de/stadtarchiv-duisburg/duisburger-adressbuecher abrufbar. Sie decken einen Zeitraum von 1833 bis 1999 ab. Anhand einer Recherche in den Adressbüchern kann nachvollzogen werden, bis wann einzelne Personen – in der Regel die männlichen Haushaltsvorstände – im Stadtgebiet gewohnt haben. Außerdem liefern die in den Adressbüchern enthaltenen Straßen- oder Firmenverzeichnisse Einblicke in die infra-strukturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Stadt.

Pressemittteilung Stadt Duisburg vom 11.5.2022

 


 

Auf Wanderschaft mit Pfarrerin und Jugendleitung

(12.5.2022)

Pfarrerin Sara Randow und Jugendleiterin Isa Dvorak aus der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis laden junge Erwachsene ein, mit ihnen auf Wanderschaft zu gehen und dabei in der Natur den Kopf durchzulüften, den geistigen Akku aufzuladen, neue Leute kennenzulernen. Los geht es am 22. Mai um 10.30 Uhr mit dem Frühsport für die Seele im Gottesdienst in der Wedauer Kirche, Am See 8. Nach der Predigt von Sara Randow und der passenden Musik des Posaunenchors starten dann alle seelisch aufgewärmt – auch die Langschläferinnen und Langschläfer, die es nicht zum Gottesdienst schaffen – von dort aus um 11.30 Uhr in den nahegelegenen Uhlenhorst. Der Wald hat auf zwölf Kilometern einiges zu bieten: das Forsthaus mit vielen unterschiedlichen Tieren, der Meditationsplatz mit seinen schönen Bänken, der Heilige Brunnen oder das Wildschweingehege mit seinen bis dahin vielleicht neuen Frischlingen. Fürs Mitmachen sollten alle mindestens 16 Jahre alt sein, wanderfeste Schuhe und Kleidung sowie ein Rucksack mitbringen. Ein kleines vegetarisches Lunchpaket und Wasser gibt es kostenfrei vor Ort. Anmeldungen vorab über www.arlberger.de/wanderlust sind erforderlich. Rückfragen beantworten Sara Randow (Tel. 0208 / 45 79 11 39, sara.randow@ekir.de) und Isa Dvorak (Tel. 0203 / 70 36 70, isa.dvorak@arlberger.de) gerne. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(10.5.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 16. Mai 2022 von Monika Gebhardt, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, besetzt.

 


 

Bibelgespräch im Duisburger Süden

(10.5.2022)

Bei den Bibelgesprächen in der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd geht es in diesem Jahr um ein Thema das im Trend liegt: Säen und Pflanzen. Allerdings braucht man keinen grünen Daumen, sondern Interesse am Austausch über biblische Texte. So geht es am Mittwoch, 18. Mai 2022 um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103 a, um „Die Gärten im himmlischen Jerusalem“ (Offenbarung 22,lfj). Interessierte sind herzlich willkommen. Mehr Infos hat Pfarrer Rainer Kaspers (0203 – 7297702, rainer.kaspers@ekir.de), mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

„Was macht einen Engel aus?“
Bewegender Gottesdienst zu „Engelbegnungen“

(9.5.2022)

„Was macht einen Engel eigentlich aus? Was ist für mich, für Sie ein Engel?“ Mit diesen Fragen starteten christliche und muslimische Frauen der Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ am vergangenen Mittwoch, 4. Mai in einen sehr ungewöhnlichen interreligiösen Gottesdienst in der evangelischen Friedenskirche in Duisburg Hamborn. Es ging um „Engelbegnungen“ und um ganz persönliche Erfahrungen, wie wohltuend die Vorstellung sein kann, „dass da etwas oder jemand ist, der oder das an meiner Seite steht, mit mir Freude teilt, aber auch Schmerz und Leid“, hieß es schon in der Einführung.

Besonders berührend war ein Predigtimpuls, in dem eine der Frauen sehr eindrücklich vom Tod ihres Enkelkindes erzählte und betonte, bei aller Trauer sehr dankbar dafür zu sein, sich seitdem von diesem kleinen Engel oder Stern begleitet und beschützt fühlen zu können. Ebenfalls sehr eindrücklich war auch der Schlusssegen, der einmal mehr zeigte, dass der Glaube an Engel immer auch Trostspender bei den alltäglichen Herausforderungen des Lebens sein kann. Dort hieß es wörtlich:

„Sei uns ein Engel, wenn uns die politischen Nachrichten ängstigen und ärgern, … wenn der Streit in der Familie nicht aufhört, weil jeder seine Position nicht aufgeben will, … wenn wir Schmerzen haben, … wenn wir uns von Freunden und Freundinnen nicht verstanden fühlen, … den wir spüren, der zu uns steht in allen Lebenslagen zu jeder Zeit.“

Text: Eva Wieczorel-Traut, Katholische Stadtkirche Duisburg

 


 

Auf dem Weg nach Karlsruhe: Friedensbotschaften machen Zwischenstopp in Duisburg
Ökumenischer Gottesdienst mit Radpilgern aus dem Ruhrgebiet und vom Niederrhein

(9.5.2022)

Gestern gab es ein buntes Bild in der Duisburger Salvatorkirche, denn Menschen aus Emmerich, Bottrop, Mülheim und anderen Städten kamen in dem Gotteshaus zusammen und die Mehrheit trug Sportkleidung und hatte etliche Kilometer hinter sich. Doch ob Radlerhose, Talar oder Sonntagsanzug – in dem Gottesdienst einte alle Christinnen und Christen die Hoffnung und der Trost durch den Glauben an Gott, und der Wunsch nach Frieden. Diese Botschaft brachten schon die Radelnden vom Niederrhein und aus dem Ruhrgebiet mit nach Duisburg. Hinzu kamen nun die Segenswünsche im Gottesdienst, die Lutz Peller, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Duisburg, Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg, Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und Pfarrerin Ursula Thomé von der VEM im Gottesdienst formulierten.

Gesammelt werden alle Gebete, Segenstexte und Friedensbotschaften in einem Behälter, der als Staffelstab über weitere Stationen hinweg bis Ende August in Karlsruhe bei der Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen – 350 christliche Kirchen aus der ganzen Welt sind dort vertreten – ankommen soll.

Der Staffelstab wird am Samstag, 14. Mai bestimmt noch mit weiteren Gebeten angereichert, denn an dem Tag wird sich nach einer kurzen Andacht um 10 Uhr an der Ruhrmündung bei „Rheinorange“, einem der Duisburger Wahrzeichen, eine Radlerguppe auf den Weg nach Krefeld machen. Nach einer 45minütigen Fahrt unter Leitung von Pfarrer Jürgen Muthmann überreicht die Gruppe die Stafette dann an Christinnen und Christen vor Ort, die die Friedensbotschaften im Staffelstab weiter Richtung Karlsruhe bringen.

Anmeldungen zur Radpilgerfahrt am 14. Mai 2022 sind noch möglich bei eva.wieczorek-traut@bistum-essen.de oder juergen.muthmann@ekir.de möglich. Es können sich Einzelpersonen ebenso anmelden wie Gruppen. Detailinfos zur Radpilgerfahrt hat Pfarrer Jürgen Muthmann (0203 / 722383).

 


„Nur ein paar Kratzer!“
Vortrag über die Kunst der Radierungen fällt aus

(9.5.2022)

Am 11. Mai sollte Kunstlehrerin Martina Will um 19.30 Uhr einen Vortrag unter dem Titel „Nur ein paar Kratzer!“ in der Hamborner Friedenskirche halten. Die Veranstaltung muss aufgrund der Erkrankung der Referentin ausfallen. Der Spaziergang zur Kunst der Radierung in Geschichte und Gegenwart ein – durch Vortrag, Bildbeispiele und Demonstration – soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

 


 

Ex-Superintendent am Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(9.5.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 13. Mai 2022 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, der ehemalige Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Pfarrerin Birgit Brügge geht in den Ruhestand

(6.5.2022)

Die Wohnung der Pfarrerin Birgit Brügge liegt mitten im Gemeindekomplex mit Lutherkirche und Familienzentrum der Evangelischen Bonhoeffergemeinde Marxloh-Obermarxloh. Deshalb kann sie sich über mangelnde menschliche Kontakte auch nie beklagen. Schon morgens früh, wenn sie sich zu einer Beerdigung aufmacht, stehen die Kitakinder am Zaun neben ihrer Garage und merken kritisch an: „Du bist aber heute hässlich angezogen, ganz schwarz, wo gehst du denn jetzt hin?“

„Man ist in diesem Beruf sehr nahe an den Menschen dran und begleitet sie von der Geburt bis zum Tod“, sagt Brügge nachdenklich. Am 22. Mai hat sie ihren letzten Arbeitstag. Danach geht sie in den Ruhestand. Sie hat ganze 38 Jahre in Duisburg verbracht, die meisten davon in der Gemeinde Obermarxloh. Als sie damals anfing, kam sie mit mehreren jungen Kollegen und Kolleginnen mitten in einen Generationenwechsel. „Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg Nord war personalmäßig richtig ausgetrocknet, wir sind damals mit acht Leuten hergekommen“, erinnert sie sich. Aussuchen konnten sich die jungen TheologInnen ihre neuen Wirkungsstätten nicht. „Stadt oder Land, das durften wir bei der Landeskirche angeben, aber man wurde dahin geschickt, wo Leute gebraucht wurden“. Brügge kannte Duisburg aus einem Praktikum und dachte, das könnte passen. „Als Kölnerin kam mir die offene und direkte Art der Duisburger entgegen und ich hatte tatsächlich nie Grund, die Entscheidung für diesen Beruf und diese Stadt zu bereuen,“ sagt sie. Dazu trug bei, dass man unter KollegInnen eine gute Aufteilung der Aufgaben hinbekam. Brügge, die immer gerne mit Kindern gearbeitet hat, konnte sich auf dem Gebiet weit über ihre Gemeinde hinaus im Kirchenkreis und der Landeskirche engagieren. „Auf die Art habe ich oft neue Impulse und neue Lieder mit in die Gemeinde gebracht,“ erzählt sie und schmunzelt, „man läuft ja Gefahr sich selbst und andere zu langweilen, wenn man nicht für neue Anregungen sorgt.“

Sie traf in der Gemeinde auf Menschen, die nicht nur von ihr Tatkraft erwarteten, sondern auch selber bereit waren, ihre Kräfte einzusetzen und mitzugestalten. Gemeinsam schaffte man auch schwierige Projekte, wie die Gemeindefusion zwischen Marxloh und Obermarxloh mit neuen Schwerpunkten und großen Umbauten im Obermarxloher Gemeindezentrum. „Ich hätte das vorher nicht für möglich gehalten, wie so eine bauliche Veränderung neuen Schwung in das Gemeindeleben bringen kann“, hat sie festgestellt.

Am 15. Mai um 15 Uhr ist in der Obermarxloher Lutherkirche ihr offizieller Abschiedsgottesdienst. Und am 22. Mai wird sie den Jahrgang der Schulanfänger aus der Kita feierlich in einem Gottesdienst verabschieden. Das wird ihr letzter Arbeitstag sein und auch ihre letzte Amtshandlung. Zwar geht auch sie nicht so ganz, weil sie noch voraussichtlich bis Ende des Jahres 2023 in ihrer Dienstwohnung bleiben wird. „Aber ich werde allen Anfragen widerstehen, ob ich hier noch eine Taufe mache oder eine Hochzeit. Das sollte man den Nachfolgern nicht antun, sich immer noch in alles einmischen“, findet sie. Wie es in der Gemeinde weitergeht, ist aber noch nicht raus. Im nächsten Jahr wird auch Brügges Kollege Pfarrer Lauer von den Marxloher Kreuzeskirche in den Ruhestand gehen. Danach ist nur noch Pfarrerin Humbert übrig. Spätestens dann muss sich geklärt haben, wie viele Pfarrstellen es künftig für die etwa 5500 Christen der Bonhoeffergemeinde geben kann.

Birgit Brügge freut sich, dass sie sich schrittweise an ihren Ruhestand gewöhnen kann. Später zieht sie dann nicht allzu weit weg, in die Dinslakener Innenstadt. Aber bis es soweit ist, wird sie auch weiter mit viel Freude den Kitakindern schon am frühen Morgen ihre drängendsten Fragen beantworten.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Danktag Ehrenamt in Duisburg
Dank für die Zeit und Dank fürs Tragen helfen

(6.5.2022)

Wegen Corona musste die gute Tradition, den Ehrenamtlichen der Diakonie mit einem Fest ein dickes Dankeschön zu sagen, schon zwei Mal ausfallen. Am 5. Mai war es aber wieder soweit und im Meidericher Gemeindezentrum kamen Menschen zusammen, die sonst zum Beispiel Seniorinnen und Senioren Smartphonekurse geben oder in der Bahnhofsmission anderen die Tische decken. Dr. Christoph Urban war als Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises zum ersten Mal bei einem Duisburger Danktag Ehrenamt mit dabei. „Danke für die Zeit, die Sie schenken. Danke auch fürs Tragen helfen“ sagte Superintendent Urban in seiner Rede, die eine echte Dankesrede war. „Denn Sie tragen für andere Menschen Lasten, Sie nehmen ihnen Lasten ein Stück des Weges ab.“ Ihn, der als Pfarrer die Bedeutung des Ehrenamtes genau kennt und zu schätzen weiß, beeindruckt, dass aus Nächstenliebe viele Menschen ihre Zeit, ihr Wissen und ihr Können für andere einsetzen. Manche verbringen seit Jahren, manche sogar seit Jahrzehnten einen Teil ihrer Freizeit damit, im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit Mitmenschlichkeit und Mitgefühl zu leben. „Für diese Hilfsbereitschaft und dieses Engagement spreche ich Ihnen meine höchste Anerkennung aus. Ich kann mich bei Ihnen nur ganz herzlich bedanken.“

Da es beim Danktag Ehrenamt immer darum geht, dass Ehrenamtliche selbst einmal bedient und unterhalten werden, war auch in diesem Jahr das Schlemmen von guten Leckereien angesagt. Außerdem wurde das gemütliche Treffen fast noch zur Disco. Denn als es dunkler wurde und auf der Bühne die Scheinwerfer auf „Last Minute“ gerichtet wurden, spielte die Band Hits der 70er bis 90er. Viele waren schnell begeistert, denn neben Rockklassikern wie „Black Velvet“ von Alannah Myles waren auch deutsche Hits wie „Wahnsinn“  von Wolfgang Petry und „Major Tom“ von Peter Schilling zu hören. Und die kamen insbesondere beim Mitsingen gut an.

Carmen Stanjohr denkt jetzt schon daran, was zu tun ist, damit auch der Danktag im nächsten Jahr gut ankommt und den Engagierten wieder schöne Stunden geboten werden können. Wer sich für ein Ehrenamt interessiert und Infos zu den verschiedenen Möglichkeiten des Engagements haben möchte, kann jederzeit mit ihr Kontakt bei der Fachstelle Ehrenamt im Diakonischen Werk aufnehmen unter Tel. 0203 / 29513164 oder per E-Mail unter stanjohr.carmen@diakonie-duisburg.de.

 


 

Frühlingslieder zum Hören und Mitsingen
Nachmittagsmusik mit Kaffee und Kuchen in der Hamborner Friedenskirche

(6.5.2022)

Bei Kaffee und Kuchen gemütliche Stunden in Gesellschaft mit anderen verbringen, schöne, klassische Musik hören und selbst bei bekannten Frühlingsliedern mit einstimmen. Das ist das Konzept der Nachmittagsmusik in der Hamborner Friedenskirche an der Duisburger Straße 174. So werden am Sonntag, 15. Mai 2022 ab 15 Uhr Dorothee Wohlgemuth (Mezzosopran), Anke Becker (Violine) und Tiina Henke (Orgel und Klavier) bekannte Werke spielen und singen: Bachs Alt-Arie aus der Kantate „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“, Vivaldis Largo aus „Der Winter“, Frühlingslieder von Felix Mendelssohn sowie weitere Stücke von Komponisten klassischer Musik. Danach kann das Publikum bei drei Mailiedern mit einstimmen: „Der Winter ist vorüber“, „Komm, lieber Mai“ und „Der Mai ist gekommen“. Zum Ausklang treffen sich anschließend für Plausch, Kaffee und Kuchen im Kirchgarten oder in der Sakristei. Anmeldungen zur Nachmittagsmusik sind nicht erforderlich, der Eintritt kostet fünf Euro. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Salvatorkirche Duisburg: Chorkonzert mit Abend- und Nachtliedern

(5.5.2022)

Unter dem Motto „Traum und Wirklichkeit“ präsentiert der Kammerchor der Essener Auferstehungskirche ein a cappella Programm als Gastkonzert in der Duisburger Salvatorkirche. So kommen am Sonntag, 15. Mai 2022 um 18 wunderbare, zum Teil nur selten zu hörende Kompositionen zum Thema „Abend und Nacht“ zur Aufführung, darunter anspruchsvolle Werke wie „Sleep“ von Eric Whitacre und geistliche Lieder von Hugo Wolf sowie Werke von J.S.Bach, M.Reger, J.Rheinberger, J.Brahms u.a.. Klavierwerke von Schumann runden die Abendmusik in der Salvatorkirche ab. Edith Birckenstaedt ist als Solistin zu hören, Desar Sulejmani am Klavier, die Leitung hat Kantorin Stefanie Westerteicher. Der Eintritt ist frei, es gelten die tagesaktuellen Coronaregeln (Infos unter www.salvatorkirche.de). Infos zum Kammerchor gibt es unter www.auferstehungskirche-essen.de.

 


 

Obermeiderich lädt zum Friedensgebet und Emils Pub ein

(5.5.2022)

Für Freitag, 13. Mai 2022 lädt die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zum Friedensgebet und zum Treffpunkt „Emils Pub“ ein. Beim wöchentlichen Friedensgebet – immer freitags um 18 Uhr – können die Menschen in Gemeinschaft mit anderen ihre Gedanken, Sorgen und Ängste in dieser Kriegszeit im Gebet vor Gott bringen. Am 13. Mai können beim anschließenden „Emils Pub“ ab 19 Uhr die Besucherinnen und Besucher bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen. Für das Friedensgebet und „Emils Pub“ gelten Coronaschutzmaßnahmen, mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde www.obermeiderich.de.

 


 

Klassik-Konzert in der Hochfelder Pauluskirche

(4.5.2022)

Von Barock bis Punk und Rock reichen die Stilrichtungen der Musik, die in der Hochfelder Pauluskirche regelmäßig zu hören ist. Allein seit Juli 2021 gab es dort zwölf Konzerte, davon allein vier in der Reihe „Emporeo“. Jetzt folgt das fünfte dieser Art, und zwar am 14. Mai um 18 Uhr: Das 2019 in Neudorf gegründete Ensemble „Friends of Thomas Tallis“ singt – natürlich – Stücke des englischen Renaissance-Komponisten Thomas Tallis, aber ebenso von Richard Farrant, Michael Prätorius und Heinrich Schütz. Dazu spielen Andreas Lüken und Volker Nies Orgelwerke von Dietrich Buxtehude, William Byrd und Thomas Tallis an der dreimanualigen Walcker-Orgel. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Feuerjonglage und mehr beim Tag der Offenen Tür im Jugendzentrum Wanheimerort

(4.5.2022)

Die Feuerjonglage ist nur der Abschluß beim Tag der Offenen Tür am 13. Mai 2022 im Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort, Nikolaistraße 60. Kathrin Rosengart und ihr Team laden alle Menschen, die bereits das Jugendzentrum kennen oder kennenlernen wollen, herzlich ein, zwischen 15 und 21 Uhr die Räume zu sehen, die Angebote kennenzulernen und sie gerne auszutesten. Zusätzlich können alle von 16 bis 17 Uhr bei der Kreativwerkstatt und ab 17.30 Uhr bei der Hausrallye mitmachen. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Großen Zauber gibt es zum Schluss gegen 20 Uhr, wenn die Leute von „Ludus Igneus“ mit ihrer Feuerjonglage auftreten. Das Wanheimerorter Jugendzentrum schließt sich mit der Aktion der Kampagne „eine gemischte Tüte“ der AGOT-NRW an, bei der auf die offene Kinder- und Jugendarbeit aufmerksam gemacht wird. Rückfragen beantwortet Jugendleiterin Kathrin Rosengart (0203 776282; E-Mail: ev.jugendzentrum.nikolai@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Kindermorgen in Neumühl

(4.5.2022)

Zum Kindermorgen lädt die evangelische Kirchengemeinde Neumühl Mädchen und Jungen zwischen fünf und elf Jahren am Samstag, 14. Mai 2022 von 10 bis 12 Uhr in das Alte Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40. Bei jedem Kindermorgen geht es auch um eine Geschichte aus der Bibel. Dazu wird gesungen, gespielt, gebastelt und vieles mehr. Bei allen Aktivitäten wird auf die Coronaschutzregeln geachtet. Deshalb wird nicht wie gewohnt gefrühstückt; stattdessen bekommen die Kinder zwischendurch einen portionierten kleinen Snack und etwas zu trinken. Anmeldungen und mehr Infos gibt es unter 0203 580448; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl.

 


 

Kita-Kinder gaben in Duisburg Obermarxloh ein umjubeltes Tierkonzert für ihre Eltern
Der Liedermacher Heiko Fänger ließ beim Kita-Workshop Regenwürmer tanzen und Fledermäuse singen

(3.5.2022)

Eine Woche lang haben die Kinder im Evangelischen Bonhoeffer Familienzentrum im Kita-Theater-Workshop „Ingas Garten“ unter der Leitung des Musikers Heiko Fänger Lieder gesungen, tierische Tänze eingeübt und Kostüme für ihren großen Auftritt gebastelt. Die Pfarrerin Birgit Brügge beobachtete das bunte Treiben und erstattete am Wochenende auf offener Bühne im Festzelt einen besorgten Bericht an gut einhundert Eltern. „Die Kinder sind verschwunden“, erklärte sie mit ernster Miene, „stattdessen steht so ein bunter VW-Bus vor der Türe und im Kindergarten toben die Waschbären und die Fledermäuse herum, was mag da los sein?“ Die Eltern waren auch gespannt. Heiko Fänger hatte seine kleinen Workshop-Teilnehmer nämlich zu absolutem Stillschweigen verpflichtet. „Wenn jetzt die ersten Kinder auf die Bühne kommen, dann rastet ihr natürlich total aus vor Begeisterung“ erklärte er den Eltern, „das üben wir jetzt erst mal ein bisschen.“

So kam es, dass schon der zurückhaltende Feuersalamander mit seinen kleinen Salamandern mit absolut stürmischem Applaus begrüßt wurde. „Ihr mögt hier wohl die Farben Schwarz und Gelb, oder?“ fragte Fänger und nur ein paar Schalke-Fans schüttelten die Köpfe. Mit den vielen kleinen Hummeln hatte dann die Kitaleiterin Petra Rettkowski ihren großen Auftritt als Oberinsekt. Ihr aufblasbares Hummelkostüm mit den Kugelfühlern und dem ausladenden Hinterteil erzeugte zwar per Ventilator ein leises Brummen und passte nur knapp durchs Gartentor, aber so sollen Hummeln doch aussehen. Die Kinder hatten gelernt, dass Hummeln nicht stechen können, weil ihr Eigengewicht nicht hoch genug ist, um den Stachel durch die menschliche Haut zu bringen. Und dass Bienen das besser können, weil sie kräftigere Popomuskeln haben. Wer hätte das gedacht?

Nach den summselnden Hummeln kam die freche Waschbär-Bande auf die Bühne, bei denen alles erlaubt war. Sogar ein paar Waschbär-Papas auf die Bühne zu holen, damit die Kleinen sehen, wie sich die Großem beim Waschbär-Tanz so anstellen. Die schwarzen Spinnen hatten später mehr Tanzbeine zum Schwingen als viele andere und sie hatten als Überraschung ein paar Augen hinten am Popo. Das wäre für Kita-Erzieherinnen, die eine größere Rasselbande beaufsichtigen müssen, sicher auch im Arbeitsalltag sehr praktisch. Die Fledermäuse, die Ameisen mit ihrem Ameisengeneral, die Regenwürmer und zum großen Finale die Schmetterlinge gaben ihr Bestes und rockten die Bühne.

„Das muss man erst mal schaffen, dass er die Kleinen und die Großen mit seiner Begeisterung angesteckt hat“, sagte Kita-Papa Kolja zum Schluss über den Liedermacher, Musiker und zweifachen Vater Heiko Fänger, „ich hatte jedenfalls ganz viel Spaß und Ryan, mein Zweijähriger war auch voll dabei, obwohl er eigentlich noch zu klein für so ein Programm ist.“ Auch die Oberhummel, die ihr Kostüm erst wieder ausziehen wollte, wenn es unbedingt sein muss, war sehr zufrieden. „Wir haben einen Antrag auf Fördergeld gestellt, um diese besondere Woche für die Kinder zu finanzieren, aber der Aufwand hat sich echt gelohnt, das war eine tolle Zeit,“ sagte Petra Rettkowski und brummselte geschäftig davon.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

Infos zur Kita und zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org

 


 

Radpilgergruppen mit Friedensbotschaft auf dem Weg nach Duisburg und nach Karlsruhe

(3.5.2022)

Am 1. Mai startete in Emmerich die erste Etappe einer Fahrrad-Pilgerstaffel, die von Wochenende zu Wochenende bis nach Karlsruhe führen wird. Dort tagt am 31. August 2022 die Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen mit ca. 350 christlichen Kirchen aus der ganzen Welt. Am 8. Mai fahren Radpilger diese Route über Wesel nach Duisburg weiter, wo sie in der Salvatorkirche mit Radpilgern aus Essen und Mülheim zum Gottesdienst um 17 Uhr zusammenkommen. Empfangen werden alle von den „Gelsenkirchener Swingfonikern“ und ihrem Chorgesang, sowie Lutz Peller, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Duisburg, Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg, und Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie gestalten den Gottesdienst gemeinsam zum Thema Krieg, Hoffnung, Frieden. Sie laden die Duisburgerinnen und Duisburger herzlich zur Feier des Gottesdienstes ein.

Die Radpilger aus Wesel, Essen und Mülheim überbringen mit der Stafette ihre Segenswünsche, die gemeinsam mit einer Friedensbotschaft aus Duisburg schon bald ihren Weg in Richtung Karlsruhe finden: Duisburger Radfreundinnen und Radfreunde werden am Samstag, 14. Mai nach einer kurzen Andacht um 10 Uhr an der Ruhrmündung bei „Rheinorange“, einem der Duisburger Wahrzeichen, ihre Reise nach Krefeld starten. Nach einer 45minütigen Fahrt unter Leitung von Pfarrer Jürgen Muthmann überreicht die Gruppe die Stafette an Christinnen und Christen vor Ort, die die Friedensbotschaften im Staffelstab weiter Richtung Karlsruhe bringen.

Anmeldungen zur Radpilgerfahrt am 14. Mai 2022 sind weiterhin möglich bei eva.wieczorek-traut@bistum-essen.de oder juergen.muthmann@ekir.de möglich. Es können sich Einzelpersonen ebenso anmelden wie Gruppen. Detailinfos zur Radpilgerfahrt hat Pfarrer Jürgen Muthmann (0203 / 722383).

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(3.5.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 9. Mai 2022 von Bodo Kaiser, Pfarrer der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, besetzt.

 


 

Abschluss der dreiteiligen Reihe zum Nationenbegriff

(2.5.2022)

Der renommierte Historiker Prof. Bernd Faulenbach spricht am Montag, 9. Mai, um 20 Uhr im Stadtfenster der Volkshochschule, Steinsche Gasse 26, zum Thema „Selbstüberschätzung und Selbstzweifel – die Deutschen und ihre Nation“. Dies ist der Abschluss einer dreiteiligen Reihe zum Nationenbegriff. Der Eintritt zu dieser Kooperationsveranstaltung mit dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ ist frei. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter (0203) 283-3725 oder im Internet unter www.vhs-duisburg.de.

Zur Veranstaltergemeinschaft zählen neben dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg und dem Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge: Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. – Regionale Arbeitsgruppen Rhein-Ruhr West und Mittleres Ruhrgebiet, Volkshochschule Duisburg, Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg e.V., Deutsch-Britische Gesellschaft Duisburg e.V, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Stadtverband Duisburg, Jugendring Duisburg, Jüdische Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen K.d.ö.R.

 


 

Kirchenführung in Meiderich mit Udo Kloppert

(2.5.2022)

Udo Kloppert, Prädikant der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich kennt das Mittelmeidericher Gotteshaus, Auf dem Damm 6, ganz genau. Einmal im Monat berichtet er – immer kurzweilig, aber mit Fakten und Kuriosem gespickt – beim Rundgang durch die Kirche von der Geschichte des alten Bauwerkes. Auch bei der nächsten Führung am 9. Mai 2022 um 17.30 Uhr wird Udo Kloppert u.a. über die Umrisse der Vorgängerkirche aus dem 9. Jahrhundert, das alte Lehrerdenkmal auf dem Kirchplatz, die alte Kanzel und den über 500 Jahre alten Turm sprechen. Natürlich rücken bei der Führung auch die neuen Sehenswürdigkeiten – der moderne Abendmahlstisch und die Kirchenfenster, die nach einem eigenen Konzept erstellt wurden – in den Mittelpunkt.
 
Um eine Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten (0203 / 4519622, ggf. Namen und Personenzahl und Rückrufnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen). Informationen zur Kirchengemeinde gibt es auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de.

 


 

„Innehalten in der Wochenmitte“ in Wanheimerort wird ökumenisch

(2.5.2022)

Bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen. Die Idee der besonderen Andacht „Innehalten in der Wochenmitte“ hat sich in der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort viele Jahre gut bewährt. Die Freie Evangelische Gemeinde Wanheimerort und die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem Konzept auch überzeugt, so dass ab jetzt alle drei Gemeinden gemeinsam zum „Innehalten in der Wochenmitte“ einladen. Das erste Mal ist am Mittwoch, 4. Mai 2022 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal St. Michael, Erlenstr. 63. Thema dieses Abends ist „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ und optisch im Mittelpunkt steht das Hungertuch der chilenischen Künstlerin Lilan Moreno Sanchez. Weitere Informationen hat Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Pfarrer Muthmann ist am Freitag in der Eintrittsstelle der Salvatorkirche

(2.5.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 6. Mai 2022 heißt Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche gelten die aktuellen Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Konzert- und Kulturkalender für die Hamborner Friedenskirche erschienen
Maiauftakt mit Vortrag über Radierungen

(29.4.2022)

Neben Gottesdiensten gibt es in der Hamborner Friedenskirche in diesem Jahr so viele Konzerte und kulturelle Vorträge, dass die evangelische Gemeinde eine Programmübersicht herausgebracht hat, der gedruckt in dem Gotteshaus an der Duisburger Straße 174 zu finden ist, gerne aber auch kostenfrei per Post zugeschickt wird (Mobil: 0151 59839539; tiinamarjatta@posteo.de).

Den Anfang macht in diesem Monat die Veranstaltung „Nur ein paar Kratzer!“ am 11. Mai um 19.30 Uhr. Martina Will, engagiertes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, ist gelernte Kunstlehrerin und verfügt über umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Druckgraphik und Malerei. Sie lädt zu einem Spaziergang zur Kunst der Radierung in Geschichte und Gegenwart ein – durch Vortrag, Bildbeispiele und Demonstration. Der Eintritt ist frei. Nur vier Tage später erklingt in der Friedenskirche bei der Nachmittagsmusik zum Frühling Musik von Händel Bach und anderen. Die Frühlingslieder, die Anke Becker von den Duisburger Philharmonikern vorträgt sind zum Mitsingen!

Im Juni gibt es einen Vortrag über niederländische Stillleben zwischen Fasten und Strunzen und das bekannte Format „Orgelcafé spezial auf der Orgelempore“ wird wieder aufgelegt: Zum Start mit Musiker Silvester Pece und mit Musik für Orgel und Akkordeon. Ende Juni stehen die „Sommerlichen Orgelkonzerte“ in den Startlöchern: bis Anfang August bringen Gastorganistinnen und Gastorganisten immer mittwochs um 20 Uhr die Orgel zum Klingen.

Es folgt Ende August unter dem Titel „Nie wieder!“ ein Vortrag anlässlich des Antikriegstags, in dem Martina Will Reaktionen auf Krieg von 1400 bis heute mit  Bildbeispielen beschreibt.

Im September gibt es wieder ein „Orgelcafé spezial auf der Orgelempore“ – diesmal stellt Anke Becker die Violine als Instrument vor. In der Vorschau auf den Herbst sind in dem Programm für November „Trostlieder“, ein Konzert mit christlichen Popsongs, und für Dezember mehrere Weihnachtsveranstaltungen aufgeführt.

Alle Veranstaltungen finden statt in der Friedenskirche Duisburg-Hamborn, Duisburger Str. 174, 47166 Duisburg (Haltestelle 903 – Feuerwache). Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 

 


 

Beethoven, Telemann und Corelli im Gottesdienst in Obermeiderich

(29.4.2022)

Im Sonntagsgottesdienst am 8. Mai 2022 in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich gibt es fast schon ein kleines Konzert, denn in der Kirche in der Emilstraße 27 werden vor dem Beginn um 11 Uhr viele Musikerinnen und Musiker ihre Instrumente und Stimmen auf das Musizieren zum Lobe Gottes vorbereiten: Die Kirchenmusikerin der Gemeinde, Gundula Heller, die auch Orgel im Gottesdienst spielt, bringt als Leiterin zusammen mit Gabi Ziebell und Thomas Bauer an ihren Violinen und Kerstin Heimann (Sopran), Caroline Schulte (Alt), Markus Pasek (Tenor) und Christoph Jäger (Bass) mit ihrem Gesang schöne klassische Töne in das Gotteshaus: Es erklingen von Georg Philipp Telemann dessen Komposition zu Psalm 117, Beethoven „Kyrie“ aus der Messe in C-Dur, die Triosonate op.3 Nr.4 von Arcangelo Corelli sowie weitere Werke. Den Gottesdienst hält Pfarrerin Esther Immer. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

Motorradgottesdienst und anschließende Mopedtour durch Bergische Land

(28.4.2022)

Nach zwei Jahren Coronapause ist es wieder soweit und in der Großenbaumer Versöhnungskirche kann wieder ein Motorradgottesdienst gefeiert werden und anschließend eine Ausfahrt mit den Rädern starten. Dazu laden die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm und Pfarrer Ernst Schmidt, der selbst seit fast 40 Jahren mit Begeisterung Motorrad fährt, herzlich für den 8. Mai um 11 Uhr zur Kirche an der Lauenburger Allee, 47269 Duisburg, ein. „Jeder und jede ist willkommen“, so Pfarrer Schmidt, der selbst seit fast 40 Jahren mit Begeisterung Motorrad fährt, „eingeladen sind alle Menschen, die sich für Motorräder und Motorroller interessieren, also auch die, die kein Motorrad besitzen, unabhängig von der Konfession.“ Die Gottesdienstgemeinde ist an diesem Tag sehr bunt gemischt. Da sitzt neben der Beamtin, die am Wochenende ihre BMW aus dem Schuppen holt, der Ledertyp mit seiner Harley und die Rollerfahrerin, die ihren Motorroller sowohl im Alltag, wie auch am Wochenende fährt. Führerscheinneulinge kommen zusammen mit mittelalten Wiedereinsteigerinnen und langjährigen Motorradfahrern. Von 125 ccm bis 1500 ccm ist alles dabei; natürlich auch Gottesdienstbesucher, die einfach so in den Gottesdienst kommen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wird zu einem zünftigen Imbiss, Softdrinks, Kaffee und Kuchen eingeladen. Und: Sofern es das Wetter zulässt besteht die Möglichkeit, in Gruppen von sechs bis acht Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern gemeinsam eine Tour nach Egen ins Bergische Land zu unternehmen. Weitere Informationen gibt es auf der extra für die Motorradgottesdienste eingerichtete Internetseite www.mogo-duisburg.de und der Internetseite der Kirchengemeinde (www.ekgr.de) und bei Pfarrer Ernst Schmidt (Tel.: 0203 / 39203597, Mail: ernst-albrecht.schmidt@ekir.de).

 


 

Zusammen über 120 Jahre ehrenamtliches Engagement
Ehepaar Rahm aus der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck für Ehrenamt ausgezeichnet

(28.4.2022)

Oberbürgermeister Sören Link übergab am Mittwoch, 27. April, im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses die ersten sechs Jubiläums-Ehrenamtskarten NRW für Duisburg an engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich seit über 25 Jahren ehrenamtlich engagieren, darunter Gerda und Dietrich Rahm aus der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck. Beide zusammen können auf mehr als 120 Jahre ehrenamtliches Engagement zurückblicken.

Gerda Rahm ist seit mehr als 60 Jahren für das soziale und gesellschaftliche Leben in Duisburg aktiv. Viele Jahre war sie für die evangelische Kirchen- Gemeinde Duisburg Laar in unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich tätig und hat hier unter anderem die Gemeindebücherei, die Kleiderkammer und den Senioren- und Familienkreis begleitet. Seit 1960 bis heute gilt ihr ehrenamtliches Engagement dem Verein Christlicher Junger Menschen Laar.

Dietrich Rahm hat durch sein mehr als 60-jähriges Engagement im kirchlichen und sozialen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Bereits seit 1948 engagiert er sich für den Christlichen Verein Junger Menschen und war dort in der Zeit von 1961 bis 2005 insgesamt 44 Jahre als Vorsitzender tätig. Im vergangenen November wurde in Anerkennung seiner Verdienste um Staat und Volk von Bundespräsident Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande verliehen.

„Ehrenamtliches Engagement ist mir sehr wichtig. Ich habe große Hochachtung vor den vielen Menschen, die in ihrer Freizeit dafür sorgen, dass es anderen ein Stück besser geht. Die große Hilfsbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger zeigt sich auch aktuell für die Geflüchteten aus der Ukraine. Mein Dank gilt allen Engagierten in unserer Stadt und insbesondere denen, die schon seit vielen Jahren ehrenamtlich aktiv sind. Sie alle sind ein Vorbild für uns“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Mit der Jubiläums-Ehrenamtskarte, die von der Landesregierung NRW am 9. März zusätzlich zu der bereits etablierten Ehrenamtskarte NRW eingeführt wurde, können Engagierte ausgezeichnet werden, die seit mindestens 25 Jahren ein Ehrenamt ausüben oder ausgeübt haben. Das für die „Ehrenamtskarte NRW“ notwendige Kriterium einer bestimmten Mindestanzahl an geleisteten Wochenstunden oder Stunden pro Jahr entfällt hierbei. Die erforderlichen Jahre können sowohl in einer als auch in verschiedenen Organisationen geleistet werden oder geleistet worden sein.

Neben der Möglichkeit der eigenen Antragstellung besteht auch für Organisationen ein Vorschlagsrecht. Mit der Karte, die einmalig ausgestellt wird und lebenslang gilt, können landesweit alle Vergünstigungen in Anspruch genommen werden, die auch für die klassische Ehrenamtskarte angeboten werden. Anträge auf Ausstellung der Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW können beim Amt für Kommunikation, Burgplatz 19, 47051 Duisburg, eingereicht werden. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-2830 beim Amt für Kommunikation oder im Internet unter www.duisburg.de und dem Suchbegriff „Ehrenamtskarte“.

 


 

Christliche Popsongs in der Meidericher Kirche

(28.4.2022)

Kirchenmusiker und Pop-Kantor Daniel Drückes ist nicht nur als Chorleiter und Pianist in den Gemeinden Duisburgs unterwegs, sondern komponiert auch seit einigen Jahren eigene Lieder. Unter dem Titel „Für die Welt“ präsentiert er nun zusammen mit den Sängerinnen Christine Gladbach und Christine Weichsel sowie dem Sänger Jannik Hoffmann seine Songs im Konzert auf Einladung des Meidericher Fördervereins pro doMMo. Am Freitag, 6. Mai 2022 um 19 Uhr erklingen die Stücke in der Evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm 6. Der Eintritt ist frei, die Besucher*innen werden um eine Spende für die Arbeit des Fördervereins gebeten. Infos zum Förderverein gibt es im Netz unter https://prodommo.de.

 


 

Mit dem Fahrrad ans Meer
Jugendfreizeit Neumühl führt von Campingplatz zu Campingplatz

(27.4.2022)

Noemi Bruch ist Jugendleiterin in der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl und hat zusammen mit ihrem Team eine schöne Fahrradfreizeit für die Sommerfeiern geplant. Sie laden Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren zum Mitradeln, Mitfeiern und Mitmachen ein. Das Ziel der Reise, die am 25. Juni startet, ist das Meer. Dabei geht es mit dem Rad von Campingplatz zu Campingplatz. Eine zweitägige Pause zum Entspannen gibt es auf Zeeland, sodass dort alle einen Tag das Meer genießen können, ohne Fahrrad zu fahren. Während der Fahrt transportieren die Jugendlichen – bis zur Rückkehr am 3. Juli in Neumühl – ihr eigenes Gepäck am Fahrrad. Für Notfälle begleitet die Gruppe ein Fahrzeug, das auch die Sachen mitnimmt, die Spaß machen: Volleyballnetz, Spikeball und weitere Sportgeräte, die am Strand gut genutzt werden können. Die Fahrradfreizeit wird von ehrenamtlichen jungen Erwachsenen und Noemi Bruch geleitet, bei der auch Anmeldungen möglich sind und wo es noch mehr Infos gibt (Tel.: 0203 580448; E-Mail: noemie.bruch@ekir.de). Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl.

