Fest verankert im Stadtteilleben
Evangelische Kirche lädt zur Gemeindeversammlung in die Neumühler Gnadenkirche
(9.9.2025)
Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl lädt die Mitglieder der Gemeinde und Interessierte aus dem Stadtteil ein, zur öffentlichen Versammlung am Sonntag, 14. September, wo das Leitungsgremium über Entwicklungen im Gemeindeleben informiert. So wird über die Pfarrstellensituation in der Gemeinde und von den die derzeit laufenden Fusionsgesprächen mit den Nachbargemeinden Hamborn und Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh berichtet. Zudem gibt es Infos zu geplanten Veranstaltungen und Aktivitäten, die auch für Nicht-Gemeindemitglieder interessant sind. Die Anbindung an das Stadtteilleben ist eine Devise der Gemeinde: „Wir sind nicht nur räumlich die Kirche am Markt, sondern bringen uns aktiv in das Stadtteilleben ein. Und bei uns ist immer einiges in Bewegung.“
Die Versammlung ist in der Gnadenkirche am Neumühler Markt, Obermarxloher Straße, und beginnt direkt im Anschluss an den 11-Uhr-Abendmahl-Gottesdienst.
Singnachmittage mit Popkantor Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
(9.9.2025)
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 17. September 2025 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 18. September 2025 um 15 Uhr im Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45. Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.
Vortrag und Diskussion zur Nachhaltigkeitsstrategie des Duisburger Hafens
(9.9.2025)
Christina Rubach ist bei „duisport“ verantwortlich für den klimafreundlichen Umbau des Duisburger Hafens. Am Montag, 22. September 2025 stellt sie sich ab 18.30 Uhr im Maximilian-Haus, Weinhagenstraße 25, 47119 Duisburg-Ruhrort der Diskussion und den Fragen des Publikums. Es geht um die Nachhaltigkeitsstrategie des Duisburger Hafens. Christina Rubach wird vorab berichten, warum der Duisburger Hafen in herausgehobener Weise für die Organisation des globalen Handels steht und warum Nachhaltigkeit für „duisport“ mehr als Umweltschutz sei. „Unsere Verantwortung endet nicht beim CO₂-Fußabdruck: Nachhaltigkeit ist mehr als Klimaschutz – unsere Verantwortung geht weiter und schließt die Bereiche Soziales und Unternehmensführung mit ein“ sagt Christina Rubach im Vorfeld der Veranstaltung.
Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind erbeten bei Dieter Zisenis (Mail: laboratorium@ekir.de) vom dem „laboratorium“, dem evangelischen Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel (www.ev-laboratorium.de).
Pfarrer Schmidt am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
(9.9.2025)
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 15. September 2025 von Ernst Schmidt, Pfarrer in der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, besetzt.
Prof. Dr. Lorenz Narku Laing hielt Kanzelrede in Salvator: Wer hat dem schwarzen Mann erlaubt, Doktor zu werden in Deutschland?
(8.9.2025)
Mit Prof. Dr. Lorenz Narku Laing bestieg am vergangenen Sonntag ein profunder Kenner seines Themas die Kanzel der Duisburger Salvatorkirche, um unter der Überschrift :„Un.Wissen.Schafft.Rassismus“ zu sprechen.
Dr. Laing ist Professor für Sozialwissenschaften und Rassismusforschung an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum und Geschäftsführer der Vielfaltsprojekte GmbH. Der mehrfach ausgezeichnete Experte wurde kürzlich von der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland zum nebenamtlichen Kirchenleitungsmitglied gewählt.
Aber als Deutscher mit schwarzer Hautfarbe hat Dr. Laing auch reichlich Gelegenheit, am eigenen Leibe ganz praktische Erfahrungen mit Rassismus zu machen. Ein Taxi, dass auf Dr. Laing geordert wurde, hält nicht neben ihm, auch wenn er stürmisch winkt. Der Fahrer teilt ihm abweisend mit, er sei besetzt, weil er auf einen Dr. Laing warte. „Wer hat dem schwarzen Mann erlaubt, Doktor zu werden in Deutschland?“, fasst Laing nachdenklich zusammen. Schlimmer noch, sogar Professor. Weil das auch auf seiner Fahrkarte stand, flog der 33-Jährige einmal fast aus einem Zug der deutschen Bahn. Wie bitte? Dieser schwarze Mann mit dem jungenhaften Gesicht soll Professor sein? Nie und nimmer, der muss die Fahrkarte gefälscht haben! So dachte wohl der Fahrkartenkontrolleur. Laing denkt in solchen Momenten an die vielen von Rassismus betroffenen Menschen, die solche Angriffe nicht mit einem Vorzeigen ihres Titels auf dem Personalausweis lösen können. „Ich bin privilegiert“, führt er aus. Und erinnert an die Menschen, die nicht zu Wohnungsbesichtigungen eingeladen werden, schlechtere Noten bekommen, weniger Arzttermine, keine Vorstellungsgespräche haben, weil ihr Name afrikanisch klingt, oder arabisch oder schlicht ausländisch anmutet. „Rassismus ist beweisbar und sehr gut in Studien belegt“, betont Laing, „Es ist kein Gefühl, sondern wissenschaftlich zähl- und messbar.“ Man könne durchaus sagen, um so dunkler die Haut, umso schlechter die Rechte. Es stimme schlicht nicht, dass die Gesetze in Deutschland für alle gleich gelten würden.
„Auch in unserer Kirche begegnet man Menschen mit anderen Hautfarben zwar mit Liebe, aber auch so, als wären sie Fremde“, stellt er fest. Und erlaubt sich den Wunschtraum von einer diversen, lebendigen Kirche, in der die Menschen aller Farben gemeinsam Gottesdienste feiern. „Da wären die Gottesdienste wieder gut besucht und es würde lustig zugehen“, schwärmt er.
Laing spricht auch über die beispiellose Erfolgsgeschichte des Antirassismus. „Es ist besser geworden, keine Frage“, räumt er ein. Und er erklärt, warum das Thema gerade durch die erreichten Verbesserungen mehr in den Fokus gehört. Die Betroffenen finden Solidarität und den Mut, ihre Erfahrungen zu teilen. „Gerade weil Rassismus weniger wird, müssen wir uns mehr mit ihm beschäftigen“, fordert er. Und erinnert an die globalen Auswirkungen, an die man als Konsument ungerne erinnert wird. „Wir profitieren alle von Rassismus, wenn wir die billigen Bananen, T-Shirts und Laptops kaufen, die irgendwo auf der Welt unter menschenunwürdigen Bedingungen geentet, geschneidert und zusammengeschraubt werden“, sagt er und macht seinem Publikum Mut, solche Strukturen zu erkennen und sie nicht weiter zu unterstützen. Antirassismus bedeute auch Verzicht zu üben, auf altgewohnte Vorteile und Privilegien. „Wir hätten beispielsweise viele halbleere Museen hier, wenn wir wirklich ernst machen würden, mit der Rückgabe von geraubter Kunst aus den ehemaligen Kolonien“, macht er geltend.
„Rassismus ist Gotteslästerung“, zitiert Laing den ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm. Und er gibt seinem Publikum ein paar Fragen mit auf den Heimweg. Wer darf hier im Ruhrgebiet leben? Wem gehören, die Häuser? Wer verdient genug, um von seiner Arbeit zu leben? Wer darf überhaupt arbeiten? Die Salvatorgemeinde antwortet auf sein lebhaftes, kenntnisreiches und spannendes Plädoyer für den persönlichen Antirassismus mit minutenlangem Applaus.
„Lieber Narku, du hast uns gefesselt“, stellt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, als Gastgeber nach der Kanzelrede beeindruckt fest.
Text: Sabine Merkelt-Rahm
Info: Das Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi, Katrin Göring-Eckardt sowie Dr. Mark Benecke und Gerald Knaus getan.
Wunderbares Miteinander bei der kostenfreien Sonntags-Suppe am Ostacker
(8.9.2025)
Die sonntägliche kostenfreie Suppe gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck seit über zwei Jahren. Und es gibt sie Dank vieler Spenden auch weiterhin. Geöffnet ist die Suppenküche am Ostackerweg 75 jeden Sonntag ab 11.30 Uhr. Alles kostenlos, ein Ausweis zur Bedürftigkeit ist für den Besuch der Suppenküche nicht nötig. Im Vordergrund stehe auch die Begegnung der Gäste untereinander und mit den Engagierten der Gemeinde, denn inzwischen sei ein wunderbares Miteinander entstanden. Infos zur Gemeinde unter www.ruhrort-beeck.de.
Gemeinde lädt zum Eltern-Kind-Frühstück
(8.9.2025)
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt Eltern, die früher mit ihrem Nachwuchs zu den Miniclubs der Gemeinde kamen, zu einem Eltern-Kind-Frühstück ein, bei dem es für die Großen und die Kleinen zwischen 0 und sieben 7 Jahren kurzweilig und lecker zugeht. Diese Runde erweitert die Gemeinden nun und lädt Mamas, Papas, Omas, Opas und alle die Lust zum Austausch über das Leben mit dem Nachwuchs haben, mit den Kindern zum nächsten Treffen ein. Geschlemmt wird am 20. September 2025 von 9 bis 11.30 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße. Die Teilnahme ist kostenfrei, doch Diakonin Gisela Rastfeld bitte um Anmeldung bis zum 16. September (0157 3911 7304 oder grastfeld@obermeiderich.de) damit alles gut vorbereitet werden kann und von allem genug da ist. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.
Literaturabend mit Geschichten über den Niederrhein
(5.9.2025)
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich lädt zum nächsten kulturellen Leckerbissen in das Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort erzählt am 16. September 2025 um 19 Uhr Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés, von der Geschichte des Niederrheins, geschmückt mit Texten verschiedener Autoren. Zudem nimmt sie das Publikum mit auf einen spannenden Exkurs zu den Pfälzer Auswanderer, die Pfalzdorf gründeten. Die Nähe zum Niederrhein ergibt sich bei Yvonne de Temple-Hannappel aus ihrer Biografie: Sie ist geboren und groß geworden am unteren Niederrhein, zwischen Goch und Kleve, bei Pfalzdorf. Interessierte sind herzlich zum Literaturabend eingeladen, der Eintritt ist frei.
Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.
Gemeinsam in die Zukunft
Evangelische Gemeinden südlich der A42 möchten eine werden
(5.9.2025)
Aus drei evangelischen Kirchengemeinden soll eine werden. Das haben jetzt die Presbyterien der Duisburger Gemeinden Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck einstimmig beschlossen. Die von Gemeindemitgliedern gewählten Leitungsgremien möchten dazu die gute Zusammenarbeit noch weiter verstärken, so dass ab dem Januar 2028 eine gemeinsame Kirchengemeinde „südlich der A42“ entsteht, die durch ihre Größe noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben wird.
Zusammenführen sollen die drei Gemeinden gemeinsame Gottesdienste und Feste an verschiedenen Orten, Gemeindeveranstaltungen für alle im neuen Gebiet sowie die gemeinsame Arbeit in wichtigen Bereichen wie z.B. Seelsorge und Konfirmandenunterricht. Wichtiger Punkt dabei: Die drei Gemeinden werden zudem ein gemeinsames Gemeindebüro einrichten, das alle Abläufe koordinieren soll. 12.000 Gemeindeglieder wird die neue Gemeinde zwischen A42 und Ruhr haben. „Eine gute Größe, um sichtbar und hörbar Evangelische Kirche im Duisburger Norden zu sein“, da sind sich die Presbyterien der drei Gemeinden sicher.
Die drei Presbyterien sehen sich in ihrer Entscheidung für den gemeinsamen Weg bestärkt durch die Erfahrung, dass im Pfarrteam und bei den Hauptamtlichen der Gemeinden das menschliche Miteinander einfach passen würde. Bereits jetzt gäbe es schon viele Ideen, die man gemeinsam entwickeln und umsetzen wolle. Entscheidend für den gemeinsamen Weg sei die übereinstimmende Überzeugung, „wir bleiben nah bei den Menschen in unseren Stadtteilen“ und der Glaube, der alle verbindet: „Die gute Botschaft von Jesus Christus bleibt im Mittelpunkt.“ Die Presbyterien rufen die Mitglieder der drei Gemeinden auf, diesen Weg zu unterstützen, durch Begegnung, Nachfragen, Dialog, Mitmachen und Dasein für andere im Stadtteil.
Pfarrer i.R. Armin Schneider am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
(5.9.2025)
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 12. September 2025 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, ehemaliger Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.
Doppelkonzert zum Tag des offenen Denkmals in der Innenstadt – mit Gegrilltem an Salvator
(4.9.2025)
Zum Tag des offenen Denkmals, am 14. September sind gleich zwei historische Kirchen in der Duisburger Innenstadt geöffnet: Beide verbindet das Doppelkonzert, das zuerst um 15 Uhr in der Marienkirche, Josef Kiefer Str., und dann um 17 Uhr in der Salvatorkirche erklingt. Die Salvatorkantorei führt mit Ekaterina Schabanova, Klavier, unter der Gesamtleitung von Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe das halbstündige Werk „Scenes from the bavarian highlands“ von Edward Elgar für Chor und Klavier auf. Der Eintritt ist frei.
Während des Konzerts in der Marienkirche brutzelt vor Salvator schon kräftig am Grillstand, denn diesmal ist beim Tag des Offenen Denkmals auch der Bauverein Salvatorkirche mit dabei. Dessen Vorsitzender Pfarrer i.R. Armin Schneider lädt für den Bauverein herzlich zu Begegnungen und Gesprächen auf der Wiese hinter der Salvatorkirche ein, ab 14.30 Uhr – und gerne bis 19 Uhr. Der Erlös aus herzhaften Grillwürsten und Getränken kommt der Arbeit des Bauvereins Salvatorkirche zugute. Passend zum Thema gibt es neben dem Konzert einen weiteren kulturellen Leckerbissen: um 15.30 Uhr macht Folker Nießalla mit Interessierten an verschiedensten Stellen in und an dem über 700 Jahre alten Gotteshaus halt und berichtet im Rahmen seiner Kirchenführung Wissenswertes und Kurzweiliges.
Wanheimer Kirche öffnet die Türen ganz weit zum Tag des Offenen Denkmals
(4.9.2025)
Auf die Bedeutung des kulturellen Erbes aufmerksam machen und für dessen Erhalt werben. Das ist das Ziel des bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“. Auch dem diesjährigen Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ kann sich die Evangelische Rheingemeinde Duisburg nur anschließen und öffnet am 14. September die Türen ihrer Kirche an der Friemersheimer Straße, Ecke Wanheimer ganz weit und lädt ein, Kirchen- und Stadtteilgeschichte zu entdecken. Los geht es mit dem 10.30-Uhr-Gottesdienst, dem sich Infos zur Geschichte von und mit der Vergangenheit der Wanheimer Kirche anschließen. Das alles wird in Verbindung zur Gegenwart und der aktuellen Situation in der Ukraine gebracht. Natürlich stehen auch Kirchenführungen auf dem Programm. Außerdem gibt es Kaffee, Kuchen und Gegrilltes.
