Nachrichtenüberblick 2022

  • Rolf Schotsch

Auf dieser Seite sind Nachrichten aus dem Bereiche der evangelischen Kirche und Diakonie in chronologischer Reihenfolge – ohne Fotos – zu finden; diese gibt es hier:

 

Pressemitteilungen mit Fotos.

 

Und hier gibt es Infos zu den Gottesdiensten und hier geht´s zum Veranstaltungskalender.

 

++++Nachrichtenüberblick++++

 


 

Videostatement von Superintendent Dr. Urban zum Erntedankfest 2022

(16.09.2022)

Das Erntedankfest erinnert die Menschen, dankbar dafür zu sein, was ihnen geschenkt wurde. Es erinnert sie aber auch an die Folgen ihres Tuns und Lassens. Beides nicht zu vergessen und im Blick zu haben, stellt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, hier in seiner aktuellen Videobotschaft auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“ heraus. Infos zum Kirchenkreis und den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de. Dort gibt es auch Infos zu den Erntedankgottesdiensten der Gemeinden, 18 sind es in diesem Jahr.

Hier ist der Redetext des Videostatements:

<< Erntedankfest. Was der Mensch sät, das wird er ernten. Steht so in der Bibel. Wir sind dankbar für das, was die Erde für uns hervorgebracht hat, Getreide, Obst und Gemüse. Wir sind dankbar für alles, was wir erwirtschaftet haben. Es hat viel Mühe gekostet und Gott hat Seines dazu geschenkt. Was der Mensch sät, das wird er ernten. Ich werde nachdenklich. Es ist Krieg in der Ukraine. In der Folge massive Ernteausfälle in der einstigen Kornkammer des Kontinents. In anderen Weltteilen wird man deswegen Hunger leiden müssen. Wir feiern Erntedank. Und müssen dabei beides im Blick haben. Die Dankbarkeit für das, was uns geschenkt wurde. Und die Folgen unseres Tuns und Lassens. Was der Mensch sät, das wird er ernten. Hoffen wir auf gute Saat, und dass sie aufgeht. >>

 

 


 

Lukas Eggen und Ruhrort-Beeck probieren es miteinander

(16.09.2022)

Der Neue ist mit viel dem Fahrrad unterwegs durch die Großgemeinde Ruhrort-Beeck. „Das geht einfach schneller“, findet Lukas Eggen, der vor einigen Monaten seinen Dienst als Pfarrer zur Anstellung in der Duisburger Nordgemeinde aufgenommen hat. Dass der Pfarrberuf für ihn in Frage käme, stellte er bei einem Schüleraustausch in Kanada fest. Dort bekam er Kontakt zu einer Baptistengemeinde und war fasziniert davon, wie lebendig der Pfarrer dort aus der Bibel erzählen konnte. „Das habe ich schon als göttliche Führung erlebt, dass ich mich schließlich für diesen Beruf entschieden habe“, erzählt er. Es sprachen nämlich auch ein paar Dinge dagegen. „Ich bin von Natur aus eigentlich eher zurückhaltend“, sagt Eggen, der im ländlichen Neusser Umland aufwuchs. Ein soziales Jahr im Voigtland brachte ihn der Entscheidung näher. „Ich habe auch eine Zeit lang als Postbote auf dem Land gejobbt“, erzählt er und lacht, „da war ich anschließend tatsächlich in der Form meines Lebens.“

Er schwankte bei der Wahl seines Studienortes zwischen Tübingen und Greifswald und entschied sich für Greifswald. „Ich dachte, da kann ich öfter mal schnell ans Meer fahren“, sagt er. Daraus wurde aber nicht viel. Ans Meer hat er es selten geschafft, dafür aber sein anspruchsvolles Studium unter der Regelstudienzeit durchgezogen. „Ich habe mich für die Theologie als Wissenschaft nicht so sehr erwärmen können, dass ich das hätte ausdehnen wollen“, gibt er zu. Praktische Theologie lag ihm am meisten, er wollte mit dem Beruf loslegen, eine wissenschaftliche Karriere kam nicht in Frage. Sein Vikariat machte er in Solingen. Für seinen Probedienst konnte er zwischen drei Angeboten wählen. „Ich möchte Sie für die Gemeinde Ruhrort-Beeck begeistern“, sagte der Duisburger Superintendent Christoph Urban am Telefon zu ihm. Das hat schon mal geklappt.

„Ich lerne jetzt die Menschen und die Strukturen der Gemeinde kennen und die Leute hier kriegen raus, was ich für einer bin. Und nach meinem Probedienst können wir dann mit einer guten Grundlage entscheiden, ob das zusammenpasst und ich bleiben kann und will“, sagt Eggen, der vor kurzem 30 Jahre alt geworden ist. Wenn die Gemeinde einen Pfarrer nur auf Grund einer Probepredigt und eines Gespräches wähle, dann kaufe sie ja sozusagen die Katze im Sack, findet er.

Zuständig ist er im Moment für Ruhrort und Laar, dem Südbezirk der Großgemeinde. Dort ersetzt er den Pfarrer Klaus Fleckner, der vor kurzem in den Ruhestand gegangen ist. Am Sonntag, den 25. September wird er im Rahmen eines Gemeindefestes seine Ordination feiern. Der Gottesdienst an der Markuskirche am Ostacker beginnt um 10.30 Uhr.

Lukas Eggen interessiert sich für das Management der Gemeinde und ist nicht bange vor den Verwaltungsaufgaben, die eine Großgemeinde mit sich bringt. Er möchte ein Möglichmacher sein, der neue Leute für eine Mitarbeit in der Gemeinde begeistern will. Gemeinde muss Spaß machen, aber das geht nur, wenn es viele Ehrenamtliche gibt, die mit anpacken. „Ich freue mich voll darauf zu schauen, was hier alles geht“, sagt er. Wenn er frei hat, verbringt er zuviel Zeit auf YouTube, er gibt es ja zu.  Privat ist er nämlich ein breit aufgestellter Hobbymusiker, der Schlagzeug spielt, Gitarre und Klavier und zur Not auch Trompete. Ein Bandjoker, sozusagen.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

„Ich war mein Leben lang gerne Gemeindepfarrerin“
Monika Gebhardt geht nach 34 erfüllten „Meiderich-Jahren“ in den Ruhestand

(16.09.2022)

Monika Gebhardt ist entspannt. Sie lächelt, sie hat den 25. September im Blick, allerdings mit einem „Hauch von Wehmut“, denn dann wird die Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich nach 34 bewegten und bewegenden Dienstjahren hier vor Ort in einem Festgottesdienst verabschiedet.

Sie geht in den Ruhestand und sie geht doch nicht. „Ich habe mich von der ersten Sekunde an in Meiderich angenommen, mitgenommen und wohl gefühlt“, sagt sie. In „ihrer“ Kirche, Auf dem Damm, hat sie so manchen Damm gebrochen und die Herzen der Menschen erobert. Längst ist sie selbst Herzens-Meidericherin. „Da ist es doch wohl klar, dass ich hier wohnen bleibe“, betont die im damals selbständigen Bad Godesberg geboren und aufgewachsene „Bald-Ruheständlerin“.

Schon als Kind ist sie gern zur Kirche gegangen, hat die Kinder- und Jugendangebote ihrer Gemeinde als toll empfunden. „Die wurde von einer engagierten Diakonin geleitet, die immer ein offenes Ohr für uns hatte“, erinnert sich Monika Gebhardt gerne. „Da hab sie mal gefragt, wie wird man eigentlich hauptberufliche Jugendleiterin?“

In der Oberstufe am Gymnasium wurde der Berufswunsch dann doch konkreter. Eine Referendarin hatte den Religionsunterricht so lebendig gestaltet, dass sie von da an Pfarrerin werden wollte. Studiert hat sie in Bonn, aber auch in Erlangen und Wuppertal. In Bonn deshalb, weil dort ihr etwas jüngerer Freund noch zur Schule ging und später ebenfalls Theologie studierte.

Ihr Vikariat absolvierte sie auch in Bonn, ihre „Hilfsdienstzeit“ in Düsseldorf. Dann war es an der Zeit, eine „richtige“ Pfarrstelle anzutreten. Monika Gebhardt, inzwischen mit ihrem Freund verheiratet, bewarb sich parallel im saarländischen Neunkirchen und halt in Meiderich. „Beide wollten mich haben“, lacht sie. Dass sie sich für Meiderich entschied und es hier sogar dreieinhalb Jahrzehnte „menscheln“ würde, habe viel mit der Herzlichkeit, Offenheit, Ehrlichkeit und Direktheit der Meidericher zu tun.

„Die haben mich empfangen, als würde ich schon immer zu ihnen gehören, was mir den Einstieg richtig leicht gemacht hat.“ Zudem war die junge Pfarrerin höchst angetan von dem Engagement vieler Ehrenamtler. Ihr Mann, inzwischen ebenfalls Pfarrer, zog mit. Sie teilten sich zunächst die Pfarrstelle.

Nach zwei Jahren trennte sich ihr Mann von ihr. Gebhardt spricht eine Situation offen an, die ihr damals schwer zu schaffen machte. „Ich hatte da echt dran zu knacken“, räumt sie ein, „aber Dank der Unterstützung der anderen Pfarrer und des Zuspruchs aus der gesamten Gemeinde bin aus dem inneren Loch wieder rausgekommen.“ Ein Kollege habe ihr mit auf den Weg gegeben, dass, wenn’s mal schwierig wird, es nichts bringe, wegzulaufen. Alles, was sie in der Gemeinde und auch darüber hinaus gemacht hat, habe ihr Spaß gemacht. Wieder lacht sie: „Manches mehr, manches weniger.“ Richtig stolz war sie, als ihr ein Gemeindeglied mal ins Ohr flüsterte „Wir wollen, dass Sie länger bei uns bleiben.“

Sie blieb. Zwischenzeitlich hatte sie den Pfarrbezirk gewechselt, die Gemeinden Untermeiderich und Mittelmeiderich wurden eine Gemeinde, kirchliche Räume und Häuser geschlossen. Monika Gebhardt hat zusätzlich zwölf Jahre evangelischen Religionsunterricht am katholischen Abtei-Gymnasium erteilt. In verschiedenen Chören hat sie gesungen, private Freundschaften geschlossen, mit Presbyteriumsmitgliedern gekegelt. 13 Jahre lang hat sie auch Mutter-Kind-Freizeiten auf Borkum begleitet.

Monika Gebhardt nimmt auf einmal eine robuste Haltung an, verschränkt die Arme und sagt ganz laut: „Ich war mein Leben lang gerne Gemeindepfarrerin. Ich bereue nichts.“

An der einen oder Stelle wird sie in der Gemeinde auch nach der „Offiziellen Entpflichtung“ durch Superintendent Dr. Christoph Urban mitwirken und helfen. Bis zum Jahresende ist aber erst einmal Abschalten angesagt. Sie nimmt sich mehr Zeit für ihren 90-jährigen Vater in Bonn-Bad Godesberg, fährt öfter in das Mobilheim in Holland, das sie sich mit Freunden teilt, und „will rauskriegen, was ich künftig machen werde.“

Zum Abschluss unseres Gespräches lacht sie noch einmal ganz herzhaft: „Auch brauche ich eine neue Festnetznummer, denn die alte ist zu sehr mit der Pfarrerin verbunden.“ Verbunden mit Meiderich bleibt die Ruheständlerin aber in jedem Fall.

Ihr Abbschiedsgottesdienst findet am Sonntag, 25. September, um 14 Uhr in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm 8, statt. Beim anschließenden Empfang werden sich viele Gemeindeglieder und Weggefährten persönlich von ihr verabschieden, um sie dann bald wiederzusehen.

Text: Reiner Terhorst

 


 

Duisburg singt – Deutschland singt: Das Mitsing-Event in Duisburg am 3. Oktober

(16.09.2022)

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit findet in der Kulturkirche Liebfrauen am König-Heinrich-Platz um 19 Uhr eine Mitsing-Aktion statt. Unter professioneller Anleitung von Pop-Kantor Daniel Drückes und stimmgewaltiger Unterstützung des Chors „PraiSing“ aus Wanheimerort sind alle Duisburgerinnen und Duisburger eingeladen Lieder wie „We shall overcome“, „Über sieben Brücken musst du gehen“ oder „Die Gedanken sind frei“ zu singen. Zwischen den Liedblöcken geben Vertreter*innen aus Kirche, Medien, Politik und Kultur kurze Statements zum Thema „Meinungsfreiheit“ ab. Im Zentrum steht aber das gemeinsame Singen. Bundesweit finden an diesem Tag Veranstaltungen zum Mitsingen und Mitfeiern statt. Duisburg ist bereits zum 3. Mal dabei. „Unser Anliegen ist es, das Wunder der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls mit einer breiten Bürgerschaft bei einer öffentlichen Feier generationsübergreifend gemeinsam zu feiern. Dies soll bewusst auch ein Zeichen der Dankbarkeit und der Hoffnung für die Zukunft des Landes sein, welche aus Einheit und gelebtem Miteinander heraus kraftvoll gestaltet werden kann – besonders vor den Veränderungen, die uns alle in der aktuellen Krise ganz neu herausfordern, miteinander wollen wir Zukunft gestalten.„ So beschreiben die Initiator*innen von „Deutschland singt“ die Idee – und Duisburg macht gerne mit. Veranstalter ist die Freie evangelische Gemeinde Wanheimerort, organisiert wird das Event von Christ*innen aus verschiedenen Duisburger Gemeinden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zur deutschlandweiten Danke-Demo unter: https://3oktober.org/
Weitere Informationen zur Duisburger Veranstaltung unter: http://duisburgsingt.de

 

 


 

Wieder Kinder-Kino-Kirche in Buchholz

(15.09.2022)

Isa Dvorak und ihr Team aus dem Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis laden Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren wieder zum Kino-Spaß in die Buchholzer Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße ein. Bei der nächsten Kinder-Kino-Kirche läuft am 30. September um 19 Uhr der computeranimierte Pixar-Film „Luca“. Die Hauptfigur wächst an der italienischen Riviera auf und erlebt einen unvergesslichen Sommer. Die Abenteuer teilt der kleine Junge mit seinem besten Freund Alberto. Aber eigentlich sind die beiden keine normalen Jungen, sondern Wesen aus dem Meer, die die Welt der Menschen entdecken wollen. Eintritt kostet der Spaß nicht, jedoch sollten passende FFP2-Masken für Kinder mitgebracht werden, da diese je nach Andrang ggf. auch getragen müssen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Rückfragen beantwortet Isa Dvorak (0203/703670; Isa.Dvorak@arlberger.de). Infos zum Jugendzentrum gibt es im Netz unter www.arlberger.de.

 


 

Du hast uns deine Welt geschenkt
Auferstehungsgemeinde lädt zum Erntedankfest auf dem Mündelheimer Ellerhof

(15.09.2022)

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd feiert ihr Erntedankfest in und rund um die Scheune des Mündelheimer Ellerhofes, Rheinfeldsweg 18, in diesem Jahr unter dem Motto „Du hast uns deine Welt geschenkt“ und lädt Groß und Klein herzlich zum Mitfeiern ein. Los geht es am 25. September 2022 um 11 Uhr mit dem Familiengottesdienst in der Scheune. Danach gibt es einen Gemüseeintopf – mit oder ohne Wurst-, Waffeln, Kaffee und kalte Getränke. Für Stimmung auf dem Innenhof sorgt „DIEWALKINGBAND“ mit ihrer Musik von Abba bis Zappa. Auf die Kinder warten ein Karussell und der Heuspielplatz. Und natürlich gibt es auch wieder herbstliche Verkaufsstände für einen guten Zweck. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evaufdu.de.

 


 

Wieder Kleidersammlung für den guten Zweck

(15.09.2022)

Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort sammelt am Samstag, 24. September 2022 wieder Kleider für den guten Zweck, und zwar diesmal auch für auch für die Katholischen Gemeinden St. Michael und St. Petrus Canisius sowie die Freie Evangelische Gemeinde Eschenstraße. Wer gute erhaltene Jacken, Hosen, Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere oder Federbetten loswerden möchte, unterstützt durch die erzielten Verkaufserlöse die diakonische Arbeit für benachteiligte Menschen, die von den Bodelschwinghschen Anstalten Bethel geleistet wird. Das Gesammelte soll gekennzeichnet mit einem Zettel mit der Bezeichnung „Bethel“ – um 8 Uhr an die Straße gestellt werden; es wird im Laufe des Tages abgeholt, dies gilt für die Stadtteile Wanheimerort und Wanheim, in anderen wird nicht abgeholt. Wer mag, kann die Kleiderspende auch am gleichen Tag zwischen 8 und zehn Uhr an der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1, abgeben. Mehr Infos hat Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383). Übrigens: Bethel hat sich 1996 dem Dachverband der „FairWertung“ angeschlossen, um mehr Transparenz in die Altkleiderverwertung zu bringen. In diesem Dachverband bemüht man sich um umwelt- und sozialverträgliche Konzepte für die Verwertung und Vermarktung von Altkleidern und Schuhen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Ehrenamtliche für die Offene Kirche
Präsenzdienst in Salvator sucht Verstärkung

(15.09.2022)

Mehr als zehntausend Menschen im Jahr kommen zur Duisburger Salvatorkirche und finden bei der Besichtigung Ruhe zu Andacht und Besinnung. Besonders schön ist es, wenn die Besucherinnen und Besucher, aus der Stadt, der Umgebung und oft genug auch aus der Ferne, schon beim Betreten des beeindruckenden, über 700 Jahre alten Gotteshauses freundlich begrüßt werden und auf ihre Fragen über Kirche und Stadt gleich gute Antworten kommen. Dafür sorgen die Präsenzdienstmitarbeitenden, die noch Verstärkung für ihr Team suchen. Mit dem Label „Offene Kirche“ versehen ist die Salvatorkirche wochentags – bis auf Montag – von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Ehrenamtliche sind jeweils zwei Stunden vor Ort, um Rede und Antwort zu stehen, helfen manchmal mit einer Wegbeschreibung oder einem Pflaster oder führen anregende Gespräche mit Touristen aus aller Welt. Wer Interesse an diesem erfüllenden Ehrenamt hat, kann sich bei Pfarrer Martin Winterberg melden. Er plant für Anfang 2023 einen kleinen Einführungskurs, bei dem Interessierte viel Wissenswertes und Rüstzeug für den Präsenzdienst in der Salvatorkirche mit auf den Weg bekommen (Tel. 0203 / 31 11 76, mail: martin.winterberg@ekir.de). Infos zur Kirche gibt es unter www.salvatorkirche.de und www.ekadu.de.

 


 

Jesu unbekannte Jahre
Duisburger Theologe veröffentlicht Forschungsergebnisse

(14.09.2022)

Dirk Sawatzki ist seit vielen Jahren Pfarrer im Duisburger Süden. Einen großen Teil der wenigen übrigen Zeit, die ihm der Beruf lässt, hat der Predigtpreisträger und Theologe mit der wissenschaftlichen Forschung über die ersten „unbekannten“ Jahre Jesu verbracht. Die Ergebnisse hat er in seinem jetzt erschienenen Buch „Jeschua Bar Josef“ zusammengefasst: Auf Basis des Studiums literarischer und archäologischer Quellen formuliert er Gedanken über die Anfänge des historischen Jesus. Diese stellt er in Vortrag und Lesung auch am Mittwoch, 28. September 2022 um 18 Uhr im Gemeindesaal Wedau, Am See 8, vor. Der Eintritt ist frei.

Interessierte erfahren dort und in dem Buch, dass Dirk Sawatzki sich bei der Quellenforschung nicht auf die Suche nach dem Christus des Glaubens, sondern nach dem Menschen Jesus begeben hat. Daher auch der Titel des Buches „Jeschua Bar Josef“, was in der aramäischen Muttersprache Jesu „Jesus Josefsohn“ bedeutet. Das Buch enthält Exkurse u.a. zu den Themen „Geboren in Betlehem?“, „Pharisäer und Schriftgelehrte“, „Zur Historizität des Täufers“, „Fischfang am See und in den Evangelien“ oder „Was war Kafarnaum?“ Eine Schlussfolgerung der Arbeit von Dirk Sawatzki ist, dass Jesus von vielen gelernt hat und sich ohne Berührungsängste zwischen den unterschiedlichsten jüdischen Glaubensrichtungen bewegte. Zudem prägten ihn die politischen, sozialen und kulturellen Gegebenheiten seiner Zeit und Lebenswelt. In dieser Zusammenschau entsteht als ein Beitrag zur „Third Quest“ der historischen Jesusforschung ein neues Jesusbild: Ja, so ist es durchaus „denkbar“.

Wer es nicht zum Vortrag schafft, erhält einen Eindruck von Buch und Autor in einem Video, das auf Youtube auf dem Kanal „trinitatis duisburg“ zu sehen ist. Erschienen ist das 436 Seiten starke Buch im Verlag „Wissenschaftliche Buchgesellschaft“ (wbg-wissenverbindet.de).

 

 


 

Segelfreizeit mit Erfahrungen fürs Leben
Gemeinden Wanheimerort und Wanheim laden Jugendliche zum Schippern ein

(14.09.2022)

Zusammen bei Wind und Wetter, gemeinsam anpacken und aufeinander verlassen. Dies sind schöne, wertvolle Momente und Erfahrungen, die Jugendliche von den Segelfreizeiten der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort mitnehmen. So auch im letzten Jahr und so soll es auch in diesem Herbst werden. Diesmal geht es in Kooperation mit der Nachbargemeinde Wanheim vom 7. bis zum 14. Oktober 2022 mit dem Schiff „Sybaris“ auf einen Segeltörn auf dem Ijsselmeer und dem niederländischen Wattenmeer. An Bord sind neben den Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren ein Betreuerteam und natürlich auch ein erfahrener Skipper. Mit zum Team gehört auch Jürgen Muthmann. Für den Pfarrer aus Wanheimerort ist es die 22. Segelfreizeit, die er organisiert und die 23., auf der er als Begleiter, Ansprechpartner, Helfer und Teil der Schiffsbesatzung mitfährt. „Wir erleben die Schönheit, aber auch die Kraft, die in der Natur liegt. Ebenso die Gefährdung der Natur.“ Er stellt fest, dass die Jugendlichen bei den Segenfreizeiten Dinge fürs Leben erfahren, z.B., dass man lernt, Rücksicht zu nehmen und im Team zusammenzuarbeiten. „Segelfreizeit klappt (wie vieles im Leben) nur, wenn alle mit anpacken, und zwar jeder wie er kann.“ Anmeldungen sind ab jetzt bei Pfarrer Muthmann (Tel.: 0203 / Tel.: 722383; juergen.muthmann@ekir.de) möglich. Er beantwortet alle Detailfragen. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de und www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Erntedankfest unter Laubhütten
Bibelgespräch im Duisburger Süden

(14.09.2022)

Bei den Bibelgesprächen in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd geht es in diesem Jahr um ein Thema, das im Trend liegt: Säen und Pflanzen. Allerdings braucht man keinen grünen Daumen, sondern Interesse am Austausch über biblische Texte. So geht es am Mittwoch, 28. September 2022 um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103 a, um das „Erntedankfest unter Laubhütten“ (Nehemia 8,13-18). Interessierte sind herzlich willkommen. Mehr Infos hat Pfarrer Rainer Kaspers (0203 – 7297702, rainer.kaspers@ekir.de), mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Salvatorkino mit Stummfilmklassiker

(14.09.2022)

Am Samstag, 24. September 2022 ist um 19.30 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche der Stummfilm „Der müde Tod“ von Fritz Lang zu sehen. Das ca. 100minütige Werk aus dem Jahre 1921 handelt in fast hollywoodreifer Manier vom Sieg der Liebe über den Tod und der Wiedervereinigung beider Liebenden im Paradies. Lang nutzt damals neue und stark expressionistisch-bildhafte Elemente in seinem Werk. Musikalisch begleitet wird der Stummfilm live von Thorsten Maus an der großen Kuhn-Orgel. Maus ist Organist der Propsteikirche Recklinghausen und Experte für Stummfilmbegleitung und Orgelimprovisation; er konzertiert damit im In- und Ausland. Die Vorführung eröffnet eine kleine Reihe anlässlich des 20. Geburtstags der Kuhn-Orgel der Salvatorkirche. Der Eintritt kostet zehn Euro, Karten gibt es nur an der Abendkasse. Infos zur Citykirche neben dem Rathaus gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de.