 


 

Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation im Duisburg Süden

(27.4.2022)

Wer vor 50 oder 60 oder 65 Jahren konfirmiert wurde, kann sich in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd zur Jubiläumskonfirmation am Pfingstmontag, 6. Juni um 11 Uhr in der Ungelsheimer Auferstehungskirche anmelden. Eingeladen sind natürlich auch die Gemeindemitglieder, die das Konfirmationsjubiläum feiern können, auch wenn sie in einer anderen Gemeinde konfirmiert worden sind. Sollte aus den Reihen der Jubilare ein Nachtreffen organisiert werden, kann die Gemeinde dafür ihren Gemeindesaal zur Verfügung stellen. Infos gibt es dazu im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 76 11 20) oder bei Pfarrer Rainer Kaspers (Tel.: 0203 / 72 977 02). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Kneipenquiz hinter dem Wanheimer Gemeindehaus

(27.4.2022)

Seit Beginn der Pandemie hatten sich junge und ältere Ratefreudige per Videokonferenz oder auch unter freiem Himmel zum Wanheimer Gemeindequiz versammelt. Ehrenamtliche der evangelischen Gemeinde, die das Raten organisieren, laden nun wieder zum Kneipenquiz hinter das Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, ein, wo alle Teilnehmenden mit Mundschutz und warmer Kleidung am 4. Mai 2022 um 19 Uhr zusammenkommen. Bei Regen geht es flugs ins Gemeindehaus hinein – dann aber nach der 2G-Regel. So oder so: Auf jeden Fall gibt es wieder Fragen der unterschiedlichsten Kategorien, darunter Lokales, Christentum, Sport, Fernsehen und Wissenschaft, zu denen die Teilnehmenden ihr Wissen auf den Prüfstand stellen können. Mehr Infos gibt es unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich im Mai

(26.4.2022)

Über stolze 220 Kilo Kronkorken an, die in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich in der letzten Zeit für den guten Zweck gesammelt wurden. Welches Gewicht an Kronkorken im Mai zusammenkommt, wird in der Gemeinde weiter mit Spannung verfolgt, denn die Aktion soll fortgesetzt werden: Die Kronkorken scheinen wertlos und werden oft direkt weggeworfen. Aber sie bestehen aus wertvollem Weißblech und lassen sie sich problemlos recyclen und bei einem Verkauf „in Spenden umwandeln“. Dieses Konzept verfolgt die Organisation „düsselkronen“, der sich die evangelische Gemeinde Meiderich im letzten Herbst angeschlossen hat. Der Erlös geht an Projekte des Tierschutzes, der der letzten Sammlung komplett an die Ukrainehilfe. Wer fleißig sammelt, kann die Kronkorken zum Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, bringen, wo die Sammelbehälter im Foyer hoffentlich bald wieder voller Weißblech sind. In Gemeindezentrum und Kirche werden Besucherinnen und Besucher allein durch die Aushänge an den Wänden erkennen, dass das Gemeindeleben auch im Mai in Meiderich richtig lebendig ist. Gerahmt wird der Monat musikalisch durch das Konzert am 6. Mai mit christlichen Pop-Songs von und mit Daniel Drückes und dem TEN SING Festival am 27. und 28 Mai mit großer Bühnen-Show. Unübersehbar sind im Gemeindeleben bis zur Monatsmitte auch die beeindruckenden Fotografien zum Thema „Stahl und Eisen“ von Thomas Dörbandt, Udo Kloppert und Uwe Stoklossa: Die Ausstellung mit tollen Bildern von Funkenflug, größten Maschinen, gleißendem Licht, kaltem Metall und Schwerstarbeitern ist noch bis zum 13.5.2022 im Gemeindezentrum zu sehen; der Eintritt ist frei.

Die Gemeinde lädt zudem herzlich zu den Sonntagsgottesdiensten und den freitäglichen Friedensgebeten ein, die mit der Nachbargemeinde Obermeiderich im Wechsel in der Kirche, Auf dem Damm, und in der Kirche an der Emilstraße gefeiert werden. Im Mai können sich Kirchennahe und alle Meidericher außerdem wieder neben den Treffen der Gemeindegruppen und -kreise auf bekannte Gemeindeklassiker freuen: Am 7. Mai und am 21. Mai das Marktcafé zum Schlemmen in gemütlicher Runde, am 9. Mai die Kirchenführung mit Prädikant Udo Kloppert und am 20. Mai die Wochenabschlussandacht und die Kirchenkneipe.

Infos zur Gemeinde, dem Gemeindeleben und zu allen Aktionen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und per Telefon im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622.

 


 

Freude über Freude
Nachösterlicher Gottesdienst mit Musical

(26.4.2022)

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt ganz herzlich ein zu einem nachösterlichen Familiengottesdienst am Sonntag, 1. Mai, 10.30 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche in Duisburg Buchholz, Arlberger Str. 8. Unter dem Thema:  „Freude über Freude!“ führt der Jugendchor der Gemeinde Trinitatis ein kleines Ostermusical auf und singt und spielt von dem, was zu Ostern in Jerusalem geschah. Für die Musik sorgt Daniel Drückes, den Chor leitet Mechthild Dühr, der Gottesdienst wird gehalten von Pfarrerin Ute Sawatzki. Beim Besuch der Gottesdienste in der Gemeinde ist durchgängig eine FFP2-Maske (ab 6 Jahren) zu tragen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Kirchen des Internationalen Kirchenkonventes rufen zur Versöhnung auf
Versammlung in Meiderich am letzten Samstag

(26.4.2022)

Am Samstag, den 23. April wurde es international in Duisburg Meiderich. Dort versammelten sich Vertreterinnen und Vertreter von internationalen Gemeinden zur Vollversammlung des Internationalen Kirchenkonventes Rheinland/Westfalen (IKK). Im IKK sind Gemeinden zusammengeschlossen, die Menschen aus verschiedenen Ländern weltweit versammeln und in enger Verbindung mit den Landeskirchen von Rheinland (EKiR) und Westfalen stehen.

Der IKK ist mehrfach mit dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg verbunden. Unter anderem ist Pastor Yao Moto nicht nur Vorstandsmitglied und Pastor der Church of Apostels Revelation Society, sondern auch Presbyter, Prädikant und Kreissynodaler der Kirchengemeinde Meiderich. Damit wird durch ihn und seine „beiden“ Gemeinden deutlich, wie das zusammen leben und zusammen wirken von Landeskirche und internationalen Gemeinden funktionieren kann. Auch andere internationale Kirchengemeinden arbeiten und leben mit Duisburger landeskirchlichen Gemeinden zusammen. Pastor Yao Moto hielt auch die Predigt im Eröffnungsgottesdienst. Gemeinsam mit Pastor Dr. George Melel von der indischen Gemeinde Krefeld, Pastor Mike Lee vom Landeskirchenamt der EKiR und Reverend James Brown von der English Speaking Christian Congregation in Bochum leiteten sie den Gottesdienst und das Abendmahl. Soviel ökumenische Verbundenheit ist unter den internationalen Kirchen möglich.

Die Versammlung des IKK nahm das Motto der bevorstehenden Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Karlsruhe auf: „Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“ (2.Kor. 5,14). Was der ÖRK im Großen erstrebe, habe der IKK bereits vor Ort umgesetzt: Menschen aus aller Welt überwinden die Grenzen von Sprache und Herkunft und leben internationale Gemeinschaft in Christus, betonte Landeskirchenrat Markus Schäfer (EKiR).

Die Scriba des Duisburger Kirchenkreises, Pfarrerin Ute Sawatzki begrüßte den IKK und erinnerte, dass sie bereits vor 11 Jahren an selber Stelle schon einmal die Grüße von Kirchenkreis und Superintendenten überbrachte. Es sei gut, dass die Kirchen des IKK zur Versöhnung riefen – im Gegensatz zu anderen kirchlichen Stimmen, die derzeit Krieg und Hass legitimieren. In allen Schwierigkeiten und aller Dunkelheit sei es gut, darauf zu hören, wie Jesus Christus uns gebrauchen kann, um ins Licht zu führen, merkte sie zur Predigt des Gottesdienstes an.

Neben Fragen der Geschäftsordnung und der Aufnahme neuer Gemeinden in den IKK befasste sich die Vollversammlung mit den Chancen und Herausforderungen interkultureller Öffnung in Kirche und Gemeinde. Viele Gemeinden im IKK arbeiten mit den landeskirchlichen Gemeinden vor Ort zusammen. Nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie soll es in Zukunft darum gehen, bestehende Verbindungen zu stärken und neue Wege zu gehen, in denen internationale und landeskirchliche Gemeinden gemeinsam Zeugnis für Jesus Christus ablegen können. Als Kirchen, die im Wandel sind können die landeskirchlichen Gemeinden von den internationalen Gemeinden viel lernen, z.B. wie man mit weniger Strukturen lebendig Kirche sein kann.

Text: Pfarrer Sören Asmus, Synodalbeauftragter für fremdsprachige Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg

Mehr Infos zum IKK gibt es hier: https://www2.ekir.de/inhalt/internationale-gemeinden/

 


 

Pfarrer Muthmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(26.4.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 2. Mai 2022 von Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort besetzt.

 


 

Kleider-Sammlung in Großenbaum für den guten Zweck

(26.4.2022)

Wer seinen Kleiderschrank neu ordnet, findet sicherlich das eine oder andere Kleidungsstück, das er nicht mehr anziehen, aber dennoch nicht in den Müll werfen möchte, findet bei der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm Abhilfe. Denn auch in diesem Jahr sammelt sie wieder Kleiderspenden und unterstützt damit Behinderte in den Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel. Die in Säcken verpackte Kleidung, Tisch oder Bettwäsche kann vom 2. Mai bis zum 4. Mai 2022 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und 17 bis 19 Uhr am Jugendzentrum an der Lauenburger Allee 19 abgegeben werden. Mehr Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.Übrigens: Bethel hat sich 1996 dem Dachverband der „FairWertung“ angeschlossen, um mehr Transparenz in die Altkleiderverwertung zu bringen. In diesem Dachverband bemüht man sich um umwelt- und sozialverträgliche Konzepte für die Verwertung und Vermarktung von Altkleidern und Schuhen.

 


 

„Hinschauen und Helfen“
Familiengottesdienst in Großenbaum

(25.4.2022)

Beim Familiengottesdienst am kommenden Sonntag, 1. Mai 2022 in der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 23, um 11 Uhr geht es von der Situation in der Ukraine angerührt und betroffen ums „Hinschauen und Helfen“. Das geht alle an, weiß das Team, das den Gottesdienst so vorbereitet, dass ihn auch Familien mit Nachwuchs im Kindergarten- und Grundschulalter zusammen mit allen Generationen mitfeiern können, und herzlich dazu einlädt. Der Kinderchor unter der Leitung von Kantorin Annette Erdmann wird den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil der Reihe „Gottesdienst anders“ in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, in der ein Team jeweils für den ersten Sonntag eines Monats einen Gottesdienst vorbereitet und durchführt. Diesmal öffnet im Anschluss an den Gottesdienst – nach langer Corona-Unterbrechung – die Gemeinde-Cafeteria im benachbarten im Gemeindehaus, wo sich viele schon auf Austausch und Gespräch bei einer Tasse Kaffee oder Tee freuen. Bei der Gelegenheit können alle auch den neu gestalteten Eine-Welt-Laden besichtigen: Konfirmanden und Konfirmanden bieten dort fair gehandelte Waren aus aller Welt an und freuen sich auf den Besuch. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Pfarrer Hüter ist am Freitag in der Eintrittsstelle der Salvatorkirche

(25.4.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 29. April 2022 heißt Michael Hüter, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche gelten die aktuellen Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Kita lädt zur Truckshow auf der Schützenwiese Duisburg Obermarxloh ein

(22.4.2022)

Am 30. April 2022 gibt es auf der Obermaxloher Schützenwiese für kleine und größere Kinderherzen richtig was zum Staunen und Bewundern, denn das benachbarte Kinder- und Familienzentrum der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt zur großen Truck Show ein, bei der von 11 bis 14 Uhr Fahrzeuge von Feuerwehr, Polizei, vom Bauernhof und sogar ein Müllauto groß zu Geltung kommen. Für den kleinen Hunger gibt es im direkt daneben an der Wittenberger Str. 15 gelegenen Familienzentrum Eis und Crepés. Das Kita-Team und die Gemeinde freuen sich auf einen schönen Tag mit den kleinen und großen Besuchern. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Momente des Innehaltens
Ökumenischer Gottesdienst am 1. Mai auf dem Neumühler Marktplatz

(22.4.2022)

Wenn am 1. Mai in Neumühl der Vereins- und Bürgerbaum aufgestellt wird, gibt es seit einigen Jahren stets zu Beginn einen Ökumenischen Gottesdienst, der bei gutem Wetter von mehreren hundert Menschen auf dem Hohenzollernplatz besucht wird. Der Neumühler Markt ist dann eine große „Open-Air-Kirche“.

Seit 2004 stellen die Neumühler unter der Regie der Aktionsgemeinschaft Neumühler Kaufleute jedes Jahr am 1. Mai ihren stets imposanten Vereins- und Bürgerbaum am Marktplatz auf. Ein Jahr zuvor, an Christi Himmelfahrt 2003, gab es zum 650. Geburtstag des Stadtteils einen großen Ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz. Und daran wurde 2014 auf Anregung der Aktionsgemeinschaft Neumühler Kaufleute e.V. wieder angeknüpft. Der vor acht Jahren mit über 600 Teilnehmern bestens besuchte Gottesdienst unter freiem Himmel mit dem Leitgedanken „Ein Leib – Viele Glieder, Ein Baum – Viele Schilder, Ein Stadtteil – Viele Nationen“ war ein mitnehmender Einstieg in den Neumühl-Tag und setzte Zeichen für ein friedliches Miteinander in Respekt, Achtung, Toleranz und Nächstenliebe.

Seitdem ist der Gottesdienst auf dem Marktplatz Tradition. Auch in diesem Jahr findet er nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wieder statt und bietet am 1.5.2022 um 11 Uhr reichlich Gelegenheit zum Innenhalten, Denken, Nachdenken, Beten und Singen. Unter der Leitung der evangelischen Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und unter musikalischer Begleitung durch Kirchenmusiker Karl Hülskämper geht es los mit dem Lied „Morgenlicht leuchtet“.

Genau das wünscht sich das Gottesdienst-Team aus der katholischen Kirchengemeinde Herz-Jesu und der evangelischen Kirchengemeinde Neumühl. Jedes Mal gab es bisher ein Leitthema und etwas ganz Besonderes. Diesmal stehen Heimat, Glaube, Arbeit, Geschichte im Vordergrund. Anhand eines von der Neumühler Malerin Sabine Watermann erstellten Panorama-Bildes blickt man in die Historie des Stadtteils und hat zugleich die Zukunft im Blick. Die Lesung aus Jeremias „Suchet der Stadt Bestes“ ist zugleich eine Aussage zum großen Miteinander im Stadtteil.

Sabine Watermann ist „Ur-Neumühlerin. Sie ist im Barbara-Hospital geboren und wohnt schon immer in Neumühl. Sie hat als Bankangestellte gearbeitet, war Elternvertreterin und Vorsitzende im Sankt Martín Kindergarten und Schulpflegschaftsvorsitzende in der katholischen Grundschule am Bergmannsplatz. Zudem engagiert sie sich  bei der DLRG Walsum und bei der KFD Herz Jesu. Seit 2016 ist sie im Atelierkreis von Dorothee Impelmann künstlerisch tätig.

Übrigens, Sabine Watermann hat ihren Kunstdruck dem Projekt LebensWert übereignet. Der wird nach dem offiziellen Aufstellen des Vereins- und Bürgerbaums versteigert. Der Reinerlös kommt dem Projekt LebensWert zugute.

Text: Reiner Terhorst

 


 

„Engelbegegnungen“ im Mittelpunkt eines interreligiösen Gebets

(22.4.2022)

Die Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ kommt am 4. Mai um 18 Uhr zu einem außergewöhnlichen interreligiösen Gebet in die Hamborner Friedenskirche auf der Duisburger Straße 174 zusammen und lädt herzlich zum Mitbeten und Mitfeiern ein. Das Besondere: Alle Texter und Gebete, die an diesem Abend vorgetragen werden, sind von den Frauen selbst formuliert worden sind, und zwar zum Thema „Engelbegegnungen“ und mit dem Ziel, gemeinsam dafür aufmerksam werden, wann und wo es im eigenen Leben schon Begegnungen mit (Schutz)Engeln gegeben haben könnte.

Engel spielen sowohl im Christentum als auch im Islam eine wichtige Rolle. Das wurde den christlichen und muslimischen Frauen der Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ besonders deutlich, als sie kürzlich für eine Buchveröffentlichung zum Thema „Engel“ um ein gemeinsames „Engel-Gebet“ angefragt worden waren. Die Frauen ließen sich darauf ein und formulierten zunächst jede für sich Texte zu ihren ganz eigenen Engel-Erfahrungen.

Dabei heraus kam ein so bunter Strauß an unterschiedlichen und sich ergänzenden Impulsen und Gebeten, dass schnell klar wurde, dass der Gottesdienst mit möglichst vielen anderen Menschen gemeinsam gefeiert werden soll. Und das macht die Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ jetzt am 4. Mai um 18 Uhr in der evangelischen Friedenskirche in Duisburg-Hamborn.

 


 

Krieg in der Ukraine Zeitenwende auch für Duisburg?
„Politisches Nachtgebet“ am 2. Mai in der Marxloher Kreuzeskirche

(22.4.2022)

Der Krieg in der Ukraine hat die Situation in ganz Europa verändert. Ob der Krieg auch eine Zeitenwende für Duisburg bedeutet ist die Leitfrage, um die es beim nächsten Politischen Nachtgebet am Montag, 2. Mai 2022, um 18 Uhr in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 40, geht. Gesprächspartner ist Sozialiwssenschaftler Rainer Spallek, der die Ukraine mehrmals bereist hat, aktuell einen Deutschkurs für ukrainische Flüchtlinge leitet, und beim Nachtgebet von seinen Erfahrungen berichtet. In der Diskussion geht es dann um die Folgen des Krieges für Duisburg. So stellt sich die Frage, wie es auch für Duisburg zu einer energiepolitischen Wende kommen kann, um nicht länger von Gas-, Öl- und Kohlelieferungen abhängig zu sein. Außerdem ist zu überlegen, welche Konsequenzen sich für Verkehr, Mobilität und Häfen ergeben und was die Aufnahme von Flüchtlingen für die Stadt bedeutet. „Dies sind nur einige Fragen, die sich stellen. Dabei werden wir uns auch von bisherigen Illusionen, falschen Einschätzungen und trügerischen Sicherheiten trennen müssen, um klarer zu erkennen, was erforderlich ist“ kündigt Pfarrer Hans-Peter Lauer vom Organisationsteam des Politischen Nachtgebets im Vorfeld an. Die Mai-Ausgabe des „Politischen Nachtgebetes“ in der Marxloher Kreuzeskirche sowie alle weiteren Ausgaben in diesem Jahr stehen unter der gemeinsamen Leitfrage: „Was soll in Duisburg besser werden?“

Für das Politische Nachtgebet gelten die 2G-Regel und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, empfohlen wird die FFP2-Maske. Interessierte sind herzlich eingeladen, Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Politische Nachtgebet wird veranstaltet von dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der IG Metall, der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Katholischen Gemeinde St. Norbert Pfarrei DU-Nord. Weitere Informationen unter www.nachtgebet.de.

 


 

Trauer um den katholischen Leiter der ökumenischen Bahnhofsmission Duisburg

(21.4.2022)

Torsten Ohletz, der katholische Leiter der Duisburger Bahnhofsmission ist im April nach längerer Krankheit im Alter von nur 52 Jahren gestorben. Torsten Ohletz hat gemeinsam mit seinem Kollegen Bodo Gräßer von der Diakonie viele Jahre die Duisburger Bahnhofsmission gemeinsam geleitet und zusammen mit einem Team von Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen den Menschen in und am Bahnhof geholfen – vom Einstieg am Zug, der wärmenden Tasse Kaffee, Ratschlägen bei der Hilfesuche, der Vermittlung von Beratungsangeboten und dem einfachen Zuhören, das manchmal am Wichtigsten ist.

Im Evangelische Kirchenkreis Duisburg und im Diakonischen Werk Duisburg, das die Ökumenische Bahnhofsmission zusammen mit dem Caritasverband betreibt, gelten die guten Gedanken und Gebete Torsten Ohletz und seinen Angehörigen und Freunden, denen zu wünschen ist, dass sie in ihrer Trauer getröstet werden.

Der Caritas Verband Duisburg hat am Wochenende einen Nachruf in WAZ und NRZ veröffentlicht. Dort heißt es:

„Torsten Ohletz war 27 Jahre beim Caritasverband Duisburg tätig und in der gesamten Zeit katholischer Leiter der Ökumenischen Bahnhofsmission. Er hatte sich mit Herz und Seele der Hilfe für Bedürftige verschrieben und in dieser Tätigkeit seine Berufung gefunden. Umso größer ist der Verlust, denn nicht nur seine Kolleg* innen, sondern auch die Menschen, für die er sich eingesetzt hat, werden ihn schmerzlich vermissen. Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.“

Auch die Geschäftsführung der Bahnhofsmission Deutschland hat einen bewegenden Nachruf veröffentlicht. Sie spricht vom Verstorbenen als Mensch „mit einem großen Herz für die Gäste der Bahnhofsmission und einem stets offenen Ohr für deren Sorgen und Nöte“.  Er sei ein empathischer zugewandter Kollege gewesen, dessen Liebe den Menschen galt und dessen Stärke die Seelsorge war. Auch in den Gremien der Bahnhofsmission habe man ihn „als guten Zuhörer, aufmerksamen Beobachter und klugen Gesprächspartner erlebt,“ der seine reichen Erfahrungen immer wieder in den Fachdiskurs eingebracht habe. Und man erinnert sich gern an seine „Kreativität, seinen Charme und seinen Witz“.

 


 

Kirchenmusik weltweit – Workshop mit Seth Sululu

(21.4.2022)

Am Samstag, 14. Mai 2022 ist Seth Sululu, Musiker aus dem Norden Tansanias, zu Gast im Gemeindehaus Vogelsangplatz der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort. Dort übt er in einem Workshop mit den Teilnehmenden Songs aus Ostafrika ein, in Suaheli und Englisch. Durch traditionelle und populare Kirchenlieder nimmt er die Musikbegeisterten auch mit hinein in das kirchenmusikalische Leben in Tansania. Die Teilnahme an dem Workshop, zu dem der Evangelische Kirchenkreis Duisburg herzlich einlädt, ist kostenlos. Anmeldung und Infos gibt es bei Pop-Kantor Daniel Drückes unter daniel.drueckes@ekir.de.

Seth Sululu ist Leiter der Musikabteilung des „Makumira University Colleges in Nordtanzania“, Kirchenmusiker, Musikdozent und Leiter verschiedener Chöre aus Nordtanzania und ist im Rahmen des Projektes „„Kirchenmusik weltweit“ der Vereinten Evangelische Mission (VEM) für sechs Wochen zu Gast in Deutschland, wo er Workshops und Seminare an Musikhochschulen und in Kirchengemeinden gibt. Duisburg ist nur eine der Stationen: Seth Sululu wird außerdem zusammen mit lokalen Kirchenmusiker*innen transkulturelle Chor- und Sing-Workshops in Oberhausen, Bottrop, Bonn, Wuppertal und im Dekanat Biedenkopf anbieten.

 


 

Duisburger Radpilger gesucht

(21.4.2022)

Im Mai 2022 macht eine ökumenische „Pilgerstafette für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ am 8. Mai Halt in der Salvatorkirche. Am 14. Mai bringen Duisburger Radpilger nach einer Andacht am Rheinorange den Staffelstab mit der Friedensbotschaft nach Krefeld. Radbegeisterte sind herzlich eingeladen, den Weg von Duisburg nach Krefeld in Gemeinschaft mit anderen mitzufahren.

Unter dem Motto „Ökumene am und im Fluss“ laden die Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (ACK) aus ganz Deutschland in diesem Jahr von April bis August zu einer Pilger-Stafette per Rad oder Schiff den Rhein entlang ein. Dabei wird ein Pilgerstab von lokalen Ökumenegruppen Woche für Woche flussaufwärts weitergegeben. Ziel ist Karlsruhe, wo ab dem 31. August die 11.

Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) zusammenkommt.
Auch die Duisburger ACK macht mit und lädt herzlich dazu ein, sich der Duisburger Pilgergruppe anzuschließen. Der Staffelstab erreicht Duisburg am Sonntag, 8. Mai um 17 Uhr, wenn die Mülheimer Radpilger in der Salvatorkirche durch Stadtdechant Roland Winkelmann und Superintendent Dr. Christoph Urban empfangen werden und alle gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst feiern. Knapp eine Woche später, am Samstag, 14. Mai, werden die Duisburger Pilger dann im Rahmen einer Aussendungsfeier um 10 Uhr an der Ruhrmündung bei „Rheinorange“, einem Duisburger Wahrzeichen, ihre Reise nach Krefeld starten, nach einer 45minütigen Fahrt die Stafette überreichen und danach gemeinsam die Rückfahrt nach Duisburg antreten.

Anmeldungen zur Radpilgerfahrt am 14. Mai 2022 sind ab sofort möglich bei eva.wieczorek-traut@bistum-essen.de oder juergen.muthmann@ekir.de möglich. Es können sich Einzelpersonen ebenso anmelden wie Gruppen. Detailinfos zur Radpilgerfahrt hat Pfarrer Jürgen Muthmann, der die Tour leiten wird (0203 / 722383).

 


 

Bibelgespräch im Duisburger Süden

(21.4.2022)

Bei den Bibelgesprächen in der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd geht es in diesem Jahr um ein Thema das im Trend liegt: Säen und Pflanzen. Allerdings braucht man keinen grünen Daumen, sondern Interesse am Austausch über biblische Texte. So geht es am Mittwoch, 27. April 2022 um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103 a, um „Maria von Magdala und der Gärtner“ (Johannes 20,1-18. Interessierte sind herzlich willkommen. Mehr Infos hat Pfarrer Rainer Kaspers (0203 – 7297702, rainer.kaspers@ekir.de), mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Kinderkleider-und Spielzeugbörse in Großenbaum

(21.4.2022)

Eine Kinderkleider-und Spielzeugbörse gibt es am Samstag, 30. April 2022 von 14 bis 17 Uhr auf der Gemeindewiese neben der Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee. Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt zum Schlendern, Stöbern und genießen ein und bietet auch Platz zum Verkauf von gutem Gebrauchten an. Die Standgebühr beträgt vier Euro, wer einen Pavillon aufbauen möchte, sollte fünf Euro einplanen; und alle die trödeln sollen eine Kuchenspende mitbringen. Der Erlös aus Standgebühr und Cafeteria ist für die Eltern-Kind–Arbeit der Kirchengemeinde bestimmt. Der Aufbau beginnt ab 13 Uhr; Interessierte die Dinge zum Verkauf anbieten möchten, müssen sich über das Gemeindebüro vorab anmelden (Tel. 0203 / 761120; dienstags 10 bis 14 Uhr und freitags 13 bis 17 Uhr oder info@ekgr.de). Es gelten die aktuellen Hygieneregeln der Gemeinde; eigenes Geschirr für Kaffee und Kuchen sollte mitgebracht werden. Nach der Veranstaltung nicht verkaufte Kleidung kann auch gerne für die Bethel-Kleidersammlung der Gemeinde abgegeben werden. Mehr Infos zur Kirchengemeinde gibt es m Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Beeindruckende Fotografien zum Thema „Stahl und Eisen“
Ausstellung in Duisburg Meiderich

(20.4.2022)

Thomas Dörbandt, Udo Kloppert und Uwe Stoklossa sind ambitionierte Hobbyfotografen, die nach der Ausstellung „Trilogie Heimat“ im September 2021 jetzt zum zweiten Mal gemeinsam Werke im Meidericher Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, präsentieren.

Das machen sie auch ganz persönlich, weil sie am 24. April 2022 um 17 Uhr bei der festlichen Eröffnung durch die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mit dabei sind und gerne mit Besucherinnen und Besuchern über ihre Arbeiten und die Wege zu den Bildern ins Gespräch kommen.

Bei der Beschäftigung mit dem Thema „Stahl und Eisen“ – so auch der Titel der Ausstellung – sind die Fotografen völlig unterschiedlich vorgegangen:

Thomas Dörbandt hat sich fotografisch mit der Arbeit in der Metallwerkstatt eines Freundes beschäftigt. Nicht der Hochofen und die Stranggussanlage stehen hier im Mittelpunkt, sondern die Verarbeitung von Stahl und Eisen zu großen Bauteilen, die in Industrien auf der ganzen Welt eingesetzt werden.

Udo Kloppert legt seinen fotografischen Schwerpunkt auf die Vergangenheit der Nutzung von Stahl und Eisen als Grundlage für die Herstellung von Produktionsmaschinen. Seine in leicht bläulichem Ton gehaltenen monochromen Fotografien weisen auf die Härte und Kälte von Metall hin.

Uwe Stoklossa hatte die Möglichkeit, mit seiner Kamera das Betriebsgelände von ThyssenKrupp Steel Europe zu besuchen und die Produktion von Stahl hautnah mitzuerleben und so seine Eindrücke fotografisch umzusetzen.

Zu sehen ist die Ausstellung bis Freitag, 13. Mai 2022. Der Eintritt ist frei. Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Pandemie-Schutzmaßnahmen gibt es im Gemeindebüro (0203/4519622) und auf der Internetseite der Gemeinde www.kirche-meiderich.de.

 


 

Ökumenisches Chorprojekt zu Pfingsten
Sänger*innen für den Open Air Gottesdienst am Innenhafen gesucht

(20.4.2022)

Nach zwei Jahren Corona-Pause wird es in diesem Jahr an Pfingstmontag, 6. Juni 2022, wieder einen ökumenischen Open Air Gottesdienst im Duisburger Innenhafen geben. Für die musikalische Gestaltung wird es in diesem Jahr erstmals einen eigenen Projektchor geben, den die Chorleiterin Stefanie Melisch, katholische Pfarrei Liebfrauen, und Pop-Kantor Daniel Drückes, Evangelischer Kirchenkreis Duisburg, leiten. An vier Dienstagabenden im Mai kommen interessierte Chorsänger*innen zusammen, um neue geistliche Lieder zum Thema „Geist des Friedens“ zu lernen und diese dann im Gottesdienst an Pfingstmontag vorzutragen.

Geprobt wird am 3.5., 10.5., 17.5. und 31.5. im evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz in Wanheimerort. Teilnehmen können Sangesfreudige mit Chorerfahrung. Voraussetzung ist die zuverlässige Teilnahme an den Probenterminen. Informationen gibt es bei Kirchenmusikerin Stefanie Melisch unter Tel.: 0157 52696666 sowie bei Kantor Daniel Drückes unter daniel.drueckes@ekir.de oder 0203 / 39 20 80 90. Bei beiden kann man sich auch direkt zum Projekt anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Notenmaterial wird gestellt.

 


 

Evangelische Jugend im Rheinland lädt ein zum interaktiven Zukunftskongress mit prominenten Gästen

(20.4.2022)

Die Agenda haben Jugendliche und junge Erwachsene selber gesetzt – jetzt steht der erste Zukunftskongress der Evangelischen Jugend im Rheinland kurz vor dem Start. Nachhaltigkeit, ein Miteinander ohne Hass, Partizipation von jungen Menschen und nicht zuletzt die Kirche der Zukunft sind die Themenschwerpunkte, die das eintägige Programm in Mülheim prägen. Für die veranstaltende Evangelische Jugend im Rheinland stellten Fiona Paulus, Vorsitzende der Ev. Jugend im Rheinland (EJiR), Landesjugendpfarrerin Tuulia Telle-Steuber, Projektmanager Daniel Drewes von der EJiR und Simon Löwenberg von der Evangelischen Jugend An der Ruhr nun das Programm für das Tagesevent am Samstag, 7. Mai in Mülheim an der Ruhr vor. Anmeldungen sind noch bi zum 1. Mai möglich.

„Als evangelische Jugend wollen wir weg von einem ´Das-haben-wir-schon-immer-so gemacht´“, betont Fiona Paulus. Stärkere Partizipation von jungen Menschen sei das Ziel. Deshalb wurden auch die Schwerpunktthemen für das Jugendevent per Online-Voting bestimmt. Herausgekommen ist ein ganztägiges Programm mit einer großen Bandbreite an Formaten von der Podiumsdiskussion, über einen Live-Podcast bis zum Theaterworkshop. Als prominente Gäste haben sich unter anderem Luisa Neubauer (Fridays for Future) und Jan Schipmann (YouTube-Polit-Podcast „Die da oben“) angekündigt.  EKD-Präses Anna Nicole Heinrich und Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, diskutieren in der Mülheimer Petrikirche unter dem Titel „Kirche verändern? Hold my beer!“. Christoph Schlicht von den „Kirchenrebellen“ berichtet aus seinen Erfahrungen als Grenzgänger zwischen digitaler Gemeinschaft und Offline-Begegnung. Für aktuelle Themen hat die Evangelische Jugend kurzfristig ihr Programm umgebaut. Projektmanager Daniel Drewes: „Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine nehmen wir noch eine Podiumsdiskussion und einen Workshop mit den Aktivisten von „Peace4Future“ neu ins Programm, außerdem gibt es eine Graffitiwand für Friedensbotschaften.“

„Bei der Programmgestaltung war uns wichtig, uns selber zu hinterfragen“, erklärt Fiona Paulus für die Veranstalter. „Als Kirche wollen wir stärker darauf achten, wie wir uns aufstellen können, damit sich ganz verschiedene Menschen bei uns zu Hause fühlen, Diversität ist das Stichwort“, betont Landesjugendpfarrerin Tuulia Telle-Steuber. So sind etwa auch Veranstaltungen zu queer awareness, critical whiteness und feministischer Kirche Teil des Programms. Die Auswahl der Referentinnen und Referenten ist nicht auf die kirchliche Szene beschränkt. So gibt es im Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit unter anderem einen Bericht aus der Initiative „Cleanups am Rhein“ oder ein Videogespräch mit Klimakoordinator Khulekani Magwaza aus Südafrika und Süd-Nord-Freiwilligen aus Indonesien.

Für eine dichte Atmosphäre und für lebendigen Austausch zwischen den Veranstaltungen wird die kompakte Lage der Veranstaltungsorte auf dem so genannten Mülheimer „Kirchenhügel“, der Altstadt rund um die Petrikirche und die katholische Kirche St. Mariae Geburt, sorgen. Alle Podien und Workshops sind untereinander nur einen Steinwurf entfernt und allesamt fußläufig vom Hauptbahnhof erreichbar. Die Auswahl von Mülheim als Veranstaltungsort für den ersten rheinischen Zukunftskongress hat noch einen weiteren Grund, erläutert Daniel Drewes: „Der Kirchenkreis An der Ruhr hatte sich seinerzeit erfolgreich um die Ausrichtung des rheinischen Jugendcamps 2020 beworben. Die Pandemie warf die Pläne über den Haufen. Der Zukunftskongress 2022 versteht sich insofern als ein neuer Anlauf in neuem Format.“

Für die Veranstaltung am 7. Mai 2022 rechnen die Veranstalter mit 200 bis 300 Teilnehmenden in Mülheim – und weitere sind willkommen. „Man hat nicht oft so viele Gäste“, freut sich Simon Löwenberg von der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis An der Ruhr auf das überregionale Event. „Das ist gut, denn so werden wir als evangelische Jugend besser sichtbar.“ Interessierte von 16 bis 24 Jahren können sich bis zum 1. Mai unter https://zukunftskongress.ejir.de/ anmelden. Eine Kirchenmitgliedschaft wird nicht vorausgesetzt. Die Teilnahme ist kostenfrei, Restkarten gibt es gegebenenfalls an der Tageskasse.

Im Bild, das anlässlich des Medientermins aufgenommen wurden sind zu sehen: (v.l.) Pfarrerin Tuulia Telle-Steuber, Simon Löwenberg, Fiona Paulus und Daniel Drewes

Pressemitteilung 7.4.2022, Evangelische Jugend im Rheinland (ejir.de)

 


 

Schöpfungsethik angesichts der ökologischen Krise ist Thema bei „Glaube im Gespräch“

(20.4.2022)

In der Reihe „Glaube im Gespräch“ in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, geht es am Dienstag, 26. April 2022 um 18.30 Uhr im Vortrag von Pfarrer Hans-Peter Lauer (Foto: Sabine Merkelt-Rahm) unter dem Titel „Unsere Verantwortung für das Leben auf der Erde“ um das Thema Schöpfungsethik angesichts der ökologischen Krise.
Angesichts des zerstörerischen Einflusses der Menschheit auf die natürliche Umwelt und der damit verbundenen Schuld am Zustand der Erde sollen die oft missverstandenen biblischen Texte zur Stellung des Menschen auf der Erde zur Sprache kommen. Pfarrer Hans-Peter Lauer geht in seinem Vortrag den Fragen nach, welche praktischen Konsequenzen sich heute ergeben, wenn der Mensch als Ebenbild Gottes den Auftrag hat, Verantwortung für das Leben auf der Erde zu übernehmen und wie sich das Verhältnis der Menschen zur Natur ändern muss, wenn diese als Schöpfung und damit nicht mehr als Material unserer Interessen und unserer Herrschaft über sie wahrgenommen wird. Schließlich stellt sich besonders dringend die Frage nach dem verantwortlichen Umgang mit den Bedingungen allen Lebens – gerade in einer Zeit, in der Diktaturen die Macht über andere zum obersten Prinzip ihrer Politik machen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen beantwortet Pfarrer Lauer (Tel.: 0203 4829133; E-Mail: hans-peter.lauer@ekir.de); Infos zur Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

„Gospels and more“
Offenes Chorprojekt in Großenbaum

(19.4.2022)

Annette Erdmann, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm weiß, welche positiven Auswirkungen aktives Singen auf das menschliche Wohlbefinden hat. Davon berichten ihr Chormitglieder und sie kennt es aus eigener Erfahrung: „Singen heißt Energie tanken und die Seele befreien“. Und: „Gerade in der aktuellen Zeit tut es gut, gemeinsam von Hoffnung und Frieden zu singen.“ Interessierte sind herzlich eingeladen, beim Gospelprojekt der Kantorei mitzuwirken. Neben Gospels steht auch der Song „You raise me up“ auf dem Programm; geprobt wird am Mittwoch, dem 27. April 2022 und am Mittwoch, 4. Mai 2022 – jeweils von 19.30 bis 21 Uhr in der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 23. Wichtig zu wissen: die Sängerinnen und Sänger werden mit Abstandzueinander singen. Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum 26.April bei Kantorin Annette Erdmann anmelden (per E-Mail an annette.erdmann@ekir.de oder telefonisch 0203 / 76 77 09). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Ansprache von Superintendent Dr. Urban zum Kirchenlied „Freunde, dass der Mandelzweig“

(19.4.2022)

„Freunde, dass der Mandelzweig“ wurde erstmals beim Kirchentag 1981 in Hamburg  öffentlich gesungen. Dann ging es um die Welt. Komponiert hat das Kirchenlied Fritz Baltruweit, der Text stammt von dem jüdischen Schriftsteller Schalom Ben-Chorin. Mitten im zweiten Weltkrieg dichtete er diese Zeilen. „Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,  ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?“ Über dieses Lied und dessen hoffnungsfrohe Botschaft, dass das Leben siegt, spricht Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seinem neuesten Video. Zu sehen ist das Video hier auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“; Infos zum Kirchenkreis und den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

 

 


 

Duisburg Wanheimerort: Impfen in der Kirche

(19.4.2022)

Auch in dieser Woche können sich in Duisburg, Menschen an dezentralen Orten ohne vorherige Anmeldung gegen Covid impfen lassen. So bietet am Donnerstag die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort mit der Gnadenkirche Raum zum Impfen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Impfung ist kostenlos. Das Team freut sich über Erstimpfungen, Zweitimpfungen und Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung). Gerade denjenigen aus der älteren Generation, deren „Booster-Impfung“ schon länger zurückliegt, gilt die Empfehlung, sich ein viertes Mal impfen zu lassen. Jede Impfung zählt!

Geimpft wird in dieser Woche noch an diesen nachstehenden Standorten, jeweils von 10 bis 16 Uhr, auch mit Novovax:

  • Mittwoch, 20. April: Kaufland Duisburg-Hamborn, Duisburger Str. 303, 47166 Duisburg
  • Donnerstag, 21. April: Gnadenkirche Wanheimerort – Evangelische Gemeinde Duisburg-Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, 47055 Duisburg
  • Freitag, 22. April: Katholische Kirchengemeinde St. Peter, Friedhofsallee 100A, 47198 Duisburg

Mehr Infos zum Impfen in Duisburg sowie die notwendigen Unterlagen gibt es im Netz unter www.duisburg.de, mehr Infos zur Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort gibt es unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Pfarrer Korn am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(19.4.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 25. April 2022 von Stefan Korn, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.

 


 

Yoga, Sitzgymnastik, Computerkurs und Gemeindefrühstück
Volles Programm in der Kirchengemeinde Wanheimerort

(19.4.2022)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort gibt es auch nach Ostern im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 ein volles Programm. So lädt die Gemeinde für den 22. April um 9.30 Uhr zum morgendlichen Büffet mit Lachs, Rührei, Kaffee und allem, was zu einem guten Frühstück gehört, ein. Kosten von 6,80 Euro sollten eingeplant werden. Am 22. April startet die freitägliche Sitzgymnastik für die Senioren, immer um 11 Uhr und kostenfrei; wer mag, kann etwas spenden. Ab dem 26. April fangen auch die neuen Yogakurse im Gemeindehaus Vogelsangplatz an. Sie sind für jedes Alter geeignet, auch für Senioren. Zur Auswahl stehen die Dienstagskurse um 11 und 12.15 und der Mittwochskurs um 11 Uhr. Am 26. April startet – diesmal an der Paul- Gerhardt-Str. 1 neben der Gnadenkirche und immer dienstags um 19 Uhr – auch der neue Computerkurs: Jetzt geht es um Tabellenkalkulation und das Excel-Programm, das Ganze für Anfänger, alle sind willkommen. Infos und Anmeldungen zu den Kursen bitte im Gemeindehaus Vogelsangplatz unter 0203/ 770134; Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Nach langer Corona-Pause wieder ökumenische  Segensfeiern für Familien mit Babys

(19.4.2022)

„Willkommen im Leben, kleiner Segen“ ist das Motto besonderer ökumenischer Segensfeiern für Familien mit Babys, zu denen katholische und evangelische Kirche am 24. April und 22. Mai endlich wieder gemeinsam einladen können. Beide Feiern sollen – sofern das Wetter mitspielt – um 15 Uhr auf dem Vorplatz der St. Joseph-Kirche an der Rennerstraße in Alt-Hamborn durchgeführt werden. Wenn nicht, wird die halbstündige Feier in die Kirche verlegt. Eingeladen sind Eltern, egal welcher Konfession oder Religion sie angehören, mit ihren Neugeborenen (bis zu einem Jahr) sowie deren Geschwisterkindern.