Orgelmusik und Führung durch die Hamborner Friedenskirche am Tag des Offenen Denkmals
(4.9.2025)
Die Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, wird bald 130 Jahre alt und kann als Zeitzeugin viel von der Stadtteil- und Kirchengeschichte berichten. Eine Stimme gibt ihr das engagierte Gemeindemitglied Martina Will am bundesweiten Tag des Offenen Denkmals, 14. September 2025 um 14.30 Uhr und um 15 Uhr bei den beiden Führung durch das Gotteshaus. Sie wird Interessierten viel zur Geschichte und der großen Renovierung vor 20 Jahren sagen können. Frei zu besichtigen ist das Gotteshaus auch zwischen 11.30 und 12.30 Uhr. Um 16 Uhr stellt Kirchenmusikerin Tiina Henke die Orgel der Friedenskirche vor und präsentiert viel Wissenswertes und natürlich durch Musik den schönen Klang des besonderen Instruments. Der Eintritt ist frei.
Durchblicke-Gottesdienst fragt „Was ist Liebe?“… und lädt zum Abendessen danach
(4.9.2025)
Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Duisburg Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort wird am Sonntag, 14. September 2025 um 18 Uhr mit viel Musik, Texten, Liedern, Gebeten und Impulsen darüber nachgedacht, was Liebe ist. „Denn Liebe spielt in unserem Leben eine große Rolle und ohne Liebe kann keiner leben“ heißt es in der Ankündigung des Durchblicke-Teams. Übrigens: Nach dem Gottesdienst ist wie immer Gelegenheit, bei Abendessen und Getränken gute Begegnungen miteinander zu erleben. Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich ein. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.
Late-Night-Shopping für den guten Zweck beim Kindersachenflohmarkt in Wanheim
(4.9.2025)
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt gerne wieder zum beliebten abendlichen Kindersachenflohmarkt ein. Getrödelt wird am Freitag, 12. September 2025 im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 47. Damit auch Berufstätige Zeit zum Stöbern haben, beginnt der Flohmarkt erst um 18 Uhr. Bis 21 Uhr ist dann Gelegenheit Schnäppchen von Kinderkleidung, Spielzeug, Babysachen bis hin zu Umstandsmode zu machen. So findet gut Erhaltenes neue Verwendung bei anderen und landet nicht auf dem Müll. Wer verkaufen möchte, kann jetzt noch einen Verkaufsplatz zu sieben Euro unter Mobil: 0172 / 7698513 buchen: tagsüber zwischen 10 und 19 Uhr, gerne auch per WhatsApp. Der Erlös kommt der gemeindeeigenen Kneipp-Kita zugute.
Tacheles reden über Krieg und Frieden
Gemeinde lädt zur offenen Diskussionsrunde in Wedau
(3.9.2025)
In der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis soll am 10. September um 19 Uhr in der Wedauer Kirche, Am See 8, wieder Tacheles geredet werden: Die Gemeinde und die Moderatoren Pfarrer Dirk Sawatzki und Presbyteriumsmitglied Dr. Tobias Kroll laden herzlich zu dem gleichnamigen offenen und überparteilichen Diskussionsformat ein. Nach Klimakrise und sozialer Gerechtigkeit geht es diesmal um das Dilemma, ob es für Frieden Kriege braucht. Thema wird auch sein, ob neue Rüstungsziele wirklich etwas bringen und was kriegerische Konflikte in anderen Teilen der Welt bei uns bewirken.
Im Mittelpunkt steht die Diskussion, die die Teilnehmenden in kleinen Gruppen und ein kurzer Gedankenimpuls nimmt ethischen und theologische Perspektiven in die Gespräche hinein. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine ohne Anmeldung ist nicht nötig.
Das Format TACHELES scheut keine Debatten, heißt es in der Ankündigung der Gemeinde. Ziel des Formates ist es, politische und persönliche Standpunkte zu reflektieren. Beschrieben wird es so: „Besonders wichtig ist der respektvolle Dialog: Menschen mit unterschiedlichen Ansichten kommen zusammen, ohne Angst vor Ausgrenzung oder Verurteilung. Es geht darum, sich zuzuhören, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen zu suchen.“ Weitere Infos gibt es unter www.trinitatis-duisburg.de.
Kässpätzle, Krautspätzle mit Speck und natürlich einen leckeren Nachtisch
Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
(3.9.2025)
Für Freitag, 12. September 2025 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen. Diesmal gibt’s Kässpätzle, Krautspätzle mit Speck, Krautsalat und natürlich einen leckeren Nachtisch. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.
Faires Frühstück am Wahltag in Neudorf
(2.9.2025)
Der Weltladen Duisburg veranstaltet im Rahmen seiner „Fairen Woche“ ein „Faires Frühstück“ mit dem benachbarten Café Neudorf und lädt zum Mitschlemmen ein: Am Wahltag, dem 14. September gibt es von 9 bis 14 Uhr beim gemütlichen Frühstücksbuffet des Café Neudorf, Koloniestraße 101, zum Genuss auch fair gehandelte Produkte aus dem Weltladen und gerne auch Gespräche über fairen Handel und eine faire Welt. Wer mit dabei sein möchte, meldet sich bis zum 10.9. im Weltladen (0203 358692) oder im Café Neudorf (0203 298 60 82) an und plant 16 Euro fürs Frühstücksbuffet ein. Das Café Neudorf und das Team des Weltladens – es sind ausschließlich Ehrenamtliche, die den Laden seit über 40 Jahren wuppen – freuen sich über den Besuch. Infos zum Weltladen gibt es unter www.weltladen-duisburg.de.
Pfarrer Asmus am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
(2.9.2025)
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 8. September 2025 von Sören Asmus, Pfarrer beim Dialogreferat im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, besetzt.
Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
(1.9.2025)
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Neu hinzugekommen der Skat-Club, wo beim ersten Treffen schon acht Menschen zusammen Karten gedroschen haben. Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen bei den Folgetreffen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 9. September. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. „Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.
Pfarrerin Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
(1.9.2025)
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 5. September 2025 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.
Gemeinde lädt Ehrenamtliche und Interessierte zum Verwöhn-Frühstück
(31.8.2025)
Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd startet eine ganz besondere Aktion und lädt Ehrenamtliche aus allen Bereichen der Gemeinde sowie Interessierte, die mit so einem Engagement liebäugeln, zu einem Verwöhn-Frühstück ein. Es kommen dann Menschen aus allen Bezirken der Gemeinde am 20. September im Ungelsheimer Gemeindezentrum Auferstehungskirche um 10 Uhr zusammen und genießen einfach, dass andere ihnen Gutes tun und ihnen das natürlich auch servieren. Interessierte sind herzlich eingeladen, mit dabei zu sein, denn sie genießen das leckere Frühstück mit, lernen Ehrenamtliche kennen und tauschen sich darüber aus, wie es ist, sich in der Freizeit in den verschiedensten Bereichen des Gemeindelebens für Menschen im Stadtteil einzusetzen. Wer dabei sin möchte, sollte sich zur guten Planung bis zum 5.9. bei Michaela Hahn (Tel. 761120 oder Mail: evgds@ekir.de) anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei, auch das Frühstück. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.
Letzter Waldgottesdienst am Kammerberg in diesem Jahr
(29.8.2025)
Die evangelischen Gemeinden der Duisburger Stadtmitte, Neudorf und Hochfeld und die Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort / Wanheim) laden herzlich zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September. Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den letzten in diesem Jahr richtet die Gemeinde Hochfeld-Neudorf am 7. September 2025 aus. Den Gottesdienst leiten Pfarrer Martin Hoffman und Jean-Marc Kadima, Vikar, Leiter der fremdsprachigen evangelischen Duisburger Gemeinde „Parole de Soir“ und Vorsitzender des Internationalen Kirchenkonvents Duisburg. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen.
Schlendern, stöbern und genießen bei der Kinderkleider- und Spielzeugbörse in Großenbaum
Verkaufstische zum Trödeln jetzt reservieren
(29.8.2025)
Am Samstag, 13. September 2025 soll auf der Gemeindewiese bei der Kita Lauenburger Allee neben der Versöhnungskirche ab 10 Uhr morgens richtig getrödelt werden. Das Team der Evangelischen Kindertageseinrichtung / Familienzentrum lädt zum Mittrödeln, Schlendern, Stöbern und Genießen ein. Wer gutes Gebrauchtes selbst anbieten möchte, sollte eine Standgebühr von fünf Euro und eine Kuchenspende für die Trödelcafeteria einplanen und am Trödeltag in der Kita abgeben. Tische und Sonnen- oder Regenschirme müssen selbst mitgebracht werden. Anmeldung werden gerne in der Kita entgegengenommen Tel. 0203/ 29512906.
„Un.Wissen.Schafft.Rassismus“
Kanzelrede in der Salvatorkirche
(29.8.2025)
Am Sonntag, 7. September 2025 steht um 17 Uhr weder eine Pfarrerin noch ein Pfarrer auf der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche, sondern Prof. Dr. Lorenz Narku Laing und referiert als prominenter theologischer Laie in der Reihe der Kanzelreden zum Thema „Un.Wissen.Schafft.Rassismus“.
Dr. Laing ist Geschäftsführer der Vielfaltsprojekte GmbH und Professor für Sozialwissenschaften und Rassismusforschung an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum. Für sein Wirken wurde er mit dem German Diversity Award 2023, als 40 unter 40 vom Capital Magazin, dem Innovationspreis Ehrenamt der bayerischen Staatsregierung und dem Best Teaching Award der Zeppelin Universität ausgezeichnet. Auf der Januar-Tagung 2025 der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland wurde der 33jährige als nebenamtliches Kirchenleitungsmitglied gewählt.
Einlass zur Kanzelrede ist bereits um 16 Uhr, das Platzangebot ist begrenzt. Der Eintritt ist wie bei allen Kanzelreden in der Salvatorkirche frei.
Das Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi, Katrin Göring-Eckardt sowie Dr. Mark Benecke getan.
Großes Miteinander und Füreinander
Evangelische Kirchengemeinde und Wohnhaus Neumühl feiern gemeinsames Sommerfest
(29.8.2025)
Es ist längst nicht selbstverständlich, dass behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam ein großes Fest vorbereiten, organisieren und miteinander feiern. In Neumühl im Norden Duisburgs ist das seit 20 Jahren Normalität.
Bereits seit 2005 findet immer am ersten Sonntag im September das gemeinsame Sommerfest der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl mit dem benachbarten Wohnhaus für mehrfach behinderte Menschen der Amalie Sieveking-Gesellschaft statt. Unterbrochen wurde es lediglich zwei Jahre durch die Corona-Pandemie.
Am Sonntag, 7. September, geht es zwischen Gnadenkirche und Wohnhaus in die nächste „Fest-Runde“. Das Vorbereitungsteam hofft, dass dieses Traditionsfest in und für Neumühl wieder einen Beitrag für ein friedliches Miteinander und Füreinander im Stadtteil leisten wird.
Begonnen wird wieder mit einem gemeinsamen Gottesdienst um 10 Uhr in der Gnadenkirche am Neumühler Markt, den Pfarrer Jens Storm hält. Im Anschluss an den Gottesdienst startet das bunte „Nachbarschaftstreiben“ für den ganzen Stadtteil bei hoffentlich angemessenem „Festwetter“. Viele engagierte und hilfsbereite Menschen aus Gemeinde und Wohnhaus haben wieder gemeinsam dafür gesorgt, dass das Sommerfest bis 17 Uhr ein fröhlicher Tag für die ganze Familie wird.
Nachbarn treffen, mit lieben Menschen reden, Kaffee oder Tee trinken, Reibekuchen oder Leckeres vom Grill genießen, am Kuchenbuffet schlemmen, Live-Musik hören, der Tag hat jede Menge Angebote zum Wohlfühlen und Mitmachen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus Gemeinde und Wohnhaus stellen sich wieder in den Dienst der guten Sache.
Wie stets, fungiert die Tischtennisgruppe der Gemeinde wieder als „Grillmeister“. Das „Kuchen-Team“ würde sich über weitere Kuchenspenden zum fast schon legendären Kuchen-Buffet beim Sommerfest-Turmcafé freuen, Diese kann man noch vor und nach dem Gottesdienst abgeben oder kurz bei der Gemeinde unter Tel. 0203 / 580448 ankündigen.
Von 12 bis 14 Uhr sind auf dem Außengelände zwischen Kirche und Wohnhaus an der Obermarxloher Straße und dem Hohenzollernplatz kultige Live-Töne angesagt. Hitrakete Chriss Martin, selbst in der Gnadenkirche konfirmiert, wird die Besucher stimmgewaltig in Stimmung bringen.
Für die kleinen Besucher des Sommerfestes gibt es zahlreiche Spielangebote nach dem Motto „Nicht toben, wenn Kinder toben“. Die Evangelische Jugend lädt wieder zu ihrer beliebten Kinder-Schminkaktion ein und gibt reichlich Gelegenheit zum sportlichen Wettkampf. Alle Neumühler und Gäste aus nah und fern sind zum Sommerfest eingeladen und willkommen.
Text: Reiner Terhorst
Chortag mit Gospel und Pop in der Rheinhausenhalle
Singen im großen Spontanchor am 20. September 2025
(28.8.2025)
Singen im Chor macht Spaß – das wissen Chorsängerinnen und -sänger schon lange. Chorsingen in einem richtig großen Chor ist dabei eine besondere Erfahrung. Dieses Erlebnis bietet der Chortag des Popverbands der Evangelischen Kirche im Rheinland am 20. September 2025 in der Duisburger Rheinhausenhalle, Beethovenstraße 20. Bis zu 500 Singende finden Platz in der Halle und werden von namhaften Referentinnen und Referenten angeleitet. Sarina Lal ist Sängerin und Popkantorin in Oldenburg und wird mit den Teilnehmenden weltliche und christliche Popsongs singen. Sie ist manchen sicherlich aus dem Abschlussgottesdienst des diesjährigen Evangelischen Kirchentags bekannt, der auch im Fernsehen übertragen wurde. Jan Meyer aus Hannover ist für den Bereich Gospel dabei und wird die Sängerinnen und Sänger mit schmissigen Songs zum Singen animieren. Johannes Gessner aus Leer ist auf Chorimprovisation und das sogenannte „Vocal Painting“ spezialisiert.
Organisiert wird der Chortag, der von 10 bis 18 Uhr gehen wird, vom Popverband in der Evangelischen Kirche im Rheinland um dessen Vorsitzenden, den Duisburger Popkantor Daniel Drückes. Die Teilnahme kostet pro Person 29 Euro, für Schüler und Studierende gibt es eine Ermäßigung (15 Euro). Die nach Chorstimme sortierten Tickets gibt es ab sofort online unter www.rheinruhrticket.de. Informationen zum Chortag und zu weiteren Veranstaltungen des Verbands finden sich unter www.ekir-pop.de.
Die Citykirche kennenlernen
Kostenfreie Führung durch Salvator
(27.8.2025)
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus. Am Sonntag, 7. September 2025 um 15 Uhr macht Frank Piel mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.