 


 

500 Jahre Lutherbibel
Bilderbericht auf Großleinwand bei der Duisserner Themenrunde

(14.09.2022)

Der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt wieder zu einem Themennachmittag in die Notkirche, Martinstraße 37, ein. Dort geht es am Mittwoch, 21. September 2022 um 15 Uhr nach einem geistlichen Impuls, Kaffee und Kuchen frisch gestärkt auf Bilderreise: Ausgehend von der spannenden Lebenssituation Luthers (Streit mit Papst und Kaiser, „Schutzhaft“ auf der Wartburg) skizziert Pfarrer i.R. Ekkehard Müller im Bilderbericht anhand zahlreicher Originaldokumente die nicht weniger spannende Entstehung der Luther-Bibel: dem Volk aufs Maul schauen, Erfindung der deutschen Sprache, Kampf um die richtige Übersetzung sind dabei wichtige Stichworte. Fragen sind gerne gesehen; ein Quiz zu Wörtern und Redewendungen, die Luther neu „erfunden“ hat, rundet den Nachmittag ab. Am Ende des Nachmittages können in einer kleinen Ausstellung alte Luther-Bibeln bewundert werden. Wer selbst eine alte und oder interessante Bibel zu Hause hat, ist eingeladen, diese gerne zur Ausstellung mitzubringen und allen zu zeigen. Eine Anmeldung zur Themenrunde ist erforderlich (Tel.: 0203 / 330490), der Kostenbeitrag von fünf Euro kann vor Ort bezahlt werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Mit Spaß den eigenen Weg finden
Pfadfinden-Schnupperwochenende in Huckingen

(13.09.2022)

Mit Spaß den eigenen Weg finden. So sollte Pfadfinden verstanden werden und das können 11- bis 13jährige bei einem Pfadfinden-Schnupperwochenende in Gemeinschaft mit anderen erleben. Dazu laden die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm in das neue Jugendzentrum an der Angerhauser Str. 91 in Huckingen, wo vom 24. bis zum 25. September 2022 gezeltet, gespielt und gekocht wird und am Sonntagvormittag der Erntedankgottesdienst gemeinsam gefeiert wird. Das Wochenende startet und endet jeweils ca. 14 Uhr. Wer Lust aufs Pfadfinden bekommen hat, kann auch nach dem Schnupperwochenende zu den Gruppenstunden ins Jugendzentrum in Huckingen kommen, alle zwei Wochen dienstags. Der erste Termin ist der 18. Oktober 2022. Ulrike Kobbe, Jugendpastorin der beiden Gemeinden nimmt Anmeldungen für das Schnupperwochenende entgegen und beantwortet Fragen dazu (Tel: 0203-9331907 / Email: ulrike.kobbe@ekir.de); mehr Informationen zum Pfadfinden in der evangelischen Kirche gibt es auch unter: www.vcp.de.

 


 

Pfarrerin Gebhardt am Servicetelefon der evangelischen Kirche

(13.09.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 19. September 2022 von Monika Gebhardt, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, besetzt.Eine Woche später, am 26.9.2022 ist ihre Neumühler Kollegin, Pfarrer Anja Buchmüller-Brand, am Hörer des Servicetelefons.

 


 

In Gemeinschaft nähen und handarbeiten für den guten Zweck

(12.09.2022)

Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt zum Nähen in Gemeinschaft für den guten Zweck ein: Menschen, die gerne an der Nähmaschine arbeiten, Stricken oder Häkeln und dies gerne mit anderen bei einem Plausch tun möchten, packen ihre Nähmaschine und Handarbeitsutensilien ein und kommen an vier Terminen im Herbst im Gemeindezentrum Emilstraße zusammen. Das was dort beim gemütlichen Zusammensein hergestellt wird, soll beim Adventsmarkt der Gemeinde für den guten Zweck verkauft werden. Große Handarbeitsideen oder perfekte Kenntnisse müssen nicht mitgebracht werden, denn ein Team der Gemeinde hat Vorlagen für jeden Schwierigkeitsgrad herausgesucht – es sollen nachhaltige Geschenke und nachhaltige Weihnachtsdeko entstehen. Das erste Treffen ist am Dienstag, 27. September 2022 von 18 bis 21 Uhr, das zweite am 05.11.2022 von 10 bis 16 Uhr, das dritte am 12.11.2022 von 10–16 Uhr und das letzte am 22.11.2022 von 18 bis 21 Uhr. Gerne gesehen, sind auch die, die zwei linke Hände haben und einfach nur einen Kaffee trinken wollen und das ganze durch Anwesenheit und gute Gespräche bereichern möchten. Fragen beantworten Gisela Rastfeld (015739117304, grastfeld@obermeiderich.de) und Tabea Henseler ( 01633133093, tabea.henseler@gmx.de) gerne. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

Hochfelder Stadtteilfrühstück mit Sozialberatung startet wieder

(12.09.2022)

Nach langer Pandemie-Pause und einer Spende der Duisburg Diakoniestiftung kann das „Hochfelder Stadtteilfrühstück“ wieder starten: Jeden Dienstag zwischen 9 und 11 Uhr – ab dem 20.9.2022 – sind Menschen aus der näheren Umgebung eingeladen, in der Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, für wenig Geld gut zu frühstücken und mit anderen ins Gespräch zu kommen. „Unser Stadtteilfrühstück ist ein offener Treff, jeder kann mitmachen“, sagt Marion Brozek. „Aus den Begegnungen erwächst, dass sich die Menschen untereinander helfen und füreinander ansprechbar sind.“ Für Probleme mit Ämtern oder Anträgen steht zudem die Sozialberatung der Gemeinde zur Verfügung. In der offenen Atmosphäre des Stadtteilfrühstücks können Fragen gemeinsam geklärt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Pfarrerin Esther Immer am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(12.09.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 16. September 2022 heißt Pfarrerin Esther Immer Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Am 23. September ist Pfarrer i.R. Armin Schneider zur gleichen Zeit vor Ort in der Eintrittsstelle, am 30. September ist es Jürgen Muthmann, Pfarrer aus Wanheimerort. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Kirchengemeinde lädt zum Worship-Abend mit Musik, Mitsingen, Besinnung und Begegnung  

(8.09.2022)

Zum zweiten Mal in diesem Jahr lädt die Evangelische Gemeinde Wanheimerort zur Worship-Night mit moderner christlicher Musik, Mitsingen und Begegnung ins Gemeindehaus Vogelsangplatz ein. Pfarrer Jürgen Muthmann nimmt sich in diesem besonderen Gottesdienstformat diesmal dem Thema „Gott ist gut“ an. Es geht um die vielfältigen Gründe, Gott zu loben. Das passiert auch musikalisch, denn zum Hören und Mitsingen werden moderne Lobpreis- und Anbetungslieder auf englisch und deutsch gespielt. Popkantor Daniel Drückes hat dafür extra eine Band zusammengestellt. Die Worship-Night ist nicht nur Gottesdienst, sondern auch geselliges Beisammensein. Für Getränke und Snacks sorgt der Jugendtreff Vogelsangplatz. Die Worship-Night findet am Samstag, 17. September 2022 um 19 Uhr statt. Jeder und jede ist herzlich eingeladen. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Kirche mit Kindern

(8.09.2022)

Bei der „Kirche mit Kindern“ in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis erleben Mädchen und Jungen ab dem Krabbelalter bis ins Grundschulalter biblische Geschichten spielerisch, mit allen Sinnen und viel Spaß. Zum Mitfeiern eingeladen sind natürlich auch Große, wie Mamas und Papas, Omas und Opas. Die nächste „Kirche mit Kindern“ ist am Sonntag, 18. September 2022 um 12 Uhr in der Wedauer Kirche, Am See 8. Mehr Infos hat Pfarrerin Ute Sawatzki (0203 / 726575). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Bitte recht freundlich…
Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich

(8.09.2022)

Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am Sonntag, 18. September 2022 um 18 Uhr mit viel Musik um die Menschenfreundlichkeit Gottes, wie sie die Bibel vor Augen führt, und wie diese das Miteinander der Menschen bestimmen kann. Nach dem Gottesdienst sind alle zu Essen und Getränken in gemütlicher Runde eingeladen. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.

 


 

Ehemaliger Gemeindepfarrer berichtet vom neuen Leben in Bulgarien

(7.09.2022)

Mehr als 28 Jahre war Michael Schurmann Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich. Nach seinem Ruhestand vor knapp zwei Jahren verlagerten er und seine Frau den Lebensmittelpunkt nach Bulgarien. Bei den Besuchen in Duisburg schafften beide es nie, alle wiederzusehen. Daraus entstand die Idee, an einem Abend zusammenzukommen, um vom neuen Leben in Bulgarien zu berichten und anschließend miteinander bei Getränken zusammenzusitzen. Das Treffen ist für Freitag, 16. September 2022 um 17 Uhr im Gemeindezentrum, Emilstr. 27, geplant. Die Schurmanns freuen sich auf viele bekannte Gesichter und auch auf unbekannte, die mehr über das Leben in dem Balkanland erfahren möchten. Der Eintritt ist frei; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

FSJ bei der Duisburger Bahnhofsmission
Kontakt zu Menschen finden und Selbstvertrauen stärken

(7.09.2022)

Die ökumenische Bahnhofsmission Duisburg sucht wieder junge Menschen, die im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres Reisenden beim Umstieg helfen, Auskünfte geben, Hilfesuchende betreuen und auch Einblick in die Arbeit eines 40-Personen-Teams und die Verwaltung der Einrichtung bekommen möchten. Auf die FSJler – volljährig sollten sie auf jeden Fall sein – wartet eine aufregende Zeit, die für sie selbst ein großer Gewinn sein kann. Das bestätigen auch Malina Straßburger und Sinan Yildiz, die über dieses Programm bei der Bahnhofsmission mitgearbeitet haben. Malina Straßburger fiel es anfangs schwer, mit Menschen in Kontakt zu treten, die es gesellschaftlich schwer haben. Aber dann lerne man im Team mit anderen aus der Bahnhofsmission, ihnen zu helfen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Für sie bedeutete Bahnhofsmission, „über mich hinaus zu wachsen.“ Auch Sinan Yildiz findet rückblickend, dass sich das Freiwillige Soziale Jahr positiv auf sein Selbstvertrauen ausgewirkt hat. „Anfangs war ich noch etwas schüchtern, was daran lag, dass ich etwas Eingewöhnungszeit gebraucht habe, da es für mich persönlich eine Umgewöhnung war. Aber mit der Zeit fand ich, dass ich mir selbst auch durch Kontakt den Gästen immer mehr zugetraut habe.“

„Die perfekten Noten für das FSJ bei uns braucht es nicht,“ sagt Bodo Gräßer von der Bahnhofsmission. Er freut sich auf Menschen, die erste Erfahrungen im Arbeitsleben suchen und offen und sensibel sind für Menschen in anderen Lebenssituationen. Ins Team besonders gut passen die, die gerne selbstständig arbeiten möchten, zuverlässig sind und Englischkenntnisse mitbringen. „Neben der Chance auf eine spannende Herausforderung am Anfang des Berufslebens bietet das FSJ weitere praktische Vorteile“ fügt Bodo Gräßer hinzu: „Je nach Studiengang wird das FSJ als Wartesemester angerechnet; bei einigen Ausbildungen wird es auch als Praktikum anerkannt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schließen ihr FSJ mit einem qualifizierten Zeugnis ab, das Ihre Bewerbungschancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht.“ Bodo Gräßer hat mehr Infos zur Arbeit der Bahnhofsmission und dem FSJ dort (Tel.: 0203-333967, Mail: graesser@bahnhofsmission.de).

 


 

Theater und Lesung in der Duisserner Notkirche
Ensemble „Companeras“ nimmt Keyserling ins Programm

(6.09.2022)

Das Theater-Ensemble „Companeras“ bringt im Herbst in der Notkirche in Duisburg-Duissern mit „Benignens Erlebnis“ von Eduard von Keyserling in zwei Vorstellungen und einer Lesung ein fast vergessenes, aber hochaktuelles Werk auf die Bühne. Das Stück zeigt, wie die Notsituation eines Flüchtenden in die „heile Welt“ einer etablierten, gut situierten Familie einbricht und die gewohnte Ordnung zerstört. Das Ensemble ist fasziniert von der subtilen Zeichnung der Figuren und davon, wie modern Thematik und Sprachlichkeit daherkommen. Von dieser Faszination möchten die Theaterfans dem Publikum in den Vorstellungen etwas mitgeben.

Premiere der Theateraufführung ist am Samstag, 17. September 2022 um 19 Uhr in der Duisserner Notkirche, Martinstr. 35. Eine zweite Vorstellung gibt es am gleichen Ort am 9. Oktober um 17 Uhr, und einen Tag vorher, am 8. Oktober um 19 Uhr eine Lesung mit Texten von und über Eduard von Keyserling. Tickets zu zwölf Euro (ermäßigt zehn Euro) gibt es ausschließlich im Vorverkauf: im Neudorfer Weltladen, Koloniestr. 92, im Hutladen  „Rotkäppchens Tanten“, Moltkestraße 15, telefonisch (0151/56635084) oder per Mail Ensemble.Companeras@gmx.de. Den Erlös spendet das Ensemble wie immer für einen karitativen Zweck.

Zum Ensemble: Die Companeras spielen klassisches Theater. Laut Selbstbeschreibung gilt ihre Liebe der Sprache, dem gemeinsamen Spiel und dem Publikum, das allein Theater ermögliche. Seit 2006 probt und spielt das Ensemble auf der Bühne der Duisserner Notkirche und hat dabei immer mehr Menschen für sein Spiel begeistern können. Jedes Jahr inszenieren die Frauen und Männer ein neues Theaterstück aus dem großen Fundus bedeutenden europäischen Theaters. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.companeras.de.

 


 

Gemeinsamer Sport bringt die Innenstadtbewohner aller Nationen zusammen

(6.09.2022)

Draußen rumtoben, mit möglichst vielen Spielpartnern die eigenen Kräfte messen und neue Leute kennenlernen, besser kann man nach der bewegungsarmen Coronazeit den Spätsommer nicht verbringen. Das dachte sich auch die Veranstaltergemeinschaft aus der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (CJZ), der jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen, der katholischen Pfarrei Liebfrauen, der evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg und dem Landfermann Gymnasium. Die hatten sich zum ersten Mal in dieser großen Runde an einen Tisch gesetzt und gemeinsam ein Sport- und Spielfest für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf die Beine gestellt. Im Innenhafen zwischen Karmelkirche und jüdischem Gemeindezentrum hieß es am Sonntagnachmittag „Fair Play- Jeder Mensch zählt“. Das galt besonders für die heiß umkämpften Fußballspiele im aufblasbaren Menschenkicker, da zählten nicht nur die die Jungs und Mädchen auf dem Spielfeld der aufregenden Standfußballvariante. Auch die stets einwurfbereiten Eltern drumherum hielten mit ihren Anfeuerungsrufen die kleinen Kicker bei der Stange. Gerufen wurde auf Englisch, Deutsch, Griechisch, Arabisch und Ukrainisch. „So haben wir und das vorgestellt,“ freute sich Cordula Klümper, die Geschäftsführerin der CJZ, „wir wollten speziell alle Leute aus der Umgebung ansprechen, damit man sich hier untereinander besser kennenlernt.“

Nebenan flog der Handfederball, auch Indiaca genannt, in eleganten Bögen über die Köpfe der Spielerinnen. Die kleinsten Gäste vergnügten sich beim Spielmobil, rollten in großen Trichtern durch die Gegend und absolvierten verschiedene Spielstationen. Völkerball und Volleyball war für die älteren Sportler im Angebot.

Die Kindertanzgruppe des griechisch-pontischen Kulturvereins zeigte traditionelle Tänze in schönen Trachten. „Jeder der gerne tanzt ist bei uns willkommen und jetzt genießt einfach, was unsere Kinder können“, lud die Gruppenleiterin freundlich ein.

Auf dem Grill brutzelten koschere Würstchen und kühles Wasser für die Durstigen gab es gegen eine freiwillige Spende. Die Schülersanitäter des Landfermann-Gymnasiums konnten erfreulich untätig bleiben, bis eine völlig respektlose Wespe die Küsterin der Salvatorkirche in den Finger stach. Dann waren Nico Hehl und Paul Stoffeles sofort zur Stelle, fragten nach Allergien, boxten ein Instant-Coldpack kühl und verpassten dem leidenden Finger professionell einen schützenden Umschlag, damit sich zum Stich nicht noch Gefrierbrand gesellen konnte.

„Beim gemeinsamen Sport lernt man sich besonders schnell kennen und wenn es fair zugeht, dann haben auch alle Spaß,“ sagte die Pastoralreferentin von Liebfrauen Ingrid Jungsblut. Inzwischen lief schon eine Mannschaft der Traditionsgemeinschaft des MSV auf und hielt Ausschau nach den Spielgegnern vom jüdischen Sportverein Tus Makkabi Duisburg. Die Makkabi-Spieler kamen, sahen und mussten sich am Ende dem MSV Team mit 6 : 3 Toren geschlagen geben.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Pfarrer Hoffmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(6.09.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 12. September 2022 von Martin Hoffmann, Pfarrer in der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld, besetzt.

 


 

Mit Gottes Segen ab ins Planschbecken

5.09.2022

Ein Regenbogen aus bunten Luftballons, 670 selbstgestrickte Wimpel, fünf Taufstationen auf der Kirchwiese mit Planschbecken, eine Hüpfburg und jede Menge sommerlich schicke Tauffamilien. Die Evangelische Gemeinde Duisburg Obermeiderich hat zum großen Tauf- und Gemeindefest 450 Sitzplätze vor dem Gemeindezentrum aufgebaut, aber der Andrang ist weit größer. Die Gäste besetzen Treppen und Mäuerchen, die älteren Taufkinder tanzen vor der Bühne oder schaukeln in der kletterfreundlichen Magnolie am Rand des Geschehens. „Nach der Durststrecke von Corona haben viele darauf gewartet, ihre Kinder hierher zur Taufe zu bringen“, sagt Pastor Dirk Strerath zur Begrüßung und freut sich über das bunte Bild. Alle feiern bei strahlendem Sonnenschein einen kurzen, kindgerechten Gottesdienst. „Jesus ist anders. Der spricht mit allen Menschen und sagt auch den Kindern Hallo“, verspricht Pfarrerin Esther Immer den Hauptpersonen des Tauftages. „Eigentlich gehören wir, gewickelt in Geschenkpapier“, singt der Kinderchor.

Zum Thema der Bedeutung der jungen Generation für die Gemeinde passt gut die Einführung der Jungpresbyterin Alexandra Kiauka durch Pfarrerin Sarah Süselbeck. „Ab der Taufe gehört man zur Gemeinde. Diese junge Frau ist auch hier getauft worden und nun möchte sie in der Gemeinde Verantwortung übernehmen“, freut sich die Pfarrerin und begrüßt das neue Mitglied der Gemeindeleitung mit einem Segen und einem Blumenstrauß.

Der Chor von Ten Sing Duisburg singt das Schlusslied, zwei erwachsene Ten-Singer werden gleich auch ihren Kopf über die Taufschale halten und von Dirk Strerath Wasser und Gottes Segen empfangen. Der hat in der Tante der beiden Täuflinge ein ehemaliges Ten Sing Mitglied erkannt und ist ganz gerührt über die vielen Kreise, die sich heute schließen. Nebenan wehrt Taufzwerg Noah die Begleitung der lieben Verwandten zum Planschbecken brüsk ab. Ganz alleine und sehr ernst schreitet der Kleine zum Beckenrand und hält seine Krawatte fest, damit sie nicht nass wird. Die Pfarrerin steht mitten im Pool und tauft ihn feierlich. Erst danach stürzt sich Noah sichtlich erleichtert im die Arme seiner Mutter. An der Taufstation von Pfarrer in Ruhe Hans Bernd Preuss fliegen während seiner Einleitungsworte winzige Turnschuhe aus einem Buggy. „Ah, ich sehe, du bereitest dich schon auf den Pool vor, prima“, sagt der Routinier lachend zu dem munteren Buggy-Bewohner. An der Taufstation des Prädikanten André Welters wird ein zukünftiger Pate zuerst getauft. Er ist extra aus Rostock angereist. Nach ihm ist dann sein Patenkind dran.
„Besser können wir es doch nicht haben“, findet die Familie Böll, die mit vierzig Personen auf dem Gemeindefest bleiben werden, um ihr Taufkind bei Kaffee und Kucken und Grillwürstchen zu feiern.

„So haben wir uns das bei den Vorbereitungen vorgestellt“, sagt Pfarrerin Süselbeck. „Ein entspanntes Fest mit der ganzen Gemeinde, bei dem die Familien die Wahl haben, ob sie danach zuhause ihr eigenes Fest feiern, oder einfach mit ihrer Taufgesellschaft hierbleiben und es sich ohne großen Aufwand bei uns gut gehen lassen.“
Der Weg von der Tauf-zur Tauchstation ist nicht weit, nach dem offiziellen Teil sind die Becken zum fröhlichen Plantschen freigegeben.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

Ein positives Bild von Duisburg in die Welt schicken – Bessere Vermarktung der Landmarke gefordert
9. Ökumenische Bergmesse am Tiger& Turtle

5.09.2022

Am letzten Samstag, 3. Sept. 2022 feierte der Duisburger Süden wieder eine Bergmesse auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe unter der Landmarke Tiger& Turtle, zu der über 100 Personen auf der Höhe zusammenkamen. Die Bergmesse wird seit 2010 als ökumenischer Gottesdienst der katholischen und evangelischen Gemeinde Wanheim mit dem Männergesangverein Sängerbund 1871 DU- Wanheim und dem Großenbaumer Posaunenchor unter der Organisation des Heimat- und Bürgerverein Wanheim- Angerhausen e.V. auf der Heinrich- Hildebrand- Höhe veranstaltet.
Die Landmarke Tiger& Turtle könnte ein paar mehr Veranstaltungen dieser oder anderer Art gebrauchen, kommentiert Theo Küpper vom Heimat- und Bürgerverein Wanheim- Angerhausen e.V., „so wie es die anderen Landmarken im Ruhrgebiet vormachen.“ Dieses Highlight im Duisburger Süden, das schon Millionenfach abgelichtet wurde, habe sich zwar zum Besuchermagneten entwickelt, „nach einigen Fotos hält aber niemanden noch etwas hier.“ Pfarrer Bodo Kaiser und sein katholischer Kollege Pastor Hermann-Josef Brandt, die die 9. Bergmesse liturgisch gestalteten, pflichten dem bei. Dass die Landmarke für Events besser vermarktet werden müsse, wisse die Stadt, fügt Theo Küpper hinzu: „Wir haben den OB und Duisburg Kontor daran erinnert, dass 2018 der Angerpark mit der Heinrich-Hildebrand-Höhe zehn Jahre bestand und dass 2021 die Landmarke Tiger& Turtle schon vor zehn Jahren eingeweiht wurde. Wir bedauern es, dass die Stadt so mit seinem Highlight umgeht… genauso wie mit der Wanheimer Rheinpromenade und den Rheinlust Terrassen. Man könnte so ein positives Bild von Duisburg in die Welt schicken!“

 


 

Kircheneintrittsstelle am Freitag wieder geöffnet

5.09.2022

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 9. September 2022 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, der ehemalige Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 

 


 

475 Jahre evangelisches Leben im Duisburger Süden
Gemeindefest mit Rittermahl in Wanheim

2.09.2022

Vor 475 Jahren trat Eberhard von dem Hoff, Pfarrer in Friemersheim und in Wanheim und in anderen Dörfern im Umkreis, zur Reformation über. Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheim möchte an einem Festwochenende an dieses prägende Ereignis erinnern und lädt die Nachbargemeinden und alle Interessierten im Duisburger Süden – diesseits und jenseits des Rheins – zu zwei Tagen mit Besinnung, Erinnerung aber auch mit Genuss ein. So wird es am Samstag, 10. September 2022 um 18 Uhr rund um die Kirche, Wanheimer Straße 661, ein Rittermahl geben, bei dem ein deftiger Eintopf nach Mittelalter-Art gereicht wird. Dazu gibt es Wasser, Brot, Schmalz und ein Dessert. Die Gemeinde bittet die Gäste, zum Rittermahl in mittelterlich anmutender Kleidung zu erscheinen und weist darauf hin: „Die Bürger trugen Kleidung in Naturfarben: Braun, Grün, Grau, Strohgelb. Rot, Blau und Violett stand nur dem Adel und der Kirche zu.“ Die Rittermahlkarten kosten 15 Euro – Kinder zahlen nur fünf Euro – und sind bei Fahrradhaus Hardacker an der Heiligenbaumstraße und bei Creativ Freizeit Hitpaß, Angertalerstraße 27, sowie bei allen Presbyteriumsmitgliedern zu erhalten. Wein, Bier, Limo wird zusätzlich verkauft. Wer zum Rittermahl kommt, muss übrigens auch mit Überraschungen rechnen, denn selbst Gaukler haben sich für das Fest am Gotteshaus angekündigt.