Die Familien erwartet eine stimmungsvolle halbe Stunde mit kindgerechter Musik. Im Mittelpunkt steht der Psalm 139, in dem der Betende darüber staunt, wie wunderbar und einzigartig jedes Kind und alles ist, was Gott geschaffen hat. Die persönliche Segenshandlung für jede Familie wird von mehreren Mitarbeitenden gespendet werden, die die Feier inhaltlich gemeinsam vorbereitet haben.

Eine Segensfeier für Babys ist keine Taufe und will es auch gar nicht sein. Hierzu erklärt Sr. Mariotte aus dem Vorbereitungsteam: „Unabhängig davon, ob sich Eltern für die Taufe entscheiden oder damit noch warten wollen, ihr Kind ist von Beginn an Gottes geliebtes Kind und steht unter Gottes Segen. Das wollen wir den Babys, seinen Eltern, Großeltern und den Geschwistern mit unserer Segensfeier zusagen. Und wir wollen in Gemeinschaft mit anderen jungen Familien das neue Leben und die glückliche Geburt feiern.“

Eine Anmeldung mit Angabe der zu erwartenden Anzahl der jeweiligen Familienmitglieder per E-Mail an duisburg@segenfuerbabys.de wird dringend empfohlen. Denn aus Pandemiegründen können lediglich bis zu 20 Familien teilnehmen. Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen und zusätzlich durchgängig Maskenpflicht.

Die Segensfeier für Familien mit Babys ist ein Gemeinschaftsprojekt der katholischen Pfarreien und evangelischen Gemeinden aus Hamborn, Meiderich und Mitte sowie der KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung und dem Evangelischen Bildungswerk. Die nächsten Segensfeiern sind für den 4. und 25. September in der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Straße geplant.

 

Pressemitteilung Katholische Stadtkirche Duisburg, 19.4.2022

 


 

 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(19.4.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 22. April 2022 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

„Regionaler Dienst der VEM“ startete zum 1. April 2022

(14.4.2022)

Am 1. April 2022 startete in der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) das neue Team „Regionaler Dienst der VEM“. Damit wird die VEM in Eigenregie ökumenische und entwicklungspolitische Basisarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR)  anbieten. Die bisherigen RIO-Pfarrstellen gehen darin auf. Im westlichen Ruhrgebiet wird die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in einem kooperativ betriebenen Referat fortgesetzt.

Die VEM wird die Impulse der internationalen Partnerschaftsarbeit und die zivilgesellschaftlichen Verbindungen in den Kirchenkreisen und Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland aufnehmen und diese mit ihrer weltweiten Ausrichtung verknüpfen. Dafür nutzt sie sowohl ihre zahlreichen Netzwerke wie das der „Jungen Erwachsenen“ als auch ihre umfassende Erfahrung des globalen Lernens in ökumenischer Perspektive.

„Wir freuen uns, dass fünf der bisherigen Pfarrer*innen, die zuvor vergleichbare Aufgaben innerhalb der Rheinischen Kirche ausgeübt haben, in den Dienst der VEM übernommen werden können. Somit bleiben wichtige Erfahrungen erhalten. Außerdem planen wir bereits im Mai eine Kick-off-Veranstaltung mit allen Menschen, die sich hier gerne engagieren wollen“, so Timo Pauler, Geschäftsführer der VEM.

Für die Kirchenkreises An der Ruhr, Essen, Duisburg und Oberhausen bleibt die bislang gemeinsam über den RIO (Rheinischer Dienst für internationale Ökumene) betriebene Referentenstelle als kooperativ betriebenes Referat für entwicklungspolitische Bildung mit Diakon Claudio Gnypek erhalten. Pfarrerin Ursula Thomé (bislang Rio westliches Ruhrgebiet) wechselt zur VEM und wird vom Büro in Mülheim aus für die neue Stelle arbeiten.

Angelika Veddeler (Leiterin der Abteilung Deutschland der VEM ) wird das regionale Team bei der VEM zunächst kommissarisch leiten. Sie sieht der Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen des Regionalen Dienstes ebenfalls mit Freude entgegen. „Die weltweite Ökumene im Leben und im Alltag von Gemeinden und Kirchenkreisen wirken zu lassen und daran gemeinsam mit Engagierten und Ehrenamtlichen vor Ort zu arbeiten, das ist eine spannende Aufgabe, der wir uns gern stellen“, so die Abteilungs- und Teamleiterin.

Aktuell schreibt die VEM eine weitere Koordinationsstelle  für die Region Niederrhein aus, um das Team des Regionalen Dienstes mit sechs Mitarbeitenden vor Ort zu vervollständigen.

Stichwort „VEM“
Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) mit Büros in Wuppertal, Indonesien und Tansania ist eine internationale, gleichberechtigte Gemeinschaft von 39 Mitgliedern, darunter 32 evangelische Kirchen in Afrika und Asien sowie sechs deutsche EKD-Kirchen und die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die VEM verfolgt konsequent ein ganzheitliches Missionsverständnis. Dazu gehört, die Lebensumstände notleidender und benachteiligter Menschen unter Achtung ihrer persönlichen Würde und Berücksichtigung ihres kulturellen Kontexts zu verbessern.

Pressemitteilung 31.3.2022, Martina Pauly (VEM) und Annika Lante, Evangelischer Kirchenkreis Mülheim

 


 

Diakoniewerk Duisburg: Beratungsangebote im Fachbereich „Kinder, Jugend & Familie“ beziehen neuen Standort

(14.4.2022)

Ab sofort hat im Diakoniewerk Duisburg der Fachbereich „Kinder, Jugend & Familie“ einen zusätzlichen Standort in der Stadtmitte. Nach langer Suche bietet das ehemalige Gebäude der KD-Bank ideale Voraussetzungen für ein neues Arbeitskonzept, hei0t es auf der Internetseite des Diakoniewerks (https://www.diakoniewerk-duisburg.de/beratungsangebote-beziehen-neuen-standort/).

Folgende Arbeitsbereiche sind seit Anfang April 2022 hier zu finden:

  • Fachbereichsleitung und Stellvertretung
  • Welcome
  • GuiDe – Gut in Duisburg etablieren
  • Gemeinsam klappt’s – Durchstarten in Arbeit und Ausbildung
  • Übergangsbegleitung
  • Flüchtlingsberatung
  • Ambulante Hilfen (SPFH, StabiFam, begleiteter Umgang, Erziehungsbeistandschaft)
  • Schuldner- und Insolvenzberatung
  • Jugendmigrationsdienst
  • Jugendgerichtshilfe

 

Am bisherigen Standort, Karl-Strack-Platz 1, findet weiterhin der Unterricht statt. Außerdem verbleiben hier folgende Angebote:

  • Werk-statt-Schule
  • Aktivierungshilfen
  • Hauptschulabschlusskurse (HSA)

 

Mehr Infos zum Fachbereich gibt es im Netz unter https://www.diakoniewerk-duisburg.de/kinder-jugend-familie/.

 

 


 

Austausch in Präsenz bei der Duisburger Initiative „Frauen aller Länder laden ein“  

(13.4.2022)

Können uns Frauen aus Schriften und Geschichten auch heute noch ein Vorbild sein? – Mit dieser Frage beschäftigten sich am 5. April Christinnen und Musliminnen der interreligiösen Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ bei ihrem ersten Themenabend in Präsenz nach der Coronapause. Die eindeutige Antwort der rund 50 Anwesenden: Ja, auf jeden Fall!

„Diese Themenabende sind etwas ganz Besonderes“, bedankten sich viele der Besucherinnen bei den Gastgeberinnen am Schluss der Veranstaltung im Gemeindesaal von St. Barbara. Was die Frauen an diesem Treffen erneut so faszinierte, das war der von großer Offenheit, Rücksicht und Toleranz getragene Dialog, den die Frauen hier pflegen. Und das, obwohl sich viele der Tischgefährtinnen an diesem Abend zum ersten Mal begegnet waren. „Genau das war und ist unser Ziel. Wir wollen mehr voneinander erfahren, wollen gemeinsam herausfinden, was uns eint und was uns trennt“, betonte stellvertretend für alle Frauen der Initiative Ayten Keser vom Empathie e.V. Und Edith Bauer von der evangelischen Friedenskirche in Duisburg-Hamborn ergänzt: „Nur so wird es gelingen, Vorurteile abzubauen und uns als Frauen über alle Grenzen von Religion oder kultureller Herkunft hinweg zu begegnen und auch gegenseitig zu stützen.“

Kaum zu glauben, aber wahr: Beim Themenabend von „Frauen aller Länder laden ein“ lernten die Teilnehmerinnen tatsächlich vier Frauen persönlich kennen, deren Lebensgeschichten weit in die Vergangenheit reichen. Möglich wurde dies durch kurze Anspiele, in denen vier Frauen aus dem Vorbereitungskreis in die Rolle historischer Persönlichkeiten schlüpften und in der Ich-Form über deren Leben erzählten. Zu Wort kamen auf diese Weise Maria Magdalena, eine Weggefährtin von Jesus Christus, Hatice, die Frau des Propheten Mohammed, Anna Dengel, Ärztin und Ordensgründerin der Missionsärztlichen Schwestern sowie Hagar, Dienerin von Sarah und Mutter von Ismael, dem Erstgeborenen Abrahams.

Jede dieser Geschichten ließ eine Frau lebendig werden, deren Leben geprägt war von Mut und großer Beharrlichkeit trotz häufig sehr schwieriger Verhältnisse, in denen sie lebte. Dass diese „Frauen aus Schriften und Geschichten“ sich trotz der Widrigkeiten unermüdlich für ihre Überzeugungen einsetzten, das fanden die Teilnehmerinnen alle sehr imponierend. „Diese Frauen können uns tatsächlich auch heute noch ein Vorbild sein“, so die einhellige Meinung aller Gesprächsgruppen bei den anschließenden Tischgesprächen.

Dass das erste Treffen der Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ dieses Jahres ausgerechnet im April stattfand, hatte übrigens seinen guten Grund. Denn anders als in vielen anderen Jahren, überschnitten sich 2022 die christliche Fastenzeit und der muslimische Ramadan im April für zwei Wochen. Und so konnten die Frauen am 5. April nach den thematischen Impulsen und den intensiven Tischgesprächen im zweiten Teil der Veranstaltung auch wieder gemeinsamen das abendliche Fastenbrechen begehen.

Pressemitteilung vom 13.4.2022, Eva Wieczorek-Traut, Kath. Stadtkirche Duisburg  (https://www.stadtkirche-duisburg.de)

 


 

Leiter der Telefonseelsorge spricht über Ängste und Leiden der Menschen
Gründonnerstags-Talk in der Marienkirche

(13.4.2022)

Olaf Meier ist Leiter der Ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen und hat wie auch alle ehrenamtlich Mitarbeitenden immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen, die sich bei der Telefonseelsorge melden. Am 14. April 2022 ist der Diplompsychologe zu Gast beim Gründonnerstag-Talk in der Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, wo er mit Pfarrer Martin Winterberg über die Leiden, Dunkelheiten, Ängste und Befürchtungen spricht, die Menschen in diesen Zeiten erleben. Das Gespräch beginnt um 18 Uhr, anschließend sind Besucherinnen und Besucher zum Abendmahl eingeladen. Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der Marienkirche gibt es im Netz unter www.ekadu.de, Infos zur Telefonseelsorge unter www.telefonseelsorge-duisburg.de.

 


 

Vor 80 Jahren konfirmiert – Jubiläumsfeier in Marxloh

(12.4.2022)

Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh feierte am Palmsonntag, 10. April 2022 mit einem Gottesdienst die Jubiläen derer, die vor 50, 60, 65, 70 oder sogar 75 Jahren in den ehemaligen Gemeinden Marxloh und Obermarxloh konfirmiert wurden. Auch wer anderswo konfirmiert wurde und das eigene Konfi-Jubiläum mitfeiern wollte, war herzlich eingeladen. Zusammengekommen war eine frohe Gesellschaft, die sich nach kleinem Empfang und überreichter Urkunde fürs Erinnerungsfoto zusammen mit Pfarrerin Anja Humbert vor der Marxloher Kreuzeskirche aufstellte. Mit dabei waren auch Elisabeth Herbst und Cäcilie Moese, die beide vor 80 Jahren konfirmiert wurden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Ostergottesdienst für Klein und Groß in und vor der Marienkirche

(12.4.2022)

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt Klein und Groß zum Familiengottesdienst am Ostersonntag, 17. April um 11 Uhr zur Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, ein. Damit bei der Geschichte um das Osterwunder, von dem auch Esel Benjamin als Zeitzeuge berichten wird, alle ohne Masken mitsingen können, wird ein Großteil des Gottesdienstes auch draußen, vor der Kirche gefeiert. Auch das anschließende Ostereiersuchen und der Ostereier-Titsch-Wettbewerb spielen sich auf der Kirchwiese ab. Es gilt die 3-G-Regel, Kinder und Jugendliche werden gebeten, Selbsttest zu machen. Schnelltests werden auch vor Ort zwischen 10.30 und 10.45 Uhr kostenfrei durchgeführt. Mehr Infos hat Pfarrer Stephan Blank (0203 / 24808); Infos zu diesem und weiteren Ostergottesdiensten in Alt-Duisburg sowie Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Impfen im Gemeindezentrum Ungeslheim

(12.4.2022)

Auch in dieser Woche können sich in Duisburg, Menschen an dezentralen Orten ohne vorherige Anmeldung gegen Covid impfen lassen. So bietet morgen, am Mittwoch die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd mit dem Gemeindezentrum in Ungelsheim an der Blankenburger Straße Raum zum Impfen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Impfung ist kostenlos. Das Team freut sich über Erstimpfungen, Zweitimpfungen und Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung). Gerade denjenigen aus der älteren Generation, deren „Booster-Impfung“ schon länger zurückliegt, gilt die Empfehlung, sich ein viertes Mal impfen zu lassen. Jede Impfung zählt!

Geimpft wird an diesen nachstehenden Standorten, jeweils von 10 bis 16 Uhr, auch mit Novovax:

  • Dienstag, 12.04.: Petershof Marxloh, Mittelstraße 2, 47169 Duisburg
  • Mittwoch, 13.04.: Auferstehungsgemeinde Ungelsheim, Blankenburger Straße 103, 47259 Duisburg
  • Donnerstag, 14.04.: Kath. Kirchengemeinde St. Dionysius Walsum, Pfarrhaus Kardinal von Galen, Elisabethstraße 8, 47178 Duisburg

Mehr Infos zum Impfen in Duisburg sowie die notwendigen Unterlagen gibt es im Netz unter www.duisburg.de, mehr Infos zur Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gibt es unter https://evaufdu.de.

 

 


 

Evangelische Schulreferat Duisburg /Niederrhein ist wieder vollständig besetzt
Zu Engeln für andere werden

(12.4.2022)

Das Evangelische Schulreferat Duisburg /Niederrhein ist wieder vollständig besetzt: Am 1. April führten Dr. Christoph Urban, Superintendent des ev. Kirchenkreises Duisburg, und Matthias Immer, Synodalassessor des Evangelischen Kirchenkreises Moers, die beiden neuen Schulreferentinnen in einemfestlichen Gottesdienst in der Kamp-Lintforter Christuskirche in ihren Dienst ein. Pfarrerin Annette Vetter und Pfarrerin Sabine Schmitz werden künftig gemeinsam mit ihrer Kollegin, Pfarrerin Hanna-Sauter-Diesing, ihre Aufgaben versehen. „Sie stellen Ihren Dienst in den wichtigen Bildungsauftrag unserer Kirche“, betonte Matthias Immer. „Mit ihrer Arbeit im Schulreferat sind sie zugleich lebendige Zeichen für das Miteinander der Kirchenkreise, das uns stark macht für Lehrerinnen und Lehrer wie für Schülerinnen und Schüler.“

Der Gottesdienst stand unter dem biblischen Wort „Fürchte dich nicht“,  das Sabine Schmitz in ihrer Predigt auslegte. Es sei eine Aufgabe des Religionsunterrichts, diese Zusage Gottes an Heranwachsende und alle in Schule Tätige weiterzugeben, damit diese im Vertrauen auf Gott friedlich, großzügig und wohlwollend gegenüber allen sein und Hoffnung und Zuversicht wie Engel in die Welttragen können, führte dazu Annette Vetter aus.

Das Schulreferat ist zuständig für die Schulamtsbezirke Duisburg, Kleve und Wesel. Getragen wird es von den Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Kleve, Moers und Wesel. Es arbeitet mit an der Sicherstellung des Religionsunterrichts an den Schulen in den beteiligten Kirchenkreisen. Die drei Schulreferentinnen organisieren Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer, unterstützen sie als Ansprechpartnerinnen bei religionspädagogischen Fragen und sorgen so für die Qualität des Religionsunterrichts.

Annette Vetter und Sabine Schmitz folgen Jan Christofzik und Bärbel Melnik, die im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen sind.

Pressemitteilung des Evangelischen Kirchenkreises Moers vom 4.4.2022.

Infos zum Schulreferat gibt es im Netz unter https://schulreferat-duisburg-niederrhein.de.

 


 

Laarer Kleiderkammer öffnet wieder

(12.4.2022)

Der CVJM Laar e.V. öffnet seine seit langem geschlossene Kleiderkammer in der Zwinglistrasse 13 wieder. Dort können Besucherinnen und Besucher jeden Donnerstag zwischen 9.30 und 12 Uhr gut erhaltene Kleidung für wenig Geld, das einem guten Zweck bestimmt ist, erhalten. Wegen der Pandemie ist während des Einkaufs das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend und es dürfen höchstens drei Kunden gleichzeitig im Verkaufsraum sein. Zutritt gibt es nur für Personen mit mindestens 3-facher Impfung (Nachweise müssen vorgezeigt werden). Nachfragen beantwortet Dietrich Rahm (0171 8755169), mehr Infos zum CVJM Duisburg Laar gibt es unter https://www.cvjmlaar.de/.

 


 

Feuer und Musik zu Ostern in Obermeiderich

(11.4.2022)

Österliche Musik erklingt in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstr. 27, in den Gottesdiensten an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag. Natürlich feiert die Gemeinde auch die Osternacht am Samstag, 16. April 2022 ab 19 Uhr im Gemeindezentrum Emilstraße mit einem atmosphärischen Durchblicke-Gottesdienst und viel Live-Musik, diesmal zum Thema Leidenschaft. Diese zeigt sich bei den Menschen vielfältig: Es gibt leidenschaftliche Fußballfans, leidenschaftliche Beziehungen, leidenschaftlich ausgeübte Hobbys, leidenschaftliche Musikerinnen und Musiker. Auch Gott zeigt Leidenschaft: Seine Leidenschaft ist der Mensch. Ostern zeigt sich Gottes Leidenschaft für die Menschen und das Leben ganz besonders deutlich. Nach dem Gottesdienst wird auf der Kirchwiese wie auch in den Vorjahren das Osterfeuer entfacht und leidenschaftlich gegrillt, gegessen und geklönt. Der Gottesdienst in der Osternacht sowie der am Karfreitag und am Ostersonntag sind auch live im Netz zu sehen. Infos zur Gemeinde und Angaben zu den Ostergottesdiensten gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

Ostern in Neumühl mit Tauferinnerungsgottesdienst

(11.4.2022)

Auch die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl lädt zur Feier der Gottesdienste in der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz an Karfreitag um 9.30 Uhr, in der Osternacht um 22 Uhr und am Ostersonntag um 9.30 Uhr ein. Zudem feiert die Gemeinde am Ostermontag um 11 Uhr den Gottesdienst mit ganz besonderen kleinen und jungen Gästen: Sie hat nämlich die Tauffamilien der letzten beiden Jahre eingeladen, um mit allen gemeinsam an das schöne Ereignis zu erinnern. Zu sehen ist daher auch im Gottesdienst der sogenannte Taufbaum der Gemeinde, an dem Namen und Bilder derer zu finden sind, die in den letzten Monaten getauft wurden. Darüber hinaus sind alle weiteren GottesdienstbesucherInnen – egal, wann sie getauft wurden – eingeladen, sich des Zuspruchs Gottes in der Taufe zu vergewissern. Im Anschluss an den Gottesdienst wartet eine kleine Osterüberraschung auf die Jüngsten. Es gelten Hygieneschutzbedingungen und das Tragen von Masken ist erforderlich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl.

 


 

Kirchengemeinden besuchen sich gegenseitig während der Osternacht

(11.4.2022)

Evangelische und katholische Kirche besuchen sich während der Osternachtgottesdienste gegenseitig und überreichen ökumenische Grußkerzen. Zu erleben ist dies nach der guten Erfahrung des letzten Jahres wieder am Karsamstag, 16. April 2022, wenn die evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd um 21 Uhr die Osternacht im Huckinger Gemeindezentrum, Angerhauser Straße 91, feiert. Pfarrer Bodo Kaiser freut sich, dass zu der Osternacht wieder eine Delegation der katholischen Nachbargemeinde zu Besuch kommen wird. Mitglieder der evangelischen Auferstehungsgemeinde wiederum werden den Gottesdienst der katholischen Schwestergemeinde St. Peter und Paul besuchen und dort eine Osterkerze überreichen. Infos zur Gemeinde und zu den Ostergottesdiensten der Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Volles Osterprogramm in Wanheimerort

(11.4.2022)

An fünf Tagen bietet die Evangelische Gemeinde Wanheimerort unterschiedliche Gottesdienste rund um Ostern an. An Gründonnerstag, 14. April 2022, lädt Pfarrer Jürgen Muthmann um 19.30 Uhr zum Feierabendmahl ins Gemeindehaus Vogelsangplatz ein. Hier wird das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Jüngern vor seiner Kreuzigung nachempfunden. Es gibt Brot, Wein, Saft und Käse. An Karfreitag, 15. April um 11.15 Uhr feiert Pfarrerin Almuth Seeger einen Abendmahlsgottesdienst in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1. Zur Osternacht am Samstag, 16. April 2022 lädt die Gemeinde ab 22 Uhr zur Gnadenkirche ein. Zuerst wird ein Osterfeuer entzündet, anschließend gibt es einen musikalischen Gottesdienst mit Pfarrer Jürgen Muthmann, Pop-Kantor Daniel Drückes und dem Chor „Die Band“. Zum Ostersonntag, 17. April 2022 feiert die Gemeinde gleich zwei Gottesdienste: einen eher traditionellen Abendmahlsgottesdienst um 9.45 Uhr im Gemeindehaus Vogelsangplatz mit Pfarrer Jürgen Muthmann; um 11.15 Uhr kommen die Familien und die Kindergärten der Gemeinde mit Pfarrerin Almuth Seeger und der Gemeinde zusammen in der Gnadenkirche zusammen, und anschließend gibt es die große Ostereiersuche. Nach beiden Gottesdiensten lädt die Gemeinde zum gemeinsamen Osterfrühstück ein. Schließlich gibt es am Ostermontag, 18. April 22, um 11.15 Uhr noch einen Abendmahlsgottesdienst in der Gnadenkirche mit Almuth Seeger. In allen Gottesdiensten sollten FFP-Masken getragen werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Ostern in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm

(11.4.2022)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm ist im Karfreitagsgottesdienst am 15. April 2022 um 11 Uhr in der evangelischen Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 23, „Passionsmusik unserer Zeit“ zu hören. Die Kantorei singt unter der Leitung von Annette Erdmann Auszüge aus Passionskantaten von Klaus Heizmann, den Gospelsong „Holy“ von Tore Aas und die Ballade „Dieses Kreuz, vor dem wir stehen“.
Am Samstag, 16. April 2022 um 21 Uhr feiert die Gemeinde in der Versöhnungskirche die Osternacht. Sie nimmt das Thema des ökumenischen Jugendkreuzweges des Jahres 2022 auf „getaped: verbunden – gestützt – geheilt“. Die Stationen dieses Jugendkreuzwegs greifen mit Bildern und Texten die Lebenswirklichkeit junger Menschen auf und verbinden sie mit dem Kreuzweg Jesu. Damit rückt „getaped“ die Lebenswirklichkeit von Menschen in das Zentrum des diesjährigen Jugendkreuzwegs und zeigt damit auf, für wen Jesus diesen Weg gegangen ist … für alle Menschen. In der Osternacht erklingt Musik für Querflöte und Orgel: Anja auf der Heiden (Querflöte) und Annette Erdmann (Orgel) werden Werke von Händel, Telemann und Pellegrini spielen. Nach dem Gottesdienst versammeln sich alle auf der Kirchwiese um das Osterfeuer. Im Gottesdienst am Ostersonntag, 17. April 2022 um 11 Uhr sind im Gottesdienst in der Versöhnungskirche österliche Chorwerke verschiedener Epochen zu hören, die die Kantorei aufführt. Den Familiengottesdienst am Ostermontag, 18. April 2022 feiern Groß und Klein um 11 Uhr gemeinsam mit der Nachbargemeinde in der evangelischen Auferstehungskirche Duisburg Ungelsheim, in dem es um die Frage geht, was die Katze mit Ostern zu tun hat! Zum Abschluss gibt es auch dort das traditionelle Ostereiersuchen auf der Wiese, bei schlechtem Wetter sind die Ostereier im Gemeindezentrum versteckt.  Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Kleine und große Osternacht in Obermarxloh

(11.4.2022)

Zur Osternacht in und an der Lutherkirche Obermarxloh, Wittenberger Straße 15, lädt die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh nach zweijähriger Corona-Pause in diesem Jahr wieder herzlich ein: Am Karsamstag, 16. April 2022, brennt um 22 Uhr vor der Kirche das Osterfeuer, um das sich zu Beginn alle versammeln. Gemeinsam ziehen dann alle gemeinsam in die dunkle Kirche ein und feiern die Osternacht, in der Texte zu Leid und Tod, Kirchenmusik und moderne Musik zu hören sind. Beim Thema „Wer wälzt den Stein vom Grab?“ geht es um Gewichte, die auf den Menschen lasten, ihnen das Leben schwer machen, sie am Leben hindern. In einer Aktion werden Steine bemalt und mit Zeichen des neuen Lebens versehen. Ein Höhepunkt ist die Lichtfeier mit Entzünden der großen Osterkerze am Osterfeuer und der vielen kleinen Osterkerzen an der Osterkerze. Die Osternacht schließt gegen Mitternacht mit einer Stärkung auf dem Weg. Bereits um 18 Uhr feiert die Gemeinde mit den Kindergartenkindern eine „kleine Osternacht“, zu deren Abschluss im Osterfeuer Stockbrot geröstet wird. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Ostern in Alt-Duisburg

(11.4.2022)

Die Osternacht mit dem Thema „Lege deine Hände in meine Seite“ feiert die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg mit einem Gottesdienst in der Lutherkirche am Karsamstag, 16. April 2022. In dem um 22 beginnenden Gottesdienst predigt Pfarrer Stefan Korn über den zweifelnden Thomas. Pfarrer Korn dazu: „In der Tradition wurde die Thomasgeschichte vom Osterfest weggerückt, eine Woche später beschäftigte man sich mit dem Zweifel. Am Ostermorgen soll die Gewissheit der Frauen, die zum Grab kommen und in ihrer tiefen Verzweiflung die Nähe Jesu erfahren, uns anrühren. Aber es gibt viele Wege, um sich Ostern zu nähern. Thomas ist nicht dabei am Abend des ersten Ostertages. Er hat sich abgesondert, wird umhergetrieben von dem Erlebten. Zweifel werden laut. Wir sehnen uns nach eindeutigen Zeichen. Gibt es sie?“ im Verlauf der Osternacht erhellt sich die abgedunkelte Kirche hin zum Licht der Auferstehung, es singt die Kantorei Duissern unter der Leitung von Andreas Lüken. Im Anschluss an den Gottesdienst versammeln sich alle draußen vor der Kirche um das Osterfeuer. Infos zur Gemeinde und weiteren Ostergottesdiensten der Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Abendmusik zu Karfreitag in der Meidericher Kirche

(11.4.2022)

Geistliche Abendmusik zum Karfreitag ist in der evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm 6, in jedem Jahr zu hören. So auch am 15. April 2022 um 18 Uhr, wenn Johanna Kloppert, Barockvioline und Blockflöte Haruno Ikeda-Sprotte, Viola da gamba, und Andreas Boos, Truhenorgel und Flöten, besinnlich Musik von Bach, Biber, Buxtehude und Telemann spielen. Der Eintritt ist frei; um eine Spende für die Kirchenmusik wird gebeten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Verzicht auf warme Kirchen
Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd setzt Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

(8.4.2022)

Das Leitungsgremium der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd hat in seiner Sitzung am Mittwoch, in der es auch um die Unterstützung von Menschen ging, die aus der Ukraine nach Duisburg geflüchtet sind, auch über die Frage diskutiert, wie die Gemeinde ein weiteres Zeichen der Solidarität setzen kann. Beschlossen hat das Presbyterium, der Stadt Duisburg kostenfrei zwei Wohnungen für die Unterbringung von Geflüchteten zur Verfügung zu stellen. Beschlossen wurde auch, dass die Kirchen in Huckingen und Ungelsheim zu den Gottesdiensten bis auf weiteres nicht mehr wie gewohnt beheizt werden.

Statt 19 bis 20 Grad werden es nur 14 bis 15 Grad sein, solange der Sommer die Gebäude nicht auf dem natürlichen Weg aufheizt. Das gilt auch bereits für die Gottesdienste an den Ostertagen. Die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste werden gebeten, sich entsprechend wärmer anzuziehen.

„Uns ist bewusst, dass es sich bei dieser Entscheidung um ein gutes Stück `Symbolpolitik` handelt, da wir unsere Kindertagesstätten und die Gemeinderäume, in denen unsere Angebote im Laufe der Woche stattfinden, weiter beheizen müssen“ heißt es in der Begründung des Presbyteriums. „Aber es fällt uns schwer, bei knapp 20 Grad Raumtemperatur Gottesdienst zu feiern, für die Menschen, die unter diesem Krieg leiden, zu beten und gleichzeitig zu wissen, dass in der Ukraine derzeit zehntausende Menschen ohne Heizung, Strom und Wasser leben müssen.“

Weiter heißt es in der Mitteilung der Gemeinde:

„Wir verstehen die Sorgen der Menschen in unserem Land, die sich vor Sanktionen fürchten, die russisches Gas und Öl betreffen. Die Folgen für die Wirtschaft, aber auch für viele Familien, die direkt von Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und steigenden Preisen betroffen sind, wären groß. Trotzdem sehen wir uns in der moralischen Pflicht, alles zu tun, um möglichst schnell von russischen Öl- und Gasimporten unabhängig zu werden, auch wenn damit negative Folgen für unser Leben verbunden sind. Je mehr Energie wir einsparen, umso schneller wird es uns gelingen, von russischen Energieimporten unabhängig zu werden. Jeder Kubikmeter Gas zählt.

Wir würden uns freuen, wenn unsere Entscheidung für manche zum Anstoß wird, sich anzuschließen und ebenfalls Energie einzusparen. Und natürlich hoffen wir, dass sich trotz des Verzichts auf einen warmen Raum die Kirchen in Huckingen und Ungelsheim zu den Gottesdiensten füllen, denn Gemeinschaft, Solidarität, Nächstenliebe und Worte der Hoffnung und des Friedens haben die Kraft, Menschen zu wärmen.

Wir laden herzlich am kommenden Sonntag, dem 10. April um 9.30 Uhr in die Ungelsheimer Auferstehungskirche und um 18 Uhr zum Gottesdienst mit Friedensgebet in die Huckinger Kirche ein.“

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Neue Seelsorgerinnen am BETHESDA Krankenhaus: Ute Sawatzki und Sara Randow

(8.4.2022)

Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrerin Sara Randow sind die neuen evangelischen Seelsorgerinnen am BETHESDA Krankenhaus. Am 1. März haben sie die Nachfolge von Pfarrer Peter Glörfeld angetreten, der nach 32 Jahren in den Ruhestand gegangen ist. Ein guter Monat – eine kurze Zeit, um sich an die neue Aufgabe heranzutasten, neue Strukturen und sehr viele neue Menschen kennenzulernen. Der Einstieg ist für die beiden aber mehr als positiv verlaufen, sagt Sara Randow: „Wir sind von Anfang an total freundlich und mit viel Wertschätzung aufgenommen worden.“ Und Ute Sawatzki ergänzt: „Immer wieder haben wir den Satz gehört: ´Wie schön, dass Sie da sind…´. Das gibt einem natürlich ein gutes Gefühl.“

Zur Zeit sind die beiden Seelsorgerinnen noch damit beschäftigt, Kontakte zu knüpfen, sich Patienten und Mitarbeitern vorzustellen und die Aufgaben, die Peter Glörfeld über lange Jahre betreut hat, für sich neu aufzuteilen und zu ordnen. Ute Sawatzki will sich in Zukunft unter anderem um das Projekt „Kinderhimmel“ für Eltern, die ihr Kind durch eine Fehl- oder Totgeburt verloren haben, und um die Neugeborenenstation kümmern, Sara Randow zum Beispiel um die Zusammenarbeit mit den Grünen Damen und Herren.

Beide sind Gemeindepfarrerinnen an der Evangelischen Trinitatis-Gemeinde im Duisburger Süden – was dazu führt, dass sie in ihren ersten Wochen am BETHESDA nicht nur von unbekannten Gesichtern umgeben waren. „Viele Patientinnen und Patienten hier sind Mitglieder unserer Gemeinde“, hat Ute Sawatzki festgestellt. Sie und ihre Kollegin wollen aber gerade auch für die da sein, die bislang nur wenige Berührungspunkte mit den Themen Kirche und Glauben hatten. „Ein Krankenhausaufenthalt ist oft ein gewaltiger Einschnitt im Leben.“, sagt Sara Randow, „Viele Menschen stellen sich in dieser belastenden Situation Fragen nach Sinn und setzen sich vielleicht zum ersten Mal mit dem Tod auseinander.“

Was die beiden Seelsorgerinnen auf jeden Fall schon während der ersten Wochen ihrer Tätigkeit am BETHESDA spüren: Den über die Jahrzehnte gewachsenen Evangelischen Charakter des Hochfelder Klinikums. „Oft waren es schließlich Kirchen oder Klöster, die die ersten Krankenhäuser gegründet haben. Dieses Gefühl, dass Kirche auch heute präsent ist im BETHESDA – das ist das, was wir den Menschen geben wollen.“ Das Evangelische Klinikum Niederrhein und das BETHESDA Krankenhaus wünschen Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrerin Sara Randow für ihre neuen Aufgabe viel Erfolg und viel Freude an ihrer Arbeit.

Pressemitteilung vom 5.4.2022, https://www.evkln.de

 


 

Videoansprache von Superintendent Dr. Urban zu Ostern

(8.4.2022)

Niemand darf Tod und Vernichtung über andere bringen und kein Krieg darf nach Gottes Willen sein. Das sagt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seiner Ansprache zum bevorstehenden Osterfest. Zu sehen ist das Video auch hier auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“; Infos zum Kirchenkreis gibt es unter www.kirche-duisburg.de.

Hier ist der Redetext des Videostatements:

>>Ostermärsche. Die hatten ihre beste Zeit in den 1980er Jahren. Friedensdemonstrationen für eine atomwaffenfreie Welt. Damals war ich noch ein Kind. Die Welt ist seitdem gewiss nicht friedlicher geworden. Grade erleben wir wieder, was es heißt, Krieg in Europa zu haben.
Osterglaube. An Ostern besingen wir den Sieg des Lebens über den Tod. Als Christinnen und Christen glauben wir, dass Jesus über den Tod triumphiert hat – und dass die Todesmächte damit ein für allemal ausgedient haben. Daher darf niemand Tod und Vernichtung über andere bringen, darf niemand über das Leben verfügen, darf kein Krieg nach Gottes Willen sein.
Ostermärsche. Heute habe ich selbst Kinder. Und es bedrückt mich, dass sie in einer Zeit aufwachsen, in der in der Ukraine ein Angriffskrieg tobt. In einer Zeit, in der wir wieder zittern müssen, dass niemand die Nerven verliert und den Konflikt weiter eskaliert. In einer Zeit, in der wir wieder für den Frieden demonstrieren müssen.
Deshalb will ich mich gerade jetzt trotzig an meinen Osterglauben halten, dass Jesus Christus den Tod überwunden hat. Und dass wir davon profitieren können. So, wie es in einem alten Kirchenlied heißt: „Das ist die reiche Osterbeut, der wir teilhaftig werden: Fried, Freude, Heil, Gerechtigkeit im Himmel und auf Erden.“ In dem Sinne wünsche ich mir, wünsche ich Ihnen, wünsche ich unserer Welt: Friedliche Ostern!<<

 


 

Evangelische Ostergottesdienste in Duisburg

(8.4.2022)

Über 70 Gottesdienste können Christinnen und Christen von Gründonnerstag bis Ostermontag in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreis Duisburg mitfeiern. Vom nördlichen Marxloh und Obermarxloh bis nach Ungelsheim im Duisburger Süden werden in den Kirchen und Gemeindehäusern Andachten und besondere Gottesdienste gefeiert. Allein am Gründonnerstag finden gibt es 12 Gottesdienste; am Karfreitag haben Gläubige 20 Gottesdienste zur Auswahl. Am Samstag feiern viele Gemeinden die Osternacht mit Spätgottesdiensten und sieben laden zum anschließenden Osterfeuer ein. Am Ostersonntag hingegen sind viele Gottesdienste mit anschließendem Ostereiersuchen für Kinder oder Frühstück verbunden. Am Ostermontag wiederum feiern manche Gemeinden einen gemeinsamen zentralen Gottesdienst. Eine Übersicht zu allen Gottesdiensten finden Interessierte unter www.kirche-duisburg.de. Für alle Gottesdienste gelten Hygieneschutzmaßnahmen, aktuelle Informationen dazu gibt es bei den jeweiligen Gemeinden.

 


 

Bach am Karfreitag in der Salvatorkirche

(8.4.2022)

Nach zwei Jahren online gibt es am 15. April 2022 um 17 Uhr die traditionelle Karfreitagsmusik in der Duisburger Salvatorkirche wieder live vor Publikum zu hören. Neben Arien aus Bachs Johannes- und Matthäuspassion erklingen unter dem Titel „De profundis“ die Kantaten „Aus der Tiefe“ und „Liebster Gott, wann werd ich sterben“ von Johann Sebastian Bach. „Gerade die letztere besticht durch Einsatz der Flöte als Totenglöckchen durch eindrucksvolle Lautmalerei, die den Text plastisch verdeutlicht“ sagt Konzertleiter Marcus Strümpe. Im Karfreitagskonzert werden die vier Vokalsolisten nicht nur Solo singen, sondern auch gleichzeitig die Chöre übernehmen, eine Praxis, die aus der Bachzeit stammt. „Dadurch entsteht ein kammermusikalisch-durchhörbares Klangbild, welches dem Ideal der Bachzeit besonders nahe kommt,“ so Marcus Strümpe. Neben Instrumentalsolisten der Duisburger Philharmoniker sowie dem Organisten Christian Gerharz singen die „Salvocalisten“ Lena-Maria Kramer, Eva Nesselrath, Bohjun Mun und Emanuel Flock. Die Leitung hat Marcus Strümpe. Der Eintritt kostet 15 Euro, SchülerInnen und StudentInnen bezahlen acht Euro. Die Platzwahl ist frei, es gilt die 2G-Regelung. Mehr Infos zur Salvatorkirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Passionsandachten im Duisburger Süden

(30.3.2022)

Die wöchentlichen Passionsandachten im Duisburger Süden – auch die letzten, am 31. März und am 7. April – erinnern an den Leidensweg Jesu, sie rücken das Augenmerk auf das Leiden in dieser Welt und sie erinnern an etwas, was fast in Vergessenheit geraten ist: Vor den um 19 Uhr beginnenden Andachten läuten die Glocken für die Menschen aus Duisburg, die an oder in Zusammenhang mit dem Covid-Virus verstorben sind.

In den Andachten geht es auch um das Leiden der Verstorbenen der Pandemie, ihrer Familien, Freundinnen und Freunde. Zu den gemeinsamen Andachten laden die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm herzlich ein; die nächste feiern sie am 31. März in der Großenbaumer Versöhnungskirche und die letzte am 7. April in der evangelischen Kirche in Huckingen.

Das Erinnern soll bewusst nicht still geschehen, denn in beiden Gemeinden entstand der Eindruck, dass seit dem staatlichen Gedenken für die Opfer der Pandemie am 18. April 2021 und der weiter gestiegenen Zahl der Corona-Toten, die Opfer der Pandemie gegenwärtig immer weniger wahrgenommen werden. Wenn daher in den Stadtteilen das Läuten zu den Passionsandachten zu hören ist, wir jeder einzelne Glockenschlag an eine Verstorbene oder einen Verstorbenen an Covid aus Duisburg erinnern – nach der sechsten Andacht werden es weit über 800 Glockenschläge sein.

Mehr Infos zu den Gemeinden gibt es unter www.ekgr.de bzw. https://evaufdu.de.