Evangelische Gemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum Stafetten-Fest an drei Orten ein
(27.8.2025)
Die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum großen, unterhaltsamen Miteinander am 6. September 2025: Das Stafetten-Fest beginnt um 11 Uhr an der Hochfelder Pauluskirche mit einem Frühstück, Musik und einem bunten Programm für Kinder – bei schönem Wetter unter freiem Himmel. Danach radelt oder wandert die Festgemeinschaft von Hochfeld zum Neudorfer Gemeindezentrum an der Wildstraße 31, wo es um 14.30 Uhr Kaffee, Kuchen und Kurzweiliges für die Kleinen gibt. Später geht es nur noch eine kurze Strecke weiter zur Kirchwiese an der Christuskirche an der Gustav-Adolf-Straße, wo um 18 Uhr das Fest mit Lagerfeuer, Grillwürstchen und Liedersingen ausklingt. Bei schlechtem Wetter bleibt nur der Grill draußen und alle anderen feiern im Foyer des Gemeindezentrums an der Gustav-Adolf-Straße 65, wo auch schön gesungen werden kann. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.
Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
(27.8.2025)
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich jeden zweiten Samstag zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 6. September 2025. Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher Wochenmarkt machen. Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen. Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.
Pop-Rock-HipHop-Konzert in der Kirche als Zeichen gegen Rechtsextremismus
(27.8.2025)
In der Lutherkirche, Wittenbergstr. 15, wird es am 6. September 2025 um 18 Uhr richtig laut, denn mit dem Konzert „Evangelisch gegen rechts“ möchte die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ein hörbares Zeichen setzen. Sie lädt herzlich ein, dabei zu sein, wenn die Bands „Iltis“, „Heads of hydra“, „Luxx“, Garry“, „Blueberry & Ravetea and friends“ die Bühne rocken. Mit dem Konzert ruft die Gemeinde auf: „Lasst uns zusammen laut und deutlich zeigen: Kein Bock auf Nazis! Wir alle sind gefragt, uns für eine freie und faire Welt für alle einzusetzen“ heißt es dazu in ihrer Veranstaltungsankündigung. Der Eintritt ist frei, wer Kleingeld in die Spendenbox wirft, unterstützt die Aufklärungsarbeit zu Themen wie Rechtsextremismus und Rassismus. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Pfarrer Muthmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
(26.8.2025)
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 1. September 2025 von Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg, besetzt.
Rheingemeinde lädt zum Wanheimer Kneipenquiz
(25.8.2025)
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz ins Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45. Am 3. September 2025 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre, Getränken und Knabbereien Wissen zu zeigen oder beim Raten Glück zu haben. Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder Wissenschaft. Die Quizgruppen können sich nach Belieben zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit den meisten Punkten einen Siegerpokal. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, doch wer einen Tisch für eine eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren. Das geht unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt es auch mehr Infos zum Kneipenquiz.
Die Meinung im fairen Dialog sagen
Viel Einigkeit und wenig Kontroverses bei der Duisburg-Ausgabe von „Das Ruhrgebiet spricht“
(24.8.2025)
„Das Ruhrgebiet spricht“ heißt die Aktion, zu der vier evangelische Citykirchen in Dortmund, Essen, Bochum und Duisburg am vergangenen Wochenende interessierte, aufgebrachte, verdrossene, neugierige und engagierte Mitmenschen eingeladen hat. In insgesamt 150 Vieraugen-Gesprächen sollten die sich auf einander und auf einen anderen Standpunkt einlassen. Zuvor wurden bei der Anmeldung im Internet anhand einiger Kernfragen Gesprächspaare einander zugeordnet, dabei sollten möglichst Menschen verschiedener Ansichten miteinander sprechen, statt übereinander.
„Es brodelt der Schmelztiegel Ruhrpott“, sagte Pfarrer Martin Winterberg bei der Begrüßung in Duisburg auf der Wiese hinter der Salvatorkirche, „und man kann durchaus den Eindruck haben, dass die Temperatur ansteigt.“ Winterberg betonte, auch im Hinblick auf die kommenden Wahlen, wie wichtig ein echter Austausch sei, dafür solle im Raum der Kirche so oft wie möglich Gelegenheit geboten werden. Ein bisschen Verwunderung erzeugten die stark unterschiedlichen Anmeldezahlen, in Dortmund kamen 118 Anmeldungen zustande, in Duisburg waren es nur 26. „Wir wissen nicht genau, woran das liegt“, sagte der Pfarrer im Gespräch, „aber wir geben nicht auf. Im Gegenteil, wir wollen uns umso mehr darum bemühen, dass die Menschen Lust bekommen, ihre Meinung im fairen Dialog zu sagen und ihre Blase zu verlassen, wenn sie denn in einer sind.“
Zu den angemeldeten Gesprächsteilnehmern kamen spontan noch einige dazu und wurden auf der Kirchwiese mit Akkordeonmusik, Kaffee aus dem Kirchenmobil der Pfarrei St. Johann und Grillwürstchen empfangen. Hanna Hassenjürgen und Julia Foth hatten sich beide gewappnet, falls sie im Gespräch auf einen Menschen mit sehr rechten Auffassungen gestoßen wären. Aber sie verstanden sich auf Anhieb und sprachen über Diversität und darüber, dass die Stadt in sogenannte Problemviertel und bürgerliche Ecken zerfällt. Hoffnung macht beiden, dass sich immer noch viele Menschen gesellschaftlich engagieren und sich austauschen. Und mit Blick auf die AfD sagen beide: „Die Zeit der einfachen Wahrheiten ist vorbei.“
Auch Oskar Mikulski (28) und Frank-Michael Rich (66) stellten bei aller Verschiedenheit doch viele Übereinstimmungen fest. „Man muss sich besseres Gehör verschaffen, denn es wird in unserer Gesellschaft nicht jedem gleich gut zugehört,“ sagt Mikulski, der mit Rich über Generationsprobleme, über die Bundeswehr und über Bildung gesprochen hatte. Da helft es nur, wenn man sich Gehör verschaffe. Ob man das als Presbyter in einer Kirchengemeinde tut, wie Rich oder sich bei der paneuropäischen Partei VOLT engagiert, wie Mikulski, das ist dabei zweitrangig.
Jutta Eckardt und Karin Flesch bewegte gemeinsam eine Frage, die sich durch alle Gespräche zog, die auf der Kirchwiese geführt wurden. „Wir wollten doch alle mal mit einem AfD-Wähler diskutieren, wo sind die denn?“ fragten sie sich beide. Sie waren also „angenehm enttäuscht“ voneinander und sprachen „über Gott und die Welt“ miteinander. Dass sie sich von der Politik nicht gesehen fühlen, darin waren sie einig. Und dass es gar nicht so leicht ist, die eigene Blase zu verlassen, das betraf auch beide. „Im eigenen Bekanntenkreis gibt es keine AfD-Wähler, wir dachten halt, die treffen wir hier.“
Katharina (27) aus Dinslaken und Detlef (66) aus Walsum kamen gemeinsam zu dem Schluss, „dass die Leute oft nicht das Bewusstsein haben, dass eine politische Entscheidung etwas in ihrem Leben verändern kann.“ Katharina hatte sich auch auf eine hitzige Diskussion mit einer AfD nahen Person eingestellt. Nun fragt sie sich, warum die Leute, die doch im Internet immer so freigiebig mit ihren politischen Ansichten umgehen, diese Gelegenheit zum echten Austausch ungenutzt gelassen haben.
Auch das Fehlen der großen Gruppe von Duisburgern und Duisburgerinnen mit Migrationshintergrund fiel den Gesprächsteilnehmern auf. Josip Sosic, der in der Volkshochschule den Fachbereich der Politischen Bildung verantwortet, zeigte sich aber sehr zufrieden mit der konstruktiven Gesprächsatmosphäre. „Das soll ja erst der Anfang solcher Gespräche gewesen sein“, sagte er, „mal sehen, was sich daraus noch alles ergibt.“
Text: Sabine Merkelt-Rahm
Stichwort: „Das Ruhrgebiet spricht“
„Das Ruhrgebiet spricht“ war eine gemeinsame Aktion der evangelischen City- und Stadtkirchen in Bochum, Dortmund (in Kooperation mit dem Theater Dortmund und der Diakonie), Duisburg und Es-sen. Es fand in dieser Form zum ersten Mal im Ruhrgebiet statt: am 22.8.2025 in Bochum und Essen, am 23.8.2025 in Dortmund und Duisburg (Infos unter https://dasruhrgebietspricht.de).
Als Unterstützer wirkten mit der Regionalverband Ruhr, die Universität Duisburg-Essen und weitere starke Partner wie die Evonik Industries AG, die Sparkassen Essen und Dortmund und die Evangelische Kirche in Westfalen. Zahlreiche weitere Institutionen und Organisationen wie die AWO Essen, das Bistum Essen, die Diakoniewerke der vier Städte, Stadtbibliotheken, Volkshochschulen und weitere mehr unterstützten das Projekt tatkräftig. In Essen förderte außerdem das Unperfekthaus das Event. In Duisburg unterstützten „Das Ruhrgebiet spricht“ die Diakoniewerk Duisburg GmbH, die VHS und die Stadtbibliothek Duisburg und die Katholische Stadtkirche Duisburg die Aktion ebenfalls.
Das Projekt adaptierte das erfolgreiche Format „Deutschland spricht“ der ZEIT Verlagsgruppe: „Deutschland spricht“ vermittelt Menschen, die politisch gegensätzlich denken, in kontroverse Vieraugengespräche. Seit 2017 hatten sich bereits mehr 90.000 Menschen für das Gesprächsformat angemeldet. Davon inspiriert, setzen sich die evangelischen Kirchen für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der demokratischen Gesprächskultur im Ruhrgebiet ein: „Gemeinsam machen wir uns in unseren Innenstädten für das Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und eine weltoffene Kultur an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft stark.“
Gutes Essen und gute Gemeinschaft
Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
(24.8.2025)
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag – meist dem letzten – im Monat um zwölf Uhr zur gemeinsamen Mahlzeit in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 31. August 2025 kommen um 12 Uhr Chili con Carne mit Reis und Salat sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.
Zusatzinfos: Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun. Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt.
Prädikant Lagoda am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
(23.8.2025)
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Am Freitag, 29. August 2025 heißt Prädikant Jürgen Lagoda von 14 bis 17 Uhr Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.
Evangelisches Krankenhaus BETHESDA und Sana Kliniken Duisburg schließen sich zusammen
(Pressemitteilung EVKLN/Sana 21.8.2025)
Die Sana Kliniken AG und das Evangelische Klinikum Niederrhein (EVKLN) stellen die Weichen für eine langfristig gesicherte stationäre Gesundheitsversorgung in Duisburg. Voraussichtlich zum 1. Januar 2026 schließen sich die Sana Kliniken Duisburg mit den beiden Standorten in Wedau und Rheinhausen sowie das Evangelische Krankenhaus BETHESDA in Hochfeld zusammen. Damit arbeiten die Mitarbeitenden beider Gesellschaften künftig in einem Krankenhausbetrieb und versorgen gemeinsam jährlich über 120.000 Patientinnen und Patienten. Zukünftig firmieren die drei Klinikstandorte unter einem Dach als Sana Bethesda Duisburg GmbH (SBDU). Mit dem neuen Verbund vollzieht sich der erste trägerübergreifende Zusammenschluss von Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Krankenhausreform.
„Damit setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für eine moderne, zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in Zeiten eines tiefgehenden und politisch gewollten Wandels der Kliniklandschaft in Deutschland“, erklärt Thomas Lemke, Vorsitzender des Vorstands der Sana Kliniken AG. „Die Kooperation markiert ein strukturelles und vor allem medizinisch-strategisches Bekenntnis zu Duisburg und der dortigen Bevölkerung.“ Mit dieser Entscheidung werden bestehende medizinische Angebote zusammengeführt, wirtschaftlich tragfähige Strukturen geschaffen und der Standort BETHESDA in die Gesamtstrategie der Sana Kliniken Duisburg eingebunden. „Indem wir Angebote bündeln, medizinische Schwerpunkte bilden und zugleich hochqualitative und wohnortnahe Gesundheitsversorgung anbieten, setzen wir die Ziele der Krankenhausreform schon heute um und übernehmen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Verantwortung“, so Thomas Lemke weiter.
„Der Zusammenschluss ist auch ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der NRW-Krankenhausreform. Uns war wichtig, einen Partner zu finden, mit dem wir Verantwortung für die Gesundheitsversorgung im Duisburger Süden teilen können. Der Zusammenschluss verbindet die Stärke eines großen Trägers mit der regionalen Verwurzelung und dem diakonischen Gedanken des BETHESDA. Davon profitieren die Menschen, die hier leben“, betont Diplomkaufmann Franz Hafner, Vorsitzender der Geschäftsführung des Evangelischen Klinikums Niederrhein.
Mit jährlich über 120.000 Patienten und einem klaren Fokus auf medizinische Qualität, Spezialisierung und Effizienz entsteht in Duisburg ein Maximalversorger und eines der größten medizinischen Zentren am Niederrhein.
Operativ erfolgt der Zusammenschluss, indem die Sana Kliniken Duisburg GmbH die Mehrheit (60 Prozent) an der Trägergesellschaft des BETHESDA vom EVKLN übernimmt. Das EVKLN beteiligt sich wiederum mit 24 Prozent an der Trägergesellschaft des SBDU. Dieser Anteilstausch sichert eine gemeinsame Verantwortung für die Gesundheitsversorgung in Duisburg. Weitere Anteilseignerin an der SBDU bleibt die Stadt Duisburg wie bisher mit einem Prozent. Zugleich sind kirchliche Verbände aus der Region an der Trägergesellschaft des BETHESDA weiterhin beteiligt. „Für ganz Duisburg ist der Zusammenschluss ein Glücksfall. Arbeitsplätze bleiben erhalten und die wohnortnahe Gesundheitsversorgung der Duisburger Bevölkerung verbessert sich“, betont Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. „Eine gemeinsame Trägerverantwortung von privat, kirchlich und kommunal ist einmalig und unterstreicht, dass unterschiedliche Interessen zum Wohle der Gemeinschaft gebündelt werden können. Ein persönlicher Dank gilt den handelnden Personen, die dies ermöglicht haben.“
Die Umsetzung des Zusammenschlusses erfolgt schrittweise: Der gesellschaftsrechtliche Zusammenschluss ist für den 1. September 2025 vorgesehen. Zum Jahresbeginn 2026 folgt dann der Übergang der BETHESDA-Mitarbeitenden auf den gemeinsamen Krankenhausbetrieb. Geplant ist zudem ein Klinikneubau, der – vorbehaltlich der Unterstützung durch das Land NRW – ab 2027 realisiert werden soll. Hierfür soll das medizinische Gesamtangebot am Standort Wedau schrittweise bis Ende 2026 gebündelt werden.