Einen Tag später, am 11. September wird das Fest um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Wanheimer Kirche fortgesetzt. Anschließend geht es in der Kirche – es ist Tag des Offenen Denkmals an dem Sonntag – mit Führungen zur Geschichte des Gotteshauses weiter.  Das Team aus dem JugendHaus der Gemeinde backt Waffeln, es gibt Spiel- und Bastelangebote für Kinder- und Jugendliche, die Band „Unfassbar“ macht Live-Musik, die Kuchentheke öffnet und vor der Kirche bruzzelt es auf dem Grill. Bei all dem wird an den zwei Tagen die Geschichte zur Reformation im Duisburger Süden nicht zu kurz kommen, denn bis dahin ist auch das Buch von Frank-Michael Rich zum Thema gedruckt. Die Publikation des Presbyteriumsvorsitzenden der Gemeinde wird ebenfalls an diesem Festwochenende offizielle vorgestellt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Ruhrgebietskonferenz-Pflege sieht Kostenlawine auf Patienten, Bewohner und Kommunen zurollen.
Arbeitgeber fordern „Sondervermögen für die Pflege“

Pressemitteilung der Ruhrgebietskonferenz vom 29.8.2022; https://ruhrgebietskonferenz-pflege.de/ 

Im Schlagschatten von Energiekrise und Inflation rollt eine Kostenlawine auf die Pflegeunternehmen und deren Kunden zu. „Wenn die Politik nicht endlich aufwacht, implodiert das gesamte Pflegesystem“, formuliert Ulrich Christofczik als Sprecher der Ruhrgebietskonferenz-Pflege. Die Gründe für die jetzt absehbaren Kostensteigerungen sind vielfältig und nicht durch schnelle Adhoc-Maßnahmen zu kompensieren. „Politik hat in den letzten Wochen und Monaten Entscheidungen getroffen, ohne sich über die finanziellen Konsequenzen auch nur annähernd im Klaren zu sein. Die Zeche zahlen in naher Zukunft die Pflegebedürftigen und die sowieso schon stark belasteten Kommunen. Normalerweise heißt es: Wer bestellt, bezahlt. Zurzeit bestellt die Politik und lässt dann die bezahlen, die sowieso schon stark belastet sind. Wir brauchen ein Sondervermögen für die Pflege, um den Kollaps zu verhindern. Aus dem bisherigen System der Pflege- und Krankenversicherung ist das nicht zu stemmen“, spitzt Ulrich Christofczik in seiner Funktion als Vorstand des Christophoruswerkes und Geschäftsführer der evangelischen Altenhilfe in Duisburg zu. Schließlich sind schon heute fast zwei Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner in seinen Einrichtungen Sozialhilfeempfänger. Und die Aussichten sind nicht rosig. Mit Blick in die Zukunft sagt Ulrich Christofczik: „Bei der jetzt absehbaren Entwicklung werden Ende nächsten Jahres 100% der Bewohnerinnen und Bewohner Hilfe zur Pflege in Anspruch nehmen müssen. Dabei geht auch nicht um eine Kostenübernahme in bisheriger Höhe. Die Kosten für Unterkunft, Versorgung und sonstige Sachmittel werden um mindestens 50 % steigen. Das wird die Kommunen in einem noch nie da gewesenen Maße belasten.“

Versorgungssicherheit gefährdet

„Pflege wird jetzt endgültig zum Armutsrisiko“, sagt Martin Behmenburg vom gleichnamigen Pflegedienst in Mülheim an der Ruhr. Der Pflegedienst verhandelt gerade mit den Kassen über eine deutliche Steigerung seiner Kostensätze. Der Grund dafür ist eine gesetzlich verordnete und gesellschaftlich gewollte Verbesserung der Bezahlung für die Beschäftigten in der Pflege. Für viele Anbieter greift ab dem 1. September eine Tarifpflicht und damit eine zu erwartende Verbesserung der Bezüge für die Beschäftigten um bis zu 30 %.

Thomas Eisenreich vom Pflege- und Betreuungsdienstleister Home-Instead und ebenfalls Sprecher der Ruhrgebietskonferenz-Pflege wirft ein: „Nach den Jubelrufen zur Tariftreue, die wahrscheinlich am 1. September von den beiden Ministern Lauterbach und Heil sowie anderen Politikern wiederholt werden, müssen die Pflegebedürftigen nun erkennen, dass sie die daraus entstehenden Mehrkosten 1:1 selbst bezahlen. Politik und Pflegekassen verschweigen diese Tatsachen und versuchen, durch die Blockade höherer Pflegesätze die Wirkungen zu verzögern bzw. abzuschwächen!“ Für die Arbeitgeber aus der Pflege gefährdet das die Versorgungssicherheit von Menschen mit Pflegebedarf massiv. Allein bei den Anbietern der zeitintensiven, nach Stundenleistungen abrechnenden ambulanten Dienstleistern, sind von diesen Entwicklungen bis zu 50.000 pflegebedürftige Menschen gefährdet. Auch der Fortbestand von ambulant betreuten Wohngemeinschaften hängt von zeitnah umzusetzenden Vergütungssteigerungen ab. Es bedarf einer schnellen Anpassung der Pflegesätze damit einerseits die höheren Löhne bezahlt werden können und anderseits die Versorgung sichergestellt werden kann. Martin Behmenburg kennt viele seiner Mitbewerber aus Mülheim und Umgebung persönlich. Er sagt: „Einige Kollegen haben geäußert, dass sie ans Aufgeben denken. Die haben schlicht die Nase voll von der fortwährenden Mangelverwaltung und den ständigen Hinhaltemanövern!“

4.000 Euro Eigenanteil erwartet

Doch die Tariftreue und ihre Folgen sind nur ein Teil des Problems. Aktuell erhalten die Unternehmen in der Pflege nahezu täglich Anrufe ihrer zahlreichen Zulieferer, um mit ihnen über Preissteigerungen zu verhandeln. Wäschereien, Caterer, Lebensmittellieferanten und selbst Sanitätsfachgeschäfte klagen über enorm gestiegene Kosten und kündigen die Einstellung der Lieferungen an, weil ihnen ohne Nachverhandlungen die Insolvenz droht. Hier schlägt die Inflation voll durch. Aber das ist alles nichts im Vergleich zu den Preissteigerungen, die Gas- und Energielieferanten jetzt aufrufen. „Unser Gaslieferant hat uns gerade eine Preiserhöhung von über 1000% angekündigt“, berichtet Ulrich Christofczik. Bislang hat das Christophoruswerk für seinen Einrichtungen auf dem Pflegecampus in Duisburg-Meiderich 340.000 Euro jährlich für Gas bezahlen müssen. Das aktuell günstigste Angebot für die gleiche Verbrauchsmenge liegt bei 3,8 Mio. Euro. Ulrich Christofczik rechnet das für die Bewohnerinnen und Bewohner zusammen: „Bislang musste jeder Bewohner und jede Bewohnerin bei uns maximal 180 Euro pro Monat für Gas und Strom bezahlen. Ab dem kommenden Jahr werden das 900 Euro sein. Die Preissteigerungen für Wäsche, Mahlzeitenversorgung und Verbrauchsmaterialien kommen noch oben drauf. Das kann niemand mehr bezahlen!“ Er nimmt gerade Verhandlungen mit der Pflegekasse über eine Erhöhung der Pflegesätze auf. Schon heute müssen in NRW die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem durchschnittlichen Eigenanteil von monatlich 2.500 Euro rechnen. „Wir erwarten in Zukunft Eigenanteile von bis zu 4.000 Euro, wenn die Preisspirale sich so ungebremst weiterdreht“, malt Thomas Eisenreich ein düsteres Bild von der Zukunft.

Es geht um die Existenz

Die Pflegekassen versuchen gerade dieser Entwicklung entgegenzusteuern, in dem sie beispielsweise die bisher gültigen Verträge zur Versorgung mit Inkontinenzmaterial kündigen und die Träger zum Abschluss kostengünstigerer Verträge auffordern. In Pflegesatzverhandlungen werden Angebote unterbreitet, die die gerade laufende Kostenwelle fast vollständig ignorieren. „Uns wurden Erhöhungen in Aussicht gestellt, die bei weitem nicht ausreichen, um die aktuellen Preissteigerungen zu kompensieren. Für uns und andere Träger geht es in den Verhandlungen um die Existenz“, beschreibt Ulrich Christofczik die aktuelle Situation.

Leistungsverdichtung ist keine Lösung

Thomas Eisenreich ergänzt aus der ambulanten Pflege: „In den Augen vieler Pflegekassen bietet das „klassische“ Preismodell von Leistungs-Paket-Preisen die Möglichkeit, durch Leistungsverdichtung die Personalmehrkosten aufzufangen. Leistungsverdichtung bedeutet, dass eine Versorgung von beispielsweise 20 Minuten auf 15 Minuten (und ggf. sogar noch weniger) gekürzt wird. Die Pflegemitarbeitenden müssen daher schneller arbeiten, um die eigene Gehaltssteigerung „zu verdienen“. Die Regelungen des Tariftreuegesetzes wurden geschaffen, um durch eine massive Steigerung der Ge-hälter der Pflege-Mitarbeitenden den Beruf attraktiver zu machen. Wenn jedoch eine Leistungsverdichtung die Antwort auf mehr Gehalt ist, wird die Attraktivität abnehmen.

Systemfrage steht an

Für die Ruhrgebietskonferenz-Pflege stellt sich die Systemfrage. „Mit Krediten für die Kassen und homöopathischen Beitragserhöhungen ist es nicht getan. Um die außerordentlichen Belastungen durch die aktuelle Gas- und Energiekrise sowie die Entgeltsteigerungen abzufedern benötigen wir kurzfristig ein Sondervermögen für die Pflege und langfristig eine grundlegende Neuaufstellung der Finanzierung von Pflege- und Betreuungsleistungen, wie wir von der Ruhrgebietskonferenz-Pflege und andere Interessenvertretungen sie schon lange fordern“, formuliert Ulrich Christofczik den zentralen Vorschlag der Ruhrgebietskonferenz-Pflege. „Ein ´weiter so´ darf es nicht geben. Die Zeche zahlen die Betroffenen und die Kommunen. Damit muss jetzt Schluss sein!“

 

 


 

Pfarrerin Humbert am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

(30.8.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 5. September 2022 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 


 

Kircheneintrittsstelle am Freitag wieder geöffnet

(29.8.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 2. September 2022 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de

 


 

Gottesdienst und Begegnung mit Superintendent Dr. Urban in Wanheim

(26.8.2022)

Seit Ende 2020 ist Dr. Christoph Urban als Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg tätig. Gelegenheit mit ihm in Wanheim ins Gespräch zu kommen gibt es am Sonntag, 4. September 2022, denn die evangelische Gemeinde feiert mit ihm den Gottesdienst um 9.45 Uhr in der Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer. Im Anschluss ist im Rahmen des Domcafé Gelegenheit, mit ihm ins Gespräch zu kommen, über das, was er im Gottesdienst predigte und was die Menschen in Kirche und Stadt bewegt. Dr. Urban trägt als Superintendent Verantwortung für die Leitung des Duisburger Kirchenkreises. Der Geistliche ist aber überzeugt: „Es braucht die Partizipation, die Mitwirkung vieler, um Kirche gemeinsam mit und für Andere zu gestalten“. Infos zur Gemeinde, die zu Gottesdienst und Begegnung einlädt. Gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Violine zu Gast beim Orgelcafé in der Hamborner Friedenskirche

(26.8.2022)

In der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, öffnet am Sonntag, 4. September 2022 um 15 Uhr das Orgelcafé. Das Konzept, auf der Empore, ganz nah an der Orgel zu sitzen, der Musik und den Erklärungen zu lauschen und danach Kaffee und Kuchen zu genießen, kommt gut an. Diesmal ist neben Organistin Tiina Henke auch Anke Becker von den Duisburger Philharmonikern mit ihrer Violine zu Gast. Es gibt daher beim Orgelcafé viel über Besonderheiten, Funktionsweise von Violine und Orgel zu erfahren. Aber insbesondere ist zu hören, mit welcher Freude beide Instrumente gespielt werden. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Kirchenmusik nimmt die Gemeinde gerne an. Organisiert wird das Ganze von Kirchenmusiker Tiina Henke, die jetzt im Ruhestand ist, das Orgelcafé in Hamborn erfand und jetzt wieder ins Leben rief. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Die Verschiedenheit aushalten
Superintendent Dr. Urban zur Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen

(26.8.2022)

Alle acht Jahre kommen zur Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen tausende Gäste aus 350 Mitgliedskirchen zusammen – diesmal Ende August in Karlsruhe. „Der Ökumenische Rat der Kirchen zeigt, dass der Glaube an Christus Brücken schlägt“ sagt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, hier in seiner aktuellen Videobotschaft auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Und fügt hinzu: „Wenn wir miteinander die Verschiedenheit aushalten, finden wir Frieden und Versöhnung. Gerade jetzt brauchen wir diese Einsicht, damit Krieg, Gewalt und Hass nicht das letzte Wort behalten.“ Infos zum Kirchenkreis und den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Hier ist der Redetext des Videostatements:

<< In diesen Tagen treffen sich Christinnen und Christen aus aller Welt in Karlsruhe zur Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen. Sie alle glauben an Jesus und teilen die Hoffnung auf eine gute Zukunft. Aber wie sie das glauben, ist sehr verschieden. So verschieden, dass über Jahrhunderte hinweg gar nicht miteinander geredet wurde. Der Ökumenische Rat der Kirchen zeigt, dass der Glaube an Christus Brücken schlägt. Wenn wir miteinander die Verschiedenheit aushalten, finden wir Frieden und Versöhnung. Gerade jetzt brauchen wir diese Einsicht, damit Krieg, Gewalt und Hass nicht das letzte Wort behalten. So wie es das Motto der ÖRK-Vollversammlung sagt: Denn die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt. >>

 


 

Duisburgs unbekannte Wasserseite
Schiffspfarrer und Hafenkenner zu Gast beim Politischen Nachgebet in Duisburg Marxloh

(26.8.2022)

Beim nächsten Politischen Nachtgebet, am Montag, 5. September 2022, geht es um 18 Uhr in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 40, um das Thema „Duisburgs Hafen – Gewinn oder Last?“. Mit Pfarrer Frank Wessel vom Evangelischen Binnenschifferdienst / Deutsche Seemannsmission soll über den Hafen und vor allem über seine für die Duisburger Bürgerschaft weithin unbekannte „Wasserseite“ gesprochen werden. Die September-Ausgabe des „Politischen Nachtgebetes“ in der Marxloher Kreuzeskirche sowie alle weiteren Ausgaben in diesem Jahr stehen unter der gemeinsamen Leitfrage: „Was soll in Duisburg besser werden?“
Mit Pfarrer Wessel, der durch seine Arbeit die Abläufe aber auch die Lebensbedingungen der dort Arbeitenden wie kein zweiter kennt, geht es diesmal um den Hafen, der ein Netzwerk internationaler Beziehungen und Verflechtungen ist: als größter Binnenhafen Europas, durch den Schienenweg nach Asien und über die Verbindung mit den Seehäfen an der Nordsee. Eine Frage des Abends ist, ob Duisburg auch eine Hafenstadt im Bewusstsein seiner Bürgerschaft ist. Im Gespräch geht es auch um die Aspekte, dass der Hafen sich zu einem internationalen Logistikzentrum entwickelt, durch das erhöhte Verkehrsaufkommen durch den Gütertransport die Anwohnerschaft belastet. Ebenso geht es um die Fragen „Wie wird sich der Hafen in Zukunft entwickeln?“ und „Welche ökologischen Vor- und Nachteile bietet der Hafen?“ Interessierte sind herzlich eingeladen, Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Politische Nachtgebet wird veranstaltet von dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der IG Metall, der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der katholischen Pfarrei St. Johann. Weitere Informationen unter www.nachtgebet.de.

 


 

Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in Duisburg Neumühl

(26.8.2022)

Wer vor 25, 50 oder mehr Jahren konfirmiert wurde, ist von der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl herzlich zur Feier des Jubiläums am 25. September um 11 Uhr in der Gnadenkirche eingeladen. Beim anschließenden beim Empfang und dem gemeinsamen Mittagessen können Erinnerungen und Erlebnisse der vergangenen Jahre ausgetauscht werden. Mitfeiern können natürlich auch die Gemeindemitglieder, die woanders als in Neumühl konfirmiert wurden. Zur guten Planung sind alle gebeten sich bei Pfarrer Michael Hüter (Tel. 0203 98582930, bzw. michael.hueter@ekir.de) anzumelden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://neumuehl.ekir.de.

 


 

Hoffnungsklänge im Musikgottesdienst für Groß und Klein

(26.8.2022)

Am Sonntag, 4. September 2022 um 11 Uhr gibt es in der Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 23 einen fröhlichen Gottesdienst mit viel Musik und Gesang, zu dem die evangelische Gemeinde herzlich einlädt. Unter dem Motto „Hoffnungsklänge“ werden Mitglieder der Kantorei Großenbaum und Mitglieder des Kinder- und Jugendchores diesen Gottesdienst unter der Leitung von Annette Erdmann gestalten. Nach dem Gottesdienst sind die Cafeteria und der Weltladen im benachbarten Gemeindehaus wieder geöffnet. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Reaktionen der Kunst auf den Krieg von 1400 bis heute
Bildvortrag in der Hamborner Friedenskirche

(25.8.2022)

Am Vorabend des Antikriegstages beleuchtet Martina Will am Mittwoch, 31. August 2022 um 19.30 Uhr in der Hamborner Friedenskirche,  Duisburger Straße 174, mit Schlaglichtern und Bildbeispielen die Reflexionen von Künstlerinnen und Künstler auf den Krieg. Das engagierte Mitglied der evangelischen Gemeinde Hamborn ist gelernte Kunstlehrerin und verfügt über umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Druckgraphik und Malerei. Dieses Wissen bringt sie auch in den Vortrag ein, den sie unter den Titel „Nie wieder Krieg“ stellt. Damit nimmt sie gleich Bezug auf das gleichnamige berühmte Plakat von Käthe Kollwitz, das die Künstlerin 1924 schuf. Die Hintergründe zu diesem Kunstwerk werden erläutert, aber ebenso andere Werke von Künstlerinnen und Künstler, die Elend und krieg thematisieren. Besonders bekannt aus dem letzten Jahrhundert sind auch Bilder und Zeichnungen von Pablo Picasso, wie etwa das mahnende und anklagende Guernica-Werk. Aber darüber hinaus gibt es für die Epoche weitere Beispiele, wie das umfangreiche Oeuvre von Otto Dix, der seine Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg in einem Grafikzyklus verarbeitete. So sind die z.B. die letzten Arbeiten von Wilhelm Lehmbruck von seinen Kriegserlebnissen beeinflusst, und Duane Hanson schildert in seinem „Vietnam-Piece“ auf höchst drastische Weise die Brutalität des Krieges. Martina Will wird für solche Beispiele auch weit früher in die Kunstgeschichte zurückgreifen können – angefangen über die mittelalterliche Beatus-Tafel über Dürers apokalyptische Reiter bis hin zu Goya, der den Krieg gegen Napoleon auf der iberischen Halbinsel in seinem Werk reflektiert. Der Eintritt zum Vortrag ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Mehr Infos gibt es unter 0203 510472; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Gottesdienst mit Panoramablick und Berggeschichten der Bibel
Ökumenische Bergmesse am Duisburg-Wahrzeichen „Tiger & Turtle“

(25.8.2022)

Nach zwei Jahren Pause feiern evangelische und katholische Kirche gemeinsam mit dem Heimat- und Bürgerverein Wanheim Angerhausen wieder eine ökumenische Bergmesse an der Landmarke „Tiger & Turtle“. Sie laden herzlich zum 9. Open-Air-Gottesdienst am Duisburger Wahrzeichen – am Samstag, 3. September 2022 um 15 Uhr – ein: Die Kirchen kümmern sich um die Gestaltung und der Bürgerverein sorgt wieder für gute Logistik. „Es bietet sich einfach an, beim Wahrzeichen ´Tiger & Turtle´ den wunderbaren Panoramablick in die Weite mit den vielen Berggeschichten der Bibel zu verbinden“ sagt Pfarrer Bodo Kaiser, der mit seinem katholischen Kollegen Pastor Hermann-Josef Brandt und einem Team den Gottesdienst vorbereiten. „In diesem Jahr geht es um den Berg der Verklärung nach Matthäus 17,1-9. Diese Geschichte führt zur uralten Frage, wie die ´Highlights´ unseres Lebens mit dem routinierten Alltag zusammengehen können.“ Für passende Musik sorgen der MGV Sängerbund 1871 Wanheim und der Posaunenchor aus Großenbaum. Eine Mitfahrgelegenheit für Gehbehinderte von der Berzelius Str. zur Heinrich-Hildebrand-Höhe wird angeboten. Auch für Getränke und einen Imbiss ist gesorgt.

 


 

Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“ mit Picknick

(25.8.2022)

Auch in diesem Jahr laden evangelische Kirchengemeinden zur Feier der traditionellen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Sommermonate. Den letzten in diesem Jahr – organisiert von der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Pfarrer Stephan Blank- feiern die Gläubigen am 4. September 2022 um 10 Uhr. Sie alle sind eingeladen, im Anschluss zu picknicken.

 


 

Träume wagen beim niederrheinischen Frauenkirchentag

(24.8.2022)

Beim Evangelischen Frauenkirchentag am Niederrheinsind Frauen eingeladen, Mut zu entwickeln, sich das Träumen nicht nehmen zu lassen – trotz dieser Zeit der schwerwiegenden Krisen von Corona-Pandemie, Umweltzerstörung und Krieg. Andacht, kreative Workshops, ein Konzert, eine Ausstellung und insbesondere die Begegnung und der Austausch mit anderen Frauen stehen dabei im Mittelpunkt des Frauenkirchentags am24. September 2022. Er beginnt um 10 Uhr in der evangelischen Christuskirche in Duisburg-Rheinhausen, Friedenstr. 1, mit dem Gottesdienst, in dem Hanna Jacobs predigt. Sie ist vielen nicht nur als Pfarrerin in den Sozialen Medien und dem Projekt „raumschiff.ruhr“ bekannt, sondern auch als Autorin, die regelmäßig zu geistlichen und spirituellen Themen in der Wochenzeitung ZEIT Artikel veröffentlicht. Aktiv werden können die Besucherinnen bei den anschließenden Workshops, in denen sie beim Malen, Singen, Tanzen und Diskutieren ihre Wünsche und Träume ausdrücken können. So geht es in einem Workshop um das Thema „Wenn Lebensträume platzen“, in einem anderen um „Hagars Wüstenträume – ein interreligiöser Blick, feministische Visionärinnen“, in einem anderem um gute Nachrichten aus aller Welt, sowie in anderen um „Bible-Art-Journaling“, Improtheater, „Christliches Yoga-Singen“ und „Lebensträume von Migrantinnen“. Die Beschäftigung mit dem Frauenkirchentagsthema schließt auch dieTräume aus anderen Teilen der Welt ein, etwa von Frauen auf der Flucht. Um 16 Uhr bringt das Krefelder Pop-Frauen-Duo „Jeru“ mit einem Konzert Musik in den Nachmittag. Den ganzen Tag über ist zudem die Ausstellung „Frauen zeigen Gesicht“ der Künstlerin Mauga Houba-Hausherr zu sehen.

Der Tag endet gegen 17 Uhr. Der Eintritt beträgt zwischen 15 Euro und 30 Euro, je nachdem, wieviel Geld die Teilnehmerinnen erübrigen können. Eine Anmeldung bis 16.September ist erforderlich unter frauenkirchentag-nord@frauenhilfe-rheinland.de odertelefonisch unter 0228 9541123. Dort und unter www.frauenhilfe-rheinland.de gibt es auch weitere Informationen.

 


 

Kinderkleiderbörse in Großenbaum für den guten Zweck

(24.8.2022)

Am Samstag, 10. September 2022 soll es wieder eine Kinderkleider-und Spielzeugbörse auf der Wiese der Evangelischen Gemeinde Großenbaum-Rahm, Lauenburger Allee 21, geben. Zwischen 14 und 17 Uhr können gut erhaltene, gebrauchte Kindersachen und Spielzeug den Besitzer wechseln; der Aufbau beginnt ab 13 Uhr. Geschirr für Kaffee und Kuchen sollte mitgebracht werden. Anmeldungen für Anbieter sind im Gemeindebüro möglich (info@ekgr.de oder per Telefon 0203 / 761120 dienstags zwischen 10 und 14 und freitags zwischen 13 und 17 Uhr. Die Standgebühr beträgt vier Euro für einen mitzubringenden Tisch, fünf Euro für einen mitzubringenden Pavillon. Eine Kuchenspende ist ebenfalls Teil der Standgebühr. Der Erlös aus Standgebühr und Cafeteria ist für die Eltern-Kind-Arbeit in der Gemeinde bestimmt. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln der Gemeinde; Infos gibt es unter www.ekgr.de.

 


 

Kirchenkicker spielen um den Präses-Cup wieder in Duisburg  

Pressemitteilung Nr. 109/2022, www.ekir.de

Duisburg. Endlich rollt der Ball wieder! Nach coronabedingter Zwangspause kämpfen am Montag, 5. September 2022, zum inzwischen 20. Mal wieder zehn kirchliche Fußballteams um den Pokal des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Schirmherr des Turniers in Duisburg ist Präses Dr. Thorsten Latzel.

Latzel, im Nebenamt Sportbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland, eröffnet den Präses-Cup um 10 Uhr im Leichtathletikstadion von Eintracht Duisburg neben der MSV-Arena am Kalkweg im Stadtteil Wedau (Margaretenstraße 11, 47055 Duisburg). Klar, dass der sportbegeisterte oberste Repräsentant der rheinischen Kirche auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer hofft.

Zehn Teams haben sich angemeldet

Aus der Evangelischen Kirche im Rheinland und verbundenen Einrichtungen haben sich zehn Teams zu dem traditionsreichen Wettbewerb um den Wanderpokal angemeldet: Versorgungskassen Dortmund, Kirchenkreis Lennep, Kirchenkreis Düsseldorf, Friedhofsverband Wuppertal, Kirchenkreis Köln rechtsrheinisch, Kirchenkreis Jülich, Kirchenkreis Gladbach-Neuss, Kirchenkreis Moers und zwei Mannschaften „Rheinteam“ aus dem Kirchenverband Köln und Region.