 


 

Gospel-Gottesdienst an Palmsonntag

(30.3.2022)

Die Gospel-Gottesdienste in der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort gehören zum Programm in der Karwoche fest dazu. Immer am Palmsonntag – also dem Sonntag vor Ostern – feiert die Gemeinde um Pfarrer Jürgen Muthmann Gottesdienst mit Gospel-Songs. Nach zweijähriger Corona-Pause und Online-Gottesdienst wagt sich die Gemeinde in diesem Jahr wieder an einen Gospel-Gottesdienst in Präsenz. Der Pfarrer und der Chor PraiSing laden für Sonntag, 10. April 2022 um 11.15 Uhr in den Kirchsaal des Gemeindehauses Vogelsangplatz, Vogelsangplatz 1, ein. Gemeinsam gestalten sie den Gottesdienst, in dem es Gospels von Micha Keding und Daniel Drückes zu hören gibt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Duisburg und Niederrhein: Feierliche Amtseinführung der neuen Schulreferentinnen

(30.3.2022)

Sabine Schmitz ist schon seit einiger Zeit Pfarrerin im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg. Nun wird sie – wie auch ihre Pfarrkollegin Annette Vetter – feierlich im Gottesdienst als Schulreferentin eingeführt.

Beide werden künftig mit ihrer Kollegin Hanna-Sauter-Diesing im Evangelischen Schulreferat Duisburg-Niederrhein Fortbildungen für Religionslehrende anbieten sowie in den Schulamtsbezirken Duisburg, Kleve und Wesel aktiv sein.

Wer gratulieren oder mitfeiern möchte, ist herzlich eingeladen: Eingeführt werden beide in ihr Amt in dem Gottesdienst von Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und Matthias Immer, Synodalassessor des Evangelischen Kirchenkreises Moers: am Freitag, 1. April 2022, um 17 Uhr in der Christuskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Lintfort, Friedrich-Heinrich-Allee 22. Wegen der Pandemie gelten die allgemeinen Hygieneregeln, Maskenpflicht und Abstand halten.

Infos zum Evangelischen Schulreferat Duisburg-Niederrhein gibt es im Netz unter https://schulreferat-duisburg-niederrhein.de.

 


 

Obermeiderich lädt zum Friedensgebet und Emils Pub ein

(30.3.2022)

Für Freitag, 8. April 2022 lädt die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zum Friedensgebet und zum Treffpunkt „Emils Pub“ ein. Beim wöchentlichen Friedensgebet – immer freitags um 18 Uhr – können die Menschen in Gemeinschaft mit anderen ihre Gedanken, Sorgen und Ängste in dieser Kriegszeit im Gebet vor Gott bringen. Am 8. April können beim anschließenden „Emils Pub“ ab 19 Uhr die Besucherinnen und Besucher bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen. Für das Friedensgebet und „Emils Pub“ gelten Coronaschutzmaßnahmen, mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde www.obermeiderich.de.

 


 

Düsterer Beethoven und glücklicher Schumann
Klavierkonzert in der Hochfelder Pauluskirche

(30.3.2022)

Unter dem Motto „Musik aus drei Jahrhunderten“ gestalten am Sonntag 10. April 2022 um 15 Uhr Andreas Lüken und Volker Nies in der Hochfelder Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, ein abwechslungsreiches Programm. Auf dem Bechsteinflügel von 1909 spielen die beiden Kirchenmusiker vor allem Werke aus Barock, Klassik und Romantik. Dabei geht es abwechslungsreich zu, sagt Volker Nies: „So stehen nebeneinander etwa ein pathetischer Balbastre, ein fröhlicher Haydn, ein düsterer Beethoven, ein glücklicher Schumann, ein meditativer Satie. Und ein „Moment musical“ von Schubert birgt schon eine ganze Gefühlswelt in sich.“ Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, eine Spende am Ausgang wird nicht abgelehnt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

verbunden, gestützt, geheilt
Ökumenischer Kreuzweg der Neumühler Jugend

(29.3.2022)

Sogenannte „Kreuzwege“ sind Stationen, die die Leidensgeschichte Jesu erzählen. Der ökumenische Kreuzweg der Neumühler Jugend hat in diesem Jahr das Thema „getaped. verbunden – gestützt – geheilt“. Der Titel bezieht sich auf das Tape, das elastische Klebeband, das einzelne Teile zusammenhalten kann und als medizinisches Hilfsmittel – auf die Haut geklebt – stützend, stabilisierend und heilsam wirken kann. Diese verschiedenen Funktionen von Tapes werden im Gottesdienst am Freitag, 8. April 2022 um 18 Uhr in der Gnadenkirche Hohenzollernplatz aufgegriffen und zum einen mit den Stationen des Kreuzwegs Jesu und zum anderen mit der Lebenswirklichkeit der Menschen in Zusammenhang gebracht. So soll entsteht ein ganz neuer Blick entstehen.

Evangelische und katholische Kirche in Neumühl feiern den Kreuzweg zum zehnten Mal als ökumenischen Gottesdienst. Und auch diesmal bereiten den 30-minütigen Abendgottesdienst Mitglieder beider Gemeinden vor: Begleitet werden die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher auf diesem Kreuzweg textlich von den KonfirmandInnen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl und musikalisch von „DiePfad“, dem Chor der katholischen Gemeinde Herz Jesu, unter der Leitung von Christian Woiczinski. Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl.

 


 

Kirchenführung in Meiderich

(29.3.2022)

Udo Kloppert, Prädikant und ehemaliger Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich kennt das Mittelmeidericher Gotteshaus, Auf dem Damm 6, ganz genau. Einmal im Monat berichtet er – immer kurzweilig, aber mit Fakten und Kuriosem gespickt – beim Rundgang durch die Kirche von der Geschichte des alten Bauwerkes. Auch bei der nächsten Führung am 5. April 2022 um 17.30 Uhr wird Udo Kloppert u.a. über die Umrisse der Vorgängerkirche aus dem 9. Jahrhundert, das alte Lehrerdenkmal auf dem Kirchplatz, die alte Kanzel und den über 500 Jahre alten Turm sprechen. Natürlich rücken bei der Führung auch die neuen Sehenswürdigkeiten – der moderne Abendmahlstisch und die Kirchenfenster, die nach einem eigenen Konzept erstellt wurden – in den Mittelpunkt. Um eine Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten (0203 / 4519622, ggf. Namen und Personenzahl und Rückrufnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen). Bei allen Veranstaltungen in der Kirchengemeinde gelten Pandemieschutzbedingungen; weitere Informationen dazu und zur Kirchengemeinde gibt es auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(29.3.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 4. April 2022 von Jens Dallmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn besetzt; am 11. April ist es zur gleichen Uhrzeit Pfarrer Jürgen Muthmann aus Wanheimerort.

 


 

„Glauben Sie eigentlich an Gott?“– „Ich weiß, er glaubt an mich!“
Kai Magnus Sting brilliert beim ökumenischen Kirchenkabarett-Abend

(28.3.2022)

So humorvoll ist selten in eine ökumenische Veranstaltung eingeführt worden: Am vergangenen Samstag, 26. März, hatten die katholische Stadtkirche und der evangelische Kirchenkreis Duisburg im Rahmen der Akzente zu ihrem 2. ökumenischen Kirchenkabarett-Abend geladen. Bevor der Duisburger Kabarettist Kai Magnus Sting aber die Bühne betrat, sorgten Superintendent Dr. Christoph Urban und Stadtdechant Roland Winkelmann schon für ein ungewöhnliches „Warm-up“. Denn statt langer Reden erzählten die beiden ihren Gästen zur Begrüßung lieber zwei Witze über ihre Religion. Damit sorgten sie in der ausverkauften Kulturkirche Liebfrauen schon vor Beginn des eigentlichen Kabarettabends für die ersten Lacher.

Kai Magnus Sting ließ sich anschließend nicht lumpen und revanchierte sich seinerseits mit drei Witzen, die so eigentlich gar nicht in sein aktuelles Programm „Hömma. So isset“ gehören. Einer drehte sich um den Duisburger Hauptbahnhof („Das ist der einzige Bahnhof, der rundum von Tesakrepp zusammengehalten wird“), einer um eine Anekdote über Kardinal Hengsbach und der dritte handelte von einem Erlebnis des jungen Studenten Kai Magnus Sting im Rahmen seines Studiums der Dogmatik in Bochum. Dort sei er einmal von seinem Professor gefragt worden, ob er eigentlich an Gott glaube. Stings Antwort nach längerem Überlegen: „Ich sach ma so: Ich weiß, er glaubt an mich.“

Was dann folgte war ein Feuerwerk an sprachlichen Absurditäten und Ruhrgebietsweisheiten, das der Duisburger Kabarettist mit einer unglaublichen Zielgenauigkeit auf sein Publikum abfeuerte. Die Zuschauer dankten es ihm mit permanenten Lachsalven und manchen humorigen Einwürfen, so dass am Ende der Eindruck blieb: Das war ein richtig schöner Abend, nicht nur für die rund 140 Zuschauer, sondern auch für Kai Magnus Sting selbst.

Genau das war auch Ziel dieses besonderen Ruhrgebietsabends. „Wir wollten den Menschen mit diesem besonderen Kulturangebot etwas Gutes tun und ihnen eine Pause von den vielen Sorgen verschaffen, die uns alle jetzt und in den letzten zwei Jahren das Leben erschwert haben“, hatten Superintendent und Stadtdechant schon bei ihrer Begrüßung betont. Das bedeute aber nicht, das große Leid der Opfer des Angriffskriegs in der Ukraine aus den Augen zu verlieren. Im Gegenteil: „Wir haben vereinbart, den Erlös des Kartenverkaufs nicht zur Refinanzierung dieser Veranstaltung zu nutzen, sondern komplett den ukrainischen Flüchtlingen in Duisburg über das Spendenkonto der Duisburger Wohlfahrtsverbände zukommen zu lassen“, erklärten Roland Winkelmann und Dr. Christoph Urban. Die Entscheidung wurde vom Publikum mit viel Applaus begrüßt, ein zusätzlich aufgestelltes Spendensparschwein füllte sich nach der Veranstaltung zudem mit weiteren 350 Euro.

Text: Eva Wieczorek-Traut, www.stadtkirche-duisburg.de

 


 

Von der Kreuzigung bis zur Auferstehung Christi in flämischen Bildern des 15. Jahrhunderts
Vortrag in Duisburg Hamborn

(28.3.2022)

Martina Will, engagiertes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, ist gelernte Kunstlehrerin und verfügt über umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Druckgraphik und Malerei. Sie lädt Kunstinteressierte zum nächsten Ausflug zu den flämischen Primitiven ein. Ihr Vortrag am 6. April 2022 um 18 Uhr in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, trägt den Titel „Es ist vollbracht!“. Es geht um Gemälde – meist große Altarbilder – flämischer Künstler, die die Stationen vom Kreuzestod bis zur Auferstehung Christi zeigen. Der Eintritt ist frei, es gelten Corona-Schutzmaßnahmen. Eine Voranmeldung ist nicht mehr nötig. Mehr Infos gibt es unter 0203 510472; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(28.3.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 1. April 2022 heißt Pfarrer Stefan Korn Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen; am 8. April ist es Pfarrerin Esther Immer. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de)

 


 

Carlotta hilft ukrainischen Waisenkindern

(27.3.2022)

Carlotta ist erst acht Jahre alt, doch sie hat ein großes Herz und weiß, wie sie anderen helfen kann. So wie jetzt mit den selbst bemalten Kerzen und gebastelten Filzeiern, die sie verkauft und den Erlös geflüchteten Waisenkindern aus der Ukraine und deren Betreuern spendet. Über 600 Euro sind schon zusammengekommen, und Carlotta will weitermachen.

Zur Aktion entschlossen hatte sich Carlotta als sie die Ankunft von 17 geflüchteten Mädchen und Jungen aus der Ukraine und deren Betreuern direkt miterlebte. Diese kamen an der Arbeitsstelle ihrer Oma an und wurden dort untergebracht. Und Carlottas Familie half mit, die Räume für die Flüchtlinge vorzubereiten. Als Carlotta sah, dass die Kinder und die Erwachsenen bei der Ankunft nur das, was sie am Körper trugen, bei sich hatten, wollte sie unbedingt selbst etwas unternehmen, um den Kindern zu helfen.

Da Carlotta in ihrer Freizeit sehr gerne bastelt, fragte sie ihre Mama, ob sie ihre kleinen Werke nicht verkaufen dürfte, um Geld für die Flüchtlinge zu sammeln. Sie durfte. Und zwar zum ersten Mal beim Geburtstag ihrer Uroma, der im Restaurant gefeiert wurde. Die Verwandtschaft war von Carlottas Aktion begeistert und kaufte fleißig von den mit bunten Farben und manchen Friedenstauben bemalten Kerzen. Am letzten Sonntag, 20. März, ist sie dann mit ihrem kleinen Korb am Rhein in Kaiserswerth unterwegs gewesen und hat dort ihre Kerzen und Filzeier an Spaziergänger gegen eine Spende abgegeben. Auch die Spaziergänger am Rhein waren sehr begeistert von Carlottas Einsatz und unterstützen sie gerne. Die bis dahin gesammelten 325 Euro hat Carlotta mit ihrer Mama noch am gleichen Tag den Betreuern des Waisenhauses aus der Ukraine überreicht. Diese und die Kinder des Waisenhauses sind in der Kaiserswerther Diakonie untergebracht. Von dort aus setzen sich die ukrainischen Betreuer dafür ein, weitere Kinder aus der Ukraine hierher zu bringen und notwendige Hilfsgüter in die Ukraine zu verschicken. Carlotta ist froh über die Bereitschaft der Menschen, die sie so toll unterstützen. Sie hätte aber nie damit gerechnet, dass sie den Waisenkindern durch den Verkauf ihre gebastelten Sachen, solch eine Freude machen kann. Mit den Spenden machen die Mädchen und Jungen zum Beispiel Ausflüge, um ein wenig von ihren schlimmen Erfahrungen abzulenken.

Deshalb bastelt und malt Carlotta weiter für die Kinder aus der Ukraine. Am letzten Freitag hat sie nach dem Friedensgebet in der Evangelischen Kirche Duisburg Obermeiderich an einem Stand im Gemeindezentrum ihre Kerzen und Filzeier verkauft. Pfarrerin Sarah Süselbeck hatte nämlich vom tollen Einsatz Carlottas gehört und sie eingeladen, auch dort ihre Basteleien für den guten Zweck anzubieten. „Carlotta macht das, was wir doch so oft sagen in unseren Predigten“ bemerkt Pfarrerin Süselbeck, „jede*r kann auf seine/ ihre Weise diese Welt zum Guten mitgestalten. Und wenn wir sie dabei unterstützen können, tun wir das sehr gerne.“

Carlottas Engagement kam bei der Gemeinde so gut an, so dass diese Kerzen gekauft hat, die beim Familienbrunch nach dem Gottesdienst am Ostersonntag die Tische schmücken werden. Außerdem wurde Carlotta gefragt, ob sie ihre schönen Werke nicht auch nach dem Sonntagsgottesdienst am 27. März den Menschen anbietet. Das hat sie gerne gemacht. Am nächsten Sonntag und an den folgenden freitäglichen Friedensgebeten wird sie mit ihrem Stand im Gemeindezentrum Obermeiderich wieder dabei sein, denn Carlotta möchte weiter Spenden sammeln, um die ukrainischen  Kinder zu unterstützen. Denn obwohl Carlotta erst acht Jahre alt ist, weiß sie, dass die Mädchen und Jungen aus der Ukraine noch lange Hilfe brauchen und noch lange nicht zurück nach Hause können.

 


 

Kein Zurück mehr zum Papier
Das Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg stellt auf digitale Dokumente um

(25.3.2022)

Im Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gibt es seit einigen Monaten eine Revolution: Mit einem Dokumentenmanagementsystem soll der tägliche Wust an Papier so eingedämmt werden, dass in einigen Jahren jegliche Post, Dokumente und Vorgänge elektronisch zugänglich sind und Schrankordner nicht mehr nötig sind. Der Anfang ist aufwändig und manchmal frustrierend, sagen Mitarbeitende und Verwaltungsleiterin Svenja Stepper. Doch einen Weg zurück kann es aus verschiedensten und guten Gründen nicht geben.

Als die Evangelische Kirche im Rheinland das Dokumentenmanagementsystem und für die Probephase Freiwillige suchte, gehörte Kirchenoberverwaltungsrätin Svenja Stepper zu den ersten, die sich dafür meldete und mit dem Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg dieses neue Programm und dessen Abläufe im Detail testen wollte. Wohlwissend, dass im Probelauf noch Kinderkrankheiten beseitigt werden müssen, war sich die Verwaltungsleiterin im Klaren, dass nur ein wirklich ausgereiftes Programm die Arbeit den Mitarbeitenden in der Verwaltung erleichtern und so letztendlich auch Kosten sparen kann.
„Als Kirche müssen wir jetzt noch mehr als sonst auf das Geld schauen“ betont Verwaltungsleiterin Stepper. „Hinzu kommt, dass im Lauf der Jahrzehnte Tonnen von Papier durch unser Haus der Kirche wandern und dafür viele Bäume sterben mussten. So weiterzumachen, ist unverantwortlich. Für mich stellt sich daher die Frage gar nicht, ob etwas passieren muss.“
Und in den letzten Monaten passiert nun viel zu diesem Thema: Eine Arbeitsgruppe hat mit der Softwarefirma das Programm auf die eigenen Bedarfe angepasst, die Mitarbeitenden wurden für das Dokumentenmanagementsystem (DMS) geschult. Sämtliche Eingangspost, die per Papier in Haus kommt wird gescannt. Die Originalbriefe werden noch eine Zeit lang aufbewahrt.
Jedes gescannte Dokument erhält Identifikationsnummern und Zugriffsrechte für bestimmte Mitarbeitende. Im DMS können gleich mehrere Kolleginnen und Kollegen einer Abteilung Vorgänge bearbeiten, nach einem Aktenplan zuweisen, nach Stichworten suchen und schließlich sehen, ob diese Vorgänge abgeschlossen sind. Ablagen, in denen Briefe vor sich hin schlummern oder niemand weiß, ob sich ihrer jemand erbarmt hat, kann es nicht mehr geben, denn der Posteingang mahnt zur Bearbeitung.

Die Mitarbeitenden müssen sich erstmal komplett umstellen und in dieser Phase kommt es dadurch auch zu Mehrarbeit. Aber: Das System ist gerade in der Homeoffice-Zeit von unschätzbarem Vorteil. Zu Beginn der Pandemie mussten manche Mitarbeitende körbeweise Ordner und Papier mit nachhause nehmen. Das ist jetzt kaum noch nötig. Und auch nach der Pandemie möchten viele weiter im Homeoffice arbeiten. Verwaltungsleiterin Stepper schwebt vor, dass in Zukunft der Hauptteil der Arbeit über das Netz von zuhause aus erledigt wird. Wege ins Haus der Kirche in der Duisburger Innenstadt werden seltener nötig sein.

Noch ist das Zukunftsmusik, denn dafür müssen auch die Unterlagen in bestehenden Archiven im DMS erfasst werden. Eine Utopie ist das aber nicht, denn auch daran wird schon gearbeitet. Geplant ist zum Beispiel, dass schon 2024 die Vielzahl der Einzelplatzdrucker und Kopierer auf den Etagen abgeschafft werden und nur noch zwei große Hochleistungskopierer für die Gemeinden und Einrichtungen im Haus zur Verfügung stehen. Das Verwaltungsamt selbst will bald komplett papierlos sein – und wenn alles nach Plan läuft, ziehen die Gemeinden und Einrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg auch nach.

 


 

Fitness für Seele und Geist
Laufgottesdienst in Wanheim

(25.3.2022)

Gläubige in Sportkleidung und Laufschuhen sind am Sonntag, 3. April 2022 in der Wanheimer Kirche, Wanheimer Str. 661, ab 9.45 Uhr besonders gern gesehen. Denn die evangelische Kirchengemeinde Wanheim feiert dann ihren ersten „LäuferInnengottesdienst“, bei dem es anschließend auf die Strecke geht.

Laufen und Glauben sind voll von Parallelen, findet das Team um Pfarrer Rolf Seeger, das den Gottesdienst vorbereitet. Ohne zu viel verraten zu wollen, weist es darauf hin, dass Laufen Abstand vom Alltag bedeutet, wie auch der Gottesdienst und das Gebet Abstand vom Alltag ermöglichen. Im Gottesdienst wird aufgezeigt – auch durch die Musik der Band „UNFASSBAR“ -, dass es weitere Parallelen vom Laufen zum Glauben gibt.

Nach dem seelischen Auftanken sind alle herzlich eingeladen, eine Laufrunde mit Gleichgesinnten zu absolvieren, entweder in der Gruppe, die die Strecke von vier Kilometern läuft, oder in der, die die acht Kilometer läuft. Mitmachen können gerne auch Radelnde und Walker. Treffpunkt für alle ist nach dem Sonntagssport das Wanheimer Gemeindehaus, Am Knevelshof 45, wo es ein Läuferfrühstück und den Schlusssegen für alle gibt. Rückfragen beantwortet Pfarrer Rolf Seeger gerne (0203 7395696). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Kirchengemeinde lädt wieder zum Frühstück ein

(25.3.2022)

Nach langer Zeit können im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort Menschen wieder zum Schlemmen und Klönen zusammenkommen. Dazu lädt die die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort ein, denn Engagierte der Gemeinde bereiten für den 31. März 2022 ein Essen mit Rührei, Aufschnitt und allem, was zu einem guten Frühstück gehört, vor. Gemeinsam genossen wird für 6,50 Euro ab 9 Uhr und nach der 3G-Regel. Maria Hönes von der Gemeinde bittet um vorherige Anmeldung (0203/ 770134). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


100.000 € für die Ukrainehilfe
Duisburger Wohlfahrtsverbände und Oberbürgermeister Sören Link rufen zu weiteren Spenden auf

Pressemitteilung der Stadt Duisburg, 25.3.2022

Die Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger ist ungebrochen. Auf dem eigens eingerichteten Spendenkonto sind bereits mehr als 100.000 € eingegangen. Mit dem Geld werden in einem ersten Schritt Soforthilfen ermöglicht, Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche organisiert und Projekte zur Integration und Teilhabe umgesetzt.
Oberbürgermeister Sören Link ist überwältigt: „Es ist wirklich großartig zu sehen, wie viele Menschen sich bereits an der Spendenaktion beteiligt haben. Einmal mehr zeigt sich, dass wir alle zusammenstehen. Mein Dank gilt allen, die uns so tatkräftig unterstützen.“
Dirk Tänzler, Parität Duisburg, ergänzt: „Es bewegt und beeindruckt mich sehr, dass offensichtlich auch Kinder ihr Sparschwein plündern. So spendete zum Beispiel Justin 2,73€. Jeder Cent hilft und wird bei den Geflüchteten ankommen. Danke Justin und natürlich auch allen anderen Spendern.“
Um den Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine nach Duisburg geflüchtet sind, möglichst passgenau helfen zu können, sind Geldspenden die größte Hilfe. Gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden und mit Unterstützung der Sparkasse Duisburg wurde daher ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet. Zu den beteiligten Wohlfahrtsverbänden gehören: AWO Duisburg, Diakonie, der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz, Jüdische Gemeinde und Caritas Duisburg. Um den hier in Duisburg ankommenden Menschen zu helfen, steht unter dem Betreff „Duisburg hilft“ weiterhin das Konto mit der Kennung IBAN DE 72 35050000 0200920098 bereit.

 


 

Von Barock bis Pop
Drehorgelkonzert in der Salvatorkirche

(25.3.2022)

Am Sonntag, 3. April 2022 gibt es ganz ungewohnte Orgeltöne in der Duisburger Salvatorkirche zu hören. Diesmal kommt nicht die riesige Kuhn-Orgel zum Einsatz, sondern zwölf Drehorgeln, die unten im Kirchraum von Spielern gekonnt bedient werden. Zu hören sind u.a. der Radetzky-Marsch, Orgel-Musik von Händel aber auch bekannte Popsongs, wie „Halleluja“ von Loenard Cohen oder „You raise me up“. Die Kollekte des um 15 Uhr beginnenden Abschlusskonzertes der internationalen Drehorgeltage ist für die Ukraine-Hilfe bestimmt. Es gilt die 2G-Regel, Masken können am Platz abgenommen werden. Mehr Infos zur Salvatorkirche gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Diakonin Gitta Samko verlässt die Seemannsmission nach 18 Jahren

(24.3.2022)

Ihr Büro ist aufgeräumt, die Abschiedsgeschenke sind im Kofferraum verstaut. Die Kollegen aus den Seemannsmissionsstationen von Amsterdam, Antwerpen und Emden waren zum Abschiedsempfang da. Nach 18 Jahren gibt die Diakonin Gitta Samko ihre Stelle beim Evangelischen Binnenschifferdienst auf, wo sie für die Duisburger Seemannsmission zuständig war. In einer ihrer letzten Mittagspausen sitzt sie auf einer Bank am Ruhrorter Leinpfad und blinzelt über das glitzernde Hafen-Wasser in die Frühlingssonne.

„Damals hatte ich von Tuten und Blasen keine Ahnung“, sagt sie lachend, wenn sie an ihre Anfänge im Februar 2004 denkt. Als frischgebackene Sozialarbeiterin trat sie eine halbe, befristete Stelle für die Frauen und Kinder der Binnenschiffer an. Später wechselte sie zur Seemannsmission. Seit 2018 hatte sie eine volle Stelle. Sie lernte die Tücken der Bordbesuche kennen, die schwankenden Planken und schaukelnden Jakobsleitern. Sie erlebte den Zeitdruck, das eng getaktete Leben an Bord zwischen Laden und Löschen, Warten und Schleusen. Sie kannte die zusammengewürfelten Mannschaften auf den Seeschiffen, sorgte für Arzttermine, Telefonkarten und kaufte auch mal schnell das Nötigste ein, wenn gerade an Bord alle Hände gebraucht wurden. „Die Kirche kommt zu den Menschen an Bord, weil die ja nicht zu uns kommen können. Und wir kommen unabhängig von Nationalität, Religion und Kultur“, sagt Samko.

Wenn die 15 Meter lange „Johann Hinrich Wichern“, das Kirchenboot, längsseits ging und die zierliche Gitta Samko in dicker Jacke und Mütze an Bord eines Binnenschiffes oder Küstenmotorschiffes kletterte, dann kam sie in norddeutscher Knappheit und aller Bescheidenheit. „Ich bin ja kein Seemann, ich kann nur fragen und zuhören, wo die Probleme liegen und dann sehen, was wir tun können“, sagt sie. Seeleute die monatelang keine Heuer gesehen haben, ukrainische Matrosen, deren Kontakt nach Hause ins Kriegsgebiet abgebrochen ist, russische Seeleute, deren Bankzugänge gesperrt sind. Es fällt Samko richtig schwer, ausgerechnet jetzt, mitten in der Krise, deren Auswirkungen im internationalen Geschäft der Transport-Schifffahrt sofort zu spüren sind, ihre Stelle zu wechseln. Aber es muss sein, auch wenn sie an allen Ecken fehlen wird. Sie stammt aus Osterholz-Scharmbeck im Bremer Umland, dort renoviert sie das Haus ihres Vaters, dass sie geerbt hat. Und dort hat sie sich eine neue Stelle gesucht, weil die Pendelei zwischen ihren beiden Lebensmittelpunkten allmählich zu anstrengend wurde. „Ich bin nicht mehr Mitte dreißig, wie damals als ich in Duisburg anfing“, schmunzelt sie. Ins Wasser gefallen ist sie bei ihren Klettertouren nie.

Sie wird im Haus der Kulturen in Osterholz-Scharmbeck sozialpädagogische Quartiersbetreuung für Frauen und Kinder machen. Und noch eine ganze Weile „ihre“ Binnenschifferfamilien und Seeleute vermissen. Wenn sie in Osterholz aufs Wasser will muss sie sich eine touristische Torfkahntour buchen. Ihre Moerser Stamm-Kneipen wird sie vermissen und dass man im Ruhrgebiet so nahe an der Vielfalt der Kulturangebote ist, die für sie Lebens-Elixier sind.

Ihr Highlight aus der Duisburger Zeit? „Ich durfte mal eine Woche mit einer russischen Mannschaft auf einem KüMo bis nach England mitfahren, um das Leben an Bord besser kennen zu lernen“, erzählt sie, „das war sehr lehrreich, aber ich musste dem Koch an Bord erst erklären, dass ich höchstens halb so viel essen kann, wie so ein russischer Zwei-Meter-Matrose.“

Was sie zum Abschied tröstet? „Meine Stelle wird zum Glück wieder besetzt“, sagt sie, „ich wünsche mir, dass da jemand hinkommt, der genauso viel Freude und Leidenschaft für diese Arbeit mitbringt, wie ich. Seemannsmission, dass muss man einfach wollen.“

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Blühendes Gemeindeleben im April an der Meidericher Kirche

(24.3.2022)

In der Evangelischen Gemeinde Meiderich blüht nicht nur die Kirchwiese Ende März richtig auf, denn mit der Aussicht auf Ostern und die zahlreichen Veranstaltungen zu verschiedensten Themen bekommt auch das Gemeindeleben richtig Farbe.
Ganz neu ist die Möglichkeit für Gemeindemitglieder und Menschen im Stadtteil, sich bei Bedarf ein Elektro-Lastenrad auszuleihen. Christina Schubert von der evangelischen Kirchengemeinde hat dafür den Kontakt mit dem ADFC Duisburg geknüpft, der mit seinem Projekt „DuisBock“ kostenlos Lastenräder und Anhänger verleiht. Die Buchung läuft über die Website www.duisbock.de, Rad oder Anhänger können in der Gemeinde mitgenommen und wieder abgegeben werden. Die Initiative ist Teil der Klimaaktionen in der Kirchengemeinde. So wie auch der Klimastand, bei dem Besucher und Besucherinnen neben Informationen zum Thema auch klimafreundliche Snacks und Getränke zum Probieren bekommen. Im Ostermonat ist der Klimastand bei gutem Wetter am 1., 7., und 14. April zwischen 10 und 12 Uhr aufgebaut – bei gutem Wetter draußen auf dem Kirchplatz zwischen Gotteshaus und Gemeindezentrum, Auf dem Damm 6.

Engagiert ist die Gemeinde auch beim Thema Ukraine. So lädt sie zusammen mit der Evangelischen Gemeinde Obermeideirch unter dem Motto „Zusammen beten, Gemeinschaft fühlen und im Austausch sein“ zu den wöchentlichen Friedensgebeten – montags um 18 Uhr in der Kirche Auf dem Damm und freitags um 18 Uhr in der Kirche an der Emilstraße – zum Friedensgebet ein. In den Gemeindezentren und in den Gottesdiensten nehmen die beiden Gemeinden Spenden für die Katastrophenhilfe der Diakonie im Krisengebiet Ukraine an und geben auch Gelder an die Hilfe vor Ort in Duisburg weiter. Im Moment gibt es Gespräche mit hiesigen Hilfsorganisationen, wie die Hilfe z.B. in der Flüchtlingsunterkunft im Landschaftspark organisiert werden kann.

Im April können sich Kirchennahe und alle Meidericher auf bekannte Gemeindeklassiker freuen: Am 5. April um 17.30 Uhr die Kirchenführung mit Prädikant Udo Kloppert, am 15. April um 18 Uhr die „Abendmusik an Karfreitag“ am 29. April die „Kirchenkneipe“ und am 2. und 16. April das leckere Marktcafé. Noch was Schönes zu sehen gibt es ab dem 24. April, denn wird im Gemeindezentrum die Ausstellungseröffnung „Industrie gestern – heute – morgen“ der Fotografen Udo Kloppert, Thomas Dörbandt und Uwe Skoklossa eröffnet. Zu sehen ist sie bis zum 13. Mai.

Infos zur Gemeinde, dem Gemeindeleben und zu allen Aktionen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und per Telefon im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622.

 

 


 

Pflegekonferenz kritisiert Minister Lauterbach scharf

(24.3.2022)

Ulrich Christofczik, Vorstand des Evangelischen Christophoruswerks, übt in einem Offenen Brief gemeinsam mit anderen Sprecherinnen und Sprechern der Ruhrgebietskonferenz-Pflege  scharfe Kritik an der Pflegepolitik des Bundes. Lesen Sie den Offenen Brief hier im Wortlaut:

<<Sehr geehrter Herr Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach,

wir schreiben Ihnen als Arbeitgeberinitiative aus der Pflege im Ruhrgebiet, weil wir den Eindruck haben, dass im Schlagschatten der Corona-Pandemie die Pflegepolitik der Bundesregierung offensichtlich vollständig zum Erliegen gekommen ist. Statt an den Inhalten des Koalitionsvertrages und einer nachhaltigen Pflegereform zu arbeiten, wird konzeptlos Geld verschwendet.

Anders können wir als Arbeitgeber beispielsweise den geplanten Pflegebonus für Mitarbeitende in der Langzeitpflege kaum bewerten. Die rund 1 Milliarde Euro, die Sie in diese „Maßnahme“ stecken wollen, sollten besser in die Einrichtung und dauerhafte Finanzierung von zusätzlichen Stellen fließen. Der Pflegebonus kaschiert den Reformstau in der Pflege. Hier wird Geld verschwendet, das man effektiver in die Finanzierung von mehr Personal und die dringend notwendige Digitalisierung der Pflege stecken müsste. Wir brauchen ein Mehrfaches dieser Summe, um die Pflege endlich zukunftsfähig und demografiefest zu machen. Pflege- und Gesundheitspolitik ist mehr als Pandemiebekämpfung.

Der Pflegebonus von 550 Euro ist ein beschämendes Trostpflaster für alle, die seit fast zwei Jahren im Ausnahmezustand arbeiten müssen. Unsere Beschäftigten haben für ihren unermüdlichen und kontinuierlichen Einsatz mehr verdient, als eine kümmerliche Einmalzahlung. Mal ganz abgesehen davon, dass die Auswahlkriterien für die Auszahlung den Betriebsfrieden in den Unternehmen massiv stören werden.

Die Pandemie hat allen vor Augen geführt, wie wichtig funktionierende Pflegeangebote für die Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf und deren Angehörige sind. Statt den lobenden Worten aus Sonntagsreden über Pflegekräfte Taten folgen zu lassen, werden wir ständig vertröstet und mit Studien oder Modellprojekten hingehalten. So ist beispielsweise seit Anfang 2020, mit der Veröffentlichung des so genannten Rothgang-Gutachtens, wissenschaftlich nachgewiesen, dass bereits heute ein Mehrbedarf an Personal in Höhe von 36 % (115.000 Stellen) besteht. Stand heute gibt es aus Ihrem Ministerium eine „Roadmap“, in der die schrittweise Deckung des aktuellen Personalbedarfs bis auf das Jahr 2025 gestreckt wird. Die Studie wurde 2016 in Auftrag gegeben, seit 2018 wird das neue Personalbemessungsverfahren erprobt und seit 2020 kennen wir die Ergebnisse. Wieso wir bis mindestens 2025 auf eine Umsetzung warten müssen, ist uns als Arbeitgebern in der Pflege schlicht unverständlich. Die geplanten Umsetzungs- und Erprobungsmaßnahmen für 10 (!) Einrichtungen in den kommenden zwei Jahren verzögern die dringend notwendige personelle Aufstockung in der stationären Pflege.

In der ambulanten Pflege und Betreuung haben wir heute bereits deutliche Versorgungslücken, die auf den Mangel an Fach- und Arbeitskräften zurückzuführen sind. Durch die einrichtungsbezogene Impfpflicht wird sich dieser Mangel in manchen Regionen noch weiter verschärfen. Wo bitte bleiben die politischen Maßnahmen, um dem Fach- und Arbeitskräftemangel wirksam und entschlossen zu begegnen?

An der Bezahlung wird es zukünftig ja nicht mehr liegen, dass der Pflegeberuf unattraktiv erscheint. Mit dem Tariftreuegesetz, initiiert aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, werden wir in naher Zukunft die Verdienstmöglichkeiten in der Pflege deutlich verbessern. Das ist gut so. Höhere Löhne werden die Attraktivität der Pflege und Betreuung auf dem Arbeitsmarkt deutlich steigern. Auch für Berufseinsteigende wird die Ausbildung in der Pflege attraktiver im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen. Doch die Folgen werden für die Menschen mit Pflegebedarf massiv spürbar sein. Das liegt an der halbherzigen und mutlosen Pflegereform der letzten Bundesregierung, die Sie laut Koalitionsvertrag deutlich nachbessern wollen. So steigen beispielsweise die Sachleistungsbudgets der Pflegeversicherung nicht zum Start der Tarifpflicht in der Pflege. Es ist absehbar, dass die aus den steigenden Gehältern resultierenden höheren Pflegesätze (stationär, teilstationär und ambulant) von den Pflegebedürftigen direkt aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. „Alternativ“ werden sie „Hilfen zur Pflege“ beantragen, was die Politik eigentlich immer vermeiden wollte. Statt der immer wieder verkündeten Entlastung von Menschen mit Pflegebedarf, werden diese nun massiv belastet. Gerade in der ambulanten Pflege wird das im Portemonnaie spürbar werden. Steigerung der Pflegekosten von 20 % bedeuten, dass vergleichbar viele Leistungen wegfallen oder selbst gezahlt werden müssen. Wahrscheinlich werden noch mehr Haushalte dann lieber auf die im grauen Arbeitsmarkt verorteten 24-Stunden Haushaltshilfen zugreifen. In stationären Einrichtungen wird sich der Eigenanteil um 30 – 45 % erhöhen. Das widerspricht der Zielsetzung aus dem Koalitionsvertrag der Ampelregierung, den Eigenanteil zu „begrenzen und planbar“ zu machen. Mit dem Tariftreuegesetz wird außerdem erneut ein Bürokratiemonster geschaffen, um die Einhaltung der Regeln zu überprüfen. Hier werden Strukturen mit Mitteln aufgebläht, die wir an anderer Stelle viel dringender benötigen.

Die Krankenhäuser erhalten mit dem Krankenhauszukunftsgesetz 4,3 Milliarden Euro für den Auf- und Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur. Das ist unbestritten gut und sinnvoll. Für die rund 14.000 stationären Einrichtungen und ebenso vielen ambulanten Dienste wäre allerdings mindestens eine vergleichbare Summe nötig, um endlich den dringend notwendigen Digitalisierungsschub in der Langzeitpflege auf den Weg zu bringen. Wir fordern daher umgehend ein eigenes Pflegezukunftsgesetz in Abstimmung mit den Bundesländern.

Wir laden Sie hiermit noch einmal herzlich zu einem „Talk am Förderturm“ ein, um mit Ihnen als zuständigen Bundesminister über unsere Einschätzungen und Forderungen zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Ulrich Christofczik (Sprecher der Ruhrgebietskonferenz-Pflege und Vorstand im Christophoruswerk-Duisburg)

Thomas Eisenreich (Sprecher der Ruhrgebietskonferenz-Pflege und Vice President of Business Development von Home Instead)

Silke Gerling (Sprecherin der Ruhrgebietskonferenz-Pflege und Geschäftsbereichsleiterin im Diakoniewerk Essen)

Roland Weigel (Koordinator für Kommunikation und Organisation der Ruhrgebietskonferenz-Pflege und Geschäftsführer von Konkret Consult Ruhr)>>

Mehr Infos gibt es unter https://ruhrgebietskonferenz-pflege.de

 


 

Passionsandachten im Duisburger Süden

(23.3.2022)

Die wöchentlichen Passionsandachten im Duisburger Süden – auch die am 24. März – erinnern an den Leidensweg Jesu, sie rücken das Augenmerk auf das Leiden in dieser Welt und sie erinnern an etwas, was fast in Vergessenheit geraten ist: Vor den um 19 Uhr beginnenden Andachten läuten die Glocken für die Menschen aus Duisburg, die an oder in Zusammenhang mit dem Covid-Virus verstorben sind. In den Andachten geht es auch um das Leiden der Verstorbenen der Pandemie, ihrer Familien, Freundinnen und Freunde. Zu den gemeinsamen Andachten laden die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm herzlich ein; die nächste feiern sie am 24. März in der Ungelsheimer Auferstehungskirche, die Andacht am 31. März in der Großenbaumer Versöhnungskirche und die letzte am 7. April in der evangelischen Kirche in Huckingen.

Das Erinnern soll bewusst nicht still geschehen, denn in beiden Gemeinden entstand der Eindruck, dass seit dem staatlichen Gedenken für die Opfer der Pandemie am 18. April 2021 und der weiter gestiegenen Zahl der Corona-Toten, die Opfer der Pandemie gegenwärtig immer weniger wahrgenommen werden. Wenn daher in den Stadtteilen das Läuten zu den Passionsandachten zu hören ist, wir jeder einzelne Glockenschlag an eine Verstorbene oder einen Verstorbenen an Covid aus Duisburg erinnern – nach der sechsten Andacht werden es weit über 800 Glockenschläge sein.

Mehr Infos zu den Gemeinden gibt es unter www.ekgr.de bzw. https://evaufdu.de.

 


 

Selbstverteidigungskurse für Kinder

(22.3.2022)

Die Frage, wann es wieder Selbstverteidigungskurse für Kinder gibt, hört Isa Dvorak, Jugendmitarbeiterin der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, immer wieder. Am 9. April – soweit Covid nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht – können Mädchen und Jungen in Kleingruppen im Alter von 6 bis 7, 8 bis 9 und 10 bis 11 Jahren im Buchholzer Gemeindesaal an der Arlberger Straße 10 das richtige Abwehrverhalten trainieren. Für die Gruppe der Acht- bis Neunjährigen gibt es inzwischen eine Warteliste für den Kurs, bei den anderen beiden sind noch Plätze frei. Übungsleiter Manfred Meisterjahn und Oliver Roth gehen in den Gruppen besonders auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Diese lernen, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Streitigkeiten zu vermeiden, sich zu wehren ohne zu verletzen und sich aus Notsituationen zu befreien. Zudem soll ihr Unrechtsbewusstsein gefördert werden, das Selbstbewusstsein gestärkt und Hemmschwellen abgebaut werden. Schließlich üben die Kinder, im richtigen Moment deutlich „Nein“ zu sagen. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im Netz unter: www.arlberger.de/selbstverteidigung. Infos zu den dann aktuellen Pandemieschutzmaßnahmen hat Isa Dvorak (Tel.: 0203 / 703670, Isa.Dvorak@arlberger.de).

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(22.3.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 28. März 2022 von Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, besetzt.