Ines P. Grunewald, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Duisburg und zukünftig der Sana Bethesda Duisburg, hebt hervor: „Unser Ziel ist eine enge medizinische Zusammenarbeit im Sinne der Patienten. Das bedeutet abgestimmte Behandlungen, kurze Wege zwischen den Fachbereichen und ein kontinuierlicher fachlicher Austausch. Durch die enge Verbindung beider Häuser entsteht ein vernetztes Versorgungsangebot, das medizinische Kompetenz bündelt und dort stärkt, wo sie gebraucht wird.“
Cellikatessen in der Wanheimer Kirche
Evangelische Rheingemeinde lädt zum Klassik-Konzert
(22.8.2025)
Das Konzert in der Wanheimer Kirche, Wanheimer Straße 661, am 31. August 2025 verheißt unter dem Titel „Cellikatessen – Klangzauber“, musikalische Leckereien für Feinschmecker. Annemieke Schwarzenegger, Violoncello, und Bernhard Bücker, Klavier, sind wieder zu Gast in dem Gotteshaus. Das Publikum erwartet ein musikalisches Feuerwerk mit Werken von Louis Caix D‘ Hervelois, Joseph Haydn. Piatigorsky und Petitessen von Bach bis Lloyd Webber, Beethoven und Brahms… virtuos präsentiert und unterhaltsam moderiert. Der Musikabend in der Wanheimer Kirche beginnt um 17 Uhr. Wie alle Konzerte der Wanheimer Reihe – es gibt sie seit 2006 – ist der Eintritt frei und am Ende wird um eine Spende gebeten. Die Evangelische Rheingemeinde lädt herzlich zum Konzertbesuch ein.
Meidericher Kirchenkneipe unter freiem Himmel… mit Hawaiifeeling
(21.8.2025)
An einem der vier Freitage jeden Monats öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 29. August 2025, wo Besucherinnen und Besucher nach dem 19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt. Bei schönem Wetter wird auf dem Kirchplatz gefeiert, bei schlechtem drinnen. Bei dieser Ausgabe der Kirchenkneipe steht alles im Zeichen von Hawaii – mit Südseeklängen und exotischen Köstlichkeiten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.
Gospel in der Hochfelder Pauluskirche
(21.8.2025)
In der Hochfelder Pauluskirche feiern Christinnen und Christen am 30. August 2025 mit der „Gospelchurch“ einen besonderen Gottesdienst: Der Duisburger Chor „Praise Together“ wird die Gemeinde durch Stimmung und Gesang mitnehmen, denn es erklingen die Gospels „A simple wish“ und „I wish you peace“, der Popsong „Die Zeit ist jetzt“ und der Klassiker „Hallelujah salvation and Glory“. Die Seele aufbauen werden bestimmt auch die Worte von Pfarrerin Stephanie Krüger, die von Frieden und vom Aufbruch mit Zuversicht sprechen wird. Die Gospelchurch beginnt um 18 Uhr. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.
Migration in Duisburg zwischen neuer Heimat und Kirchenasyl
Weltladen Duisburg lädt zu Vortrag und Diskussion
(21.8.2025)
Der Weltladen Duisburg ist viel mehr als ein Ort für den Kauf fairer Waren. So organisiert das Team der Ehrenamtlichen, das den Weltladen betreibt, regelmäßig Veranstaltungen zu Themen der „Einen Welt“. Jetzt lädt der Weltladen zu einem Vortrag über Migration in Duisburg zwischen neuer Heimat und Kirchenasyl und anschließender Diskussion: am 29. August 2025, um 19 Uhr im Weltladen Duisburg, an der Koloniestraße 92 in Neudorf.
Unter dem Titel „Ohne Angst verschieden sein“ geben die Referenten Reiner Siebert, Presbyter und Migrationsbeauftragter, und Sören Asmus, Pfarrer für interreligiösen interkulturellen Dialog, beide Evangelische Kirche Duisburg, Einblicke in die Situation von Geflüchteten in Duisburg unter den Rahmenbedingungen internationaler und nationaler Entwicklungen. Der Eintritt zu der Kooperationsveranstaltung der Amnesty International Gruppe Duisburg, Evangelischer Kirche Duisburg und dem Weltladen Duisburg e.V. ist frei. Infos zum Weltladen gibt es unter www.weltladen-duisburg.de.
Meisterhafte Klarinette in der Marienkirche mit ungarischen Anklängen
(21.8.2025)
Die „Musik am Marientor“ am Sonntag, 31. August, hält ab 17 Uhr „Meisterhafte Klarinette mit ungarischen Anklängen“ bereit. Das verspricht der Titel des Konzertes in der Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, bei dem der Quintett-Satz B-Dur KV 516c von W. A. Mozart, Béla Bartóks Contrasts für Violine, Klarinette und Klavier und das Klarinettenquintett h-Moll, op. 115 von Johannes Brahms erklingen. Für die wunderbaren Musik sorgen Andreas Oberaigner (Klarinette), Tonio Schibel & Osman Mustafazade (Violine), Leona Kondratenko (Viola), Inés Bueno Lopez (Violoncello) und Mariia Matsiievska (Klavier). Der Eintritt kostet 18 Euro, Karten gibt es nur an der Abendkasse. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.ekadu.de.
Duisburg wählt sozial! Wahlarena am 4.9.2025
Infos www.diakoniewerk-duisburg.de, 20.8.2025
Am Donnerstag, den 4. September 2025, lädt die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Duisburg (AGV) zur Wahlarena in die Kulturkirche Liebfrauen ein. Beginn der öffentlichen Veranstaltung ist um 17 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr). Alle interessierten Duisburger*innen sind herzlich willkommen – der Eintritt ist frei.
Unter dem Titel „Kommunalwahl sozial – Duisburg wählt“ stellen sich die Kandidat*innen den Fragen rund um zentrale soziale Themenfelder in Duisburg wie z.B. Kinder- und Jugendliche, Menschen mit Beeinträchtigung, Migration, Seniorenarbeit und Pflege.
Mit der Wahlarena möchte die AGV Duisburg die sozialpolitischen Positionen der Kandidat*innen für die Bürger*innen sichtbar machen und einen Beitrag zu gelebter Demokratie leisten. Ziel ist es, den sozialen Belangen der Stadt Duisburg im Wahlkampf eine stärkere öffentliche Bühne zu geben und den Wähler*innen die Möglichkeit zu bieten, diesen Aspekt in ihre Entscheidung einzubeziehen. Dabei spielt die Beteiligung des Publikums eine zentrale Rolle – Fragen können vorab über die Social-Media-Kanäle der Verbände oder während der Veranstaltung eingebracht werden.
Bei der Wahlarena anwesend sind folgende Kandidat*innen:
- Oliver Alefs (FDP)
- Sylvia Linn (CDU)
- Sebastian Ritter (Bündnis 90/ Die Grünen)
- Erkan Kocalar (BSW)
- Sören Link (SPD)
- Oliver Beltermann (Junges Duisburg)
- Die Reihenfolge (wie oben) der Vorstellung der Kandidat*innen wurde in der Pressekonferenz per Losverfahren ermittelt. Moderiert wird die Veranstaltung von Jan Skrynecki (STUDIO 47).
Veranstaltungsdetails:
Donnerstag, 4. September 2025
Beginn: 17:00 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr), Dauer ca. 90 Minuten
Kulturkirche Liebfrauen, König-Heinrich-Platz 3, 47051 Duisburg
Link zum Livestream im Internet: https://www.youtube.com/live/nB6-Lud5c-E?feature=shared
Die gesamte Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetschenden begleitet, der Zugang ist barrierefrei.
Ablauf (Dauer ca. 90 Minuten)
Begrüßung
Vorstellungsrunde der Kandidat*innen mit Kurzstatements (kurze Vorstellung der Person und zwei Herzensthemen zur sozialen Lage in Duisburg)
Vier Themenfelder stehen im Fokus: Kinder-/ Jugendliche, Menschen mit Beeinträchtigung, Migration, Seniorenarbeit/ Pflege. Dazu werden auch die Querschnittsthemen Wohnraum und Armut in den Blick genommen.
Moderierte Diskussion und Fragen aus dem Publikum
Offene Fragerunde zu Wunschthemen
Schlusswort
Viele Parteien haben ihr Programm für die Kommunalwahl im Internet veröffentlicht – jedoch nicht alle. Einige benennen konkrete Maßnahmen im sozialen Bereich, die sie umsetzen wollen, andere nicht. Bei der Wahlarena können Interessierte ihre Fragen, die sie persönlich in ihrer Lebenssituation betreffen, direkt stellen – oder vorab über die Social-Media-Kanäle der Verbände.
Zu den vier großen sozialen Themenfeldern haben die Duisburger Wohlfahrtsverbände konkrete Fragen formuliert wie z.B.:
- Wie möchten Sie als Oberbürgermeister*in dafür sorgen, dass bezahlbarer Wohnraum auch für Zugewanderte in Duisburg entsteht – ohne soziale Brennpunkte zu fördern?
- Wie möchten Sie als Oberbürgermeister*in sicherstellen, dass jedes Kind in Duisburg einen Platz in einer Kita erhält, in der es verlässlich und professionell betreut wird?
- Wie stellen Sie als Oberbürgermeister*in sicher, dass Senior*innen und pflegende Angehörige langfristig durch verlässliche Beratungsangebote, gesicherte Finanzierung und bessere Teilhabe-Möglichkeiten unterstützt werden?
- Wie planen Sie die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum (z.B. Gehwege, Plätze, Amtsgebäude) in Duisburg zu verbessern?
Kommunalwahl sozial – Forderungen der AGV
“Soziale Fragen und Themen gehören ganz oben auf die politische Agenda”, fordert Andreas Keienburg, Sprecher der AGV und Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes. “Mit unserer Aufklärungsarbeit und mit der Wahlarena leisten wir einen wichtigen Beitrag zu gelebter Demokratie in Duisburg. Die Beteiligung der Bürger*innen spielt eine große Rolle bei der Wahlarena, da sie die Möglichkeit haben, zu sozialen Themen ihre Fragen einzureichen. Hier geht es ganz konkret um die sozialen Belange der Menschen in Duisburg. Unser Wahlrecht ist das Herzstück unserer Demokratie.” Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie in Duisburg, ergänzt: “Wir stellen bei unserer Arbeit den Menschen in den Mittelpunkt – egal in welcher Lebenssituation er sich befindet. Wir sehen uns als Solidargemeinschaft, hier in der Stadtgesellschaft in Duisburg. Hass, Hetze und Diskriminierung dürfen in unserer Stadt keinen Nährboden finden. Wir brauchen einen Stadtrat, der sich für ein soziales Duisburg engagiert und wir wollen uns ganz klar gegen demokratiefeindliche Stimmen positionieren.” Unabhängig davon wie die Wählerinnen und Wähler in Duisburg entscheiden, steht die AGV für Gespräche und Beratungen zu Sozialpolitik weiterhin zur Verfügung. Der zukünftige Oberbürgermeister bzw. die Oberbürgermeisterin sind herzlich eingeladen zur nächsten AGV-Tagung im Oktober.
Heute starten die Wohlfahrtsverbände als Vorbereitung auf die Wahlarena eine Social-Media-Kampagne mit den für Duisburg wichtigen sozialpolitischen Themenfeldern:
- Suchthilfe
- Teilhabe/Inklusion
- Kita
- Familienbildung
- Familienberatung
- Offener Ganztag
- Jugendhilfe
- Arbeitslosigkeit, sozialer Arbeitsmarkt
- Migration und Integration
- Schuldnerberatung
- Wohnungslosenhilfe
- Gesundheit und Pflege
- Kurzbeschreibung der Freien Wohlfahrtspflege Duisburg
Die Freie Wohlfahrtspflege ist eine tragende Säule des Sozialstaats in der Bundesrepublik Deutschland. Ihre sechs Spitzenverbände sind in Duisburg zu einer Arbeitsgemeinschaft (AGV) zusammengeschlossen: AWO, Caritas, Diakonie, Der Paritätische, DRK und Jüdische Gemeinde.
Die AGV verfolgt das Ziel, den gesamten Bereich der Sozialpolitik und der Gesundheitspolitik, den sozialen Arbeitsmarkt, die Kinder- und Jugendförderung und die Zuwanderungs- und Integrationspolitik in Duisburg mitzugestalten. Grundlage der gemeinsamen Arbeit der AGV sind humanistische, freiheitliche Werte für ein friedvolles und soziales Miteinander in Duisburg.
Mit ihren zahlreichen Arbeits- und Ausbildungsplätzen ist die AGV ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und einer der größten Arbeitgeber in Duisburg.
„Das Ruhrgebiet spricht“ lädt zum Perspektivwechsel ein – 150 Eins-zu-eins-Gespräche in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen
Duisburg, 20.8.2025
Pressemitteilung Evangelischer Kirchenkreis Duisburg – www.kirche-duisburg.de
„Kümmern sich Politikerinnen und Politiker darum, was Menschen wie du denken?“ – „Hast du manchmal das Gefühl, dass du mit deinen Ansichten nicht mehr in die Gesellschaft passt?“ – „Denkst du, dass zu viel Vielfalt zu Konflikten in der Gesellschaft führt?“ – Diese und ähnliche Fragen, die unsere Gesellschaft zurzeit zu polarisieren scheinen, stehen im Mittelpunkt von rund 150 Eins-zu-eins-Gesprächen, die am 22. und 23. August auf öffentlichen Plätzen in den vier größten Städten des Ruhrgebiets stattfinden. An drei Orten besteht die Möglichkeit einer spontanen Teilnahme.
Unter der Überschrift „Das Ruhrgebiet spricht“ laden vier evangelische Citykirchen in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen dazu ein, sich in vertraulichen Vieraugengesprächen über unterschiedliche Antworten und Meinungen auszutauschen. Das Ziel, gerade auch mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen: wieder mehr miteinander zu reden, statt immer nur übereinander. Bis zum Schluss der Online-Anmeldung am 13. August hatten sich fast 300 Menschen für das Dialogprojekt registriert, so dass die Initiatoren mit ca. 150 Eins-zu-eins-Gesprächen rechnen. Während in Dortmund (118 Anmeldungen) alle Plätze vergeben sind, besteht in Bochum (60 Anmeldungen), Duisburg (26 Anmeldungen) und Essen (80 Anmeldungen) die Gelegenheit, am jeweiligen Veranstaltungstag kurzfristig und spontan teilzunehmen.
In Duisburg wird für „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 23. August morgens auf der Wiese an der Salvatorkirche alles vorbereitet sein: Angemeldete Teilnehmende werden um 11 Uhr mit dem Akkordeonspiel von Silvester Pece empfangen und treffen dann ihre Gesprächspartner oder Gesprächspartnerinnen, mit denen sie dann ungestört an Stehtischen oder Bistrotischen über ihre gemeinsamen und unterschiedlichen Ansichten reden können. Wer sich noch spontan zum Mitmachen entschließt, meldet sich beim Info-Tisch, wo sich dann weitere Interessierte finden, die kurzfristig hinzukommen und sich auch auf ein Tandem-Gespräch freuen. Stärkung gibt es für alle am Wasser- und Grillstand und beim „Marienkäfer“, dem dreirädrigen Ape-Kaffeemobil der katholischen Kirche, die auch damit die Aktion mit unterstützt.