Stichwort: Präses-Cup
Der Präses-Cup wird seit 1999 ausgetragen. Der Wanderpokal wurde vom damaligen Präses Manfred Kock gestiftet. Traditionell kämpfen Mannschaften aus den unterschiedlichen Kirchenkreisen und verschiedenen kirchlichen Organisationen und der Diakonie gegeneinander.

 


 

Kirchen begrüßen Neugeborene
Zwei Segensfeiern für Babys im September 

(24.8.2022)

„Willkommen im Leben, kleiner Segen“ ist das Motto besonderer ökumenischer Segensfeiern für Familien mit Babys, zu denen die katholische und evangelische Kirche in Duisburg herzlich einladen. Zu den nächsten beiden Feiern – am 4. bzw. 25. September 2022, jeweils um 15 Uhr – kommen Eltern, egal welcher Konfession oder Religion sie angehören, mit ihren Neugeborenen (bis zu einem Jahr) sowie deren Geschwisterkindern, gerne auch mit Oma und Opa, zur Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15.

Die Familien erwartet eine stimmungsvolle halbe Stunde mit kindgerechter Musik, die mit einem persönlichen Segen für jede Familie durch Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Vorbereitungsteam endet. Im Mittelpunkt der Feier soll die Erkenntnis stehen, wie wunderbar und einzigartig jedes Kind und alles ist, was Gott geschaffen hat. Eine Segensfeier für Babys ist keine Taufe und will es auch gar nicht sein, betont das Vorbereitungsteam: Den Babys und ihren Familien soll zugesagt werden, dass ihr Kind von Beginn an Gottes geliebtes Kind ist und unter Gottes Segen steht.

Zur leichteren Planung bittet das Team um Anmeldung per E-Mail (duisburg@segenfuerbabys.de) mit Angabe der zu erwartenden Anzahl der jeweiligen Familienmitglieder. Gerne werden auch Rückfragen zu den Segensfeiern beantwortet.

Info: Die Segensfeier für Familien mit Babys ist ein Gemeinschaftsprojekt der drei katholischen Pfarreien aus den Bezirken Hamborn, Meiderich und Mitte sowie der evangelischen Gemeinden des Duisburger Nordens. Ebenfalls beteiligt sind die KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung und das Evangelische Bildungswerk Duisburg.

 


 

Jugendpastorin Ulrike Kobbe am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

(24.8.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 29. August 2022 von Ulrike Kobbe, Jugendpastorin im Duisburger Süden, besetzt.

 


 

Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Marienkirche

(24.8.2022)

Zur Feier der Goldenen (50 Jahre), Diamantenen (60 Jahre), Eisernen (65 Jahre) und der Gnaden (70 Jahre und mehr)-Konfirmation lädt die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg zu einem gemeinsamen Festgottesdienst ein, zu dem Anmeldungen ab jetzt möglich sind. Wer zu einem der Konfirmationsjahrgänge 1972, 1962, 1957, 1952 oder sogar 1947 oder 1942 gehört und in Neuenkamp, Kaßlerfeld, in der Innenstadt oder in Duissern konfirmiert wurde, ist herzlich eingeladen zum Festgottesdienst am Samstag, 1. Oktober 2022 um 14.30 Uhr in der Marienkirche in der Altstadt, Josef-Kiefer-Straße 2, – mit anschließendem Kaffeetrinken und Klönen. Anmelden können sich aber auch die, die woanders konfirmiert wurden, aber ihr Konfirmationsjubiläum hier mitfeiern möchten. Den Gottesdienst leitet Pfarrer Stephan Blank. Bei ihm sind Anmeldungen bis spätestens 10. September möglich (stephan.blank@ekir.de oder 0203 24808). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Duisburger Kircheneintrittsstelle am Freitag wieder geöffnet

(21.8.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 26. August 2022 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Das Wolfgang-Eigemann-Haus feierte sein 10-jähriges Jubiläum

19.8.2022; Pressemitteilung www.diakoniewerk-duisburg.de

Im Mai 2012 wurde das Wolfgang-Eigemann-Haus auf der Ruhrorter Straße 124—126 in Duisburg Kaßlerfeld mit neuem Konzept eröffnet. Bereits zuvor befand sich die Einrichtung für alleinstehende wohnungslose Männer 30 Jahre im sogenannten „Haus am Hafen“ in der Altstadt. Dort lebten auf sechs Etagen zunächst ca. 90 männliche Personen. Das „Haus am Hafen“ war gleichzeitig von 1979 bis 2011 die Zentrale des Diakoniewerks Duisburg. Hier entwickelten sich unterschiedliche Angebote wie eine Beratungsstelle für Wohnungslose, das sogenannte Übergangsheim (später Wolfgang-Eigemann-Haus), das Gruppenorientierte soziale Lebenstraining (GSL) und die zentrale Verwaltung.

Das Wolfgang-Eigemann-Haus ist heute eine stationäre Einrichtung mit 35 Plätzen für alleinstehende wohnungslose Männer ab 21 Jahren, bei denen besondere Lebensverhältnisse mit so­zialen Schwierigkeiten verbunden sind. Auf vier Wohnetagen stehen Einzelzimmer mit TV und WLAN zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine Notübernachtungsstelle mit weiteren vier Plätzen. Im Nachbarhaus befinden sich zwei Au­ßenwohngruppen mit jeweils zwei Plätzen. Alle Wohngruppen sind mit Gemeinschaftsküchen ausgestattet. Je nach Hilfebe­darf gibt es die Möglichkeit der Voll- oder Selbstverpflegung. „Das grundsätzliche Ziel für alle unsere Klienten ist immer, ein geregeltes Einkommen zu sichern und eine neue Wohnperspektive zu schaffen“, erklärt Christian Horbach, Leiter des Wolfgang-Eigemann-Hauses. „Jeder Bewohner hat einen festen Bezugsbetreuer oder eine Bezugsbetreuerin, mit denen er gemeinsam für seine individuelle Lebenssituation einen abgestimmten Hilfeplan erstellt.“ Zu den individuellen Hilfen gehören beispielsweise die Regelung behördlicher und finanzieller Angelegenheiten, hauswirtschaftliche Beratung und Begleitung, Unterstützung im Rahmen der Gesundheitspflege, Wiederherstellung einer Krankenversicherung sowie insbesondere die Entwicklung einer Lebensperspektive. Einzel- und Gruppenangebote helfen den Bewohnern, ihren Tag zu strukturieren. „Oft erleben wir Klienten, die durch eine Suchterkrankung, Trennung, Arbeitslosigkeit etc. ihren Lebensmut verloren haben. Dann ist es besonders schön, wenn wir sehen, dass diese Menschen hier bei uns im Haus ein neues Lebensziel finden konnten“, freut sich Horbach.

In den letzten 10 Jahren haben insgesamt fast 1.000 Männer (986) im Wolfgang-Eigemann-Haus gewohnt. Sie waren im Durchschnitt 45 Jahre alt und blieben durchschnittlich für sieben Monate. Jeder Zweite von ihnen (497) hat nach dem Aufenthalt im Wolfgang-Eigemann-Haus ein dauerhaftes Zuhause gefunden.

Das Diakoniewerk Duisburg engagiert sich seit über 40 Jahren als professioneller Anbieter in Duisburg in der Wohnungslosenhilfe. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg, mit dem Jobcenter, mit dem Verein „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“, dem Suchthilfeverbund Duisburg e.V., der Duisburger Tafel und mit vielen weiteren Trägern. „Durch unser aufeinander abgestimmtes Hilfesystem ist die Versorgung von wohnungslosen Frauen, Männern und Jugendlichen in Duisburg gesichert“, erklärt Christiane Caldow, Leiterin des Fachbereiches Soziales, Wohnen & Gesundheit im Diakoniewerk Duisburg. „Nach unserem Verständnis verdient jeder Mensch, der wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht ist, die Achtung seiner Persönlichkeit. Dazu gehören in erster Linie eine Wohnung, ein Zugang zu unseren Sozialsystemen und die Chance zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“

Zur Person: Diakoniepfarrer Wolfgang Eigemann

Geboren wurde Wolfgang Eigemann am 17.12. 1939 als Sohn eines evangelischen Pfarrers. Er folgte der Tradition von Vater und Großvater, studierte ebenfalls Theologie und wurde Gemeindepfarrer an der König-Kretzer-Straße in Duisburg Hochfeld. Seine Frau Monika arbeitete als Grundschuldirektorin im Duisburger Süden. Gemeinsam hatte das Ehepaar zwei Töchter und sechs Enkelkinder. In den 1980-er Jahren wurde Wolfgang Eigemann Diakoniepfarrer in Duisburg und war maßgeblich an der Gründung des Diakoniewerks Duisburg beteiligt. Im Dezember 2002 wurde er offiziell als Diakoniepfarrer in den Ruhestand verabschiedet. Sein Leben lang blieb er dem Diakoniewerk Duisburg und der Stadt Duisburg sehr eng verbunden. Er engagierte sich mit Herzblut für die Belange der Diakonie und für die Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Am 23.01.2008 verstarb Wolfgang Eigemann im Alter von 69 Jahren. Einige Jahre nach seinem Tod wurde 2012 die neu eröffnete Einrichtung für Wohnungslose an der Ruhrorter-Straße 124 zum Gedenken an ihn „Wolfgang- Eigemann-Haus“ genannt.

Pressemitteilung www.diakoniewerk-duisburg.de

 


 

„Obermeidericher Messe“ wird im Konzert aufgeführt

(19.8.2022)

Am Sonntag, 28. August 22 um 17 Uhr gibt es in der evangelischen Kirche in Obermeiderich, Emilstraße 27 ein Konzert des gemeindlichen Projekt-Kammerchors, der von Harfe, Cello und Querflöte begleitet wird. Neben Chor- und Instrumentalwerken von Faure´, Cesar Franck, Richard Shepherd, Edgar Elgar und anderen  steht die „Obermeidericher Messe“ für Chor, Soli, (keltische) Harfe, Violoncello und Flöte im Mittelpunkt. Evelyn Klaunzer hat sie im Jahr 2020 komponiert und der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich gewidmet. Evelyn Klaunzer unterrichtet  an der Kunst- und Musikschule Duisburg und ist hauptberuflich als Arrangeurin u.a. für die Duisburger Philharmoniker und das Posaunenquartett des WDR-Sinfonieorchesters tätig. Für das Konzert hat sie einige  der Stücke für die Besetzung Harfe, Flöte, Cello bearbeitet. Neben dem Projekt- Kammerchor und Gästen wirken mit Sopranistin Kerstin Heimann, Sopranistin Martina Grosse, Claudia Beumer (Alt), Angelika Hanke (Alt), Leonard Hußmann (Tenor), Bernd Schumacher (Bass) sowie Isabelle Marchewka (Harfe), Nadja Stahlbaum (Violoncello), Evelyn Klaunzer (Querflöte) und Gundula Heller am Klavier, die auch die Gesamtleitung hat. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Spende für die Kirchenmusik zur Deckung der Kosten erbeten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

Bald weibliche Doppelspitze beim Diakoniewerk Duisburg

(19.8.2022)

Mit Barbara Montag gibt es in der Leitung des Diakoniewerks Duisburg bald eine neue, komplett weibliche Doppelspitze. Im Rahmen der Nachfolgeplanung für Geschäftsführer Udo Horwat, der Ende kommenden Jahres in den Ruhestand geht, hat sich die Gesellschafterversammlung zum 1. Juli 2023 für die ausgewiesene Diakoniewissenschaftlerin und Theologin entschieden. Sie hat im Laufe ihrer über 30-jährigen Berufstätigkeit in unterschiedlichen Handlungsfeldern von Diakonie und Kirche gearbeitet, davon fast 20 Jahre in Leitungsverantwortung, u.a. als Geschäftsbereichsleiterin beim Spitzenverband der Diakonie Rheinland Westfalen Lippe.

Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und Mitglied der Gesellschafterversammlung, freut sich, dass mit Barbara Montag eine gut vernetzte und erfahrene Managerin der Sozialwirtschaft gemeinsam mit der kaufmännischen Geschäftsführerin Ruth Stratmann das Diakoniewerk weiterentwickeln wird. „Es ist ein Glücksfall, dass wir Barbara Montag gewinnen konnten. Ich freue mich besonders, dass sie neben ihrer hohen fachlichen Qualifikation auch einen großen Erfahrungsschatz als leitende Theologin in die Entwicklung unserer diakonischen Unternehmenskultur einbringen kann. So werden wir uns gemeinsam stark evangelisch in Duisburg positionieren.“

Die beiden Geschäftsführerinnen der Diakoniewerk Duisburg GmbH und deren Tochterunternehmen Inwerk Duisburg GmbH haben die Gesamtverantwortung für die konzeptionelle Arbeit und Qualitätssicherung zur Erreichung der Unternehmensziele. Zudem entwickeln sie die Dienstleistungen des Diakoniewerks weiter und sorgen als Personalverantwortliche für eine mitarbeiterorientierte Personalentwicklung. Zu den Aufgaben gehören auch die Vertretung des Werkes in übergeordneten Gremien und Netzwerken und die Kommunikation mit Kirche, Öffentlichkeit und Politik.

Das Diakoniewerk Duisburg ist ein Komplexträger der Sozialwirtschaft mit einem fachlich breiten Spektrum an ambulanten und stationären Einrichtungen und Angeboten in den Fachbereichen „Arbeit und Ausbildung“, „Kinder, Jugend und Familie sowie „Soziales, Wohnen und Gesundheit“. Über 500 Mitarbeitende betreuen an mehr als 30 Standorten jährlich ca. 8.000 Klientinnen und Klienten. Alleiniger Gesellschafter des Diakoniewerkes ist der Evangelische Kirchenkreis Duisburg.

Infos zum Diakoniewerk Duisburg gibt es im Netz unter www.diakoniewerk-duisburg.de.

 


 

Give peace a Chance
Friedenslieder singen und spielen mit Peter Bursch – für den guten Zweck

(19.8.2022)

Am Sonntag, 28. August 2022 erklingen um 17 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, bekannte Friedenslieder, die Peter Bursch mit seinem Publikum gemeinsam singt und spielt. Er und die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg laden alle ein, Stimme, Gitarre oder Ukulele in das Gotteshaus mitzubringen und alle Bedenken zuhause zu lassen. Denn alle können mitmachen, auch wenn man kein Instrument spielen kann. Es reichen ein paar Gitarren- und Ukulelegriffe und ein bisschen Spaß am Singen. Alle Texte und Akkorde werden mit einem Beamer auf die Wand projiziert, und Peter Bursch erklärt macht vor, wie jedes Lied gespielt wird. „Give peace a chance“ oder „Imagine“ von John Lennon und „Freiheit“ von Westernhage nun der „Traum vom Frieden“ von Hannes Wader zum Beispiel klingen in Gemeinschaft gesungen immer gut. Eintritt kostet das Ganze nicht, aber eine Spende zur Unterstützung von ukrainischen Familien in Duisburg, die Hilfe brauchen, sollte drin sein. Dieses Anliegen brachte auch Peter Bursch und die Gemeinde zusammen – helfen und gegen den Krieg ansingen. Infos zu Peter Bursch gibt es im Netz unter www.peter-bursch.de; zur Gemeinde unter www.ekadu.de.

 


 

Evangelisches Schulreferat lädt zum Empfang mit Spiritualität und Bewegung ein

(18.8.2022)

Anlässlich des neuen Schuljahres lädt das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein nicht nur Religionslehrende zum schon traditionellen Empfang ein. Gerne gesehen sind alle, die sich für Theologie und ihre Vermittlung interessieren, den Austausch dazu suchen, über Gott und die Welt reden möchten und sich an einem Abend einfach unterhalten möchten. In diesem Jahr  gibt es den Empfang am Mittwoch, 24. August 2022 um 18 Uhr in der Notkirche in Duisburg-Duissern, Martinstr. 37. Besonders formell soll es aber nicht zugehen, sondern vielmehr bewegend. Denn die Gastreferenten Frieder Mann, Theologe und Tänzer, und Prof. Dr. Gotthard Fermor haben sich das Thema „Spiritualität und Bewegung“ vorgenommen. Sie werden darüber sprechen und auch ganz praktisch zeigen, wie Laufen und Pilgern, Tanzen und Lobpreis, Atmen und Innehalten und vieles mehr mit „Spiritualität und Bewegung“ zusammenhängen. Anmeldungen zur besseren Planung sind bis zum 23. August erwünscht (https://schulreferat-duisburg-niederrhein.de bzw. 02842-921 498 10), Spontanentschlossene dürfen ebenfalls kommen.

 


 

Kolumbianische Kaffee-Produzentinnen zu Gast in Duisburg

(18.8.2022)

Im Rahmen einer vom Netzwerk Faire Metropole Ruhr organisierten Rundreise von Kaffee-Produzentinnen sind Ilba Camacho und Mildred Niebles Jiminez aus  Kolumbien am Freitag, 26. August um 19.30 Uhr, in der Begegnungsstätte der Karmelgemeinde, Karmelplatz 1-3, zu Gast. Das Thema der Veranstaltung lautet „Geschlechtergerechtigkeit im Fairen Handel“.  Es wird auch aktuell über den Arbeitsalltag, den nachhaltigen Kaffeeanbau und die politischen Rahmenbedingungen der Kaffeekooperative berichtet. Die beiden engagierten Frauen, die jeweils auch eine Kaffeefarm leiten, sind Mitglieder der kolumbianischen Fairtrade-Kooperative „Red Ecolsierra“, die aus über 300 kleinbäuerlichen Familien besteht und sich auf den ökologischen Kaffeeanbau und nachhaltige Landwirtschaft spezialisiert hat. So kommt beispielsweise der in Duisburg seit über zwanzig Jahren bekannte fair gehandelte und biologisch angebaute „Duisburg-Kaffee“ aus dieser Kaffee-Kooperative. Duisburg-Kaffee  gehört zu den Städtekaffees im Ruhrgebiet, die auch unter dem Namen „Pottkaffee“ bekannt sind und in mittlerweile 25 Städten erfolgreich angeboten werden. Veranstaltergemeinschaft des informativen Gesprächsabends ist die Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, der Verein FairNetz sowie der Weltladen Duisburg. Der Eintritt ist frei.

 


 

,,God bless you“
Jugendgottesdienst im Duisburger Süden mit Lagerfeuer-Party und mehr

(18.8.2022)

Die sechs evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden haben sich verabredet, hin und wieder die Orte zu wechseln und alle Jugendlichen im Duisburger Süden zu gemeinsamen Gottesdiensten einzuladen. Gastgeber des nächsten Gottesdienstes ist ein Team um Pfarrerin Sara Randow, die Jugendmitarbeitenden Isa Dvorak und Kathrin Rosengart und Pfarrer Rolf Seeger. Dieses stellt die Feier am Freitag, 26. August 2022 um 18 Uhr im Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, unter den Titel ,,God bless you“. „Was aber ist eigentlich Gottes Segen und wo entdecken wir uns in unserem Leben überall als gesegnet?“, diese Fragen stehen im Mittelpunkt der nächste Praystation. Im Anschluss gibt es eine Party mit Lagerfeuer, Grillen, Cocktails, Segensrad und einer Fotobox. Infos zu beiden Gemeinden gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Meidericher Kirchenkneipe mit Hawaiifeeling

(18.8.2022)

Meist am letzten Freitag im Monat öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 26. August 2022, wo Besucherinnen und Besucher nach der Wochenabschlussandacht um 19 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre, und erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt. Das besondere diesmal: Es gibt hawaiianisches Flair, wenn das Wetter mitspielt unter freiem Himmel auf dem Kirchplatz. Und es gibt neben viel Gemütlichkeit auch karibische Klänge und sogar landestypisches Essen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

 


 

Klarinette und Gitarre in der Wanheimer Kirche
Gemeinde lädt zum Konzert in der Reihe „Kunst liebt Kirche – Kirche liebt Kunst“

(17.8.2022)

Vicente Bögeholz war schon einige Male zu Gast in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße Ecke Wanheimer, und hat das Publikum mit seinen Gitarrenklängen verzaubert. Am 28. August 2022 soll das im Rahmen der Gemeindereihe „Kunst liebt Kirche – Kirche liebt Kunst“ bei seinem Konzert um 17 Uhr in dem Gotteshaus wieder geschehen, und zwar zusammen mit dem Klarinettisten David Kindt. Die beiden Musiker spielen Werke aus Astor Piazollas „Histoire du tango“, es erklingen aber auch Solos für Gitarre wie Joaquín Rodrigos „Tres piezas españolas“ und für Klarinette, wie Ferdinand Rebays Sonate für Klarinette in d-moll. Das Konzert ist wie immer Eintrittsfrei, um eine Spende wird gebeten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.
Über die Künstler:

Vicente Bögeholz wurde als Sohn von Musikern in Santiago de Chile geboren. Er wuchs in einem Ambiente lateinamerikanischer und abendländischer Musik auf das sein breites stilistisches Spektrum prägt. Sein Studium der klassischen Gitarre bei Tadashi Sasaki und Roberto Aussel wurde mit dem Konzertexamen ausgezeichnet (Köln/Paris).Konzertreisen führten ihn als Solist und mit Orchester ins europäische Ausland und nach Übersee. In zahlreichen Projekten und diversen Besetzungen hat er überwiegend originale Kammermusik mit Gitarre vorgestellt. 1995 wurde Vicente Bögeholz mit dem Kulturförderpreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. 2006 wurde ihm der Deutsche Weltmusikpreis (MDR Figaro) gemeinsam mit Juanjo Mosalini zuerkannt. Seit 2012 ist er künstlerischer Leiter vom speGTRa – Aachen Guitar Festival.

David Kindt studierte Klarinette an der Stuttgarter Musikhochschule bei Norbert Kaiser, gefördert durch ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Zudem war er Stipendiat der Akademie des Symphonie-orchester des Bayerischen Rundfunks in München und Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs 2011 und 2014, verbunden mit der Aufnahme in die „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ (BAKJK) des Deutschen Musikrats. Seit 2012 ist er Soloklarinettist des Sinfonieorchesters Aachen. Als Soloklarinettist gastierte er außerdem bei namhaften Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin und an der Komischen Oper Berlin.

 


 

Bibelgespräch im Duisburger Süden

(17.8.2022)

Bei den Bibelgesprächen in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd geht es in diesem Jahr um ein Thema das im Trend liegt: Säen und Pflanzen. Allerdings braucht man keinen grünen Daumen, sondern Interesse am Austausch über biblische Texte. So geht es am Mittwoch, 24. August 2022 um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103 a, um „Die sieben Früchte des gelobten Landes“ (4. Mose 13, Jff.). Interessierte sind herzlich willkommen. Mehr Infos hat Pfarrer Rainer Kaspers (0203 – 7297702, rainer.kaspers@ekir.de), mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Am 4. September Sport- und Spielfest im Innenhafen für Groß und Klein
Motto des Festes: „Fair Play – Jeder Mensch zählt“

(16.8.2022)

Der Duisburger Innenhafen zwischen Karmelkirche und Synagoge soll am Nachmittag des 4. September Schauplatz eines bunten und fröhlichen Sport- und Spielfestes für Groß und Klein werden. Unter dem Motto „Fair Play – Jeder Mensch zählt“ erwartet die Besucher eine bunte Mischung aus sportlichen und spielerischen Angeboten. „Alle sind willkommen! Egal ob groß oder klein, allein oder als Familie, mit Freunden oder in der Gruppe, wir freuen uns auf jede und jeden Sport- und Spielbegeisterte(n)“, heißt es in der Einladung der Veranstaltergemeinschaft (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Pfarrei Liebfrauen, jüdische Gemeinde, ev. Gemeinde Alt-Duisburg und Landfermann Gymnasium).

Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene können an diesem Nachmittag ihre Kräfte entweder beim Menschenkicker messen, Fußball, Volley- und Völkerball spielen oder sich beim Handfederball austoben. Auch ein Spielmobil und Spielstationen für kleinere Kinder wird es geben. Ebenfalls auf dem Programm steht der Auftritt einer Tanzgruppe. Höhepunkt des Nachmittags soll um 15.30 Uhr ein Fußballspiel der MSV Traditionsgemeinschaft gegen den preisgekrönten jüdischen Sportverein Maccabi e.V. sein.

Was der Veranstaltergemeinschaft aber besonders wichtig ist: Im Mittelpunkt des Nachmittags soll das fröhliche Miteinander und die (Wieder-)Begegnung mit vielen alten und neuen Bekannten nach der langen Corona-Pause stehen. Diese Einladung gilt ausdrücklich auch für Menschen, die neu in Duisburg sind, weil sie zum Beispiel aus ihren Heimatländern fliehen mussten und gemeinsam mit vielen Duisburgern einen möglichst sorglosen Spiel- und Sporttag erleben möchten.