 


 

Anmeldungen zur Kinder- und Teeniefreizeit am Waldsee

(21.3.2022)

Der CVJM Meiderich e.V. lädt Kinder zwischen 8 und 12 Jahren und Teens zwischen 13 und 14 Jahren zur großen Sommerfreizeit in das Fornsbacher Jugendhaus ein. Die Freizeitstätte – Fornsbach ist ein kleiner Ort in der Nähe von Stuttgart – bietet einen schönen Tal-Blick und ist in der Nähe eines Waldsees gelegen. Bei der Sommerfreizeit vom 2. bis zum 16. Juli 2022 finden dort 50 Personen Platz und es gibt genug Räume für ein großes Indoor-Programm. Außerdem gibt es draußen Tischtennisplatten, einen Streetballplatz, einen Volleyballplatz, eine Fußballwiese und einen Tischkicker. Lecker wird es auch werden, wenn wie immer nimmt der CVJM Meiderich die eigenen Köche zur Freizeit mit, „weil selbst gekocht schmeckt immer noch am besten“. Das sagt Stefan Bäumle, der schon seit über 20 Jahren Kinder- und Jugendfreizeiten leitet und auch diese Sommerwochen mit einem erfahrenen Team von ehrenamtlichen Jugendmitarbeitenden leiten wird. Er beantwortet gerne alle Fragen 0179/1364531, Anmeldungen sind über die Internetseite www.cvjm-meiderich.de möglich.

 


 

Salvatorkirche Duisburg: Predigttext zum Gedenkgottesdienst für die Opfer der Pandemie

(21.3.2022)

Am 20. März 2022 wurde im Gottesdienst in der Duisburger Salvatorkirche der Opfer der Corona-Pandemie gedacht. Der für den Sonntag vorgesehene Predigttext handelt von dem Propheten Elia, einem Kämpfer, der des Kämpfens müde geworden ist – und der seinen Gott am Ende ganz anders kennenlernt, als er immer gedacht hatte. In der gemeinsamen Predigt zeigen Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und Pfarrer Martin Winterberg, Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg, auf, was die Geschichte mit den Menschen der Gegenwart zu tun hat, mit denen, die müde geworden sind über der Pandemie, die nun schon zwei Jahre währt.

Die Predigt ist hier nachzulesen:  https://kirche-duisburg.de/inhalt/predigt-texte/

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(21.3.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 25. März 2022 heißt Pfarrer Jürgen Muthmann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Zweisprachiger Friedensgottesdienst in Duisburg Huckingen

(18.3.2022)

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine lädt die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd jeden Sonntag um 18 Uhr zu einem Abendgottesdienst mit Friedensgebet in die Huckinger Kirche, Angerhauser Str. 91, ein. Am kommenden Sonntag, dem 20. März wird dieser Gottesdienst von Christinnen und Christen vorbereitet, die ihre Wurzeln in der Ukraine, in Russland und in Deutschland haben. Gefeiert wird er in deutscher und russischer Sprache.
Russisch ist die Sprache, in der evangelische Christen in der Auferstehungsgemeinde schon seit Jahren am Sonntagnachmittag Gottesdienste feiern und nun seit Wochen für die Menschen in der Ukraine und für den Frieden beten. Und es ist die Sprache, die neben der Amtssprache Ukrainisch im ganzen Land gesprochen wird. Über 80% der aus der Ukraine Geflüchteten sind Mütter mit ihren Kindern. Um sie soll es in diesem Friedensgottesdienst thematisch gehen, aber vor allem auch um die Verantwortung der älteren Generationen für die Kinder in der Ukraine, in Russland und auf der ganzen Welt. Die Kollekte des Friedensgottesdienstes ist für das Bündnis Katastrophenhilfe (Stichwort: Ukraine) bestimmt. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Projekt für menschliche Nähe
Kirchengemeinde sucht Spaziergangspaten

(18.3.2022)

Menschen aus dem Duisburger Süden auf einem Spaziergang durch ihren Stadtteil begleiten und mit ihnen ins Gespräch kommen: Für diese Idee gegen die Einsamkeit sucht der Besuchsdienstkreis der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Frauen und Männer, die Spaziergangspaten und -patinnen werden möchten.
Im Januar gab es in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nach fast zwei Jahren wieder ein Treffen des Besuchsdienstkreises für den Bezirk Ungelsheim – Mündelheim – Serm. Dabei ging es auch um neue Ideen, wie man Menschen, die sich das wünschen, etwas mehr Nähe schenken kann. Insbesondere Seniorinnen und Senioren leiden oft unter Einsamkeit. Ihre Zahl hat sich laut Umfragen seit 2019 verdoppelt, vermutlich auch eine Folge der Pandemie. Abhilfe schaffen könnten da die „Spaziergangspaten“, ein Projekt, das bei dem Treffen geboren wurde. Der Besuchsdienstkreis sucht nun Menschen aus dem Duisburger Süden, die Mitbürgerinnen und Mitbürger auf einem Spaziergang durch ihren Stadtteil begleiten und dabei mit ihm ins Gespräch zu kommen. Andere wiederum suchen genauso eine Begleitung. So oder so – Interessierte können sich bei Pfarrer Rainer Kaspers (Tel. 0203 / 7297702; rainer.kaspers@ekir.de) melden. Er lädt auch herzlich ein zu dem nächsten Besuchsdienstkreistreffen am Freitag, 25. März 2022 um 17 Uhr im Ungelsheimer Gemeindezentrum, Blankenburger Straße 103, wo es auch um die Spaziergangspaten geht. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Impfen in der Lutherkirche Duissern

(18.3.2022)

Auch in der nächsten Woche können sich in Duisburg, Menschen an dezentralen Orten ohne vorherige Anmeldung gegen Covid impfen lassen.

So bietet am Donnerstag die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg am Freitag mit der Lutherkirche Duisburg Duissern an der Martinstraße Raum zum Impfen an.

Geimpft wird an diesen nachstehenden Standorten, jeweils von 10 bis 16 Uhr:

  • Montag, 21.03.: Ev. Friedenskirchengemeinde Rheinhausen, Peschmannstraße 2, 47228 Duisburg
  • Dienstag, 22.03.: Wochenmarkt Hamborn, Hamborner Altmarkt, 47166 Duisburg
  • Mittwoch, 23.03.: Kath. Kirchengemeinde St. Judas Thaddäus Buchholz, Karl-Martin-Haus, Münchener Straße 40A, 47249 Duisburg
  • Donnerstag, 24.03.: Ev. Christuskirche Rheinhausen, Friedensstraße 3, 47228 Duisburg
  • Freitag, 25.03.: Ev. Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Lutherkirche Duissern, Martinstraße 39, 47058 Duisburg

Bitte beachten: An den vorgenannten Standorten werden keine Impfungen mit Novavax durchgeführt. Diese erfolgen ausschließlich im städtischen Impfzelt am Hauptbahnhof.
Mehr Infos zum Impfen in Duisburg sowie die notwendigen Unterlagen gibt es im Netz unter www.duisburg.de, mehr Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg gibt es unter www.ekadu.de.

 


 

Kölner Kantorei zu Gast in der Duisburger Salvatorkirche

(17.3.2022)

Zu einem hochkarätigen Chorkonzert lädt die die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg in die Salvatorkirche am Samstag, 26. März 2022 um 18 Uhr ein. Auf dem Programm steht das neunzigminütige „Stabat mater“ von Antonin Dvorak, eines der bedeutendsten Werke des tschechischen Komponisten. Es ist eine anspruchsvolle und tiefgehende Vertonung eines mittelalterlichen Gedichtes, welches die Empfindungen Marias beim Tod ihres Sohnes Jesu beschreibt. Dvoraks Komposition gehört zu den beeindruckendsten der Musikgeschichte. Zu hören sein wird die Originalfassung für Chor, vier Solisten und Klavier. Es singt der Chor „Kölner Kantorei“, welcher über die Landesgrenzen bekannt ist und bereits viele Preise errungen hat. Die außergewöhnliche Qualität des Chores war in der Vergangenheit in vielen Kirchen, Konzertsälen und bei Festivals zu bewundern. Die Leitung des Konzertes hat Georg Hage, der Eintritt ist frei, am Ende wird um eine Spende für die Ukraine-Hilfe gebeten. Es gilt die 2G-Regel, Masken können am Platz abgenommen werden. Mehr Infos zur Kölner Kantorei gibt es im Netz unter www.koelner-kantorei.de, zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Restwolle für Hundedecken gesucht
Gemeindesekretärin strickt und häkelt in ihrer Freizeit für Tierheime und die treuen Begleiter von Obdachlosen

(17.3.2022)

In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm ist Michaela Hahn vielen schon bekannt, denn als Gemeindesekretärin beider Gemeinden, die nun auf dem Weg zu einer sind, hat sie neben den vielen Büroarbeiten auch viel Kontakt mit dem Menschen im Duisburger Süden, wobei sie beim Ausstellen von Bescheinigungen oder Gesprächen über Taufanfragen immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen hat.
Ihre Sorge gilt unter anderem auch Tieren. Was viele nicht wissen, ist, dass Michaela Hahn deshalb in ihrer Freizeit aus Restwolle Decken strickt, die sie und auch an Obdachlose gibt, die ihren treuen Begleitern damit etwas Wärme und Geborgenheit geben. Auch in Tierheimen kommen die weichen Unterlagen gut an, denn auch dorthin gibt Michaela Hahn die bunten Ergebnisse ihres liebsten Hobbys ab. Angefangen hat sie mit der Decke für ihren Hund „Rudi“ und mittlerweile hat sie über 60  Decken abgegeben.

Leider geht Michaela Hahn langsam die Restwolle aus. Wer also noch Bestände hat und diese für den guten Zweck spenden will, ist bei ihr an der richtigen Stelle. Das fluffige Garn kann zu Gemeindebürozeiten abgegeben werden. Interessierte machen vorab einen Termin mit Michaela Hahn aus (Tel. 0203 / 761120 dienstags 10 bis 14 und freitags 13 bis 17 Uhr sowie per Mail info@ekgr.de). Infos zu den beiden Gemeinden gibt es im Netz https://evaufdu.de und  www.ekgr.de.

 


 

Konzert mit „Green Lemonade“ und Orgel in der Hochfelder Pauluskirche

(16.3.2022)

Am Samstag, 26. März 2022 wird es ab 18 Uhr richtig rockig in der der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld, denn die dreimanualige Walcker-Orgel von 1954 trifft auf die Band „Green Lemonade“. Songs wie „Physical“ von Dua Lipa“, „Zombie“  von den Cranberrys, „Sweet Dreams“ von den Eurythmics oder „Narcotic“ von Liquido erhalten ein klassisch-poppiges Klanggewand im Zusammenspiel mit Roland Ring an der Orgel. Kirchenmusiker Andreas Lüken spielt dazu passend einige Stücke wie „Straight Ahead“ und „Dance With Me“ aus der Sammlung Pop-Stücke für die Orgel von Michael Schütz. Der Eintritt ist wie immer frei, eine Spende herzlich willkommen. Es gelten Pandemieschutzmaßnahmen, voraussichtlich 3G plus Maske. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Anmeldungen zu den Osterferientagen in Neumühl

(16.3.2022)

Bewegung, Spiele und viel Kreatives verspricht das Team um Jugendleiterin Noemi Bruch in der evangelischen Kirchengemeinde Neumühl für die nächsten Kinderferientage. Das abwechslungsreiche Osterprogramm vom 11. bis zum 14. April 2022 ist für Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren maßgeschneidert. Anmeldungen und Infos unter noemie.bruch@ekir.de oder 015751020255.

 


 

Evangelischer Kirchenkreis Duisburg leistet auch seelsorgerische Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge

(15.3.2022)

Als die Stadt Duisburg dringend darum bat, die in immer größerer Zahl ankommenden Flüchtlinge aus der Ukraine seelsorgerisch zu betreuen, ist der Evangelische Kirchenkreis Duisburg schnell aktiv geworden und hat ein Netzwerk von Hilfen aufgebaut.

In den vier zu Notunterkünften umfunktionierten Sporthallen im Schulzentrum Süd am Biegerpark können die Geflüchteten etwas zur Ruhe kommen. Sie – überwiegend sind es Frauen mit Kindern – bekommen durch viele Ehrenamtliche wichtige Unterstützung in allen Lebensbereichen. Dankbarkeit macht sich breit, doch die Ängste und Sorgen um die in der unter Bombenbeschuss stehenden Heimat zurückgebliebenen Familienangehörigen belasten Körper, Geist und Seele. Die große Spendenbereitschaft ist die eine Sache, das persönliche Gespräche die andere. Insbesondere die Kinder leiden unter der Kriegskatastrophe. Die Mütter versuchen alles, Extremsituationen von ihnen fernzuhalten, was oft, aber nicht immer gelingt. Je mehr Menschen ihnen dabei helfen, desto geringer wird die psychische Belastung.

„Als wir in unserer Gemeinde einen Aufruf starteten, um ehrenamtliche Unterstützer zu bekommen, wurden wir fast überrannt“, blickt Bodo Kaiser, Pfarrer der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg, Süd innerlich bewegt auf die „Motivationswelle“ und Hilfsbereitschaft der letzten Tage zurück. „Es vergeht wirklich kein Tag, an dem nicht Leute von uns hier vor Ort sind“, sagt er vor der Halle des Bertolt-Brecht-Berufskollegs, schließt darin aber ausdrücklich auch die anderen Hilfsorganisationen ein.

Bei seinem Besuch vor Ort, gemeinsam mit dem Superintendenten des Kirchenkreises Duisburg, Dr. Christoph Urban, und Klaus Andrees, einer der für die Notfallseelsorge im Kirchenkreis Verantwortlichen, konnte er sich zum wiederholten Mal vergewissern, dass das alles gut koordiniert ist.
Für Abwechslung und trotz allem Leid fröhliche Kinderaugen sorgte ein schnell von der Auferstehungsgemeinde organisierter Zoobesuch. Der bereitete den Kindern Freude und gab den Müttern die Gelegenheit, sich um neue Nachrichten aus der Heimat zu kümmern. „Ich zucke immer zusammen, wenn mein Handy klingelt und bete, dass ich keine schlimmen Nachrichten von zuhause bekomme“, sagt eine Mutter unter Tränen.

„Die Belastung ist groß“, bestätigt Klaus Andrees, und meint damit sowohl die Geflüchteten als auch die Dolmetscher, Helfer und Notfallseelsorger. Die Angekommenen schätzen deren Arbeit, die ein bisschen Licht in die trostlose Dunkelheit bringt.
Oft sind die Geflüchteten nur mit dem Allernötigsten ausgestattet. Da helfen die Sachspenden enorm weiter. Aber Sprach- und die Bürokratie bringen sie manchmal nahezu zur Verzweiflung. „Ich bewundere die Mütter, die cool bleiben, damit ihre Kinder nichts oder nur wenig von ihrem Gemütszustand mitbekommen“, so Pfarrer Kaiser, der mit allen Pfarrern und Gemeinden im Süden eng kooperiert, um die Hilfsmaßnahmen zu bündeln.

Superintendent Christoph Urban bringt es auf den Punkt: „Es geht hier im Wesentlichen darum, einfach da zu sein und die Menschen zu stützen, und das zu allen Tageszeiten, morgens, mittags, nachmittags und auch abends.“ Er zeigt sich beim Besuch vor Ort mehr als angetan von dem, was die Süd-Gemeinden bereits auf den Weg gebracht haben. Das werde alle noch eine längere Zeit stark beanspruchen.
Nachdem nun auch die Kraftzentrale im Landschaftspark Nord kurzfristig zur Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine eingerichtet wurde, schließen sich jetzt die Nord-Gemeinden des Kirchenkreises kurz, um dort ebenfalls schnell seelsorgerische Hilfe leisten zu können.

Text: Reiner Terhorst

 


 

Mit dem Fahrrad auf Spurensuche
Neue Online-Andacht in der Monatsmitte kommt aus Wanheim

(15.3.2022)

Die evangelischen Südgemeinden Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort setzen ihre Zusammenarbeit im Internet fort und laden zur Monatsmitte wieder zur gemeinsamen Internet-Andacht ein. Für die Märzausgabe sind Pfarrer Rolf Seeger und Kirchmeisterin Martina Kuhfuß entlang des Rheins durch Wanheim geradelt und haben sich unter dem Motto „Grenzen“ auf eine Spurensuche im Duisburger Süden begeben. Im Mittelpunkt steht die Ausbreitung der Reformation im Duisburger Süden von Friemersheim aus über Wanheim in den ganzen Süden – das jährt sich in diesem jähr zum 475. Mal. Zu sehen ist das Andachtsvideo – wie immer – auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“. Infos zu den drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de bzw. www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(15.3.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 21. März 2022 von Hans-Peter Lauer, Pfarrer in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 


 

Mit dem Fahrrad auf Spurensuche
Neue Online-Andacht in der Monatsmitte kommt aus Wanheim

(15.3.2022)

Die evangelischen Südgemeinden Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort setzen ihre Zusammenarbeit im Internet fort und laden zur Monatsmitte wieder zur gemeinsamen Internet-Andacht ein. Für die Märzausgabe sind Pfarrer Rolf Seeger und Martina Kuhfuß entlang des Rheins durch Wanheim geradelt und haben sich unter dem Motto „Grenzen“ auf eine Spurensuche im Duisburger Süden begeben. Im Mittelpunkt steht die Ausbreitung der Reformation im Duisburger Süden von Friemersheim aus über Wanheim in den ganzen Süden – das jährt sich in diesem jähr zum 475. Mal. Zu sehen ist das Andachtsvideo – wie immer – auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“. Infos zu den drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de bzw. www.wanheimerort.ekir.de.

 

 


 

Kirchengemeinden aus dem Duisburger Süden bieten Ehrenamtlichen Räume, Geld und Unterstützung bei der Hilfe für Geflüchtete

(14.3.2022)

Im Duisburger Süden liegen die Standorte Huckingen und Ungelsheim der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nur 1,5 bzw. 3 Kilometer und der Standort der Evangelischen Gemeinde Wanheim (das Gemeindehaus Beim Knevelshof 45) ebenfalls nur 1,5 Kilometer von den Notunterkünften der Geflüchteten aus der Ukraine entfernt. Beide Gemeinden bieten Ehrenamtlichen Räume, Geld und Unterstützung bei der Hilfe für Geflüchtete an.

Die Geflüchteten können nach ihrer Ankunft in den zu vier Notunterkünften umfunktionierten Sporthallen im „Schulzentrum Süd“ am Biegerpark etwas zur Ruhe kommen. Sie erhalten dort wichtige Unterstützung in allen Lebensbereichen durch Hilfswerke und Hilfsorganisationen. So wird versucht den Geflüchteten – es sind überwiegend Frauen mit Kindern – vor Ort gute Bedingungen anzubieten. Doch der Alltag in den Notunterkünften wird insbesondere nach einer längeren Zeit beengt und eintönig. Diese Erkenntnis löste in den Gemeinden vor Ort den Impuls aus, neben den Angeboten in den Notunterkünften auch Freizeitaktivitäten und Kursangebote außerhalb der Hallen insbesondere für die Kinder zu schaffen.

Es haben sich bereits erste engagierte Duisburgerinnen und Duisburger bei den Gemeinden gemeldet, die in den Gemeindezentren Angebote für Kinder und Erwachsene auf den Weg bringen. Dabei geht es vor allem darum, sich Schritt für Schritt mit der deutschen Sprache vertraut zu machen, zu spielen und zu basteln, Gemeinschaft zu erleben und für einen kurzen Moment die schwierige Situation hinter sich zu lassen. Aber um verlässlich und über die Woche verteilt neue Angebote zu schaffen, braucht es für die nächsten Wochen ein starkes ehrenamtliches Engagement. Daher rufen die Gemeinden Menschen, die Ideen und Zeit haben, ein Team mit anderen bilden möchten und Angebote für Geflüchtete durchführen können, zur Mitarbeit auf. Beide Gemeinden stellen an den drei Standorten Räume für die Arbeit mit den Geflüchteten zur Verfügung und erstattet gegen Quittung Material- und Sachkosten. Außerdem begleiten die Pfarrer der Gemeinden und weitere Engagierte auf Wunsch die ehrenamtliche Arbeit der Hilfeteams.

Wer ab sofort die Gemeinderäume für Angebote nutzen möchte, die den Geflüchteten in den Notunterkünften den Alltag erleichtern, meldet sich für die Auferstehungsgemeinde bei Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 60847747) oder Pfarrer Rainer Kaspers (Tel. 7297702) und für die Gemeinde Wanheim bei Pfarrer Rolf Seeger (7395696) oder dem Presbyteriumsvorsitzenden Frank-Michael Rich (709227). Wer Treffpunkte und Gruppen nur für Kinder und Jugendliche plant, benötigt ein polizeiliches Führungszeugnis. Eine Bescheinigung, die es ermöglicht, das Führungszeugnis kostenfrei zu beantragen, stellen die Gemeinden aus. Gesucht werden außerdem Menschen, die dolmetschen können. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter https://evaufdu.de bzw. www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Zwei Jahre seit dem ersten Lockdown
Gedenken der Corona-Opfer in der Salvatorkirche

(14.3.2022)

Der 20. März soll für alle Menschen in Deutschland eine sogenannter „freedom day“ werden, bei dem die tiefgreifenden Pandemie-Schutzmaßnahmen entfallen. Das ist nur bedingt ein Grund zur Freude, denn der Pandemie fielen in zwei Jahren viele Menschen zum Opfer, und sie ist noch nicht vorbei. Deshalb wird in einem Gottesdienst am Sonntag, 20. März 2022 um 10 Uhr in der Salvatorkirche den Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, und Pfarrer Martin Winterberg gemeinsam gestalten, der Toten der Pandemie gedacht. Superintendent Urban hat zudem die 15 Gemeinden des Duisburger Kirchenkreises gebeten, in ihren Gottesdiensten am kommenden Sonntag auch die Opfer der Pandemie in ihre Fürbitten einzuschließen.

Die Salvatorkirche ist am 20. März 2022 auch nach dem Gottesdienst geöffnet. Bis 15 Uhr können Menschen dort Kerzen anzünden, Innehalten und im Stillen Gebet der Opfer gedenken. Es gilt Maskenpflicht, für den Gottesdienst gilt die 2G-Regel. Infos zum Kirchenkreis gibt es unter www.kirche-duisburg.de, Infos zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

Zum Hintergrund: Der erste Corona-Lockdown bundesweit wurde am 16. März 2020 beschlossen und trat am 22. März 2020 in Kraft. Bereits am 15. März 2020 wurden in Duisburg die Sonntagsgottesdienste morgens kurzfristig abgesagt, sogar laufende Gottesdienste wurden abgebrochen. Seit dieser Zeit sind auf der Welt und in Deutschland viele Corona-Tote zu beklagen, allein in Duisburg sind es über 800 Menschen, die mit oder durch die Krankheit starben.

 


 

Zentrales Beratungstelefon für Senior*innen in Duisburg

(14.3.2022)

Die Sozialdezernentin Astrid Neese und der Vorsitzende des Seniorenbeirates Reinhard Efkemann freuen sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Wohlfahrtsverbände, dass mit dem zentralen Beratungstelefon ein neues, wichtiges Serviceangebot für älter werdende Menschen in Duisburg hinzugekommen ist.

Seit vielen Jahren können sich ältere Menschen in Duisburg an die „Begegnungs- und Beratungszentren“, kurz „BBZ“ wenden, wenn sie erste Informationen zum Thema Pflege oder zu lebenspraktischen Hilfen im Alltag haben möchten, oder einfach eine Anlaufstelle brauchen, um anderen Menschen zu begegnen und nicht zu vereinsamen. 23 BBZ gibt es in Duisburg, die von der AWO, der Caritas, der Diakonie, dem DRK, dem Evangelischen Christophoruswerk und den Paritäten in Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg betrieben werden. Jetzt gibt es eine zentrale Telefonnummer, unter der es während der Woche Antworten, Rat und Hilfe gibt.

Seit Januar 2022 greift eine neue städtische Richtlinie, die das Zusammenwirken von Stadt und Trägern noch enger werden lässt, aber auch die Vernetzung der einzelnen Standorte noch deutlicher in den Vordergrund stellt. Ein wichtiger Bestandteil der Richtlinie ist das „Case Management“. Hinter diesem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich eine zielgerichtete Fallberatung für Seniorinnen und Senioren, die individuell auf den Beratungsbedarf der Personen eingeht und hierzu auch ein Netzwerk von weiteren Anlaufstellen nutzen kann. Verbunden sind damit häufig auch Hausbesuche. So dienen die BBZ als Ort des Vertrauens und der Kompetenz für niederschwellige Begegnungs- und Beratungsangebote.

Ganz wörtlich ist der Begriff der Vernetzung aber insbesondere in technischer Hinsicht zu verstehen: Alle 23 Standorte sind nun durch dieselbe Telefonnummer miteinander verbunden. In der Zeit zwischen 8 und 16 Uhr können sich Seniorinnen und Senioren von Montag bis Freitag mit ihren Fragen und Nöten an die „BBZ“ wenden. Jede Woche steht dann ein anderer Standort für die Betreuung des „Beratungstelefons für Senior*innen“ unter der 0203/289 6080 60 für Fragen der Menschen bereit. Weiterhin ist natürlich jedes BBZ über eine eigene Telefonnummer erreichbar.

 


 

Kirchengemeinde lädt zum Worship-Abend mit Musik, Mitsingen, Besinnung und Begegnung ein 

(14.3.2022)

Zu einer Acoustic-Worship-Night am Samstag, 19. März 2022 lädt die Evangelische Gemeinde Wanheimerort alle ein, die Lust auf moderne christliche Musik, Mitsingen und Begegnung haben. Worship ist die Bezeichnung für gesungenen Lobpreis und musikalische Anbetung. „Die christlichen Popsongs sind oft gefühlvoll und gehen manchmal auch mit Power nach vorne“ sagt Kirchenmusiker und Popkantor Daniel Drückes. Er, Anne Hartmann und Noah Kang laden an diesem Abend auch zum Mitsingen ein. Pfarrer Jürgen Muthmann und ein Team machen das Programm mit Impulsen, Texten, Aktionen und Spielen rund. Außerdem lädt die Gemeinde zu Getränken und Snacks, so dass die „Acoustic-Worship-Night“ zu einem Abend der Besinnung und Begegnung werden kann.

Die Acoustic-Worship-Night im Wanheimerorter Gemeindehaus, Vogelsangplatz 1, beginnt am 19. März 2022 um 19 Uhr. Aktuell gehen die Organisatoren davon aus, dass die Veranstaltung unter 2G-Bedingungen stattfinden wird, damit die Maskenpflicht am Platz entfallen kann. Wer sich zusätzlich freiwillig vorher selbsttestet, sorgt für weitere Sicherheit für alle Beteiligten. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Appell der Wohlfahrtsverbände Duisburg: Spenden an Geflüchtete aus der Ukraine in Duisburg

(11.3.2022)

Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg appelliert an die Duisburgerinnen und Duisburger auch durch Spenden über ein extra eingerichtetes Konto direkt Geflüchteten aus der Ukraine zu helfen, die zu uns nach Duisburg kommen.

„Liebe Duisburgerinnen und Duisburger,

seit dem 24. Februar erleben wir nun etwas, was die meisten von uns bisher nicht erfahren mussten: Es herrscht Krieg in Europa, und dieser Krieg ist keine Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Völkern. Es ist Putins Krieg.
Unser aller Entsetzen über diesen Angriff auf Freiheit, Demokratie und Menschenrechte ist riesig. Doch wir verharren nicht in diesem Entsetzen. Wir handeln. Ihre Bereitschaft, den geflüchteten Menschen direkt vor Ort zu helfen, ist überwältigend. Gerne möchten wir diesem Wunsch entgegenkommen.
So hat die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände unter der Federführung des Paritätischen und mit der Unterstützung des Oberbürgermeisters Sören Link sowie der Sparkasse Duisburg ein Konto mit dem Namen „Duisburg hilft“ eingerichtet. Mit dem Geld, das auf diesem Konto eingeht, wird direkt den Geflüchteten aus der Ukraine geholfen, die zu uns nach Duisburg kommen. Sie sollen sich in unserer Stadt nach all den traumatischen Erfahrungen sicher fühlen und ein menschenwürdiges Leben führen können.
Daher freuen wir uns, wenn Sie dieses Ziel mit einem Beitrag unterstützen würden:

Konto: Duisburg hilft
IBAN: DE72 3505 0000 0200 9200 98
Sparkasse Duisburg

Wir danken Ihnen herzlich für Ihren Einsatz,
Ihre Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Duisburg“

Infos zur AG und ihren Mitgliedern gibt es hier: https://wohlfahrtsverbaende-duisburg.de

 


 

Benefizkonzert in Großenbaum zugunsten ukrainischer Flüchtlinge in Duisburg

(11.3.2022)

Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt ein zu einem Benefizkonzert mit der Pianistin Alexandra Hanke. Die gebürtige Ukrainerin hat in Kattowitz in der Musikakademie Jazzklavier studiert. Seit acht Jahren wohnt sie in Deutschland. 2021 übernahm sie die Leitung des Gospelfestivals „Brothers and Sisters in Concert.“ Im selben Jahr erschien ihr Album „Hanke plays Hanke“ mit eigenen Kompositionen. Seit kurzem hat sie ein Engagement im Circus „Roncalli“. Am Samstag, dem 19. März 2022 wird sie um 20 Uhr in der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 21, ein Klavierkonzert geben. Auf dem Programm stehen eigene Kompositionen, Jazzstandards, ukrainische Lieder und Gospelklassiker. Der Eintritt ist frei! Am Ausgang sammelt die Kirchengemeinde Spenden, um die Arbeit mit ukrainischen Flüchtlingen in Duisburg zu unterstützen. Für das Konzert gilt die 3G Regel (bitte Nachweise mitbringen). Außerdem muss eine FFP-2-Maske getragen werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(11.3.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 18. März 2022 heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Kinder-Kino-Kirche in Buchholz

(11.3.2022)

Wann die beliebte Kinderdisco in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis wieder starten kann, steht wegen der Pandemie noch in den Sternen. Isa Dvorak und ihr Team aus der Jugendarbeit haben sich ein nettes Trostpflaster einfallen lassen: Sie laden Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren zur Kinder-Kino-Kirche ein. Los geht es am 25. März 2022 mit dem computeranimierten Abenteuer-DisneyFilm „Soul“, der ab 19 Uhr in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche in der Arlberger Straße läuft. Anders als bei der Kinderdisco müssen die Kinder während des Filmes auf ihrem Platz bleiben – außer dringender Angelegenheiten. Eine für Kinde passende FFP2-Maske muss während der gesamten Veranstaltung getragen werden. Ein Test muss nicht vorgelegt werden, weil die Kinder durch die Schule als getestet gelten. „Wer Symptome jeglicher Art hat, bleibt bitte Zuhause!“ sagt Isa Dvorak im Vorfeld. Der Eintritt ist frei, jedoch muss jedes Kind bitte einzeln angemeldet werden. Alle Infos u. a. zu den Hygienemaßnahmen und der Link zur Anmeldung sind unter www.arlberger.de/KinderKinoKirche zu finden. Rückfragen beantwortet Isa Dvorak gerne (0203/703670; Isa.Dvorak@arlberger.de).

 


 

Impfen in der Kirche

(11.3.2022)

Auch in der nächsten Woche können sich in Duisburg, Menschen an dezentralen Orten ohne vorherige Anmeldung gegen Covid impfen lassen.

So bietet am Donnerstag die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich am Donnerstag den Raum zum Impfen und am Freitag ist es die Evangelische Gemeinde Neudorf-Ost, die das Gemeindezentrum an der Wildstraße 31 zur Verfügung stellt.

Geimpft wird an diesen nachstehenden Standorten, jeweils von 10 bis 16 Uhr:

  • Montag, 14.03.2022: Merkez Moschee, Warbruckstraße 51, 47169 Duisburg
  • Dienstag, 15.03. 2022: Herz-Jesu-Kirche Serm, Dorfstraße 113, 47259 Duisburg
  • Mittwoch, 16.03. 2022: EKZ Rheinhausen, Asterlager Straße 90, 47228 Duisburg
  • Donnerstag, 17.03. 2022: Kirchengemeinde Meiderich, Auf dem Damm 8, 47137 Duisburg
  • Freitag, 18.03. 2022: Kirchengemeinde Neudorf-Ost, Wildstraße 31, 47057 Duisburg

Bitte beachten: An den vorgenannten Standorten werden keine Impfungen mit Novavax durchgeführt. Diese erfolgen ausschließlich im städtischen Impfzelt am Hauptbahnhof.

Mehr Infos zum Impfen in Duisburg sowie die notwendigen Unterlagen gibt es im Netz unter www.duisburg.de, mehr Infos zu den beiden Gemeinden aus dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es unter www.kirche-meiderich.de bzw. www.neudorf-ost.de.

 


 

Bibelgespräch im Duisburger Süden

(11.3.2022)

Bei den Bibelgesprächen in der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd geht es in diesem Jahr um ein Thema das im Trend liegt: Säen und Pflanzen. Allerdings braucht man keinen grünen Daumen, sondern Interesse am Austausch über biblische Texte. So geht es am Mittwoch, 23. März 2022 um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103 a, um „Jesus im Garten Getsemani“ (Matthäus 26,36-46). Interessierte sind herzlich willkommen. Mehr Infos hat Pfarrer Rainer Kaspers (0203 – 7297702, rainer.kaspers@ekir.de), mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Friedensläuten und Friedensgebet: Sich selbst, die Nächsten und Gott im Blick haben

(10.3.2022)

Mit dem Glockenläuten heute um 10 Uhr luden evangelische und katholische Kirchen Gläubige ein, zu der Zeit ein Friedensgebet (hier als Download) zu sprechen, das vorab veröffentlicht wurde: Und zwar unabhängig vom Ort – von zuhause aus, unterwegs oder in Kirchen, die zur Aktion öffneten. So wie in der Salvatorkirche.

Bevor die dort Versammelten den Friedenstext gemeinsam beteten, erinnerte Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkrieses Duisburg, an die Ohnmacht der Menschen vor diesem Krieg. Und an die die beiden elementaren Menschheitsfragen, die Gott in der Bibel stellt: „Wo bist du, Adam?“ und „Wo ist dein Bruder, Kain?“. Daraus ergebe sich der Auftrag an die Menschen, sich selbst, die Nächsten und Gott im Blick zu haben. „In diesem Dreiecksverhältnis zwischen mir, meinen Nächsten und Gott wird das was mit dem Zusammenleben auf Erden.“ Die beiden Fragen müssten sich auch die Soldaten und Politiker in Russland und der Ukraine stellen, denn von deren Beantwortung hänge ihr Handeln ab. „Es sind die Fragen, die sich westliche Politikerinnen und Politiker stellen müssen, wenn sie sich zu dem positionieren, was gerade in der Ukraine geschieht. Es sind die Fragen, die wir uns stellen und beantworten müssen, wenn wir hier und andernorts gut und friedlich miteinander leben wollen: Wo steht du? Wo stehen deine Geschwister? Amen.“

Dass ausgerechnet am 10. März um 10 Uhr zum Friedensgebet geläutet wurde, hat folgenden Hintergrund: Als am 24. Februar Wladimir Putin seinen Truppen den Befehl zum Angriff auf die Ukraine gab, gingen bereits wenige Stunden später, etwa um 10 Uhr, die ersten Demonstrantinnen und Demonstranten in Russland auf die Straße, um gegen die Kriegspolitik ihres Präsidenten zu demonstrieren. Sie wurden festgenommen. Seitdem setzen Mutige trotz Verbots durch ihre Demonstrationen immer wieder öffentlich Zeichen gegen den Krieg. Mit dem Friedensläuten und dem Friedensgebet erinnern und gedenken die Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Moers (dieser erstreckt sich von Rheinhausen bis Alpen) und Wesel zusammen mit den katholischen Stadtdekanaten Duisburg und Moers der Opfer des Krieges und der Demonstrierenden in Russland, der Friedenstifterinnen und Friedensstifter, die durch ihr Handeln viel riskieren.

 


 

Zwei Band bei der „Acoustic Night“ in der Pauluskirche
Reinerlös geht an die Ukraine-Hilfe

(10.3.2022)

Am 19. März 2022 ist wieder „Acoustic Night“ in der Hochfelder Pauluskirche. Diesmal tritt die vierköpfige Band „Niksmit“ auf, die das Publikum mit Songs der letzten 30 Jahre unterhält. Zu hören gibt es reduzierte eigenwillige Versionen mit mehrstimmigem Gesang. Zu hören ist auch die Band „Agrobär“, die Stammgast ist und wieder Deutschrock zum Besten gibt.
Der Eintritt zu dem um 19 Uhr beginnenden Konzert – es gilt die 2G-Regel – ist frei; die Spenden, die mit den Einnahmen für die Getränke, die bei dem Hutkonzert zusammenkommen, gehen als Reinerlös zur Diakonie Katastrophenhilfe für die Ukraine-Hilfe. Infos zur Pauluskirche und der evangelischen Gemeinde Hochfeld gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

„Wes Geistes Kind bist du eigentlich?“ ist Thema beim Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich

(10.3.3022)

Das Team um Hans-Bernd Preuß freut sich, die „Durchblicke-Gottesdienste“ wieder vor Ort in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, feiern zu können. Dort geht es am Sonntag, 20. März 2022 um 18 Uhr um das Thema „Wes Geistes Kind bist du eigentlich?“. Diese Redewendung bezieht sich auf Menschen, die mit Taten oder Worten auffallen und so zeigen, wie sie denken und was sie bestimmt. Im Gottesdienst stellt sich die Frage, wie und wovon sich Menschen leiten lassen, nicht zuletzt durch den Glauben. Wie immer können Musik, neue Lieder und themenbezogene Anspiele erwartet werden. Als Rahmenbedingungen für den Gottesdienst gelten die 2 G´s – geimpft oder genesen – und Maskenpflicht, dafür darf auch gemeinschaftlich gesungen werden. Es gibt nach dem Gottesdienst in gemütlicher Atmosphäre einen Imbiss – auf Abstand. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.durchblicke.de.

 


 

Kurzfristiger Spendenaufruf für Flüchtlinge aus der Ukraine

(9.3.3022)

Die Stadt Duisburg erwartet kurzfristig weitere Flüchtlinge aus der Ukraine. Da der Zustrom derzeit vor allem über private Initiativen erfolgt, können die Stadt dies im Moment noch nicht genau kalkulieren. Nichtsdestotrotz bittet die Stadt kurzfristig um Sachspenden für die Geflüchteten.

Folgende Artikel werden dringend benötigt:

  • Zahnbürsten
  • Zahncreme
  • Duschgel
  • Damenbinden
  • Tampons
  • Handtuch 70×140 cm
  • Einwegrasierer
  • Rasiergel
  • Waschhandschuh Baumwolle
  • Deodorant
  • Körperlotion
  • Spielzeuge für Babys, Kleinkinder und Kinder
  • Tiernahrung für Hunde, Katzen und Vögel

Bitte unbedingt ausschließlich die oben genannten Artikel spenden.

Abgabestelle ist die Feuer- und Rettungswache 5 auf der Rheindeichstraße 22 in 47198 Duisburg-Homberg von 8 bis 20 Uhr. Bitte dazu die Notausfahrt hinter der Westfalen-Tankstelle auf der Rheindeichstraße nutzen und der Beschilderung folgen. Aktuelle Infos der Stadt gibt es hier zur Ukraine-Hilfe.

 


 

Konfirmationsjubiläum im Duisburger Norden

(9.3.2022)

Die evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh feiert am Palmsonntag, 10. April 2022 in der Marxloher Kreuzeskirche, die Jubiläen derer, die vor 50, 60, 65, 70 oder sogar 75 Jahren in den ehemaligen Marxloh und Obermarxloh konfirmiert wurden. Wer anderswo konfirmiert wurde und das eigen Konfi-Jubiläum mitfeiern möchte, ist herzlich eingeladen. Für den Gottesdienst gilt die „2G-Regel“ (Nachweis bitte mitbringen) und zurzeit noch Maskenpflicht. Im Anschluss soll es einen kleinen Sektempfang auf Abstand geben. Anmeldungen sind bis zum 31.03.2022 im Gemeindebüro bei Silke Dittberner-Rejek möglich (Telefon: 0203 – 75 96 97 00 – Bürozeiten: montags, dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr – und per Mail: silke.dittberner-rejek@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Kirche mit Kindern

(9.3.2022)

Spiellieder, Bastelangebote und kindgerechte Gebete gibt es bei der „Kirche mit Kindern“ der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis. Eingeladen sind Mädchen und Jungen ab dem Krabbelalter bis ins Grundschulalter mit oder ohne Mamas und Papas, Omas und Opas. Nach einem kurzen Kindergottesdienst gibt es für die Kleinen Gelegenheit zum Spielen und für die Großen miteinander ins Gespräch zu kommen. Die nächste „Kirche mit Kindern“ ist am Sonntag, 20. März 2022 um 11.45 Uhr in der Wedauer Kirche, Am See 8. Mehr Infos hat Pfarrerin Ute Sawatzki (0203 / 726575). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Theatergruppe Vogelsangplatz sagt Vorstellungen ab

(9.3.2022)

Die Theatergruppe Vogelsangplatz der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort sagt aufgrund personeller Veränderungen im Team die für April geplanten Aufführungen von „Drei Damen in geheimer Mission“ ab. Bereits erworbene Karten können beim Gemeindehaus, Vogelsangplatz 1, z.B. am 23. März 2022 zwischen 11 und 13 Uhr und vor und nach der Worship-Night am 19. März zurückgegeben werden. Die Theatergruppe freut sich, wenn die Eintrittsgelder alternativ gespendet werden. Sie werden von der Theatergruppe an eine Duisburger Organisation weitergeleitet, die sich um Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine kümmert. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Passionsandachten im Duisburger Süden erinnern an das Leiden Jesu und der Welt
Gedenken an die Opfer der Pandemie

(9.3.2022)

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm erinnern in diesem Jahr in den gemeinsamen Passionsandachten an den Leidensweg Jesu. Zugleich rücken sie bei den Andachten das Augenmerk auf das Leiden in dieser Welt und erinnern an etwas, was fast in Vergessenheit geraten ist: Vor den um 19 Uhr beginnenden Andachten läuten die Glocken für die Menschen aus Duisburg, die an oder in Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind. In den Andachten geht es auch um das Leiden der Verstorbenen der Pandemie, ihrer Familien, Freundinnen und Freunde. Zu allen Andachten laden beide Gemeinden herzlich ein; die nächste feiern sie am 10. März in der Versöhnungskirche in Großenbaum.