Pfarrer Martin Winterberg, der als einer der Initiatoren „Das Ruhrgebiet spricht“ nach Duisburg geholt hat, ist überzeugt: „Zuhören verbindet und Verständigung ist möglich“ und fügt hinzu: „Es ist erschreckend wahrzunehmen, dass Menschen meinen, dass man nicht mehr das sagen darf, was man denkt. Es muss gelten, offen zu bleiben auch für andere Meinungen. Somit zuzuhören, seine Meinung zu sagen und in einen Austausch zu kommen, das ist wichtig und dafür wollen wir einen Raum in der Kirche bieten.“ Pfarrer Winterberg lädt herzlich alle zum Dialog vor dem Gotteshaus ein, die sich nicht anmelden konnten und jetzt spontan dabei sein möchten, denn „wie oft reden wir wirklich mit jemandem, der ganz anders denkt als wir?“ Das Ruhrgebiet spricht“ ist dazu eine gute Möglichkeit.
„Das Ruhrgebiet spricht“ will Lust auf echten Austausch machen und die Anmeldung war bewusst einfach gehalten ( https://dasruhrgebietspricht.de/ ): Alle Interessierten haben online ein paar kurze Fragen beantwortet, wie sie zu Themen und Problemen unserer Zeit stehen. Anschließend hat ein intelligenter Algorithmus immer zwei Personen so miteinander „gematcht“, dass möglichst spannende Unterhaltungen zu erwarten sind – weil die beiden Beteiligten gegensätzlich oder zumindest anders über die gestellten Fragen denken. Die persönlichen Eins-zu-eins-Gespräche finden am 22. bzw. 23. August an öffentlichen Orten in den vier größten Städten des Ruhrgebiets statt – unter vier Augen und doch zusammen. Vorkenntnisse oder Vorbereitungen sind nicht nötig – außer, sich offen und unvoreingenommen auf ein vielleicht anderthalbstündiges Gespräch einzulassen.
Die Dialoge finden an zentralen Orten statt:
- Bochum, rund um die Pauluskirche in der Innenstadt, Freitag, 22. August, 16 Uhr;
- Dortmund, Opernvorplatz Theater Dortmund, Samstag, 23. August, 11 Uhr – hier ist keine spontane Teilnahme mehr möglich!
- Duisburg, auf der Wiese hinter der Salvatorkirche, Samstag, 23. August, 11 Uhr;
- Essen, Marktplatz vor der Marktkirche unter Sonnenschirmen; mindestens 40 Gespräche am Freitag, 22. August, 16 Uhr.
„Wir freuen uns über die große Unterstützung von starken Partnern aus der gesamten Region, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglichen. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass starke Verbindungen zwischen den Menschen im Ruhrgebiet entstehen und der Dialog unsere Gesellschaft stärkt“, so die Organisatoren des Projekts. „Das Ruhrgebiet spricht“ ist eine Initiative der evangelischen Stadtkirchen in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen, die das erfolgreiche Format „Deutschland spricht“ der ZEIT Verlagsgruppe in unsere Region bringen. Als Unterstützer wirken mit der Regionalverband Ruhr, die Universität Duisburg-Essen, und weitere starke Partner wie die Evonik Industries AG, die Sparkassen Essen und Dortmund und die Evangelische Kirche in Westfalen. Zahlreiche weitere Institutionen und Organisationen wie die AWO Essen, das Bistum Essen, die Diakoniewerke der vier Städte, Stadtbibliotheken, Volkshochschulen und weitere mehr unterstützen das Projekt tatkräftig. In Essen fördert außerdem das Unperfekthaus das Event.
In Duisburg unterstützen „Das Ruhrgebiet spricht“ die Diakoniewerk Duisburg GmbH, die VHS und die Stadtbibliothek Duisburg und die Katholische Stadtkirche Duisburg die Aktion ebenfalls.
Stichwort: „Das Ruhrgebiet spricht“
„Das Ruhrgebiet spricht“ ist eine gemeinsame Aktion der evangelischen City- und Stadtkirchen in Bochum, Dortmund (in Kooperation mit dem Theater Dortmund und der Diakonie), Duisburg und Essen. Es findet in dieser Form zum ersten Mal im Ruhrgebiet statt. Das Projekt adaptiert das erfolgreiche Format „Deutschland spricht“ der ZEIT Verlagsgruppe: „Deutschland spricht“ vermittelt Menschen, die politisch gegensätzlich denken, in kontroverse Vieraugengespräche. Seit 2017 haben sich bereits mehr 90.000 Menschen für das Gesprächsformat angemeldet. Davon inspiriert, setzen sich die evangelischen Kirchen für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der demokratischen Gesprächskultur im Ruhrgebiet ein: „Gemeinsam machen wir uns in unseren Innenstädten für das Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und eine weltoffene Kultur an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft stark.“
Berichterstattung
Zu einer Berichterstattung mit Wort und Bild laden wir Ihre Redaktion herzlich ein, bitten jedoch um eine kurze formlose Anmeldung an den jeweiligen Pressekontakt vor Ort (Kontakt siehe unten). Wir bitten um Verständnis dafür, dass Interviews mit Teilnehmenden nur vor der Aktion (Erwartungen) und hinterher (Erfahrungen) möglich sind. Die Eins-zu-eins-Gespräche genießen Vertraulichkeit und können nicht an den Tischen selbst begleitet und verfolgt werden.
Pressekontakt
Verantwortlich: Jan Vicari, Citykirchenpfarrer an der Marktkirche Essen/Evangelische Kirche in Essen, mobil 0152 27521695, Mail jan.vicari(at)ekir.de
Lokale Pressekontakte vor Ort
- Ev. Kirchenkreis Bochum: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Telefon 0234 96290429 und mobil 0151 74451019; Mail Hannah.Praetorius(at)ekvw.de;
- Ev. Kirchenkreis Dortmund: Stabsstelle Kommunikation und Information, Telefon 0231 22962-368, -374, -778; Mail kui(at)ekkdo.de
- Ev. Kirchenkreis Duisburg: Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Telefon 0203 2951-3706; Mail ev.pressestelle(at)kirche-duisburg.de
- Ev. Kirchenkreis Essen: Referat für Öffentlichkeitsarbeit; Telefon 0201 22 05-221; mobil 0160 98580483; Mail info(at)evkirche-essen.de
Jetzt anmelden für den Kindersachen-Flohmarkt im Jugendzentrum Nikolai in Wanheimerort
(20.8.2025)
Am 27. September 2025 verwandelt sich das Jugendzentrum Nikolai der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg in ein Flohmarktparadies für Kinder und Familien. Von 14 bis 18 Uhr darf in den Räumen in der Nikolaistraße 60 in Wanheimerort nach Herzenslust gestöbert, verkauft, getauscht und entdeckt werden. Ob Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher oder andere Schätze – hier sollten alte Lieblingsstücke ein neues Zuhause finden. Wer selbst verkaufen möchte, sollte sich oder seine Kleinsten jetzt anmelden (0203 776282 oder maria.claessens@ekir.de), und mitmachen ist ganz einfach: Kinder zahlen nur 2 € pro Tisch oder bringen einfach einen Kuchen mit; Erwachsene zahlen 5 € pro Tisch und eine Kuchenspende.
Gemeinde lädt zur Zooführung und Kaffee-Trinken in der Afrika Lodge ein
(20.8.2025)
Am Duisserner Treffpunkt des Café Notkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg kommen Menschen nicht nur zum Klönen, sondern auch zu gemeinsamen Ausflügen zusammen. So laden ein Team um Monika Philipp-Korn und Stefan Korn zu einem Besuch des Duisburger Zoos ein, bei dem die Gruppe viel Wissenswertes von einer fachkundigen Führung erfährt und mit Kaffee und Kuchen in der „Afrika Lodge“ des Zoos endet. Im Ticket von 36 Euro pro Person ist Eintritt, Führung und Kaffee-Trinken enthalten. Anmeldungen sind ab jetzt und nur bis zum 28. August bei Pfarrer Korn (Telefon: 0203 / 330490) möglich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Er hat mehr Details zu der Zoo-Tour am 10. September um 14 Uhr. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.
Pfarrer Korn am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
(19.8.2025)
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 25. August 2025 von Stefan Korn, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Süd, besetzt.
Ferienkirche im Ballsaal Gottes
Leckerer Erlebnistag für die Neumühler Gemeinde in Katernberg
(19.8.2025)
Die „Ferienkirche unterwegs“ der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Neumühl hat eine lange Tradition. In vielen Vorjahren wurden zahlreiche Gemeinden im Ruhrgebiet und am Niederrhein besucht. Diesmal ging es mit dem Bus vom Duisburger Norden in den Essener Norden. Und das hatte einen ganz besonderen Grund.
Der Bergmannsdom in Essen-Katernberg gehört zu den neuen Wirkungsstätten des früheren Neumühler Pfarrers Michael Hüter, der schon vor dem von ihm gehaltenen Gottesdienst 60 neugierige erwartungsvolle Menschen aus seiner ehemaligen Gemeinde zum Begrüßungscafé empfing.
Schon beim Betreten des Bergmannsdoms, der mit über 1000 Plätzen zu den größten Kirchen Essens gehört und im nächsten Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiert, waren die Duisburger Nordlichter schwer beeindruckt. Das Wort vom „Ballsaal Gottes“ machte die Runde.
Bei der anschließenden Kirchenführung gab es einen tiefgreifenden, kurzweiligen, launigen und interessanten Einblick in die bewegte und bewegende Geschichte des Bergmannsdoms einschließlich Erklimmen des Glockenturms.
Die Neumühler Ferienkirchen- und Küchencrew um Gisela Usche, Ursel Schulz, Christoph Schultz und Reiner Terhorst war schon frühmorgens vor Ort, um das reichhaltige Buffet frisch zuzubereiten. Zum Neumühler Dinner in Katernberg war auch die Heimatgemeinde eingeladen. Die anschließende Orgelführung durch Max Brackmann war dann ein weiteres Highlight. Das Fazit gab es auf der Busrückfahrt nach Neumühl: Es wurde fröhlich gesungen, sogar mehrfach „So ein Tag, so wunderschön wie heute“.
Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
(18.8.2025)
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 26. August, wenn sie um 12 Uhr leckere Spaghetti Carbonara mit kleinem Salat servieren. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.
Pfarrer Müller am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
(17.8.2025)
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Am Freitag, 22. August 2025 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller von 15.15 bis 17 Uhr Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.
Hoffnung zeigen, Hoffnung schenken
Evangelische Kirchengemeinde Meiderich ruft zum Mitmachen bei Foto-Spendenaktion auf
(15.8.2025)
Eine Blume, ein friedliches Schaf, ein Regenbogen oder sogar ein Ei. All dies sind mit der Kamera oder mit dem Handy gemachten Hoffnungszeichen, die Menschen im Urlaub oder zuhause erstellt haben und der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich geschickt haben. Die Bilder unterstützen die Fotoaktion „Hoffnung zeigen – Hoffnung schenken!“, bei der die Gemeinde für jedes eingeschickte fotografische Hoffnungszeichen einen Euro an die Kindernothilfe geben wird, die damit den Kleinsten Hoffnung schenken kann. Gemeindesekretärin Katja Hüther ist jetzt schon begeistert von der Kreativität der bisherigen Einsendungen – und gespannt, welche Hoffnungszeichen bis zum Einsendeschluss am 15. September noch dazukommen.
Mitmachen ist ganz einfach: Das selbstgemachte Foto, das Zuversicht ausdrückt, wird per Mail an diese Adresse geschickt: gemeindebuero@kirche-meiderich.de. Wichtig zu wissen: Mit dem Einsenden stimmen Teilnehmende zu, dass die Gemeinde das Bild veröffentlichen darf, z. B. im Gemeindebrief oder auf Social Media. Wer neugierig ist, kann die wachsende Ausstellung während der Öffnungszeiten des Gemeindebüros bestaunen
Mehr Infos zur Aktion – es ist die dritte Sommeraktion zugunsten der Kindernothilfe – und zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.
Jeder und jede tanzt für sich allein… aber immer gemeinsam mit anderen
Rheingemeinde lädt zum „Chaka-Linedance“
(15.8.2025)
In der Evangelischen Kirchengemeinde Rheingemeinde Duisburg kommt der „Chaka-Linedance“, das Tanzen ohne Partner gut an. Herzlich Willkommen sind weitere Interessierte, die den Tanz in einer Anfängergruppe ohne Vorkenntnisse sowie in netter Gemeinschaft einüben möchten. Viel Spaß an dem Freizeithit werden alle haben, versichert Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes, die herzlich zum Tanzen mit viel Lachen einlädt. Los geht´s ab dem 28. August 2025, immer von 16.30 Uhr bis 18 Uhr im BBZ neben der Gnadenkirche Wanheimerort. Maria Hönes erbittet telefonische Anmeldungen unter 0203 770134.
Kirchgarten wird zu „Church on the beach“
(14.8.2025)
Am letzten Sonntag in den Sommerferien, am 24. August lädt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis zu einer besonderen Ausgabe ihres Formats „Spotlight“ ein. Dann verwandelt sich der Garten des Jugendzentrums Arlberger, Arlberger Straße 6, in eine Strandbar. Unter dem Motto „Church on the beach“ sollen es sich die Besucherinnen und Besucher bei Gott und bei Kirche gut gehen lassen. Um 17.30 Uhr beginnt der Sommerabend mit einem Kurzgottesdienst, in dem Pfarrerin Sara Randow auf die Geschichte der Hochzeit zu Kana eingeht, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelt. Dazu singt Popkantor Daniel Drückes mit den Anwesenden Lieder, die von Gott erzählen und gute Laune bringen. Anschließend sind alle zu Cocktails, Getränken und Gesprächen eingeladen. Spotlight ist für alle offen, die Lust auf Begegnung mit Gott und Gemeinde haben, egal welchen Alters. Bei Regen findet der Gottesdienst in der nebengelegenen Jesus-Christus-Kirche statt.
Einladung zum Fest der Demokratie in Marxloh
(14.8.2025)
Seit über einem Jahr ist auch der Evangelische Kirchenkreis Duisburg Unterstützer des „DemokratieKreises Duisburg“. Er lädt mit dem Demokratiekreis herzlich zum Fest für Demokratie am 30. August in Duisburg Marxloh ein. Gemeinsam mit Nachbarinnen und Nachbarn, mit allen Interessierten aus dem Stadtteil soll die Demokratie gefeiert werden – von 15 bis 18.30 Uhr auf der Piazza Kaiser-Wilhelm-Straße & Ecke Rolfstraße. Mit den eingeladenen OB-KandidatInnen, der Balkan Brass Band und Palaver, mit Aktionen für Kinder, der TKM-TanzShow und mit Essen und Trinken freuen sich Initiativen aus dem Stadtteil, die Herbert-Grillo-Gesamtschule, der Petershof, demokratische Parteien und der „DemokratieKreis“ auf alle, die mitfeiern möchten.