Wer Lust hat, mit einer eigenen kleinen Mannschaft am Menschenkicker-Turnier teilzunehmen, sollte sich möglichst vorher per E-Mail an info@gcjz-dmo.de anmelden

 


 

Baby- und Mini-Club in Obermarxloh

(16.8.2022)

Viele Eltern bereiten sich auf die Geburt ihres Kindes gewissenhaft vor. Doch oft ist dann der Alltag mit dem Baby anders als erwartet. Um solchen Unsicherheiten zu begegnen, lädt das Bonhoeffer Familienzentrum an der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Straße 15, zum Austausch und Treffen von ganz Klein und Groß in den kostenfreien Babyclub ein – immer dienstags von 10 bis 11.30 Uhr. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Jetzt startet auch der MiniClub wieder: Unter der Leitung einer erfahrenen Erzieherin sammeln die Kleinen Erfahrungen im Miteinander, haben Spaß und erhalten Anregungen, während die Erwachsenen den Austausch pflegen. Ein MiniClub öffnet immer donnerstags von 9.30 bis 11 Uhr, die anderen immer freitags von 9 bis 10.30 bzw. 10.45 bis 12.15 Uhr. Der Club-Beitrag für 14 Treffen kostet 70 Euro. Mehr Details zu den Treffen hat Petra Rettkowski, Leiterin des Familienzentrums (Tel.: 0203 / 75969702, petra.rettkowski@ekir.de), Infos zur Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Drei Kitas aus Ruhrort veranstalten Trödel an der Aletta-Haniel-Gesamtschule

(16.8.2022)

Das evangelische Familienzentrum Rheinpiraten in Ruhrort veranstaltet mit den beiden städtischen Kindertageseinrichtungen im Stadtteil einen Trödelmarkt. Die drei Teams laden zum Stöbern und zur Schnäppchensuche auf das Schulhofgelände der Aletta-Haniel-Gesamtschule am Schulteil an der Carpstrasse ein. Wer dort am 4. September von 10 bis 16 Uhr selbst Trödel anbieten möchte, plant eine Standgebühr von fünf Euro ein und bringt einen Tisch mit, der ab 9 Uhr aufgebaut werden darf. Anmeldungen – es werden nur private und keine gewerblichen Trödlerinnen und Trödler zugelassen – sind möglich unter 0203 / 2951-2910 oder 0203 / 81268. Die Anmeldung sollte bis spätestens 25. August 2022 eingegangen sein; bei Regen fällt der Flohmarkt aus. Infos zur Kita Rheinpiraten gibt es im Netz unter www.ebw-duisburg.de.

 

 


 

Pfarrer Kaiser wieder am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(16.8.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist wie auch in der Vorwoche jetzt am Montag, 22. August 2022 wieder von Bodo Kaiser, Pfarrer in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, besetzt.

 


 

Kneipenquiz im gutgelüfteten Wanheimer Gemeindehaus

(15.8.2022)

Seit Beginn der Pandemie hatten sich junge und ältere Ratefreudige per Videokonferenz oder auch unter freiem Himmel zum Wanheimer Gemeindequiz versammelt. Ehrenamtliche der evangelischen Gemeinde, die das Raten organisieren, laden nun wieder zum Kneipenquiz gutgelüftete Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, ein, wo alle Teilnehmenden am 24. August 2022 um 20 Uhr zusammenkommen. Das Organisationsteam bittet um einen tagesaktuellen Corona-(Selbst-)Test. Vor Ort gibt es dann auf jeden Fall wieder Fragen der unterschiedlichsten Kategorien zu Themen wie Lokales, Christentum, Sport, Fernsehen und Wissenschaft, zu denen die Teilnehmenden ihr Wissen auf den Prüfstand stellen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber wer sich meldet, bekommt eine Reservierung eines Tisches für die eigene Quizgruppe. Mehr Infos gibt es unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

„Singe, wem Gesang gegeben“
Karl Hülskämper initiiert Senioren-Singkreis in Neumühl

(15.8.2022)

„Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder. Böse Menschen haben keine Lieder.“ Dieser bekannte Spruch ist gewissermaßen eine Aufforderung an alle „guten“ Menschen, nach Kräften zu singen. Und Karl Hülskämper, unter anderem Organist in der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, hat jetzt einen Senioren-Singkreis ins Leben gerufen, der sich an jedem ersten und dritten Donnerstag eines Monats von 10.30 bis 11.30 Uhr genau deshalb in der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz, dem Neumühler Markt, trifft. Unter seiner Anleitung können die sangesfreudigen Senioren Volkslieder, Lieder zur Jahreszeit oder moderne geistliche Lieder wiederentdecken oder kennenlernen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. „Einfach hinkommen und mitsingen“, sagt Hülskämper. Der nächste Gesangstermin ist am kommenden Donnerstag, 18. August. Über Verstärkung würden sich die Mitglieder des Singkreises in jedem Fall freuen. Und der erfahrene Organist, Sänger und Chorleiter Karl Hülskämper ebenfalls. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://neumuehl.ekir.de/.
Text: Reiner Terhorst

 


 

Kircheneintrittsstelle am Freitag wieder geöffnet

(15.8.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 19. August 2022 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, der ehemalige Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Ökumenischer Tiergottesdienst mahnt zur Bewahrung der Schöpfung

(12.8.2022)

Mit 23. Feiern hat der Ökumenische Tiergottesdienst unter freiem Himmel im Duisburger Norden eine lange Tradition, und seit einigen Jahren kommen die Menschen mit tierischer Begleitung auf dem Außengelände der Marxloher Kreuzeskirche zusammen. Nach der Corona-Zwangspause geht es am 21. August in diesem Jahr mit dem 24. Ökumenischen Tiergottesdienst weiter. Anja Humbert, Pfarrerin der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh, und Anna Maria Plaschke aus St. Barbara blicken voller Vorfreude auf den 21. August.

An diesem Sonntag gibt es um 12 Uhr der „Neustart“ der beliebten, lebendigen und vor Corona immer bestens besuchten jährlichen Feier. „Wir hoffen natürlich, dass die Zwangspause dem Besuch keinen Abbruch tun wird“, sagen sie und freuen sich auf gutes Wetter und regen Besuch. Die Kollekte des Gottesdienstes kommt der Duisburger Tiertafel und dem Verein „Jugend im Aufbruch“ zugute. In diesem Jahr werden die zwei- und vierbeinigen kleinen und großen Gäste den Tiergottesdienst wieder auf dem Außengelände der Marxloher Kreuzeskirche an der Kaiser-Friedrich-Straße 40, feiern.

Viele Jahre hatten sich Edgar Siemkes von den Ruhrpott-Reitern und seine Frau Helga mit viel Herzblut und großem Engagement um die Organisation gekümmert. Und nahezu von Beginn an war Pfarrerin Anja Humbert mit von der Partie. Zunächst wurde der Tiergottesdienst in Marxloh durchgeführt, dann stets auf dem AWO-Bauspielplatz in Neumühl und seit 2016 wieder auf dem Außengelände der Kreuzeskirche. Pfarrerin Humbert, eine engagierte Tierfreundin und Hundehalterin, hat mit etwas verändertem Konzept, einem neuen Team und vielen Unterstützern aus ihrer Gemeinde dafür gesorgt, dass eine gute Tradition nicht nur erhalten bleibt, sondern zusätzlich aufgefrischt und belebt wurde. 2019 kamen gut 200 Menschen zum Ökumenischen Tiergottesdienst. Über 50 Tiere begleiteten „ihre“ Menschen. Die Hunde waren in der Überzahl, aber auch Katzen, Vögel, Hamster, Kaninchen und ein Meerschweinchen füllten den Gottesdienst teils lautstark mit Leben. Anja Humbert schmunzelt bei der Erinnerung, dass in früheren Zeiten auch schon mal ein Pferd mit dabei war. Bei den bisherigen Tiergottesdiensten wurde auch nicht mit kritischen, mahnenden Worten gespart. Tierversuche wurden thematisiert, Tierquälerei, Überzüchtungen durch Profitgier angeprangert. „Muss denn eigentlich jeden Tag Fleisch auf den Tisch?“, fragte Humbert, als sie über die schlimmen Auswüchse bei der industriellen Massentierhaltung berichtete. Ein vielstimmiges Nein der Gemeinde sprach ihr wohl aus der Seele. Und die Reaktion der Gottesdienstbesucher zeigte, dass sie etwas zum Nachdenken mit auf den Weg bekamen. Das soll auch diesmal am 21. August so sein.

Es wird wieder gemeinsam gesungen und gebetet, mitgebrachte Tier sind natürlich erneut herzlich willkommen und werden am Schluss gesegnet. Anschließend können alle das Mittagessen und die Musik vom Chor „Vielklang“ genießen. Mit dabei sind auch Georg Zeppenfeld, der ein Programm für die älteren Besucher präsentiert, und der Verein „Cocker und Setter in Not“, der einen Einblick in seine Arbeit gibt.

 


 

Schlagerpunk und Liedermacher im Gotteshaus
Wieder „Acoustic Night“ in der Hochfelder Pauluskirche

(11.8.2022)

Am 20. August 2022 ist wieder „Acoustic Night“ in der Hochfelder Pauluskirche. Diesmal gibt es besondere Kontraste, denn einerseits ist die Band „Der Mich & der Sprenz“ mit sogenanntem Schlagerpunk zu hören. Andererseits tritt Daniel Bongart auf, der als Liedermacher mit seinen Texten und der Gitarrenmusik, gefühlvolle Geschichten von und über Menschen erzählt. Der Eintritt zu dem um 20 Uhr beginnenden Konzert ist frei; Spenden zur Kostendeckung sind gerne gesehen. Infos zur Pauluskirche und der evangelischen Gemeinde Hochfeld gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Gemeindefest zur Feier von 475 Jahren evangelischem Leben im Duisburger Süden
Karten fürs Rittermahl in der Wanheimer Kirche ab jetzt erhältlich

(11.8.2022)

Vor 475 Jahren trat Eberhard von dem Hoff, Pfarrer in Friemersheim und in Wanheim und in anderen Dörfern im Umkreis, zur Reformation über. Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheim möchte an einem Festwochenende an diese Ereignis erinnern und lädt die Nachbargemeinden und alle Interessierten im Duisburger Süden – diesseits und jenseits des Rheins – zu zwei Tagen mit Besinnung, Erinnerung aber auch mit Genuss ein. So wird es am Samstag, 10. September 2022 um 18 Uhr in der Kirche, Wanheimer Straße 661, ein Rittermahl geben, bei dem ein deftiger Eintopf nach Mittelalter-Art gereicht wird. Dazu gibt es Wasser, Brot, Schmalz und ein Dessert. Die Gemeinde bittet die Gäste, zum Rittermahl in mittelterlich anmutender Kleidung zu erscheinen und weist darauf hin: „Die Bürger trugen Kleidung in Naturfarben: Braun, Grün, Grau, Strohgelb. Rot, Blau und Violett stand nur dem Adel und der Kirche zu.“ Die Rittermahlkarten kosten 15 Euro und sind bei Fahrradhaus Hardacker an der Heiligenbaumstraße und bei Creativ Freizeit Hitpaß, Angertalerstraße 27, sowie bei allen Presbytern und Pfarrern zu erhalten. Wein, Bier, Limo wird zusätzlich verkauft. Wer zum Rittermahl kommt, muss übrigens auch mit Überraschungen rechnen, denn selbst Gaukler haben sich für das Fest in dem Gotteshaus angekündigt.

Einen Tag später, am 11. September wird das Fest um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Wanheimer Kirche fortgesetzt. Anschließend geht es in der Kirche – es ist Tag des Offenen Denkmals an dem Sonntag – mit Führungen zur Geschichte des Gotteshauses weiter.  Im benachbarten Jugend-Haus gibt es Waffeln, die Band „Unfassbar“ macht Live-Musik, die Kuchentheke öffnet und vor der Kirche bruzzelt es auf dem Grill. Bei all dem wird an den zwei Tagen die Geschichte zur Reformation im Duisburger Süden nicht zu kurz kommen, denn bis dahin ist auch das Buch von Frank-Michael Rich zum Thema gedruckt. Die Publikation des Presbyteriumsvorsitzenden der Gemeinde wird ebenfalls an diesem Festwochenende offizielle vorgestellt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Mit der Kirche auf dem Weg
Gemeinde lädt zu meditativen Spaziergängen von Marxloh nach Obermarxloh ein

(11.8.2022)

In der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es am Sonntag, 14. August 2022 eine besondere Aktion, zu der sie nicht nur die Großen, sondern auch Familien mit Kindern einlädt: Nach einem geistigen Impuls an der Marxloher Kreuzeskirche um 13 Uhr geht es in kleinen Gruppen – wer mag, auch alleine – auf drei möglichen Wegen durch die Kirchengemeinde. Unterwegs gibt es verschiedene Stationen, an denen übers Smartphone Medien abgerufen und der Weg so erlebbar wird. So gibt es den Weg „Lebensläufe“, bei dem es um die eigene Bewertung geht, was die Menschen und ihr Leben umgibt. Der zweite Weg trägt den Namen „Veränderung“ uns ist besonders für Familien geeignet: Es geht über Spielplätze und die Kinder sollen mit Kreide den Weg bemalen. Der dritte Weg heißt „Neuanfang“ und thematisiert den positiven Blick in die Zukunft. Egal welchen Weg die Teilnehmen wählen, auf allen Strecken sind QR-Codes zu finden, die über das Smartphone zu unterschiedlichen Dateien führe. So gibt es dann im Netz Lieder vom Gemeindechor, Psalmen, Gebete, Meditationen und „Traumreisen.“ Die Wege können alleine oder als Gruppe gegangen werden. Alle Wege enden an der Obermarxloher Lutherkirche, wo eine Andacht um 17 Uhr den Tag durch die Gemeinde zusammenfasst. Geplant und organisiert haben „Kirche auf dem Weg“ die beiden Presybter Markus Grzella und Benjamin Fürmann zusammen mit Vikar Jonathan Kohl, der gerne auch Rückfragen zur Aktion beantwortet (jonathan.kohl@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Religion in Zeiten der Pandemie
Christlich-Islamischer Gesprächskreis lädt zum Erfahrungsaustausch ein

(11.8.2022)

Der Christlich-Islamische Gesprächskreis trifft sich am Dienstag, 23. August 2022 um 19 Uhr DITIB-Begegnungsstätte an der Marxloher Merkez-Moschee, Warbruckstraße 51, und lädt herzlich ein, zum Thema „Religion in Zeiten der Pandemie“ mitzuhören, mitzudenken und mitzureden. Nach drei kurzen Inputs geht es im Gespräch darum, was den Menschen in dieser Zeit Halt gegeben hat, welche Erfahrungen sie mit Krankheit, Tod und Trauer gemacht haben, ob und wie die fehlende Gemeinschaft sich bemerkbar gemacht hat und welche Abhilfen es gab und gibt.

 


 

Kinderbibeltag in Wanheim

(11.8.2022)

Gemeinsam spielen, erzählen, singen, kochen und spannende biblische Geschichten gibt es am Samstag, 20. August 2022 beim Kinderbibeltag der Evangelischen Gemeinde Wanheim. Treffpunkt von 14 bis 17 Uhr ist das Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45. Es geht diesmal natürlich um das Thema Kinderrechte. Mädchen und Jungen im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren sind herzlich eingeladen; der Kinderbibeltag ist kostenfrei. Fragen vorab beantwortet Jugendleiterin Kathrin Rosengart (E-Mail: kathrin.rosengart@ekir.de, Telefon 0203 / 776282). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Kirchengemeinde Meiderich bittet zur Ideenbörse für eine lebenswerte Umwelt  
Klimaaktionstag mit Frühstück und Infoständen

(10.8.2022)

Menschen in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich haben sich schon viele Aktionen zum Klimaschutz einfallen lassen, und Gemeindemitglieder, Mitarbeitende und Pfarrerschaft machen auch bei vielen mit: von Spenden für die Anschaffung einer Solaranlage auf dem Dach, dem Müllsammeln im Stadtteil, dem Kronkorken-Recycling und noch vielem mehr. Für den Schutz der Umwelt gibt es aber sicher noch viel mehr gute Ideen, und deshalb lädt die Gemeinde zu einem Klimaaktionstag ein, bei dem alle Vorschläge willkommen sind. Los geht´s am Samstag, 20. August 2022 um 10 Uhr mit dem Klimafrühstück im Gemeindezentrum Auf dem Damm 8, wo sich beim Schlemmen alle Umwelt- und Nachhaltigkeitsinteressierten kennenlernen und darüber austauschen können, wie schon durch kleine Dinge das Leben aller ein kleines bisschen grüner und die Welt damit ein wenig besser gemacht werden kann. Konkrete Vorschläge sind gerne gesehen, denn die Gemeinde möchte durch die vorhandenen und noch folgenden Aktionen bald auch das Umwelt- und Klimaschutzzertifikat „Grüner Hahn“ erhalten. Infos zum Klima-Aktionstag, den bisherigen Umweltmaßnahmen und dem gesamten Gemeindeleben gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und per Telefon im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622.

 


 

Die „bühne47“ führt „Pension Schöller“ im Gemeindehaus Duisburg Wedau auf

(10.8.2022)

Die bühne47 – Ketteler Spielschar Rheinhausen freut sich, nach den zwei Pandemiejahren endlich wieder die große Bühne zu erobern. Der Zeitpunkt ist günstig, denn in diesem Jahr feiert die Spielschar ihr 75-jähriges Bestehen. Schon fast eine kleine Tradition ist es geworden, dass zu runden (oder halbrunden) Jubiläen die Komödie „Pension Schöller“ gespielt wird. Im August gibt es neben Aufführungen in Duisburg-Friemersheim und -Rheinhausen gleich zwei im schon traditionellen Aufführungsort in Wedau, im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, Am See 8. Und zwar am Samstag, 20. August 2022 um 19 Uhr und am Sonntag, 21. August 2022 um 18 Uhr.  Eine Karte kostet 12 Euro, Kartenbestellungen sind auch vorab per mail möglich unter karten@buehne47.de. Mehr Infos gibt es unter https://www.buehne47.de.

Und worum geht es in der „Pension Schöller“? Die Theaterleute von der „bühne 47“ bringen 15 Jahre nach dem letzten Mal den Klassiker von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby wieder auf die Bühne; diesmal allerdings in einer komplett neuen Bearbeitung von Aljoscha Liebert, der die 75 Jahre alte Geschichte ins Duisburg und an den Niederrhein des Hier und Jetzt versetzt. Der Witz und Charme des Originals bleibt aber erhalten: In dem Stück geht es um Alexander Klapproth, der auf Besuch bei seinem Neffen Kevin in Duisburg ist und sich in den Kopf gesetzt, einmal eine Psychiatrie von innen zu besichtigen. Natürlich nur zu Besuch, versteht sich. Kevin und seine Freundin Kissling machen’s möglich – und bringen ihn in die Pension Schöller, wo Alexander auf so manch verrückte Type trifft. Aber sind die wirklich alle so verrückt?

 


 

Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass
Lesung mit Burak Yilmaz in Wanheimerort

(10.8.2022)

Burak Yilmaz, gebürtiger Duisburger, erhielt vor zwei Jahren im Alter von 33 Jahren für sein vielfältiges Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus sowie für eine inklusive Erinnerungskultur das Bundesverdienstkreuz. Am Freitag, 19. August 2022 ist der Pädagoge zu Gast im evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort und liest aus seinem Buch „Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass“, das ein einzigartiger Lebensbericht und Zeugnis gegen den Hass ist. Aufgewachsen in einem türkisch-kurdischen Haushalt, besuchte mit Burak Yilmaz das katholische Abtei- Gymnasium und auch eine Koranschule. Nach dem Studium der Pädagogik, Anglistik und Germanistik wurde er Projektleiter bei „HeRoes Duisburg“. Mit seiner Arbeit engagiert er sich für seine eigenen wichtigsten Werte: Freiheit und Gleichberechtigung der Menschen. Mit dem Projekt „junge Muslime in Auschwitz“ bereitet Burak Fahrten mit Jugendlichen nach Auschwitz vor und arbeitet die Erlebnisse danach mit den Teilnehmenden auf: Er redet mit ihnen über Rassismus, Antisemitismus, den Holocaust und die deutsche Erinnerungskultur. Ein zentrales Thema ist immer wieder die eigene migrantisch-deutsche Identität. Burak hilft jungen Menschen, einen Zugang zu den eigenen Gefühlen zu finden. Der Eintritt zu der von der Friedrich- Naumann Stiftung unterstützten Lesung in Wanheimerort, ist frei; Beginn ist um 18.30 Uhr; der Autor steht danach gern zum Gespräch zur Verfügung. Mehr Infos zum Engagement von Burak Yilmaz gibt es unter www.burak-yilmaz.de; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Pfarrer Kaiser am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(10.8.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 15. August 2022 von Bodo Kaiser, Pfarrer in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, besetzt.

 


 

Kinderbibelmorgen in Wanheimerort

(8.8.2022)

Die Evangelische Gemeinde Duisburg Wanheimerort lädt wieder zum Kinderbibelmorgen. Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren treffen sich am Samstag, 20. August 2022 im Gemeindehaus Vogelsangplatz und beginnen – bevor es in kindgerechter Weise um Gott und die Welt geht – den Bibelmorgen um 9.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Weitere Informationen hat Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383 oder per Mail: Juergen. Muthmann@ekir.de).

 


 

Yoga für alle Generationen und Näharbeiten gegen Spende
Neue Angebote am Vogelsangplatz

(8.8.2022)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort gibt es nach der Sommerpause im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 neue, interessante Angebote. Dazu gehört auch, dass ab dem 16. August immer dienstags zwischen 10 und 12.30 Uhr Interessierte im Gemeindehaus gegen eine kleine Spende ihre Kleidung ändern lassen können und je nachdem, was zu nähen ist, sogar bei einem Kaffee darauf warten. Die Arbeiten übernehmen versierte Ehrenamtliche, die nun aufgrund eines Spendenaufrufs über gleich mehrere Nähmaschinen verfügen. Eine Bitte haben die Damen des Näh-Teams: es sollte nur saubere Kleidung zur Reparatur vorbeigebracht werden. Außerdem starten am 16. und 17. August die beliebten Yoga-Kurse wieder, angeboten wird auch ein Kurs für ältere Menschen, bei dem Yoga auch wunderbar sitzend auf einem Stuhl geübt und genossen werden kann. Nachfragen beantwortet Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort (Tel.: 0203 770134). Sie hat auch genaue Infos zu den Yogakursen. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Christinnen aus Duisburg laden wieder zum ökumenischen Frauengottesdienst
Gefeiert wird zeitgleich in Karmel und im Netz

(8.8.2022)

Seit 21 Jahren feiern Christinnen aus ganz Duisburg jeden Sommer einen ökumenischen Frauengottesdienst. Im vergangenen Jahr gab es sogar zwei dieser besonderen spirituellen Feiern, vorbereitet und durchgeführt von haupt- und ehrenamtlich aktiven Frauen aus der katholischen und evangelischen Kirche Duisburgs. Zur Feier des nunmehr 22. Frauengottesdienst lädt das Vorbereitungsteam in diesem Jahr passenderweise zum 22. August um 18 Uhr in die Karmelkirche ein. Außerdem wird der Gottesdienst – er steht unter dem Motto „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ – live per Zoom übertragen, so dass auch diejenigen mitfeiern können, denen der Weg in die Kirche zu beschwerlich oder zu weit ist.

Mit dem erstmals im Hybrid-Format organisierten ökumenischen Frauengottesdienst an zwei Orten – in der Kirche und virtuell im Netz – hat das Vorbereitungsteam um die evangelische Pfarrerin Esther Immer und die katholischen Pastoralreferentinnen Marianne Philippi und Sr. Mariotte Hillebrand auch den Gottesdienstablauf weiterentwickelt. Denn neben den klassischen Elementen wie Gebet, Gesang und Segen soll es diesmal auch eher Ungewöhnliches geben. Geplant ist zum Beispiel die Bildung kleinerer Gesprächsgruppen während der Feier, die sich zu einem intensiven Austausch in der ganzen Kirche oder online in den sogenannten Breakoutrooms verteilen werden.

Eine Predigt im klassischen Sinne wird es auch in diesem Jahr nicht geben. Stattdessen sollen Frauen zu Wort kommen, deren Erfahrungsberichte aus dem eigenen Leben zu fruchtbaren Impulsen der Selbstreflexion für andere werden können. Auch stille Zeiten zum Nachdenken über das eigene Leben, den Alltag und vielleicht auch besondere Kraftquellen zur Bewältigung der aktuellen krisenreichen Herausforderungen soll es geben. Am Ende des Gottesdienstes ist selbstverständlich sowohl im digitalen Raum als auch unmittelbar in der Kirche wieder Zeit für die persönliche Begegnung und den Austausch unter den Gottesdienstbesucherinnen.

Eine Anmeldung zur Teilnahme am Gottesdienst in der Karmelkirche ist nicht erforderlich. Wer lieber per Zoom dabei sein möchte, wird gebeten, sich bis zum 21. August per E-Mail bei Barbara van de Lücht (barbara.vdl@kfd-essen.de) anzumelden Kurz vor dem Gottesdienst erhalten die Teilnehmerinnen dann ihren Zugangslink. Frauen, die noch keine Erfahrung mit Zoom-Meetings haben, wird bei Bedarf gerne geholfen. Sie sollten dies in ihrer Anmeldung erwähnen.