Mehr Infos zu den Gemeinden gibt es unter www.ekgr.de bzw. https://evaufdu.de.

Das Erinnern soll bewusst nicht still geschehen, denn in beiden Gemeinden entstand der Eindruck, dass seit dem staatlichen Gedenken für die Opfer der Pandemie am 18. April 2021 und der weiter gestiegenen Zahl der Corona-Toten, die Opfer der Pandemie gegenwärtig immer weniger wahrgenommen werden. Wenn daher in den Stadtteilen das Läuten zu den Passionsandachten zu hören ist, wir jeder einzelne Glockenschlag an eine Verstorbene oder einen Verstorbenen an Covid aus Duisburg erinnern – nach der sechsten Andacht werden es weit über 800 Glockenschläge sein.

 


 

 

Obermeiderich lädt zum Friedensgebet und Emils Pup ein

(9.3.2022)

Für diesen Freitag, 11. März 2022 lädt die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zum Friedensgebet und zum Treffpunkt „Emils Pub“ ein. Beim wöchentlichen Friedensgebet – immer freitags um 18 Uhr – können die Menschen in Gemeinschaft mit anderen ihre Gedanken, Sorgen und Ängste in dieser Kriegszeit im Gebet vor Gott bringen. Beim anschließenden „Emils Pub“ können ab 19 Uhr die Besucherinnen und Besucher bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen. Für das Friedensgebet und „Emils Pub“ gilt die 2G-Regel, mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde www.obermeiderich.de.

 


 

Kirchen erinnern mit Friedensläuten und Friedensgebet an Kriegsbeginn, Opfer und Friedensstifter 

(8.3.2022)

Als am 24. Februar Wladimir Putin seinen Truppen den Befehl zum Angriff auf die Ukraine gab, gingen bereits wenige Stunden später, etwa um 10 Uhr, die ersten Demonstrantinnen und Demonstranten in Russland auf die Straße, um gegen die Kriegspolitik ihres Präsidenten zu demonstrieren. Sie wurden festgenommen. Seitdem setzen Mutige trotz Verbots durch ihre Demonstrationen immer wieder öffentlich Zeichen gegen den Krieg. Zwei Wochen später, am10. März 2022 werden um 10 Uhr, der Stunde der ersten Demonstrationen vor zwei Wochen, in vielen Kirchen der Städte Duisburg, Dinslakens, Moers, Wesel und der Region Niederrhein die Glocken läuten.

Das Friedensläuten ist eine gemeinsame Aktion der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Moers (dieser erstreckt sich von Rheinhausen bis Alpen) und Wesel zusammen mit den katholischen Stadtdekanaten Duisburg und Moers. Damit möchten die Kirchen Menschen in Duisburg und am Niederrhein einladen, am 10. März genau um 10 Uhr ein gemeinsames Friedensgebet für die Opfer des Krieges zu sprechen und der Demonstrierenden in Russland zu gedenken, der Friedenstifterinnen und Friedensstifter, die durch ihr Handeln viel riskieren.

Der Text des Friedensgebetes ist auf den Internetseiten der Kirchenkreise und Dekanate zu finden. Zudem werden in den Städten Gotteshäuser an zentralen Orten geöffnet sein, wo das Gebet dann in Gemeinschaft gesprochen werden kann: In der Duisburger Innenstadt sind das die Karmelkirche und die Salvatorkirche.

Den Wortlaut des Friedensgebets gibt es im Netz hier als PDF und unter https://kirchenkreis-dinslaken.de,  www.kirche-duisburg.de, www.stadtkirche-duisburg.de, www.kirche-moers.de und weiteren Internetseiten der Kirchen.

Friedensgebet 

Guter Gott,

fassungslos stehen wir vor der Gewalt auf der Welt, wir sind erschrocken, ängstlich und wütend angesichts des Kriegs in der Ukraine.

Wir sorgen uns, Gott, um die Menschen im Kriegsgebiet:

Von Bomben und Raketen bedroht, so viele verletzt, so viele getötet.

So viele auf der Flucht. Wir beten um Rettung für sie.

Wir beten für alle, die aktiv an diesem Krieg beteiligt sind:

Lass sie Auswege finden, um die Kämpfe zu beenden,

die Waffen aus den Händen zu legen, den Weg der Gewalt zu verlassen.

Wir beten für die Verantwortlichen: Lass sie Einsicht finden, damit sie ablassen

von ihrem furchtbaren Kriegstreiben, das ganze Völker ins Unglück stürzt.

Wir beten für die Menschen, die in Russland und Belarus mutig auf die Straße gehen, um sich für den Frieden einzusetzen. Wir beten um Schutz für sie vor schlimmen Repressalien. Wir beten um Durchhaltekraft für sie: Stärke ihren Mut.

Und wir beten um Kraft, denen in Solidarität beizustehen,
die leiden und die heute in Angst leben.

Wir beten an gegen unsere Ohnmacht.

Wir beten an gegen die Resignation.

Stärke die Kräfte des Friedens.

Gib Hoffnung all denen, die in der Ukraine, in Russland und Belarus
nach Gerechtigkeit und Frieden suchen.

Sende deinen Heiligen Geist, den Geist des Friedens,
damit Frieden werde auf deiner Erde.

Amen

 


 

UPDATE: Kirchen erinnern mit Friedensläuten und Friedensgebet an Kriegsbeginn, Opfer und Friedensstifter 

(8.3.2022)

Viele Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg haben sich der ökumenischen Aktion angeschlossen und lassen am 10. März 2022 um 10 Uhr die Glocken ihrer Kirchen zum Friedensläuten erklingen. Damit und mit einem Friedensgebet soll an den Kriegsbeginn in der Ukraine vor zwei Wochen, an die Opfer und die Friedensstifter – die Menschen in Russland, die durch ihre Demonstrationen gegen den Krieg, viel riskieren – erinnert werden. Zusätzlich zur Salvatorkirche in der Stadtmitte ist im Duisburger Süden um 10 Uhr auch die Großenbaumer Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 21, geöffnet. Im Duisburger Norden ist es die Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40. Dort und in weiteren Gotteshäusern können die Menschen das Friedensgebet am Donnerstag um 10 Uhr in Gemeinschaft sprechen. Der Text des Friedensgebets, das überall gesprochen werden kann, ist, u.a. auf der Internetseite www.kirche-duisburg.de zu finden.

 


 

50 Jahre Rheinischer Dienst für internationale Oekumene (RIO)
Unverzichtbarer Rio Grande

(8.3.2022, Pressemitteilung von www.ekasur.de vom 7.3.2022)

Die ökumenischen Themen hartnäckig weiter angehen, das ist die bleibende Aufgabe des Rheinischen Dienstes für Internationale Oekumene (RIO), betonte Superintendentin Almut van Niekerk bei der Feier des 50-jährigen Bestehens dieses besonderen Dienstes. Die Aufgaben seien nicht irgendein Hobby, sondern „entsprechen unserer tiefsten Glaubensüberzeugung“, gehören zur Nachfolge Jesu, betonte die Theologin, die mit dem Evangelischen Kirchenkreis An Sieg und Rhein einen der sechs geschäftsführenden RIO-Kirchenkreise leitet. Mit einem Gottesdienst und einem Empfang feierte RIO „50 Jahre gemeinsam im Dienst der Ökumene“ in der Bonner Trinitatiskirche.

RIO steht im kommenden Monat eine neue Verankerung bevor. Bislang organisiert in sechs Regionen und angebunden an Kirchenkreise, wird er künftig bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) angesiedelt sein. Angesichts von Vorbehalten erklärte Angelika Veddeler, VEM-Vorstandsmitglied: „Wir müssen uns neu sortieren. Es geht in anderer Form weiter.“ Sie sprach von einer „Weggefährtenschaft“ – mit notwendigen Einigungsprozessen, aber gemeinsamen Zielen. Die Leiterin der Abteilung Theologie und Ökumene im Düsseldorfer Landeskirchenamt, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, betonte: „Komme was wolle: Wir brauchen Euch. Wir setzen auf Euch.“

Das 1971 als „Gemeindedienst für Weltmission“ gestartete Arbeitsgebiet, später als „Gemeindedienst für Mission und Ökumene“ (GMÖ) fortgeführt, steht ganz wesentlich für die Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. RIO bzw. seine Vorläufer waren in Fragen von Armut engagiert, in der Antirassismusarbeit, im Kampf gegen die Apartheid in Südafrika und Namibia. Später kamen Themen wie die kirchliche Solidarität mit Frauen und die Wirtschaftsethik hinzu.

Vernetzung ausbauen
In ihrem Ausblick legte Superintendentin Almut van Niekerk dem Dienst Weiterentwicklungen ans Herz. So warb sie vor allem für eine strategische Vernetzung mit zivilgesellschaft-lichen Akteurinnen und Akteuren in Fragen von Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfungsbewahrung wie dem Kampf gegen den Klimawandel. Warum erreicht die Kirche auf diesen Feldern insbesondere die vielen engagierten jüngeren Menschen nicht, fragte van Niekerk kritisch.

Wenn der Dienst ab April umorganisiert und bei der VEM einsortiert wird, dürften die Kontakte nicht abreißen, mahnte van Niekerk. Sie warb auch dafür, Zukunft zu gewinnen durch eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit. Soziale Medien seien zwar arbeitsintensiv, aber wichtige Kontaktflächen.

Ein Mammutprogramm
RIO ist ein Dienst, der ein „Mammutprogramm“ absolviert. Es ist eine Aufgabe, die weiterhin ein „unverzichtbarer, unübersehbarer Rio Grande“ sein sollte. Und es ist ein Arbeitsfeld, das in 50 Jahren einen „riesengroßen Reichtum“ geschaffen hat. So beschrieb Landeskirchenrätin i.R. Christine Busch den RIO. Dr. Eberhard Löschcke, ehemaliger GMÖ-Pfarrer, machte die theologische Arbeit von GMÖ bzw. RIO deutlich.

In geistlichen Ansprachen im Jubiläums-Gottesdienst beklagte RIO-Pfarrerin Ursula Thomé den zutiefst beunruhigenden Krieg Russlands gegen die Ukraine. Pfarrerin Mika Purba erinnerte an die biblischen Gleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig für das Himmelreich. Mika Purba sprach vom Senfkorn, das zwar sehr klein ist, sich aber festsetzt. Und vom Sauerteig, einem kleinen Teil einer Mischung, der „verwandelt, womit er in Kontakt kommt“.

Unterschriften gegen Krieg
Eine Unterschriftensammlung „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein“ und die Investition guten Geldes für Mikrokredite, nachhaltige Landwirtschaft und erneuerbare Energien bei „Oikocredit“ wurden als praktische Möglichkeiten vorgestellt, aus dem Glauben heraus auch zu handeln. Jürgen Kaiser von der Erlassjahr-Kampagne warb für Unterstützung einer Aktion Schuldenberg zur Tagung der G-7-Finanzminister im Mai auf dem Petersberg südlich von Bonn.

Musikalisch begleiteten die „Karibu-Sounds of Marimbas“ aus Oberhausen den Gottesdienst in der Bonner Trinitatiskirche. Sorgen und Hoffnungen, die im Gottesdienst auch in Gebeten und Fürbitten Widerhall fanden, brachte die Band zum Klingen. Gleich von Beginn an: Hevenu Shalom Alechem!

Mehr Infos gibt es unter https://rio.ekir.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(8.3.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 14. März 2022 von Ernst Schmidt, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, besetzt.

 


 

Umdenken in der Volkswirtschaftslehre ist erforderlich
Vortrag und Diskussion in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh

(7.3.2022)

Die Wirtschaft ist nicht dazu da, irgendwelche engen Kennziffern zu erfüllen, sondern um Wohlstand für die Menschen zu bringen – in einem umfassenden Sinne, sagt Dr. Achim Truger. Der Professor für Sozioökonomie mit Schwerpunkt Staatstätigkeit und Staatsfinanzen an der Universität Duisburg-Essen ist am Donnerstag, 17. März 2022 um 18.30 Uhr zu Gast in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 40, und wird dort in Vortrag und Diskussion seinen Standpunkt zum Thema „Jenseits des Wirtschaftsliberalismus – Ökonomie und das gute Leben für alle!“ näher ausführen. So müssten in der Wirtschaftspolitik nicht nur Faktoren wie das Bruttoinlandsprodukt eine Rolle spielen, „sondern auch soziale Indikatoren, Gesundheitsindikatoren und die Versorgung der Bevölkerung – also Lebensqualität.“ Und er fordert: „Auf europäischer Ebene muss ein demokratischer Prozess entstehen, bei dem diese Dinge festgelegt werden.“

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei; es gelten die Corona 2G-Regel und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, empfohlen wird die FFP2 Maske. Nachweise sind erforderlich. Mehr Infos gibt es bei der Anmeldung: Mobil: 0179 758 7289 oder Mail: kda@kirche-duisburg.de.

Eingeladen hat Prof. Dr. Achim Truger, der seit März 2019 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist, das „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“. Dieses wird von den Evangelischen Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel getragen und untersucht anhand von Veranstaltungen die gesellschaftlich-ökonomischen Beziehungen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und versteht sich als protestantische Ideenschmiede für ethisches Wirtschaften. Mehr Infos gibt es unter www.ev-laboratorium.de.

 


 

Pfarrerin Esther Immer am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(4.3.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 11. März 2022 heißt Pfarrerin Esther Immer Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

We shall overcome – Gospel-Gottesdienst in Duisburg Obermeiderich

(4.3.2022)

Lieder, die von der guten Nachricht erzählen, gibt es am Sonntag, 13. März 2022 um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Obermeiderich zu hören. Im Gottesdienst mit Pfarrerin Esther Immer zum Thema „leidenschaftlich…“ bringt ein Gospel-Quartett unter Leitung von Kantorin Gundula Heller und Pop-Kantor Daniel Drückes zum Beginn der Passionszeit die Botschaft von Gottes Liebe und Frieden zum Klingen.

Eigentlich sollte der Gottesdienst Abschluss eines groß angelegten Chorprojekts sein. Wegen Corona konnte dieses aber nicht stattfinden. Dafür haben Gundula Heller und Daniel Drückes zusammen mit Christine Gladbach, Anne Hartmann und Bernd Schumacher stattdessen ein erfahrenes Quintett gebildet: Die Bandbreite im Gottesdienst reicht von Spirituals wie „Swing low“ und „Amazing Grace“ über das Friedenslied „We shall overcome“ bis hin zu poppigen Gospels aus der Feder des Wittener Klavier-Professors Timo Böcking.

Pfarrerin Esther Immer nähert sich dem Thema „leidenschaftlich…“ in kurzen Impulsen. Denn der Gottesdienst findet am Anfang der Passionszeit statt.

Zum Gottesdienst gelten die 3G-Regel und FFP2-Maskenpflicht. Dafür darf auch die Gemeinde bei einigen Liedern kräftig mitsingen. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeideirch.de.

 


 

Sozialwirtschaft ist bedeutender Wirtschaftsfaktor und Beschäftigungsmotor für Duisburg

(4.3.2022)

Beim Pressetermin zum ersten „Branchenreport Sozialwirtschaft“ für Duisburg standen auch Dr. Julia Beier, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg und Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Duisburg, und Ulrich Christofczik, Sprecher Ruhrgebietskonferenz Pflege, Mitglied des Vorstandes des Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und Vorstand des Evangelischen Christophoruswerk in Duisburg, den Medien Rede und Antwort. Hier die Pressemitteilung, die die Stadt Duisburg zusammen mit www.duisburg-business.de am 2.3.2022 herausgegeben haben:

Erster „Branchenreport Sozialwirtschaft“ für Duisburg veröffentlicht: Bedeutender Wirtschaftsfaktor und Beschäftigungsmotor für die Stadt

Nie war sie so wertvoll wie heute: die Arbeit am Menschen. Die Sozialwirtschaft ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor und Beschäftigungsmotor für die Stadt Duisburg – das zeigt der von der Stabsstelle für Wirtschafts-, Europa- und Fördermittelangelegenheiten veröffentlichte Branchenreport Sozialwirtschaft. Erstmalig werden durch diesen Report die regionalökonomischen Wirkungen der beschäftigungsintensiven Branche in Duisburg betrachtet. Sichtbar wird: Die Sozialwirtschaft sorgt durch ihre vielfältigen Angebote nicht nur für gesellschaftliche Stabilität und Lebensqualität, sondern schafft zudem krisenresistente Arbeitsplätze und leistet einen bedeutenden Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.

Mit dem Konzept des Social Return on Investment (SROI)1 der xit GmbH wurden durch eine Simulationsrechnung die Wirkungen der sozialen Dienstleistungen mess- und sicht-bar gemacht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mehr als 21.000 Arbeitsplätze wurden im Jahr 2019 durch die Sozialwirtschaft in Duisburg geschaffen und gesichert. Unmittelbar in ihren Arbeitsfeldern beschäftigt die Branche rund 8,2% der sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten der Stadt Duisburg und steht damit auch im Branchenvergleich als bedeutender Beschäftigungsmotor dar.

Dabei agiert die Sozialwirtschaft nicht im luftleeren Raum, sondern ist eng in den Wirtschaftskreislauf der Stadt Duisburg eingebunden. Die Einrichtungen der Sozialwirtschaft erzeugen branchenübergreifend Nachfrageeffekte in Höhe von 413,4 Mio. Euro bei weiteren Duisburger Unternehmen, indem sie Güter und Dienstleistungen zur Erbringung ihrer Angebote beziehen. Daneben erzeugt die Beschäftigung Einkommenseffekte in Höhe von 378,8 Mio. Euro, welche wiederum durch den persönlichen Konsum zu weiteren Nachfrageeffekten in der regionalen Ökonomie führt. Gleichzeitig werden dabei Steuern und Ab-gaben in Höhe von 407,8 Mio. Euro generiert.
Der Report zeigt, dass im Jahr 2019 insgesamt mehr als 29.000 Kundinnen und Kunden die Dienstleistungen zur Pflege, Betreuung und Förderung in Anspruch nahmen.

Daneben ermöglicht der Report durch gesammelte Erfahrungen und Eindrücke von Akteurinnen und Akteuren aus der Branche sowie anhand auserwählter Forschungsergebnisse eine Innenansicht der Sozialwirtschaft. Geschildert werden die aktuellen Entwicklungslinien und Zukunftsfelder der Branche, die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen sowie das Potenzial der Duisburger Sozialwirtschaft in diesen Bereichen. Aus den herausgearbeiteten Megatrends „Digitalisierung und Innovation“, „Sozialer und gesellschaftlicher Wandel“ und „Komplexität von Markt und Umfeld“ lassen sich Handlungsempfehlungen für die Branche ableiten. Angebote und Arbeitsprozesse werden digitaler, innovativer und erfordern zunehmend eine Diversifizierung und zielgruppenorientierte Spezialisierung um der Pluralität von Lebensentwürfen und gesellschaftlichen Werten, der kulturellen Diversität und der veränderten Bevölkerungsstruktur Rechnung zu tragen.
Mit ihrer übergreifenden partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Sozialwirtschaft, Kommune und anderen Wirtschaftszweigen besitzt die Branche dabei gute Voraussetzungen, um den gesellschaftlichen, sozialen und strukturellen Herausforderungen der Zukunft begegnen zu können.
Am Ende steht ein Bild einer beschäftigungsintensiven Branche, die ein verlässlicher, standortgebundener regionaler Wirtschaftsfaktor ist und eine wichtige gesellschaftliche und ökonomische Stütze darstellt. Die Sozialwirtschaft zieht sich dabei mit ihren Leistungen durch die ganze Gesellschaft und zeichnet sich durch ein überdurchschnittliches und stabiles Wachstum in den letzten Jahren aus.

Andree Haack, Beigeordneter für Wirtschaft, Sicherheit und Ordnung der Stadt Duisburg, Geschäftsführer der Duisburg Business & Innovation GmbH: „Jeder fünfte Auszubildende ist im Bereich der Sozialwirtschaft tätig. Hier entstehen die Arbeitsplätze von Morgen und die Zukunftsperspektiven, die für den Wirtschaftsstandort Duisburg so wichtig sind.“

Dr. Julia Beier, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrts-pflege in Duisburg, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Duisburg: „Die Sozialwirtschaft ist kein bloßes „Zuschussgeschäft“. Sie ist eine große Arbeitgeberin und eine nicht unbeträchtliche Zahl von Menschen aller Alters- und Zielgruppen nehmen ihre Angebote in Anspruch. Dass dieser Bedeutung durch den Branchenreport Rechnung getragen wird und dieser auch durch die intensive Beteiligung der Verbände entstanden ist, ist sehr positiv.“

Ulrich Christofczik, Sprecher Ruhrgebietskonferenz Pflege, Mitglied des Vorstandes des Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), Vorstand des Evangelischen Christophoruswerk in Duisburg: „Die Sozialwirtschaft in Duisburg – und somit auch das Ev. Christophoruswerk mit seinen 1500 Mitarbeitenden – schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze, schafft Mehrwert für die Region durch hohe Investitionen in Neubauprojekte und sichert damit Beschäftigungsverhältnisse in anderen Bereichen wie Bau und Handel, zahlt Steuern und Sozialversicherungs-Beiträge.“

Dirk Sander, geschäftsführender Gesellschafter und Mitgründer Anthropia gGmbH mit dem Projekt Impact Factory für soziale Innovationen: „Das Lösungspotenzial des Duisburger Inkubators „Impact Factory“ ist aufgrund der spezifischen Konstellation im Ruhrgebiet – mit im Bundesdurchschnitt hohen Quoten an Langzeitarbeitslosigkeit und Zuwanderung – sehr hoch einzuschätzen. Hier lebt, nicht zuletzt durch die zahlreichen Fachhochschulen und Universitäten, eine große Anzahl an gut ausgebildeten und sozial motivierten Menschen, die in ihrer Region etwas bewegen und neue Wege gehen möchten.“

 


 

Erster Bus mit Flüchtlingen aus der Ukraine in Duisburg eingetroffen

(PRESSEMITTEILUNG DER STADT DUISBURG | 3. MÄRZ 2022)

Durch Vermittlung der jüdischen Gemeinde ist heute Morgen der erste Bus mit Flüchtlingen aus der Ukraine eingetroffen. 43 Personen wurden im städtischen Übergangsheim Memelstraße in Neudorf untergebracht. Es handelt sich hier überwiegend um allein reisende Frauen mit Kindern sowie fünf gänzlich allein reisenden Frauen. Das Alter der Kinder bewegt sich zwischen drei und 16 Jahren. Die Erstversorgung der Menschen hat die Duisburger Feuerwehr sowie im Anschluss das DRK und die Diakonie übernommen. Die Flüchtlinge verbleiben in den nächsten Tagen zunächst in der Einrichtung und sollen anschließend in Wohnungen untergebracht werden. Insgesamt befinden sich zurzeit 80 Geflüchtete aus der Ukraine in Duisburg.
Die Stadt Duisburg bündelt ihre Unterstützungsanstrengungen rund um die Krise in der Ukraine: Die Stadtverwaltung hat die E-Mail-Adresse wohnraumangebot@stadt-duisburg.de eingerichtet, über die die Bereitschaft angezeigt werden kann, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Andere Hilfsangebote können unter der E-Mail-Adresse ukrainehilfe@stadt-duisburg.de gemacht werden. Von unmittelbaren Sachspenden bitten wir derzeit abzusehen. Bei künftigem Bedarf kommt die Stadt Duisburg gerne auf entsprechende Angebote zurück.

 


 

Christophoruswerk zeigt Flagge gegen Gewalt

(3.3.2022)

<<Fassungslos stehen viele von uns vor dem, was aktuell in der Ukraine passiert. Dass noch mal Krieg auf europäischem Boden stattfindet, war bisher undenkbar und nicht vorstellbar. Kriege lösen keine Konflikte, sie tragen den Hass nur noch weiter – auch in zukünftige Generationen. Aber auch der Friede im Großen und Kleinen wächst aus menschlichem Handeln und muss immer wieder aktiv gesucht werden. Wir sind aufgefordert, um ihn zu ringen und in unserem ganz persönlichen Denken und Handeln zu verankern. Das Evangelische Christophoruswerk möchte in der aktuellen Situation auch Flagge zeigen gegen Gewalt und hängt ein 4m langes Banner weit sichtbar an die Neumühler Straße, direkt neben die Zufahrt zum Hauptsitz in Meiderich: „Suche Frieden und jage ihm nach. (Psalm 34, 15 ). Das gleiche Banner wird auch an den Einrichtungen in Röttgersbach, am Landschaftspark und in Buchholz hängen.>>

Pressemitteilung www.cwdu.de, 3.3.2002

 


 

Evangelische Kirche Meiderich: Gebete, Texte und Musik rund um den Frieden und die Freiheit

(3.3.2022)

Mit dem Satz aus dem Friedensgebet von Franz von Assisi „…dass ich dein Licht anzünde wo Finsternis regiert!“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich ab kommender Woche jeden Montag um 18 Uhr in die Kirche Meiderich, Auf dem Damm 6, zu einem Friedensgebet ein. Mit dem Friedensgebet möchte die Gemeinde mit allen Gläubigen ein Zeichen für den Frieden in Europa und für die Unterstützung der Ukraine setzen, und zwar mit Gebeten, Texten und Musik rund um den Frieden und die Freiheit und mit der Möglichkeit, eine Kerze des Mitgefühls zu entzünden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

„Ich plane meine Beerdigung“
Vikar lädt zu Gesprächsabenden über das Leben und den Tod ein

(3.3.2022)

Jonathan Kohl, Vikar in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, weiß aus vielen Gesprächen mit Angehörigen von Verstorbenen und Gemeindemitgliedern, dass über den Tod und insbesondere das eigene Sterben nicht gerne gesprochen wird. Der angehende Pfarrer möchte dies ändern und lädt daher zu einer Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Ich plane meine Beerdigung“ ein. Mit ihm geht es ab dem 21. März bei insgesamt vier Treffen in der Kreuzeskirche Marxloh immer montags um 18.30 Uhr um das Ende des Lebens. „Es hat für viele Menschen etwas Beruhigendes, sich im Klaren über den eigenen Beerdigungsspruch zu sein oder zu wissen, welche Lieder bei der eigenen Beerdigung erklingen. Die Gespräche in der Veranstaltungsreihe drehen sich aber nur zum Teil um die Auseinandersetzung mit der eigenen Beerdigung. „Es geht auch um die Hoffnung nach dem Tod“ sagt der 31jährige und fügt hinzu: „Außerdem: Es ist wertvoll, sich immer wieder Gedanken zu machen, was das eigene Leben ausmacht, und eine solche Planung kann sich auch immer wieder verändern.“ Bei den Treffen wird es aber nicht nur ernst und traurig zugehen; gesprochen wird auch über die Freude, die man bei Erlebtem empfunden hat, aber auch über die Wünsche für das restliche Leben. Letztendlich geht es auch um die Grundfrage, was bleiben soll, wenn man geht. Dem jungen Theologen ist wichtig, dass sich nicht nur ältere Menschen von dieser Veranstaltungsreihe angesprochen fühlen, „denn eine frühe Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema nimmt Ängste und  Verunsicherungen.“ Die Veranstaltung findet unter der 2G-Regel statt; es können bis zu 15 Personen teilnehmen. Eine Voranmeldung bis zum 11. März ist über das Gemeindebüro der Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh (Tel.: 0203 75 96 97 00)  möglich, oder per Mail unter jonathan.kohl@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 


 

Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt zu Friedensgebeten ein

(3.3.2022)

Die Obermeidericher Kirche an der Emilstraße erleuchtet abends in Ukraine-Blau und das Licht in dem Gotteshaus lädt Menschen dazu ein, dort ihre Gedanken, Sorgen und Ängste in dieser Kriegszeit im Gebet vor Gott zu bringen – auch an einer Klagemauer, die kurzfristig in der Kirche aufgebaut wurde. Neben den regulären Gottesdiensten bietet die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich ab jetzt jeden Freitag um 18 Uhr ein Freitagsgebet an, zunächst bis Ostern. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de; Menschen, die das seelsorgerliche Gespräch in dieser Zeit suchen, können gerne Kontakt mit Gemeindepfarrerin Sarah Süselbeck aufnehmen (Tel.: 0203 / 422001; E-Mail: ssueselbeck@obermeiderich.de).

 


 

Gottesdienste mit Friedensgebet in der Auferstehungsgemeinde

(2.3.2022)

Alle vierzehn Tage treffen sich Christinnen und Christen nicht nur am Sonntagvormittag zum Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Huckingen, Angerhauser Str. 91, sondern auch abends um 18 Uhr. Beginnend mit dem 6. März 2022 feiert die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd bis Ostern diesen Abendgottesdienst jeden Sonntag in der Huckinger Kirche vor dem Hintergrund der schrecklichen Krieges in Europa und stellt das Gebet für den Frieden in der Ukraine und der Welt im Mittelpunkt. Die Besucherinnen und Besucher sind außerdem herzliche eingeladen, Kerzen zu entzünden und in der Stille persönliche Gebete zu formulieren und ihre Wünsche, Sorgen und Nöte vor Gott zu bringen. Neben den Kollekten für diakonische und soziale Projekte weltweit sowie in Deutschland ist das zweite Spendenkörbchen am Ausgang normalerweise für die Arbeit in unserer Gemeinde bestimmt. In allen Gottesdiensten der Gemeinde – also auch in Ungelsheim und Mündelheim – werden ab jetzt und bis auf weiteres je zur Hälfte für die Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen und für das „Bündnis Katastrophenhilfe“ gesammelt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evaufdu.de. Für Gespräche und Rückfragen stehen die beiden Gemeindepfarrern Rainer Kaspers (0203 / 7297702) und Bodo Kaiser (Tel.: 0203 60847747; E-Mail: bodo.kaiser@ekir.de) gerne zur Verfügung.

 

 


 

Morgen Friedensdemo vor dem Duisburger Rathaus und der Salavtorkirche

(Pressemitteilung der Stadt Duisburg, 2.3.2022)

Auf Initiative von Oberbürgermeister Sören Link ruft die Stadt Duisburg am morgigen Donnerstag, 3. März um 18 Uhr, zu einer Friedensdemonstration auf. Startpunkt ist der Burgplatz vor dem Duisburger Rathaus.

Die Stadt Duisburg gibt so allen Duisburgerinnen und Duisburgern die Möglichkeit, ihr Mitgefühl auszudrücken – mit der Ukraine, den dort lebenden Menschen aber auch denen, die auf der Flucht sind. „Diese Friedensdemonstration ist ein klares Zeichen für Solidarität und für Frieden. Wir sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine. Putins Angriffskrieg muss schnellstmöglich beendet werden“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Vom Burgplatz werden die Teilnehmer gemeinsam über die Oberstraße bis zur Abbiegung Moselstraße gehen und ihr Ziel anschließend am König-Heinrich-Platz vor dem Stadttheater finden. Die Veranstaltung endet dort mit Schlussworten von Bärbel Bas, der Präsidentin des Deutschen Bundestags, und Oberbürgermeister Sören Link. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration gilt zum Schutz vor einer Coronainfektion die Maskenpflicht.

Die Stadt Duisburg bündelt außerdem ihre Unterstützungsanstrengungen rund um die Krise in der Ukraine: Die Stadtverwaltung hat die E-Mail-Adresse wohnraumangebot@stadt-duisburg.de eingerichtet, über die die Bereitschaft angezeigt werden kann, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Andere Hilfsangebote können unter der E-Mail-Adresse ukrainehilfe@stadt-duisburg.de gemacht werden.

 


 

Gemeindekino unterm Ungelsheimer Kirchturm

(2.3.2022)

Im „Kino unter dem Kirchturm“ läuft am Freitag, 11. März 2022 um 19 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Ungelsheim am Sandmüllersweg die Tragikomödie „The Peanut Butter Falcon“. Der 2019 gedrehte Kinofilm ist eine modernen Mark-Twain-Geschichte, in der Zak, ein junger Mann mit Down-Syndrom, aus seinem Pflegeheim ausreißt, um sich den großen Traum zu erfüllen, Wrestler zu werden. Auf seiner Flucht trifft er auf den Kleinkriminellen Tyler, der ihn trainiert und zu seinem Verbündeten wird. Auf ihrer abenteuerlichen Reise finden sie Gott, fangen Fische, trinken Whiskey und haben neben so manchem Ärger auch viel Spaß. Und es gelingt ihnen, die Pflegerin Eleanor zu überzeugen, sich ihrer Reise anzuschließen. Im Anschluss sind die Kinofans zu einem Getränk und Film-Gesprächen eingeladen. Der Eintritt ist wie immer frei. Infos zu den aktuellen Coronaschutzbedingungen für den Kinobesuch gibt es im Netz auf der Homepage der Gemeinde (www.evaufdu.de) und bei Pfarrer Rainer Kaspers (0203 / 7297702).

 


 

Evangelische Ideenschmiede für menschenfreundliches und nachhaltiges Leben

(2.3.2022)

Mehr als 20 Veranstaltungen des Evangelischen Laboratoriums beleuchten in diesem Jahr die Bedingungen in der Arbeitswelt, das Zusammenleben in den Städten, Nachhaltigkeit und das gute Leben für alle. In Duisburg reflektiert das Politische Nachtgebet in der Marxloher Kreuzeskirche ab dem 7. März viermal in diesem Jahr kritisch die Lebensbedingungen im Duisburg Norden. Am gleichen Ort stellt am 20. März die Veranstaltung „Ein gutes Leben für alle“ dem Wirtschaftsliberalismus eine Alternative entgegen, und am 19. Oktober sprechen in dem Marxloher Gotteshaus Experten darüber, was „Grüne Wasserstofftechnologie“ bedeutet. Geplant ist für dieses Jahr zudem eine alternative Rundfahrt, bei der unterschiedlichen Seiten des Duisburger Hafens auf kritisch-informative Weise beleuchtet werden. Zudem soll es im Juni von Duisburg aus eine Exkursion nach Neves zum Thema „Route der Industriekultur – … zwischen calvinistischer Frömmigkeit und Marienwallfahrt“ geben. Weitere Veranstaltungen zu den Herausforderungen in der Pflege und zu ausbeuterischer und prekärer Beschäftigung im Grenzraum Niederlande/NRW und in der Logistik und bei Lieferdiensten sind in Planung. Zudem stehen auch die Barbara-Gottesdienste wieder fest für Duisburg im Programm. Alle Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Mehr Infos gibt es unter www.ev-laboratorium.de. Weitere Informationen: Das „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“ wird von den Evangelischen Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel getragen. Es untersucht die gesellschaftlich-ökonomischen Beziehungen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und versteht sich als protestantische Ideenschmiede für ethisches Wirtschaften.

 

 


 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige
Kraft finden, mit der Erkrankung zu leben

(2.3.2022)

Friedrich Brand, der ehemalige Pfarrer der evangelischen Gemeinde Wanheim, und Dipl. Sozialarbeiter Horst Ambaum gründeten vor einigen Jahren eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und ihre Angehörigen. Beide wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig Gespräche mit anderen Betroffenen sind. Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Das nächste Treffen, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 10. März 2022 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich unter Beachtung aller Pandemie-Schutzmaßnahmen. Es gelten weiterhin die AHA-Regeln, 2G-Regel und Maskenpflicht. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand (Tel.: 0203 / 702988).

 


 

Das Leben feiern
Evangelische Gemeinde lädt zum Tauffest unter freiem Himmel ein

(1.3.2022)

Manche Familien aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich werden sich den 4. September 2022 in ihrem Kalender blockieren, um gemeinsam mit anderen auf der Kirchenwiese an der Emilstraße beim Tauf- und Sommerfest der Gemeinde das Leben feiern. Dazu eingeladen hat sie ein Team der Gemeinde, das im März 300 Briefe vorbereitet hat und nun auf viel Resonanz hofft.

„Manche Familien zögerten, während der Pandemie ihre Kinder taufen zu lassen“, sagt Pfarrerin Sarah Süselbeck, „denn besonders die Familienfeiern nach dem Gottesdienst mit Restaurant & Co waren nicht wirklich planbar.“ Außerdem gab es Anfragen, ob und wann es Taufen unter freiem Himmel in Obermeiderich geben würde. Mit Ausblick auf eine abgeschwächte Pandemie, wuchs in der Gemeinde und im Vorbereitungsteam die Lust, zum Ende des Sommers zu einem Gottesdienst mit anschließendem Gemeindefest und Taufen einzuladen und gemeinsam das Leben zu feiern. Dazu fordert uns ja die aktuelle Jahreslosung „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ geradezu auf. Die Gemeinde übersetzt das seit Anfang des Jahres mit einem Riesenbanner an der Kirche „yes… we are open… welcome“.

Und so offen und unkompliziert soll auch alles beim Tauffest am 4. September zugehen: Taufen im Planschbecken, mit Taufbecken und der Taufschale an verschiedenen Stationen auf der Pfarrwiese hinter der Kirche. Und zur Party nach den Taufen sind alle aus dem Stadtteil eingeladen, denn neben Grillen, Kaffee und Kuchen, gibt´s neben Kleider-Trödelmarkt und Hüpfburg alles, was zu einem anständigen Fest gehört. Falls das Wetter nicht mitspielt wandert die wenigen Meter selbst das Planschbecken mit ins Gotteshaus.

Die bisherige Resonanz ist gut. Diakonin Gisela Rastfeld, Prädikant und Presbyter Andre Welters, Pfarrerin Süselbeck, Pfarrer i.R. Hans-Bernd Preuß und Pfarrerin Immer, sowie sind gespannt, wie viele Familien das Fest mitfeiern und ihre Kinder dort taufen möchten. Eine erste Übersicht werden sie am 20. August, denn dann gibt es ein Vorbereitungstreffen für alle Familien, die am 4. September auf der Kirchwiese ihre Kinder taufen lassen möchten. Anmelden kann man sich zum Vortreffen bei  Pfarrerin Sarah Süselbeck (0203 422 001, ssueselbeck@obermeiderich.de), Pfarrerin Esther Immer, 0203 410 1080, esther.immer@cwdu.de) oder Pfarrerin i.R. Hans-Bernd Preuß (0203 42 55 72, hbpreuss@obermeiderich.de), die gerne auch alle Fragen rund um das Fest und die Taufe beantworten. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeideirch.de.

 


 

Rheinische KirchenmusikerInnen nehmen Passionszeitlied „Alles Leid“ als Chorversion auf

(1.3.2022)

Die Ereignisse in der Ukraine machen Christ*innen in ganz Deutschland fassungslos. Der Song „Alles Leid“ von Stephanie Stürzenbecher und Katharina Schunck aus der Nordkirche sollte eigentlich „nur“ ein Lied zur Passionszeit werden. Dass er jetzt so aktuell und drängend werden würde, hätten sich die Komponistinnen wohl nicht vorgestellt. Das Monatslied aus der Nordkirche (www.monatslied.de) beschreibt die Ohnmacht, in der sich viele Menschen angesichts der dramatischen Lage befinden. Daniel Drückes, Pop-Kantor aus Duisburg hat zusammen mit den rheinischen KirchenmusikerInnen Anja und Christoph Spengler sowie Henrieke Kuhn aus Remscheid den Song als Chorversion aufgenommen und ein Video dazu produziert. Zu hören ist der Song u.a. auf youtube: Alles Leid – Trostlied – YouTube

 


 

Pfarrer Fleckner am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(1.3.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 7. März 2022 von Klaus Fleckner, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, besetzt.   

 


 

Wöchentliches Friedensgebet in Wanheimerort

(28.2.2022)

In Wanheimerort gibt es seit letzter Woche immer freitags um 18.30 Uhr ein Friedensgebet in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt – Str. 1. Zu dem Innehalten in Gemeinschaft mit anderen, in dem Trauer und Ängste wegen des Kriegs und seiner schrecklichen Folgen und die Hoffnungen auf Frieden im Gebet vor Gott gebracht werden können, laden der Ökumenische Arbeitskreis Wanheimerort und die Evangelische Gemeinde Duisburg Wanheim gemeinsam ein. Infos zu Gnadenkirche gibt es auf der Internetseite der Gemeinde www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Prädikant Jürgen Lagoda am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(28.2.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 4. März 2022 heißt Prädikant Jürgen Lagoda Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Betroffene Duisburger beteten in der Salvatorkirche gemeinsam für den Frieden

(26.2.2022)

Das rasch organisierte, ökumenische Friedensgebet, zu dem der Evangelische Kirchenkreis gemeinsam mit dem Katholischen Stadtdekanat am Freitagabend in die Salvatorkirche eingeladen hat, fand großen Anklang bei den Duisburgern. 120 Duisburger folgten der Einladung, angesichts des russischen Einmarsches in die Ukraine gemeinsam um Frieden zu beten und Lichter der Trauer, aber auch der Hoffnung anzuzünden. Einige BesucherInnen hatten ihre kleinen Kinder und Enkelkinder mit in die alte Stadtkirche gebracht, für die man sich besonders dringlich um den Frieden auf der Welt bemühen muss. „Ich erinnere mich noch gut an Bomben, Trümmer Angst und Hunger nach dem zweiten Weltkrieg, ich möchte nicht, dass meine Urenkelin so etwas auch erleben muss“, erklärte eine alte Dame sichtlich geschockt, von den Ereignissen.

