Die Erinnerung an die schrecklichen Bilder des Brandes von Notre Dame ist noch frisch. Am Samstag, 7. November zeigt Pianist und Organist Dr. Hans-Joachim Heßler im Rahmen eines Konzertes die musikgeschichtliche Bedeutung der berühmten Pariser Kathedrale: Im Mittelpunkt des Programms stehen ab 18 Uhr in der Pauluskirche Duisburg Hochfeld Leonin und Perotin, die Mitte des 12. Jahrhunderts an der Kathedrale Notre Dame als Musiker und Komponisten Musikgeschichte schrieben und die Entwicklung der europäischen Musik maßgeblich beeinflussten. Was aber hat Frank Zappa damit zu tun? Der Rockstar mochte die gängigen harmonischen Klischees der Popmusik so gar nicht. Deshalb bediente er sich häufig musikalischer Stile, die sich weit ab von diesen Schablonen finden lassen. Viele harmonische Wendungen, die ihre Wurzeln in der europäischen Musik des Mittelalters und der Renaissance haben, kehren in seiner Musik wieder. Auch die Musik des Balkans und des Orients mit ihren vielen ungeraden Takten inspirierte ihn sehr. Deshalb kann sich das Publikum auf mittelalterliche Musik von Leoninus und Perotinus Magnus konfrontiert mit zappaesken Rhythmen beeinflusst von bulgarischer und türkischer Volksmusik freuen; alles gespielt von Konzertpianist und -organist Dr. Hans-Joachim Heßler.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende am Ausgang gerne gesehen. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld Neudorf lädt herzlich zu dem Konzert ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.