Die Kollekte soll in diesem Jahr an United4Rescue zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung gehen. Neben der Kollekte sind auch Spenden für diesen Zweck sehr willkommen.

Spendenkonto: Bank für Kirche und Diakonie eG

IBAN: DE93 1006 1006 1111 1111 93

Verwendungszweck: Frauengottesdienst Duisburg

 

 


 

Platz zum Spielen und Toben im Obermeidericher Miniclub

(8.8.2022)

Im Miniclub der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich gibt es wieder mehr Platz, da einige der Mädchen und Jungen nun im Kindergarten weiterspielen. Die jüngeren Geschwisterkinder, alle im Alter zwischen wenigen Monaten und zwei, drei Jahren, treffen sich weiterhin jeden Donnerstag um 9 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße und würden sich freuen, neue Gesichter kennenzulernen. Wer Zeit und Lust hat, kann einfach mit den Eltern im Schlepptau vorbeikommen. Informationen zu dem kostenfreien Angebot gibt es bei Gemeindediakonie Gisela Rastfeld (015739117304); Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

Pfarrer Muthmann ist am Freitag in der Eintrittsstelle der Salvatorkirche

(8.8.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 12. August 2022 heißt Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de

 


 

Gemeindeversammlung in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche

(5.8.2022)

Die Leitung der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis sucht regelmäßig das Gespräch und den Austausch mit den Gemeindemitgliedern aus den Gemeindebezirken Buchholz, Wedau und Bissingheim und lädt ein zu Information und Diskussion: so auch zur nächsten Gemeindeversammlung am Sonntag, 14. August 2022, gegen 11.30 Uhr – im Anschluss an den Gottesdienst – in der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz. Auf der Tagesordnung steht ein kurzer Bericht über die aktuelle Gemeindesituation, insbesondere über die Frage, welche Auswirkungen die Pandemiezeit auf das Gemeindeleben hatte und hat. Zudem wird über das Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt gesprochen, das die Gemeinde erstellt hat und gemeinsam mit dem Jugendzentrum Arlberger in die Gemeindekonzeption aufgenommen hat. Damit kommen umfangreiche Anforderungen auf alle beruflich und die meisten ehrenamtlichen Mitarbeitenden zu. Zudem werden weitere Details zu den geplanten Maßnahmen im Bereich der Toilettenanlage an der Jesus-Christus-Kirche, Küchenneubau, zum Büro-Umzug und zu einem neuen, barrierefreien Zugang zum Jugendzentrum vorgestellt. Außerdem geht es um die Umsatzsteuerpflicht, die ab dem 1. Januar 2023 auch für Gemeinden gelten (betrifft u.a. Eintrittsgelder, Kuchenverkäufe, Kleiderladen und Freizeiten). Auf der Tagesordnung stehen zudem die Themen Abendmahlsverständnis und Planung der Gottesdienste (bis 2025 sollen mehr und mehr Gottesdienste in die Jesus-Christus-Kirche verlagert werden). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis.duisburg.de.

 


 

Strümpe spielt im Rahmen des Orgelfestival.Ruhr

(5.8.2022)

„Vive la France“ heißt der Titel des Orgelkonzertes, welches Salvatorkantor Marcus Strümpe am Sonntag, den 14. August 2022 um 18 Uhr im Rahmen des diesjährigen Orgelfestivals in der Duisburger Salvatorkirche spielt. Frankreich gilt als DIE Orgelnation schlechthin, mit bedeutenden Komponisten, Orgeln, Organisten und Kathedralen, welche alle einen enormen Einfluss auf die Orgelmusikgeschichte haben. Strümpe macht einen Streifzug durch vier Jahrhunderte und spielt Werke von Couperin, welcher Organist der Kapelle von Versailles um 1700 war und César Franck, dessen 200. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern. Der zu hörende „Choral a-moll“ gilt als sein bekanntestes Orgelwerk.  Außerdem erklingen Werke von Olivier Messiaen und Joseph Bonnet. Dessen „In memoriam Titanic“ verarbeitet den Choral „Nearer my god to thee“, der beim Untergang des Schiffes von der Bordkapelle gespielt wurde. Der Eintritt zu dem einstündigen kostet Konzert 10 Euro, Schüler und Studenten zahlen nichts. Eine Einführung gibt es gegen 17.45 Uhr. Mehr Infos zum Festival gibt es unter www.orgelfestival-ruhr.de; mehr Infos zur Kirche unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Neuer Vorsitzender der Stiftung Salvatorkirchenmusik

(4.8.2022)

Der Duisburger Jurist Dario Hein ist vom Vorstand der Stiftung Salvatorkirchenmusik zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt und vom Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg bestätigt worden. Die Stiftung unterstützt die kirchenmusikalischen Aktivitäten in der Salvatorkirche und vereint in Ihren Leitungsgremien neben bekannten Duisburger Persönlichkeiten wie Oberbürgermeister Sören Link, Intendant Nils Szcepanski und der Unternehmerin Birgit Beisheim auch andere Duisburger Bürgerinnen und Bürger, denen die Musik in der Salvatorkirche am Herzen liegt. Der neue Vorsitzende ist begeisterter Amateurmusiker – Saxophon und Klavier – und den Chören der Salvatorkirche schon länger verbunden. Er arbeitet als Richter am Düsseldorfer Landgericht. Mehr Informationen zur Stiftung gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Mini-Gottesdienst für Kinder in der Marienkirche

(4.8.2022)

Einen Minigottesdienst gibt es am Sonntag, 14. August 2022 um 11.30 Uhr in der Marienkirche Innenstadt, Josef-Kiefer-Straße 10. Eingeladen sind alle Kinder im Alter bis zu sieben Jahren mit ihren Familien. Den 20minütigen Gottesdienst, der sich bei den Inhalten und Liedern nach den Möglichkeiten und dem Temperament der Jüngsten orientiert, leitet Pfarrer Stephan Blank. Danach folgen ein kreativer Teil im Gemeindehaus und ein gemeinsames Essen. Weitere Infos hat Pfarrer Blank (Tel.: 0203 / 24808).

 


 

Emils Pub öffnet wieder
Kirchengemeinde lädt zum Freitags-Treff ein

(4.8.2022)

Für die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich ist „Emils Pub“, der Freitags-Treff im Foyer des Gemeindezentrums an der Emilstraße 27, ein echter Erfolg. Den Pub gibt es seit mehr als acht Jahren, vorbereitet und durchgeführt von einem Team mit vielen Ehrenamtlichen – jedes Mal kommen immer mehr als 50 Besucher. Am Freitag, 12. August 2022 geht Emils Pub in die nächste Runde. Ab 19 Uhr können die Besucherinnen und Besucher bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott und die Welt und Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

Abschied für Pfarrer Mück wird jetzt nachgeholt

(3.8.2022)

Winfried Mück ist schon seit über einem Jahr im Ruhestand. Der Pfarrer, der fast 40 Jahre für die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost gearbeitet hat, konnte bisher nicht im passenden Rahmen verabschiedet werden. Das wird nun nachgeholt in einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, 14. August 2022 um 15 Uhr im Gemeindezentrum an der Wildstr. 31. Dort wird Winfried Mück durch Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg offiziell von seinem Amt entpflichtet. Wer Pfarrer Mück danken und ihm auch nachträglich alles Gute wünschen möchte, ist herzlich zu dem anschließenden Empfang eingeladen. Um besser planen zu können, bittet die Gemeinde um eine Anmeldung bis zum 5. August 2022 (per E-Mail an pfarrbuero.neudorf-ost@ekir.de oder per Telefon: 0203 / 353149).

Offiziell in sein Amt als Pfarrer eingeführt wurde Winfried Mück in Neudorf-Ost zwar erst 1983, doch den Menschen war er da schon kein Unbekannter, denn schon seit 1981 war er dort als Hilfsprediger tätig gewesen. Von da an bis zum Ruhestand Anfang 2021 hat Pfarrer Mück Kontakt mit sehr vielen Menschen gehabt: mit kleinen und großen Gemeindemitgliedern durch Gottesdienste, Kreise, Gruppen und in der gemeindeeigenen Kita. Er hatte ebenso Begegnungen und Gespräche mit vielen Menschen im Stadtteil, mit Eltern und Kinder bei den Taufen, mit Konfirmandinnen und Konfirmanden und ihren Eltern und auch mit über vielen getrauten Paaren. Ebenso auch mit Angehörigen von Verstorbenen der zahlreichen Beerdigungen, die er durchgeführt hat. Zu den vielen weiteren „selbstverständlichen“ und weniger sichtbaren Aufgaben im Pfarramt – wie Seelsorge oder Gremienarbeit – kam die Betreuung und Leitung des Anfang der 2000er Jahre begonnenen Langzeit- und Großprojekts: dem kompletten Umbaus des 1936 erbauten Gemeindehauses an der Wildstraße. Es entstand schließlich ein modernes Gemeindezentrum mit einem lichtdurchfluteten Kirchsaal, ansprechenden Gemeinderäumen, Büros, Küche, einem weiteren großen Multifunktionsraum und dem angegliederten Musikkindergarten. Das Gemeindezentrum ist mit der Anerkennung „bester Bau am Niederrhein 2006“ ausgezeichnet. Darauf ist nicht nur die Gemeinde, sondern auch Pfarrer Mück stolz.

In der Kirchengemeinde Neudorf-Ost ging es in den letzten Monaten darum, eine Nachfolge für Pfarrer Mück zu finden. Seit der Pensionierung von Winfried Mück ist Rainer Gertzen in der Gemeinde tätig. Er ist als „Pfarrer im pastoralen Dienst im Übergang“ Teil eines Programms der Evangelischen Kirche im Rheinland, bei dem erfahrene Geistliche Gemeinden bei der Umstellung auf veränderte Bedingungen beistehen; so auch wenn von einer Pfarrperson Abschied genommen werden muss und die Pfarrstelle neu zu besetzen ist. Nach einem intensiven, konstruktiven Beratungsprozess hat sich das Presbyterium nun entschieden, die Pfarrstelle mit Pfarrer Tillmann Poll zu besetzen. Der junge Pfarrer, der zurzeit noch seinen Probedienst in Köln absolviert, wird Anfang Oktober mit seiner Familie nach Neudorf ziehen und dann die Pfarrstelle mit 75% Dienstumfang übernehmen.

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-ost.de.

 


 

Einladung zum Konfirmationsjubiläum

(3.8.2022)

Am 18. September 2022 soll in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck das diesjährige Konfirmationsjubiläum mit einem Gottesdienst um 10 Uhr in der Beecker Kirche an der Friedrich-Ebert-Straße gefeiert werden. Eingeladen sind alle, die vor 50, 60, 65, 70 oder 75 Jahren konfirmiert worden sind. Wer anderswo konfirmiert wurde, aber in der Gemeinde Ruhrort-Beeck wohnt und das eigene Jubiläum gerne hier feiern möchte, ist natürlich auch herzlich eingeladen. Nach dem Gottesdienst geht es mit einem Sektempfang und einem Mittagessen im Gemeindesaal an der Markuskirche am Ostackerweg 75 weiter. Der Tag klingt mit einem Kaffeetrinken aus. Der Beitrag zu den Kosten inklusive Getränken beträgt zehn Euro pro Person. Anmeldungen sind spätestens bis zum 16. August 2022 bei Pfarrer i.R. Wolfgang Tereick (0203 36977814 bzw. wolfgang.tereick@ekir.de) oder bei Pfarrer Rüdiger Klemm (0203 463879 bzw. ruediger.klemm@ekir.de). Sollte sich die Durchführung der Feier im September als unmöglich erweisen, informiert die Gemeinde darüber rechtzeitig alle, die sich angemeldet oder ihr Interesse bekundet haben. Für den Fall, soll die Jubiläumsfeier im nächsten Jahr gemeinsam mit dem Folgejahrgang der Konfirmationsjubilarinnen und -jubilare durchgeführt werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.

 


 

Vier Farben für ein Halleluja
Gemeinde feiert Vorstellung der neuen Altartücher mit Gottesdienst und anschließendem Fest rund um die Duisserner Lutherkirche

(3.8.2022)

Weil ab jetzt in der Duisserner Lutherkirche neue Paramente zum Einsatz kommen, möchte die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg die vier künstlerisch aufwändig gestalteten Altartücher den Menschen im Stadtteil in einem Gottesdienst vorstellen und die Aktion mit einem Fest rund und das Gotteshaus feiern. Das Motto könnte – ganz in Anlehnung an einen Spielfilm – „Vier Farben für ein Halleluja“ lauten, denn jedes der neuen Altartücher hat eine der vier liturgischen Farben, die in evangelischen Gottesdiensten während des Kirchenjahrs zu unterschiedlichen Zeiten verwendet werden. Am Sonntag, 14. August, sind sie im Gottesdienst um 11 Uhr in der Lutherkirche an der Martinstraße erstmals gemeinsam zu sehen. Mit Festmusik und theologischen Erläuterungen von Pfarrer Stefan Korn und Team werden Klein und Groß erfahren, dass hinter der Neuanschaffung dieser Tücher sehr viel Aufwand steckt: Nur spezialisierte Werkstätten sind in der Lage, die wertvollen Textilien passend und kunstvoll zu gestalten, und nur durch die großzügige Spende eines Gemeindemitglieds für diesen Zweck konnte das Vorhaben überhaupt umgesetzt werden. Weiß, Rot, Violett und Grün werden auch beim anschließenden Fest rund um die Kirche eine Rolle spielen, denn geführt von den Farben sind die Gäste zum Mitmachen eingeladen. So werden Lederbeutel und Holzperlen zum Basteln angeboten, bei denen die Schnüre in den vier Farben zur Auswahl stehen. Mit einer Farbschleuder können Bilder – nur in den Farben weiß, violett, rot und grün – erstellt und nach dem Trocknen mitgenommen werden. Konsequent tauchen die Farben auch bei weiteren Aktionen, wie dem Boccia-Kegeln, den Mosaik-Kreuz zum Selbermachen und Mitnehmen oder dem Eimerwerfen auf. Selbst bei der Mittagssuppe aus Gemüse sollen die die Farben im Vordergrund stehen. Mit Kaffee und Kuchen wird die festliche Aktion ausklingen.

Während des Tages können die vier neuen Tücher bewundert werden. Sie sind nun größer, als die alten von 1958 und passen zu den Maßen des Altars. Zudem passen sie jetzt zu der Betonstreben-Bauweise und dem farbigen Glas in seinen abstrakten Formen, die seit der Instandsetzung der Lutherkirche 1958 bestehen. Mit der 2003 modernisierten Innenausstattung harmonieren die neuen Textilien auch. Pfarrer Stefan Korn lädt Interessierte herzlich ein, sich davon am 14. August vor Ort zu überzeugen. Wer mag, könne auch gerne in einer der vier Farben gekleidet zum Gottesdienst und zum Fest kommen; das Bild der Gemeinde soll an diesem Tag besonders bunt werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Konrad Voppel verstorben

(2.8.2022)

Der langjährige Kantor der Duisburger Salvatorkirche und Gründer der Salvatorkantorei, Konrad Voppel, ist vor kurzem im Alter von 96 Jahren in seiner letzten Wahlheimat Bremerhaven verstorben. Voppel wurde 1925 in Leipzig geboren und war dort einer der letzten Schüler der Organistenlegende Karl Straube. Er kam 1951 nach Duisburg und begründete in der Salvatorkirche als erster hauptamtlicher Kantor ein reiches kirchenmusikalisches Leben. In seiner fast 40jährigen Dienstzeit erklangen hier besonders oft die großen Oratorien und Orgelwerke Bachs. Als Dozent für Orgel hat Voppel an der Düsseldorfer Robert Schumann Musikhochschule zahlreiche Kantoren ausgebildet. Auch seiner Ausstrahlung als Bachpreisträger der Stadt Leipzig verdankt die Salvatorkirche bis heute ihren kirchenmusikalischen Schwerpunkt, der weit über die Stadtgrenzen wahrgenommen wird.

 


 

Geh aus mein Herz und suche Freud
Bekanntes Sommerlied steht im Mittelpunkt des Großenbaumer Sonntagsgottesdienstes

(2.8.2022)

Am 7. August steht in der Großenbaumer Versöhnungskirche um 11 Uhr das weit über die Kirchen hinaus bekannte Sommerlied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ im Mittelpunkt des Sonntagsgottesdienstes. Der von Paul Gerhardt geschriebene und 1653 erstmals veröffentlichte Text hat es in seinen Vertonungen nicht nur in die meisten evangelischen Gesangbücher geschafft, sondern wurde im 19. Jahrhundert sogar zum Volkslied, das auch heute noch vielen Menschen bekannt ist. Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt herzlich zu dem Gottesdienst ein, wo natürlich dieses Lied gemeinsam gesungen wird. Der Gottesdienst greift aber mit Bildern, Musik und Texten auch Inhalt und Botschaft des Liedes auf, in dem es auch um die Bewunderung und Bewahrung der Schöpfung geht. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Innehalten und Friedensgebet – Andachten in der Gnadenkirche Wanheimerort

(2.8.2022)

Die evangelische Gemeinde Wanheimerort lädt zu gleich zwei Andachten in dieser Woche in die Gnadenkirche, Paul-Gerhardt – Str. 1, ein. Beim „Innehalten in der Wochenmitte“ am morgigen Mittwoch, 3. August, können Gläubige um 19.30 Uhr bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen. Am Freitag kommen die Menschen am gleichen Ort um 18.30 Uhr zur monatlichen Friedensandacht zusammen, bei der alle gemeinsam und jede und jeder für sich, Trauer und Ängste wegen des Kriegs und ihre Hoffnungen auf Frieden vor Gott bringen können. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Pfarrer Hoffmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(2.8.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 8. August 2022 von Martin Hoffmann, Pfarrer in der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld, besetzt.

 


 

Wechsel in der Geschäftsführung der Evangelischen Altenhilfe Duisburg
Nach neun Jahren ist Peter Leuker in den Ruhestand gegangen – Die Vorbereitungen für den geplanten Verbund „Evangelische Dienste Duisburg“ hat er mit geprägt – Neue Geschäftsführer sind Christian aus dem Moore und Ulrich Christofczik

(Pressemitteilung https://www.eahd.de, 1.8.2022)

 Der langjährige Geschäftsführer der Evangelischen Altenhilfe Duisburg, Peter Leuker, ist zum 31.07.2022 in den Ruhestand gegangen. Seit Sommer 2013 leitete er das Sozialunternehmen und seine Tochtergesellschaften mit Standorten in Duisburg, Rheinberg und Pillgram (Brandenburg) sowie insgesamt rund 900 Mitarbeitenden. In dieser Zeit setzte er unter anderem eine Vielzahl von organisatorischen und administrativen Veränderungen um, realisierte mehrere Bauprojekte (auch bei laufendem Betrieb) und initiierte Maßnahmen zur Imagebildung und
-verbesserung.

Pfarrer Rüdiger Klemm, der Aufsichtsratsvorsitzende der Evangelischen Altenhilfe Duisburg, blickt zufrieden auf die Zusammenarbeit zurück: „Durch sein Handeln hat Peter Leuker die Wirtschaftlichkeit der Evangelischen Altenhilfe Duisburg verbessert, ihr Profil geschärft und sie baulich und organisatorisch für aktuelle und zukünftige Anforderungen ausgerichtet. Er hat das Unternehmen sehr positiv weiterentwickelt. Aufsichtsrat und Gesellschafter danken ihm für die hervorragende Arbeit in den letzten neun Jahren.“

Neue Geschäftsführer der Evangelischen Altenhilfe Duisburg sind Christian aus dem Moore und Ulrich Christofczik. Sie sind zugleich Vorstand im Evangelischen Christophoruswerk, mit dem die Evangelische Altenhilfe Duisburg einen Verbund bilden wird – die Evangelischen Dienste Duisburg (EDD), die zukünftig Duisburgs größter Anbieter von Leistungen im Bereich ambulanter und stationärer Altenpflege sein werden. „An den Vorbereitungen für die EDD arbeiten wir bereits seit langer Zeit sehr eng“, sagte Peter Leuker zum Abschied. „Es war ohnehin geplant, dass es eine gemeinsame Geschäftsführung für den Verbund gibt. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, dass die beiden Kollegen bis zur Gründung der Holding meine Aufgaben bei der Evangelischen Altenhilfe Duisburg fortführen und den begonnenen Kooperationsprozess abschließen“, so der 67-Jährige.

 

 


 

In Verbindung bleiben – Superintendent Dr. Urban zum Todestag von Graham Bell

(1.8.2022)

Am 2. August vor 100 Jahren ist Alexander Graham Bell gestorben. Warum und mit welcher Erfindung er unser Leben reicher gemacht hat, sagt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seiner aktuellen Videobotschaft auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“; Infos zum Kirchenkreis und den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Hier ist der Redetext des Videostatements:

<< Einfach mal anrufen. Hören, wie es den Anderen geht. Sehen, was los ist. Ohne so ein Smartphone wären die Meisten von uns ganz schön abgeschnitten von der Welt und von denen, die uns wichtig sind. Erfunden hat das Telefon, nicht das hier, aber seinen Urahnen, der amerikanische Erfinder Alexander Graham Bell. Der ist vor genau 100 Jahren gestorben. Mit seiner Erfindung hat Bell unser Leben reicher gemacht. Weil es gut tut, vom anderen zu wissen. Für Christinnen und Christen ist für gewöhnlich der Heilige Geist zuständig für die Verbindung. Heute danken wir für eine ganz weltliche Erfindung. Aber wer weiß, wer bei Bells genialem Einfall seine Finger im Spiel hatte. In jedem Fall: Bleiben Sie in Verbindung.  >>

 


 

Pfarrer Korn am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(31.7.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 5. August 2022 heißt Pfarrer Stefan Korn Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Posaune, Klavier und Orgel beim letzten sommerlichen Konzert in Duisburg Hamborn

(29.7.2022)

Sigrid Raschke und Klaus Müller konzertieren seit 2007 als Duo, und die gemeinsame Lust an ausgefallenem Repertoire und eine große Spielfreude prägt ihr Zusammenspiel. Das möchten die beiden bei dem – in diesem Jahr – letzten sommerlichen Orgelkonzert in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, unter Beweis stellen. Die Dortmunder Posaunistin und der in Berlin lebende Musiker (Orgel und Klavier) spielen am 3. August 2022 um 20 Uhr die Romanze für Posaune und Orgel von Max Reger, Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Posaune und Klavier (nach dem Konzert für Horn und Orchester KV 447), Nicolaus Bruhns Praeludium und Fuge e-Moll für Orgel sowie Werke von Joachim Gies, Frigyes Hidas, Jehan Alain, Friedrich Constantin Homilius, Felix Mendelssohn und Alexandre Guilmant. Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum mit der Musikerin und dem Musiker nach dem Konzert beim Umtrunk im Kirchgarten ins Gespräch kommen. Der Eintritt kostet zehn Euro, aktuelle Infos zu den Konzerten der Reihe und Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 

 


 

Lesung mit Bernd Becker zum Abschluss der Sommerabendkultur in Wanheimerort fällt aus

(28.7.2022)

Die für Samstag, 30. Juli 2022 geplante Veranstaltung „Sommer ist, was in deinem Kopf passiert“ im Rahmen der Sommerabendkultur im Evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz in Wanheimerort muss wegen der Erkrankung von Bernd Becker ausfallen. Das Veranstalterteam um Daniel Drückes wünscht ihm gute Besserung und hofft, dass er die Lesung zu einem späteren Zeitpunkt in Wanheimerort nachholen kann. Damit endet die Reihe der Sommerabendkultur in der Evangelischen Gemeinde Duisburg – Wanheimerort vorzeitig. Trotz des kurzfristigen Ausfalls ziehen die Veranstalter um Pop-Kantor Daniel Drückes ein durchweg positives Fazit: „Unsere vier Veranstaltungen wurden sehr gut angenommen und wir haben viel positives Feedback bekommen“ so der Musiker. Auch fürs nächste Jahr wurden schon Termine für eine Neuauflage ins Auge gefasst. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Ein andere Licht auf das Leben der Menschen
Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“

(27.7.2022)

Auch in diesem Jahr laden evangelische Kirchengemeinden zur Feier der traditionellen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September. Den Gottesdienst am7. August 2022, der auch wieder eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben wird, beginnt um 10 Uhr und hat das Thema „Ihr seid das Licht der Welt – lebt als Kinder des Lichts“. Dazu nimmt Pfarrerin Almuth Seeger in ihrer Predigt eine Vision des Propheten Jesaja auf, die nochmal ein anderes Licht auf das Leben der Menschen wirft. Die passende Musik unter freiem Himmel spielt ein Posaunenchor.