Beim „DemokratieKreis Duisburg“ handelt es sich nicht um eine Partei, sondern eine Initiative, in der Menschen aus Duisburg, unterschiedlicher Herkunft, Lebensweisen, Religionszugehörigkeit aber auch Organisationen sich für Demokratie und Grundgesetz einsetzen und mit Aktionen, Vorträgen, Veranstaltungen zeigen, dass die Demokratie gefährdet wird, wenn sich Rechtsnationale und Rechtsextreme mit ihrer Programmatik durchsetzen (https://demokratie-in-aktion.de/).
Hilfe auf allen Kanälen: Ökumenische TelefonSeelsorge bildet neue Mitarbeitende aus
Neueinstig für Interessierte jetzt möglich
(14.8.2025)
Viele Menschen erfahren Krisen, Ängste oder Einsamkeit. Ein waches Ohr für diese Sorgen verspricht die ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen allen Anrufenden, die sich an sie wenden. Für diese wichtige Arbeit suchen die 130 ehrenamtlich Mitarbeitenden der örtlichen Telefonseelsorge Verstärkung. Wer sich für dieses Ehrenamt interessiert, ist herzlich eingeladen zum Infotag in Duisburg am 23. August von 10 bis 16 Uhr. Treffpunkt und weitere Infos gibt es bei der Anmeldung zum Infotag unter Mail buero@telefonseelsorge-duisburg.de oder Bürotelefon Telefonseelsorge: 0203. 29513331.
Der neue Ausbildungskurs startet im September. In mehreren Abend- und Wochenendterminen werden die neuen ehrenamtlich Mitarbeitenden geschult. Das Telefon ist übrigens nicht der einzige Kommunikationskanal der Seelsorgenden. Auch per Mail und im Chat bekommen Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen Unterstützung. Weitere Informationen für Neueinsteiger*innen: https://www.telefonseelsorge-duisburg.de/mitarbeit/
Orgelfestival unter dem Motto „heavy pedal“
(14.8.2025)
Marcus Strümpe lädt Musikfans ein zu einem besonderen Programm unter dem Titel „heavy pedal – virtuoses für die Füße“ in die Duisburger Salvatorkirche. Der Kirchenmusikdirektor bestreitet nämlich am Sonntag den 24. August um 18 Uhr das zweite Konzert im Rahmen des diesjährigen „Orgelfestival.Ruhr“. Er wird Werke spielen, die ein besonderes Augenmerk auf die Fußarbeit an der Orgel legen. So erklingt das wohl erste Pedal-Solo der Musikgeschichte von Dietrich Buxtehude, über die zwei großen Toccaten von Johann Sebastian Bach in F – und C- Dur, beide mit großen Pedal-Passagen, geht es weiter zu virtuoser Hand- und Fuß-Musik aus Amerika von William Albright und Charles Ives (Variations on „America“). Über eine Videokamera kann das Publikum dem Organisten bei der Arbeit genau zuschauen. Der Eintritt zu dem einstündigen Konzert kostet 12 Euro, Schüler und Studenten sind frei. Das Konzert klingt mit einem Glas Wein und Gesprächen im Seitenschiff aus. Mehr Infos zum Festival unter www.orgelfestival.ruhr.
Nordlichter in Hamborner Friedenskirche – Reihe der Sommerkonzerte endet mit meinem musikalischen Besuch in Skandinavien
(14.8.2025)
In der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, leuchten am 20. August um 19.30 Uhr musikalisch die „Nordlichter“, denn so lautet der Titel des Orgelkonzerts von Ulrich Cyganek. Der frühere Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche im Rheinland hat sein Programm so zusammengestellt, dass er ihm auch den Beinamen „Zu Besuch in Skandinavien“ geben konnte: Ulrich Cyganek zaubert nordische Atmosphäre mit seinem Orgelspiel von Werken der Komponisten Gustaf Hägg, Bjarne Sløgedal, Egil Hovland, Erland von Koch, John Laukvik, Oskar Lindberg und Sigurd Islandsmoen. Nicht fehlen darf natürlich Musik von Edvard Grieg: Ulrich Caganek spielt dessen „Ave maris stella“.
Auch für das letzte Konzert der Reihe der Sommerkonzerte an der Friedenskirche gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum nach der Aufführung im Kirchgarten mit den Musikerinnen und Musikern bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Der Eintritt zu den Konzerten kostet jeweils zehn Euro. Schüler, Studenten, Schwerbehinderte zahlen bei Vorlage des Ausweises nur fünf Euro. Tiina Marjatta Henke beantwortet Rückfragen und hat mehr Infos zu den Konzerten (tiinamarjatta@posteo.de).
Würfel, Karten, Knabbereien
Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
(12.8.2025)
Am kommenden Montag, 18. August 2025 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich um 17 Uhr im Gemeindehaus Beim Knevelshof 45, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln. Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.
Pfarrerin Randow am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
(12.8.2025)
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 18. August 2025 von Sara Randow, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau), besetzt.
Einladung zum Reden und Schweigen – auf der Trauerbank am Meidericher Pfarrfriedhof
(11.8.2025)
Trauernde brauchen Menschen, die zuhören und Tränen oder auch Schweigen aushalten. Solche Menschen gibt es bei der Hospizbewegung Duisburg-Hamborn e. V. Sie sind jeden Donnerstag in der Zeit von 15 bis 16 Uhr auf dem evangelischen Friedhof in Duisburg Meiderich an der Pfarrstraße am Rande des Hauptweges – an ihrer Trauerbank. Dort laden sie zum Reden, aber auch zum Schweigen ein. „Wir haben Zeit, hören zu und freuen uns auf ihren Besuch“ sagt die Hospizbewegung Hamborn. Über das Engagement freuen sich auch die beiden evangelischen Gemeinden Meiderich und Obermeiderich, die den Friedhof betreiben. „Das Team der Hospizbewegung ist mit Herz und Kompetenz bei den Menschen und genau deshalb ist die Trauerbank so wertvoll für unseren Pfarrfriedhof und die Menschen im Stadtteil“ sagt Pfarrerin Sarah Süselbeck. Das Angebot ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Mehr Infos dazu gibt es unter 0203 / 556074.
Anmelden fürs Konfirmationsjubiläum im Duisburger Norden
(11.8.2025)
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh feiert am 14. September 2025 in der Marxloher Kreuzeskirche die Jubiläen derer, die vor 50, 60, 65, 70 oder noch mehr Jahren in den ehemaligen Gemeinden Marxloh und Obermarxloh konfirmiert wurden. Wer anderswo konfirmiert wurde und das eigene Konfi-Jubiläum mitfeiern möchte, ist herzlich eingeladen. Für die gute Planung des anschließenden Empfangs, wo Erinnerungen bei Plausch und Sekt aufgefrischt werden, bittet die Gemeinde um Anmeldungen. Diese nimmt Silke Dittberner-Rejek im Gemeindebüro ab jetzt gerne entgegen (Telefon: 0203 – 75 96 97 00 zu den Bürozeiten: montags, dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr und per Mail: silke.dittberner-rejek@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Kartenvorverkauf für große Musical-Show in der Duisserner Notkirche startet jetzt
(8.8.2025)
Mehrfach erlebten Musical-Fans in der Notkirche Duisburg Duissern klangschöne Fantasiewelten der Gruppe „Musical Illusion“, bei den Aufführungen 2023 erhielt das Ensemble sogar Bühnen-Verstärkung durch den Hausherrn, Pfarrer Stefan Korn, der die Rolle des „Don Camillo“ übernommen hatte. Jetzt ist „Musical Illusion“ mit dem neuen Bühnenprogramm „Unterschätzt“ zu Gast in dem Gotteshaus an der Martinstraße 37. Karten für die Aufführungen Ende September sind ab jetzt erhältlich.
Das 16köpfige Ensemble wird das Publikum in über 100, größtenteils handgefertigten und detailgetreuen, Kostümen zu tollen Playbacks mit ausgefeilten Tanzchoreographien mitreißen und Einblicke in neun der schönsten Musicals an einem Abend bieten: Von klassisch, schräg, romantisch bis düster und wunderschön ist alles dabei.
Karten für die Aufführungen am 26. und 27. September – jeweils um 19 Uhr – gibt es ab jetzt bei Pfarrer Stefan Korn (Tel.: 0203 330490; E-Mail: stefan.korn@ekir.de) Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.
Bilder von Paris beim nächsten Sommerkonzert in der Hamborner Friedenskirche
(7.8.2025)
In der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, malt am 13. August um 19.30 Uhr die Musik Bilder von Paris, denn „Image de Paris“ lautet der französischsprachige Titel des Orgelkonzerts von Larissa und Andreas Blechmann aus Ahlen, und der Name ist Programm: Die beiden spielen u.a. die „Suite Francaise“ von Jean Langlais, die „Sonate Parisienne pour Orgue a 4 mains“ von Julian Bret und natürlich dessen „Images de Paris“, aus dem die Teile „Gare Saint-Lazare“, „Pont-Neuf“ und „Notre-Dame“ und „Tour Eiffel“ zu hören sind.
Auch für dieses Konzert der Reihe der Sommerkonzerte an der Friedenskirche gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum nach der Aufführung im Kirchgarten mit den Musikerinnen und Musikern bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Der Eintritt zu den Konzerten kostet jeweils zehn Euro. Schüler, Studenten, Schwerbehinderte zahlen bei Vorlage des Ausweises nur fünf Euro. Tiina Marjatta Henke beantwortet Rückfragen und hat mehr Infos zu den Konzerten (tiinamarjatta@posteo.de).
Evangelisches Laboratorium: Veranstaltung zum Thema „Wohnen“ mit Besuch und Rundgang durch die Rheinpreußensiedlung
(7.8.2025)
Wohnen ist Lebensgrundlage und ein Menschenrecht, doch wegen des angespannten Wohnungsmarkts geraten immer mehr Menschen in existenzielle Notlagen. Eine Veranstaltung am 20. August 2025 greift deshalb grundsätzliche Fragen zum Thema Wohnen auf und zwar anhand der Geschichte des Veranstaltungsortes, der bewusst gewählt ist: Treffpunkt ist um 15 Uhr das Rheinpreußenhaus in Duisburg-Homberg, Mauerstraße 2, wo Silvia Potrafke von der Wohnungsgenossenschaft Rheinpreußensiedlung eG über Geschichte und heutige Aktivitäten der Siedlung berichtet.
Auf dem Programm steht auch ein Gespräch mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Siedlung, ein Kurz-Film über die Rheinpreußensiedlung und ein Rundgang durch die Siedlung. Zu der Veranstaltung lädt das Evangelische Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel (www.ev-laboratorium.de) herzlich ein. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind unter laboratorium@ekir.de möglich.
Zur Rheinpreußensiedlung: 1903 wurde in und rund um die Zeche Rheinpreußen auf Homberger Gebiet eine Bergarbeitersiedlung erbaut. Nach dem Niedergang des Bergbaus sollte die Siedlung abgerissen und an ihrer Stelle Hochhäuser errichtet werden. Bis 1968 waren bereits etwa 1.200 Wohnungen abgerissen. Dann taten sich die Bewohnerinnen und Bewohner zusammen, um mit ihrer Bürgerinitiative den Abriss der verbleibenden 550 Häuser zu verhindern. Ihre Aktionen reichten bis zu Hungerstreiks. 1979 kaufte die Stadt Duisburg schließlich die Siedlung und rettete sie vor dem Abriss. Heute steht die Siedlung Rheinpreußen unter Denkmalschutz und ihre Bewohnenden sind gleichzeitig Eigentümerinnen und Eigentümer. Die Wohnungsgenossenschaft Rheinpreußensiedlung eG verwaltet 403 Wohnungen der ehemaligen Bergarbeitersiedlung.
Zur Veranstaltung: Sie ist Teil des Projekts „Wirtschaft ist Care – (K)ein Spaziergang in der Region Duisburg / Kreis Wesel“. Projektpartner sind die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung (KEFB) Duisburg, die Ev. Akademie im Rheinland, das Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein e.V. mit den beiden Zweigstellen „Bildungswerk FRIEDA Kirchenkreis Moers“ und „laboratorium – Evangelische Kirchenkreise Dinslaken – Duisburg – Moers – Wesel“ sowie die IG Metall Duisburg-Dinslaken. Das Projekt wird vom Land NRW durch die Bezirksregierung Düsseldorf im Rahmen des Innovationsfonds des Weiterbildungsgesetzes NRW gefördert.
„Das Ruhrgebiet spricht“ lädt in vier Städten zum Perspektivwechsel ein
Anmeldungen zum Aktionstag mit Vier-Augen-Gesprächen auf der Kirchwiese vor Salvator noch möglich
(7.8.2025)
Miteinander reden, statt immer nur übereinander. Das ist das Ziel des Aktionstags „Das Ruhrgebiet spricht“, der in vier Ruhrgebietsstädten zum Perspektivwechsel in Vier-Augen-Gesprächen einlädt. Das Projekt zum Bürgerdialog organisieren vier evangelische Citykirchen – darunter die Salvatorkirche als Duisburger Stadtkirche -, die Menschen unterschiedlicher Meinungen am vorletzten Augustwochenende zusammenbringt. Die Anmeldung ist bis zum 13. August einfach online unter www.dasruhrgebietspricht.de möglich.
In Duisburg wird für „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 23. August morgens auf der Wiese an der Salvatorkirche alles vorbereitet sein: Angemeldete Teilnehmende werden mit dem Akkordeonspiel von Silvester Pece empfangen und treffen dann ihre Gesprächspartner oder Gesprächspartnerinnen, mit denen sie dann ungestört an Stehtischen oder Bistrotischen über ihre gemeinsamen und unterschiedlichen Ansichten reden können. Stärkung gibt es für sie und alle, die noch spontan hinzukommen, am Getränke- und Grillstand und beim „Marienkäfer“, dem dreirädrigen Ape-Kaffeemobil der katholischen Kirche, die auch damit die Aktion mit unterstützt.
Pfarrer Martin Winterberg, der „Das Ruhrgebiet spricht“ nach Duisburg geholt hat, hofft auf viele Anmeldungen. Mit „Das Ruhrgebiet spricht“ gehe es nicht darum, zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen. „Auch ich bin davon überzeugt: Zuhören verbindet und Verständigung ist möglich“, so Pfarrer Winterberg. „Und wie oft reden wir wirklich mit jemandem, der ganz anders denkt als wir?“, fragt sich auch Pfarrer Winterberg als einer der Initiatoren. „Das Ruhrgebiet spricht“ ist eine gute Möglichkeit.