„Dieser Krieg geht uns unglaublich nahe“, stellte auch der Superintendent Dr. Christoph Urban in seiner Predigt fest, „man hatte doch gedacht, wir wären irgendwie weiter, siebenundsiebzig Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs.“ Es erschrecke vor allem die Aggression, die Planhaftigkeit des Überfalls und der Völkerrechtsbruch mit Ansage. Der Stadtdechant Roland Winkelmann las aus dem 85. Psalm: `Könnte ich doch hören, was Gott der Herr redet, dass er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen, auf dass sie nicht in Torheit geraten. ` „Russland spielt mit einem infernalischen Feuer“, betonte er den Ernst der politischen Lage. Und auch Urban kritisierte den russischen Überfall auf die Ukraine scharf. „Krieg ist eine Torheit, also eine Dummheit. Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein“, sagte er. Jede Generation habe einen prägenden Krieg, bei ihm sei das der Golfkrieg gewesen, der ihn als Schüler politisiert und gleichzeitig der Kirche nahegebracht habe: „Weil da Menschen waren, die gesagt haben, dass Krieg nach Gottes Willen nicht sein darf, ohne die Eindeutigkeit vermissen zu lassen.“

Am gemeinsamen Gebet um Frieden nahm auch der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link mit einer Fürbitte teil. „Unsere schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden, dies ist der erste völkerrechtswidrige Angriffskrieg seit 1939. Wir spüren unsere Ohnmacht;“ sagte Link. Er bat Gott um Hilfe dabei „unbeirrt, mutig und besonnen unseren Weg weiter zu gehen.“

„Heiliger Geist, lass unseren Ruf nach Frieden nicht verstummen und lass uns Kriegsflüchtlinge in Barmherzigkeit aufnehmen“, bat Urban. Und Winkelmann bat um Mut, Einsicht und Demut für alle, „die der Waffengewalt Einhalt gebieten können.“

Die Duisburger zündeten nach dem offiziellen Teil des Friedensgebetes noch viele Kerzen an und standen noch länger in Gesprächen beisammen. „Die Leute haben sich tatsächlich reihenweise bei uns für diese Möglichkeit zum gemeinsamen Gebet bedankt, das war offenbar vielen ein großes Bedürfnis“, stellten Urban und Winkelmann beim Ausgang fest.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

Info: In den letzten Tagen hatten auch viele evangelische und katholische Kirchengemeinden in Duisburg zu Friedensgebeten in ihre Kirchen eingeladen, wie zum Beispiel gestern in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und ebenfalls gestern im Jugendgottesdienst in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd.

An diesem Wochenende und in den darauffolgenden Tagen gibt es weitere Friedensgebete, wie zum Beispiel am Sonntag, 27. Februar 2022 um 10.30 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche, Duisburg-Buchholz, oder die wöchentlichen Friedensgebete, immer freitags von 18.30 bis 19 Uhr in der Evangelischen Gnadenkirche Wanheimerort, Paul-Gerhardt – Str. 1. Und auch in allen Gottesdiensten in den Gemeinden, können Menschen für den Frieden beten und Kerzen anzünden. Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten der Gemeinden.

 

 


 

Kerzenlichter der Trauer und der Hoffnung
Ökumenisches Friedensgebet in der Salvatorkirche

(24.2.2022)

Auch in Duisburg herrscht Fassungslosigkeit und Entsetzen über Vladimir Putin und seinen Befehl an die russische Armee, die Ukraine militärisch anzugreifen. Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und die Katholische Stadtkirche Duisburg laden daher all jene, die sich um die Menschen in der Ukraine und den Frieden in der Welt sorgen, zu einem Friedensgebet am Freitag, 25. Februar 2022 um 18 Uhr in die Salvatorkirche ein. Superintendent Dr. Christoph Urban und Stadtdechant Roland Winkelmann werden Gedanken und Ängste vor Gott bringen. Die beiden Kirchen laden außerdem daheimgebliebene Duisburgerinnen und Duisburger dazu ein, um 18 Uhr, wenn die Glocken der Salvatorkirche läuten, eine Kerze anzuzünden und ihre Sorgen und Gebete an Gott zu richten.

Wer mag, kann zur Zwiesprache mit Gott außerhalb der Gottesdienste zur Salvatorkirche kommen, innehalten und ein Kerzenlicht der Trauer und Hoffnung anzünden. Am Eingang liegen Handzettel mit einem Friedensgebet aus, das in Salvator gesprochen und gerne mitgenommen werden kann. Eine täglich brennende Kerze auf dem Altar mahnt zum Frieden. Zudem sind alle eingeladen, Gottesdienste in den evangelischen und katholischen Gemeinden vor Ort zu besuchen und dort für den Frieden zu beten.

Die Salvatorkirche ist außerhalb der Gottesdienstzeiten dienstags bis samstags von 10 Uhr bis 17 Uhr und sonntags von 11 Uhr bis 13 Uhr geöffnet, zusätzlich ist sie zum stillen Gebet auch am Rosenmontag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Für die Teilnahme an Gottesdiensten in der Salvatorkirche gelten derzeit die 2G Regelung und Maskenpflicht, für den Besuch der Kirche außerhalb der Gottesdienstzeiten gilt Maskenpflicht. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es unter www.kirche-duisburg.de, zur Katholischen Stadtkirche Duisburg unter www.stadtkirche-duisburg.de und Infos zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Was soll in Duisburg besser werden?
Neustart für das „Politische Nachtgebet“ im März mit dem Thema „Integration durch Bildung und demokratische Teilhabe“

(24.2.2022)

Wegen der Pandemie gab es in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 40, zwei Jahr lang kein „Politisches Nachtgebet“ mehr. Jetzt startet es im März gleich mit zwei Änderungen neu: Statt im monatlichen Rhythmus sind für dieses Jahr je ein „Politisches Nachtgebet“ pro Quartal geplant. Und alle stehen unter der gemeinsamen Leitfrage: „Was soll in Duisburg besser werden?“ Dabei sollen die Themenfelder Wohnen, Mobilität und Klimawandel – wie immer mit Gesprächsgästen und allen Besuchern – diskutiert werden. Los geht es am 7. März 2022 in dem Marxloher Gotteshaus mit dem Thema „Integration durch Bildung und demokratische Teilhabe“ und der Frage, wie Integration in die Duisburger Stadtgesellschaft erreicht werden kann. Mit Gewerkschaftssekretär und Stadtrat Ünsal Baser, dem Sozialwissenschaftler Rainer Spallek und anderen Gästen wird auch darüber gesprochen, wie sich Menschen unterschiedlicher Herkunft aktiv politisch beteiligen und das Gemeinwesen mitgestalten können. Für das Politische Nachtgebet im März gelten die 2G-Regel und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, empfohlen wird die FFP2 Maske. Interessierte sind herzlich eingeladen, Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Politische Nachtgebet wird veranstaltet von dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der IG Metall, der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Katholischen Gemeinde St. Norbert Pfarrei DU-Nord. Weitere Informationen unter www.nachtgebet.de.

 


 

BBZs unter neuem Dach

(24.2.2022)

Begegnungs- und Beratungsangebote für Seniorinnen und Senioren in den Stadtteilen vor Ort sind seit vielen Jahren wichtiger Bestandteil der Alltagsgestaltung in Form von Gruppen und Kreisen verbunden mit der Sicherheit eine gute Fachberatung vor Ort zu bekomme, wenn das Bestreiten des Alltags im Alter schwieriger wird. Fünf der Begegnungs- und Beratungszentren (BBZ), die von der Stadt Duisburg gefördert werden, waren bisher in der Trägerschaft der Ev. Kirchengemeinden in Großenbaum-Rahm, Marxloh, Meiderich, Neudorf-West und Wanheimerort. Die evangelische Familie bleibt, aber diese fünf BBZs sind jetzt in Trägerschaft des Ev. Christophoruswerkes, das neben umfassenden Angeboten von Wohnen bis Pflege seit Jahrzehnten an unterschiedlichen Standorten auch Senioren- und Demenzfachberatung anbietet. Die Begegnungsangebote in den Stadtteilen, die seit vielen Jahren bekannt und gerne besucht werden, werden auch in Zukunft in den Räumlichkeiten der Kirchengemeinden stattfinden. Auch in der Beratung wird man vor Ort oft auf bekannte Gesichter treffen. Für das Ev. Christophoruswerk liegt die Leitung des Gesamtbereiches aber nun in den Händen von Kirsten Beukenbusch (Foto links), die viele Jahre in der Senioren- und Demenzfachberatung des Ev. Christophoruswerkes und des Forum Demenz gearbeitet hat. Die Beratung in den BBZs bietet Unterstützung und Antworten zu jeglichen Fragen des Alters, z.B. zur selbständigen Versorgung zu Hause, zur Pflege, zu Hilfen jeglicher Art, Vermittlung von Diensten, Wohnen im Alter, zu Leistungen der Pflegekassen und hilft bei der Antragstellung. Keine Frage muss in den kostenlosen und individuellen Beratungsgesprächen außen vor bleiben. In der engen Zusammenarbeit von evangelischen Kirchengemeinden und dem Ev. Christophoruswerk gibt es also auch in Zukunft ein umfassendes Angebot, dass Seniorinnen und Senioren vor Ort Begegnungsmöglichkeiten für ein erfülltes Alltagsleben bietet, verbunden mit der Sicherheit, dass es auch dann gute Wege gibt, wenn der Alltag schwieriger wird und individuell zugeschnittene Unterstützungsangebote notwendig werden können.

Pressemitteilung vom 24.2.2022, www.cwdu.de

 


 

Vielfältiges Gemeindeleben im März an der Meidericher Kirche

(23.2.2022)

Ehrenamtliche, Mitarbeitende und alle Besucherinnen und Besucher können sich in der Evangelischen Gemeinde Meiderich auf den März freuen, denn das Gemeindeleben wird mit Aktionen, Gottesdiensten und Andachten auch in diesem Monat vielfältig; und wegen der Pandemielockerungen wird das alles etwas entspannter zugehen können. Neben den Gottesdiensten sind nun auch wieder Veranstaltungen in der Gemeinde möglich, zwar noch mit 2G, Vorsicht und Maske, doch den Begegnungen – auch in den Gruppen und Kreisen – steht nichts mehr im Wege. Ein Schwerpunkt sind die Klimaaktionen der Gemeinde. So unterstützt sie zum Beispiel die Initiative Klimafasten, indem sie in den Schaukästen und auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de Tipps zum Ausprobieren eines klimafreundlichen Handelns im Alltag gibt. Zusätzlich bietet die Gemeinde in der Zeit vom 3. März 2022 bis 16. April 2022 jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr am Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, einen Klimastand mit Aktionen, Snacks, Ideen, Geschenken und Aufmerksamkeiten rund um Umwelt- und Klimaschutz an. Herzlich eingeladen sind Interessierte auch zum Klimafrühstück am Samstag, 26. März 2022. Dort dreht sich von 10 bis 12 Uhr im Gemeindezentrum bei Essen und Getränken im Gespräch alles um den Klimaschutz vor der eigenen Tür und darum, wie der Klimaschutz in der Gemeindearbeit noch mehr zum Thema wird. Engagierte in der Gemeinde haben übrigens mit den Sammelaktionen von Kronkorken für den guten Zweck und Wachsresten zur Neubefüllung von Teelichtern bisher schon viel erreicht. Dazu gehört auch das „Clean Up“ in Meiderich: Bei der letzten Aktion am 12. Februar 2022 haben über 40 Helfer und Helferinnen 60 Säcke Müll, Unrat und Weggeworfenes eingesammelt.

Das geistliche Leben kommt im März in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich nicht zu kurz. Neben den Gottesdiensten gibt es bis Ostern jeden Mittwoch um 19 Uhr eine Passionsandacht. Dazu laden unter dem Motto „Ich bin‘s so leid“ die Evangelischen Kirchengemeinden Obermeiderich und Meiderich und die Katholische Gemeinde St. Michael abwechselnd in ihre Kirchen ein. Außerdem laden die evangelischen und katholischen Gemeinden in Meiderich Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche zur Feier des Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen ein: In diesem Jahr geht es am 4. März 2022 um das Thema „Zukunftsplan Hoffnung“. In Meiderich startet der Tag um 15.30 Uhr im Gemeindezentrum mit einem Nachmittag der Begegnung mit Informationen rund um den Weltgebetstag und die beteiligten Länder und endet um 17 Uhr mit dem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst in der benachbarten evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm 6.

Infos zur Gemeinde, dem Gemeindeleben und zu allen Aktionen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und per Telefon im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622.

 

 


 

Kinder und Jugendliche vereinsamen durch die Pandemie stärker als Erwachsene

(22.2.2022)

Eine jüngst über die Uniklinik Essen bekannt gewordene Studie aus dem Zeitraum des zweiten Lockdowns weist auf eine stark gestiegene Zahl von Suizidversuchen unter Kindern und Jugendlichen hin. Zwar lässt die Datengrundlage noch keine fundierten Schlüsse zu, aber das dahinter liegende Problem könnte immens sein. Zu dem Schluss kommt auch das Nachrichtenmagazin der Spiegel bei der kritischen Betrachtung der Studie.

Die Sozialpädagogin und Gestalttherapeutin Rosemarie Schettler, die seit vielen Jahren in der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg-Mülheim-Oberhausen (TS) unter anderen Aufgaben die Krisenbegleitung verantwortet, geht auch davon aus, dass es noch zu früh ist, um schon die Auswirkungen der Pandemie auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen zu beurteilen. „Da kommt noch Einiges auf uns zu, vieles wird erst sichtbar werden, wenn die akute Phase der Pandemie überstanden ist,“ sagt sie. Seit Mitte letzten Jahres boomt die Telefonseelsorge, soviel ist anhand der Zahlen belegbar. Kinder und Jugendliche leiden vermutlich ganz besonders unter der Vereinsamung, die durch die Einschränkung ihrer Spielräume und Begegnungsräume entstanden sind. „Homeschooling, kein Vereinssport, vielleicht wenig Platz zuhause, beschränkter Zugang zu Endgeräten, da werden die Räume schnell eng,“ sagt die erfahrene Krisenbegleiterin.  „Oder ein junger Student, der am fremden Studienort in seinem Zimmer sitzt und nur online studiert, der kann ja gar kein neues soziales Umfeld entwickeln“, fügt sie hinzu. Bei der TelefonSeelsorge Duisburg gibt es gleich vier Kanäle, über die sich Menschen aller Altersgruppen Hilfe holen können. Neben der klassischen Form des Gesprächs am Telefon gibt es den Präsenzkontakt für Menschen in akuten, oft suizidalen, Krisen. Ein besonders wichtiger Dienst in einem Land, das mit schnell verfügbaren Therapieangeboten unterversorgt ist und wenig Suizidprävention anbietet. Zwar kann die Krisenbegleitung keine Therapie ersetzten, aber sie kann entlasten und helfen, die Wartezeit zu überstehen und sie sinnvoll zu nutzen. Mit der Seelsorge per Mail und der Seelsorge im Chat gibt es zwei weitere Möglichkeiten der Entlastung. Den Chatbereich hat Schettler mit aufgebaut. „Wenn ich da jetzt einen möglichen Chattermin einstelle, ist der in einer Viertelstunde vergeben, da haben wir gut zu tun,“ stellt sie fest. Die Menschen, die ihre Probleme im Chat mitteilen wollen, sind oft aus der Altersgruppe zwischen 20 und 40, also eher etwas jünger als die „Telefonkunden“.

Rosemarie Schettler, die zurzeit gemeinsam mit Olaf Meier, dem Leiter der TS Duisburg die Auswahlgespräche für den nächsten Ausbildungskurs zum ehrenamtlichen Mitarbeitenden führt, wird diesen Teil ihrer Arbeit besonders vermissen, wenn sie im kommenden Mai in den Ruhestand geht. „So ein neuer Kurs bringt den Kontakt mit hochmotivierten Menschen, die sich gerne neuen Input aneignen, das hat immer großen Spaß gemacht“, erinnert sie sich. Auch Beiträge aus der Praxis für Fachzeitschriften hat sie ausgesprochen gern geschrieben.

Wenn sie gerade nicht arbeitet, ist sie mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs, übt Klavier, lernt Französisch und begleitet ihre bewegungshungrigen Enkelkinder zum Spielplatz. Dafür wird sie ab Mai leichter Zeit finden, als bisher. „Meine Stelle bei der TelefonSeelsorge bleibt auf jeden Fall im vollen Umfang erhalten und wird bald neu besetzt, das ist uns hier das Wichtigste“ findet sie.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

Mehr Infos zur Duisburg Telefonseelsorge und der Krisenbegleitung gibt es im Netz unter www.telefonseelsorge.duisburg.de.

 


 

Zukunftsplan: Hoffnung
Frauen in Duisburg feiern den Ökumenischen Weltgebetstag in 13 Gottesdiensten

(22.2.2022)

Den Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen feiern Christinnen und Christen in über 150 Ländern der Erde jedes Jahr am ersten Freitag im März. Für den 4. März 2022 haben Frauen aus England, Wales und Nordirland zum Thema „Zukunftsplan: Hoffnung“ Gebete, Lieder und Texte zusammengestellt, die

von den multiethnischen, -kulturellen und -religiösen Gesellschaften in ihren Ländern erzählen und Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch zur Sprache bringen. Den Spuren der Hoffnung, von denen dabei die Rede ist, wird auch in 13 Gottesdiensten in Duisburg nachgegangen, die man an dem Tag in den verschiedensten Stadtteilen Duisburg mitfeiern kann und die von Frauen aus evangelischen und katholischen Gemeinden vorbereitet wurden. Die meisten Gottesdienste beginnen zwischen 15 und 17 Uhr, der Gottesdienst in der Karmelkirche, Karmelplatz 1 -3, richtet sich insbesondere an Berufstätige und beginnt deshalb erst um 20 Uhr. Eine Übersicht der Termine gibt es im Internet unter www.kirche-duisburg.de und unter www.stadtkirche-duisburg.de, weitere Informationen zum Weltgebetstag gibt es im Internet unter www.weltgebetstag.de.

Gottesdienste zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen

am Freitag, 4.03.2022

die Gottesdienste bereiten Frauen
evangelischer und katholischer Gemeinden aus Duisburg
vor Ort in Teams vor
Orte und Zeiten

 

  • Buchholz
    Judas Thaddäus in Duisburg Buchholz, Münchener Str. 40A: 17 Uhr, 2G, FFP2, Gottesdienst zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen
  • Innenstadt
    Katholische Karmelkirche in der Altstadt, Karmelplatz 1 – 3: 20 Uhr, 3G, FFP2, Zentraler Gottesdienst zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen
  • Beeck
    Treffpunkt St. Laurentius, Flottenstraße 6a: 15.30 Uhr Gottesdienst, 2G, Maske
  • Großenbaum
    Evangelische Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 23: 16 Uhr, 3G, FFP2, Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
  • Laar
    Katholische Kirche St. Ewaldi, Friedrich-Ebert-Str. 112: 17 Uhr Gottesdienst
  • Meiderich
    Evangelische Kirche Meiderich, Auf dem Damm 6: 17 Uhr, 2G, FFP2, Gottesdienst zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen
  • Neumühl
    Evangelische Gnadenkirche Neumühl, Hohenzollernplatz 4: 15 Uhr, 2G, Maske, Gottesdienst zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen
  • Neudorf
    Evangelisches Gemeindezentrum Neudorf-Ost, Wildstraße 31: 17 Uhr, 2G, Maske, Gottesdienst zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen
  • Wanheim
    Evangelische Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer: 16 Uhr, 3G, Maske, Gottesdienst zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen
  • Wanheimerort
    Freie evangelische Gemeinde Wanheimerort, Eschenstr. 13: 17 Uhr, 3G, Gottesdienst zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen
  • Wedau
    Evangelische Kirche Am See, Duisburg-Wedau: 17 Uhr, 2G, FFP2, Gottesdienst zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen
  • Ungelsheim
    St. Stephanus, Goslarer Str., Ungelsheim: 17 Uhr, 3G, FFP2, Gottesdienst zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen

 

 


 

Glockenläuten für die Corona-Toten
Passionsandachten und Gedenken an die Opfer der Pandemie

(22.2.2022)

Mit den sechs gemeinsamen Passionsandachten, zu denen die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum in diesem Jahr in ihre Kirchen abwechselnd einladen, erinnern die beiden Gemeinden an den Leidensweg Jesu erinnern. Zugleich möchten sie auch an das Leiden der Verstorbenen der Pandemie, ihrer Familien, Freundinnen und Freunde erinnern. So werden vor den um 19 Uhr beginnenden Andachten die Glocken für die Menschen aus Duisburg läuten, die an oder in Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind.

Das Erinnern soll bewusst nicht still geschehen, denn in beiden Gemeinden entstand der Eindruck, dass seit dem staatlichen Gedenken für die Opfer der Pandemie am 18. April 2021 und der weiter gestiegenen Zahl der Corona-Toten, die Opfer der Pandemie gegenwärtig immer weniger wahrgenommen werden. Wenn daher in den Stadtteilen das Läuten zu den Passionsandachten zu hören ist, wir jeder einzelne Glockenschlag an eine Verstorbene oder einen Verstorbenen an Covid aus Duisburg erinnern – nach der sechsten Andacht werden es weit über 800 Glockenschläge sein.

Die erste Andacht – sie alle werden immer donnerstags um 19 Uhr gefeiert – ist am 3. März in der Auferstehungskirche in Ungelsheim, die zweite am 10. März in der Versöhnungskirche in Großenbaum, die dritte am 17. März in der evangelischen Kirche in Huckingen, die vierte am 24. März in der Auferstehungskirche in Ungelsheim, die fünfte am 31. März in der Großenbaumer Versöhnungskirche und die letzte am 7. April in der evangelischen Kirche in Huckingen.

Mehr Infos zu den Gemeinden gibt es unter www.ekgr.de bzw. https://evaufdu.de.

 


500 junge Erwachsene entwickeln Zukunftsvisionen

(22.2.2022)

Nachhaltig leben, eine tolerante Gesellschaft schaffen – und welche Rolle kann die Kirche der Zukunft dabei spielen – das Programm ist vollgepackt. Für den Zukunftskongress der Evangelischen Jugend im Rheinland am Samstag, 7. Mai 2022 in Mülheim an der Ruhr können sich Interessierten zwischen 16 und 24 Jahren unabhängig von Herkunft oder Konfession unter https://zukunftskongress.ejir.de/ anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

500 Teilnehmende werden erwartet; es geht um Themen aus den Bereichen: Zukunft gestalten, Zukunft glauben, Zukunft leben, Zukunft ohne Hass. In verschiedenen Häusern auf dem Kirchenhügel in der Mülheimer Altstadt entwickeln die Teilnehmenden bei Vorträgen, Diskussionen und Workshops Visionen für eine lebenswerte Zukunft. Raum für Begegnung gibt es außerdem in einem Action-Bereich und im Food-Court. Der Tag endet mit einem Networking-Event am Abend.

Der Zukunftskongress Jugend „MH22“ wird initiiert von der Evangelischen Jugend im Rheinland (#EJiR) und dem Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland (#AfJ) und versteht sich als das Event für alle Jugendlichen, die sich aktiv für eine bessere Welt und ein wertschätzendes Miteinander der Gesellschaft einsetzen. Auch viele haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende aus der evangelischen Jugend im Mülheimer Kirchenkreis An der Ruhr sind an der Programmgestaltung beteiligt. In den Workshops geht es zum Beispiel um folgende Fragen: Was können wir konkret tun, um noch nachhaltiger zu leben? Wie schaffen wir mehr Toleranz und eine Miteinander – ganz ohne Hass? Welche Rolle spielt die Kirche eigentlich dabei? Und überhaupt: Was braucht es, um mehr miteinander etwas zu bewegen?

 


 

Austausch und Mutmachen in der Neumühler Online-Fastengruppe

(21.2.2022)

In der Fastenzeit innehalten und während der letzten sieben Wochen vor Ostern im Alltag zu verzichten, ist eine lange christliche Tradition und ist auch heute noch nicht aus der Mode. Oft ist es aber schwer, konsequent zu bleiben und in dieser Zeit vielleicht ohne Fernseher einzuschlafen, das Handy nur eine Stunde am Tag zu nutzen, die Süßigkeiten oder Zigaretten wegzulassen oder auf das Auto zu verzichten. Leichter fällt das durch den Austausch in einer Online-Fastengruppe, wie der aus der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl. Pfarrer Michael Hüter lädt Menschen dazu ein, einmal in der Woche für eine halbe Stunde im Internet in einer Videokonferenz zusammenzukommen, „denn es tut gut, die Schwierigkeiten zu äußern und von anderen zu hören, denen es genauso – oder auch ganz anders – geht.“

„Beim Fasten“, und das ist Pfarrer Hüter wichtig, „geht es nicht um den Verzicht um des Verzichts willen.“ Der Ursprung des Fastens war, sich selbst, das eigene Tun und Lassen zu hinterfragen und dem nachzuspüren, was dem eigenen Leben wirklich gut tut. Das im Gespräch mit Gott zu tun, bedeutet, auf mein Leben zu schauen und ernst zu nehmen, dass wir eben nicht alles alleine machen können, dass wir angewiesen sind.“ Das gelte für viele Bereiche des Lebens und werde dann besonders deutlich, wenn Ereignisse in den gewohnten Alltag einbrechen, mit denen niemand gerechnet hat, „die uns das Leben schwer machen und uns die Lust am und aufs Leben nehmen.“

Die Treffen über die Internetplattform ZOOM, die mit einem spirituellen Impuls beginnen und dem dann der Austausch über die Erfahrungen mit dem Fasten folgt, soll es am Donnerstag, 3. März, sowie am 16., 23., 30. März, 6. und 13. April 2022 geben. Wer teilnehmen möchte und von der Technik abschreckt, bekommt gerne entsprechende Hilfe von Pfarrer Hüter (Tel.: 0203 / 98582930). Anmelden sollten sich alle Teilnehmenden bis zum 2. März 2022 per Mail (michael.hueter@ekir.de).

 


 

Die Täter sollen nicht über die Opfer triumphieren
Bewegendes Gedenken an die Opfer des Anschlags von Hanau vor der Hochfelder Pauluskirche

(21.2.2022)

Genau zwei Jahre ist es her, dass der rassistische Anschlag in Hanau neun Menschenleben kostete. Der Opfer wurde jetzt vor der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld gedacht. Gut 150 Menschen waren trotz widrigen Wetters gekommen, um ein deutliches Zeichen für ein friedliches Miteinander ohne Terror und Gewalt zu setzen.

„Rassismus zerstört Leben“, lautete die Botschaft. Dem Terror und Rassismus in aller Deutlichkeit und mit aller Kraft und Macht entgegenzuwirken, war das Anliegen und das letztlich erreichte Ziel der Hochfelder Kundgebung.

Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und sein langjähriger Kollege, Pfarrer Tijmen Aukes, hatten schon im Oktober letzten Jahres erste Kontakte geknüpft, um gemeinsam mit weiteren Kirchen, Religionsgemeinschaften, Organisationen und Institutionen zu signalisieren, dass das, was da passiert ist, „uns allen nicht egal ist.“

Kurz nach dem Anschlag am 19. Februar 2020 in Hanau gab es eine Trauerfeier, organisiert von der DITIB Moschee. Im letzten Jahr rückte Corona-bedingt das Mahnen, Gedenken und Erinnern in den Hintergrund. Jetzt wurde wieder gemeinsam Flagge gegen Rassismus, für Menschenfreundlichkeit und Toleranz gezeigt.

Die evangelische und die katholische Kirche in Duisburg, muslimische Gemeinden, die griechisch-orthodoxe Kirche und viele Organisationen waren zur Pauluskirche gekommen, um Fürbitten zu halten, fest entschlossen, dass mit dem Gedenken an die Opfer zugleich festgestellt wird, dass die Täter niemals über die Opfer triumphieren dürfen.

„Es ist schon bewegend, dass wir hier alle an einem Strang ziehen, am Strang der Menschlichkeit und des friedlichen Zusammenlebens“, befand Schwester Martina Paul von der katholischen Kirchengemeinde Liebfrauen. Jede der teilnehmenden Kirchen und Religionsgemeinschaften hat Gebete in ihrer eigenen Tradition vorgetragen.

Als sich Teilnehmerinnen mit T-Shirts zeigten, auf denen die Gesichter der in Hanau Ermordeten zu sehen waren, wurde es ganz still auf dem Vorplatz des Hochfelder Gotteshauses. Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg: „Der Anschlag von Hanau war eine fürchterliche Tat. Neun Menschen sind ermordet worden, weil sie anders, weil sie fremd waren. Wir erinnern heute an diese Opfer.“ Zugleich sprach er von einem Vierklang aus Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen: „Wir wollen die Opfer von Rassismus nicht vergessen. Wir suchen Gerechtigkeit für alle Menschen in unserer Stadt und in unserem Land. Wir brauchen die Aufklärung über die Vorgänge in Hanau, aber auch über die Strukturen und Verhaltensweisen, die den Rassismus in unserem Leben hervorbringen. Wir müssen Konsequenzen ziehen, damit das Leben ohne Angst, Verletzung, Ausgrenzung und Herabwürdigung für alle Menschen möglich wird.“ Hanau, so Urban weiter, stehe für die Erkenntnis, dass Rassismus tödlich ist, und dafür, „dass Rassismus uns alle bedroht, weil menschenfeindliche Gewalt in unserem Alltag lauert. Gegen das Virus des Rassismus helfen keine Masken, sondern allein Solidarität und Lernbereitschaft.“

Pfarrer Martin Hoffmann von der Evangelischen Gemeinde Hochfeld, ist sich sicher, dass die Kundgebung vor der Pauluskirche genau diese Solidarität gesteigert habe, in Hochfeld, aber auch weit darüber hinaus.

Text: Reiner Terhorst

 


Neue Kirchenführung in Meiderich

(20.2.2022)

Udo Kloppert, Prädikant und ehemaliger Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich kennt das Mittelmeidericher Gotteshaus, Auf dem Damm 6, ganz genau. Am ersten Mittwoch jeden Monats berichtet er – immer kurzweilig, aber mit Fakten und Kuriosem gespickt – beim Rundgang durch die Kirche von der Geschichte des alten Bauwerkes. Auch bei der nächsten Führung am 2. März 2022 um 17.30 Uhr wird Udo Kloppert u.a. über die Umrisse der Vorgängerkirche aus dem 9. Jahrhundert, das alte Lehrerdenkmal auf dem Kirchplatz, die alte Kanzel und den über 500 Jahre alten Turm sprechen. Natürlich rücken bei der Führung auch die neuen Sehenswürdigkeiten – der moderne Abendmahlstisch und die Kirchenfenster, die nach einem eigenen Konzept erstellt wurden – in den Mittelpunkt. Um eine Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten (0203 / 4519622, ggf. Namen und Personenzahl und Rückrufnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen). Bei allen Veranstaltungen in der Kirchengemeinde gelten Pandemieschutzbedingungen; weitere Informationen dazu und zur Kirchengemeinde gibt es auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de.

 


 

Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(20.2.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 25. Februar 2022 heißt Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Impfen in der Kirche

(20.2.2022)

Auch in der nächsten Woche können sich in Duisburg, Menschen an dezentralen Orten ohne vorherige Anmeldung gegen Covid impfen lassen. Dazu öffnet an jeden Wochentag eine andere Kirchengemeinde ihr Türen, am Dienstag ist es die evangelische Gemeinde in Hochfeld, die die Pauluskirche zur Verfügung stellt, am Donnerstag bietet die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich Raum zum Impfen.
Geimpft wird an diesen nachstehenden Standorten, jeweils von 10 bis 16 Uhr:
  • Montag, 21.02.: Ev. Kirchengemeinde Homberg, Wilhelmstraße 55, 47198 Duisburg
  • Dienstag, 22.02.: Evangelische Gemeinde Hochfeld, Pauluskirche, Paulusstraße 10, 47053 Duisburg
  • Mittwoch, 23.02.: Christuskirche Rheinhausen, Friedenstraße 3, 47228 Duisburg
  • Donnerstag, 24.02.: Ev. Kirchengemeinde Meiderich, Auf dem Damm 8, 47137 Duisburg
  • Freitag, 25.02.: Gemeinde St. Franziskus, Großenbaumer Allee 24, 47269 Duisburg
Mehr Infos zum Impfen in Duisburg gibt es im Netz unter www.duisburg.de, mehr Infos zu den beiden Gemeinden aus dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es unter www.kirche-meiderich.de bzw. www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Hömma, so isset!
Kirchen laden zum Ruhrgebietsabend mit Kai Magnus Sting

(18.2.2022)

Kai Magnus Sting erklärt anhand urkomischer Geschichten und der unnachahmlichen Ruhrpott-Sprache, dem sogenannten Ruhrhochdeutsch, wie der Mensch im Ruhrgebiet denkt und tickt. Das kann er wunderbar, finden auch evangelische und katholische Kirche aus Duisburg. Also haben sie den Kabarettisten eingeladen, den Menschen im Rahmen der Duisburger Akzente mit seinem Programm „Hömma, so isset!“ einmal mehr ein amüsiertes Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern. Lachen und Leichtigkeit nach der langen Corona-Pause sollen am Samstag, 26. März 2022 um 19.30 Uhr mit dem Auftritt von Kai Magnus Sting in der Kulturkirche Liebfrauen, König-Heinrich-Platz 3, Einzug halten. Karten gibt es ab jetzt im Vorverkauf zu 18 Euro (ermäßigt 15 Euro) an der Theaterkasse im Theater Duisburg (Tel. 0203 / 283 62100, karten@theater-duisburg.de) oder über: www.adticket.de. Infos zum Künstler, dem Veranstaltungsort und den Veranstaltern gibt es im Netz unter www.kaimagnussting.de, www.liebfrauen-kulturkirche.de, www.kirche-duisburg.de und www.stadtkirche-duisburg.de.

 

 


 

Ein großer Schritt… für die damalige Zeit

(17.2.2022)

Spätestens am 31. Mai 1997 war ev.kirche.duisburg.de weltweit im Netz zu sehen… das zeigt das Internetarchiv https://web.archive.org. Kurz vorher startete im Februar die Webpräsenz der rheinischen Landeskirche vor 25 Jahren.

An die erste die Internetseite der evangelischen Kirche in Duisburg  kann sie Pfarrer Reinhard Laser aus Essen-Kupferdreh gut erinnern. Denn 1997 arbeitete er als Pfarrer im Sonderdienst für die Pressestelle der damaligen Kirchenkreise Duisburg Süd und Duisburg Nord und weiß, dass die treibende Kraft hinter der Duisburger Internetseite wohl die damaligen Superintendenten waren. „Mir lag das alles so fern, als sollte sich ein Mediävist mit Popliteratur befassen.“ Aber auch wenn den Aufbau der Seite damals Profis übernahmen, musste Reinhard Laser als Laie den Umgang mit HTML beherrschen lernen. Denn er sollte die Pressetexte in der Seite unterbringen, was damals nicht mit 2 Klicks und einem „copy paste“ zu haben war. „Wie gut, dass dies heute so viel leichter ist“ sagt Pfarrer Laser und blickt doch etwas wehmütig auf die Anfänge zurück:

Auf der Startseite von ev.kirche.duisburg.de waren Salvatorkirche und die Meidericher Kirche zu sehen, doch von Slideshows, Bildkacheln oder responsive design konnte noch keine Rede sein. Aber der Internetauftritt spiegelte die Strukturen der evangelischen Kirche und bot echten Informationswert und Serviceleistungen in der neuen weltweiten virtuellen Welt: Die Meinung sollte der Kirche gesagt werden, Kontaktaufnahme war per Mail möglich, es gab Infos und Kontakte zur Telefonseelsorge, zum Bildungswerk, zu den Gemeinden und zur Kircheneintrittsstelle, die wochentags per Telefon von 9 bis 13 und von 15 bis 20 Uhr zu erreichen war. „Für die damalige Zeit war das ein großer Schritt“, findet Pfarrer Laser auch heute noch.

 


 

Orangen ohne Gift und Sklaverei

(16.2.2022)

Die drei großen Duisburg-Lieferungen fairer Orangen aus Italien waren in diesem Winter schnell verkauft. Bis zum 26. Februar können im Weltladen in Duisburg Neudorf, Koloniestr. 92, Bestellungen für die letzte Sendung Zitrusfrüchten dieser Saison aufgegeben werden.

Weil große Konzerne und Handelsketten in Süditalien den Preis diktieren, müssen viele kleinbäuerlichen Betriebe ihre Orangen für einen Preis verkaufen, der kaum die Kosten für das Pflücken abdeckt. Die Erntehelfer müssen unter unmenschlichen Zuständen dort leben. Dagegen ermöglicht der Verein „SOS Rosarno“, der Lieferant dieser Orangen, den Bauern faire Preise und den Saisonkräften menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu fairen Löhnen.

„Die Orangen werden ohne Gift und ohne Sklavenarbeit hergestellt“ erklärt Diakon Claudio Gnypek vom Rheinischen Dienst für Internationale Ökumene, der im Oktober selbst vor Ort war und den Verein SOS Rosarno besuchte. „In diesem Verein organisieren sich Biobäuerinnen und Bauern, Erntehelfer und Menschenrechtsaktivisten um eine Alternative zur Ausbeutung von Migranten in der Landwirtschaft zu schaffen.“ In Süditalien schuften Flüchtlinge meist unter arbeitsrechtlich illegalen Bedingungen in der Ernte der Zitrusfrüchte. Die Preise, welche die Supermarktketten zahlen, reichen nicht aus, um die Tagelöhner ordentlich zu bezahlen. Der Verein SOS Rosarno zeigt seit über zehn Jahren, dass es auch anders geht. Dort bekommen die Geflüchteten aus Afrika reguläre Arbeitsverträge, werden nach Tarif bezahlt und die Zitrusfrüchte werden ökologisch angebaut. Dafür beliefern sie nicht die Supermärkte, sondern verkaufen ihre Orangen direkt an Einkaufsgemeinschaften, Weltläden und Gemeinden.

Der Weltladen Duisburg wird seit 2021 beliefert. „Die Aktion ist super angekommen“ sagt Andrea Nadolny vom Weltladenteam. „Wir hatten ein großes Feedback und auch viele neue Kunden. Sicherlich werden wir an der Aktion weiter dran bleiben.“

Mehr Informationen zur Orangenbestellung und Infos zum Weltladen gibt es unter www.weltladen-duisburg.de oder unter Tel.: 0203 / 358692 bzw. weltladenduisburg@t-online.de. Der Duisburger Weltladen ist ein Fachgeschäft des fairen Handels und wird als Verein seit über 40 Jahren durch ehrenamtliche Mitarbeitende geführt und wirtschaftlich erfolgreich betrieben.

 


 

Die Sanierung der Salvatorkirche ist bald abschlossen

(16.2.2022)

Die Arbeiten am Turm der Salvatorkirche sind abgeschlossen und die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg kann jetzt die dringend notwendige Sanierung des Plateaus vor dem Haupteingang der Salvatorkirche unterhalb des Turms in Angriff nehmen. Die Abdeckung ist im Verlauf der Jahrzehnte undicht geworden und es dringt Regenwasser in die darunter liegenden Gewölbe ein. Zudem muss die Balustrade durch Austausch von Steinelementen und neuer Bleiverfugung wieder auf Vordermann gebracht. Wenn alles nach Plan läuft sind die Arbeiten im Frühsommer abgeschlossen.

Diese letzten Maßnahmen schlagen mit gut 730.000 Euro zu Buche. „Durchführen können wir das, weil uns bei dieser Aufgabe das Land Nordrhein-Westfalen mit 240.000 Euro Förderung unterstützt“ betont Pfarrer Martin Winterberg. Ein weiterer Grund ist, dass die vorangegangene Turmsanierung zwar 1,5 Mio. Euro gekostet hat, sie konnte aber dank der Unterstützung des Bundes durch die „Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“ und durch ein unerwartet hohes Spendenaufkommen von 350.000 Euro finanziell gut gestemmt werden. „Die ursprünglich dafür vorgesehen Eigenmittel konnten wir dann zum Glück für die Arbeiten an der Plateauplatte nutzen; ansonsten hätten wir diese Maßnahme jetzt nicht durchführen können“ erklärt Pfarrer Winterberg, der allen die finanziell und logistisch mitgeholfen haben, sehr dankbar ist. Dass der Zeitplan gut eingehalten werden konnte, sei auch der guten Zusammenarbeit mit der Oberfinanzdirektion in Münster und der Denkmalpflege in Duisburg zu verdanken: „Das ist auch einen großen Dank wert, denn so lief alles reibungslos und sparte uns viele Nerven.“

Jetzt habe die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg die notwendigen Baumaßnahmen abgeschlossen und sich im Rahmen der inhaltlich-konzeptionell-personellen Aufstellung mittelfristig mit zwei Gemeindezentren auf die Zukunft eingestellt, ergänzt Pfarrer Winterberg: Ein Gemeindezentrum ist für die Innenstadt und die Stadtteile Neuenkamp und Kaßlerfeld mit der Salvatorkirche als Predigtstätte und als Stadtkirche Duisburgs zusammen mit der sanierten und innenräumlich neu gestalteten Marienkirche. Das andere Gemeindezentrum liegt in Duissern mit der Lutherkirche und der angeschlossenen Notkirche als Zentrum, in dem die Seniorenarbeit stattfindet und auf dessen Gelände auch das „JuCa“ (Jugendcafé) als Ort der gemeindlichen Jugendarbeit gelegen ist. Mehr Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 


 

Zwölf Minuten für Gott
Ökumenische Marktandachten in Neumühl

(15.2.2022)

Immer, wenn freitags in Neumühl Markttag ist, sind die Türen der benachbarten Gnadenkirche, Obermarxloher Str. 40, geöffnet, denn evangelische und katholische Kirche laden um 10.30 Uhr zur kleinen Auszeit, zur ökumenische Marktandacht, ein. Die nächsten „12 Minuten für Gott“ gibt es im Februar am 18. mit Pater Tobias und am 25. mit Pfarrer Michael Hüter. An den folgenden Märzfreitagen gestalten nacheinander, Pfarrerin Buchmüller-Brand, Annette Pellny, Pfarrer Hüter und am letzten März-Freitag Pater Tobias die Andachten. Sie alle sind Teil des ökumenischen Teams und laden gemeinsam mit den beiden mitwirkenden Kirchenmusikern Karl Hülskämper und Markus Kämmerling herzlich zu den zwölf Minuten für und mit Gott ein.