 


 

Halbzeit beim Obermarxloher Sommercafé
Noch fünf Mal Sonntagsrastplatz für Spazierende und Radelnde

(26.7.2022)

Die Lutherkirche an der Wittenberger Str. 15, das Familienzentrum und das „Blaue Haus“ liegen so nah aneinander, dass sie einen schönen Innenhof bilden. Seit sieben Jahren können ihn nicht nur Mitglieder der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh und Kindergartenkinder genießen, sondern auch Radelnde und Spazierende. Und zwar im „Café am blauen Haus“, das auch in diesem Jahr jeden Sommersonntag jeweils von 12 bis 17 Uhr im Innenhof geöffnet ist. Noch fünf Mal – bis zum letzten Augustwochenende – können sonntags wieder Snacks, Erfrischungen, Getränke, Waffeln und Eis zu günstigen Preisen in gemütlicher und schattiger Atmosphäre genossen werden. Aufsteller am Emscher-Radweg weisen Besucherinnen und Besuchern den Weg. Diese stellen ihre Fahrräder in Sichtweite des Cafés ab; Kinder können die Spielgeräte auf dem Außengelände nutzen. Organisiert wird das Sommercafé von Ehrenamtlichen aus dem Familienzentrum und der Gemeinde. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Pfarrer Ernst Schmidt am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(26.7.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 1. August 2022 von Ernst Schmidt, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm besetzt.

 


 

Tatort Gottesdienst – Mord und Totschlag aus der Bibel in der Sommerkirche

(25.7.2022)

„Darf ich, darf ich?“ bettelte die Obermeidericher Pfarrerin Sarah Süselbeck vor einigen Jahren, als sie in der Ruhrorter Traditionskneipe Zum Anker die Schimanski-Jacke in die Hand bekam. Und der damalige Ankerwirt hatte ein Einsehen und ließ sie kurz reinschlüpfen. „Das war sogar die Jacke mit dem Einschussloch an der Schulter, die ist heute im Stadtmuseum,“ erinnert sich Schimanski-Enthusiastin Süselbeck an diesen glücklichen Moment. So kam sie zu einem Beweisfoto in Schimmi´s Jacke und auf die Idee für die diesjährige gemeinsame Sommerkirche der Evangelischen Gemeinden Meiderich und Obermeiderich. Der Vorschlag zum „Tatort Bibel“ zündete bei den Kolleginnen und Kollegen im Pfarrteam, schließlich hat das Buch der Bücher erstaunlich viele Geschichten über Mord und Totschlag zu bieten. Die Ideen für die vier Sonntage im Juli sprudelten nur so. „Und dann machen wir Zeugenvernehmungen,“ „Als Intro gibt es die Tatortmelodie auf dem Klavier“, „Beweisfotos“, „Expertengutachten“. „Das hat in der Vorbereitung großen Spaß gemacht,“ sagt die Pfarrerin, „aber natürlich kann man nicht alles verwenden, was einem so Schräges einfällt, es soll ja ein Gottesdienst bleiben und darf nicht in Klamauk abgleiten.“ Die Balance zwischen Spaß und ernsthafter Aussage hat am Ende gestimmt. Den Gottesdienstbesuchern gefiel es ausnehmend gut: „Sehr schön. Das war doch mal was anderes“, hörte man am Ausgang von Vielen.

Schockiert über den freien Umgang mit den Geschichten zeigte sich niemand. Schließlich stehen die pikanten Tatsachen alle in der Bibel. Da schickt König David, den Ehemann seiner Angebeteten auf ein Himmelfahrtskommando, ein perfekter Mord? Es gibt einen schlimmen Raubüberfall mit unterlassener Hilfeleistung nahe Jericho und Erzvater Jakob betätigt sich recht erfolgreich als professioneller Erbschleicher. Gar nicht zu reden vom Säuglings-Massaker in Betlehem, ein wirklich unerhörtes Verbrechen. Das Ermittlerteam aus Dirk Strerath, Esther Immer, André Welters, Monika Gebhardt, Yao Moto und Sarah Süselbeck tauchte tief ein, in die Ermittlungen. Und es erwies sich am Ende, dass nicht alles immer so ist, wie es scheint. Vom Vorwurf des Massenmordes an den Neugeborenen in Betlehem ist König Herodes jedenfalls freizusprechen, stellte die Ermittlerin nach dem schriftlichen Expertengutachten eines Theologieprofessors fest, es gibt keinen einzigen historischen Beweis für diese grausame Tat. Aber die Zeugenaussagen eines braven Soldaten und einer Bediensteten aus dem Palast legen nahe, dass ihr Dienstherr durchaus ein skrupelloser Machtmensch war. Davon gibt es auch heute noch genug. „Das ist doch Scheiße“, musste die Pfarrerin bei dieser Feststellung einfach ihr Ermittlervorbild zitieren. „Aber da soll sich keiner in Sicherheit wiegen, der sich auf Erden aus allem rauswinden konnte. Das Urteil über machtgierige Menschen, die ihren Einfluss missbrauchen und anderen schaden, spricht in letzter Instanz der Chef persönlich“, erinnerte Süselbeck ihre Gemeinde und schloss einstweilen die Akte Herodes.

„Zum Glück war mein dreijähriger Sohn heute nicht mit dabei“, lachte sie nach dem Gottesdienst erleichtert, „der ist nämlich sehr streng, wenn ich Scheiße sage, der sagt sofort: Mama, das heißt doch Schei-benkleister! Aber manchmal tut es nur das Originalzitat.“

Text: Sabine Merkelt-Rahm

Infos zu den beiden Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de bzw. www.obermeiderich.de.

 


 

Sommer ist, was in deinem Kopf passiert
Lesung mit Bernd Becker zum Abschluss der Sommerabendkultur in Wanheimerort

(25.7.2022)

Am letzten Abend der Reihe Sommerabendkultur im Evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz in Duisburg Wanheimerort ist der Theologe und Autor Bernd Becker zu Gast. Er liest aus dem Buch „Sommer ist, was in deinem Kopf passiert“ – seinen Aufzeichnungen der „Kneipengespräche“ mit Musiker Daniel „Dän“ Dickopf.

Dän war Frontmann der „Wise Guys“ und ist jetzt Mitglied der A-capella-Band „Alte Bekannte“. Seit mehr als 35 Jahren ist der Musiker auf und hinter der Bühne künstlerisch aktiv, singt, schreibt Texte und Musik. In Gesprächen mit dem Theologen und Journalisten Bernd Becker gibt Dän Einblicke in Stationen seines Lebens und persönliche Sichtweisen. Bei der Lesung in Wanheimerort berichtet Becker von seinem intensiven Austausch mit Dän Dickopf, den er als sympathischen, offenen, aber auch tiefsinnigen und zuweilen kantigen Menschen kennenlernte. Es geht um Lampenfieber oder Auftritte vor 70.000 Zuschauern. Es geht um Däns Begegnung mit Udo Jürgens und tiefgründige Themen wie den Stellenwert des Glaubens oder den Umgang mit Tod und Vergänglichkeit. Der Musiker äußert sich in den Kneipengesprächen auch dezidiert politisch. Musikalisch begleitet wird die Lesung von Pop-Kantor Daniel Drückes, der am Flügel Songs von den „Wise Guys“ singt und spielt.

Das Finale der Sommerabendkultur steigt am Samstag, 30. Juli 2022 um 19 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Duisburg Wanheimerort. Der Eintritt ist frei, wie immer darf für die kirchenmusikalische Arbeit der Gemeinde gespendet werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Pfarrer Hüter ist am letzten Juli-Freitag in der Eintrittsstelle der Salvatorkirche

(24.7.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 29. Juli 2022 heißt Michael Hüter, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unterwww.salvatorkirche.de.

 


 

Ist die Welt wirklich schön?
Neue Abendgottesdienste in Huckingen

(21.7.2022)

Neben den gewohnten Sonntagsgottesdiensten, Jugend- und Familiengottesdiensten und weiteren Formaten gibt es in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd seit neuestem auch zwei- bis dreimal im Monat Abendgottesdienste – immer um 18 Uhr – in der Huckinger Kirche, Angerhauser Str. 91. Der nächste, der am 24. Juli gefeiert wird, steht unter der Überschrift „Die Welt ist schön“. Dass in diesen Zeiten zum Beispiel so eine Aussage gemacht werden kann, ist Konzept der Abendgottesdienste, denn die Teams – Mal mit, Mal ohne Pfarrer -, die diese vorbereiten, wechseln und haben freie Gestaltungsmöglichkeiten. So werden manche Themen provozieren oder nicht immer angenehme Fragen stellen, andere manche neugierig. Aber alle werden immer wieder von der Hoffnung durch den Glauben reden. Nach jedem Abendgottesdienst sind die Besucherinnen und Besucher zu einem Getränk eingeladen, bei dem man über Gott und die Welt ins Gespräch kommen kann. Übrigens: Der Abendgottesdienst am 31. Juli – gleicher Ort und gleiche Uhrzeit – steht unter dem Motto „Quelle und Brot in Wüstennot“ und wird mit einem Abendmahl gefeiert. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Fünftes sommerliches Orgelkonzert in Duisburg Hamborn: Zwischen Bach und Minimalismus

(21.7.2022)

Von Bach bis zum Minimalismus reicht das Programm des nächsten sommerlichen Orgelkonzertes in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn. Denn die Musikerin Olga Zhukova spielt am 27. Juli in dem Gotteshaus an der Duisburger Straße 174 um 20 Uhr neben Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge g-Moll, Fantasie und Fuge g-Moll sowie das bekannte „Nun komm, der Heiden Heiland“ und Mendelssohns Orgelsonate d-Moll auch Werke von Arvo Part und Phillip Glass. Letzterer gilt als einer der wichtigsten Pioniere der sogenannten „Minimal Music“. Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum mit der Organistin nach dem Konzert beim Umtrunk im Kirchgarten ins Gespräch kommen. Der Eintritt kostet zehn Euro, aktuelle Infos zu den Konzerten der Reihe und Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Diakoniewerk Duisburg: Unterstützung in den heißen Tagen für Obdachlose

(Pressemitteilung der Stadt Duisburg vom 20.07.2022)

Zwar klingt die aktuelle Hitzewelle in den nächsten Tagen ab, aber bereits für den kommenden Sonntag sind nach aktuellem Stand bereits wieder 30 Grad angesagt. Ehrenamtliche und Verwaltung kümmern sich daher nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer um wohnungslose Menschen in unserer Stadt.

Der Verein Gemeinsam gegen Kälte in Duisburg e. V. ist wie auch im Winter vor Ort und gibt kostenlos Trinkwasser aus. An der Gutenberg Straße hilft der Suchthilfeverbund Duisburg e. V. ebenfalls mit Getränken und Sonnenschutzcremes. Die Diakoniewerk Duisburg GmbH bietet in der Zentralen Anlauf- und Beratungsstelle an der Beeckstraße in der Altstadt Ansprechpartner und Getränke an.

Parallel stellt das Sozialministerium in Nordrhein-Westfalen erstmals Fördermittel für ganz NRW in Höhe von 250.000 Euro zum Schutz von Menschen ohne Wohnung und Obdach in der warmen Jahreszeit zur Verfügung. Die Träger der Wohnungslosenhilfe können damit beispielsweise Sonnensegel, Sommerschlafsäcke, Trinkflaschen und Sonnenschutzmittel beschaffen und diese an Menschen verteilen, die auf der Straße leben. Alle drei oben genannten Träger haben bereits Mittel beantragt und sollen diese sehr kurzfristig erhalten.

„Wir reden hier über eine sehr vulnerable Gruppe von Menschen, die auf der Straße leben, oft mit vielen Vorerkrankungen und ohne Rückzugsort. Gerade bei extremen Wetterverhältnissen kümmern wir uns besonders um diese hilfebedürftigen Menschen. So bieten wir u.a. Rückzugsorte an, denn niemand muss in Duisburg auf der Straße leben.“ sagt Oberbürgermeister Sören Link.

„Ich bin froh, dass die Fördermittel des Landes nun unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden, aber das muss schnell gehen“, so Sozialdezernentin Astrid Neese.

Udo Horwat, Geschäftsführer Diakoniewerk Duisburg, freut sich über die Fördermittel des Landes. „Jedes Jahr beantragen wir Mittel für die kalte Jahreszeit und werden auch immer bedacht. Alle Träger der Wohnungslosenhilfe sind ganzjährig im Einsatz und der Schutz vor Hitze ist genauso wichtig wie die Kältehilfen im Winter.“ Die Fördermittel sollen für den Kauf von Kopfbedeckungen, Sonnenschutzcremes, Wasser, Kühlungstücher, Gutscheine von Discountern, Trinkflaschen, kleine Handtücher verwendet werden.

Roland Meier, 1. Vorsitzender des Vereins Gemeinsam gegen Kälte in Duisburg sagt, „Auch an luftige Kleidung muss gedacht werden. T-Shirts und Shorts sind gefragt, wie Kappen und natürlich befüllbare Wasserflaschen. Täglich rücken wir zu den Treffpunkten der Szene aus und erkundigen uns, wie es den Leuten geht“.

Dita Gomfers, Geschäftsführender Vorstand des Suchthilfeverbund Duisburg, wartet auch schon auf die beantragten Fördermittel. „Wir sind schon in Vorleistung gegangen und werden die ersten Hilfsmittel zur Hitzeabwehr in die Streetworkgruppen mitnehmen“.

Allgemein bittet Astrid Neese alle Duisburger*innen gegenseitig auf sich aufzupassen. „Bieten Sie Unterstützung an und fragen Sie Ihre Nachbarn wie sie mit der Hitze zurechtkommen. Wenn Sie hilflose Personen auf der Straße sehen, sprechen Sie sie an. Zur Not rufen Sie bitte den Rettungsdienst an“.

 


 

Duisburger Kirchenmusiker laden zum Mitmachen beim Rheinischen Kirchenmusikfest ein

(20.7.2022)

Anfang September steht Düsseldorf im Zeichen des Rheinischen Kirchenmusikfestes, denn vom 2. bis 4. September 2022 feiern Chöre und Ensembles in Workshops für Sängerinnen und Sänger, Bandmusik, christlichem Pop und Gospel sowie in Konzerten und Gottesdiensten die große Bandbreite kirchlicher Musik. Bis zu 1.000 Leute können mit dabei sein, und neben Chören können sich bis Ende August auch noch Einzelpersonen anmelden, denn mit dem Ticket gibt es Zugang zu allen Fortbildungsveranstaltungen und natürlich zum großen Festkonzert in der Tonhalle (alle Infos gibt es unter https://kirchenmusikfest.ekir.de).

Mit dabei ist auch Marcus Strümpe, Kantor an der Salvatorkirche und Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Der frischgebackene Kirchenmusikdirektor – so sein neuer Ehrentitel – wird beim Festkonzert in der Tonhalle aktiv als Sänger mitwirken. Besuchen wird er außerdem den Orgelspaziergang mit Sebastian Küchler-Blessing.

Daniel Drückes, Koordinator für Kirchenmusik im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg und Kantor für Popularmusik, ist Teil des Planungsteams des Rheinischen Kirchenmusikfestes, aber auch er lädt alle Musikfreunde nach Düsseldorf ein und freut sich darauf, bei diesem Event das zu machen, was dort alle verbindet: Musik. So wird Drückes bei der Festveranstaltung die Band leiten und selbst in die Tasten greifen.

 


 

Ehrenamtlicher macht für Interessierte Termine beim Bürgerservice der Stadt Duisburg – auch für Führerscheinumtausch
Kirchengemeinde sucht weitere Ehrenamtliche

(20.7.2022)

Schon seit einigen Monaten hilft Rainer Krickhahn von der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort Menschen aus Wanheim und Wanheimerort, einen Termin beim Bürgerservice der Stadt Duisburg auszumachen, weil diese bei der Telefon-Hotline der Stadt nicht durchkommen und auch mit dem Internet nicht gut umgehen können. Konnte der engagierte Ehrenamtliche bisher Termine für Ausweisangelegenheiten, Meldeangelegenheiten, wie Führungszeugnis oder Ummeldung innerhalb Duisburg sowie KFZ-Angelegenheiten, kann er jetzt auch mithelfen, wenn es darum geht, einen Termin für den Umtausch von Führerscheinen auszumachen. Möglich ist dies über die Internetseite der Stadt, wo über entsprechende Formulare ein festes Datum mit fester Uhrzeit für den Besuch der Behörden festgelegt wird. Mehr Infos zu diesem kostenfreien Service der Gemeinde gibt es unter 0203 / 770134 immer mittwochs von 10.30 bis 12.30 Uhr; unter der Rufnummer kann auch eine persönliche Beratung vor Ort am Gemeindehaus, Vogelsangplatz 1, ausgemacht werden, wo dann gemeinsam am Rechner die Termine beim Bürgerservice der Stadt Duisburg festgelegt werden.

Übrigens: Außer Rainer Krickhahn gibt es weitere Frauen und Männer, die in der Gemeinde ehrenamtlich mithelfen, ob beim Mittagstisch oder zum Beispiel bei der Organisation und beim Aufbau von Festen. Die Gemeinde sucht noch weitere Menschen, die sich für das Gemeindeleben ehrenamtlich engagieren möchten. Welches Gebiet zu wem gut passen könnte, weiß Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort (Tel.: 0203 770134). Maria Hönes würde zum Beispiel gerne wieder Sitzgymnastik und Gedächtnistraining für ältere Menschen anbieten, braucht dafür aber Menschen, die hier mithelfen würden. Angedacht ist auch, dass Menschen, die wenig Nähgeschick haben, einfach vorbeikommen und sich einen Knopf annähen lassen – während sie warten und einen Kaffee trinken. „Auch Ehrenamtliche mit Nähmaschinenkenntnissen wären natürlich klasse.“ Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Duisburg: Gedenken am Jahrestag des Loveparade-Unglücks

(19.7.2022)

Vor zwölf Jahren kamen am 24. Juli während der Loveparade in Duisburg 21 junge Menschen ums Leben, über 500 Personen wurden teils schwer verletzt, viele traumatisiert. Am Sonntag, dem 24. Juli 2022, gibt es um 16.45 Uhr eine öffentliche Gedenkfeier in der Gedenkstätte im Tunnel an der Karl-Lehr-Straße, teilt die Stiftung „Duisburg 24.7.2010“ mit. Den musikalischen Rahmen gestaltet Anke Johansson (Sängerin, Pianistin und Komponistin aus Duisburg), instrumental begleitet von Jens Otto. Die Ansprache hält der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung, Jürgen Thiesbonenkamp.

Wie in den vergangenen Jahren bittet die Stiftung die Medienvertreter darum, aus Respekt vor den Angehörigen während der Gedenkfeier nur stationäre Ton- und Filmaufnahmen zu machen. Es gibt Stand heute keine Corona-Auflagen. Trotzdem wird auch in diesem Jahr die Gedenkfeier in Zusammenarbeit mit Studio 47 per Live-Stream im Internet übertragen. Stiftung und Stadt als Veranstalter möchten damit auch den öffentlichen Charakter des Gedenkens unterstreichen und allen Interessierten in der Stadtgesellschaft und darüber hinaus die virtuelle Teilhabe ermöglichen, heißt es in der Pressemitteilung der Stiftung vom 17.7.2022.

Wer an diesem Tag Begleitung und Hilfe braucht, kann sich über die Homepage der Stiftung (www.stiftung-duisburg-24-7-2010.de) melden. Die Hinterbliebenen werden während ihres Aufenthalts in Duisburg betreut. Für sie findet in der Salvator-Kirche am frühen Nachmittag eine Andacht statt. Kurz vor dem Beginn der Gedenkfeier werden sie an der Gedenkstätte eintreffen. Am Abend zuvor organisiert der Verein „Bürger für Bürger“ wieder die „Nacht der 1000 Lichter“. Beginn ist um 18 Uhr. Der Tunnel wird von der Stadt für den Autoverkehr gesperrt. Bitte beachten Sie hierzu die Veröffentlichungen der Stadt Duisburg.

In der Pressemitteilung teilt die Stiftung zudem mit, dass vor wenigen Wochen überraschend der Sprecher des Stiftungsbeirats Manfred Reißaus verstorben ist. Als Gründungsmitglied der Stiftung und jahrelanges aktives Mitglied im Beirat habe er – dessen Tochter Svenja bei der Loveparade ums Leben kam – als Sprecher der Angehörigen wichtige Impulse gegeben und war allen Beteiligten ein geschätzter Ideen- und Ratgeber. „Jenseits dieser Verdienste war stets spürbar, dass er ein trauernder und leidender Mensch war, der den Verlust seiner Tochter nicht verwunden hat. Wir haben ihn als jemanden kennen- und schätzen gelernt, der für Gerechtigkeit kämpfte und die Übernahme von Verantwortung für die Loveparade-Katastrophe einforderte. In zahlreichen Interviews mit den Medien hat er dies immer wieder deutlich gemacht und kein Blatt vor den Mund genommen. Mit seinem Engagement für die gemeinsamen Interessen der Angehörigen z.B. bei der Gestaltung der Gedenkstätte und der Jahrestage, aber auch mit seinem beharrlichen Eintreten für die Aufklärung und strafrechtliche Aufarbeitung des Loveparade-Unglücks hat er Spuren hinterlassen.“

Über die Stiftung „Duisburg 24.7.2010“
www.stiftung-duisburg-24-7-2010.de
Fünf Jahre nachdem am 24. Juli 2010 auf der Loveparade in Duisburg 21 junge Menschen ums Leben kamen, 500 weitere zum Teil schwer verletzt und viele traumatisiert worden waren, wurde auf Initiative von Hinterbliebenen und Überlebenden die Gründung einer Stiftung angeregt. Aufgabe der Stiftung ist es in erster Linie, die Unterstützung und Beratung von Hinterbliebenen und Betroffenen sowie die Pflege der Gedenkstätte und die Organisation der jährlichen Gedenkfeier für die Zukunft zu sichern. Das Kuratorium – Jutta Stolle (Franz Haniel & Cie.), Peter Gasse (HKM-Geschäftsführer), Johannes Pflug (ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter), Ulrike Stender (Diakonie) und Dr. Jürgen Thiesbonenkamp (ehemaliger Vorstand der Kindernothilfe) – verbürgt sich für die satzungsgemäße Verwendung der Finanzmittel. Duisburg und seine Stadtgesellschaft bekennen sich damit zur Verantwortung für die Folgen der Katastrophe.

 


 

High Noon in Duisburg – Mittagsläuten und Videorundgang im Glockenturm der Salvatorkirche

(19.7.2022)

High Noon in Duisburg – jeden Mittag um 12 Uhr erklingen über der Innenstadt die Glocken der mehr als 700 Jahre alten Salvatorkirche. Die Duisburger Baugesellschaft GEBAG wollte für Mieter und Kunden Eindrücke aus luftiger Höhe sammeln und mehr von dem Gotteshaus neben dem Rathaus erfahren und hat deshalb Pfarrer Martin Winterberg um einen Rundgang an dessen Arbeitsplatz gebeten. Herausgekommen sind ein schöner Bericht mit eindrucksvollen Fotos und ein Video, das bis in den Glockenturm der Salvatorkirche führt und das Läuten hörbar zeigt. Höher geht es nicht, denn die darüber fehlende Kirchturmspitze, die bei einem Bombenbangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, könne nicht wieder aufgebaut werden, sagt Pfarrer Winterberg im Interview. Das alte Gebäude könnte das Gewicht nicht tragen. „Mein Traum ist es daher“, sagt Winterberg, „hier oben Laser zu installieren, mit denen wir die fehlende Spitze nachts in den Himmel zeichnen können.“

 


 

Pfarrerin Buchmüller-Brand am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(19.7.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 25. Juli 2022 von Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl, besetzt.

 


 

Themenreihe „Tatort Bibel“ in der Sommerkirche im Duisburger Norden – Gottesdienst zum Massaker von Bethlehem

(18.7.2022)

Zum Abschluss der „Sommerkirche – Tatort Bibel“ dreht sich am 24. Juli 2022 in der Kirche in Duisburg Obermeiderich, Emilstraße 27 – 29, um 11 Uhr alles um das „Massaker von Bethlehem“. Dem Geschehen geht Pfarrerin Sarah Süselbeck anhand der Bibelstelle Matthäus 2 auf den Grund. Die Textlesung soll in Form von aufgenommen „Verhör-Videos“ eingeblendet werden. So werden die Zeugen – dargestellt von Mitwirkenden am Gottesdienst – aus ihrer Sicht über den Kindermord des Herodes sprechen. Ihre Predigt, verrät Sarah Süselbeck im Vorfeld, sei dann sozusagen die Zusammenfassung der Chefermittlerin, „das Gerichtsurteil spricht der Chef persönlich.“

Dieser Gottesdienst ist der letzte der diesjährigen „Sommerkirche“ der evangelischen Kirchengemeinden Meiderich und Obermeiderich. Ziel der Reihe an jedem Juli-Sonntag war und ist es, in der Kirche an der Emilstraße 27-29 durch Predigt und Liturgie vier durchaus bekannten Bibelstellen mal aus einer anderen Perspektive auf die Spur zu kommen. Bisher ging es um den Fall „Der Erbschleicher“ (1. Mose 27), den „Raubüberfall bei Jericho“ (Lukas 10) und um den perfekten Mord (2. Samuel 11). Für die Sommerkirche im nächsten Jahr möchten die beiden Gemeinden wieder einen spannendes, übergreifendes Thema finden. Infos zu beiden Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de bzw. www.obermeiderich.de.