Die Teilnahme ist bewusst einfach gehalten: Ein paar kurze Fragen online beantworten, wie man zu Themen und Problemen unserer Zeit steht. „Geht es bei uns gerecht zu? Denkst Du, dass zu viel Vielfalt zu Konflikten in der Gesellschaft führt? Was macht dir zurzeit Hoffnung – und was fordert dich besonders heraus?“ Ein intelligenter Algorithmus findet anschließend die Person, mit der die spannendste Unterhaltung zu erwarten ist, weil sie ganz anders denkt. Das persönliche Eins-zu-eins-Gespräch findet dann am 22. bzw. 23. August an zentralen Orten in einer der vier größten Städte des Ruhrgebiets (Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen) statt – unter vier Augen und doch zusammen. Vorkenntnisse oder Vorbereitung sind nicht nötig – außer sich offen und unvoreingenommen auf ein echtes Gespräch einzulassen.
„Wir freuen uns über die große Unterstützung von starken Partnern aus der gesamten Region, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglichen. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass starke Verbindungen zwischen den Menschen im Ruhrgebiet entstehen und der Dialog unsere Gesellschaft stärkt“, so die Organisatoren des Projekts. „Das Ruhrgebiet spricht“ ist eine Initiative der evangelischen Stadtkirchen in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen, die das erfolgreiche Format „Deutschland spricht“ der ZEIT Verlagsgruppe in unsere Region bringen. Als Unterstützer wirken mit der Regionalverband Ruhr, die Universität Duisburg-Essen, und weitere starke Partner wie die Evonik Industries AG, die Sparkassen Essen und Dortmund und die Evangelische Kirche in Westfalen. In Duisburg unterstützen „Das Ruhrgebiet spricht“ die Diakoniewerk Duisburg GmbH, die VHS und die Stadtbibliothek Duisburg und die Katholische Stadtkirche Duisburg und rufen mit zur Teilnahme auf.
Stichwort: „Das Ruhrgebiet spricht“
„Das Ruhrgebiet spricht“ ist ein gemeinsames Projekt der evangelischen City- und Stadtkirchen in Bochum, Dortmund (in Kooperation mit dem Theater Dortmund und der Diakonie), Duisburg und Essen. In ihren Innenstädten setzen sie sich ein für das Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und eine weltoffene Kultur an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft. Das Projekt ist eine Adaption des erfolgreichen Formats „Deutschland spricht“ der ZEIT Verlagsgruppe: „Deutschland spricht“ vermittelt Menschen, die politisch gegensätzlich denken, in kontroverse Vieraugengespräche. Seit 2017 haben sich bereits mehr 90.000 Menschen für das Gesprächsformat angemeldet. Davon inspiriert, setzten sich die evangelischen City-Kirchen für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und für eine demokratischen Gesprächskultur im Ruhrgebiet ein.
Kirchenkneipe in Neudorf
Gemeinde lädt zum Auspannen ein
(7.8.2025)
Am Freitag, 15. August 2025 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.
Neumühler „Ferienkirche unterwegs“ macht Station in Katernberg… und lädt noch mehr Leute zum geistlich-kulinarischen Ausflug ein
(7.8.2025)
Schon mehr als 40 Leute haben sich angemeldet und machen sich mit dem Team der „Ferienkirche unterwegs“ aus der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl am 17. August auf den Weg nach Essen-Katernberg für eine geistliche und kulinarische Begegnung außerhalb der Heimatgemeinde. Wegen der guten Nachfrage hat die Gemeinde einen größeren Bus gemietet und es können 20 Leute mehr mit. Anmeldungen sind noch bis zum 13. August möglich: im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Neumühl, Telefon 0203 580448. Die Kosten für Fahrt und volle Verpflegung betragen 25 Euro pro Person.
Die „Ferienkirche unterwegs“ startet am Sonntag, 17. August um 9 Uhr von der Neumühler Gnadenkirche zum Katernberger Bergmannsdom, wo Gottesdienst gefeiert wird und gemütlich zusammen gegessen wird. Die große Besonderheit ist: Es gibt ein Wiedersehen mit dem langjährigen Neumühler Pfarrer Michael Hüter, der jetzt in Katernberg wirkt und auch an diesem Sonntag für seine neue Gemeinde und für die Gäste aus der alten Heimat predigt und diese vorab mit Plätzchen und Kaffee empfängt. Nach der seelischen Stärkung und einer Führung durch das denkmalsgeschützte Gotteshaus steht das leibliche Wohl auf dem Programm. Dafür sorgt wie in jedem Jahr bei der „Ferienkirche unterwegs“ das engagierte Orga-Team um Gisela Usche, Ursel Schulz, Christoph Schultz und Reiner Terhorst, die ein Buffet an Vor-, Haupt- und Nachspeisen servieren. Das „Geschmacksmotto“ lautet in diesem Jahr „Ruhrpott-Party-Buffet der 60er und 70er Jahre“. Reiner Terhorst weiß ganz genau: „Es wird vielfältig und lecker!“ Nach dem Essen und einer kleinen Erkundung der Umgebung steht noch das Kaffeetrinken bei selbst gebackenem Kuchen an, ehe der Bus um 17 Uhr zurück nach Neumühl fährt.
Nachhaltiges Late-Night-Shopping für den guten Zweck beim Kindersachenflohmarkt in Wanheim
(5.8.2025)
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt gerne wieder zum beliebten abendlichen Kindersachenflohmarkt ein. Getrödelt wird am Freitag, 12. September 2025 im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 47. Damit auch Berufstätige Zeit zum Stöbern haben, beginnt der Flohmarkt erst um 18 Uhr. Bis 21 Uhr ist dann Gelegenheit Schnäppchen von Kinderkleidung, Spielzeug, Babysachen bis hin zu Umstandsmode zu machen. So findet gut Erhaltenes neue Verwendung bei anderen und landet nicht auf dem Müll. Wer verkaufen möchte, kann ab jetzt einen Verkaufsplatz zu sieben Euro unter Mobil: 0172 / 7698513 buchen: tagsüber zwischen 10 und 19 Uhr, gerne auch per WhatsApp. Der Erlös kommt der gemeindeeigenen Kneipp-Kita zugute.
Pfarrer Schmidt am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
(5.8.2025)
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 11. August 2025 von Ernst Schmidt, Pfarrer in der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, besetzt.
Friedlich, aber entschlossen für ein gerechtes Zusammenleben
Superintendent Dr. Urban erinnert an Martin Luther King und die amerikanische Bürgerrechtsbewegung
(4.8.2025)
Am 6. August 1965 unterschrieb US-Präsident Lyndon B. Jonson ein Gesetz, das die gleiche Beteiligung von Minderheiten, besonders Afroamerikanern, bei US-Wahlen gewährleisten sollte. Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, erinnert in seinem aktuellen Videostatement an Martin Luther King jr. und die Bürgerrechtsbewegung, die maßgeblichen Einfluss auf die Durchsetzung des „Voting Rights Act“ genannten Gesetzes hatten. Und er fügt am Schluss des Statements hinzu: „Rassismus und Antisemitismus sind immer noch wirksam, auch bei uns. Deshalb erinnern wir an Menschen wie Martin Luther King und nehmen sie uns zum Vorbild. Friedlich, aber entschlossen, setzen wir uns ein für ein gerechtes Zusammenleben.“
Zu sehen ist das Video hier auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.
Hier ist der Redetext des Videostatements:
Es war ein Triumph für Martin Luther King und seine Bürgerrechtsbewegung.
Vor genau 60 Jahren, am 6. August 1965, unterschrieb US-Präsident Lyndon B. Johnson den „Voting Rights Act“. Das Wahlrecht für Schwarze in den USA war kein Lippenbekenntnis mehr, sondern Gesetz.
Aus ihrem christlichen Glauben heraus entwickelten Luther King und seine Mitstreiter einen friedlichen Protest, der schließlich zum guten Ende führte. Damit zeigten Sie: Beharrlicher Widerspruch gegen das Unrecht zahlt sich aus.
Rassismus und Antisemitismus sind immer noch wirksam, auch bei uns. Deshalb erinnern wir an Menschen wie Martin Luther King und nehmen sie uns zum Vorbild.
Friedlich, aber entschlossen, setzen wir uns ein für ein gerechtes Zusammenleben.
Pfarrer i.R. Armin Schneider am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
(1.8.2025)
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 8. August 2025 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, ehemaliger Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.
Auszeiten geben Chancen
Pfarrerin Sabine Schmitz vom evangelischen Schulreferat spricht Sommersegen
(31.7.2025)
Auszeiten geben Chancen. Diesen schönen Gedanken entwickelt Seelsorgerin Sabine Schmitz in einem Kurzvideo zur Sommerzeit. Die Pfarrerin des Evangelischen Schulreferates Duisburg Niederrhein weist in ihrem Statement auch auf die besondere, wichtige Wirkung der Auszeit hin: „Wir erleben, dass es nicht so sein muss, wie es immer ist. Es geht auch anders. Das eröffnet uns Möglichkeiten. Vielleicht ändert sich etwas zum Guten?“ Pfarrerin Schmitz beendet ihre Ansprache mit Gottes Segen. Das Video ist auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“ zu sehen. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de; Infos zum Schulreferat unter www.schulreferat.duisburg-niederrhein.ekir.de.
Hier ist der Redetext des Videostatements:
Es ist wieder soweit: Die Schulen machen Ferien. Es wird ruhiger. Und Menschen fahren weg, andere bleiben hier und entspannen. Manches muss in den nächsten Wochen auch anders organisiert werden. Auszeit.
Auszeiten geben Chancen: vielleicht zur Ruhe zu kommen, vielleicht etwas ganz anderes zu erleben, vielleicht einfach nur mitzubekommen, was sonst so um mich herum passiert. Das wichtige an der Auszeit: Wir erleben, dass es nicht so sein muss, wie es immer ist.
Es geht auch anders. Das eröffnet uns Möglichkeiten. Vielleicht ändert sich etwas zum Guten? Damit das Leben gut wird, begleitet uns Gott: im Alltag, in der Auszeit. Damit das Leben schön ist. So möge Gott Ihre Sommertage segnen und Sie bewahren und behüten.
Dancing Pipes beim Sommerkonzert in der Hamborner Friedenskirche
(31.7.2025)
In der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, sollen am 6. August um 19.30 Uhr die Pfeifen tanzen, denn so lautet der englischsprachige Titel des Konzertprogramms von Lea Marie Lenart. Die Gast-Organistin von der Marktkirche aus Lage/ Lippe spielt mit „Dancing Pipes“ heitere Tänze aus England: Es handelt sich um Kompositionen von u.a. Charles Hubert Parry, John Stanley, Charles Villiers Stanford, John Ireland, William Walton und Edward Elgar.
Auch für dieses Konzert der Reihe der Sommerkonzerte an der Friedenskirche gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum nach der Aufführung im Kirchgarten mit den Musikerinnen und Musikern bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Der Eintritt zu den Konzerten kostet jeweils zehn Euro. Schüler, Studenten, Schwerbehinderte zahlen bei Vorlage des Ausweises nur fünf Euro. Tiina Marjatta Henke beantwortet Rückfragen und hat mehr Infos zu den Konzerten (tiinamarjatta@posteo.de).
Singen öffnet Körper und Seele
Kirchenmusikerin lädt zum Workshop „Atem-Stimme-Klang – Entfalte deinen Gesang“
(30.7.2025)
Die Landesmusikräte aller Bundesländer haben die Stimme zum „Instrument des Jahres“ gewählt. Annette Erdmann, Kantorin aus der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd, lädt Interessierte aus diesem schönen Anlass ein, sich bei einem Workshop intensiver mit der eigenen Stimme zu befassen und deren Möglichkeiten zu entdecken: Am Dienstag, 19. August können Musikfans entweder am Vormittag von 11 bis 12 Uhr oder am Abend von 19 bis 20 Uhr am Workshop teilnehmen. Treffpunkt ist jeweils die Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 23.
Die gute Akustik der Versöhnungskirche lädt dazu ein, den Stimmen Raum zu geben und beim Singen neue Energie zu gewinnen. Mit praktischen Übungen zu Atem, Stimme und Klang erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Potential zu entfalten. Gemeinsam soll erlebbar werden, wie das Singen Körper und Seele öffnet, wie die Stimmen kraftvoller werden und wie dabei spürbare Freude entsteht.
Interessierte können sich bis zum 15. August bei Kantorin Annette Erdmann (Tel. 0203 / 76 77 09 oder annette.erdmann@ekir.de) anmelden. Der Workshop ist kostenfrei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.
„Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort
(30.7.2025)
Bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen. Die Idee der besonderen Andacht zum Innehalten während der Woche hat sich in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg viele Jahre gut bewährt. Die Freie Evangelische Gemeinde Wanheimerort und die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem Konzept auch überzeugt, so dass seit einiger Zeit alle drei Gemeinden alle zwei Monate gemeinsam zum „Innehalten in der Woche“ einladen. Das nächste Zusammenkommen ist am Donnerstag, 7. August 2025 um 18 Uhr in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1. Weitere Informationen haben Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607) und Karen Sommer-Loeffen (Tel. 0203 / 727723).
Pfarrerin Dörthe Lahann am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
(29.7.2025)
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 4. August 2025 von Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann besetzt.
„Eigentlich fehlen einem da die Worte!“
Diebstahl und Vandalismus auf dem Evangelischen Friedhof Marxloh
(25.7.2025)
Pfarrerin Anja Humbert von der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ist traurig, empört und wütend zugleich. In der Nacht von Mittwoch, 23. Juli, auf Donnerstag, 24. Juli, haben Metalldiebe mindestens 30 Gräber des Gemeindefriedhofs an der Kaiser-Friedrich- und Schwabenstraße geplündert und zum Teil verwüstet.
In den frühen Morgenstunden wurde sie vom Diakoniewerk, das mit der Pflege und Instandhaltung der letzten Ruhestätten beauftragt ist, informiert. Dessen Mitarbeiter hatten die ersten Spuren der nächtlichen Heimsuchung entdeckt: Grabschalen, Metalllampen, Vasen, Kreuze, Engel und kleine Statuen wurden aus den Gräbern herausgerissen oder von ihren Befestigungen getrennt. Offensichtlich hatten die „Klau-Vandalen“ einen klaren Plan, was wertvoll ist und sie zu Geld machen können. Denn was sie nicht gebrauchen konnten, haben sie zertrümmert, auf den Gehwegen verstreut.
Die Pfarrerin ist entsetzt: „Die Bezeichnung Friedhof hat ja zum einen etwas mit der Einfriedung des Bereichs der letzten Ruhestätten zu tun, zum anderen steckt da auch das Wort Frieden drin.“ Sie empfindet die Störung des Totenfriedens und die Missachtung der Totenruhe als unfassbar und ungeheuerlich: Anja Humbert: „Eigentlich fehlen einem da die Worte.“ Der materielle Schaden ist noch nicht zu beziffern, aber viel mehr Gedanken macht sie sich über den „seelischen“ Schaden bei den Angehörigen der betroffenen Gräber: „Das sitzt tief und tut weh.“
Die Gemeinde hat Anzeige erstattet, und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Verursacher sind vermutlich über die nicht gerade niedrige Mauer an der Schwabenstraße auf den Friedhof gelangt, da dieser jeden Abend verschlossen und erst am nächsten Morgen wieder geöffnet wird.