 


 

Kleine Stars fürs Kindermusical gesucht

(15.2.2022)

Gundula Heller begeistert immer wieder Kinder und Jugendliche dafür, ein Musical zu proben und es in der evangelischen Kirche Obermeiderich aufzuführen. Beim neuen geht es um die Bibelgeschichte vom Zöllner Zachäus, der zwar jede Menge Geld ergaunert, dafür aber keine Freunde hat, die mit Songs aus Pop, Rock, Soul und Swing erzählt wird.

Kirchenmusikerin Heller studiert das Kindermusical „Zachäus“ von Ruthild Wilson und Helmut Jost mit dem Kinder- und Jugendchor der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich Heller und einem Team, begleitet von einer Band unter Leitung von Popkantor Daniel Drückes, ein. Zur Verstärkung sucht sie weitere kleine Musicalstars im Alter von acht bis 14 Jahren.

Geprobt wird ab dem 24. Februar 2022 immer donnerstags zunächst per Zoom, später präsent im Gemeindezentrum an der Emilstraße: um 16 Uhr proben die Kinder im Alter von acht bis zehn Jahre; um 16.45 proben die Mädchen und Jungen ab elf Jahren.

Bis zur Aufführung am Sonntag, 22. Mai 2022 um 10 Uhr im Gottesdienst ist genug Zeit, in Ruhe die kurzen Texte und die kindgerechten Melodien einzustudieren und wieder tolle Kostüme und Bühnenbilder anzufertigen. Weitere Infos hat Kantorin Gundula Heller (Tel.: 0208/847306; gheller@obermeiderich.de), bei der auch Anmeldungen möglich sind. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(15.2.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 21. Februar 2022 von Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, besetzt

 


 

Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe Duisburg Süd löst sich auf, Aktivitäten sollen aber bleiben

(14.2.2022)

Den Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe Duisburg Süd gibt es seit Ende letzten Jahres nicht mehr. Anknüpfungspunkte zu den Frauenhilfen in den evangelischen Gemeinden und zu anderen christlichen Frauengruppen soll es weiterhin geben, denn Projekte, wie die Mitarbeit am jährlichen ökumenischen Frauengottesdienst oder an den Vorbereitungen zum Weltgebetstag der Frauen bleiben für engagierte Mitglieder bestehen. Dafür setzen sich die Vorstandmitglieder Heide Hohnwald und Ella Becker-Stewart und Pfarrerin Esther Immer ein, die als beratendes Mitglied vom Evangelischen Kirchenkreis Duisburg aus, im Kreisverband Süd aktiv war.

Der Schritt hatte sich schon länger abgezeichnet, denn die einzelnen Frauenhilfen des Kreisverbandes sind durch das hohe Durchschnittsalter der Mitglieder bedingt immer kleiner geworden. Aber auch die gesellschaftlichen Bedingungen hätten sich verändert, hebt Esther Immer hervor. Heutzutage seien Frauen meist durchgängig berufstätig; viel ausschlaggebender sei aber der Wunsch, sich nicht dauerhaft in Gruppen festzulegen, sondern sich vielmehr projektbezogen zu engagieren. Dies beobachtet die Pfarrerin auch in anderen Bereichen des ehrenamtlichen Engagements. Dass diese Entwicklung auch Chancen für Neues bietet, sehen auch Heide Hohnwald und Ella Becker-Stewart. So kommen Angebote wie Pilgern für Frauen oder Oasentage, als Treffpunkte zum geistigen Kräftesammeln gut an. Zudem gibt es in Gemeinden regelmäßige Treffen von Frauengruppen.

Neben der Vorbereitung von gemeindeübergreifenden ökumenischen Frauen-Gottesdiensten gehörten in der Zeit vor der Pandemie die Treffen im Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe Duisburg Süd zur Basisarbeit der Mitglieder. Denn hier gab es – oft durch Impulsvorträge angeregt – den Austausch zu kirchlichen und gesellschaftlichen Themen. Von großer Bedeutung war, dass hier aus Frauenperspektive diskutiert werden konnte, „es war ein geschützter Raum, in dem Männer nicht anwesend waren oder nicht viel zu sagen hatten,“ betont Pfarrerin Immer augenzwinkernd.

Von 1992 bis 2021 haben die jährlich im Wechsel stattfindenden Begegnungstage der Frauen aus dem Evangelischen Kirchenkreis in Beeskow – heute „An Oder und Spree“ und dem damaligen Evangelischen Kirchenkreis Duisburg-Süd in besonderer Weise zu Gesprächen, Austausch, Studientagen, Ausflügen, Gottesdienstfeiern und persönlicher Stärkung zusammengeführt und zum gegenseitigen Verständnis zwischen Ost und West beigetragen.

Auch der Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe Duisburg Süd geht letztendlich auf das Jahr 1899 zurück, als die damalige Kaiserin Auguste Viktoria die „Evangelische Frauenhülfe in Deutschland“ ins Leben rief, um Frauen in ihrem christlich-diakonischen Engagement für notleidende Menschen organisatorisch zu unterstützen. 1903 wurde die erste evangelische Frauenhilfe in Duisburg gegründet – im Ortsteil Kaßlerfeld -, und zehn Jahre später schlossen sich Frauengruppen aus Duisburg und angrenzenden Ortschaften zu einem Kreisverband zusammen. Der Duisburger Kreisverband gründete sogar ein eigenes Erholungsheim und für die Mitglieder der Duisburger Frauenhilfen konnten Freizeiten abgehalten werden. Auch nach dem II. Weltkrieg kamen beim Kreisverband die Vorsitzenden, Diakonissen und interessierte Frauen zu monatlichen Treffen zusammen. Es gab wieder Erholungs- und sogenannte Rüstzeiten für die Mitglieder aller Frauenhilfen. Unter den sozialen Aufgaben nahm die „Verschickung erholungsbedürftiger Frauen“ einen hervorragenden Platz ein. Wesentliche Aufgabe war die jährliche Vorbereitung der Sammlung für das Müttergenesungswerk und die Vermittlung von Müttergenesungskuren.

Mit der Gründung zweier Kirchenkreise 1960 kam es auch zur Einrichtung zweier Kreisverbände; die Aktivitäten der beiden blieben und änderten sich zugleich: Soziale Hilfen in den Gemeinden, Müttergenesung, Spendensammlung einerseits, die Ermunterung zur Meinungsbildung, das christliche Engagement gegen Ungerechtigkeit, aber auch die Entdeckung des eignen Ichs, der Frau als Person und „nicht nur als Mutter und Ehefrau“ kamen hinzu.

„Insoweit hat auch der Kreisverband der Frauenhilfen Duisburg Süd mit seiner Arbeit zur Emanzipation der Frauen beigetragen“ schließt Pfarrerin Esther Immer. Die ökumenischen Frauengottesdienste, der Weltgebetstag der Frauen, Oasentage und Pilgern für Frauen und andere Angebote werden dazu beitragen, dass es auch nach Auflösung des Kreisverbands der Frauenhilfen Duisburg Süd über die Gemeinde-Ebene hinaus spirituelle und ganz weltliche Begegnungen für Frauen unter Frauen gibt. Heute sind die örtlichen Frauenhilfen in den evangelischen Gemeinden dem Landesverband der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland unmittelbar angeschlossen und werden von dort in ihrer Arbeit unterstützt.

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(14.2.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 18. Februar 2022 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Hilfe auf allen Kanälen
Team der Telefonseelsorge sucht weitere ehrenamtliche Mitarbeitende

(11.2.2022)

Die langanhaltende Pandemie wirkt sich bei der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen in stark steigender Nutzung aller ihrer Angebote aus: Die Zahl der Seelsorge- und Beratungsgespräche am Telefon stieg in 2021 um ca. 10%, in der Internet-Seelsorge gab es eine Steigerung um 50% mehr E-Mails und 30% mehr Chats, und auch Krisenbegleitung für Suizidgefährdete wurden 20% mehr Live-Gespräche geführt.

Wegen der starken Auslastung sucht die Ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen Verstärkung für in ihrem Team von 120 ehrenamtlich Mitarbeitenden. Der nächste Ausbildungskurs, der zur Jahresmitte startet, bereitet an sechs Wochenenden auf die seelsorgliche Beratung von Menschen in Krisensituationen vor und führt in die Besonderheiten der Gesprächsführung in den einzelnen Bereichen Telefon, Mail, Chat und unmittelbarer persönlicher Kontakt ein.

Interessierte sind herzlich zu einem Informationsabend eingeladen, bei dem die Arbeit der TelefonSeelsorge und Details zur Ausbildung vorgestellt werden. Das Treffen findet am Mittwoch, 23. Februar 2022 von 19 bis 21 Uhr statt. Coronabedingt wird der Ort der Veranstaltung das Internet sein. Die Einwahldaten für den Zoom-Vortrag sind im Büro der TelefonSeelsorge erhältlich (Tel.: 0203 / 2951 3331 oder über buero@telefonseelsorge-duisburg.de). Mehr Infos zur Arbeit gibt es im Netz unter www.telefonseelsorge-duisburg.de.

 


 

Impfen in der Wedauer Kirche

(11.2.2022)

Auch in der nächsten Woche gibt es an jedem Tag wieder ein dezentrales Angebot der Stadt Duisburg, wo Menschen sich gegen Covid impfen lassen können. Am Freitag, 18. Februar 2022 ist die evangelische Kirche in Wedau, Am See 8, von 10.30 bis 17.30 Uhr Anlaufpunkt, für alle, die ihre Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung erhalten können und möchten.

Für die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis war es eine Selbstverständlichkeit, ihre Räume für diesen Zweck bereitzustellen. „Wir unterstützen die Aktion des Gesundheitsamtes, um möglichst vielen Menschen im Stadtteil eine niedrigschwellige Impfmöglichkeit anzubieten“ sagt Pfarrer Dirk Sawatzki, Presybteriumsvorsitzender der Gemeinde. „Wir verstehen das als einen Beitrag, um so schnell wie möglich eine Rückkehr zur Normalität zu ermöglichen.“

Weitere Orte und Termine für die nächste Woche, mehr Infos zum Impfen in Duisburg und Links zu den notwendigen Unterlagen gibt es im Netz unter www.duisburg.de; mehr Infos zu Gemeinde unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Vom interkulturellen Knigge bis hin zu Verschwörereien
Pfarrer startet Vortragsreihe im Evangelischen Bildungswerk Duisburg

(11.2.2022)

Pfarrer Sören Asmus will mit seiner Arbeit im Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg Begegnung fördern und diskutiert dabei gerne theologische, interkulturelle und ethische Fragen. Dazu lädt er auch bei seinen Vorträgen ein, die er im Winter und im Frühjahr im Evangelischen Bildungswerk Duisburg im Duisserner Haus der Familie, Hinter der Kirche 34, anbietet.

Los geht es am 22. Februar mit dem Thema Verschwörungstheorien, wobei es dem Theologen darum geht herauszufinden, was dahinter steckt „und wie man solche Verschwörereien erkennen kann“. Es folgt ein erster Vortrag am 8. März aus der Reihe „Interkultureller Knigge“ mit den Hauptfragen, wie man Menschen aus anderen Kulturen begegnen kann und welches die „Dos“ und „Don’ts“ im interkulturellen Umgang sind. Einen ganz anderen Bereich umfasst der Vortrag vom 4. April, wenn Sören Asmus darüber spricht, wie das Christentum, aber auch andere Religionen Krankheit sehen, denn „die Antwort der Religionen auf Krankheit ist nicht `Gesundheit`, sondern der Zusammenhang von Heil und Heilung.“ Diesen Vortrag hält er ein zweites Mal am 25. Mai. 2022. Am 26. April geht es um „Medienmacht – Wie kann ich damit umgehen?“ und die Fragen, wie das Geschäft mit den Nachrichten, wie man verlässliche Informationen bekommt. Spannend ist auch das Thema zum letzten Vortrag der Reihe: Am 24. Mai spricht der Pfarrer über Rechtsextreme und populistische Meinungen und Stimmungen unter Christinnen und Christen. Dabei nennt er Beispiele und erörtert, inwieweit Gläubige von „den Rechten“ benutzt werden und Kirchen unterwandert werden. Schließlich fragt er, wie solche Positionen zum christlichen Glauben passen, „der sich an alle richtet“, und wie damit umzugehen ist.

Anmeldungen zu den Kursen sind über die Internetseite des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg möglich. Interessierte können für Rückfragen direkt Kontakt mit Pfarrer Sören Asmus aufnehmen (Tel.: 0203 29513104; E-Mail soeren.asmus@kirche-duisburg.de).

 


 

Rassismus bedroht uns alle!
Gebete vor der Hochfelder Pauluskirche erinnern an den Anschlag in Hanau

(10.2.2022)

Bei dem rechtsextremen, terroristischen Anschlag in Hanau vor zwei Jahren wurden neun Menschen getötet. Damit ihre Namen nicht in Vergessenheit geraten, gibt es am Jahrestag, am 19. Februar 2022, auch in Duisburg Gebete für die Opfer von Rassismus und Antisemitismus. Vor der Pauluskirche in Duisburg-Hochfeld, Wanheimer Straße 80, werden um 16.30 Uhr Menschen zusammenkommen und – auf Abstand und mit Masken -, an die Ermordeten erinnern und für diese und ihre Angehörigen beten. Zu hören sind Gebete in verschiedenen Sprachen sowie in deutschsprachiger Übersetzung. Die Betenden folgen damit den Traditionen ihrer jeweiligen Religion, die Botschaft eint sie jedoch: gegen Rassismus und Antisemitismus, für ein friedliches Zusammenleben. Zudem gibt es ein Statement von Florence Mankenda vom BDKJ Stadtverband Duisburg, eines von der Muradiye Moschee und eines von Dr. Christoph Urban, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg; angefragt für eine Ansprache ist auch ARIC NRW. Zu der Aktion laden nicht nur die Evangelische Gemeinde Hochfeld, der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und die Katholische Stadtkirche Duisburg ein; es beteiligen sich und werben fürs Mitmachen außerdem Vertreter orthodoxer christlicher Kirchen sowie Vertreter muslimischer und alevitischer Gemeinden und das Anti-Rassismus Informations-Centrum NRW (ARIC). Weitere Informationen gibt es bei Pfarrer Sören Asmus (0203 / 2951-3104).

 


 

Wie wird Klimapolitik in der Region Duisburg / Niederrhein sozial gestaltet?

(10.2.2022)

Online-Podiumsdiskussion am 22. Februar 2022 mit dem Soziologen Prof. Dr. Matthias Grundmann, dem Ingenieur Karl-Heinz Frings, Leiter der Stabstelle Klimaschutz der Stadt Duisburg, und der Sozialpädagogin Ina Küpperbusch, Leiterin der stationären Jugendhilfe Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Moers

Starkregen, Hochwasserkatastrophen, Hitzewellen, Waldbrände in ungekanntem Ausmaß – der Klimawandel ist als eins der drängendsten Probleme überall spürbar geworden. Politisch sind dringend Maßnahmen erforderlich, die den Temperaturanstieg der Erde bremsen. Doch alle Entscheidungen müssen berücksichtigen, dass diese Maßnahmen sozial gestaltet werden: Wer viel Geld hat, kann leicht in klimaneutrale und energiesparende Technologien investieren. Menschen mit geringem Einkommen gelingt das nicht, und sie leiden übermäßig z. B. unter höheren Energiepreisen.

Wie lässt sich Klimapolitik nachhaltig, sozial und gerecht gestalten? Und wie kann dieser Wandel konkret in der Region Duisburg/Niederrhein sozial umgesetzt werden?  Diese Fragen stehen am 22. Februar 2022 um 19 Uhr im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion. Der Soziologe Dr. Matthias Grundmann, Professor an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit einem Schwerpunkt auf Gemeinschafts- und Nachhaltigkeitsforschung, greift das Thema unter dem Titel  „Klimaschutz für alle?“ in seiner Vielschichtigkeit auf. Anschließend diskutiert er mit Dipl. Ing. Karl-Heinz Frings, Leiter der Stabsstelle Klimaschutz der Stadt Duisburg, und der Sozialpädagogin Ina Küpperbusch, Mitarbeiterin der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Moers. Küpperbusch sitzt im Rat der Stadt Moers und ist unter anderem Mitglied des Sozialausschusses.

Anschließend ist das Publikum zum Mitdiskutieren eingeladen. „Es ist wichtig, dass einerseits Fachleute auf dem Podium sitzen, aber andererseits auch die Erfahrungen vieler anderer in die Diskussion einfließen“, sagt Till Kiehne, Studienleiter bei der Ev. Akademie im Rheinland. Karin Menzel, Geschäftsführerin des Neuen Ev. Forums stimmt zu. „Wir können unsere Lebensgrundlagen nur gemeinsam erhalten. Deshalb ist Fairness ein wichtiger Bestandteil von Umweltschutz und möglichst viele sollten sich in die Diskussion einbringen.“

Die Podiumsdiskussion „Klimaschutz sozial gestalten“ am 22. Februar findet wegen der Pandemie als Online-Veranstaltung statt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Eine Anmeldung ist bis 21.2. 12 Uhr per Mail an neuesevforum@kirche-moers.de erforderlich. Auf diesem Weg bekommen die Interessierten auch die Zugangsdaten. Genutzt wird die Software Zoom.

Zu der Veranstaltung laden die Stadt Duisburg, Stadtbibliothek Duisburg, das Evangelische Laboratorium, die Evangelische Akademie im Rheinland und das Neue Evangelische Forum Kirchenkreis Moers gemeinsam ein. Die Veranstaltung steht im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Nachhaltigkeit  „heute für morgen“, die das Neue Evangelische Forum für das erste Halbjahr 2022 organisiert hat.

Pressemitteilung, Evangelischer Kirchenkreis Moers, 9.2.2022

„Laboratorium“ steht für das evangelische Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge, das seit 2010 viel­fäl­ti­ge Bil­dungs­for­ma­te entwickelt. Trä­ger des „La­bo­ra­to­ri­um“ sind die Evan­ge­li­schen Kir­chen­krei­se Dins­la­ken, Duis­burg, Moers und Wesel. Infos und das aktuelle Programm gibt es unter https://www.ev-laboratorium.de.

 


 

Die Erfindung der Nation – Das deutsche Beispiel im 19. und 20. Jahrhundert

(9.2.2022)

„Die Deutschen, ihre Geschichte und was sie dafür halten“ definiert sich als Forum für Zukunftsfragen, das aus einer großen Veranstaltergemeinschaft besteht und regelmäßig Impulse durch Vorträge und Reden zum Thema setzt. Zur Veranstaltergemeinschaft gehört jetzt auch der Evangelische Kirchenkreis Duisburg; beim ersten Vortrag in diesem Jahr spricht Prof. Dr. Christoph Nonn von der Universität Düsseldorf am 21. Februar 2022 um 20 Uhr in der VHS Duisburg, Steinsche Gasse 26, zum Thema „Die Erfindung der Nation – Das deutsche Beispiel im 19. und 20. Jahrhundert“.

Angekündigt wird er Vortrag so: „Die deutsche Nation entstand nicht 1871 im Spiegelsaal des Versailler Schlosses, als der Preußenkönig Wilhelm zum deutschen Kaiser ausgerufen wurde. Sie entstand auch nicht in der Antike, als Germanen die römischen Legionen des Varus im Teutoburger Wald vernichtend schlugen. Die deutsche Nation entstand vielmehr in den Köpfen der Menschen im Lauf des 19. und 20. Jahrhunderts. Wie andere ist auch die deutsche Nation eine Frage des Bewußtseins: Es gibt sie, weil wir uns als Deutsche fühlen. Aber warum tun wir das? Warum sehen sich mehr als 80 Millionen Menschen, die sich nie alle untereinander kennen können, als Mitglieder einer Gemeinschaft? Und was für Folgen hatte diese Wahrnehmung in den letzten zwei Jahrhunderten?“

Der Eintritt ist frei, Anmeldungen erforderlich. Mehr Infos gibt es unter 0203 283 – 2616 und https://www.vhs-duisburg.de/

Zur Veranstaltergemeinschaft gehören: Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. – Regionale Arbeitsgruppen Rhein-Ruhr West und Mittleres Ruhrgebiet / Volkshochschule Duisburg / Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg e.V. / Deutsch-Britische Gesellschaft Duisburg e.V. / Laboratorium – Ev. Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge/ Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Stadtverband Duisburg / Jugendring Duisburg / Evangelischer Kirchenkreis Duisburg/Jüdische Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen K.d.ö.R.

 


 

Gemeinde macht Termine beim Bürgerservice der Stadt aus

(9.2.2022)

Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort hilft Menschen aus Wanheim und Wanheimerort, die einen Termin beim Bürgerservice der Stadt Duisburg brauchen, bei der Telefon-Hotline der Stadt nicht durchkommen und auch mit dem Internet nicht gut umgehen können. Ehrenamtsbeauftragte Maria Hönes und Rainer Krickhahn von der Gemeinde machen dann für Interessierte gerne über die Internetseite der Stadt online einen Termin aus, mit dem ein Zugang zu einem festen Datum und zu einer festen Uhrzeit bei den Behörden festgelegt wird. Derzeit können für diese Servicebereiche online Termine vereinbart werden: Ausweisangelegenheiten, Meldeangelegenheiten, wie Führungszeugnis oder Ummeldung innerhalb Duisburg sowie KFZ-/Führerscheinangelegenheiten. Mehr Infos zu diesem Service der Gemeinde gibt es unter 0203 / 770134 immer mittwochs von 10.30 bis 12.30 Uhr; unter der Rufnummer kann auch eine persönliche Beratung vor Ort am Gemeindehaus, Vogelsangplatz 1, ausgemacht werden, wo dann gemeinsam am Rechner die Online-Termine beim Bürgerservice der Stadt Duisburg festgelegt werden. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Klavierspiel mit Präzision und Leidenschaft

(9.2.2022)

Für seine beeindruckende Vorstellung in der Hochfelder Pauluskirche am letzten Sonntag erhielt Oleksandr Loiko anhaltenden Applaus. Bei seinem Konzert spielte der aus der Ukraine stammende Pianist am Bechstein-Flügel von 1909 Werke von Chopin, Piazolla, Rachmaninoff und Skrjabin und zwei Miniaturen, die Loiko selbst verfasst hat. Oleksandr Loiko, der mehrfache Preisträger und Absolvent des Exzellenzstudiengangs Folkwang Konzertexamen, bezeichnete Alexander Skrjabin als seinen Lieblingskomponisten. „Das wurde deutlich spürbar, als er mit Präzision und Leidenschaft Skrjabins 5. und 10. Sonate zum Höhepunkt des Programms führte“ urteilt Konzertbesucher und Musiker Volker Nies, der auch das Foto vom jungen Ausnahmepianisten am Ende des Abends gemacht hat.

 


 

Nicht immer ganz so einfach mit der lieben Liebe…
Online-Andacht zum Valentinstag

(8.2.2022)

Am 14. Februar feiern viele Verliebte den Valentinstag. Blumenhändler und Pralinenhersteller haben Hochkonjunktur. Pfarrerin Sara Randow nimmt den Feiertag der Liebe zum Anlass, um die Bibel-Worte kritisch zu betrachten, die viele Brautpaare sich zu ihrer Trauung wünschen: „Die Liebe erträgt alles?!“ Das tut sie in der aktuellen Online-Andacht zur Monatsmitte, die die drei evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden Trinitatis, Wanheimerort und Wanheim immer gemeinsam herausbringen. In der Videoandacht, die ab dem 14. Februar 2022 ab 10 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ zu sehen ist, stellt die Pfarrerin nicht nur Gedanken zur Liebe zwischen den Menschen vor; sie spricht auch über die Liebe der Menschen zu Gott und die der Menschen zu sich selbst; kurzum: Es ist nicht immer ganz so einfach mit der lieben Liebe… Passende Musikstücke gibt es dazu aus bekannten Musicals, aber auch eine kraftvolle Rocknummer steht auf dem Programm. Gesungen von Pauline Weschta, Daniela Matschulat und Pop-Kantor Daniel Drückes verbinden die Songs die Gedanken und Impulse der Pfarrerin. Infos zu den drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de bzw. www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(8.2.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 14. Februar 2022 von Martin Hoffmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld, besetzt.

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(7.2.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 11. Februar 2022 heißt Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Infoabend Freiwilligendienste in Duisburg

(7.2.2022)

Am 9. Februar 2022 ist es wieder soweit: Interessierte können mit René Lehmann um 17.30 Uhr direkt und persönlich darüber reden, warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist und sein kann. Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Kontakt kann man mit Lars Allofs (0203 2951 2841 / 0160 899 6802; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 2951 2842 / 0160 9210 6905; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg so oder so aufnehmen, denn beide informieren jederzeit junge Menschen – gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile so ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 


 

Zweitlicht, Kornkorken recyceln und Müll einsammeln
Kirchengemeinde Meiderich lädt zum Mitmachen bei Umweltschutzaktionen ein

(4.2.2022)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich werden wegen der Pandemie die beliebten Treffpunkte „Kirchenkneipe“, „Marktcafé“ und das „Klimafrühstück“ vermutlich erst im März wieder starten. Im Februar werden die Gottesdienste aber in der Kirche, Auf dem Damm 6, selbstverständlich – mit 2-G-Regel und Masken – gefeiert. Außerdem lädt die Gemeinde unter den Stichworten „Zweitlicht“, „Kornkorken recyceln“ und „Müll einsammeln“ zum Mitmachen bei verschiedenen Umweltschutzaktionen ein.

Bei „Clean Up – Meiderich – Für einen sauberen Stadtteil“ sollen nun in der zweiten Runde Müll im Stadtteil eingesammelt werden. Treffpunkt ist am Samstag, 12. Februar 2022 um 10 Uhr die Kirche, Auf dem Damm, wo Interessierte vom Parkplatz aus in Kleingruppen oder auch alleine ausschwärmen, um gemeinsam für den sauberen Stadtteil einzutreten und Weggeworfenes einzusammeln. Nachhaltigkeit, Schutz der Umwelt und Bewahrung der Schöpfung als Beweggründe in der Gemeinde passen deshalb auch zu weiteren, aktuellen Aktionen:

Mit der Aktion „Zweitlicht“ sind Menschen aus dem Stadtteil gebeten genutzte Teelichter und Reste von Kerzen bei der Gemeinde anzugeben. Die im Handel erhältlichen Teelichter bestehen oft aus Paraffin oder Stearin. Beide Rohstoffe gelten als potenziell schädlich für die Umwelt. Außerdem bestehen die Teelichtschälchen zumeist aus Aluminium, deren Rohstoff oft aus Ländern stammt, in denen für die Gewinnung Urwald abgeholzt werden muss. Zudem ist die Herstellung extrem energieaufwändig. Diese Stoffe sollen in der Gemeinde recycelt werden, denn aus den Wachsresten aller Art und den gut erhaltene Aluminiumförmchen, die angegeben wurden, sollen neue Teelichter entstehen – ein weitere Beitrag zur Müllvermeidung und ein Lichtblick für die Umwelt.

Zudem läuft noch eine weitere Umweltaktion: Nach wie vor können im Gemeindezentrum Kronkorken und Deckel von Einmachgläsern abgegeben werden. Bereits über 300 kg Kronkorken konnte die Gemeinde bisher dem Verein „düsselkronen“ überreichen und damit Tierschutzorganisationen unterstützen und Wertstoff dem Recyclingkreislauf zurückführen.

Infos zur Gemeinde, dem Gemeindeleben und zu allen Aktionen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und per Telefon im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622.

 


 

Impfen in der Hamborner Friedenskirche

(4.2.2022)

Ab nächsten Montag gibt es an jedem Wochentag wieder ein dezentrales Angebote der Stadt Duisburg, wo Menschen sich gegen Covid impfen lassen können. Am 8. Februar 2022 ist die Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, von 10.30 bis 17.30 Uhr Anlaufpunkt, für alle, die ihre Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung erhalten können und möchten. Für die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn ist das Impfen in ihrer Kirche keine Premiere, denn schon im Dezember öffnete sie ihr Gotteshaus für die mobile Aktion.

Über die Anfrage der Stadt hatte sich Jens Dallmann, Pfarrer an der Hamborner Friedenskirche damals schon sehr gefreut. Schließlich war es für ihn und das Presbyterium der Gemeinde eine Selbstverständlichkeit, das Gotteshaus für diesen Zweck bereitzuhalten. Pfarrer Dallmann hofft auch jetzt, dass das Impfen in der Friedenskirche den Menschen, die am Dienstag dorthin kommen, etwas von dem nimmt, was alle schon viel zu lange begleitet: „die Angst vor einer ungewissen Zukunft.“

Weitere Orte und Termine für die nächste Woche, mehr Infos zum Impfen in Duisburg und Links zu den notwendigen Unterlagen gibt es im Netz unter www.duisburg.de; mehr Infos zu Gemeinde unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Anmeldungen zur Feier der Konfirmationsjubiläen in Wanheim und Wanheimerort

(3.2.2022)

Die evangelischen Gemeinden Wanheim und Wanheimerort laden zur Feier der Jubiläumskonfirmation ein. Wer vor 50, 60, 70, 75 oder sogar 80 Jahren konfirmiert wurde und gerne mitfeiern möchte, kommt am Sonntag, 6. März 2022 um 10 Uhr zur Wanheimer Kirche, Wanheimer Straße 661, zum festlichen Gottesdienst und zum anschließenden Empfang, bei dem die Jubilare mit ihren Familien Erinnerungen austauschen können. Für den Gottesdienst gilt die 3-G-Regel, für das anschließende Zusammensein die 2-G-Regel. Mehr Infos hat Pfarrer Rolf Seeger bei der Anmeldung (Tel.: 0203 / 7395696). Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de und www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige
Kraft finden, mit der Erkrankung zu leben

(2.2.2022)

Friedrich Brand, der ehemalige Pfarrer der evangelischen Gemeinde Wanheim, und Dipl. Sozialarbeiter Horst Ambaum gründeten vor einigen Jahren eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und ihre Angehörigen. Beide wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig Gespräche mit anderen Betroffenen sind. Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Das nächste Treffen, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 10. Februar 2022 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich unter Beachtung aller Pandemie-Schutzmaßnahmen. Es gelten weiterhin die AHA-Regeln, 2G-Regel und Maskenpflicht. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand (Tel.: 0203 / 702988).

 


 

Pfarrerin Annette Vetter freut sich auf ihre neue Aufgabe als Schulreferentin

(2.2.2022)

„Ich freue mich darauf, diese neue Aufgabe zu übernehmen“, sagt Annette Vetter. Die 56-Jährige ist zur neuen Referentin im Evangelischen Schulreferat Duisburg / Niederrhein gewählt worden. Mit dem 2. Schulhalbjahr 2021/22 tritt sie offiziell ihre Stelle an und tritt damit in die Fußstapfen von Pfarrer Jan Christofzik, der das Schulreferat Ende des vergangenen Jahres verlassen hat.
Das Schulreferat arbeitet mit an der Sicherstellung des Religionsunterrichts an den Schulen in den beteiligten Kirchenkreisen. Die drei Schulreferentinnen organisieren Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer, unterstützen sie als Ansprechpartnerinnen bei religionspädagogischen Fragen und sorgen so für die Qualität des Religionsunterrichts.

Annette Vetter ist in Gummersbach geboren, ihr Abitur hat sie in Emmerich abgelegt. Evangelische Theologie, Germanistik und Sonderpädagogik studierte sie in Bonn, Hamburg und Heidelberg. Nach sieben Jahren Pfarramt in Oberhausen wechselte sie an ein Gymnasium im Kirchenkreis Krefeld-Viersen. Dort war einer ihrer Schwerpunkte „Demokratieerziehung“. In diesem Rahmen fuhr sie mit den Schülerinnen und Schülern auch zu Gedenkstätten der Verbrechen der Nationalsozialisten. Darüber hinaus hatte der Kirchenkreis Krefeld-Viersen ihr die Synodalbeauftragung für Erwachsenenbildung anvertraut. Annette Vetter ist zudem ausgebildete Supervisorin und Lehrbeauftragte für Themenzentrierte Interaktion am Ruth-Cohn-Institut Berlin.

„All meine Erfahrungen aus diesen Tätigkeiten werde ich in meine neue Aufgabe einbringen. Ich werde den Lehrerinnen und Lehrern Supervisionsangebote machen, damit sie ihren Schulalltag reflektieren können“, erläutert Annette Vetter erste Pläne. „Außerdem möchte ich einen Schwerpunkt auf Kooperationen mit anderen Weiterbildungseinrichtungen legen, z. B. mit der Erwachsenenbildung der Kirchenkreise. Darauf freue ich mich. Und ganz besonders auf das mir noch neue Team.“

Weitere Informationen: Die offizielle Einführung im Rahmen eines Gottesdienstes ist wegen des pandemischen Geschehens erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Der Termin wird rechtzeitig über die örtliche Presse und schulreferat-duisburg-niederrhein.de bekannt gegeben.

 


 

Pfarrer Dallmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(1.2.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 7. Februar 2022 von Jens Dallmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt.

 


 

Ehrenamtliche Notfallseelsorger wurden eingeführt

(1.2.2022)

Verstärkung bekommt jetzt die ökumenische Notfallseelsorge in Duisburg. Nach zwei Jahren Ausbildung mit 600 Stunden Lerninhalten und den Pflichtpraktika sind nun 15 neue ehrenamtliche NotfallseelsorgerInnen bereit für den Einsatz. Sie haben durchgehalten, obwohl ihre Ausbildung ein ganzes Jahr länger gedauert hat, als geplant. Die Pandemie hat lange Zeit mit ihren Lockdowns gerade die wichtigen Treffen verhindert, in denen Rollenspiele das theoretisch Gelernte vertiefen und praktisch nutzbar machen sollten. Der erfahrene Notfallseelsorger Klaus Andrees, der in der Ausbildung den Fachbereich Seelsorge verantwortete, ist stolz auf die Motivation der Gruppenmitglieder, die trotz der vielen Verzögerungen drangeblieben sind. Elf Frauen und vier Männer aus den Duisburger und dem Weseler Kirchenkreis, sowie dem katholischen Duisburger und Weseler Dekanat wurden in einem Festgottesdienst in der Salvatorkirche von den Superintendenten Dr. Christoph Urban und Wolfram Syben und den Dechanten Roland Winkelmann und Stefan Sühling in ihren Dienst eingeführt. Die Kosten für die Ausbildung und Zurüstung hatten die Kirchenkreise und Dekanate gemeinsam aufgebracht. Dazu gab es eine große finanzielle Beteiligung an der Dienstkleidung und Ausrüstung durch die Stiftung Notfallseelsorge.

Bei der ökumenischen Notfallseelsorge wird allen Menschen ohne Ansehen der Religionszugehörigkeit geholfen. Organisiert wird sie in Duisburg von der evangelischen Kirche, daher erhielten die neuen Seelsorger im Einführungsgottesdienst auch ein Zertifikat, das sie befugt, ihren Dienst überall in der evangelischen Kirche in Deutschland auszuüben. Die ehrenamtlichen Notfallseelsorger sollen die dünne Personaldecke in der Notfallseelsorge verstärken. Die hauptamtlichen Seelsorger werden weniger, ihre Aufgaben in der Betreuung von Menschen mit häuslichen Notfällen oder in Großschadenslagen aber nicht. Nachdem Diakon Richard Bannert, der Koordinator der Notfallseelsorge auf einer Duisburger Kreissynode Alarm geschlagen hatte, weil die Planung der Dienste immer schwieriger wurde, war die Ausbildung und der Einsatz ehrenamtlicher Kräfte beschlossene Sache. Die Ehrenamtlichen werden ihren fordernden und oft auch belastenden Dienst zunächst im Team mit einem erfahrenen Kollegen versehen. Aber die Neuen trauen sich auch schon Einzeleinsätze zu, zumal sie bei Schwierigkeiten vor Ort immer einen zweiten Seelsorger aus dem Hintergrunddienst dazu rufen können, wie Klaus Andrees versichert. An den Einsatzort gefahren werden sie demnächst vom PSU-Team der Feuerwehr. Die Uniformierten aus dem Team für psycho-sozialen Unterstützung waren auch im Einführungsgottesdienst dabei. Sie saßen zusammen mit den Angehörigen der neuen Helfer in den markanten lila Jacken. Denen kommt eine wichtige Aufgabe zu. Jeder Seelsorger braucht neben der Supervision auch seinen privaten Hintergrunddienst und muss zuhause Freunde oder Familienmitglieder haben, die ihn nach einem schweren Einsatz auffangen.
Text: Sabine Merkelt-Rahm

 

 


 

Farbe kommt in dein Leben.
Evangelische Gemeinde lädt zum Kurs „Stufen des Lebens“ ein

(31.1.2022)

Miteinander die Farben des Lebens entdecken – das ist das Ziel des zweiteiligen Kurses „Stufen des Lebens“, zu dem die evangelische Gemeinde Duisburg‐Wanheimerort Frauen und Männer einlädt. Denn Erfahrungsgeschichten – auch aus der Bibel – zeigen auf, wie durch überraschende Begegnungen zwischen Menschen und mit Jesus neues Licht ins Leben fällt und das Leben bunter wird. In Darbietungen, Gesprächen und auf kreative Art und Weise werden sich die Teilnehmenden dem Thema am Dienstag, 8. Februar 2022 und Dienstag, 15. Februar 2022 jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr nähern. Das Team um Pfarrerin Almuth Seeger bietet den gleichen Kurs auch vormittags an: am Mittwoch, 9. Februar und Mittwoch, 16. Februar von 9 bis 11 Uhr. Treffpunkt ist immer das Jugendzentrum Nikolaistr. 60/62. Bibelkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Rückfragen beantwortet Pfarrerin Almuth Seeger gerne (Tel.: 0203 / 770607 oder almuth.seeger@ekir.de); sie nimmt auch die Anmeldungen zu den kostenfreien Kursen entgegen. Die Zahl der Teilnehmenden ist wegen der Pandemie begrenzt, es gelten die dann aktuellen Corona-Schutzbedingungen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(31.1.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 4. Februar 2022 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, der ehemalige Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Oleksandr Loiko gibt Klavierkonzert in der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld

(28.1.2022)

Am Sonntag, 6. Februar 2022 gibt der ukrainische Pianist und Komponist Oleksandr Loiko in der Hochfelder Pauluskirche, Wanheimer Str. 80, ein Neujahrskonzert, in dem er Werke von Frédéric Chopin, Alexander Nikolajewitsch Skrjabin, Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow und eigene Kompositionen spielt. Der in Odessa geborene Musiker interpretiert dabei nicht nur Stücke der Klassik, sondern auch Werke der Moderne und des Jazz. Der Absolvent des Exzellenzstudiengangs Folkwang Konzertexamen lässt sein Spiel zudem in Crossover-Improvisationen münden. Der Eintritt zu dem um 15 Uhr beginnenden Konzert ist frei, Spenden am Ausgang sind dafür gerne gesehen. Es gelten die 2G-Plus-Regel und durchgehende Maskenpflicht. Infos zur Pauluskirche und der evangelischen Gemeinde Hochfeld gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Gemeinsamer Gottesdienst im Duisburger Norden

(27.1.2022)

Die Nordgemeinden im Evangelischen Kirchenkreises Duisburg haben in den vergangenen Jahren schon oft gemeinsam Gottesdienste gefeiert. Zum ersten in diesem Jahr laden die Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh und die Kirchengemeinden Hamborn, Meiderich, Neumühl Obermeiderich und Ruhrort-Beeck für den 6. Februar 2022 um 10 Uhr in die Kirche in Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370, ein. Geplant ist, dass drei Pfarrer sich die Predigt teilen – Rüdiger Klemm, Tijmen Aukes und Klaus Fleckner. Ursprünglich sollte der Gottesdienst in der Markuskirche am Ostacker gefeiert werden, doch für die Verlegung in die größere Beecker Kirche ist nicht nur die Pandemie verantwortlich, sondern auch die Orgel der Markuskirche, die derzeit repariert wird. Für den Gottesdienst gelten Maskenpflicht und die 2-G-Regel.

 


 

Oasentag für Frauen

(25.1.2022)

Sich von den lyrischen Texten von Christina Brudereck inspirieren lassen, eigene Worte finden und den Gedanken der anderen lauschen – die Einladung zu einem Oasentag für Frauen mit Christina Brudereck gilt nicht nur den Frauen im Evangelischen Kirchenkreis Krefeld-Viersen, sondern allen Interessentinnen. Denn am Samstag, 19. Februar 2022 können alle, die sich vorher anmelden, im Gemeindehaus in Anrath in 47877 Willich, Jakob-Krebs-Str. 121, von 14 bis 18 Uhr mit der Schriftstellerin Christina Brudereck eine Mischung aus Autorinnenlesung, Schreibwerkstatt und spirituellen Impulsen erleben. Unter ihrer Anleitung sollen die Teilnehmerinnen den eigenen Sehnsuchts-, Mut- und Trotzkräften nachspüren und für ihre Gedanken und Träume neue Worte finden lernen. Inspiration erhalten alle von den kraftvollen, widerständigen Texten von Christina Brudereck. Der Oasentag will vier Stunden Zeit bieten, um mit sich selbst ins Gespräch zu kommen, den Gedanken und Träumen der anderen zu lauschen und die eigenen kreativen Kräfte neu zu entdecken; eine Auszeit vom Alltag, ein Tag zum Auftanken und um Kräfte zu sammeln! Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt, Infos zu den Pandemieschutzbedingungen gibt es bei der Anmeldung (www.weiterbildung-frauenhilfe.de; Mail: anmeldung@frauenhilfe-rheinland.de oder Tel.: 0228 9541 123). Der Oasentag ist eine Kooperation des Frauenreferats der Kirchenkreise Krefeld-Viersen und Gladbach-Neuss und des Landesverbandes der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(25.1.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 31. Januar 2022 von Rolf Seeger, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, besetzt.


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