 


 

Maria Magdalena und ihre Botschaft – Videostatement von Superintendent Dr. Urban

(18.7.2022)

Am 22. Juli ist der Gedenktag für Maria Magdalena. Für Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, ist sie eine starke Frau mit auch heute aktueller Botschaft. Warum und welches diese Botschaft ist, sagt er hier im Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“; Infos zum Kirchenkreis und den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Hier ist der Redetext des Videostatements:

<<Am 22. Juli ist der Gedenktag für Maria Magdalena. Eine schillernde Figur der Bibel. Oft besungen und beschrieben. Maria Magdalena steht Jesus so nahe, dass sich seit alter Zeit viele darüber Gedanken gemacht haben, was da zwischen den beiden gewesen sein mag. Doch die Bibel schweigt darüber. Was uns berichtet wird, ist dieses: Maria von Magdala ist die erste, die den auferstandenen Jesus getroffen hat nach seiner Hinrichtung. Erst sie erzählt seinen Jüngerinnen und Jüngern davon und bringt so die Botschaft vom Sieg über den Tod in die Welt. Zuvor hat sie ausgehalten unter dem Kreuz und begleitet ihren Jesus bis zum bitteren Ende. Maria Magdalena ist eine starke Frau und ihre Botschaft scheint in allen starken Frauen und Männern auf, die gegenwärtig aushalten in Krieg, Zerstörung, Unwetter und Verwüstung: Das Leben ist mächtiger als der Tod.>>

 

 


 

Pfarrer Korn am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(18.7.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 22. Juli 2022 heißt Pfarrer Stefan Korn Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation im Duisburger Süden

(15.7.2022)

Wer vor 50 oder 60 oder 65 Jahren konfirmiert wurde, ist von der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis herzlich zur Feier der Jubiläumskonfirmation am 9. Oktober um 10.30 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche eingeladen. Mitfeiern können natürlich auch die Gemeindemitglieder, die woanders als in den Bezirken Buchholz und Wedau bzw. Bissingheim konfirmiert wurden. Zur guten Planung sind alle gebeten sich bis Ende Juli unter Angabe der Kontaktdaten bei Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 726575 oder dirk.sawatzki@ekir.de) oder im Gemeindebüro (0203 / 738 26 93) anzumelden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Sommerliches Orgelkonzert mit Klängen aus der Synagoge

(14.7.2022)

Klänge aus der Synagoge soll es beim nächsten sommerlichen Orgelkonzert in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn geben. Denn das ist der Titel des Programms, das Organistin Bettina Strübel und Tenor Nikola David am 20. Juli in dem Gotteshaus an der Duisburger Straße 174 um 20 Uhr präsentieren werden. David, Kantor der Liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Shalom München, und die Frankfurterin Bettina Strübel interpretieren gemeinsam Werke von Isaac Offenbach, Siegfried Würzburger, Louis Lewandowski und Emanuel Kirschner. Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum mit der Organistin und dem Sänger nach dem Konzert beim Umtrunk im Kirchgarten ins Gespräch kommen. Der Eintritt kostet zehn Euro, aktuelle Infos zu den Konzerten der Reihe und Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

Über die Künstler (Infos zusammengestellt von Tiina Henke Mobil: 0151 59839539‬; tiinamarjatta@posteo.de):

Nikola David wurde in Bela Crkva im ehemaligen Jugoslawien, heute Serbien, geboren. An der Musikakademie Novi Sad studierte er Gesang und Musikpädagogik. Seit 1992/1993 hatte er zahlreiche Bühnenauftritte als Tenor-Solist in der Oper „National Theater Belgrad“ sowie der Oper des National Theaters Novi Sad. 1998 kam er mit einem Stipendium der Anni-Eisler-Lehmann-Stiftung nach Deutschland und absolvierte am Konservatorium Peter Cornelius in Mainz sein künstlerisches Aufbaustudium. Es folgten Auftritte bei bedeutenden internationalen Festivals wie den antiken Festspielen in Trier oder an der Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie Gastspiele in Bulgarien, Israel, Norwegen, Schweiz, Griechenland, Makedonien und Montenegro. Seine Bühnenengagements führten ihn an die Eisenacher Oper, an das Anhaltische Theater Dessau sowie an das Stadttheater Augsburg. Als Tenor-Solist interpretierte er zahlreiche bedeutende Rollen des klassischen Repertoires. Als Oratoriensänger konzertierte er im In- und Ausland mit Werken von Bach, Mozart (Requiem), Haydn (Die Schöpfung), Mendelssohn (Elias), Schubert (Messe G-Dur) und Honegger (König David). Nikola David war von 2008-2013 Kantorenstudent des Abraham Geiger Kollegs und der Universität Potsdam. Als Kantor hatte er seine Investitur am 10.04.2013 in der Synagoge Erfurt bekommen. Er ist Kantor der Liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München und in dem Liberalen Minjan in Stuttgart. Seit 2000 lebt er mit seiner Familie in Augsburg.

Bettina Strübel studierte an der Kölner Musikhochschule Kirchenmusik. Nach dem A-Examen folgten Aufbaustudiengänge im Fach Orgel in Köln und in Hamburg. 1994 schloss sie ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse (Dirigieren, Orgel), etliche teils mehrjährige Fortbildungen (Musik des Mittelalters, Popularmusik, Musikvermittlung, Gesangspädagogik) und gibt Konzerte im In- und Ausland. 1995-2011 wirkte sie als A-Kantorin in Leichlingen/Rheinland. Seit 2011 lebt sie in Frankfurt am Main. Als freiberufliche Musikerin initiierte sie interreligiöse Chor- und Musikprojekte, wie z.B. die Reihe „Tehillim-Psalmen im Dialog“. Gemeinsam mit dem jüdischen Chasan Daniel Kempin gründete und leitet sie den Interreligiösen Chor Frankfurt (IRCF). Sie ist Herausgeberin eines vielbeachteten Interreligiösen Liederbuches, welches im Rahmen des interreligiösen TRIMUM-Projektes entstand und 2017 bei Breitkopf & Härtel erschien. Im August 2017 übernahm sie die A-Kantorenstelle der Lutherkirche der Mirjamgemeinde in Offenbach. Mit der Offenbacher Kantorei führte sie unter anderem Mendelssohns „Elias“, die „Chichester Psalms“ von Bernstein und das Oratorium „A child of our time“ von Tippett auf. Ein Kennzeichen ihrer Arbeit ist die vielfältige und auch interreligiöse Beleuchtung des Umfelds der jeweils aufgeführten Werke. 2019 wurde sie gemeinsam mit Dr. habil. Verena Grüter in die künstlerische Leitung des interreligiösen Festivals Musica Sacra International, welches alle 2 Jahre über Pfingsten in Marktoberdorf / Allgäu stattfindet, berufen.

 

 


 

Mittwochsschlemmen beim Mittagstisch am Vogelsangplatz

(13.7.2022)

Im Gemeindehaus am Vogelsangplatz 1 duftet es immer mittwochs um 12.30 Uhr besonders lecker, denn dann ist Zeit für den Mittagstisch. Organisiert wird dieser komplett von Ehrenamtlichen wie etwa Monika Hormes, die schon seit vielen Jahren in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort mithilft. Die Menüs werden von den Ehrenamtlichen ausgesucht und immer frisch von einem Caterer geliefert und kosten 7,50 Euro – inklusive Dessert und Kaffee. Von letzterem kann man trinken, wieviel man möchte, so dass viele Menschen nach dem Essen gerne noch länger zum Plausch im Gemeindehaus bleiben. Beim Mittagstisch, zu dem inzwischen auch Stammgäste kommen, ist jeder willkommen; Mitschlemmen geht nur nach vorheriger Anmeldung: unter 0203/ 770134 oder persönlich am Vogelsangplatz 1. Infos zur Gemeinde gibt´s im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Pfarrerin Gebhardt am Servicetelefon der evangelischen Kirche

(12.7.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 18. Juli 2022 von Monika Gebhardt, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, besetzt.

 

 


 

Tatort Bibel: Perfekter Mord ist Thema im Gottesdienst

(11.7.2022)

Im nächsten Gottesdienst der „Sommerkirche Tatort Bibel“ geht es am 17. Juli 2022 in der Kirche an der Emilstraße 27 – 29 um 11 Uhr um den perfekten Mord. Pfarrerin Monika Gebhardt und Prädikant Yao Moto werden in ihrer Predigt als „Ermittler“ untersuchen, ob die Bibelstelle 2. Samuel 11 diesen Schluss zulässt und was diese Textpassage aus dem Buch der Bücher, den Menschen heute zu sagen hat.

Der Gottesdienst ist Teil der diesjährigen „Sommerkirche“ der evangelischen Kirchengemeinden Meiderich und Obermeiderich. Diese möchte auch mit der aktuellen Gottesdienstreihe, den Menschen Lust auf Gottesdienste während des Sommerlochs machen, auch indem ein Thema als roter Faden dient. So wie in diesem Jahr, in dem die vier Juli-Gottesdienste – alle in der Kirche an der Emilstraße 27 – 29 um 11 Uhr – unter dem Motto „Tatort Bibel“ stehen. Gemeinsames Ziel ist es, in den vier Gottesdiensten durchaus bekannten Bibelstellen mal aus einer anderen Perspektive auf die Spur zu kommen. Nach dem Fall „Der Erbschleicher“ (1. Mose 27) und dem „Raubüberfall bei Jericho“ (Lukas 10) und dem aktuellen Gottesdienst zum perfekten Mord, geht es am 24. Juli 2022 um das „Massaker von Bethlehem“. Diesem geht dann Pfarrerin Sarah Süselbeck mit der Bibelstelle Matthäus 2 auf den Grund.

Den Aufwand, den die beiden Gemeinden für die Sommergottesdienste betreiben ist nicht gering. So haben Ehrenamtliche Werbematerial mit Fadenkreuzen und Absperrbannern ganz im Stil von Krimiserien gestaltet. Und auch die Kirchenmusik sucht schon nach passenden Liedern, so dass an dem einen oder anderen Sonntag neben Bekanntem aus dem Gesangbuchwerben durchaus auch die Tatort-Melodie von der Orgel erklingen könnte. Infos zu beiden Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de bzw. www.obermeiderich.de.


Operette und Musical in Wanheimerort

(11.7.2022)

Am kommenden Samstag gibt es wieder Sommerabendkultur im Evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz in Duisburg Wanheimerort. Melodien aus Operette und Musical präsentiert Nicole Rauchmann zusammen mit Kantor Daniel Drückes am 16. Juli 2022 um 19 Uhr. Zu hören sind Stücke u.a. von Robert Stolz, aber auch Musical-Hits aus Evita, Cats oder Elisabeth. Die Sopranistin Nicole Rauchmann hat viel Bühnenerfahrung sowohl im klassischen Bereich als auch mit Musical-Songs. Begleitet wird sie am Flügel von Daniel Drückes, der bei einigen Duetten auch den männlichen Part übernimmt. Zu dem Abend ist der Eintritt frei, es darf für die kirchenmusikalische Arbeit der Gemeinde gespendet werden. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, bei kühlen Getränken noch ins Gespräch zu kommen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

Evangelische Altenhilfe Duisburg: Großer Dank und viel Applaus zum Abschied von Peter Leuker

 

(11.7.2022)

Knapp zehn Jahre sind nicht viel, um eine Altenpflegeeinrichtung für künftige Herausforderungen zu wappnen. Doch großer Dank und viel Applaus in der Beecker Kirche beim Abschied von Peter Leuker zeugen davon, dass Mitarbeitende und Mitstreitende des Geschäftsführers der Evangelischen Altenhilfe Duisburg ihm genau dieses Verdienst hoch anerkennen. Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, verwies mit Dankbarkeit darauf, dass Leuker die Evangelische Altenhilfe Duisburg in eine Gegenwart geführt habe, mit der diese auch die Zukunft meistern werde. Pfarrer Rüdiger Klemm beschrieb Peter Leuker in Ansprache und Predigt als einen Menschen, der den christlichen Auftrag vom Dienst an den Nächsten mit Herz und Verstand gelebt habe. Er habe Freude an seiner Tätigkeit gehabt, nicht selten aber auch die Last der Mühseligen selbst auf seinen Schultern getragen. Bevor Leuker gehandelt habe, hat er erst einmal zugehört. Auch dies war einer der Sätze, die in dem Gotteshaus mit lautem Klatschen bedacht wurden. Claudia Kämmler, Vorsitzende der Mitarbeiter-Vertretung, fasste Lob und Dank in einem Satz zusammen: „Sie haben mich und die 900 Mitarbeiter ernst genommen und aus Problemen Lösungen gemacht.“
Viele Weggefährten wird Peter Leuker auch nach dem Ruhestand noch wiedersehen, denn er und seine Frau Andrea bleiben in der Region wohnen. „So ganz werden Sie mich wohl nicht los“, lacht er. Der Ruheständler freut sich auf den kreativen Unruhestand. Infos zur Evangelischen Altenhilfe Duisburg gibt es im Netz unter www.eahd.de. Infos zu den Entwicklungen der Evangelischen Altenhilfe Duisburg gibt es hier.
Text: Reiner Terhorst

 

Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(11.7.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 15. Juli 2022 heißt Pfarrer Stephan Blank wieder Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Deutsche Orgelmusik aus Barock und Romantik in der Hamborner Friedenskirche

(8.07.2022)

Beim nächsten sommerlichen Orgelkonzert in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn erklingt Orgelmusik deutscher Komponisten aus Barock und Romantik, denn am 13. Juli spielt in dem Gotteshaus an der Duisburger Straße 174 um 20 Uhr Andrej Romanov (Ukraine) Werke von Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Schumann, Brahms und anderen Komponisten. Wenn das Wetter mitspielt kann das kulturinteressierte Publikum mit dem Künstler nach dem Konzert beim Umtrunk im Kirchgarten ins Gespräch kommen. Der Eintritt kostet zehn Euro, aktuelle Infos zu den Konzerten und Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

Übrigens: Das 4. Sommerliche Orgelkonzert, 20. Juli, trägt den Programmtitel „Klänge aus der Synagoge“: Tenor Nikola David, Kantor der Liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Shalom München, und Organistin Bettina Strübel  interpretieren gemeinsam Werke von Isaac Offenbach, Siegfried Würzburger, Louis Lewandowski und Emanuel Kirschner. Das Konzert am 27. Juli mit der Programmüberschrift „Zwischen Bach und Minimalismus“ bestreitet Organistin Olga Zhukova (St. Petersburg) mit dem Orgelspiel von Werken von J.S. Bach, Philip Glass, Arvo Pärt und anderen Komponisten. Zum Abschluss der diesjährigen Reihe spielen am 3. August Posaunistin Sigrid Raschke (Dortmund) und Organist Klaus Müller (Berlin) Werken von Johann Sebstian Bach, Alexandre Guilmant, Max Reger und weiteren Komponisten.

 


 

Pfarrer Hoffmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche

(6.07.2022)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 11. Juli 2022 von Martin Hoffmann, Pfarrer in der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld, besetzt.

 


 

Wieder volles Kursprogramm beim Evangelischen Bildungswerk

(6.07.2022)

Das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW) hat für das zweite Halbjahr 2022 wieder viele Kurse und Veranstaltungen vorbereitet und in einem 56-seitigen Heft zusammengefasst. Interessierte aller Generationen werden bei den neuen Themen aber auch bei den Dauerbrennern Sport, Ernährung, Kochen, Sprachen und Kreatives fündig. Das Programmheft ist im Haus der Familie in Duissern, Hinter der Kirche 34, aber auch in den 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erhältlich. Interessierte finden ortsnah in Gemeindehäusern und Begegnungszentren jede Menge Kurse – von Gymnastik, Tanzen, Rückenschulen, „Computerkursen für Senioren bis hin zu „Rap und Streetdance“ und „Hip-Hop und Freestyle“. Hinzu kommen die Kurse im evangelischen Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 8, das fast schon eine kleine Niederlassung des EBW ist. Dort gibt es im zweiten Halbjahr fast 50 Angebote – die Bandbreite reicht von Integrationskursen, vom Baby-Club für Kleinstkinder bis zu Yoga am Abend. Kursanmeldungen sind telefonisch unter 0203 / 29512800 und per Mail unter anmeldung@ebw-duisburg.de sowie direkt auf der Internetseite www.ebw-duisburg.de möglich. Übrigens: Das Haus der Familie in Duissern, Hinter der Kirche 34, ist vom 11.07. bis zum 22.07.2022 geschlossen, Betriebsferien!

 


 

Alternative Rundfahrt durch den Hafen einer Fairtrade-Town
Vernetzung ist alles

(5.07.2022)

Die Gäste der alternativen Hafenrundfahrt haben es sich an Bord des Fahrgastschiffes „Rheinfels“ gemütlich gemacht, die Hochfelder Marktsänger mit Mona Manson am Akkordeon singen sich ein für das musikalische Rahmenprogramm der zweistündigen Tour durch die Duisburger Hafenbecken. Kapitän Walter Moser will pünktlich ablegen. Einer ist noch draußen. Martin Schaper, der Leiter der Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hält am Steiger vor der Ruhrorter Schifferbörse Ausschau nach den letzten Mitfahrern. An Bord sind unter anderem auch Interessierte mit längerer Anreise aus Wuppertal, Hagen und Essen. „Langsam sprechen sich die alternativen Rundfahrten über Duisburg hinaus rum“, freut sich Schaper, der schon wieder 70 Leute für die Touren im nächsten Jahr auf der Warteliste stehen hat. Wenn die an Bord gehen, wird er schon im Ruhestand sein. 30 Jahre hat er die Infostelle verantwortet und ein großes Netzwerk aufgebaut. Ende des Jahres ist für ihn Schluss damit. An die Zeit nach dem Berufsleben wird er sich erst gewöhnen müssen. Schaper schätzt, dass er in der Infostelle neben dem Neudorfer Weltladen über die Jahre mit rund 200 Organisationen kooperiert hat. Die alternativen Hafenrundfahrten sind ein gutes Beispiel dafür, was solche Zusammenarbeit bringen kann. Im Veranstaltungsteam koordiniert die Infostelle die Kooperationspartner Bürgerinitiative Saubere Luft e.V., die Bürgerstiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales, die Exile Kulturkoordination e.V., das Laboratorium der Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel, die Regionalgruppe Duisburg von Oikocredit und die Umweltgruppe West.

Das geballte Fachwissen der Vielen zur sozialen, ökologischen und entwicklungspolitischen Lage im Hafen und darüber hinaus schlägt sich an Bord in vielen kurz gefassten Beiträgen nieder, die den Horizont der Zuhörer gründlich erweitern. Man erfährt, was für eine Weltreise eine Jeans hinter sich haben kann, auf der am Ende „in Deutschland gefertigt“ stehen darf, weil der letzte von vielen Arbeitsgängen in der Bundesrepublik erfolgt ist. „Das war aber jetzt keine Satire oder, dass die Hose schon durch Indien, Bangladesch, die Türkei und Polen gereist sein kann, bevor da „Made in Germany“ draufkommt?“, fragt der Moderator Jürgen Mickley von der Stiftung für Umwelt noch mal ausdrücklich nach. Der Referent schüttelt den Kopf, keine Satire, globalisierter Textilwahnsinn. Zwischendurch schaltet sich Schiffsführer Moser ein und erklärt kurz, was es mit den glänzenden Blechwürfeln auf sich hat, von denen im Moment 15 000 Tonnen im Hafen lagern. „Das sind Fehlpressungen aus der Autoproduktion in Wolfsburg, da wird bei Arcelor Mittal Draht draus gemacht“, sagt er und liefert sich zu Freude seiner Fahrgäste ein kleines Hup-Duell mit dem Boot des Hafenmeisters, das die Rheinfels umkreist.
Woher holt der Energiekonzern Juniper eigentlich seit dem Importstopp für Russland die Kohle? Was tut sich auf der Seidenstraße, durch die Duisburg besondere Handelsbeziehungen mit China, der größten Diktatur der Welt, pflegt? Warum landen bergeweise unverkaufte Textilien in der Atacamawüste? Wie verhindert man als engagierter Bürger ein Gefahrstofflager neben einem Wohngebiet? Warum fühlt sich niemand zuständig für den Bau eines Autohofes für die vielen LKW-Fahrer, die in Duisburg am Straßenrand aus allen sozialen Bezügen fallen? „Hast du das gewusst?“, fragen sich die Fahrgäste untereinander mehr als einmal. Die Rundfahrten gibt es schon mehrere Jahre, aber die Beiträge werden laufend aktualisiert und den neuen Entwicklungen der Weltlage angepasst. Als die Rheinfels anlegt, nehmen die Gäste schriftliches Infomaterial und etliche persönliche Aha-Erlebnisse mit von Bord.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Klassische Klaviermusik bei der Sommerabendkultur in Duisburg Wanheimerort

(4.07.2022)

Am 9. Juli erklingt ab 19 Uhr im Kirchsaal Vogelsangplatz 1 klassische Klaviermusik aus Barock, Klassik und Romantik, denn Volker Nies wird seinem Spiel den neuen Kawai-Flügel richtig zur Geltung bringen. Der Kirchenmusiker, studierte Musikpädagoge und Klavierlehrer, der auch Lehrbeauftragter der „Folkwang Universität der Künste“ ist und auch selbst komponiert, hat Werke von Balbastre, Beethoven, Haydn, Schubert und Satie in sein Programm aufgenommen, das ein Genuss nicht nur für Klassik-Fans sein soll. Erfrischung gibt es zudem auch durch kühle Getränke. Der Eintritt zum Konzert ist frei, am Ausgang ist eine Spende für die kirchenmusikalische Arbeit in der Evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort gerne gesehen.
Das Konzert ist Teil der neuen Reihe „Sommerabendkultur“ in der Gemeinde. So gibt es am 16. Juli am gleichen Ort zur gleichen Uhrzeit mit Nicole Rauchmann und Daniel Drückes „Operette meets Musical“, am 23. Juli präsentieren Aljoscha Liebert und Daniel Drückes Literatur und Musik unter dem selbstgewählten Programmtitel „Zwei Dicke und ein Klavier“. Zum Abschluss am 30. Juli spricht Bernd Becker bei der Konzertlesung „Sommer ist, was in deinem Kopf passiert“ über das Leben des A-capella-Stars Dän Dickopf („Wise Guys“, „Alte Bekannte“). Daniel Drückes sorgt am Flügel für pointierte Musik. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.


 

Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

(4.07.2022)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 8. Juli 2022 heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


 

Diakoniewerk Duisburg verabschiedet 27 Absolventinnen und Absolventen nach erfolgreicher Ausbildung

(1.07.2022)

Das Diakoniewerk bietet seit 1995 Ausbildungsplätze für am Arbeitsmarkt benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene an. Die Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen werden nach den Richtlinien der jeweiligen Kammer (Handwerks-, Landwirtschaftskammer, IHK) durchgeführt. Im Juni 2022 wurden 27 Auszubildende des Diakoniewerks Duisburg nach erfolgreichem Abschluss in die Arbeitswelt entlassen. „Auch in diesem Jahr haben wir wieder sehr gute Ergebnisse in unserer Ausbildung zu verzeichnen“, freut sich Knut Hilker, pädagogischer Leiter im Diakoniewerk Duisburg. „18 unserer Absolventen treten unmittelbar nach ihrem Ausbildungsabschluss eine Arbeitsstelle an, zwei Fachpraktiker schließen eine Vollausbildung mit unserer Unterstützung an.“ Die Ausbildungsbetriebe Tischlerei, Garten- und Landschaftsbau/Friedhöfe, Kaufhäuser der Diakonie und Verwaltung/Büro verabschiedeten ihre Auszubildenden in Kleingruppen. Wenn sich die Corona-Lage entspannt, soll ggf. im kommenden Jahr wieder eine große gemeinsame Abschiedsfeier stattfinden.

Die Ausbildungsplätze wurden von der Agentur für Arbeit Duisburg, den Jobcentern verschiedener Kommunen und dem Landschaftsverband Rheinland gefördert. Durch diese gezielten Maßnahmen werden Jugendliche und auch erwachsene Arbeitssuchende unterstützt, die ohne professionelle Hilfe nicht den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt finden. Insgesamt zwölf Absolventen sind Teilnehmende einer Umschulungsmaßnahme, die über einen Bildungsgutschein gefördert wird.

Ausbildungsangebote im Diakoniewerk

Das Diakoniewerk bietet viele verschiedene Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in seinen Einrichtungen an.

  • In der Tischlerei werden ausgebildet: Fachpraktiker für Holzverarbeitung, Tischler
  • Im Garten- und Landschaftsbau und in der Friedhofsgärtnerei werden ausgebildet:
    Gärtner im Garten- und Landschaftsbau, Friedhofsgärtner, Gartenbauwerker
  • In der Verwaltung werden ausgebildet: Bürokaufleute, Fachpraktiker für Bürokommunikation
  • In den Kaufhäusern der Diakonie (KadeDi) werden ausgebildet: Verkäufer, Fachpraktiker im Verkauf

Die nächsten Ausbildungs- und Umschulungsmaßnahmen starten im Herbst 2022. Interessenten, die sich für einen Ausbildungsplatz oder für eine Umschulung interessieren, können sich informieren bei: Christiane Machold, Telefon: 0203/93139-13.

Pressemitteilung Diakoniewerk Duisburg, 20.6.2022

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