Pfarrerin Humbert weiß nicht, ob neben den entdeckten Diebstählen und Verwüstungen noch weitere Gräber in Mitleidenschaft gezogen wurden. Sie bittet daher möglicherweise Betroffene, sich bei Entdeckung eines Schadens im Büro der Friedhofsverwaltung an der Kaiser-Friedrich-Straße 112 zu melden (Tel.: 0203 / 501 279). „Wir müssen das Ganze erst einmal verdauen“, ist sie nach wie vor geschockt.
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Text: Reiner Terhorst
Pfarrerin Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
(25.7.2025)
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 1. August 2025 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.
Irisches und schottisches beim Sommerkonzert in der Hamborner Friedenskirche
(24.7.2025)
In der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, sind am 30. Juli um 19.30 Uhr Elke Jensen, und Hans-André Stamm zu Gast. Die Mezzosopranistin, die im Konzert auch die Tin-Whistle-Flöte spielt, und der Organist werden mit irischen und schottischen Liedern und von keltischer Folklore inspirierten Orgelwerken das Publikum in mythische Landschaften der grünen Insel und der schottischen Highlands entführen.
Auch für dieses Konzert der Reihe der Sommerkonzerte an der Friedenskirche gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum nach der Aufführung im Kirchgarten mit den Musikerinnen und Musikern bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Der Eintritt zu den Konzerten kostet jeweils zehn Euro. Schüler, Studenten, Schwerbehinderte zahlen bei Vorlage des Ausweises nur fünf Euro. Tiina Marjatta Henke beantwortet Rückfragen und hat mehr Infos zu den Konzerten (tiinamarjatta@posteo.de).
Waldgottesdienst am Kammerberg
(24.7.2025)
Die evangelischen Gemeinden der Duisburger Stadtmitte, Neudorf und Hochfeld und die Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort / Wanheim) laden herzlich zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September. Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den nächsten richtet die Gemeinde Hochfeld-Neudorf am 3. August 2025 aus. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen.
Kostenfreie Führung durch Salvator
Café am Blauen Haus in Obermarxloh
August-Treffpunkt für Kinder Familien
(24.7.2025)
Auch im August öffnet in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh das Café am Blauen Haus, am Kinder- & Familienzentrum Lutherkirche, Wittenberger Str. 15, wieder seine Türen – mit Waffeln, Eis und guter Laune. Das Angebot richtet sich besonders an Kinder und Familien, alle sind herzlich willkommen! Die Kleinen können die Spielgeräte auf dem Außengelände nutzen und die Erwachsenen chillen und genießen. Geöffnet ist das Sommercafé am 3. August und 17. August 2025, immer von 12 bis 16 Uhr. Organisiert wird das Sommercafé von Ehrenamtlichen aus dem Familienzentrum und der Gemeinde. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Pfarrerin Esther Immer am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
(21.7.2025)
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 28. Juli 2025 von Esther Immer, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und Seelsorgerin den Evangelischen Diensten Duisburg, besetzt.
Jubiläumskonfirmation mit Empfang
Gemeinden bitten um Anmeldung
(21.7.2025)
Jubiläumskonfirmationen sind immer Anlässe für ein großes Wiedersehen, das mit dem Verbindenden beginnt – mit dem großen Hallo vor der Kirche und der gemeinsamen Feier des Festgottesdienstes. Die Begegnung am 21. September in der Kirche, Auf dem Damm 6, wird besonders groß werden, denn wieder laden die Evangelischen Gemeinden Meiderich und Obermeiderich zur gemeinsamen Jubiläumskonfirmation ein. Damit bei der Logistik der anschließende Kaffee und Kuchen für alle gut reicht, sind Konfirmierte, die vor 50 Jahren und früher Konfirmation hatten, gebeten, sich jetzt anzumelden: bei den Pfarrerinnen Sarah Süselbeck (0203 / 422001 bzw. sarah.sueselbeck@ekir.de) oder Esther Immer (0203 / 4101080 bzw. esther.immer@ekir.de) oder im Gemeindebüro Meiderich (0203 / 4519622, gemeindebuero@kirche-meiderich.de). Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de bzw. www.obermeiderich.de.
„Liebe hört niemals auf“ ist Realität
Superintendent Dr. Urban zum 15. Jahrestag der Loveparade-Katastrophe
(21.7.2025)
Anlässlich des 15. Jahrestages der Loveparade-Katastrophe in Duisburg erinnert Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, an die Opfer und an die Spuren, die das Unglück hinterlassen hat. Der Satz „Liebe hört niemals auf“, der am Gedenkort Güterbahnhof mahnt, ist für Superintendent Urban kein Trost, keine Vertröstung, „sondern Realität“. Denn: „Die Liebe zu den Verstorbenen und der Lebenden zueinander ersetzt nicht die Opfer, aber sie hält die Erinnerung lebendig.“
Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.
Hier ist der Redetext des Videostatements:
Vor fünfzehn Jahren gingen von Duisburg schreckliche Bilder aus. Am Ausgang des Loveparade-Geländes kamen 21 Menschen ums Leben, mehr als 650 wurden verletzt.
Der Schock war groß, die Trauer auch. Fragen nach dem Warum und nach den Verantwortlichkeiten blieben ungeklärt.
Das Unglück hat Spuren hinterlassen – sichtbare und unsichtbare. Die Angehörigen der Opfer leiden immer noch unter dem Verlust.
Am Gedenkort Güterbahnhof erinnern Bilder und Kreuze an Menschen, die fehlen, die vermisst werden, ohne die das Leben anders geworden ist.
Daneben steht der Satz: „Liebe hört niemals auf“. Das ist kein Trost, keine Vertröstung, sondern Realität.
Die Liebe zu den Verstorbenen und der Lebenden zueinander ersetzt nicht die Opfer, aber sie hält die Erinnerung lebendig.
Pfarrerin Esther Immer am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
(20.7.2025)
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Duisburger Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 25. Juli 2025 heißt Esther Immer, Pfarrerin bei den Evangelischen Diensten in Meiderich und in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.
Gutes Essen und gute Gemeinschaft
Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
(18.7.2025)
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag – meist dem letzten – im Monat um zwölf Uhr zur gemeinsamen Mahlzeit in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 27. Juli 2025 kommen um 12 Uhr Kartoffel-Wedges, frische Dips, Salat sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.
Zusatzinfos: Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun. Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt.
Neues Kursprogramm des Evangelischen Bildungswerkes
(Pressemitteilung 18.7.2025, www.ebw-duisburg.de)
Die Familienbildung des Evangelische Bildungswerkes legt mit dem „Fabian“ sein neues Programmheft vor. Ab sofort sind Anmeldungen zu den 353 Kursen und Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2025 möglich. Auf 52 Seiten können Menschen aller Altersgruppen und Lebenssituationen den für sie passenden Kurs entdecken.
Einen besonderen Schwerpunkt im Programm bilden wie immer die Eltern-Kind-Angebote. Bewährte Klassiker wie Pekip, Baby-Treffs und die Krabbelgruppe „Babyclub“ bieten frischgebackenen Eltern viel Raum für Austausch und Fragen rund um den manchmal stressigen Start ins Familienleben. In den Miniclubs, Turnkursen sowie verschiedensten Koch- und Kreativangeboten haben Familien Gelegenheit, mit anderen in Kontakt zu kommen, die Kinder durch neue Anregungen zu fördern und einfach eine tolle Zeit miteinander zu verbringen.
So starten mit „Babybeat“ und „Klangzwergen“ zwei neue Kursformate, bei denen schon die Kleinsten mit einfachen Instrumenten und Fingerspielen die Welt der Musik entdecken können.
Deutlich ausgebaut wurden spezielle Vater-Kind-Angebote. Zusätzlich zu den beliebten Vätertreffs am Samstag, gibt es nun einen Babymassagekurs, Papa-Kind-Turnen und die Outdoor-Abenteuer für die etwas größeren Kinder. Hier können Väter mal ganz unter sich sein und gemeinsam mit ihren Kindern aktiv werden.
Bewegung und Entspannung, von Pilates über Beckenbodengymnastik bis zu Yoga, sorgen für Entlastung vom stressigen Alltag.
Ganz neu ist Yoga in der Schwangerschaft, in dem sanfte und speziell angepasste Übungen helfen, Verspannungen zu lösen, Atmung zu vertiefen und Rückenschmerzen zu lindern.
Kreative Workshops und Nähkurse geben ebenfalls die Möglichkeit zu produktiven Auszeiten. Auch Stricken und Häkeln kann man beim Bildungswerk lernen oder perfektionieren, zum Beispiel in der Stricknacht unter der Überschrift „Sophie Scarf & Co“.
Mit seinen Digital-Cafés unterstützt das EBW Senioren, die bereits Computer und Internet nutzen, beim Erlernen eines selbstbewussten und sicheren Umgangs mit dem Internet.
Sprachkurse auf unterschiedlichsten Niveaustufen in Englisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch sorgen dafür, dass die „grauen Zellen“ nicht einrosten und man sich zum Beispiel im Urlaub in der Landessprache verständigen kann.
In der modernen und ansprechenden Lehrküche steht kulinarische Vielfalt auf der Speisekarte. Bei den Kochabenden werden – immer lecker und gesund – Spezialitäten der internationalen Küche zubereitet und anschließend in gemeinsamer Genießerrunde verzehrt.
Mit der „Lagerfeuergruppe“ und anderen Workshops bietet die bekannte Duisburger Sängerin Anja Lerch Krisenbegleitung und Unterstützung für Frauen in schwierigen Lebenssituationen an.
Die beiden Geschäftsführerinnen des Evangelischen Bildungswerkes, Anna Knüfer und Vanessa Leder, sind stolz darauf, wieder ein so breites Programm präsentieren zu können. Seit 50 Jahren gibt es bereits evangelische Familienbildung in Duisburg, seit 10 Jahren unter dem Dach des EBWs, das zu den größten Bildungsträgern der Region zählt: „Ob Deutsch- oder Italienischkurs, ob jung oder alt: Unsere Angebote sind so vielfältig wie die Menschen in Duisburg“, betonen Anna Knüfer und Vanessa Leder. „Von der Eltern-Kind-Gruppe über Kita und Schule bis ins hohe Alter – das Evangelische Bildungswerk steht für lebensbegleitendes Lernen und gelebte Gemeinschaft. Unser Wirken fördert damit auch eine langfristige Bindung von Familien an die Evangelische Kirche.“
Und damit sie möglichst viele Familien erreichen, sind 88 Kurse und Workshops der Familienbildung völlig kostenlos – vor allem Angebote für junge Familien. Bei den anderen gibt es die Möglichkeit, die Kursgebühr zu ermäßigen, wenn das Geld gerade knapp ist.
Ab sofort sind Anmeldungen für das zweite Semester 2025 auf der Homepage www.ebw-duisburg.de möglich, aber auch telefonisch unter 0203/2951-2800. Raum für Bildung und Begegnung gibt es dabei nicht nur im „Haus der Familie“ in Duissern, Hinter der Kirche 34, sondern auch in evangelischen Familienzentren, Kitas, den Kirchengemeinden und bei anderen Kooperationspartnern in den unterschiedlichen Duisburger Stadtteilen. Dort liegt das neue Programmheft „fabian“ als Broschüre aus.
Erinnerung an die Loveparade-Katastrophe vor 15 Jahren
Gedenkfeier am 24. Juli und „Nacht der 1000 Lichter“ am Abend davor
(Pressemitteilung 17.7.2025, www.stiftung-duisburg-24-7-2010.de)
Am 24. Juli, jährt sich die Loveparade-Katastrophe zum 15. Mal. Zur Gedenkfeier werden Angehörige aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, Spanien, China und Australien erwartet.
Die Gedenkfeier wird letztmalig in der Verantwortung der 2015 gegründeten „Stiftung Duisburg 24.7.2010″ organisiert, die nach dem Ablauf von zehn Jahren satzungsgemäß aufgelöst wird. Die Gedenkansprache hält wieder Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung.
Das Gedenken beginnt am 24.Juli um 16.45 Uhr. Die musikalische Begleitung übernimmt Jupp Götz. Der lokale Fernsehsender „Studio 47″ wird, wie bereits in den letzten Jahren, die Gedenkfeier live übertragen.
Am Abend zuvor organisiert der Verein „Bürger für Bürger“ die „Nacht der 1000 Lichter“. Beide Veranstaltungen sind öffentlich. Über notwendige Straßensperrungen wird die Stadt Duisburg gesondert informieren.
Um künftige Besucher der Gedenkstätte über die Geschehnisse während und nach der Loveparade 2010 zu informieren, wurde ein dokumentarischer Überblick der Ereignisse zusammengestellt, der mittels QR-Code in drei Sprachen übers Internet abgerufen werden kann. Der Code befindet sich an zwei Tafeln, die kürzlich an der Gedenkstätte angebracht wurden und kann per Smartphone gescannt werden.
Die Stiftung bedankt sich auf diesem Weg bei allen, die ihre Arbeit unterstützt haben. Der Dank gilt auch der Duisburger Bevölkerung für ihre Anteilnahme und dem Verständnis der Anwohner für die notwendigen Straßensperrungen während der Gedenkfeiern.
In welcher Form das Gedenken in Zukunft weitergeführt wird, liegt nun in den Händen der Stadt Duisburg, deren Mitarbeiter der Stiftung immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.
Schwofen, Kaffee, Kuchen im Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
(17.7.2025)
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen können. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt. Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 26. Juli 2025 um 15 Uhr. Es hat das Thema „Karneval“ und Besucherinnen und Besucher sind gerne im Kostüm gesehen, Pflicht ist die Verkleidung jedoch nicht. Bei sieben Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).
Musik aus Sächsischen Schlosskirchen
Ensemble CONCERT ROYAL gibt Sommerkonzert in der Hamborner Friedenskirche
(17.7.2025)
In der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ist am 23. Juli um 19.30 Uhr das mit dem ECHO-Klassik-Preis ausgezeichnete Ensemble CONCERT ROYAL aus Köln zu Gast. Gemeinsam mit Organist Willi Kronenberg aus Bonn spielen sie unter dem Titel „Musik aus Sächsischen Schlosskirchen“ Werke aus der Zeit zwischen Barock und Frühklassik – u.a. von Bach, Krebs, Homilius, Hertel und weiteren Komponisten.
Auch für dieses Konzert der Reihe der Sommerkonzerte an der Friedenskirche gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum nach der Aufführung im Kirchgarten mit den Musikerinnen und Musikern bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Der Eintritt zu den Konzerten kostet jeweils zehn Euro. Schüler, Studenten, Schwerbehinderte zahlen bei Vorlage des Ausweises nur fünf Euro. Tiina Marjatta Henke beantwortet Rückfragen und hat mehr Infos zu den Konzerten (tiinamarjatta@posteo.de).
Würfel, Karten, Knabbereien
Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
(15.7.2025)
Am kommenden Montag, 21. Juli 2025 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich um 17 Uhr im Wanheimer Gemeindehaus Beim Knevelshof 45, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln. Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.
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